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Neuer Welsrekord Schweiz

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Hi Leute

Normal müsste man sich über so einen Rekord freuen, ich finde es aber eher Sche..... weil der Fänger
den Rekordfisch killen musste.
Sein Vorgänger war weit aus gescheiter und hat den Fisch wieder Schwimmen lassen.

Der neue CH-Rekord soll 230cm gross und 88kg schwer sein und aus der Aare stammen.
( 2 kg und 1cm mehr, als der alte Rekordwels)
Der bekannte 3 Meterwels ist es aber nicht, da fehlt der grosse Buckel.

Gruss Robert

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Gast   
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Hi

Jetzt findet man einen Fangbericht und Fotos über diesen Wels:

http://www.petri-heil.ch/magazin/fischen-schweiz/fischen-schweiz-einzelansicht/article/8/wie-der-groe-102036.html

Gruss Robert

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Forelle1958    378
Hallo zusammen
Ich verfolge diese emotionale Diskussion als absoluter Nicht-Wels-Fischer mit grossem Interesse und habe schon früher festgestellt, dass der wahre Welsfischer die Riesendinger praktisch immer zurücksetzt. Das kann ich auch durchaus verstehen, was will man schon mit x-Kilo altem Welsfleisch? Mühe habe ich allerdings mit den persönlichen Angriffen in den Kommentaren im PetriHeil.

Zudem stellen sich mir ein paar Fragen die mir die Welsspezies hier sicher beantworten können:).

1. Offenbar vermehrt sich der Wels in der Schweiz seit Jahren in verschiedenen Fliessgewässern und Seen mit gemischtem Fischbestand prächtig. Wie wirkt sich das auf den Bestand der anderen Fische (Felchen, Forellen, Barsche, Weissfische usw.) aus?

2. Wie gross ist der Nahrungsbedarf in Gramm oder Kilogramm, von Welsen mit Grössen von 100cm, 150cm oder 200cm (bin mir natürlich bewusst, dass Welse nicht nur lebende, gesunde Fische fressen)?

3. Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass der Bestand durch die Entnahme eines alten Tieres von 230cm wirklich geschädigt wird?

Mit diesen Fragen möchte ich auf keinen Fall die Ethik der Welsfischerei in Frage stellen und bin gespannt auf eure wie gewohnt differenzierten und aufschlussreichen Antworten. Bitte keine polemischen Statements, da ich der Meinung bin, dass wir Fischer bei allzu gegensätzlichen und wenig fundierten Meinungsäusserungen (wie teilweise in den PetriHeil-Kommentaren) gegen aussen ein schlechtes Bild abgeben, was den komischen Tierschutz-Fundis in die Hände spielt:(.

Danke und Petri...Martin

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Gast   
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Hi Martin

Eine Fragestellung in Ehre und Anstand ohne das der Eindruck entsteht; für mich jetzt jedenfalls, dass hier eine Anspielungg etc. enthält.....
Finde es gut und schön von Dir, dass Du Dir diesbezüglich auch Gedanken machst......

Ich für meinen Teil weis, dass der Wels beispielsweise nicht unbedingt täglich frisst, d.h. er sogenannte Fressphasen hat, wo er 1,2 Fische in seinem Beutesegment erbeutet und dann wieder geruhsam an seiner Stelle liegt, schwebt etc....
Wir haben in Italien schon grössere Fische gefangen, welche Fischlein in der Grösse um 10cm etc im Magen hatte, dann fressen Welse auch schon mal tote Fische, die auf natürlichem Wege verstorben sind, von Fischern weggeworfen werden; wie auch immer.....
Zudem sind Welse in den ersten Lebensjahren wahre Sammler, sie probieren, probieren und probieren und da sind Würmer, Schnecken, Käfer, Frösche etc mitbei...
Ein Wels frisst ingesamt gesehen, weniger als ein Kormoran....... selbst ein grosser Wels!!!!

Der Bestand, muss nicht wirklich in Gefahr geraten, nur weil ein grosses Exemplar entnommen wird, finde ich persönlich; meine Ansicht.
Ich bin der Meinung, wenn ein Wels schon eine solch stattliche Grösse erreicht, muss alles im Gewässer stimmen in Sachen Nahrungsvorkommen, Wasserqualität etc und dann, hat's auch Platz für Nachkommen und eine gesunde Enwicklung der Welse.

Was aber auch immer wieder ne unbestrittene Tatsache ist, dass wir Welsfischer sowieso nicht so gerne gesehen sind und schon mal von der Seite komisch angemacht werden
- wir fischen auf die Räuber, welche Hechte, Zander und Barsche an den Arsch bringen (sorry die Ausdrucksweise)
- wir fischen auf die Räuber, welche die Friedfische fressen und somit Gewässer verkommen oder weis auch was....
- wir fischen auf die Räuber, drillen und releasen sie wieder als stattdessen rigoros jeden Fisch abzuschlagen.....
- wir fischen auf die Räuber, welche hier in der Schweiz und überhaupt hier in unseren Gefilden nichts zu suchen haben
etc...
Liste nicht abschliessend....
Aber was ich damit sagen will, wir Welsfischer sind einfach nicht so beliebt, Punkt aus und Fertig...
Die obig genannten Punkte, sind alles Aussagen, welche ich zu sagen gehört bekommen habe.........
Aber warum?
Nur weil die Welse ein wenig grösser sind, Räuber der ersten Stunde sind und irgendwann eingeführt wurden?
Hmmmmmmmm, wie sieht es denn aus mit dem Zander, dem Bass? Regenbogenforelle Sind das heimische Fische? Nein, aber hier sagt keiner gross was, die fressen ja nicht unsere Gewässer leer etc...
Du siehst Martin, ein ziemlich komplexes Thema, welches hier besprochen wird aber und das meine ich nun wirklich ernst, finde es interessant, die verschiedenen Ansichten kennenzulernen....

ICH stehe absolut hinter dem, dass ich auf die Welse fische und die auch wieder release (ohne einen Bezug auf örtlichkeiten zu nehmen)
Die Anhänger der Welsfischerei wachsen, viele lernen das kennen (viele davon aus der Karpfen-Szene) und ich hoffe, dass die Entwicklung in eine gesunde und fachlich korrekte Richtung geht...
Ich für meinen Teil, respektiere jeden Fischer, sei es der Egli-, Trüschen-, Forellen- oder Hechtfischer... weis der Geier auf was...
Jeder soll auf das Fischen wohin die Passion ihn hinführt, hauptsache Richtig, Anständig und geht mit Kreatur und Natur korrekt und Verwantwortungsvoll um....
Ich könnte hier noch viele Buchstaben aneinander reihen, lasse das aber mal lieber und freue mich auf Rückmeldungen.......

An alle User (schreibende und lesende) teilt euch mit, schreibt eure Gedanken nieder... von solchen Sachen/Themen, lebt ein Forum.....

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Forelle1958    378
Hallo René
Danke für deine absolut fachkundige und für mich perfekte Antwort. Die Passage über die anscheinende Unbeliebtheit von Welsfischern kann ich allerdings nur schwer nachvollziehen. Ich begegne Welsfischern jedenfalls mit höchstem Respekt:). Nach meiner Meinung haben engagierte Welsfischer überdurchschnittliche Gewässer-, generell Natur- und auch Geräte- und Köderkenntnisse (du bist ja wohl der beste Beweis!) und sind schlicht keine "Fleischfischer", wie auch viele Karpfen- und Schleienangler. Bei uns eher Raubfisch-orientierten kann man das nun wirklich nicht immer behaupten (gilt auch für mich; was treibe ich den alle zwei Jahre in Alaska?). Zum Punkt releasen wurde im Forum schon genug geschrieben und ich gehe davon aus, dass dieses Wort für jeden verantwortungsvollen, von mir aus gesetzesuntreuen Fischer kein Fremdwort ist!

Ein grundsätzlicher Futterneid unter uns Fischern (die Welse fressen mir meinen Zielfisch weg) kann ich nicht verstehen. Selbstverständlich gibt es nach meiner Wahrnehmung Gewässer mit einem Ungleichgewicht, wie Bergseen mit sich wunderbar vermehrenden Hechten, was tatsächlich zum Fast-Aussterben der dort heimischen Forellen führen kann. Vermutlich gibt es auch Fliessgewässer und kleinere stehende Gewässer, wo die Anwesenheit des Welses zu einem Ungleichgewicht führen kann. Aber eine differenzierte, fundierte und objektive Betrachtungsweise kann den meisten von uns Fischern nun wirklich nicht schaden.

Mit grossem Vergnügen und Interesse lese ich auch die Beiträge von der kleinen aber starken Wels-Fraktion im Forum. Wie du sicher richtig erkannt hast, lebt dieses Forum von den verschiedenen Meinungen, Angelmethoden und Beiträgen. Eine kleine Polemik wie bei den Meinung über den lebenden Köderfisch bei der Welsfischerei gehört wohl dazu ist aber auch ein wenig scheinheilig. Die meisten von uns (älteren) Fischer haben den lebenden Köderfisch über Jahre hinweg (und wohl nicht ohne Erfolg) auf Hechte, Barsch, Zander usw. eingesetzt, ohne dabei vom schlechten Gewissen geplagt worden zu sein. Natürlich gibt es heute viele Kunstköder, die diese Köderwahl unnötig machen, aber nicht immer!

Ich hoffe, dass aufgrund meiner ursprünglichen Fragestellung nicht der Eindruck entstand, die Welsfischerein in ein falsches Licht rücken zu wollen und falls ja, es mit diesen Sätzen berichtigt zu haben.

Deine, bzw. eure zukünftigen Beiträge werde ich jedenfalls mit grossem Interesse "reinzwitschern" und falls ich ein paar dumme Fragen habe, diese natürlich wieder hier plazieren!
Petri und einen schönen Abend..Martin

P.S. Vor lauter Schreiben habe ich jetzt einen Grossteil des Fussballspiels nur am Rand mitbekommen (aber man muss halt Prioritäten setzen!)

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Hi Leute

Die meisten Vorurteile können einfach widerlegt werden:

Der Wels ist nicht heimisch und eingeschleppt: Dieser Fisch ist in der Nordschweiz ein heimischer Fisch, seit eh und je in diesen Gewässern vorhanden. Der 230cm Wels aus der Aare ist 40-60 Jahre alt, also dort geboren und seine Eltern schwimmen da auch noch rum.
Da der Wels eine Wassertemperatur von ca. 22 Grad braucht um Abzulaichen, konnte er sich in den letzten 50 Jahren nur schwer vermehren, erst ab Jahrhuntersommer 2003 hat man Kleinwelse gefangen und die globale Erwärmung mit den entsprechenden Wassertemperaturen verhelfen dem Wels zu einer grösseren Population.

Der Wels frisst alle Fische weg:Demzufolge müssen Ebro in Spanien und Po in Italien fischleer sein, Tatsache ist ein riesiger Bestand an Karpfen, Zandern und Weissfischen. Die Welse haben dort mittlerweilen die 100kg Marke klar geknacht und sind über 250cm gross und in grosser Zahl vorhanden.

Der Wels ist hässlich und böse:Wie der Wolf, geniest der Wels einen schlechten Ruf, er frisst Hunde und Wasservögel und greift sogar Menschen an, wie die Medien immer wieder berichten.
Vermarken kann man ihn nicht, man kann kein Geld mit ihm verdienen wie mit Forelle und anderen Edelfischen.
Also ist er unnütz, unbrauchbar und somit der "Sündenbock".
Fazit des Profitorientieren: Was man nicht vermarkten oder Essen kann muss weg....

Wenn ein Fischer einen grossen Wels fängt, den er nicht verwehrten kann, sollte es möglich sein, diesen Fisch straffrei wieder schwimmen zu lassen: Nicht der Zielfisch, nicht verwehrtbar in dieser Grösse. Das Töten wäre somit sinnlos und somit eher eine Straftat, als das releasen. (Sinnlosen Töten eines Lebewesen)

Gruss Robert

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Das hier ist eine gute Unterhaltung und interessantes Thema. Bei vielen Punkten kann ich nur zustimmen! Silurohunter hat die Vorurteile bestens wiederlegt. Das Thema wird immer interessanter und spannender, denn schon bald gibt es bei uns viel mehr Welse (siehe Wassertemperaturen der vergangenen Jahre) ...

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Hi Leute,

melde mich hier auch mal zu Wort.

Zitat:
Normal müsste man sich über so einen Rekord freuen, ich finde es aber eher Sche..... weil der Fänger
den Rekordfisch killen musste.


Vielleicht gab es Gründe für die Entnahme des Fisches, Bestandregulierung,Verletzung des Fisches, oder andere Gründe.


Zitat:
Ein Wels frisst ingesamt gesehen, weniger als ein Kormoran....... selbst ein grosser Wels!!!!



Laut einem Buch über Waller, welches ich vor kurzem Gelesen hatte, stand ein wissenschaftlicher Vergleich drin, eben genau Kormoran vs. Waller.

Der Kormoran benötigt täglich etwa 500g Fisch ,um zuzulegen bzw sein Gewicht zu halten, heißt in der Woche etwa 3,5Kilo und im Jahr etwa 180Kilo Fisch pro TIER!

Als Vergleich wurde ein Ü-2m-Waller genommen, welcher um Gewicht zulegen zu können, pro Woche etwa 1-1,5 Kilo Fisch bzw Nahrung benötigt, was einen Jahresbedarf von etwa 50-75Kilo ausmacht.

Zitat:
Gibt es irgendwelche Anzeichen, dass der Bestand durch die Entnahme eines alten Tieres von 230cm wirklich geschädigt wird?


Eine gewisse Bestandsregulierung sollte auch beim Wels schon gemacht oder eingehalten werden, die Entnahme schädigt den Bestand keineswegs, der Waller besitzt ab 75cm Länge keinerlei natürliche Feinde, mit Ausnahme eines größeren Artgenossen und evtl eines größeren Hechtes oder eben des Anglers.

Durch mehrere heiße Sommer in den letzten 10-12Jahren gab es zum Beispiel an einigen Gewässern, darunter auch vielen Baggerseen einen explosionsartigen Anstieg der Wallerpopulation.
An diesen herrscht zum Teil Entnahmepflicht für Welse jeglicher Größe, in Bayern hat der Wels keine Schonzeit und kein Schonmaß mehr, momentan auf unbeschränkte Zeit, heißt bis auf Wiederruf des LFV Bayern.
An einigen Gewässern ist es schon "schlimm", wenn man beim Nachtangeln auf diverse Köder(Würmer, Maden, Boilies, Pellets, Fische(-fetzen),Leber usw etc) nur noch Babywelse fängt, anstatt der erhofften Fische, wie Aal, Zander, Hecht usw etc.

Wenn man es genau nimmt, muß der Mensch zum Teil Bestandregulierend wirken, zum Teil kann aber dies auch der Wels übernehmen, gerade bei einem Überbestand an diversen Weißfischen.

Zitat:
Wenn ein Fischer einen grossen Wels fängt, den er nicht verwehrten kann, sollte es möglich sein, diesen Fisch straffrei wieder schwimmen zu lassen: Nicht der Zielfisch, nicht verwehrtbar in dieser Grösse. Das Töten wäre somit sinnlos und somit eher eine Straftat, als das releasen. (Sinnlosen Töten eines Lebewesen)


Sorry, aber dies wird so von vielen Anglern als Ausrede benutzt, finde ich nicht für richtig, so meine Meinung.
Befinde ich mich im Urlaub, ist dies verständlich, ansonsten nicht unbedingt.

Ein gewisses Releasen , mit Sinn und Verstand, ist ok, gerade bei einheimischen, seltenen oder sich selbst regulierenden Beständen, wirkt C&R unterstützend.

Nicht verwertbar klingt wie eine allgemein gültige Ausrede, bei einer bestimmten Größe eines Fisches läßt man es sich eingehen, wo fängt man an , wo hört man auf.

Nicht der Zielfisch, das kommt auch wieder darauf an, eine Brasse beim Karpfenangeln, ein Aitel/Alet beim Fliegenfischen, wer aber mit diversem Gerät gezielt diversen Fischen nachstellt und sie vorsätzlich zurücksetzt verstößt ebenso gegen Gesetze, zumindest in Deutschland.

Vielerorts entsteht allerdings der Eindruck, daß das Zurücksetzen nur aus Profitgier geschieht, jetzt nicht einzig allein auf den Waller bezogen, sondern auf mehrere "geliebte " Zielfische der allgemeinen Anglerschaft.

Nein, ich habe nichts gegen C&R, ich persönlich entnehme selektiv und halte mich ansonsten an geltende Gesetze.

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Hi Leute

So ich denke jetzt an folgendes:

Der Rekord muss wieder zurückgeholt werden. Hab Mühte zu akzeptieren, dass der Welsrekord dem "Pfannenfischer"
gehört.


Wir sollten zum Angriff blasen :D


Gruss Robert

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Gast   
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Hi Robert...

das beschäftigt Dich wohl wirklich sehr.....
na dann also los.... wir haben ja demnächst unseren Event... da haben wir womöglich 2 Nächte für nen grossen Wels....
wer weis, wer weis....

Gruss

René

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Jänu    16
Ich möchte mich nur kurz zum Abschlagen des Welses äussern. Ich kann zwar verstehen, dass einige gerne gesehen hätten, wenn er zurück gesetzt worden wäre aber diese Entscheidung sollte immer dem Angler überlassen sein, egal wie gross der gefangene Fisch ist.
Wie einige bereits mitbekommen hab, ist mein Hauptzielfisch der Hecht. Ich persönlich ziehe einige davon jedes Jahr aus dem Wasser, entnehme aber nur, was ich persönlich verwerte (esse), okay, vielleicht gibt es ab und zu noch ein Stück für einen Kumpel...
Mehr mühe habe ich mit der Präsentation, etwas respektlos, egal ob Fisch (Tier) oder nicht. Müsste nicht sein.
Zudem steht bei solchen Fischen wohl bei vielen auch der Gedanke des weiterwachsens nicht ganz ausser acht, wer gibt den Rekord schon gerne nächstes Jahr wieder her. Gut stand ich persönlich noch ( :P ) nie vor so einer Entscheidung...

Was mich persönlich etwas mehr wurmt und dazu würde mich auch die Meinung der Fischer interessieren, die solche Fische schon gefangen haben oder zumindest nah dran waren (natürlich kann sich auch jeder andere dazu äussern... ;) )...

Der Spinner, mit dem angeblich dieser Fang gelang. Wie bitte soll dieser Drilling halten? Zumal der "Fänger" davon spricht, das Boot sei beinahe untergegangen. Woraus ich schliesse, dass der Zug gross gewesen sein muss. Nicht mal die dünndrahtige "Spinnstange" ist angebogen?!?
Meine Freundin drillte letzten Sommer einen Wels beim Grossforellenblinkern, der war gerade mal etwas über einen Meter und der Drilling weit stabiler. Ergebnis zwei Haken gerade nach hinten, einer gerade raus und Fisch weg.
War trotzdem spassig, dabei zu zu sehen...:whistling:

Gut, mit der Bremse kann man sicher viel steuern aber....

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hei fishing cracks
der blödmann hatte sicher n netz hoffe ich begegne dem herrn diese saison mal dann ist baden angesagt !

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fari85    0
wiso gehts immer um einen rekord???? wiso ist ein rekord soooo wichtig?
versteh ich nicht!
dieser wels sollte schwimmen ganz klar ,da sind wir uns mal alle einig.
die art wie dieses foto gemacht wurde ist also unterste schublade! ich finde schlussentlich sollte jeder für
sich schauen und einfach freude haben nach dem feierabend ans wasser zu dürfen.
ich persöndlich finde fangfotos eine super sache
aber was man da (zu häufig) sieht, da muss man sich als fischer wirklich schämen!

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Lüku    0
hey mützu!!

da geb ich dir recht!! ein kapitaler oder sogar rekordfisch ist schon was tolles. aber nicht weniger wichtig ist z.b. wie habe ich ein fisch gefangen und unter welchen umständen. ein fisch kann auch durch sein aussehen, wenn er makellos ist oder eine besonderheit hat immer was ganz spezielles sein. aber nur ist bei den welsfischern die grösse eines gefangenen fisches schon immer noch ein sehr wichtiges thema. da man ja onehin schon auf den könig in unseren breitengraden angel so dürfen seine masse auch etwas üppiger ausfallen:D Sonst muss man anfangen mit stipfischen da ist das ziel anders gesteckt. beutel füllen mit haufen kleinen fischen um ihn dann am abend wieder auszukippen:P:-O

grüess lüku

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Forelle1958    378
Ciao Lüku
Es gibt ja nicht nur die Welsfischerei und als Alternative das Stippfischen. Ich gehöre zu dieser komischen Salmoniden-Fraktion, die an einer scheuen Getupfen von dreissig cm aus einem schwer zugänglichen Gewässer, mindestens soviel Freude haben (in der Regel mehr) als an einem schönen Lachs oder Ü-1 Meter Hecht. Mit Freude betrachte ich auch die entsprechenden Fangbilder von anderen Foris, bei denen nicht die Grösse und das Gewicht im Vordergrund steht.

Da werden auch keine Beutel ausgekippt, sondern entweder ein gutes Essen zubereitet oder wieder in die Freiheit entlassen.

Gerade die verschiedenen Interessen, Meinungen, Zielfische, Angelmethoden usw. machen die Fischerei und auch ein Forum erst interessant.

Zu den beiden Threads mit den Welsrekorden (Schweiz und Oesterreich) im Forum möchte ich mich nicht äussern. Allerdings haben die Fischer in beiden Fällen mit der Art und Weise der Präsentation unserem Ansehen sicher nicht genützt;(
Petri und Gruss
Martin


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