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Jon

Peschar in Engiadina Bassa

Empfohlene Beiträge

Jon    312
Dieses Wochenende verbrachte ich in unserem Ferienhaus im Unterengadin.

https://haken.ch/archuploads/img10941_3564.jpg

Der Inn ist meiner Meinung nach das letzte Fliessgewässser des Kantons Graubünden, wo der Fischbestand in den letzten 20 Jahren etwa gleich blieb.

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Es gibt zwar unglaublich viele Fische, jedoch werden die unerklärlicherweise selten grösser als 32 cm.

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Noch im Dunklen stieg ich die steile Schlucht zu meiner Lieblings-Gumpe hinunter und es machte gleich zu Beginn mächtig "päng". Ja, machmal ist es dort fast langweilig zu fischen, weil man ständig Fische am Haken hat.

https://haken.ch/archuploads/img10941_3570.jpg

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So setze ich im Engadin jeweils das Mindestmass auf 30 cm (vom Kanton sind 24 cm vorgegeben), so dass man ein bisschen länger fischen kann und die Fische wenigstens einmal im Leben ablaichen können. Nach kurzer Zeit hatte ich schon vier Stück um die 32 cm, was auch wieder nicht gewöhnlich ist. Nach gut vier Stunden fischen waren es dann sechs Exemplare von dieser Grösse, wobei ich noch 7 weitere zwischen 25 und 29 cm "abschüttelte".

Als Köder verwendete ich dieses Mal selbstgebastelte Nymphen, wobei die Farben nicht so wichtig sind.

https://haken.ch/archuploads/img10941_3567.jpg

Danach gehts jeweils auf allen Vieren teilweise fast senkrechte Wände hoch, nix mit E-Bike...;)

https://haken.ch/archuploads/img10941_3568.jpg

Heute morgen ging es kurz ins Oberengadin, da es dort auch noch Äschen gibt. Das letzte Mal war ich etwa vor 10 Jahren dort und fing damals oft Fahnenträgerinnen. Auch heute hatte ich Glück, denn schon um 8 Uhr morgens hatte ich wieder sechs Fische zwischen 28 und 30 cm, jedoch war keine Äsche dabei. Zwei Stück hatte ich am Haken, leider beide zu klein...

Der Inn im Engadin ist wirklich das letzte ganzjährig gute Fliessgewässer des Kantons Graubünden, der Rest ist fast leer...

https://haken.ch/archuploads/img10941_3571.jpg

Wenn das Wasser stimmt, gehts nächstes Wochenende an den Bündner Alpenrhein, in der Hoffnung, dass schon einige kapitale Seeforellen den Weg ins Grischa-Land gefunden haben:D

Gruess Jon

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Big Petri in den Nachbarkanton!
Sehr schöner Bericht mit klasse Pics, thx Jon.
Das mit dem "privaten" Schonmass händelst du tip top, hat von mir aus mit Nachhaltigkeit und Selbstverantwortung zu tun.
Ein gutes Beispiel für andere Petrijünger. Bravo Jon :cool:

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Gast   
Gast

Hi Jon.

Auch von mir ein tolles Petri zu den schönen Fische, wiederum tolle Bilder die Du uns da zeigst...herrlich....
Kann mich betr. Schonmass, da nur Ricci anschliessen!! Chapeau!!!

Grüsse

René

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Gast   
Gast
Ja die Bilder sind immer wieder ein Augenschmaus! Ich glaube wenn ich in dieser Gegend bei Euch wohnen würde da würde ich vor lauter Fotos machen gar nicht mehr zum Angeln kommen. :D
Aber auch Petri zu Deinen Fängen!

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Forelle1958    418
Hallo Jon
Ein wunderschöner Beitrag:D. Seit diesem August bin ich zwar ein absoluter Fan des benachbarten Puschlav, vor allem den eher schwer zugänglichen Bergseen und den kleinen Seitenbächen. Wir haben dort (natürlich völlig unfreiwillig, da uns die Fische aus den Händen geglitscht sind) das Fangmass auch gegen oben korrigiert. Die Faszination für diesen unglaublich vielfältigen Kanton ist wohl dieselbe:)
https://haken.ch/archuploads/img10996_3584.jpg

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Gast   
Gast
Danke Truesche für den Beitrag, hat mir sehr gefallen! Hoffentlich gibt's auch was schönes am bündner Alpenrhein!

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Gast   
Gast
Danke für die tollen Eindrücke!!

Zitat:
wobei ich noch 7 weitere zwischen 25 und 29 cm "abschüttelte".


Zitat:
Das mit dem "privaten" Schonmass händelst du tip top


Zitat:
Kann mich betr. Schonmass, da nur Ricci anschliessen!! Chapeau!!!


Da muss ich mich anschliessen! Finde es super das du so handhabst! Würden alle so handeln hätten wir an vielen Fliessegewässern wieder eine tolle Fischerei!

Finde unsere Schweizer-Gesetzte einfach lächerlich, traurig und zum teil absolut sinnlos!
Leute die pro Saision bis zu 100 Forellen abschlachten die kaum grösser sind als 25cm und das alles im gesetzlichen Rahmen! Herrgott kein Wunder ist in unseren Gewässern oft nicht mehr viel los! Wer einmal ausserhalb der Schweiz fischen war (Österreich usw.) weiss, das Fische mit 25cm noch "Winzlinge" sind und ein Schonmass von +35cm durchaus Sinn macht sowie auch eine Tageslimite von max. 2 Fische. Vom absolut beklopten Catsch&Release Verbot wollen wir gar nicht sprechen. (Bezieht sich alles auf die Fliessgewässer)

Weiss das viele das nicht so sehen (auch wenn ich es nicht verstehe). Aber ja ist schon offtopic, wollte es nur kurz loswerden.

Danke dir nochmals John für diesen Beitrag und hoffe das viele auch so denken.

Gruess

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Forelle1958    418
Hallo Zoidberg. Bin in den meisten Punkten mit dir einig. Das "Abschütteln" und aus der Hand glitschen ist nach meiner Meinung eine Pflicht.

Ein generelles privates Schonmass von 35cm macht nach meiner Meinung allerdings wenig Sinn. In meinem Hausgewässer (kleiner Fluss und der grösste Teil der etwa 15 befischbaren Kilometer Bach), wachsen die Forellen aufgrund des nährstoffarmen Quellwassers in der Tat nur sehr langsam.

Es hat unglaublich viele kleine Forellen. Eine Bafo von 30plus ist äussert selten und "frisst sich dort so richtig durch", da die Kleinen vor allem im Winter fast die einzige Nahrungsquelle sind. Trotzdem hat es einzelne sehr schöne Exemplare (beim elektrisch Abfischen wegen der Trockenheit im April waren es auf einer Strecke von gut 3 Kilometer gerade mal zwei zwischen 40 und gut 50cm und etwa zehn zwischen 30 und 39cm). Das sagt auch schon einiges aus in einem Pachtgewässer mit geringem Befischungsdruck.

Natürlich sind grössere Forellen in einem solchen Gewässer auch "produktiver" fressen aber nach meiner Ansicht mehr als sie Nachwuchs erzeugen.

Seit der Eröffnung am ersten März habe ich jedoch weniger als zwanzig Forellen behändigt (bei sicher zwanzig Gängen ans Wasser) und nur einmal drei an einem Tag, dafür manchmal gar keine. Dabei waren allerdings auch schätzungsweise fünf kleine zwischen 23 und 25 cm (Schonmass 22cm??), die den selbstverständlich widerhakenlosen Haken schlicht zu tief geschluckt, bzw. schon bei der Landung (im Wasser) aus den Kiemen geblutet haben.

Ich bin mir bewusst, dass ich in diesem Thread wieder etwas am Thema vorbeigeschrieben habe, wollte aber meine subjektive Meinung doch noch loswerden.

Gruss und Petri...Martin

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