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Diablo

Wurfprobleme

Empfohlene Beiträge

Diablo    28
Hallo Leute

Wie bereits in meiner Vorstellung erwähnt bin ich Fliegenfischerneuling. Es klappt eigentlich schon ganz gut und einige Fische konnte ich schon haken. Ich habe aber ein Problem beim Werfen und dachte, vielleicht kennt jemand von euch dieses Problem.
Den Rückschwung ziehe ich eher rechts an mir vorbei (nur leicht), da geht noch alles gut. Beim Vorschwung ziehe ich dann eher über meinen Kopf hinweg. Das geht auch, wäre da nicht immer ein zu starker Bogen, der meine Trockenfliege in die Flugschnur zieht. Die Fliege ist also unterhalb der Flugschnur beim Bogen. Wenn dieser sich abrollt, was ja gut wäre, bleibt eben die Fliege immer in der Flugschnur.
Kennt jemand dieses Problem? Was mache ich falsch, ausser dass ich Fische:D...?

Schon mal Danke und Gruss

Diablo

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Habe eben meinen Fliegenlehrer gefragt und er meinte, dass es ein Effekt des "Tailing Loops" wäre. Was auch immer das genau heißen soll. Kommt wohl am häufigsten bei Leuten vor die schon etwas werfen können und nachlässig werden.

Das wird dir jetzt wohl nicht so sehr helfen, aber vielleicht gibt es Jemanden der ein bisschen mehr Ahnung hat als ich...

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Gast   
Gast
Hi Diabolo,
das Phänomen vom Tailing Loop lässt sich auf eine ganze simple Ursache zurückführen.

Bei der Schwung Auslösung (sprich die Schnur befindet sich hinten gestreckt in der Luft) beginnst du nicht langsam mit dem Vorwurf sondern reisst die Rute zu schnell nach vorne. Durch die zu schnelle Beschleunigung wird das Vorfach deiner Fliegenschnur nach unten gedrückt und kreuzt sich beim nach vorne fliegen, von unten her mit deiner Fliegenschnur.

Probier es mit einer langsam startenden Vorwärtsbewegung ohne Kraft und beschleunige sie dann bis zum Stopp hin.
Du wirst sehen, die Tailing loops werden verschwinden.
Ich hoffe das hilft dir weiter.

Greez
Morten

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Diablo    28
Hallo Morten

Danke dir bestens. Habe bereits bemerkt, dass ich den Vorwärtsschwung (VS) schneller mache als den Rückwärtsschwung (RS). Vielleicht weil ich den RS beobachten kann und der VS hinter meinem Rücken geschieht. Ich habe immer ein wenig Angst, die Schnur bricht mir zusammen, wenn ich nicht schnell genug nach vorne schwinge. Werde also in Zukunft versuchen mein Gefühl zu überlisten und das Ganze gemächlicher angehen.

Vielen Dank für den Tipp

Diablo

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Gast   
Gast
Hallo erst mal oder wie man bei uns sagt " hui Weller allemol "
Bilder sagen oft mehr als tausend Worte. guckst du hier: http://flyfisherlive.wordpress.com/2009/11/11/wurffehler/
Abb. 2 erklärt dein Problem.
Am Besten führts du den Rückwurf etwas weiter vom Körper weg und den Vorwurf etwas dichter beim Körper.
So dass von oben, " in der Draufsicht " die Rutespitze eine Elypsenbahn beschreibt. Wenn du dann noch vermeidest, den Arm beim vor und rück - schieben herunter zu ziehen, sollte es keinen Triangel mehr geben.
Gruß und TL.Nobby

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Diablo    28
@flyfisher
Besten dank für den Link. Werde mal alles nachlesen. Das Problem habe ich in letzter Zeit schon viel weniger.

Diablo

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OmmE    0
@Diablo: Du bist nicht alleine mit dem Problem. :| Ich mühe mich schon recht lange mit dem tailing loop herum und irgendwie habe ich den bogen noch nicht ganz raus...passiert mir immer wenn ich weite Distanzen werfen möchte. Nervt enorm und macht mir das Fliegenfischen manchmal zu verleiden...

@Flyfisher: Danke für den Link. Gute Erklärung

Für micht heisst das, weiterüben... :-)

cheers
Omme

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Diablo    28
@OmmE

In der Ruhe liegt die Kraft...bin in letzter Zeit einfach nicht viel zum Angeln (allgemein) gekommen, habe aber bereits gemerkt, dass ich mir beim Rückschwung viel mehr Zeit lassen muss, bevor ich wieder nach vorne schwinge. Ich glaube da passieren mir am meisten Fehler.

Tight lines oder hier vielleicht lieber einen schönen Bogen drin ;)

Diablo

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Gast   
Gast
Ein gravierendes Problem vieler Änfänger ist: dass sie die Schnurhand nicht mit der Wurfhand mit führen. d.h. beim Rückwurf wird die Schnur durch die Ringe gezogen und beschleinigt, das ist soweit sehr gut. Nun bleibt aber die Schnurhand beim Rückwurf stehen und durch die Vorwärtsbewegung der Rute erschlafft die Leine. Es entsteht der berüchtigte Schnursack zwischen Leitring und Rutenhand. Der Wurf verliert an Dynamik und bricht letztendlich zusammen. Nun beginnt eine fatale Kettenreation, der Werfer versucht den Dynamikverlust durch mehr Druck, schnelleres Werfen und gewedel zu kompensieren. Hierdurch geraten Timing und Rutenbahn völlig auser Kontrolle und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Also beim Rüchwurf die Schnurhand den gleichen Weg zurückführen wie die Rutenhand. Beim Vorschwung das Gleiche.
Zur Wurfverbesserubg wäre es nötig den Doppelzug zu erlernen. Bei diesem kann nach einiger Übung, die Schnurhand an der Hosennaht verbleiben und leichte Zugunterstützung gebe. Dies führt zu korreckten Würfen und einer entspannten Fischerei ohne Ermüdungserscheinung. Am Besten ihr schaut euch den " Dooplezug " mal in einigen Videos an. Dann eine um 2 - 3 Schnurklassen höhere Schnur auf die Rute geben und damit anfangen den Doppelzug zu üben. Durch das überhöhte Gewicht kann auch ein Anfänger den Punkt erfühlen, an dem der Zug beginnen muss. Es wäre nun kostspielig eine neu schwerere Schnur zu kaufen, die preiswetrere Lösun ist die Anschaffung eines, schnellsinkenden Polyleaders, z.B. für eine 6er Rute ein 9er Polyleader, Kosten ca. 9,- € , das man als Vorfach einschlauft und damit die Wurfübungen absolviert. Dieses Teil kann man auch dann bei Hochwasser nutzen und es ist keine unnötige Investition.

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Diablo    28
@Flyfisher
Interessante Geschichte. Das mit der Schnurhand mache ich genau so, wie du es beschreibst, also falsch. Werde also auch das korrigieren müssen. Danke.

Diablo

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WASABI    849
Hallo FlyFisher.

Danke für den Input.. Ist es aber nicht so, dass zuerst die Grundtechnik gefestigt werden sollte, bevor Mann den doppelzug erlernt und nur damit den Fehler nur verschlimmbessert ? Ich bin überzeugt, das wenn die Grundtechnik exakt ausgeführt wird alles andere viel leichter erlernt werden kann :)

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Gast   
Gast
Das ist im Prinzip richtig, nur wer die Grundtechniken nicht beherrscht, wird den Doppelzug nicht hin bekommen.
Daher lehre ich Ihn, in meinen Kursen erst beim zweiten Anlauf d.h. zuerest einen Grundkurs, Samstag mit Sonntag z.B.
Bei dem lernen die Absolventen, saubers Werfen, wie koreckte Arbeitsebene, verlagern der Selben, Rollwurf Trickwürfe, Backhandwurf. Nach diesen 2 Tagen sind sie in der Lage " ohne Zugunterstützun " 15 Meter Schnur, sauber und mit gestrecktem Vorfach ab zu legen. Dann lasse ich die Teilnehmer eine Zeitlang ihre eigen Erfahrungen machen, so 2 bis 3 Wochen, in denen sie Fischen und Werfen verbessern können, danach erfolgt ein weiterer Lehrgang, bei dem man an einem Tag den Doppelzug erlernt.
Vorher werden eventuelle Wurffehler besprochen, diskutiert und ausgemerzt. Danach sind die Teilnehmer in der Lage
" mit Zugunterstützung " je nach Talent 20 bis 25 Meter Schnur ab zu legen, ohne sich dabei zu plagen.
Es ist eine Binsenweisheit, dass die meisten Fische im Bereich von 6 bis max 15 Meter gefangen werden und ein Fischer ohne Doppelzug diese Fische auch erreicht. Nur plagt er sich insgesamt, ohne Zugunterstützung erheblich mehr und erreicht Fische, die jenseits der 15 Metermarke angeworfen werden müssen nicht.
Wer also die Grundlagen beherrscht, kann mit dem Erlernen des Doppelzuges beginnen. Wurffehler kann ein Einzelner nicht gut abstellen, da er sich ja selbst nicht sehen kann. Es ist also von Vorteil einen Kameraden dabei zu haben, der diese Wurffehler sieht und korrigieren kann. Eine weitere Möglichkeit, die ich auch bei meinen Kursen nutze, ist die Videobeobachtung, bei der man die Fehlersquenzen aufnimmt und sich das Video ansieht. Nach Betrachten des Videos sehen die Kursteilnehmer sofort wo der Fehler liegt und können Ihn viel leichter abstellen.

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WASABI    849
@flyfisher

Jep, seh das genauso. Daher auch die Vermutung auch das Diabolo und Ome die Grundtechnik nicht 100% beherrschen o_O

Du gibts also Kurse? Wo denn wenn ich fragen darf? Sollte mal ein kürsli haben für den 2-Händer...:D

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Gast   
Gast
Natürlich ist ein Wurfkurs für die Führung der Zweihandrute, mehr als an zu raten.
Selbst das Werfen mit der Einhandrute, birgt für den Autodidakten viele Tücken.
Irgenwann wird auch er das Werfen beherrschen, so er nicht zwischenzeitlich, vor lauter Frust, die Lust verliert.
Ein Wurfkurs in der Nähe, ist in sofern gut, dass man keine Übernachtung zu zahlen hat. Denn ein eintägiger Kurs bringt nicht genug. Man kann zwar den ganzen Stoff in einem Tag durchpeitschen, aber davon hat der Schüler Nichts, kann er es doch nicht verarbeiten. Meine Kurse finden im Westerwald PLZ: 35708 statt.
Sind also entsprechend weit von Euch weg. Es würde nur rentieren, wenn man das mit einem Angelaufenthalt aun unserer
schönen Dill, verbinden könte.

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