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romawe

Der Einfluss des Menschen

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romawe    0
Durch den Bericht "die Schattenseiten des Winters" bin ich auf eine durchaus diskussionsfähige Frage gestossen. Wie weit sollte sich der Mensch einmischen in unseren Gewässern?
Da werden die Meinungen sehr weit auseinander gehen. Umso interessanter, dazu eine Diskussione zu starten. Ich bin so frei und gebe gleich mal meine Meinung zum bestem.

Ich finde, dass man unterscheiden sollte zwischen zwei Gewässertypen. Zum einen haben wir naturbelassene Flüsse und Bäche. Oft wird dort mit Besatz nachgeholfen, ein für Sortfischer attraktives Gewässer zu schaffen. Es werden Forellen eingesetzt, mit dem Wissen, dass innert eines Jahres oder zwei die meisten mit Erreichen des Schonmasses wieder abgefischt werden. Eine natürliche Vermehrung ist kaum mehr möglich. Wie wäre es, wenn man solche Abschnitte oder Gewässertypen nur noch mit Catch&Release befischen würde? Könnte sich dadurch nicht eine Population entwickeln, die natürliche Vermehrung gewährleistet? Und somit auf Dauer auch einen gefestigten Bestand garantiert? Man könnte dann zum Beispiel ähnlich wie in der Jagd im Herbst während zwei oder drei Wochen das Fischen mit Behändigen erlauben und so denn Bestand dezimieren, um ein Verputten zu verhindern. (Bei uns in Rumänien wird das an vielen Orten praktiziert).

Der andere Gewässertyp ist der vom Menschen bereits derart veränderte, dass sich natürliche Abläufe gar nicht mehr abspielen können. Begradigungen, Strukturveränderungen etc... Man wehrt sich wehement dagegen, der Regenbogenforelle in "natürlichen" Gewässern eine Chance zu geben. Nun, man hat festgestellt, dass in vielen Flüssen die Bachforelle schlicht keine Chance mehr hat sich auf einem Niveau zu vermehren, dass eine gefestigte Population garantiert. Dazu würde die Regenbogenforelle noch den Rest tun und die Bachforelle entgültigt verdrängen. Ist es denn so falsch, wenn die Regenbogenforelle in unseren grossen Flüssen entgültig heimisch würde? Wir haben die Flüsse derart verändert, beharren aber auf Fischarten, die in diesen Flüssen gar nicht mehr erfolgreich leben können. In meinen Augen eine Doppelmoral.
Die Regenbogenforelle hätte durchaus eine Chance, sich auch in kahlen, korrigierten Flüssen erfolgreich zu vermehren.

Es ist eine Gratwanderung zwischen Einflussnahme und Gewährenlassen. Auf der einen Seite wird zerstört, auf der anderen Seite wird geschützt...

Wer die perfekte Lösung bringt wird König!

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Gast   
Gast
Hi ,

besetzt wird heutzutage an jedem Gewässer , das hat aber auch seine Gründe , da die meisten Gewässer von Vereinen oder Kameradschaften bewirtschaftet werden , das heißt , daß ein jährlich Besatz Pflicht ist und sich nach den Fangstatistiken der Mitglieder richtet .
Ohne Hege und Pflege wären manche Gewässer zum Teil bis auf wenige Fischjahrgänge geschrumpft , nicht nur der Angler wegen , sondern eines der Hauptprobleme ist hier der Kormoran , welcher zum Teil in sehr großen Schwärmen auftritt , ein Kormoran vertilgt etwa 500-1000g Fisch am Tag , was da dann an Fischen weggeht ist erstaunlich und reißt zum Teil große Lücken in die Bestände bei der natürlichen Nachzucht , da sie ja nur bestimmte Größen an Fischen verschlingen können.

Zum anderen sind hier in Deutschland bzw. hier in Bayern reine C&R-Strecken verboten , da sie gegen das Tierschutzgesetz verstoßen , so weit mir bekannt ist gegen §1 und §17 .
Ob sich deswegen diverse Bestände besser vermehren sei dahingestellt , haben sie es vorher nicht oder kaum geschafft , wird dies auch nix nützen .
Zum anderen sollte man sie dann doch kurzfristig befischen dürfen , da würden dann manche wie die Aasgeier einfallen , und der Schutz wäre sinnlos gewesen.

Die Regenbogenforelle hat meiner Meinung nach in Gewässern , in denen die Bachforelle vorkommt nichts zu suchen .
Erstens ist sie kein einheimischer Fisch , zweitens wächst sie schneller als die Bachforelle und dezimiert bzw.verdrängt diese sehr stark .
Zum anderen vermehrt sich diese Forellenart nicht oder besser gesagt kaum in europäischen Gefilden von selbst , bis auf wenige Ausnahmegewässer , ohne Besatz ginge auch hier nichts .

In meinem Jahreskartengewässer kommen Bach-und Regenbogenforellen vor , ich freue mich jedesmal , wenn ich eine Bachforelle fange und setze diese meist zurück , im Gegenzug werden aber fast alle maßigen Regenbogner entnommen , bis auf wenige Ausnahmen .

Würde man bei einheimische Fischarten , die sich zum Teil leider nicht mehr an allen Gewässern erfolgreich fortpflanzen können ,
auf unterstützenden Besatz verzichten , wären manche Fischarten bald von der Bildfläche verschwunden .

Auf der einen Seite zerstört der Mensch(meist Sesselfurzer) diverse Habitate , ob bewußt oder unbewußt sei dahingestellt, durch falsche Baugenehmigungen , Eingriffe ins Landschaftsbild (Flußbegradigungen) usw und auf der anderen Seite werden sie von Menschen , meist Anglern und Jägern , wieder geschützt oder aufgebaut (Renaturierung diverser Gewässer , Wiederansiedelung von diversen Fisch-und Muschelarten , Ausweisung als Schutzgebiet etc) .

Zum anderen zerstören aber auch manche "Gewässerwarte" unbewußt die Gewässer durch ihre falsche Besatzpolitik , die sie meist vom Vorstand und den Mitgliedern "vorgegeben" bekommen.

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romawe    0
Hallo Jack knife,

interessante Ansätze... Um das Problem Kormoran anzusprechen: Diese Viecher sind die Zielscheibe Nr. 1 für jeden Sportangler. Wo immer sich Angler an einem Gewässer aufhalten ist der Kormoran der Sünder... aber diese Vögle hat es doch immer schon gegeben.. bis auf eine kurze Zeit im 20. Jahrhundert, wo sie fast ausgestorben wären durch gezielte Jagd. Aber vorher hatten sich doch diese Bestände auch über "unsere" Fische hergemacht. Und damals schien der Bestand ja in Ordnung zu sein. Wenn man unseren Grossvätern glaubt.

Kann es sein, dass früher, viel früher, die Bestände anders waren? Heute glaubt man ja, man müsste fast in jeder Pfütze jeden möglichen Fisch finden. Kann es sein, dass sich früher die Bestände ganz anders verteilten und so die einzelnen Arten weniger Fressdruck hatten und so grössere Erfolge bei Brut und Überleben hatten?

Ich stelle mir das irgendiwe vor wie die heutige Konsumwelt. Früher hat man das Fleisch beim Metzger geholt, den Käse und die Milch beim Käser, das Brot beim Bäcker etc... heute gehen alle zu Aldi und wollen dort alles zum günstigsten Preis.

Haben wir unsere Umwelt tatsächlich schon derart verändert, dass ein Überleben eines Fischbestandes nur noch vom Menschen abhängt? Haben wir das Aldi-Syndrom auch in unseren Gewässern? Alles am selben Ort ohne Rücksicht auf die Anderen? Oder sind wir Angler einfach verwöhnte Konsumenten, die nur noch Zahlen und Statistiken sehen. Als Schneider nach Hause zugehen ist für viele Grund genug, über ein Gewässer zu wettern und den Bestand anzuzweifeln...

Vielleicht sollten wir uns einfach damit abfinden, dass man Fische zwar bei Aldi kaufen kann, nicht aber am Gewässer. Sollten wir uns wieder vermehrt klar machen, dass wir ANGELN gehen, und nicht FISCHE HOLEN?

Meinungen?

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Gast   
Gast
Hi ,

es gab den Kormaran früher auch , nur gab es ihn auch so weit südlich und westlich , trat er in so großen Schwärmen auf ?
Sie sind bei mir keineswegs Zielscheibe Nummer Eins , in den Top 5 sind sie aber .
Es gibt hier in meiner Ecke auch andere Vögel , die man vor einigen Jahren noch nicht sah , ähnlich dem Haubentaucher , allerdings viel kleiner.

Das andere "Problem" ist , daß es früher wesentlich weniger Angler gab als heute , die Möglichkeiten des Fischfangs ziemlich eingeschränkt waren und man sich nicht wie heute manche Angler nur auf bestimmte Fischarten festgelegt hatte , damals ging man Angeln , um sich zu ernähren , heute um sich zu erholen und zu entspannen .

Der Fischfang steht bei mir an zweiter Stelle , fange ich mal nix , habe ich kein Problem damit , ich bin nicht darauf angewiesen .

Mit dem "Discounter-Syndrom" muß ich dir bei vielen Anglern recht geben , sie wollen nur bestimmte Fischarten fangen , meist Salmoniden , Karpfen , Schleie , Aal , Hecht , Zander evtl noch ein paar andere , das aber möglichst ohne viel Beifang und ohne sich groß zu bewegen oder sich die Fische zu "erarbeiten".
Das Discounter-Syndrom möchte ich mal als Forellenpuff-Syndrom bezeichnen , dort kann man ja nur bestimmte Fischarten fangen und das fast auf Bestellung .
Von solchen Anlagen halte ich persönlich überhaupt nichts , heißt an Forellenanlagen gehe ich nicht angeln .

Früher , so meine Meinung , gab es nicht die flächendeckende Bebauung , mehr Unterstände , weniger begradigte und veränderte Flußläufe , die Industrie war anders gelagert , es gab weniger Stromerzeuger als Heute und mit Sicherheit einiges mehr , das seine "Schuld" dazu beitrug .

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romawe    0
Interessant... was sind denn das sonst noch für Punkte, die du als "Zielscheibe" nennen würdest? Kann es sich bei den kleineren Haubentaucher evtl. um Gänsesäger handeln? Zwerghaubentaucher kämen auch in Frage, durch ihr Gewicht, sprich ihre Grösse sind die aber kaum zu berücksichtigen in der "Freibeuter-Statistik"....

Es ist sowieso interessant zu erfahren, welche natürlichen Feinde unsere Fische noch haben...

Fischotter sind praktisch ausgestorben... Reiher machen sicher auch noch einen gewissen "Schaden" wenn man das so sagen darf.... Obschon die heute viel mehr auf Mäuse aus sind.... Greifvögel? Kaum....

Wer hat da schon Beobachtungen gemacht?

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Gast   
Gast
Gänsesäger gibts hier auch , denke es dürfte sich um Zwergtaucher handeln , sie sind kleiner als Plesshühner .
Diverse Reiher kommen auch vor , der Schaden durch sie bei den Fischen hält sich aber in Grenzen , da sie es nicht ausschließlich auf Fische abgesehen haben.
Eisvögel kann man auch wieder vermehrt beobachten .

Neben dem Kormoran stehen bei mir als eher unbeliebte Neozoen die Bisamratte , die Nutria oder Biberratte , der Gänsesäger , Nerze und Minke auf der Abschußliste und so einiges mehr .

Als durch den Menschen beeinflußt müßte man leider auch die Landwirtschaft bzw. die Menschheit selbst miteinbringen , durch die zum Teil starke Überdüngung der landwirtschaftlich genutzten Flächen leiden auch die Fische in den Gewässern , was als Eutrophierung bezeichnet wird , sonstiger Abfall oder andere Umweltverschmutzung entsteht durch den Menschen auch , leider das "größte" und schlimmste "Raubtier" der Erde .

Diverse Greifvögel fallen raus , ebenso manche andere Raubtiere , da Wolf und Bär nicht mehr vorkommen oder der Bestand zu gering ist um Schaden anzurichten.
Fuchs , Luchs und evtl wieselartige Tiere werden sich auch bei Gelegenheitmal den ein oder anderen Fisch abstauben , denke aber auch nicht , daß diese stark ins Gewicht fallen.

Sonstige "Schuldige" fallen mir im Moment keine anderen ein .

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romawe    0
Hallo,

sind nicht die von dir aufgezählten Säuger unter sich Fressfeinde? Der Nerz oder Mink ist ja ein grosser Feind der Bisamratte oder der Nutria... welche wiederum fast ausschliesslich Vegetarier sind und sich nur in seltenen Fällen auch an Krebsen oder Fröschen, noch weniger an Fischen vergreifen...

Als Problemtier würde ich diese Arten was den Fischbestand angeht nicht in den Vordergrund stellen. Allerdings sind natürlich die Bauten dieser Tiere und die Schäden an der Flora nicht zu unterschätzen!

Irgendwie kommt mir die Natur in Europa sowieso vor wie Fruchtsalat aus einheimischen, tropischen und fast "ausserirdischen" Früchten. Kein Wunder, wenn ein Gleichgewicht gar nicht mehr möglich ist.... Ob man da überhaupt jemals noch Ordnung reinbringen kann oder nur noch Schadensbegrenzung machen kann sei dahingestellt...

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Gast   
Gast
hi ,

habe mich evtl falsch ausgedrückt , bei den Neozoen .
Da ich sie als indirekte oder Feinde im Hintergrund ansehe , als Schädlinge , die im weiteren Sinne eine Bedrohung durch verursachte Schäden darstellen.
Muschelbestände , Krebse usw leiden sogar unter den oben genannten Neozoen sehr , mancherorts machen sie sogar einen annehmbaren Teil ihrer Nahrung aus .

Ob man hier noch Ordnung oder ein Gleichgewicht reinbringt bezweifle ich , eine enigermaßene Schadensbegrenzung trifft dies evtl noch eher.

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romawe    0
Ein interessanter Dialog, doch wo sind die anderen User? Was habt ihr sonst noch für Beobachtungen gemacht oder welches sind eure Eindrücke?

Was steht heute im Fordergrund bei den Anglern? Sichere Fangaussichten oder doch eher das Erlebnis am Wasser?

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Michael    376
Ich finde C&R sehr interessant und glaube, dass es erfolgreich sein kann, es wird seit langem in vielen Ländern mit Erfolg praktiziert.

Meine Idee zur Verbesserung des Fischbestandes wäre eine bessere Anglerausbildung. Es ist eine Idee, die ich schon lange verfolge aber bisher noch nie wirklich zeitlich geschafft habe, es auf die Beine zu stellen.

Die Ausbildung sollte grundlegend über die Besatzmassnahmen, Befischung, Hege und Pflege oder über das weidgerechte Entnehmen und Zurücksetzen der Lebewesen informieren. Der Mensch ist denke ich der, den man zunächst ein mal korrigieren sollte und dann machen auch andere Massnahmen viel mehr Sinn.

Deshalb plane ich für die Zukunft als Unterstützung zur bisherigen Anglerausbildung eine Art Online-Ausbildung, die für jeden Angler zugänglich ist. Egal ob Anfänger oder Profi, jeder kann durch interessante Themen wühlen und das eigene Wissen über ein Testtool prüfen oder auffrischen. Die Ausbildungsthemen müssen auch didaktisch Hand und Fuss haben, ansonsten kann der Schuss nach hinten gehen.

Mir ist auch klar, dass ist es nicht alleine auf die Beine stellen kann, da mir selbst die benötigte Erfahrung bei vielen Themen fehlt aber ich glaube es gibt Angler, die für sowas offen sind und mich dabei unterstützen würden.

Letztendlich wäre diese "Online-Ausbildung" etwas was ein Angler freiwillig machen würde aber Menschen sind gierig nach Wissen und so ein Thema zieht Kreise. Es könnte zu einem Boom werden, erfolgreich sein und sich auf den Fischbestand auswirken :cool:

just my 5 cent

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romawe    0
Hallo Michael,

sehr gute Idee! Ausbildung kann nie schaden! Da würde ich auf jeden Fall auch sofort mein Wissen testen und wo nötig verbessern!
Was dabei nicht unbedingt sich verbessern würde ist die Zweiklassen-Fischerei!

Zum einen sind die Naturliebhaber am Wasser, die sich Zeit nehmen zum Beobachten der Natur und die Rute auch mal zur Seite legen um sich etwas fern der Fischerei genauer anzuschauen. Das sind auch diese, die mit Vernunft und Vorsicht am Wasser stehen und den einen oder anderen Fisch lieber nur beobachten als ihm sofort nachzustellen. Zu diesen gehöre auch ich.

Dann gibts die Kilofischer, die eigentlich nichts zu berichten haben wenn sie vom Angeln zurück kommen. Ausser Kilos, Längen und Mengen gibts nichts wichtiges in deren Tagesablauf am Wasser. Solche Leute kenne ich auch. Hauptsache der Kescher ist voll und das Gefrierfach quellt über... Diese Zunftgenossen würden sich wohl auch kaum die Zeit nehmen, dein Online Angebot anzuschauen. Obschon genau diese es eigentlich am nötigsten hätten!

Nichts desto trotz, deine Idee ist super und ich bin sicher, dass sich hier in der Community einige finden lassen, die über genug Wissen verfügen um dir dabei zu helfen... Wenn ich dieses Forum vergleiche mit anderen, so kann man ganz klar einen Qualitätsunterschied feststellen, was die Diskussionen angeht. Hier sind keine "dummen" Kommentare zu finden, sondern eigentlich nur konstruktive Meinungen und Berichte...

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Forelle1958    400
Hallo Tinu, ciao JackKnife
Um mich in eure hochinteressante Diskussion einzuschalten war es für mich definitiv zu früh und jetzt nach eurem intensiven Meinungsaustausch zu spät, bzw. ich könnte nicht einen entsprechenden Artikel verfassen. Werde mich allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den nächsten Tagen noch einmal detailliert in eure Beiträge einlesen und meine Ansichten dazu äussern. Schon jetzt mal besten Dank für die interessanten Beiträge...Martin

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Gast   
Gast
Hi Leute ,

eine Rolle spielt an den Gewässern das C&R natürlich auch , wobei es dabei große Unterschiede gibt.

Als direkten C&R'ler kann man kaum Leute/Angler deklarieren , denn ein solcher dürfte keinen Fisch entnehmen .

Als indirekte C&R'ler könnte man den Großteil der Anglerschaft bezeichnen , denke ich , da gehöre ich auch dazu , denn ich entnehme selektiv .
Heißt es werden Fische ab und bis zu einer bestimmten Größe entnommen und sinnvoll verwertet , heißt genüßlich verspeist.
Fische die mir zu klein oder zu groß erscheinen werden releast .

Tja , die letzte Kategorie wären dann die Kochtopfangler , die sich an Schonmaße und Schonzeiten hält , und ansonsten mehr oder weniger entnimmt was man darf .

Einen Teil zur Bestandserhaltung oder auch Bestandsstützung trägt das C&R , egal in welcher Weise , sicherlich bei , davon bin ich überzeugt .
Sinnvoll allerdings nur , wenn sich Bestände selbst fortpflanzen und einige Regeln(schonender Umgang mit dem Fisch etc) beachtet werden .

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romawe    0
Und jetzt kommt ein weiteres Thema zum tragen.....

C&R ist nur dann sinnvoll, wenn man auch mit grosser Sicherheit davon ausgehen kann, dass die Fische unversehrt sind und ein fischgerechtes Zurücksetzen praktiziert wird...
Leider fängt dort schon ein weiteres Problem an. Schonhaken sind zwar heute verbreitet, meist sogar Vorschrift. Nur lassen sich halt einfach einige Fischer mehr Zeit mit dem Anhieb. So nach dem Motto: Lass schlucken, dann verlierst du ihn kaum... und wenn der Fisch dann nicht ins Konzept passt, so wird nicht immer gleich zur schere gegriffen, sondern erst mal operiert. Und das führt meist zum Tod der Tiere. Vielleicht nicht grad unmittelbar, jedoch in absehbarer Zeit.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich praktiziere ausschliesslich C&R, verzichte auf manchen Drill und habe natürlich dadurch auch nicht die Galerie an Fangtrophäen wie viele andere. Dafür ein gutes Gefühl, wenn ich einem überlisteten Flossenträger wieder die Freiheit schenke...

Und damit können wir schon wieder auf Michaels Online Angebot zur Verbesserung der Praktiken kommen. Auch C&R will gelernt sein...........

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Gast   
Gast
Nun will ich mich mal auch mit einklinken!
1. ich finde es klasse das mein Bericht doch einige dazu gebracht hat darüber ein Thema anzuschneiden. Auch wenn das Thema ein wenig von meinem Bericht abweicht. Allerdings spiegelt sich diese Besatzpolitik doch fast überall egal in welcher Form wieder.
Romawe Du sprichst natürlich eine wichtige Sache an. Die Natur dezimiert sich selbst. Sie stellt das gleichgewicht wieder her so wie es sich gehört. Ja und nein sage ich dazu es kommt immer auf das Gewässer an. Bei uns in der Region hören, lesen wir immer wieder von sowas. Es kommt meist in den Gewässern vor welche für die Karpfenzucht sind oder aber halt so wie in dem Bericht erwähnten Fall. Halt die kleineren und flachen Angelgewässer! Ich habe das schon geahnt das dieser Winter sicherlich auch diesen See zusetzen wird. Was ich mich frage wieso machen die Vorsitzenden eines Vereins immer wieder den gleichen Fehler. Die vorigen Winter in unser Gegend hat in gleichermaßen ähnlichen Gewässern das selbe Ergebnis zum Vorschein gebracht. Nur wenige Kilometer entfernt von mir hatten wir ein eben solches Gewässer gehabt Krautfelder ohne ende und da hat der Verein das selbe gemacht prompt nach dem das Kraut fort war und der Winter einzog Sauerstoffmangel und eben so ist das Gewässer umgekippt.
Dort sogar noch um einiges Schlimmer da waren sogar die ganzen Teichmuscheln tot. Es hat gestunken wie eine Jauchegrube.
Na ja es wurde abgefischt und da wurde dann wieder meiner Meinung nach ein weiterer Fehler gemacht es wurde in dem drauf folgenden Frühjahr sofort neu besetzt und zum Angeln frei gegeben. Ist mir unverständlich, nur um den Anglern des Ortsansässigen Angelverein das Gewässer direkt vor der Tür nicht zu nehmen? mhhh wer weis. Und dieses Jahr das gleiche bei uns im See der wirklich eine Oase war wo man immer einen guten Fisch am Haken hatte auch als er noch zugekrautet war, daher verstehe ich die Vorstände nicht. Die dirigieren den Besatz nur vom Schreibtisch aus und machen sich nicht wirklich ein Bild von den Gewässern. Ist mir einfach unverständlich.
2. Das manche Angler ans Wasser gehen, mit dem Gedanken heute fange ich zwei Karpfen drei Barsche und nehme wenn es keiner sieht noch nen Hecht mit wenn er beißt, von so einem Denken halte ich gar nichts. Aber es gibt solche Angler, wo man sagen kann das es schon Raubbau an der Natur ist. So was erlebe ich immer wieder und wenn man solche Angler auf Ihr Verhalten anspricht kommen solche aussagen. "wieso denn ich zahle doch dafür" oder " na ich habe die ganze letzte Woche nichts gefangen" oder gar noch ne Nummer härter, wenn man sie fragt was sie machen wenn eine Kontrolle kommt " Na dafür habe ich doch meinen Knüppel und neben dem Stuhl steckt nen Buschmesser" ich könnte das noch weiter fortführen will ich aber nicht.
Da kann man sicherlich schon sagen sie stellen das Gewässer gleich mit Lidl Aldi und Co. Das Doofe ist das durch solche Angler die gesamte Anglerschaft gleichgestellt wird. Das Nachsehen haben dann die Angler die sich wirklich darum bemühen Ordnung am Wasser zu halten die auch mal einen schönen gesunden Fisch zurücksetzen.
Aber das wird dann wiederum als Tierquälerei abgestempelt. Finde ich grundsätzlich falsch, ist das zurücksetzen eines Gesunden unbeschadeten Fisches nicht gleichzustellen wie wenn ich einen untermäßigen Fisch fange den ich aufgrund seiner Länge nicht entnehmen darf. Es ist absoluter Nonsens so welche Gesetze zu erlassen.
3. Ebendso sehe ich es mit dem schwarzen Pechvogel den Kormoran er richtet schwere Schäden in der Fischfauna an. Ich selbst habe schon gesehen wie in so einem Schlund nen gut 50er Zander verschwindet oder auch Barben und Hechte. Wir haben bei uns gezählte 2000 stk. am Fluss und die Dunkelziffer liegt sicher weitaus höher und er wird geschützt als wenn es die letzten Vögel auf Erden sind. Jetzt wo das Kind in Brunnen gefallen ist da wird durchgegriffen und ein Gesetz erlassen Ihn durch Abschuss zu dezimieren. Finde ich super ich befürworte das voll und ganz bin ich ehrlich! Aber ich rede von Dezimierung und nicht von Ausrottung.
Was wollen wir Angler nun, Artenreiche Gewässer oder ein ausgeglichenes Gewässer wo es nicht alles zu fangen gibt?
Also ich bin für ein ausgeglichenes Gewässer, ich muss nicht solche Neozonen Fische fangen wie Streifenbarsch Graskarpfen Marmorkarpfen und co. Diese Fische brauch hier keiner, Sie zerstören nur die Heimische Wasserfauna. Aber wenn alles zu spät ist dann werden wieder Gesetze gemacht die es dann wieder richten sollen. Mal laut "lach" ich bin echt gespannt wo das alles noch hinführen wird.


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romawe    0
Hallo Sascha,

krass, was bei euch im Winter abgeht. Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen, dass solche Gewässer einfach kippen. Sind diese Seen natürlich oder wurden die angelegt? Wie sieht es denn mit Frischwasserzufuhr aus?
Ich kann nur von hier aus Rumänien berichten. Wir haben zwei Typen von Seen. Die einen sind alte Flussarme, welche durch Flusskorrekturen entstanden sind oder durch den Fluss selber, der sich ein neues Bett suchte... In diesen Seen ist ein vornehmlicher Naturbestand. Hecht, Zander, Flussbarsch, Karausche, Wildkarpfen und natürlich all die kleineren Weissfische. Wir haben in der Zwischenzeit Eisdicken von bis zu 35cm. (Seit zwei Wochen zwischen -15 und -20°....;() Doch selbst in diesen Seen oder Altarme wird fleissig geangelt und es werden immer wieder schöne Fänge gemeldet. Auch ich habe bereits mit einem Gast Flussbarsche von 35cm gefangen... Das Wasser scheint in Ordnung zu sein, es lebt unter dem Eis.... Ob sich diese Seen unterirdisch durch Kiesbänke mit Frischwasser versorgen kann ich nur vermuten....

Die andere Art Seen (neben den Bergseen und Stauseen in den Tälern) sind die Fischteiche in den Ebenen. Diese Teiche sind meist so angelegt, dass sie entwässert werden können. In der Grösse zwischen 3,4 bis 20 Ha. Im Spätherbst wird Wasser abgelassen, ein Teil der Fische wird abgefischt und vermarktet, ein Teil wird zurückgesetzt. Besonders Graskarpfen oder Amure werden entfernt, da diese den strengen Winter nicht überleben würden. Diese Teiche sind meist nur 1,5 - 2 Meter tief und so sehr schnell zugefroren. Was aber all diese Teiche haben ist eine permanente Frischwasserzufuhr. Es werden Bäche eingeleitet und so hat es immer ein kleine Fläche welche eisfrei bleibt und auch für Sauerstoff sorgt. Neben dem sauerstoffhaltigen Bachwasser, das kontinuierlich eingeleitet wird. Und auch in diesen Seen wird im Winter geangelt.... mit Erfolg.

Ich denke, es würde sicher Möglichkeiten geben, wie man Fischsterben in euren Seen vorbeugen könnte... Belüftung im Winter? Bewegung der Wassermassen...? Oder sind die Seen einfach komplett überbesetzt wie ein Aquarium im Zoogeschäft?

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Gast   
Gast
Hallo romawe,
meist handelt es sich um die Künstlich angelegten Seen, aber selbst die Natur entstandenen Gewässer sind hier wohl nicht mehr Naturbelassen hier hat der Mensch im Laufe der Zeit und damit meine ich über Jahre hinweg immer wieder mit drin rum gepfuscht.
aber meist passieren diese Fischsterben in den Künstlich gemachten Gewässern, die meiner Meinung nach einfach überbesetzt sind und immer mehr an Fisch reingesetzt wird und dann noch Neozone Fischarten. Meist handelt es sich um alte Tonabbauten die nach dem Stilllegen entweder Geflutet wurden oder halt vollgelaufen sind oder um große Feuerlöschteiche.
Die meisten haben keine Zuläufe wie Abläufe sie werden ausschließlich durch Regenwasser und Schneefall gespeist.
Möglich wäre es sicher, diese Potentiellen Gewässer schon vorab des Winters mit Belüftungssystemen frei zu halten aber auf Grund der Menge an Gewässern die unserem Verband angehören nicht durchsetzbar. Unter diesem Link Kannst Du Dir ja mal die Gewässer ansehen da erkennst du eigentlich von oben ganz gut ob ein Gewässer ein Natur entstandenes Gewässer ist oder von Menschenhand angelegtes. Da siehst Du aber auch gleich das es auf Grund der Menge dieser kleinen Gewässer kaum Möglich ist durch Eisfreihalten oder Belüftungsanlagen dem Winter gegen zu wirken.

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romawe    0
Hallo Sascha,

in der Tat, was von oben aussieht wie ein kleines Anglerparadies kann sehr schnell zu tickenden Zeitbomben werden. Besonders dein Hinweis, dass es sich dabei um stillgelegte Tonabbaugebiete handelt spricht für sich selbst. Ich habe viele Jahre in Brasilien Umweltverträglichkeitsprüfungen für projektierte Sondermülldeponien erstellt. Meist handelte es sich um Schlamm aus chemischen Betrieben, welcher entsorgt werden musste. Wir haben ausschliesslich alte Tongruben zu solchen Deponien umfunktioniert. Grund: Wasserdicht auf natürlicher Basis. Kein Tropfen kommt raus, keiner rein. Bereits ab Tonschichten von 2 Meter sind diese Gruben absolut dicht und verlässlicher als jede künstlich angelegte Wanne.
Nun ist es natürlich verlockend, solche Gruben auch zu einem See werden zu lassen. Aber gerade eben weil die Gruben absolut dicht sind, kommt es bei der stetigen Verdunstung des Wassers zu einer immer grösseren Schadstoffkonzentration. Und selbst neues Regenwasser bringt in der heutigen Zeit Schadstoffe ein, so dass sich die Suppe immer mehr auflädt. Um diesen Schadstoffen entgegen zu wirken, kann Kraut helfen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Schadstoffe nicht verschwinden, sondern ab-, resp. umgebaut werden in eine Biomasse, welche im See verbleibt. Setzt man nun einen falschen Fischbestand ein, der diese Biomasse wiederum abbaut und in Form von Ausscheidungen wieder ins Wasser bringt, so ist der Kollaps nur eine Frage der Zeit.
Es wäre eine Möglichkeit vorhanden, diese Teiche zu sanieren. Das hängt aber vom Grundwasserspiegel ab. Ist dieser auf einem ähnlichen Niveau wie die Seeoberfläche oder nur wenig drunter, so kann mit Bohrungen durch die Tonschicht eine Bewegung der Wassermassen erreicht werden. Schadstoffe können so aus dem See abgeführt werden und ins Erdreich zurück verbracht werden, wo sie auf natürliche Art ausgefiltert werden. Dabei muss aber die Trinkwasserfassung der Stadt berücksichtigt werden.
Eine andere Möglichkeit ist die kontrollierte Bepflanzung des Sees. Dabei ist die ufernahe Bewachsung mit emersen Gräsern oder Schilfarten wichtig. Diese müssen aber immer wieder bewirtschaftet werden. Das heisst, durch die Aufnahme von Stickstoffen, Nitraten etc. wird Biomasse hergstellt, Gras eben, dass dann aus dem Kreislauf des Sees entnommen werden muss. Dadurch kann ein See auch entgiftet werden. Bleibt aber die Biomasse im See und verrottet im Herbst im Wasser, so ist ein Kreislauf entstanden und die Schadstoffe kehren ins Wasser zurück. Sind die Uferpartien nicht geeignet für einen solchen Rodungsprozess, so können schwimmende Inseln mit Schilf und anderen Sumpfgräsern geschaffen werden. Diese sind im Herbst zu roden und so können Tonnen von Schadstoffen dem See entzogen werden.

Du siehst, es gibt Möglichkeiten, einem solchen See zu helfen. Es bedarf dazu aber eine Menge Geld und vor allem viele Stunden Fronarbeit von Vereinsmitgliedern. Und da beginnt meist das grösste Problem....

In einem solchen See, der weder Ein- noch Auslauf hat, ist auf Dauer nur durch eine schlaue Bewirtschaftung auch ein Fischbestand möglich. In der Natur ohne Zutun des Menschen würden solche Seen in relativ kurzer Zeit verschlammen, verlanden und zu Mooren werden.

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Forelle1958    400
Hallo Tinu und Sascha (und natürlich auch JackKnife der vom Winter nicht mehr so genervt ist usw.)
Ich wollte mich zu diesem hochinteressanten Thema "Der Einfluss des Menschen" eigentlich auch äussern, lasse es aber aufgrund der eurer zahlreichen, fundierten und ausführlichen Beiträgen besser bleiben. Diese Beiträge decken ein riesiges Gebiet (von Deutschland, über Rumänien und der Schweiz ab) und der Einfluss des Menschen, wird je nach Wohnregion völlig unterschiedlich wahrgenommen.

Wir können hier noch ewig über "Teichlandschaften", C&R, Prädatoren, Fischbesatz, Wassernutzung/Restwassermengen, Einleitungen, Landwirtschaft, Erwärmung der Gewässer, Verantwortung von uns Fischern, harten Wintern usw. disktutieren und jeder hat auf seine Art Recht. Hauptsache ist, dass wir uns diesbezüglich überhaupt Gedanken machen.

Auf keinen Fall möchte ich diese Diskussion "abwürgen", im Gegenteil finde ich euer Engagement vorbildlich und die Beiträge top! Es ist wohl aber eher ein Traum, dass weitere Bevölkerungsteile solche Problemstellungen wahrnehmen und auch entsprechend handeln!

Ich hoffe einfach, dass die meisten von uns sich ihrer Verantwortung als Fischer (egal ob C&R oder Fleischfischer sofern es das Gewässer zulässt) bewusst sind und den Blickwinkel nicht nur auf die schönsten Fänge richten. Es schadet sicher auch nicht, wenn wir in unserem Bekanntenkreis solche Themen ansprechen!
lg Martin (auch zeitweiliger Fleischfischer)

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