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Kescher vs Fischgreifer

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Ein Trend vom Kescher zum Fischgreifer als Landungshilfe schreitet immer weiter fort.
In vielen Prospekten werden die Greifer als Fischschonende Landungshilfe und als Kescher Ersatz angepriesen.
Aber sind sie wirklich das was sie versprechen? Ich als Fischfreund habe da wirklich meine Zweifel!
Aus Erfahrung kann ich nicht sprechen aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das diese Greifer wirklich so gut sind für den Fisch. Alleine der Gedanke einen großen Hecht oder Zander am Kopf aus dem Wasser zu ziehen lässt mir Zweifel aufkommen.
Wie schonend ist der Greifer wirklich?
Beim Kescher kann ich als erfahrener Angler sagen gibt es genug Auswahl und es gibt ( nachgewiesen ) Kescher die wirklich Fischschonend sind, das sind Kescher mit Gummierten Keschernetz. Natürlich auch etwas schwerer als ein normales Keschernetz.
Aber nun will ich gerne mal Eure Meinungen hören und oder Eure Erfahrungen die Ihr gemacht habt.
Ich habe schon Infos über die Fischgreifer will aber bevor ich diese mitteile Eure Meinungen und Erfahrungen lesen und lasse meine Infos dann mit einfließen.

Also dann mal los der Thread ist eröffnet!

Gruß Sascha

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ein fischgreifer (lipgrip) bohrt dem fisch ein loch ins maul.
ein kescher schädigt die schleimhaut.
am besten ist der kiemen-griff ;)

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Zitat:
ein kescher schädigt die schleimhaut.


Die Schleimhaut wird im Gummikescher nicht geschädigt da der Fischt über die gummierten Maschen gleitet und sie sich nicht in die Schleimhaut des Fisches drücken bzw. er sich wenn er sich hin und her windet mit dem Netz einschnürt. Bei einem normalen Kescher ja.
Zitat:
am besten ist der kiemen-griff


Bedingt geeignet! Sollte wirklich nur der ausführen der es sich zutraut und weiß wie man den Griff durchführt.

Zu den Fischgreifer äußere ich mich später !

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Michael    376
Das beste ist der 5-Finger-Greifer (eigene Hand) und wenn der Fisch zu weit Weg ist, dann nehme ich den Gummikescher, alles andere ist für den Fisch nicht schonend dann besser abschlagen ...

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Hi Leute ,

vom Lipgrip , Fischgreifer oder wie man ihn auch immer bezeichnen will , halte ich persönlich gar nichts , Erklärung weshalb folgt gleich .

1. Für kleine Fische geeignet , aber für Hechte , Zander usw ab etwa 80-90cm oder 8-10Pfund nicht mehr zu gebrauchen !

2.Der Greiferkopf ist nicht kugelgelagert sondern star, heißt wenn der gegripte Fische zu zappeln beginnt , kann es passieren , daß er sich das Unterkiefer bricht oder sonstige Verletzungen auftreten !

3.Den Grip kann ich nur verwenden , wenn ich direkten Wasserzugang habe , sonst ist er wertlos, was beim Kescher nicht zutrifft!

4.Bei einer bestimmten Größe kann durch den Grip eine punktuelle Verletzung auftreten , bzw der Fisch kann sich loszappeln , da mir die "Greifbacken" zu lummelig erscheinen .

Bei einem guten Kescher kann mir all dies nicht passieren , erstens ist das Netz gummiert , zweitens komme ich von jeder Höhe/Entfernung zum Fisch um ihn sicher zu landen , sobald er den Kescherradius erreicht .
Ein Unterkieferbruch oder andere Verletzungen sind durch den Kescher und eine eventuell benutzte Abhakmatte oder ähnliches(Feuchte Plane) auch nicht möglich !

Kleine Fische werden ohne Kescher oder andere Landehilfe gelandet , heißt per Hand , zum Köderentfernen verlassen sie zum Teil nicht mal das Wasser , gerade beim Fliegenfischen oder Spinnfischen mit Watstiefeln/Wathose der Fall .
Ebenso spielt das Ufer dabei eine Rolle , wenn ich keine Wathose/Watstiefel habe .

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So nun kann ich mal meine Infos die ich so gesammelt habe und auch von einigen befreundeten Angelkollegen erfahren habe aus dem Sack lassen.
Zitat:
2.Der Greiferkopf ist nicht kugelgelagert sondern star, heißt wenn der gegripte Fische zu zappeln beginnt , kann es passieren , daß er sich das Unterkiefer bricht oder sonstige Verletzungen auftreten !


Dem kann ich nur zustimmen. Einige Kollegen berichteten das Sie schon einige Zander töten mussten weil der Unterkiefer gebrochen war oder beim Hecht die Haut des Unterkiefers gerissen war weil die Fische doch zu groß waren. Auch hat mir ein Kollege berichtet das er einen Hecht hatte wo die Wirbelsäule geknackt hat als er den Fisch ins Boot gezogen hatte.
Ob der Kopf nun nicht Kugel gelagert ist oder ob doch (gibt es auch) , ist völlig irrelevant denn diese Greifer haben beide Ihre Nachteile und ich sehe kaum einen Vorteil dem Fisch zugunsten nur dem Angler da er nicht einen unhandlichen Kescher mit sich schleppen muss.

Ein weiterer Nachteil ist die unterschiedliche Uferbeschaffenheit mit einem Kescher kann ich den Fisch aus dem Wasser heben auch wenn ich mal eine Kante habe aber mit dem Greifer nicht. Meine Meinung ist das diese Greifer im Grunde genommen eine Erfindung sind die keinerlei nutzen für einen Natur orientierten Angler haben.


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Bevor der Lipgrip hier als völlig ungeeignet und unsportlich abgestempelt wird, möchte ich auch noch etwas dazu schreiben.
Leider missbrauchen viele Angler den Lipgrip als Fischheber und so sind Verletzungen für den Fisch vorprogrammiert.
Der Lipgrip ist m.M.n. ein Hilfswerkzeug für die Handlandung, dass dazu eingesetzt wird, den Kopf des Fisches so zu platzieren, dass man ihn mit Unterstüzung der anderen Hand sicher und sorgfälltig aus dem Wasser heben kann. Vorallem bem Spinnfischen mit grossen Twitchbaits und Jerks passiert es oft, dass die Fische aussen am Maul gehakt sind, und da ist ein Kiemengriff oft eine risikoreiche Angelegenheit für den Fischer. In einem solchen Falle ist aber auch der Kescher nicht das Optimale, weil sich die Widerhaken meistens in den Maschen verfangen und so oft beim Anheben des Netzes aus dem Fleisch des Fisches gerissen werden. Oft provozieren auch vorstehende Haken, oder die Fangzähne der Fische, im Netz ein riesen Durcheinander und der Fisch kann fast nicht mehr mit kurzem Zeitaufwand gelöst und releast werden.
Alle Landehilfen haben also Vor und Nachteile. Wichtig ist denke ich, dass man sie den Gegebenheiten anpasst und vorallen weiss richtig damit umzugehen.
Ich nutze alle drei der hier erwähnten Landemethoden und glaube, wenn sie möglich ist, ist eine gekonnte Handlandung das schonenste für einen Fisch den man wieder schwimmen lassen will.

Saluti und Tight Lines
Ricci

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Ricci ganz und gar würde ich den Lip Grip nicht verurteilen, Leider Preisen die Hersteller und Händler den falsch an.

hier mal ein Paar Werbetexte von Onlinehändler die ich überhaupt nicht zutreffend finde!
Händler oder Hersteller nenne ich ich nicht um niemanden anzukreiden oder in Verruf zu bringen!

nr.1 "Fischschonendes Landungswerkzeug, ersetzt Kescher und Gaff"

nr.2 "Der frei drehende Kopfmechanismus vermeidet gegenüber vielen anderen Geräten unnötige Verletzungen des Fisches."
Zu nr.2 da habe ich mal nur diese Passage rauskopiert weil sie dringt förmlich zum kauf da sie extra Groß und Dick geschrieben wird!
Mag für den Angler sicherlich angenehmer im Handgelenk sein wenn der Fisch sich um seine eigene Achse drehen kann. Dennoch habe ich meine Bedenken denn was kann passieren ! Haken reißt Wunden ins Maul, eventueller Kieferbruch und und und .
Sicherlich nicht wirklich Sportlich dem Fisch gegenüber.

nr.3 "Gripper Garantiert sichere und schonende Landung bis 20 Kg" <<< integrierte Digitalwaage , die Werbung lädt meiner Meinung doch dazu ein den Fisch dann mit dem Maul hoch in die Lft zu heben um ja das Gewicht feststellen zu können.

Ich finde es Ok wenn jemand damit gut umgehen kann würde Ihn auch nicht verurteilen, aber dann soll er das aber auch mit besten Gewissen und der Kompetenz ausführen.
Was für mich aber viel wichtiger ist , ist das Händler Ihn richtig anpreisen, Ihn auch mit Zusatz Infos versehen wie man Ihn richtig anwendet und nicht nur in einer Verpackung packen und Ihre so schön klingende Werbung drauf drucken und ab ins Regal.

Und ich denke damit wäre vielen schon mal geholfen denn würden viele denen am Fisch was liegt, den gar nicht erst nutzen weil sie Sich ohnehin keine Handlandung zutrauen bei Hecht und Zander. Denn das soll wirklich gekonnt sein.

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Michael    376
ich finde wir sollten mal einen kurzen und informativen bericht darüber schreiben wie man den fischgreifer richtig einsetzt und die hersteller und händler können es von mir aus verlinken

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Wäre mal eine Idee , sollte aber jemand machen der so ein Teil als Landehilfe benutzt.
Ob die Hersteller und Händler einen Link setzen würden glaube ich nicht bei denen steht der Verkauf im Vordergrund und nicht die Handhabe. Ist leider Gottes mit vielem auf der Welt so!

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Helmut    0
Die neuesten Lip Grips haben einen Drehbaren "Greifer" so kann sich der Fisch beim zappeln eigentlich nicht mehr verletzen.
Bei mir kommt je nach Fischart entweder der Kescher (Felchen) oder das Gaff (Zander oder Hecht) zum Einsatz. Beides aber nur wenn ich den Fisch mitnehme, wird ein Fisch zurückgesetzt wird der Haken im Wasser entfernt ! Und da brauche ich weder Kescher oder Lip Grip.

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Ich bevorzuge auch den Kiemengriff und kleine und mittlere Hechte kann man auch gut im Nacken greifen so dass man keine blutigen Finger fürchten muss;)

Einen Kescher nehme ich nur zum Nachtangeln und einen Lipgrip garnicht.

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Tobi96    0
Ich muss ehrlich zugeben dass der Kescher meiner Meinung nach immer noch die beste Landehilfe ist. Von diesen Greifern halte ich auch nichts und ich stell mir es sogar schwer vor damit einen Fisch zu landen.

Aber das schlimmste ist finde ich immer noch das GAFF.;(

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Hi Zusammen

Ich für meinen Teil, halte gar nichts von diesern Grip-Dingern... die lass ich schon mal generell unbeachtet in jedem Laden links und rechts liegen...
Ich setze das Netz auch nur wirklich dann ein, wenn es sein muss, hebe aber dann den Fisch auch nur aus dem Wasser, wenn das wirklich nicht anders geht...
Ansonsten hat uns die Anatomie gesunde Finger geschenkt; nicht nur um Berichte im Haken.ch zu schreiben, sondern auch um den Fisch packen zu können........
Da ich vom Wallerfischen sowieso Handschuhe dabei habe, kann ich die auch bei Zander und Hecht einsetzen, wenns nötig ist....
Bei grossen Karpfen, macht der Feumer dann sicherlich wieder sinn... doch da würde dann das nächste Thema kommen... wo leg ich den Fisch hin... Abhakmatte, ins nasse Gras etc... da gibts ja auch alles.....

Habe schon in Italien gewissen "Fischern" zugeschaut, wie die die Brassen beim Feedern auf die heisse Steganlage gelegt haben um den Haken zu lösen.... (Barfuss über die Anlage zu laufen, war schon fast nicht mehr möglich.......)
Da konnte ich meine deutliche Meinungsäusserung nicht zurückhalten und hab mal zünftig ausgeteilt.......
aber das ist ein anderes Thema......

Die verschiedenen Fisch-Arten und die spezifische Angelei darauf verlangt innovativ zu handeln....
Wenn jemand vom Grip überzeugt ist, soll er den einsetzen aber wenn, dann richtig........
ist schon schade, wenns dann knackt und bricht.... muss ja auch nicht sein.............

Aber das sind so Themen, da können die Meinungen so stark auseinander gehen...................immer Interessant zum drüber schnacken......

Gruss in den Freitag

René

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Zitat:
Da konnte ich meine deutliche Meinungsäusserung nicht zurückhalten und hab mal zünftig ausgeteilt.......


ich nehme mal an, die fischer waren total einsichtig und verständnisvoll gegenüber deinem anliegen? :D

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Gast

Hi Habakuk

Zu dem Zeitpunkt haben sie's wirklich auch verstanden....
waren keine Italiener das machte die Sache einfacher...waren deutsche Jungs vom Wallercamp.......
die haben nicht wirklich daran gedacht, dass es nicht so sexy ist für die Fische...
Wir haben stets dort vom Steg aus gefischt; auch mit diesen Jungs in den darauffolgenden Tagen und gemacht haben sie's nicht mehr....also hats was gebracht......
Konnte einfach nicht anders und musste das sagen... besser als die Faust im Sack.....

Gruss

René

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