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Seeforellen

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Hallo Zusammen,

Wenn ihr mit Löffel auf Seeforelle fischt, wie schnell führt ihr den Köder?

z.B sowas:

https://haken.ch/archuploads/img4087_1304.jpg

Ich frage mich immer wie schnell soll ich einkurbeln, ist schnell fängiger als langsam? Die Seeforelle ist ja bei kalten Temperaturen ein recht aktiver Räuber....

Was glaubt ihr? Was sind eure Erfahrungen? Der soll ja auch gut spielen, ich frage mich manchmal ob ein zu schnelles Führen eher abschrekend ist und die Seeforelle davon ablässt...

Tom

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Michael    376
Hi Tom

Ich sehe grad, dass dein Beitrag noch unbeantwortet ist :)

Auf Seeforellen wird meistens geschleppt, damit lässt sich ein grösserer Bereich des Gewässers absuchen. Ob das einem Spass macht muss jeder für sich selbst ausprobieren, ich habe es bisher nie betrieben und ich glaube es würde mir auch keinen Spass bereiten.

Nun zur Einholgeschwindigkeit. Ich glaube nicht, dass die Geschwindigkeit entscheidend ist. Du kannst für eine Seeforelle nicht schnell genug führen und ich glaube nicht, dass die Seeforelle Angst bekommt, wenn du zu schnell einkurbelst.

Ich bin mir sicher, dass bei der Schleppfischerei viele Forellen den Köder länger verfolgen und dann nicht zubeissen. Wenn du nun selbst angelst, kannst du den Köder besser präsentieren. Du solltest Spinnstopps einlegen, mal den Köder auf den Grund fallen lassen, um etwas Staub aufzuwirbeln. Die Einholgeschwindigkeit solltest du variieren, mal schnell und mal langsam. Ruckartiges zucken ausprobieren. Oftmals bissen die Forellen bei mir direkt nach starkem Zupfer.

Dein Köder sieht ganz gut aus, du musst auf ihn vertrauen, der Fisch wird schon kommen!

Petri Heil
Michael

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Gast   
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bei einem blinker hast du gar nicht so viele möglichkeiten, die meisten blinker spielen nur bei einer bestimmten geschwindigkeit richtig, manche spielen auch beim absinken noch schön - das wars aber dann schon. der blnker soll abwechslungsreich durchs wasser taumeln, nie drehen und nicht monoton laufen. absinken würde ich bei unseren gewässern nur beschränkt empfehlen - a sind die gewässer sehr tief, b am rand dafür lang flach und oft sehr steinig. das wasser ist sehr klar, die forelle kann den köder von sehr weit sehen, wenn sie hunger hat wird sie kommen - (fast) egal in welcher wassertiefe du fischst.

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Fisherman94    53
Ich stimme Habakuk zu, würde den Köder mal im Wasser beobachten und den attraktiven Bereich der Einholgeschwindigkeiten herausfinden.
Dann musst du nur immer wieder auswerfen, die Seeforelle ist der Fisch der 1000 Würfe, manchmal brauchts auch mehr, du must einfach dranbleiben....

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Pilka    0
Fisch der 1000 Würfe ja das kenne ich von der Meerforelle.

Bei dieser angellei führe ich den Köder immer so schnell wie möglich diese Forellen sind sehr agressiv.
Im Winter an einem See solltest du die geschwindigkeit allerdings (leicht) anpassen.:rolleyes:

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Micelodeon    0
Bin ein bisschen was über die Montagen fürs Seeforellenfischen vom Ufer aus am lesen. Nun frage ich mich: Wenn ich an meine geflochtene Schnur ein fluoro oder mono Vorfach befestige, welchen Knoten verwende ich da am besten? Grüsse

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Forelle1958    400
Hi Mic
Geflochtene Schnur für die Seefo-Fischerei bei Minustemperaturen? Da sehe ich anderes Probleme auf dich zukommen. Auch beim steten Werfen kann sich Eis an den Ringen und auf der eingholten Schnur bilden und die Schnur bleibt dann wohl irgendwann "kleben".

Das ist meine Meinung aber ich bin gespannt auf eure Erfahrungen (es gibt ja mittlerweile auch beschichtete Geflochtene):unsure:



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Anfänger    20
Ich fische nur mit geflochtene, auch im LDJ und zum teil bei -15 grad. Es ist zum teil nicht so einfach aber mit geeignete geflochtene geht das schon.

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Wir testen zur Zeit gerade eine spezielle Geflochtene von Sufix, die besonders für Minustemepraturen geignet/gemacht ist. Nur wars am Lac de Joux nicht so kalt dass sie nötig gewesen wäre, wogegen ich zwar auch nichts einzuwenden hatte ;-)

Diese Schnur soll dank einer speziellen thermischen Verschweissung genau die von Martin genannten Probleme (Aufnehmen von Wasser, gerforene Rutenringe und Eisperlen an der Schnur) verhindern, sodass man auch bei Minusgraden nicht auf eine Geflochtene verzichten muss. Ist eigentlich zum Eisfischen gemacht und deshalb testen wir jetzt einerseits ob das klappt und andererseits, ob sie sich auch zum Spinnfischen eignet bei Minusgraden, sprich zum Seefofischen.

Bin gespannt was dabei herauskommt, es wäre eine tolle Alternative. Also rein von den normalen Eigenschaften her, die jede Geflochtene zum Spinnfischen haben sollte, gibts bisher nichts zu bemängeln, im Gegenteil. Bis jetzt gefällt sie mir sehr gut. Aber eben, jetzt muss es vorallem mal kalt werden um das zu testen, was sie speziell macht.
Einziger grosser Nachteil: Sie ist nur in 50m-Spulen erhältlich, was zum Wobblern reicht aber nicht mit dem Löffel :unsure: Hoffe, das ändert sich noch.

Ich meine die hier, die Sufix Performance Ice Fuse:
https://haken.ch/archuploads/img31007_10069.jpg

Gruss Nicola

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Forelle1958    400
Hi Nici

Wie du schon geschrieben hast; 50 Meter Schnur zum Werfen auf Seefo????. Bin gespannt auf eure objektiven Praxistests, da ich zu den Sufix Schnüren grundsätzlich eine skeptische Grundhaltung habe (wie auch zum Berkley-Zeugs wie der Fireline und der Nanofil;().

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Hallo Martin

Ich kann deine Skeptik zum Teil verstehen... die Monos sind oft enttäuschend, wie zum Beispiel die neue Duraflex (auber auch bei den monos gibts gute). Von den geflochtenen bin ich aber absolut überzeugt, ich fische bei den geflochtenen Schnüren nur noch Sufix-Geflochtene und die PowerPro.

Ja bin auch gespannt und wie gesagt die 50m sind bisher der einzig grosse Nachteil aber eben die Hauptsache konnten wir noch gar nicht testen: Wie sie sich den wirklich in der Kälte macht. ;)
Aber wie gesagt eigentlich ist sie ja zum Eisfischen gemacht und dass wir sie zum Werfen brauchen ist mehr ein Versuch von dem her kann man ihnen die 50m nicht vorwerfen denn zum Eisfischen reichts :whistling:

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Die Duraflex, Xcelon, und die Xl Strong von Sufix hatte ich im 2011 im Einsatz. Alle in 0.20mm. Die Duraflex ist zwar sehr geschmeidig doch mir hatte Sie viel zu viel Dehnung. Fürs Spinnfischen absolut nogo. Ein richtiges Gummiseil....Die Xcelon war da viel besser. Extreme Abriebsfestigkeit, wenig Dehnung, aber leider fehlte die passende Geschmeidigkeit. Aber vom Abrieb her etwas vom besten was ich bis jetzt hatte darum auch extrem haltbar. Meiner Ansicht ist aber die Xl strong die beste von Sufix. Sehr geschmeidig, wenig Dehnung und super Abriebsfestigkeit....eine gute Spinnschnur. Doch das Nonplus-Ultra hatte ich dieses Jahr im Einsatz. Die Quantum Quattron Pt....da finde ich alles perfekt. Werde nur noch diese und Toray Bawo verwenden. Was anderes kommt nicht mehr drauf. Die Durchmesser und Tragkräfte stimmen bei diesen auch noch da Eftta und auch selber nachgemessen.

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Forelle1958    400
@Nicola und Forellenfreak
die negativen Erfahrungen beziehe ich weitgehend auf die Duraflex und deren Tendenz zum "kringeln", d.h der Perückenbildung, ganz besonders nach (vielen) Würfen mit schwereren Gewichten (z.B. Sbiro).

Was die IceFuse angelangt lasse ich mich gerne überraschen; die Möglichkeiten für die Härte-, Praxistest sind wohl bald gegeben:unsure:

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Ja ich hab ja gesagt dass die Duraflex enttäuscht. Zwar enorm stark für eine Mono aber was nützt das wenn sie so schnell Perücken bildet? Benutze sie jetzt als Vorfachmaterial :D und muss sagen, dafür ist sie top: Stark, unsichtbar und dehnbar (puffer).

Jap aber der Testbericht wird frühestens Ende März fertig sein... :whistling:

Gruss Nicola

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newray    71
@mic
Zum Verbinden von Mono mit geflochtener verwende ich immer den Komposite Knoten. Allerdings mache ich 21 Windungen und die Enden schmelze ich mit dem Feuerzeug an.
Der hält Bombenfest und, richtig zusammengezogen, flutscht er super durch die Ringe!
http://www.bassandpike-fishing.de/HP/index.php?option=com_content&view=article&id=22#Komposite_Knoten

@Tom
Fischst du ausschliesslich mit Löffel auf die Seefos? Noch nicht vom Wander-Virus erfasst? Das soll im Kt. Bern ja ziemlich wüten:D

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Hoy,

Nicht nur, ich hatte letztes Jahr meine erste 58er. Ich steh nicht auf die Wander....
Ich mag eher den Rapala Maxrap. Auf einen hochlaufenden, weissen Maxrap 11 hatte ich meine 2011er Seefo

Die Löffel nehme ich (Indilur) vorallem weil man sie weeeit werfen kann... Aber man muss sie zimlich schnell einkurbeln das sie spielen, desshalb auch meine ursprünglche Frage, ich hatte das Gefühl das die Indilur zu schnell geführt werden müssen...

Hatte aber auf Indilur am Thunersee dieses Jahr einen schönen Nachläufer bis 5m vor die Füsse (die "Königin" wollte aber nicht beissen :) )

Tom

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Micelodeon    0
Hey Remo, Danke für den Tipp!! Werde ich dann auch mal versuchen. Mein Favorit im Moment ist der doppelte Grinner oder doppelter Uniknoten. Wie der durch die Ringe flutscht muss ich noch schauen.

Grüsse

Mic

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newray    71
@Mic
Gerne geschehen! Achte einfach darauf, dass du die Resten, da wo du abschneidest, nicht zu lang sind und dass das Mono nicht zu dick wird beim schmelzen. Übrigens; wieso mit dem Feuerzeug schmelzen: Da bei einem Drill oder durch den Zug der beim einholen des Köders entsteht, zieht sich die Mono immer mehr zusammen und der Knoten könnte aufgehen. Wenn du das Ende,wie beschrieben schmilzt, wird dies verhindert. Am Anfang habe ich das nie gemacht und mir ist der Knoten praktisch nie aufgegangen.
Mit dem abschmelzen hast du einfach noch mehr Sicherheit.

@Tom
Der MaxRap ist auch ein Klasse Seefo Köder. Ich mag aber seinen Lauf nicht so wirklich. Persönlich fische ich den Flutterstick von Storm lieber als den Wander, da der Flutterstick viel schöner wackelt beim Absinken!
Die IndieLure finde ich auch Klasse, habe mit denen sogar kleine Dorsche gefangen. Dass die Köder zu schnell geführt werden, glaube ich fast nicht, solange er schön läuft wird er auch fangen. Der Köder bestimmt das Einholtempo!

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Dural    884
der Flutterstick wollte ich auch gerade noch erwähnen, preisleistung ist einfach top! jeder sollte welche davon haben.

und wenn wir schon beim preis/leistung sind, da darf der HR WISE MINNOW 95SP sicher nicht fehlen: fliegt gut, ist leicht, lässt sich sehr einfach fischen und ist auch sehr günstig.


das sind meine zwei kunstköder die ich immer dabei habe.




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Habe auch sehr lang nur den Flutterstick verwendet.......da ich der Meinung war, dass die Eigenschaften gleich sind, und da der Preis viel günstiger ist. Heute bin ich ganz anderer Meinung.....Ich habe beide getestet an unterschiedlichen Gewässern und die Bilanz viel folgendermassen aus. Mit dem Wander in 60 hatte ich immer viel mehr Bisse als mit dem Storm Flutterstick. Auch finde ich lässt sicher der Wander schöner führen, das heisst man spürt in beim Twitchen viel besser als den Flutterstick. Auch die Farben beim Wander sind top, die vom Flutterstick nicht so das ware.

Das mit dem schöneren Absinken habe ich übrigens auch gemerkt....der Flutterstick 70mm flattert schöner als der 80mm Wander. Der 60mm hingegen flattert tip top. Heute verwende ich nur noch die Wanders.....die diversen Fluttersticks habe ich aus meiner Box verbannt........aber auch diese sind nicht schlecht.

Die Meinungen gehen da oft auseinander....die Hautpsache man fischt mit dem Köder in dem man Vertrauen hat.

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Dural    884
hast du es mal mit dem 100 probiert?


ich habe zwar keine wirkliche ahnung von der sefo fischerei, aber für mich wäre der 70 für die sefo fischerei so wie so zu klein, da ist der wander 80 schon optisch einfach was anderes.

und ich dachte meine 90-130 wobbler seien schon klein und du kommst jetzt mit 60 :-O


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