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Empfohlene Beiträge

Peter_H    206

Hallo Freunde

 

In diesem Thread möchte ich an meinen Erfahrungsbericht aus dem haken.ch-Forum anknüpfen.

Ich werde hier in loser Folge über Angeltouren, Basteleien, Experimente und weiteres zum Thema Tenkara berichten.

Zunächst möchte ich alle Tenkara-Interessierten auf das erste reine Tenkara-Forum das seit einigen Tagen aufgeschaltet ist aufmerksam machen. (In Absprache mit Michael) 

http://www.tenkara-forum-austria.at

Wirklich eine tolle Sache, was Bernhard da auf die Beine gestellt hat.

Und es zeigt mir, dass Tenkara wohl in der Schweiz wesentlich "salonfähiger" ist als in unseren deutschsprachigen Nachbarländer. Und das freut mich doch sehr:D

 

So, dann werde ich nun los ziehen, und Erfahrungen sammeln, die ich dann gerne Euch mitteile!

 

Freundliche Grüsse und bis demnächst

Peter

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Peter_H    206

Hallo Freunde

 

Heute früh war ich kurz am Bach. Leider hat mir der zwar schwache, aber für Tenkara fast unüberwindbare Gegenwind das fischen etwas schwer gemacht.

Damit war meine Motivation, meine Experimente mit den geflochtenen Schnüren weiter zu machen wieder vol da.

Also machte ich mich daran eine neue Schnur zu flechten. 

Material:

Uni Thread 8/0 in Olive Dun

Signalspitze Uni Thread 8/0 in Fire Orange

Dazu erstmals ein 0,05mm Kupferdraht.

Das Ziel: eine Line zu flechten, die etwas mehr Steifigkeit und somit bessere Eigenschaften bei Wind besitzt.

Länge der Line: 5,4m

Hier muss man noch viel mehr den Kopf bei der Sache haben um keinen Fehler zu machen. Schon der Faden ist ja unheimlich dünn und reiss schnell mal, wenn man bischen zu sehr spant. Aber mit dem Kupferdraht ist es noch viel extremer.

Schussendlich gelang mir aber ein optisch gut wirkende Line.

Da heute aber auch Familientag war habe ich die Line erst eben fertig gemacht, das heisst den Verschweissten Ring am unteren Ende eingeschlauft und am oberen Ende die Schlaufe gespleisst. Somit müssen die Praxistests noch warten. 

Wenn die Line so da liegt kann ich tatsächlich eine erhöhte Steifigkeit im vergleich zu denen ohne Draht feststellen. Wie sich das in der Praxis verhält weiss ich noch nicht. Ich werde es Euch aber sagen, sobald es soweit ist9_9

Drückt mir die Daumen:$

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Demnächst mehr hier!

Peter

bearbeitet von Peter_H
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Peter_H    206

Und gleich nochmals

 

Lange habe ich die perfekte Tasche/Weste gesucht. Sie sollte gut am Körper anliegen, Vorne Fächer für Fleigen, Vorfächer, Line, etc haben udn vor allem, ich will meine beiden Rutenrohre daran fixieren können, ohne dass sie beim herumkraxeln hin und her bambeln. Ein schwieriges Unterfangen wie sich herausstellte.

Nun habe ich die Lösung endlich gefunden, sie heisst Patagonia Vest Front Sling.

Dieser Slingbag eignet sich mit ein paar Anpassungen perfekt für meine Zwecke und hat auch so einige interessante Features. So eine komplett wasserdichte Innentasche für Lizenz, Portemonnaie, Handy, etc., weiter kleiner und grössere Fächer mit unterschiedlichen Einteilungen, man kann sie problemlos so drehen, dass man die grosse Tasche vorne am Bauch hat um Zugang zu den Fächern zu haben, etc. und mit knappen 80.-- Franken ist sie auch noch zahlbar.

Bei den seitlichen Packriemen habe ich ein Stück Klett befestigt. Meine beiden Rutenrohre werden mit zwei separaten Packriemen zusammen montiert und mit dem "Gegenklett" so fixiert, dass sie nicht nach unten rausrutschen können. Nun befestige ich sie mit den Packriemen der Tasche. So sind sie perfekt befestigt, wackeln nicht rum und ich habe jederzeit Zugriff zu beiden Ruten. Vorbei sind die Zeiten, wo ich mir immer überlegen musste, welche ich den nun mitnehmen soll, oder wie weit das Auto mit der anderen Rute weg ist...

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Heute habe ich die Tasche gleich in der Praxis getestet und sie hat den Test erfolgreich bestanden!

OK, OK, die Farbliche Abstimmung der Packriemen, den Moosgummi-Polstern und der Tasche sind noch suboptimalxD

Wünsche allen eine schöne Restpfingsten

Peter

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KienAir    10

Peter, freue mich auf den 6. Juni und darauf unser aller Erfahrungen auszutauschen. Zudem bin ich gespannt Deine Schnüre im Einsatz zu sehen... ☺

bearbeitet von KienAir

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Peter_H    206

Hallo Dänu

 

Dann hoffen wir mal auf schönes Wetter!

Wer mag darf dann gerne mal eine selbstgeflochtene ausprobieren, ich würde mich freuen auch mal ein ehrliches Urteil von jemand anderem zu haben!

Freue mich auch sehr auf den 6.!

 

LG

Peter

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Peter_H    206

Hallo Leute

 

Hetue habe ich zumindest VOR dem Treffen mal die letzte Schnur geflochten:

Material: UniThread 8/0 Fiere Orange

Kupferdraht 0,05mm

Länge der Line: 3,6m

Die Absicht: Mit dem dünnen UniThread und trotzdem lediglich 5,5Wicklungen an der dicksten Stelle, was total 22 Litzen ergibt wenn sie fertig ist, möchte ich eine klassische Länge, aber sehr fein flechten, die dadurch wenig Luftwiderstand beim Werfen hat. Durch das Einziehen von 3 Kupferdrähten soll sie noch etwas steifer und im Verhältnis schwerer werden wie die 5,4m lange. Diese wurde auch mit 8,5 Wicklungen, also total 34 Litzen an der dicksten Stelle geflochten.

Auf dem Foto seht Ihr den Vergleich der beiden Schnüre.

Es war ein etwas gewagter Versuch, da ich ja den Praxistest mit der langen noch nicht gemacht habe, also nicht weiss, ob es überhaupt was taugt.

Aber vermutlich werde ich BEIDE Schnüre am Montag testen. Mal sehen:$

LG

Peter

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Peter_H    206

Hallo Freunde

Nachdem ich heute 4 Stunden am Engstlensee ohne jeden Fischkontakt blieb ging ich noch an den Bach. 

Ich wollte ja die neuen Schnüre testen. Nun, da es quasi windstill war, und der leichte hauch Talaufwärts wehte, konnte ich sie nicht so gut unter Windigeren Verhältnissen testen. Einige Würfe gegen den Wind, also Bachabwärts zeigten aber, dass zumindest die Windstabilität im GEGENWIND nicht wirklich besser ist.

Ich merkte aber, dass mit leichtem Seitenwind die Line tatsächlich etwas präziser geworfen werden kann. Auch lässt sie sich allgemein durch die leicht erhöhte Steifigkeit serh angenehm und präzise werfen. Also doch nicht ganz umsonst. An diesem Bach konnte ich beide Lines testen, da er im oberen Bereich ziemlich verwachsen ist montierte ich an die kürzere Rute die 3,6m und an die längere die 5,4m. 

Wobei mir das Werfen mit der längeren besser gefallen hat. Die kürzere ist wohl etwas ZU steif geworden.

Beide Schnüre konnte ich auch im Drill testen, diese Tests haben sie bestanden:) (Teilweise habe ICH die Tests damit noch nicht bestanden...)

Ich hatte einige Bisse, leider einige Aussteiger. Zwei 25er konnte ich feumern, habe aber beide wieder in die Freiheit entlassen.

Mein Fazit: Die Arbeti war nicht umsonst, aber der eigentlich eZweck der Sache wurde nicht erfüllt. Aber wegen der guten Wurfqualität mit der 5,4m Line werde ich solche wohl künftig weiterhin mit Kupfer-Faden flechten. Bei der kürzeren werde ich noch ein bisschen probieren...

Sorry, das zweite Bild ist etwas verschwommen, ich tu mich noch schwer mit Fisch schonend halten und fotografieren...:$

 

Freundliche Grüsse

PeterIMG_0902.thumb.jpg.473894f54c493ea1a1a65IMG_0898.thumb.jpg.40ff4dc256b6f161d060e

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Peter_H    206

Danke für den Hinweis, Stefan. Die Broschüre haben sie schon eine Weile online. Ist sehr gut gemacht und für Anfänger oder interessierte empfehlenswert.

 

Hallo Freunde

Dank den tollen Tipps die man allgemein im Netz, und im besonderen im Tenkara-Forum findet bin ich auf den Geschmack des Fliegenbindens gekommen.
So durfte ich von einem Freund aus diesem Forum (Nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle:) ) einen Bindestock leihweise borgen und habe mir das eine oder andere Kleinwerkzeug zugelegt. Ebenfalls habe ich mir im riesigen Dschungel von Federn, Fellen, etc. einfach nach Gefühl ein paar Federn und Fäden besorgt. Einige Fäden habe ich ja vom Schnüreflechten schon "an Lager". Viel Geld wollte ich vorerst nicht ausgeben, da ich ja nicht wusste, ob das auch Spass macht und den gewünschten Erfolg bringt. Nach den ersten Versuchen kann ich zumindest mal sagen, dass es Spass macht und nach Ergänzung im Material förmlich schreit... :$

Zum Binden muss ich folgendes vorausschicken. Ich bin ein Vertreter der Spezies die NICHT die perfekte Nachahmung binden möchte, sondern der Meinung ist, dass die Präsentation einen grossen Anteil am Erfolg ist. (Kebaris (die klassischen Tenkara-Nassfliegen) haben meines Wissens ja sowieso in dem Sinn kein natürliches Vorbild)

Das charakteristische an den Kebaris ist, dass der Hechel nach vorne, also zur Oese hin gebunden wird. Die Fliegen werden gewöhnlich eine Handbreite unter der Oberfläche geführt und durch "pulsieren" (Wippen mit der Rutenspitze) wird der Fliege leben eingehaucht, Dadurch "flattert" der Hechel im Wasser auf und ab und soll so die Fische reizen.
Also binde ich nach Gefühl, Lust und Laune. Ob das denn genau die richtige Feder in Kombination mit dem richtigen Faden ist überlasse ich mal den Test's.
So, und hier meine ersten vier Versuche.
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Soweit meine ersten Versuche, wie sie sich im Wasser verhalten wird sich weisen, natürlich werde ich es sagen (zumindest wenn ich damit erfolgreich bin :P:P:P )

Wünsche einen schönen Restsonntag und bis demnächst
Peter

bearbeitet von Peter_H

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brooktrout    182

Sieht doch schon ordentlich aus Peter, ich glaube meine ersten Fliegen waren einiges dürftiger :/.

 und nach Ergänzung im Material förmlich schreit... :$

 

​War bei mir genau gleich und ich kann dir sagen das hört nicht auf ...:P:D

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Peter_H    206

Hi Leute

@ brooktrout: ja, schon festgestellt und die Befürchtungen sind auch da....

 

So, habe mal paar weitere Versuche gebunden. Heute teste ich die Dinger mal...:$

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Schönen Tag Euch allen

Peter

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Peter_H    206

Hallo Leute

Heute habe ich nicht nur meine Lines getestet, sondern auch in Kombiantion mit den selber gebunenen Fliegen. Hier gibt es gewaltige Unterschiede. Je nach Line muss auch die Fliege gewählt werden. Interessant am Testen der Fliegen ist, dass man automatisch mit denen, die einem selber am "sympatischsten" sind, auch am besten zurecht kommt. Auf zweien (nr. 2 und 4 vom ersten Beitrag) konnte ich sogar Bisse verzeichnen, obwohl ich nur kurz mit den einzelnen Fliegen gefischt hatte. Klar werde ich diese beiden Muster prioritär behandeln und darauf aufbauen. Heute ist aber gleichzeitig noch neues Material gekommen, also wird auch noch ein wenig weiter experimentiert. Aber heute Abend hatte ich irgendwie den Nerv nicht dazu. So werde ich nun auch endlich kleine schwarze Fliegen binden können, da ich auch Within 100 in schwarz bestellt hatte. Dieses Muster denke ich wird an meinem Lieblingsbach gut funktionieren, da dort vorwiegend solche kleinen schwarzen Fliegen anzutreffen sind. Mal sehen, ob meine Gedanken aufgehen... 9_9

Zu den selber geflochtenen Schnüren bleibt noch anzufügen, dass die 3,6m mit Kupferinlay entgegen vorherigen Aussagen sehr wohl zu gebrauchen ist. In Kombination mit einer grösseren, etwas schwereren Fliege ist sie nahezu perfekt. Sie lässt isch auch bein leichtem Gegenwind sehr präzise auf maximale Distanz werfen. Also eigentlich ist DIESES Experiment unterm Strich noch fast erfolgreicher als die 5,4m mit Kupferlitze. Hier werde ich wohl noch etwas verfeinern müssen um eine gewisse Windstabilität hinzubekommen.

Zudem habe ich festgestellt, dass die Line, wenn sie genügend gewachst wird trotz der Kupferlitzen schwimmt.

Ich werde mir also bestimmt noc die eine oder andere Schnur mit "Beilage" flechten.

Schönen Abend und bis demnächst
Peter

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Peter_H    206

Hi Simu! Nun übertreiben wir mal nicht. Eine Kebari zu binden ist definitiv keine Hexerei. Zudem kommen mir meine beruflichen feinmotorischen Fähigkeiten hier sicherlich auch etwas entgegen:P

Hallo Leute

Nicht, dass Ihr denkt ich hätte aufgegeben, aber leider waren in letzter Zeit die Momente am Wasser sehr dürftig. Aber dazu habe ich ja nun den Indoor-Zusatz des Fliegenbindens mir zu eigen gemacht;) 

Ich habe noch ein paar weitere Muster gebunden und verfüge nun über eine beträchtliche Auswahl. Ziet endlich wieder zu fischen udn ein paar an die Bäume zu hängen, damit es in der Fleigendose wieder Platz gibt:D Das wird aber voraussichtlich erst Montag der Fall sein.

Hier also ein paar weitere Bindeversüche.

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So, und das nächste mal hoffe ich, kann ich wieder vom Fischen berichten...

Schönes Wochenende Euch allen

Peter

 

 

 

bearbeitet von Peter_H

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Peter_H    206

Hi Leute

 

Gestern war nun endlich Zeit zum ausgiebigen Testen.

Als erstes wollte die Wespe einem Test unterzogen werden.

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Da allerdings kaum solche (Originale;) ) am Wasser auszumachen waren setzte ich wenig Hoffnung in diese und so blieb es denn auch absolut Ruhig. Die grosse Mehrheit der Insekten waren schwarz. Also kam auch eine solche Fliege zum Einsatz.

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Der Wasserstand war erstaunlich tief, was sich wiederum positiv auf die sonst zu grossen Pools für Tenkara auswirkte. In einem solchen konnte ich dann nach wenig Würfen einen harten Biss verzeichnen. Es folgte ein richtig geiler Kampf, ehe ich eine 32 Bachsaibling-Dame feumern konnte. Neue PB mit Tenkara:D

Also liess ich diese Kebari gleich nochmals fliegen. Und siehe da, einige Pools weiter erneut ein harter Biss. Was für ein Gefühl, mit der selber geflochtenen Schnur und der selber gebundenen Fliege. Und erneut, innnert weniger Minuten eine neue PB, ein 36er Bachsaibling-Bock mit einem Maul das einem schon fast angst machte....

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Beflügelt zog ich weiter. Da die schwarze Fliege ja jetzt erfolgreich getestet war kamen weitere "Eigenkreationen" zum Einsatz. Die Bisse bleiben aus, Nichts mehr, nada!

Also nochmals die Schwrze. Es brauchte nur wenige Würfe als schon wieder ein äusserst kraftvoller Kampf erfolgte. Diesmal war es eine Bachforelle. Ich war nicht schlecht erstaunt, als sie im Feumer lag, Nur gerade mal um 24cm, aber kräftig wie eine "grosse".

Einen weiteren Biss konnte ich nicht verwerten, schätze den Kandidaten aber -20 ein. 

Etwas später war nochmals eine +/-24er an der Leine, die aber eher schwächlich wirkte, im Vergleich zu den Vorangegangenen.

Mittlerweile war die Hitze am Wasser für meine Verhältnisse zu gross und ich zog nach einem der schönsten Tenkara-Tage (-Vormittage) heim.

Mein Fazit: Ich kann nun besser mit der überlangen Line umgehen, vier verwertete Bisse bei nur einem Verlust ist für mich eine sehr positive Bilanz. Ich habe wiederum viel gelernt....und werde nun ein paar schwarze Fliegen auf Vorrat binden:D

Soviel von der Tenkara-Front für dieses Mal!

Eine schöne Woche Euch allen und freundliche Grüsse

Peter

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Peter_H    206

Wow - das mit dem Tenkara wirst Du nun nicht mehr los. Sehr schön und danke fürs berichten. 

Nein, definitiv nicht:D

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Peter_H    206

Gerne geschehen :D

 

So, nachdem die schwarze Fleige die ersten Erfolge gebracht hatte habe ich mir da noch ein paar in Reserve gedreht.

Dabei hat mich auch immer mal wieder die Experimentier-Lust gepackt und ich habe einige Variationen gebunden:

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Und zum Schluss noch den "Turbo-Style". mal sehen, ob der Turbo auch zündet:P

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Freundliche Grüsse

Peter

 

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Peter_H    206

Hi Leute

 

Heute war mal wieder Flechten angesagt. Dabei habe ich mir die Technik etwas verfeinert und aus den guten alten Lego ein Getriebe gebastelt, dass zwei gleichlaufende Wellen mit Haken hat. Damit muss ich die Line nicht mehr auf die doppelte Länge strecken für den ersten Verzwirn-Gang. So kann ich beide Enden am Getriebe einhänge und dann mit dem Akkuschrauber den ich an der Mittelachse einspanne die Enden in der gleichen Richtung genau gleich schnell verzwirnen.

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Beim ersten Versuch flocht ich erst als Versuch eine klassische 3,6m mit UniThread 6/0 Chartreuse mit maximal 5,5 Windungen, was an der Dicksten Stelle 22 Litzen ergibt.

Nach erfolgreichem Test gab's dann noch eine 5,4m mit UniThread 8/0, 8,5 Windungen (34 Litzen) und zwei Litzen 0,05mm Kupferdraht.

Mit der neuen Technik benötige ich nun für die zweite Line nur noch eine Stunde von A bis Z, inkl Einschlaufen der Oese am dünnen Ende, Spleissen der Schlaufe am dicken Ende und einbinden der Transitionsschlaufe.

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So, und Morgen gehts dann endlich wieder ans Wasser:P

 

Freundliche Grüsse

Peter

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nemo    157

Coole Idee, diese Lego-Zwirnmaschine!  Dann Petri am Wasser  - ich freue mich auf einen Bericht...

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Peter_H    206

Danke Nemo und brooktroute. Jaja, die guten alten Lego kommen einem im Leben immer wieder (positiv) in die Quere:P

Heute endlich wieder am Wasser. Naja, was soll ich sagen. Die einen Bäche haben zu viel Wasser (Schmelzwasser), die anderen zu wenig. Trotzdem wagte ich einige Versuche, da wo der Wasserstand gut war. Die Fische verhielten sich aber wie befürchtet träge. Einige lahme Bisse, die aber nicht mal hakten, eine zu kleine, die ich zu mir dirigieren konnte, aber auch die hatte den haken kaum im Mund. In einem stärker bewachsenen Abschnitt konnte ich dann die neue 3,6m Line testen.

Die Wurfeigenschaften sind gut, Drill gab es keinen, also Test zur hälfte bestanden, zweiter Teil folgt irgendwann später, wenn sich die Lage normalisiert hat.

Ich denke, vorerst ist es wenig sinnvoll zu fischen, da man die Fische nur noch zusätzlichem Stress aussetzt.

Aber es war mal wieder unbeschreiblich schön!

 

Freundliche Grüsse

Peter

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