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19 Ergebnisse gefunden

  1. Hallo zusammen, Ich habe geplant die nächsten Wochen einmal meine ersten Versuche am Lungernsee zu wagen. Nun wollte ich fragen wie es dort so aussieht mit Hecht und Egli. Kann man dort vom Boot aus Hecht und Egli fangen? Und gibt es bestimmte Hotspots? Vielen Dank im Voraus Gruss Ale
  2. Guten Tag, Mein Name ist Vito und ich bin erst vor kurzem zurück in die Schweiz gezogen. Ich fische schon seit meinem 12. Lebensjahr aktiv am Rhein am liebsten auf Hechte. Da ich nun diese Woche frei habe und ein GA besitze, wollte ich neue Gewässer in der Schweiz kennenlernen. Ich bin da absolut offen jedoch brauche ich ein paar Ideen/Ratschläge wo man gut vom Ufer aus auf Hechte & Barsche angeln kann. Irgendwelche Ideen? Bin Euch sehr dankbar! Liebe Grüsse
  3. Hey, ich will in den nächsten tagen mal am thunersee angeln gehen. Aber ich Weiss nicht genau wo die fische stehen (Hechte, barsche) und ich habe kein boot.
  4. Ich glaub ich spinn....

    Hi Zusammen..in welchem Bereich ich anglerisch ja zu 99% tätig bin ist jedem bekannt. Im kommenden Jahr möchte ich mich ein wenig wandeln und nebenbei der Spinnfischerei (im See) widmen. Früher war ich da sehr aktiv unterwegs, aber ja, mit dem Wels ging das in den Bereich; es war einmal.... Ich möchte ne Rute von 2,40 bis ca. 2,70m, wg darf ruhig bis 50gr. gehen, damit ich auch mal schwere Geschütze und auf Distanz werfen kann. Vorzugsweise möchte ich mit Wobbler und so unterwegs sein. Für Gummi steht noch was im Rutenständer. Rolle, darf auch ne Baitcast sein. Ich kann das zwar noch nicht aber Übung macht den Könner....rede da noch nicht vom Meister. Preis mit Rolle darf bis Chf 400 gehen. Was würdet ihr Cracks mir vorschlagen? Ich sage jetzt schon Danke für 1,2 Vorschläge für die Vorbereitung, bevor ich da in nen Laden latsche....
  5. Greifensee, Pfäffikersee

    Hallo Zusammen Mein Name ist Yannick, bin 28 Jahre und komme aus dem Schönen Tösstal Ich wollte mich mal erkundigen ob jemand am Greifensee oder am Pfäffikersee vom Ufer aus fischt. Ich bin neu in der Region und möchte mehr über die beiden Gewässer lernen. Meine Zielfische sind vorallem die Raubfische. Würde mich freuen über neue Bekantschaften/Angelfreunde.
  6. Die fängigsten Köder auf Hecht

    Ich habe bisher die besten Erfahrungen mit totem Köderfisch am System gemacht. Welche sind denn eure fängigsten Köder auf Hecht?
  7. Grischa-Bern-Connection 2018

    Grischa-Bern-Connection goes Germany- ein kleiner feiner Albtraum Der Zahn der Zeit nagt und unsere Zähler haben 40 und 50 erreicht. Gemeinsam feiern Cousin D. und ich (Cousin R. aka Barsch Horst) die runden Zahlen mit der Fliegenrute in der Hand und begeben uns für ein paar Tage in die Schwäbische Alb. Wir folgen dem Ruf eines gewissen H… aka Gk. und lassen uns von der Begeisterung für seine „Homewaters“ anstecken. Vielleicht muss hier noch angefügt werden, dass meine Erfahrung im Wedeln knappe zehn Tage ausmacht. Cousin D. hatte da doch immerhin schon 2-3 Tage Vorsprung. Die Spinruten liessen wir im Keller liegen, obwohl einzelne Gewässer auch mit der Spinne befischt hätten werden dürfen. Eine Entscheidung, welche ich zuerst mal bereuen werde, sich dann aber im Rückblick als die einzig Richtige herausstellen wird… Das ganze beginnt mit einem Reisetag. Bern ab, Autobahn Richtung Zürich, Stau, Fluchen, Verspätung, Kaffee, Sargans an, Cousin D. aufladen und weiter Richtung Norden. Wir haben noch keine Angelkarten für den Tag und fahren zuerst mal das Angelcenter Förg in Ulm an. Schöner Laden, kompetente Bedienung. Ich erzähle dem Verkäufer von meinen Schwierigkeiten, beim Wedeln auf kürzere Distanz, meine Rute zu laden. Keine zehn Minuten später stehen wir vor dem Laden und werfen die Schnüre, welche er seinen Kunden zu meinem Rutenmodell empfiehlt. Natürlich immer im Vergleich zu meiner Originalschnur. Es ist wie Tag und Nacht. Eine Handvoll Euros später ist meine Combo stimmig. Ich habe schon viel von Fliegenfischern gehört, dass die Schnur eigentlich der wichtigste Bestandteil einer Combo sein soll. Natürlich habe ich sie für verwöhnte Tussen gehalten. Tja, jetzt bin ich wohl selbst eine. Irgendwann begannen wir uns gegenseitig auf die Finger zu klopfen und so konnten wir es verhindern, unser Ferienbudget bereits hier auszutrocknen. Abends dann Besichtigung eines kleinen Wiesenbaches, Bier, Wein und Zwiebelrostbraten „schlanke Linie“ im Wirtshaus. Deftig diese Küche. Dienstags fuhren wir durch das obere Donautal und befischten die Donau. H. besorgte uns die Karten für dieses schöne Gewässer, beriet uns bezüglich Köderwahl und zeigte uns natürlich wer der König am Gumpen ist. Das Gewässer überforderte mich komplett. Ich vermisste die Spinne! Nirgends kam ich mit genügend Präzision auf die nötige Distanz um die Hotspots anzuwerfen. Hier fehlte mir der Rückraum, da Stand die Botanik im Weg und wenn dann mal genug Raum für meine Würfe war, sah das Bachbett etwa so attraktiv aus wie Brigitte Bardot heute. Dieser Tag war mein Einstand. Noch nie hatte ich einen ganzen Tag mit der Fliege (bzw. mit dem Streamer) gewedelt. Es war schwierig die Motivation aufrecht zu erhalten, die „schweren“ Streamer warfen sich einfach nicht schön und immer war da dieser Gedanke, zum Wobbler zu greifen… Fisch sahen wir an diesem Tag nicht viel. H. drillte einen dicken Döbel, mir knallte einer auf Sicht auf den Streamer und liess mein Herz kurz durchsacken. Ansonsten beobachteten wir eine Schule Barben und eine Ü50 Regenbogenforelle stand keinen Meter vor einem Wurzelstock auf unserer Seite. Die Versuche diese Anzuwerfen waren reif fürs Kino. Ich warf meinen Streamer aus der Kauerstellung mitten in den Wurzelstock und blieb fluchend hängen. Cousins frisch angeknüpfte Nymphe wollte beim besten Willen nicht sinken, trieb über den Fisch hinweg und vergrämte das Tier wohl. Zumindest tauchte es ab und wurde nie wieder gesehen. Ein Tag lang wedeln, die emotionalen Hochs und Tiefs sowie die pralle Sonne kriegen uns total fertig. Abends wurde dann wieder deftig Hausmannskost genossen mit Bier, Wein & Schweinelendchen mit Kässpätzle. Anschliessend noch ein Bier aus dem Automaten gezogen und einschlafen vor Hebeisens Wurfvideos aus den 80er Jahren….. Mittwochs am kleinen Wiesenbach wehte dann ein anderer Wind… Alle kommen zum Fisch. Ein gesunder Bestand in diesem Kalkbach. Wir fangen wild angewachsene Bach- & Regenbogenforellen in allen Grössen. Also zuerst Fangen nur H. und Cousin D. Ich konnte bis mittags gerade eine Regenbogenforelle um die 20cm aus einem Lauf kratzen, während H. bereits etwa fünf Fische drillen durfte und Cousin D. seine PB für Bafo an die 50er-Grenze erhöhte. Die mangelnde Präzision meiner Würfe erhöht zwar den Umsatz des Detailhandels, Fisch bringen tut sie nicht. Zum Glück hatte H. noch Streamer für mich… Danke! Er zeigte uns zudem, was in diesem Gewässer alles rumschwimmt und lockt eine Bafo jenseits der 55cm aus ihrem Versteck raus. Was für ein Torpedo. Nachmittags kam dann Flow auf und ich konnte kurz abdrücken! Meine Würfe wurden zuerst gewagter, dann präziser und… Bamm schraubte ich mit meinen ersten beiden Bafos auf Streamer die Latte auf 50+! Zitternd hielt ich diesen Fisch in meinen Händen und konnte es nicht glauben. Logischerweise fiel er mir aus den Fingern… Da nach der Entnahme eines Fisches an diesem Gewässer das Angeln einzustellen ist, liessen wir erst alle wieder schwimmen. Gegen Abend, als der Moment für eine Entnahme gekommen war, konnten wir dann alle nicht mehr viel und ich verlor meinen letzten Fisch des Tages, beim Keschern. Danach war finito mit Beissen. Dann halt wieder kein Fisch für den Koch, dafür gabs Bier, Wein & Siedfleisch an Meerretichsauce mit Bratkartoffeln. Eingeschlafen bin ich zur sonoren Stimme Hansruedi Hebeisens in einem alten Lernvideo mit dem Titel „Trickwürfe“ (oder so ähnlich). Für den Donnerstag hatten wir Karten für eine Fly-Only-Strecke an der Blau. Das Internet besagt, dass dort schon die eine oder andere Legende des mitteleuropäischen Flyfischens geschrieben wurde. Mit den wohlklingenden Namen der Flyfi-Heroes konnte ich vorerst genau gleich viel anfangen wie mit dem Gewässer. Nämlich nichts. Im Gegensatz zu unseren Fliessgewässern, konnte ich dort genau gar nichts rauslesen. Einzig die überhängenden Büsche gaben mir ansatzweise eine Vorstellung, wo sich der Fisch befinden könnte oder dann zumindest, wo ich meine Köder loswerden könnte. Wir beobachteten die Strömung und die Botanik und warfen da mal in eine verdammt tiefe Aussenkurve, verhängten Köder beim Versuch unter die Büsche zu kommen und von Fischkontakt keine Spur. Erst nach langer Betrachtung und ganz am Ende des Streckenabschnitts konnte ich dem Gewässer Infos über die Bodenbeschaffenheit abgewinnen. Dort hat’s auch gscheppert. Biss und ab in die Luft. Fitte wilde Regenbogenforellen sind grossartige Gegenüber am anderen Ende der Line. Später vertaten wir uns die Zeit damit, eine Handvoll steigende Forellen, in einem flach laufenden Abschnitt des Baches, mit der Trockenfliege zu reizen. Wie schön wirft sich doch eine Trockene! Nach diesem ganzen Rumgebolze mit den Streamern eine echte Wohltat. Bisse hatte ich auch, verwerten konnte ich keinen. H. ging es da etwas anders. Er kriegte doch den einen oder anderen Fisch ans Band und prägte uns dabei den Begriff „mittelgrosse“ Bachforelle für Bafos über 40cm ein. Gegen Abend erwischten Cousin D. und ich in einem langsam fliessenden Pool dann doch je einen Regenbock für die Pfanne. Diese sahen aber ganz anders aus, als die Jungfische unterhalb des Schonmasses… Die Fische machten etwas den Eindruck von „Besatzmaterial“. Flossen und Farbe i. O. nur diese Köpfe. Aber sie haben uns das Abendessen gerettet. Lecker, die Haut kross gebraten nach Müllerinnenart, dazu Salzkartoffeln & grüner Veltliner. Etwas spiessig, aber wie ich das genossen habe. Danke Koch. An diesem Abend verabschieden wir uns auch vom König. Es war echt toll, soviele Tricks und Tipps (und Streamers) zu erhalten. Freitags dann die Stunde der Wahrheit. Unser Zimmer und der Kofferraum sieht aus wie Chicago nach Kathrina (oder Trump nach Stormy Daniels). Wir stopfen unsere Sachen in die Taschen, bestücken unsere Mägen mit einem Leberkäse- Frühstück und machen uns auf den Weg, um dem schönen Wiesenbach Adieu zu sagen. Natürlich mit Rute. Die untere Grenze unseres Streckenabschnitts bildete ein Brücklein. Ich versuche zu unterwerfen, der dritte Wurf sitzt und Bamm… habe ich eine Bachforelle am Band, wie ich sie bei uns selten zu Gesicht bekomme. H. würde dafür den Begriff „mittelgross“ verwenden. Keine zweihundert Meter weiter oben schepperts gleich nochmal, nachdem ich nahe am gegenüberliegenden Ufer, knapp stromaufwärts einer Weide, den Streamer ablege. Mein Gott, was für ein Start in den Tag. Ich könnte gleich einpacken. Cousin D. gerät durch diesen Start meinerseits etwas unter Zugzwang, was sich darin äussert, dass er heute der Dekorateur der Weiden ist. Mir gelingt es erstmals, den ganzen Morgen mit demselben Vorfach und Streamer durch zu wedeln. Cousin D. hat auch seinen Peak und kommt zu Fisch. In einer imposanten Steigerung von der Bafo um 20 über eine Schönheit um die 35 verliert er dann den Fisch des Tages beim Rumnesteln am Feumer… Irgendwann wird es dann garstig, der Wind dreht auf und es beginnt zu Regnen. Nach einem letzten Fehlbiss (laut Hebeisen soll mit Rollwurf anschlagen, wer den Köder Stromabwärts zu sich fischt) ist die Luft raus. Wir verdrücken uns unter eine Brücke, rauchen Zigaretten und verabschieden uns vom Bach. Bleib wie du bist, lass dich nicht unterkriegen, bleibe Produktiv und lass nicht jeden an dich ran. Dem Pächter legen wir ähnliche Worte in die Ohren. Denn eine solche Perle gehört fast geschützt oder zumindest wohl behütet. Danke Gumpenkönig für alles inkl. Infos, Karten, Material und Mentalcoaching. Danke Cousin D. für die zweistimmigen Schnarchkonzerte, den Sambaschritt und die Tipps (ich gehe beim Rückschwung immer noch etwas tief...). Danke den Trollen, Elfen, Geistern und Göttern aller Schwäbischen Fliessgewässer sowie der Deutschen Brauzunft und natürlich: Danke dem Koch! I’m lovin it deftig. Bis bald, euer Horst
  8. Hallo Zäme Ich bin morgen den ganzen Tag über am Thunersee in Därligen an einem Fest. Da habe ich mir gedacht, dass ich mein Tackle mitnehme um auch ein bisschen zu fischen. Kennt jemand diese Region und kann mir da evtl. 1-2 Tipps geben, wo es sich denn in der Nähe von Därligen lohnen würde auf Hecht und Egli zu fischen? Bevorzugt mit Gummifisch, C-Rig, etc. Vielen Dank und Gruess Michu
  9. Hi zusammen Jetzt wo demnächst (noch 1x schlafen ) die Hechtsaison anfängt, und ich meinen ersten solchen an Land ziehen möchte, habe ich mich etwas mit dem Thema beschäftigt - u.a. Videos gesehen wo's einem graust, wenn jemand dem Hecht 18x über den Kopf "streichelt" und der Fisch immer noch nicht betäubt ist. Ich habe Respekt vor der Sache - kräftig zuschlagen kann ich problemlos, aber wohin genau? Hinter den Augen in der Mitte des Kopfes, also im Bereich des roten Kreises beim Bild unten? Google spuckt leider nichts brauchbares aus, wenn man nach der genauen Anatomie eines Hechtkopfes sucht (wo ist das Gehirn etc.) Danke schonmal
  10. Zürichsee vom Ufer aus im Januar

    Hoi zämme! War mal Gestern am Mittag (hatte Frei) im Zürichsee angeln, bis auf paar hänger, kein Biss oder so , geht da bei euch schon was oder soll ich bis März sein lassen? ;-) Grüsse Nibble
  11. Neue Spinnrute für Barsch und kleine Hechte

    Hallöchen, da ja bald die Raubfischsaison wieder losgeht bei uns, bin ich auf der Suche nach einer neuen Spinnrute für die kommende Saison. Ich habe mich schon mal etwas im Netz umgeschaut und bin auf eine Rute von Abu Garcia gestoßen. Der Preis ist echt unschlagbar und die Größe und Wurfgewicht wären für mich auch ideal. Kennt sich zufällig jemand hier mit dieser Serie aus und kann was dazu sagen? Zielfische sind Barsche und kleinere/mittlere Hechte mit Wobblern oder GuFis. Freue mich auf eure Antworten, bin gerne auch für neue Vorschläge zu haben !
  12. Baitcastcombo für Hechtfischen

    Schon eine Weile überlege ich mir für diese Saison ein wenig gezielter den Hechten nachzustellen. Bis jetzt war dafür bei mir leider nur notdürftiges Tackle vorhanden. Nun, falls ich mir dann wirklich etwas zulegen werde, wird es für dieses Einsatzgebiet sicher eine BC-Combo sein. Nur bin ich in diesem Thema absoluter Anfänger, weshalb ich mich hiermit nun an die zahlreichen BC-ler hier im Forum wende Für ne Ruten habe ich bei den ersten Suchen im Web relativ schnell den überblick erhalten, da finde ich wahrscheinlich was auf eigene Faust. Bei den Rollen würde mich zuerst mal interessieren welche Grösse ich wählen muss Das angedachte Einsatzgebiet ist eher leichtes bis mittleres Hechtfischen, Wurfgewicht bis ca. 60gr. (mehrheitlich eher tiefer, so um 30-40gr), für alle möglichen Spinnköder, seien es Gummis, Wobbler, Jerkbaits… Welche Rollengrösse würdet ihr mir da empfehlen, evtl. auch anhand der Schnurfassung? Ist das mit den Grössen überhaupt so durchgängig wie bei den Stationärrollen? Sehe ich das richtig, dass aufgrund der Konstruktion der BC-Rollen, diese viel weniger anfällig sind auf zu grosse Belastung (oder zu kleine Rolle), als Stationärrollen? Wenn ihr mir grad ein Kauftipp habt für eine BC-Rolle mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, wäre ich auch noch grad froh. Danke, bereits im Voraus.
  13. Hauptschnur auf Hecht Baitcast-Kombo

    Ich bin noch ziemlicher Neuling in der Fischerei, insbesondere der Baitcaster. Meine Hechtcombo besteht aus einer abu garcia pro max und einer Westin w3, das Problem ist, bei geflochtener Schnur habe ich immer wieder Abrisse des Köders während des Fluges. Danach habe ich ne Monofile bespult und siehe da Problem gelöst,nur mag ich das schwammige gefühl der Monofilen nicht und möchte eigentlich wieder eine geflochtene oder FC, welches aber scheinbar auch dehnbar ist. woran liegt das Problem mit dem Abrissen? gruss kevin
  14. Hecht als Start

    Als eröffnung meiner Hechtsaison 2016 gings heute wohl eher Spontan an den Bielersee. Nach guten 60min Jigen und Ködertests hatte der Esox auf mein Westin Gummiköder gebissen;) 60cm Hecht stellt mich für heute zufrieden;) Gruss Alex
  15. Mein erster Hecht

    Es ist der 6.8.2015. Der Wecker geht um 3 Uhr in der Früh. Ich zieh mich an, pack mein Tackle und nehm den halb aufetauten Egli aus dem Kühlschrank. Den, welchen ich am Vortag aus dem Tiefkühler genommen habe. Den, welcher ich vor einer Woche mit einem Keitech Gummi gekriegt habe. Keine Ahnung wie, habe noch nicht begriffen wie man da die Köder richtig führen muss. Aber irgendwann hatte ich wohl etwas richtig gemacht und ein handgrosser Egli hing am Haken. Eben dieser. Ich schleich mich raus ohne die Familie zu wecken und mach mich auf zu meinem Spot am Walensee. Jener der mir am Vortag ein Fischerkollege veraten hat. Jener Spot an welchem es von Hechten wimmeln soll. Na, wer's glaubt, aber versuchen will ich es trotzdem. Am Spot angekommen bau ich mit der TaPfu zwischen den Zähnen den Brandungsrutenständer auf, steck meine Grauvell Teknos Heavy Feeder zusammen, häng die Rolle dran, zieh die Hauptschnur durch und fluche die ganze Zeit im Stillen über mich selbst. Der Speichel läuft mir neben der Tachenlampe raus. Weshalb habe ich Depp die Kopfleuchte nicht mitgenommen? Wie auch immer. Zapfen aufziehen, Knicklicht drauf, Stopper und etwas Bleischrott auf die Schnur und nun das englische System. Als das wurde es mir zumindest verkauft. Im Grunde nur etwas Stahlvorfach mit einem Einfachhaken und einem Drilling. Ersteren zieh ich dem Egli durch die obere Mundpartie und den Driling mach am Rückengrat fest. So das der Egli schon ausgewogen hängt. Nun die QD Bremse voll zu drehen und raus damit. Bremse wieder auf und Rute ablegen. Jetzt passiert exakt das, was beim Ansitzangeln die längste Zeit passiert - nichts. Ok, nicht gar nichts. Ab und zu wird die Pose abgetrieben und ich werfe neu aus. Die ganze Zeit bin ich wie auf Nadeln. Es ist mein dritter Versuch mit KöFi auf Hecht. Der erste mit Egli, der erste an diesem Spot. Irgendwann setzt die Dämmerung ein. Ich mach meine Spinnrute klar und schmeiss einen Spinnerbait raus. Nein, mir ist nicht langweilig, Aber ich will mein Fangchancen etwas erhöhen. Es geht ja schliesslich um mein Jahresziel - mein erster Hecht. Nach jedem Wurf ein Blick auf die Pose und während dem Einkurbeln mehrere weitere Kontrollchecks. Nichts. Oder doch, der Zapfen treibt wieder ab. Ok, Spinnrute ablegen, KöFi einziehen und auswerfen. Wieder ein Wurf mit der Spinnrute, ein Blick auf die Pose... wo ist sie? Weshalb seh ich sie nicht? Ein Biss? Ich höre die Bremse meiner Cast'izm auf der Heavy Feeder gehen. Ganz leise. Ich mach einen Satz zum Rutenständer, lege ab, nehm auf, halbe Drehung an der QD Bremse und setze einen harten Anhieb. Bremse wieder auf und nun geht die Post ab. Ein Hecht! Sch.... was mach ich jetzt? Ok, ganz ruhig. Bremse noch was zu. Ist es zuwenig ? Oder zuviel ? Kein Ahnung, gewisse Sachen findest Du nicht im Internet heraus. Die Flucht endet. Die erste Flucht, weitere folgen. Die Bremse mehrmals nachkorrigiert. Den Fisch wieder näher reingeholt. Dann wieder eine Flucht. Die Rute wird langsam schwer. Ist auch recht kopflastig das Teil. Aber in dem Moment bin ich mehr als zufrieden mit ihr. Es macht micht zwar müde, aber sie verrichtet ihre Dienste gut. Auch bei Kopfstössen. Irgendwann ist der Fisch ganz nah. Kescher bereit und - ja ist drin. Er hat 83cm - mein Hecht. Ich nehm in mit. Auf dem Heimweg treff ich eine Bekannte die mit ihrem Hund raus geht. Und, was gefangen? Ja, ein Hecht von 83cm. Ich muss über's ganze Gesicht gestrahlt haben - zumindest hat sie es später meiner Frau so erzählt. Eine Woche später habe ich es gleichen Spot nochmals versucht. Auf die gleiche Tour. Nichts, gar nichts. Dann habe ich ein paar Würfe mit der Spinnrute gemacht. Siehe da, ein Hecht. Diesmal ein kleinerer. Knapp 45cm. Er ist so knapp, dass er wieder schwimmen darf. Er soll grösser werden - oder einem wirklich grossen Hecht den Hunger stillen. Und ich muss sagen es ist ein schönes Gefühl einen Fisch dieser Grösse zurück zu setzen und ihn davon schwimmen zu sehen. Noch zum Schluss: Deadbaiting gefällt mir. Aber eine Erfolgsgarantie ist es nicht - so wenig wie jede andere Technik. Die Erfahrung macht es aus - die fehlt mir noch auf weiter Strecke. Daher bin ich dem Kollegen den Tipp für den Spot sehr dankbar. Sollte er das hier lesen nochmals schriftlich: Ich danke Dir für meinen Pike Number one. Gruss Mötti
  16. Ich will einen Thread starten, bei welchem zu den wirklich interessanten Bücher zum Zielfisch Hecht Empfehlungen abgegeben werden sollen. Schreibt weshalb gerade dieses Buch empfohlen wird, aber auch was die Schwächen sind, respektive was fehlt. Ihr müsst nicht gleich die Bewertungen von anderen Lesern aus dem Amazon oder so copy/pasten ;-) aber wenn ihr so über eine Meinung stolpert die Ihr selber auch teilt, dann ist diese wichtig und wertvoll. Das darf ruhig mit rein. Mach ich selber auch so. "Pike: An In-Fisherman Handbook of Strategies" von Al Lindner Ich empfehle das Buch, weil es sehr detailiert auf die Ökologie des Hechts eingeht. Es wird sehr viel auch über die äusserst unterschiedlichen Ansprüche des Hechts im Verlauf seines Lebens geschrieben. Nicht ganz optimal ist für einen nicht native english speeker sicher mal, dass es dieses Buch nicht in Deutsch gibt. Nicht sehr ausführlich wird auf den Hecht in den Flüssen eingegangen. Dass das Buch von Übersee kommt, ist meines Erachtens kein Problem. Der Mr. Linder war sich nicht zu fein sich von diversern anderen Hechtanglern unterstützen zu lassen. Da ist auch ein Niederländer (Jan Eggers) und einer Engländer (Fred Buller) daruntger. Somit ist auch der europäische Aspekt abgedeckt. Sicher ein Manko ist, dass eine zeitgemässe Neuauflage fehlt. Das Buch kam 1983 raus. Ich habe mir die Kindle-Version von 2011 gekauft. Aber da wurde offensichtlich nicht viel dran überarbeitet. In dieser Zeit haben sich Köder und Techniken für das Fischen auf Hecht nicht unwesentlich weiterentwickelt. Das dies fehlt ist schlicht schade. Aber ich würde es trotzdem wieder kaufen. Gruss Mötti
  17. Dienstag, 16.2.2016 – 15:00 Uhr Ich räume mein Zeug zusammen, zieh den Mantel an, greife mir die Rutentasche und verlasse meinen Arbeitsplatz. Ab zur Tramhaltestelle. Was habe ich mich gefreut. Heute kann ich meine neue Big Bait Rute ausprobieren. Während meine Frau mit den Kleinen bereits in den Ferien weilt, muss ich noch eine Woche arbeiten – und finde auch etwas Zeit zum Fischen. Big Bait Rute, das passt eigentlich gar nicht zu Dir, bist ja kein Trophäenjäger, oder? Nun ja, hat sich halt so ergeben. Da war dieser Fischer der günstig eine Box mit gebrauchten Hechtködern verkaufte. Da konnte ich mich nicht zurückhalten. Als sie dann per Post ankam waren alles grosse Brummer um die 100gr drin. Na dann, eine passende Rolle hatte ich ja. Fehlte noch die Rute. Nach einigen Tagen Recherche wusste ich was ich wollte und nun war sie gekommen. Am vergangenen Wochenende hat mir dann noch Primus auf meine Anfrage hin etwas Mut gemacht und einen guten Spot empfohlen. Eine halbe Stunde später verlasse ich das Tram, marschiere zum Ufer pack die Rute aus, steck sie zusammen und zieh die Schnur durch die Ringe. Ich schau hinaus und sehe auf jeder gelben Tonne die dort draussen schwimmt einen grossen, schwarzen Vogel hocken. Na, dann sollten ein paar Fische in der Nähe sein. Nun noch das Stahlvorfach und einen der beiden Köder montiert den ich eingepackt habe. Es ist ein Swimmbait – ein LC Real California Supreme. Ich fische den ganzen Spot ab und bemerke zum Glück die Ketten im Wasser bevor es zum Köderverlust kommt. Dann montiere ich den 23cm Gummifisch und versuche es mit diesem. Diesmal etwas länger und intensiver. Ja, der Primus hat schon Recht, ist nicht das gleiche wie mit kleineren Ködern. Ist eine eher derbe Sache mit Big Baits, aber mir gefällt es. Die Rute macht gut mit und ich komm trotz den relativ kurzen 2.40m recht weit damit. Aber irgendwann verliere ich das Vertrauen in den Angelplatz und geh zu einem anderen. Hier tobe ich mich auch mit beiden Ködern weiter aus. Aber der Gummifisch passt mir besser und so versuche ich es länger mit diesem. Als ich langsam ans Zusammenräumen denke kommt jemand angeradelt. Ein Fliegenfischer ist es. „Hoi, willst einen Hecht?“, sagt er nach einem Blick auf meinen Köder. „Hätte nichts dagegen.“ entgegne ich. „Muss aber ein grosser sein bei diesem Köder.“ Ich schau mir seinen Köder an. „Du willst eine Seeforelle, richtig?“ – „Ja, genau.“, sagt er. „Das wollen alle.“ mein ich dazu. „Du nicht.“ erwidert der Fliegenfischer. „Nicht mit dem Köder!“. Wenn Du wüstest, denk ich. Die erste Seeforelle ist doch mein Jahresziel. Ich will nur mal kurz die neue Rute testen. Ich sag nichts. Er meint aber: „Da drüben, da hatte ich schon mal einen Hecht erwischt.“ Na ja, ist etwas sehr nah am Ufer denk ich. Da habe ich es noch nicht probiert. „Da kommt ein Kanal rein und im Graben hocken sie.“, sagt er. Ich kann ja noch ein paar Würfe machen bis es dunkel ist. Ich mach einen ersten Wurf und treffe nicht recht. Dann einen Zweiten an genau den Ort den der Kollege meinte und … Rock’n’Roll! Die starke Rutenspitze bewegt sich heftig, dann komm richtig Zug und ich beginne mit kurbeln. „Ja nein – hast wirklich einen dran?“, ruft der Fliegenfischer. Ich mach die Bremse etwas auf, damit der Fisch flüchten kann, was der auch macht und kurz ziemlich Gas gibt. Dann zieh ich mehr Schnur ein. „Ist es vielleicht ein Wels?“ höre ich den Fischer sagen. Mir wird bange. Ein Wels? Da reicht die Tragkraft meiner Schnur und des Vorfachs nicht! Ich bring ihn näher ran. „Nein, das ist kein Wels.“ sag ich, als ich ihn kurz sehe. Dann folgt noch eine Flucht. Der Fliegenfischer bemerkt meine Nervosität. „Hast noch nicht so viel Übung, was?“. Ich bring ihn wieder näher und kann ihn jetzt richtig gut sehen. Ein riesen Kroki! Der Kollege bietet sich an den Fisch zu keschern. Ich sage gerne ja. „Pass auf das Du ihn nicht verlierst.“, mahnt er. Versuch ich, ganz sicher. „Kannst Du ihn hier herüber bringen, da kann ich runter steigen.“ Ich nehme die Rute in die andere Hand damit ich sie um eine Stange bringen kann. Alles geht gut – noch eine Flucht, dann ist der Hecht müde. Ich bringe ihn ganz ran und mein Helfer bringt ihn ins Netz und hievt ihn hoch. Der Kescher bricht, aber der Fisch ist sicher an Land. „So einen grossen Hecht habe ich noch nie gesehen. Was der wohl alles im Bauch hat?“, sagt er. Ich versorge den Fisch und teste mit dem Zeigfinger wie spitz die Zähne sind. Sie sind messerscharf und blute wie ne Sau. Mann Mötti, was bist Du für ein Depp, schimpf ich mich im Stillen selber aus. Ist ein Raubfisch, der Hecht, kein Kuschelfisch! Ich such mir etwas um den Finger abzuwischen. „Ist das Blut vom Hecht oder von Dir?“, hör ich den Kollegen fragen. „Von beiden.“, erwidere ich. Ich mach ein paar Fotos mit dem Handy. Beim Mass nehmen komm ich auf 118cm. Als ich es versuche ins Padent zu übertragen streikt der Kugelschreiber. Ach, ist Wurst, mach ich später. Aber wie bringe ich den Fisch nur Heim? In meinem kleinen Stoffsäckchen, im Tram? Das geht nie nun nimmer, das hält weder das Gewicht aus noch bring ich den Hecht da rein. Am Ende komme ich noch unfreiwillig in einer Gratiszeitung. Ich ruf meinen Vater an, welcher zum Glück daheim ist und das Taxi macht. Der Kollege Fliegenfischer macht sich auch auf den Heimweg. Ich bedanke mich herzlich. „Ich bin Mötti“ – „Ich heisse Flo.“ Schön wen man so am Wasser kennenlernen kann. Er schwingt sich auf’s Velo und macht sich davon. Ich räume alles zusammen. Als mein Vater kommt und den Fisch sieht, da sagt er etwas wie „Das ist Dein Fang Deines Lebens.“ Ist er das? Ich bin nicht sicher. War mein erster Fisch überhaupt, die Rainbow Trout auf dem Clearwaterlake nicht genauso wichtig? Oder mein erster Hecht, der 83er? Kann man ein Erlebnis in Zentimeter oder in Kilogramm messen? Ich trag den Fisch zum Auto, mein Vater nimmt die Rutentasche. Auf dem Weg nach Hause sende ich ein Foto meiner Familie. Kurze Zeit später läutet das Handy und meine Grosse (7 Jahre) ist dran. Sie will zuerst wissen ob das wirklich ein Hecht ist und beklagt sich anschliessend darüber, dass nur immer ich die Hechte fange und nicht sie selbst oder ihre kleine Schwester. Ach Mädchen, was werde ich mich mal ab Deinem ersten Hecht freuen! Auch fang ich nicht am Laufmeter Hechte. Mein erster war toller, mein zweiter war ein knapper und mein dritter ist nun ein grosser Hecht. Daheim bringe ich den Fisch in die Küche. Ich steh mit ihm auf die Waage und komme auf über 13kg wenn ich mein eigenes Gewicht abziehe. Dann messe ich den Fisch nochmals. Ich sage „118cm“, mein Vater meint „117cm“. Ok, das kleinere Mass zählt und wird eingetragen. Mein Vater will noch ein paar Fotos machen, dann mach ich mich ans Ausnehmen. Ich bin noch immer sehr nervös und überdreht. Hoffentlich bringe ich das was jetzt kommt halbwegs gut hin. Bei meinem ersten Hecht konnte ich einem Profi zuschauen wie das mit dem Filetieren geht. Aber zuschauen und selber machen ist nicht das Gleiche. Mal abgesehen davon, dass so ein Brocken nicht gerade handlich ist. Mein Vater streicht mir die Haare aus dem Gesicht, damit sie nicht in der roten Sauce baden und stellt mir Fragen zur Anatomie. Ich schau ihn an und merke, dass es mir jetzt zu viel wird. „Vater, kannst Du bitte gehen? Du machst mich nervös. Sorry, aber ich habe keine Übung bei dem.“ Er versteht es, nickt, verabschiedet sich und ich dank ihm nochmals. Ich brauche recht lange für das Filetrieren, aber es scheint recht gut zu werden. Dann pack ich fast alles ein und stell es in den Tiefkühlschrank. Den Rest wende ich im Mehl und brat ich mir zum Z’Nacht mit Knäckebrot. In der Zwischenzeit habe ich einen ziemlichen Hungerast und mir ist übel. Entsprechend genussarm ist Mahl. Tage später höre ich vom Vater, dass der Lohn für’s Taxifahren ihm und meinem Bruder gut gemundet hat. Also lag es nicht am Fisch, sondern nur an meinem Zustand. Anschliessend bin ich todmüde und gleichzeitig aufgepeitscht und durch den Wind. Ich gehe in den Keller auf der Suche nach einem Beruhigungsmittel. Mir kommt die Flasche schwarzgebrannter Zwetschenschnaps vom ehemaligen kosovarischen Nachbarn in die Hand. Ich schenk mir ein, schreibe eine kurze Mitteilung im haken.ch und höre das Telefon läuten. Es ist meine Frau die mir gratuliert und dann allerlei Fragen stellt. Auch moralische Fragen der Art, wie sie nur ein nicht-Fischer einem Fischer stellen kann. Da wird die bleierne Müdigkeit immer schlimmer und ich mag nicht mehr reden, verabschiede mich geh in die Pfanne. Was für ein Tag. Fazit: Big Bait Fishing macht Spass und kann Big Fish bringen, aber man kann auch ohne Probleme den richtigen Köder die ganze Zeit in die falsche Richtung werfen, weil man ja so genau zu wissen meint, dass dort wo der Fisch wirklich steht es zu flach sein soll. Meine persönliche Hechtschonzeit wird künftig bei so lauen Wintern einen Monat nach vorne verlängert. Flo: Der hatte keinen Egli, keinen Felchen und auch keine Ente im Bauch. Er war voll mit Laich. Das war trotz aller Freude der bittere Wehrmutstropfen an der Geschichte. Sei vorsichtig mit dem Kosovaren im Keller und den Zähnen im Maul des Hechts. Geh nicht mit einem günstigen Klappkescher auf Grosswildjagd und mach Dir im Voraus darüber Gedanken, wie Du im Fall der Fälle den Fang nach Hause bringen kannst. Lass die Combo für eine gute Weile in der Ecke stehen und fisch auf etwas anderes. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, dass Du öfters einen Brocken erwischt, macht es doch keinen Sinn gezielt alle guten Laichtiere abzufischen zu wollen. Da es ja eigentlich ein Rutentest sein sollte, noch ein paar Sachen zum Tackle. Die Rute ist eine Daiwa Cast’izm Big Bait Special, 240cm, WG 50-150g, mit gutem Korkgriff, einem Fuji Rollenhalter mit Zweitschraube (damit die Rolle schön fest bleibt wo sie sein soll), einem mit Kevlar verstärktem X45-Carbonblank und Fuji Alconite K-Ringen. Fuji SIC Ringe wären mir sicher lieber gewesen, ist aber eine Frage vom Preis. Bei einem Fisch wie dem Gefangenem ist die Rute eine tolle Sache. Auch für die von mir verwendeten Köder kann ich sie empfehlen. Für kleine Hechte wäre sie wohl nicht so „dä Plausch“ im Drill. Das Handteil ist ein gutes Stück länger als mein Unterarm. Damit ist es meiner Meinung nach ein guter Kompromiss zum anständige Würfe machen können und akzeptabler Handlichkeit. Ich fische die Rute so, dass ich das Handteil unter dem Unterarm habe. Das habe ich mal irgendwo in einem Beitrag von Uli Beyer gesehen. Als Rolle verwende ich eine Daiwa Cast’izm 25QDA, welche ich auch für Deadbaiting mit einer Grauvell Heavy Feeder verwende. Auch mit der Rolle bin ich sehr zufrieden und finde insbesondere die Bremse toll. Wer es lieber leichter und kleiner hat, der sollte sich das gut überlegen. Bei dieser Art von Spinnfischen wirken recht starke Kräfte. Als Schnur habe ich eine 33lb Varivas Avani Casting PE Max Power drauf (habe ich bei Stefan abgeschaut, tolle Schnur). Die Combo ist etwas kopflastig, aber es hält sich noch im Rahmen. Ich kann alles soweit empfehlen. Wer noch schwerere Köder werfen will, der sollte sich aber über die Verwendung eine BC Combo Gedanken machen. Da bin ich dann aber der falsche Ansprechpartner dafür, davon verstehe ich gar nichts. Ich schreib das aber trotzdem, weil mir der Finger bei einem Wurf etwas zu lange auf der Schnur blieb. Bei 100gr Ködern ist das bereit sehr unangenehm. Einige Big Baiter die mit einer Spinn-Combo unterwegs sind sollen etwas Leder am Zeigfinger montieren um diesen zu schonen. Solche Probleme gibt’s was ich gelesen habe bei einer BC nicht. Bei den Kleinteilen habe ich ein Flexonit Stahlvorfach 7x7 mit 11.5kg verwendet, das ich mit Klemmhülsen der gleichen Marke und mit Korda Xtra small Shrink Tubes gefertigt habe. Am einen Ende kam dann ein Knotenlosverbinder 18kg von SPRO dran und ans andere Ende ein 10.9kg Quick Snap von Owner. Was das für ein Gummifisch ist, der dem Hecht gefallen hat, kann ich Euch leider nicht sagen. Er ist etwa 23cm lang, hat einen schwarzen Rücken und einen gelben Bauch mit Goldglimmer. Wenn jemand eine Ahnung hat, so kann er das gerne melden. Auch beim Rundkopf-Jighaken muss ich passen. Keine Ahnung was das genau für einer ist. ***Nachtrag*** Die Sache mit dem Köder ist nun geklärt - Relax Kopyto Xtra Soft 23 cm Goldglitter Schwarz 078. Ach ja, und der Kescher war ein Cormoran K-DON Klappkescher, gummiert, 70x70cm. Der hat bis 3kg ohne Probleme gehalten. Wo die Belastungsgrenze genau liegt, weiss ich nicht. Da ich nun einen neuen Kescher brauche bin ich für Tipps empfänglich. Er sollte etwa die gleiche Grösse haben, möglichst kompakt sein, ein gummiertes Netz haben und mehr belastbar sein. Gruss Mötti
  18. Köder auf Hecht im Sommer

    Welche Spinnköder sollte ich zu dieser Jahreszeit (vom Ufer aus) auf Hecht verwenden, um Erolg zu haben? Ich fische am Zürichsee.
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