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3 Ergebnisse gefunden

  1. Bergsee Saison 2017

    Hallo zusammen, So langsam geht es auch in den höher gelegenen Gewässer los, deshalb wird es Zeit für einen neuen Bergsee Thread. Ich war dieses Wochenende im Tessin unterwegs, "Bergseen" unter 1200 m.ü.M sind da bereits seit mitte März für die Fischerei offen. Am Sonntag stand ein für mich neuer Stausee auf dem Programm, welcher unter anderem auch Kanadier beherbergen soll. Tatsächlich gab es bis am Mittag die ersten schönen Kanadier der Saison mit 40 und 39 cm. Zwar noch etwas schlank nach dem Winter aber trotzdem ein gute Portion zum Nachtessen für mich und meine Freundin Freue mich jetzt schon auf viele schöne Berichte hier. Gruss und Petri
  2. Bergsee Saison 2016

    Die Bergsee Saison ist an einigen Gewässer schon in vollem Gang und man hörte schon von unglaublichen Fängen. Aufgrund der Arten- und Gewässervielfalt denke ich das es Sinn macht dem Bergsee Fischen einen eigenen Thread zu widmen. Ich mach gleich den Anfang mit einem Fangbild von meiner gestrigen Bergsee Saisoneröffnung. Bündner Silber auf Wobbler Freue mich auf viele schöne Bilder und Berichte. Gruss un Petri
  3. Bergsee-Tour der Extreme

    Ein Bündner und ein Berner zusammen in den Bergen, sozusagen die Grischa-Bern-Connection am pflegen: Ich traf mich mit Dani (@grischafario) für eine gemeinsame Tour mit dem Zelt an sehr hoch gelegene Bergseen. Wir waren uns bewusst, dass das Wetter kein Zuckerschlecken sein wird, aber wir ahnten noch nicht, WIE extrem es noch werden würde. Frühmorgens am Sonntag ging es los und nach rund 1,5h Autofahrt waren endlich die Rucksäcke gesattelt, die Wanderschuhe geschnürt und wir freuten uns auf ein Abenteuer sondergleichen. Schon der Aufstieg war spannend, im dichten Nebel sahen wir zum Teil kaum noch, wo wir eigentlich hin laufen. Hinzu kam, dass es immer wieder regnete. Wir waren sehr schnell unterwegs und erreichten erstaunlich früh unser Ziel, einen hoch gelegenen Bergsee auf fast 2300 m.ü.M. Vom See sahen wir allerdings zu dem Zeitpunkt noch gar nichts, nur Nebel. Wir fanden zum Glück inmitten der rauhen, felsigen Landschaft einen kleinen Flecken Gras für das Zelt. Natürlich musste es aber genau in dem Moment, als wir das Zelt aufstellen wollten, so richtig los legen mit dem üblen Wetter. Hagel, Schnee, Regen... ein Gemisch aus allem zusammen peitschte uns ins Gesicht und wir mussten erst mal abwarten. Später hat es sich ganz kurz etwas beruhigt und wir nutzten die Gunst der Stunde. Gerade rechtzeitig, denn kaum war das Zelt aufgestellt, ging es auch schon wieder los. Wir flüchteten uns ins Zelt, ans Fischen war so vorerst nicht zu denken. Nachdem wir seit einer Stunde tatenlos im Zelt warteten und ein kräftigendes Mittagessen intus hatten, war die Motivation wieder voll da. Wir wollten endlich fischen! Also raus aus der Höhle und ab ans Wasser, Wetter hin oder her. Einige Stunden lang ging das auch richtig gut. Der Nebel war verschwunden und der See zeigte sich in seiner ganzen Pracht. Auch das Wetter spielte besser mit, es regnete nur noch vereinzelt. Die Fische im See (es waren fast nur Bachsaiblinge) waren äusserst beissfreudig und sorgten für viel Action. Insbesondere grundnah geführte Gummifische von 3'' bis 4'' an ca. 5g Jigheads sorgten für eine hohe Frequenz. Allerdings liess die Grösse sehr zu wünschen übrig, ein Fisch von 25cm war schon gross... sodass wir auch keine Fotos von Fischen haben, denn dafür waren sie einfach zu klein. Endlich gelang es Dani doch noch, wenigstens einen etwas grösseren Saibling zu landen. Wir freuten uns schon auf ein warmes Abendessen: Frischer Fisch auf dem Gaskocher, mhmmmm... Doch zum warmen Abendessen sollte es leider nicht mehr kommen... es war erst ca. 5 Uhr Nachmittags, als das Wetter wieder schlagartig kippte. Ein Schneesturm zog auf, es wurde bitterkalt, der Wind peitschte uns den Schnee ins Gesicht, nasskalt vermischt mit Regen. So schnell wie möglich flüchteten wir zurück ins Zelt, das wars endgültig mit Fischen für diesen Tag! :-( Den Rest des Abends verbrachten wir damit, stundenlang im Zelt abzuwarten, ob sich das Wetter vielleicht nochmal kurz beruhigt, damit wir draussen unseren Fisch zum "Znacht" kochen könnten (im Zelt mit offener Flamme zu kochen, wäre lebensgefährlich wegen Brandgefahr). Doch das Glück war uns nicht hold, das Wetter draussen wurde immer schlimmer. Schon bald dringte kaum mehr Licht durch das von Schnee bedeckte Zelt. Wir akzeptierten unser Schicksal und liessen den Fisch über Nacht draussen im Schnee liegen. Bei diesen Temperaturen bleibt er wenigstens frisch :-) Stattdessen gab es halt ein einfaches Abendessen aus Knäckebrot und Landjäger. Das Hochprozentige aus unseren Flachmännern half unserer guten Ausrüstung dabei, uns warm zu behalten und schliesslich schon sehr früh einzuschlafen. Etwas besseres hatten wir eh nicht zu tun. Am nächsten Morgen wachten wir beide ausgeschlafen auf, wir hatten trotz eisiger Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt sehr gut und warm geschlafen. Hochwertiger Ausrüstung sei Dank! Erstmal die Eis-Schnee-Schicht von innen von der Zeltwand abschlagen, damit wir überhaupt einen Blick nach draussen werfen konnten. Als schliesslich der Reissverschluss aufging und wir den ersten Blick wagten, trauten wir unseren Augen kaum! Im Herbst eingeschlafen, im Winter erwacht. Alles weiss, überall Schnee. Und es war traumhaftes Wetter, blauer Himmel und kein Lüftchen. Auch die Sonne würde schon bald unseren Platz erreichen. Die Stimmung stieg sofort um 100% an, was für ein wunderbares Erwachen! Die eisig-kalte Landschaft bot spektakuläre Bilder unserer über Nacht völlig vereisten Ausrüstung... Schnell noch einen wärmenden Tee und zusammen mit der Sonne war alles wieder perfekt. Die Motivation war zurück gekehrt und wir konnten es kaum erwarten, endlich fischen zu gehen. Zuerst gab es aber ein leckeres Frühstück, zubereitet aus Müsli, Kondensmilch mit Bergwasser verdünnt und frischen Heidelbeeren, die überall unter der Schneedecke versteckt in Massen vorhanden waren. Herrlich! Nun aber zurück zum Wesentlichen, wir waren endlich wieder am Fischen. Es ging gleich weiter wie am Vortag, ein Fisch nach dem anderen, aber ständig nur kleinwüchsige Saiblinge. Dank dem schönen Wetter konnten wir nun auch mit der Trockenfliege fischen, was natürlich noch mehr Spass machte. Für Dani waren es sogar die ersten Erfolge überhaupt mit der Fliegenrute, ich glaube, da hat sich wieder jemand mit dem Virus angesteckt :-) Naja, mit den kapitalen Muttis wollte es nicht klappen. Aber immerhin fingen wir noch einen zweiten Fisch in brauchbarer Grösse zum Essen, dieses mal war ich der Glückliche :-) Zusammen mit dem Fisch vom Vortag wird das ein herrliches Mittagessen geben! Kurz nach diesem Fang begaben wir uns zurück zum Zelt, Schluss mit Fischen. Im Teamwork wurde das Mittagessen hingezaubert, Fischfilets mit Reis und Zucchetti und das mitten in den Bergen, einfach geil! Nach dem Essen galt es nur noch, alles wieder zusammen zu packen und dann war das Abenteuer leider auch schon fast wieder vorbei. Immerhin hatten wir aber noch einen traumhaft schönen Abstieg bei perfektem Wetter und herbstlichen Farben. Welch ein Kontrast zum Vortag bei Regen und Nebel! Das war vielleicht mal ein Abenteuer! Vielen Dank an Dani für die Begleitung, es hat mich gefreut und der Ausflug hat riesig Spass gemacht. Gerne wieder! Diesen Bericht habe ich 1:1 von meiner Homepage kopiert: http://www.thetrouthunters.ch/fangberichte/2016/oktober/ Liebe Grüsse und Petri Heil im Herbst! Nicola
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