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Dickbait

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  1. Mittellandseen 2018

    Meiner Meinung nach ist momentan das Wetter zu stabil und vor allem zu schön um tagsüber gute Fänge zu machen. Ich fange am morgen, solange der Nebel sitzt, sehr gut, vor allem beim Jiggen im Mittelwasser. Danach, wenn die Sonne durchkommt, sind für den Rest des Tages nur noch Einzelfänge möglich.
  2. Sinnvoll

    Ich hab keinen Bock über solche Sachen mit dir zu diskutieren. Auch wenn du nicht explizit schreibst, wie andere zu fischen haben, schreibst du Sachen wie "schlicht gestrickte Seelen, Deppen, fischereiliche Neandertaler" usw. über Natürköderfischer. Und das schickt sich nicht. Notabene sind in einem Forum wie auch draussen am Wasser andere Meinung zu akzeptieren. Auch ist nicht jeder ein Depp, der zum Angeln und Enspannen eine Bierdose öffnet. Das mache ich gerade im Sommer auch gerne mal!
  3. Sinnvoll

    Eigentlich sollte man den Thread so stehenlassen, eigentlich aber auch nicht. Ich werde dir Perikles nun meine Sicht kurz abschliessend darlegen. 1. Dass Kunstköder grundsätzlich zu einer geringeren Hakmortalität als Naturköder führen, bestreitet niemand. 2. Deine Quelle ist keine Studie von Arlinghaus, sondern eine von ihm betreute Bachelorarbeit. Wer selbst schon mal eine BA-Arbeit geschrieben hat, weiss, dass der gewonnene Erkenntnisgewinn selten überragend ist und die Arbeit häufig methodische Mängel aufweist, z.B. dass nicht das gemessen wird, was eigentlich gemessen werden sollte (Validität). Eine BA-Arbeit schreibt man nach drei Jahren Studium. 3. Ohne die Arbeit gelesen zu haben - ich habe das auch nicht vor - ist die von dir zitierte Hakmortalität nur repräsentativ für die in der Stichprobe verwendete Regenbogenforellen; notabene einer Art, die bei uns für viel Gesprächsstoff sorgt und zurzeit nur in geschlossenen Gewässersystemen besetzt werden darf. Das Eingangsbeispiel von kds zeigt, dass "sein" grosser Barsch, den er entnommen hat - worum es in dieser Diskussion eigentlich ging - den (Kunst)Köder geschluckt hat und verendet wäre. 4. Finde ich es anmassend von dir, anderen Fischern vorschreiben zu wollen, wie sie fischen sollen. Das soll jeder für sich entscheiden dürfen. Auch hier nochmals: Wenn du nur Fische schonen willst, hör auf zu fischen. Und bitte schön stell dich nicht aufs Podest als ach so toller Fliegenfischer. Ich wohne in der Nähe einer sehr viel befischten und wunderbaren Aeschenstrecke in der Schweiz. Hier gehen pro Tag ca. 30 Fliegenfischer durch. Du kannst dir gerne ein Bild machen, wie die noch verbleibenden Aeschen Ende Dezember aussehen. Vielen von ihnen werden ab Anfang Oktober täglich (mehrmals) gedrillt. Diese Mortalitätsrate, vielleicht nicht direkt, wäre auch mal eine Arbeit wert. Und nur dass du's weisst: Ich fische selber gerne und oft mit der Fliege!
  4. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Weiss nicht genau, wie er heisst. Einfach die Art, wo man von oben und unten her mit drei Schnitten die Gräten rausschneidet. Also gegen das obere Ende des Filets und Richtung Bauchlappen und unter den Gräten zurückschneidet. Kommt noch dazu, dass dies nur ab einer bestimmten Grösse gut geht, gefühlt so unter 75 schneidet das Messer die feinen Gräten einfach durch. Ach ja, und was ich auch gerne mache sind Fischburger und Hacktätschli. Da erübrigt sich das Entfernen der Y-Gräten und schmeckt wirklich ausserordentlich gut. Viel besser als z.B. mit Felchen, Egli, Zander oder Saibling. Alles schon probiert...
  5. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Ja klar, beherrsche ich eigentlich auch ziemlich gut. Trotzdem bleibt immer relativ viel Fleisch dran und das finde ich schade. Und mir soll keiner kommen und sagen, dass seine Filetiermethode keine Abfälle ergibt: ich habe in den letzten zehn Jahren etwas 234'850 verschiedene Methoden ausprobiert...
  6. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Meiner Meinung nach ist Hechtfleisch etwas vom besten, was es gibt. Wenn diese Y-Gräten und der Schleim nicht wäre; ich würde nur noch auf Hecht fischen. Kommt dazu, dass er sehr attraktiv zu befischen ist und gross wird. Zudem muss man kein schlechtes Gewissen wegen den Beständen haben. Und: Kaltgeräuchertes Hechtfleisch sticht meiner Meinung nach sämtliche Salmoniden aus!
  7. Sinnvoll

    Danke Kurt. Das mag für die Forellenfischerei im Bach stimmen, habe diese Studien zu Refos vor einiger Zeit auch gelesen. Für die Aeschenfischerei - die dieser Tage wieder aktuell wird - gehören die 1 % zu Alice ins Wunderland. Und genau da, wir hatten diese Diskussionen schon, verursachen Fliegenfischer an manchen Strecken mitunter grossen Schaden an Aeschenpopulationen. Also wie immer: mit gesundem Augenmass. Lassen wir dem Wurmfischer im Bach seine paar Bafos (nicht 100), dem Fliegenfischer seine paar (nicht 100) untermassigen- und massigen Aeschen. Und um Himmels Willen, lassen wir den Fischern im See ihre Egli! Es gibt wohl aus ökologischer Sicht keine bessere Möglichkeit, Fisch zu essen. Wer nichts anderes will, als Fische zu schonen, soll aufhören zu fischen! Was online mittlerweile abgeht, ist jenseits. Auf jeden gefangenen Fisch kommt ein Schrottkommentar von wegen zu kurz, zu lang, zu lange in der Hand, zu blutig, sicher nicht so gross wie geschrieben usw. Kein Wunder, dass vielen die Lust zum Posten von Fotos vergeht. Ich bewundere Leute wie kds, die müssen wirklich eine dicke Haut haben - ich könnte das nicht. Vielen Dank dafür!
  8. Meine Videos

    Sehr schönes Video! Grönland steht auf meiner Todo Liste mittlerweile ziemlich weit oben. Den Rest lassen wir mal aussen vor: Göschenen-Airolo...
  9. Zander beim Laichgeschäft

    Das sehe ich etwas anders Dural, aber das hat mit persönlichen Präferenzen zu tun. Ich entnehme seit Jahren - wenn überhaupt - dann nur noch Zettis zwischen circa 50cm und 70cm. Die grösseren und kleineren kommen alle wieder rein. Ausser sie sind zu stark verletzt. Und das, obwohl ich sonst nicht der CR-Prediger bin. Aber dieser Fisch liegt mir am Herzen und wenn man sieht, wie ein toller Bestand mit relativ wenigen grossen Fischen nachhaltig erhalten bleibt, finde ich das sehr erstrebenswert. Meiner Meinung nach sollte man den Nesträubern das Patent entziehen. Was anderes, was ich mir hier erlaube, @WASABI: Hast du nicht irgendwo mal geschrieben, welches Zubehör man für die Gopro kaufen soll (war glaub so China Ware auf ricardo für 30.-)? Habe per Suchfunktion nichts gefunden. Will die jetzt endlich mal benutzen, sonst verstaubt sie, habe aber kein passendes Zubehör.
  10. Vorsicht Laich Zander

    Merci. Find's traurig, dass es immer noch solche gibt, die darauf pfeiffen. "Nach mir die Sintflut" oder so. Ein Jammer.
  11. Habe dasselbe Problem mit einem US-Importboot gehabt. Keine Lösung gefunden, Händler hatte auch keine...
  12. Custom Ruten selbstgemacht

    Sackstarch!
  13. Seeforelle 2017/2018

    Mir ist die Schenkelform bei den Owner symphatischer und ich habe das Gefühl, dass ich weniger Fische verliere. Dafür gibt's die guten vanfooks widerhakenlos und die Schärfe ist 1a, besser als bei den Ownern! Aber das ist meine persönliche Meinung, da tickt jeder anders...
  14. Seeforelle 2017/2018

    ...Ist mir auch schon passiert, mit diesem Haken im Fluss, bei einer 55cm BF - das könnte aber im Netz passiert sein. Trotzdem einer der schlausten Drillinge, die es gibt...
  15. Seeforelle 2017/2018

    Danke für deine Antworten. Ganz kurz, obwohl wir uns nicht einig werden und den Thread nicht zubetonieren wollen: - Ich habe ja gesagt, die Biomasseproduktion im Brienzersee sei sehr gering. Das korreliert aber nicht hundertprozentig mit dem Seeforellenbestand und den -Fängen. - Einzelne Fänge an bestimmten Tagen sagen relativ wenig aus über den Bestand in einem See. Falls doch: an der Eröffnung am Brienzersee fängt man vom Schleppboot aus teilweise 25 - 30 Fische, z.B. letztes Jahr. Zwar 80 - 90 Prozent Untermassige, aber immerhin. Das ist nicht an jedem See so. - Das mit den Patentunterschieden mag sein, da habe ich mir zu wenig Gedanken gemacht. Nur denke ich, dass das nicht viel ändern würde und am Bestand sowieso überhaupt nichts. - Schön, dass wir uns wenigstens mit der Sauerei einig sind, dass in den Laichhabitaten nicht gefischt werden sollte. - Dass wir uns selbst am nächsten sind, ist sicher so. Wenn wir hier über ein Verbot der Uferfischer diskutierten, würdest du dich auch angesprochen fühlen. Soll doch einfach jeder so fischen wie er möchte und das Gesetz soll die Rahmenbedingungen vorgeben, die eine nachhaltige Fischerei ermöglichen. Dann noch ein Quäntchen Menschenverstand und gut ist. Die Story am Brienzersee ist höchstens ein Stürmchen im Wasserglas, bei der wir Fischer uns selbst disqualifizieren. Ich finde deine Haltung und Einstellung der Fischerei gegenüber prima, aber bitte: Nicht behaupten, der Brienzersee sei ein schlechtes Seefo-Gewässer und nicht die Schleppfischer dafür verantwortlich machen wollen. Das ist dann doch ein wenig viel Quacksalberei.
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