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Dickbait

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  1. Seeforelle 2018/2019

    Ganz kurz: Wenn du das Gefühl hast, SF-Schleppen habe nur mit Zufall zu tun, hast du wirklich keine Ahnung. Oder SF-Schleppen mit Eglifischen vergleichst. Ich denke aber, du weisst sehr wohl, dass es nicht so ist, da du sich ja intensiv mit dem Thema beschäftigst. Beim anderen habe ich gesagt, du sollst es nicht zu ernst nehmen. Von dem her muss ich hier nichts gerade biegen. Und mit vorsichtig sein, muss mir keiner kommen. Das hatten wir in der Grundschule. Das soll auch kein Schnäbimessen sein, das hatten wir auch in der Schule. Dafür gibt's definitiv zu wenig SF. Und diejenigen, die an den "richtig guten" Seen fischen schreiben hier nichts und lachen sich ins Fäustchen. Wie gesagt, live and let fish: Die Uferfischer die Schleppfischer und umgekehrt. Beides hat seinen Reiz und beides hat genauso viel oder wenig mit Zufall zu tun bzw. beides kann man optimieren, dass der Zufall höchstens noch ein vernachlässigbarer Faktor ist. Also Petri am Freitag, die Prognosen werden immer schlechter und die Voraussetzungen sind auch in meinen Augen alles andere als gut. Aber wir werden sehen!
  2. Seeforelle 2018/2019

    Jetzt musst du nicht beleidigt sein, lieber Dural. Ich habe geschrieben, nicht zu ernst nehmen. Natürlich fange ich nicht jedes Mal soviel wie du in einer Saison. Aber Schleppfischer an den Pranger stellen und sagen, das hätte nur mit Zufall zu tun und indirekt die Uferfischerei irgendwo hoch zu loben, ist daneben. So nach dem Motto: Die Schleppfischer fischen ja sowieso immer innerhalb von 300m bei den Schongebieten. Wir Fischer kranken daran - bewusst oder unbewusst - dass wir immer "das" andere schlecht machen. Kormorane sind egal, ich sehe keine. Seeforellen haben kein Einstiegsproblem, kümmert mich nicht. Den Aeschen geht's gut, bei uns sind keine Tonnen verreckt. Wir sollten versuchen, mehr auf uns und die Fische Acht zu geben und gemeinsam für eine Sache einzustehen. Auch wenn das jetzt philosophisch, emo und kitschig tönt: ich finde, es ist so. Und ich gebe mir Mühe, auch in der Fischerei die anderen zu tolerieren und zu verstehen. Genug geschwafelt. Finde Toms Einstellung auch super und hoffe natürlich auch, dass am Freitag was läuft. Aber wie er sagt, wenn wir ehrlich sind: Alleine die Vorfreude ist es wert. Wenn dann nix geht, ist es halt so.
  3. Seeforelle 2018/2019

    Genau. Kannst mal bei guten Bedingungen mitkommen, da fängst du zufälligerweise an einem Tag mehr Fische als du das ganze Jahr anleinst. Zudem: anhand deiner Theorie ist ja die Uferfischerei die reinste Katastrophe - wenn "Stück Blei und Haken" genügt, was soll denn da so schwer sein? Weil eure Fänge ja bei weitem nicht ausreichen, um ein Muster zu erkennen - bei 0.2 Fisch pro Ausflug. Naja, nicht zu ernst nehmen das Ganze, aber über Sachen, über die man keine Ahnung hat, würde ich mich nicht auslassen. Schleppfischen ist nicht einfach umherfahren für Alte und Dumme. Ich gönne dir jedenfalls deine Uferfischerei und find's cool, wie intensiv du diese betreibst! Merci für den interessanten Link. Ich glaube, viele 2017er sind noch nicht eingetroffen oder korrekt eingetragen (obwohl man ja Anfang 2019 damit rechnen könnte). Beim Brienzer - hätte mich erstaunt wenn das 2017 schlecht gewesen wäre - sind ja sogar mehr Fische als im Vorjahr, allerdings als BF aufgeführt. Das verstehe ich nicht so ganz. Hat möglicherweise einen Zusammenhang mit der Gerölllawine, ich bezweifle aber sehr, dass die Fische von den Fischern als BF eingetragen wurden. Zudem sind die nach einiger Zeit kaum mehr zu unterscheiden. Aber alles in allem sehr schön, dass diese Statistiken mal zusammengetragen wurden. Am Freitag geht's im BEO auch wieder los, wird wohl etwas ruppig - wird mich aber kaum abhalten. Petri allseits!
  4. Seeforelle 2018/2019

    Ja das ist wohl so. Je grösser, desto schlimmer wird's. Beim Schnellfahren mit voll Geschwindigkeit kann man aber auch bei uns richtig zuschauen, wie die Tanks sich leeren. 125l sind dann schon heftig, soviel ist's bei mir gottseidank nicht. Aber auch schon der Unterschied vom Bass- zum Schleppboot ist gross, von 80 zu 150 PS. Und dies trotz neuesten Motoren. Und eben die Ineffizienz: Mit 150 PS voll durchdrücken und man fährt knapp 50km/h. Auf der Strasse fährt man damit 200 km/h und verbraucht bei weitem nicht soviel... Zum Fischen am besten wären wirklich diese Nussschalen, mit 8 PS und einem 10 Liter Tank. Das weiss ich noch von früher, damit konnte man einen ganzen Tag herumfahren und am Abend war der Tank noch fast gleich voll. Und gefangen hat man eigentlich auch nicht weniger. Aber wenn man mal auf den Geschmack gekommen ist, kann man kaum zurück...
  5. Seeforelle 2018/2019

    Mit der Effizienz und dem Wirkungsgrad hast du Recht. Von dem her würde ich an meinen Prognosen festhalten: Der Preis, das Gewicht und auch der Unterhalt sind noch nicht gelöste Probleme. Und solche Batterien wollen dann geladen werden - da müsste jeder Hafen aufrüsten. Und kosten tut das dann auch wieder. Und die Diskussion, ob diese Motoren in der Gesamtbetrachtung ökologischer sind als Verbrennungsmotoren, ufert aus. Dann müsste man solches Akku wohl 20 Jahre verwenden können. Die Richtung stimmt und das ist auch gut so, momentan sind wir aber noch weit von einer zahlbaren praktischen Lösung entfernt.
  6. Seeforelle 2018/2019

    Elektrisch schleppen wird in meinen Augen frühestens in zehn Jahren ein Thema. Die Defizite in der Speicherung sind immer noch viel zu gross - um einen Tag lang schleppen zu können mit einem halbwegs vernünftigen (Schlepp-)Boot, bräuchtest du wohl ein paar hundert Kilo Batterien. Mit einem Bassboot, welches knapp eine Tonne wiegt, kann ich elektrisch mit 50kg Batterie etwa 2h schleppen. Das ist momentan leider noch nix. Und in der Vollkostenrechnung weder günstiger noch ökologischer - leiser aber natürlich schon.
  7. Tackle Porn

    Das Problem mit Tackle ist wie beim Speck – wenn man den mal im Mund hatte und weiss wie der schmeckt, will man mehr davon – und keinen Fenchelsalat. Ich musste vor mittlerweile etwa knapp zehn Jahren mal meine ganzen Spinnen auswechseln, weil ich die blöde Idee hatte, mir so ein schweineteures damals superneues Tict-Modell zu kaufen. Da fielen meine bisherigen Stecken einfach zu fest ab. Mittlerweile bin ich aber wieder einigermassen genesen.
  8. Tackle Porn

    Naja, jedem seine Meinung. Aber ich versteh' auch nicht, wie man sich über sowas aufregen kann. Ich gönne doch jedem seinen teuren Stecken oder seine tolle Rolle. Und wenn ich mit billigen Sachen besser fische als die anderen, umso besser. Wo ist denn das Problem? Item. Ich hatte früher so Phasen, wo ich immer das Teuerste und Beste haben musste. Mittlerweile habe ich nur noch richtig teure und High-End Sachen, wo ich denke, dass es eine Rolle (oder Rute) spielt (z.B. hinsichtlich Gewicht etc.). Lustigerweise ist dies insbesondere in den angetönten Disziplinen Fliegen- und Spinnfischen. Eine Schlepprute wedle ich ja auch nicht stundenlang durch die Luft, es sei denn, es beisst grad ausgezeichnet (hat es übrigens heute leider nicht).
  9. Seeforelle 2018/2019

    Hallo, ja war in etwa wie erwartet. Zwar kurzweilig; wir hatten bis nach dem Mittag 6 Fische im Boot, aber nur eine Massige - und auch nicht gross. Der Wind war ziemlich frisch und vor allem im unteren See gab es doch grosse Wellen. Selten so viele Boote gesehen, war teilweise anspruchsvoll zu manövrieren, obwohl der See genug gross ist. Für mich war es wie gesagt zu kalt und windig - vor allem die Tage zuvor. Das ist selten gut. Heute war ja dann wieder Sturm. Mal schauen, wie es weiter geht - wenigstens "darf man jetzt wieder".
  10. Seeforelle 2018/2019

    Und wie! Könnte mir aber vorstellen, dass es im Vergleich zu den Vorjahren etwas zäher wird. Wegen der kalten Temperaturen und dem doch frischen Wind vorab - das sind meistens nicht ideale Bedingungen. Täusche mich aber gerne...
  11. Seeforelle 2018/2019

    Habe das Video auch geschaut und bin auch mässig begeistert. Allerdings finde ich, wie schon gesagt wurde, auch flott, dass jemand seine Erfahrungen preisgibt. Obwohl es bei ihm wohl mehr um Selbstinszenierung geht als um sonst etwas. Ich fische auch schon lange und doch relativ erfolgreich auf SF, und schleppe vor allem viel. Manche Sachen mögen für sein Gewässer stimmen, manche stimmen auch für meine Gewässer, manche Sachen sind Habakuk. Und einer, der eine grosse SF 90 Minuten drillt und gezielt darauf fischt, macht meiner Meinung nach eindeutig etwas falsch. Item. Das wichtigste in meinen Augen um richtig erfolgreich auf SF zu sein, ist regelmässig fischen zu gehen und dadurch eigene Erfahrungen zu sammeln und Muster abzuleiten. Da macht jeder für seine Gewässer seine eigenen Erfahrungen, obwohl es Sachen gibt, die in meinen Augen überall gleich oder zumindest ähnlich sind. Leider sind nicht alle SF so schlau bezüglich Netzvermeidungsverhalten. Jahrein jahraus landen zig SF in den Netzen - was den BF ja auch zu gönnen ist. Ich war schon ein paarmal bei mir bekannten BF dabei, beim Netze hochheben. Und eigentlich jedesmal fand sich die eine oder andere SF im Netz. Noch zum Thunersee; es stimmt schon, dass seit langer Zeit jährlich ausrangierte (aber auch kleinere) Muttertiere ausgesetzt werden, aber meist nur einmal im Frühjahr. Allerdings teilweise in beachtlicher Stückzahl - das korreliert dann immer schön mit den vielen "Ausnahmefängen" vom Ufer. Was wiederum nicht heisst, dass alle vom Ufer gefangenen grossen SF am Thunersee solche Badischweinchen sind - aber das weiss Dural sicher besser zu unterscheiden... Am Samstag geht's im Mittelland wieder los, hoffen wir mal, dass das Wetter hält und der Wind keinen Strich durch die Rechnung macht.
  12. Sinnvoll

    Wir sind uns eigentlich gar nicht so uneinig Dural, nur damit du mich verstehst: ich sage nicht, dass man RF einsetzen soll. Ich sage nur, dass ich es vom SFV richtig finde, für die Anliegen der Fischer einzustehen und daher die Diskussion um RF zu führen. Bezüglich natürliche Gewässer: Eine Aare z.B. beim Niederriedstausee oder auch Wohlensee hat mit einem natürlichen Gewässer etwa gleich viel zu tun wie ein BF Besatz in der Aare mit Nachhaltigkeit. Und ich gehe mit dir einig; ein Patent ist keine Garantie für den Fang. Aber wenn der Bestand dermassen schlecht ist - und das ist er z.B. in der Aare unterhalb Thun, auch wenn du im Herbst mal ein paar kleine Forellen schwimmen siehst - dann muss man den Bestand schützen. Und dann wird nicht mehr auf BF gefischt, fertig Schluss. Die Kantone haben den Auftrag, eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten, und diese ist bei der BF in der Aare nicht mehr gegeben. Obwohl die Fischer für den BF-Rückgang in der Aare in meinen Augen nur einen überschaubaren Einfluss haben, da sind wohl Wasserqualität, PDK, Temperatur und Kolmation schlimmer. Mit den Aeschen ist es übrigens dasselbe, obwohl ich hier das Gefühl habe, dass wir Fischer viel mehr Schaden an den Beständen anrichten. Auch hier ist meine Prognose, dass mittelfristig nicht mehr darauf gefischt werden darf. Wenn wir uns selbst etwas mehr an der Nase nehmen würden, wäre eine nachhaltige Fischerei auf jeden Fall möglich. Aber das ist offenbar zuviel verlangt. Zum Klarstellen: Diese Zeilen beziehen sich nur auf grössere Flüsse im Mittelland, insbesondere auf die Aare, an deren Ufer ich wohne. Dass jedes Gewässer (oder gar jeder Gewässerabschnitt) einen eigenen und speziellen Lebensraum für seine Bewohner darstellt, ist mir klar. Und entsprechend auch der Einfluss der Fischerei unterschiedlich ist.
  13. Mittellandseen 2018

    Also ich habe am WE auch nach wie vor Egli gefangen, nicht spektakulär viele aber in guter Grösse. Gefangen habe ich am besten zwischen 14 und 18 Meter. Langsam wird's mir aber zu kalt und ich lasse die Fische bis Ende Jahr in Ruhe!
  14. Hallo, Irrtum vorbehalten und ohne dein Boot genau zu kennen: Das Boot wird mit dem 40er schneller fahren als mit dem 8er und sicher ins Gleiten kommen. Ich glaube Verdrängerboote sind eine andere Liga, eher so grössere Hausboote und ruhige alte Tanten, die dann meist mehrere Tonnen wiegen.
  15. Sinnvoll

    Die Herren, war einige Zeit lang nicht mehr online. Spannende Diskussion, ohne alle Links durchgesehen zu haben, meine Meinung: Das SFV Bashing ist ein dermassen alter Zopf und gleicht dem Stammtisch-Gepoltere in anderen Branchen "diejenigen in Bern unten, die machen sowieso nur was sie wollen, blabla...". Nicht, dass ich euch vorhalten würde, nicht differenziert darüber nachzudenken, im Gegenteil. Aber ein Verband hat die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten und das sind Fischer. Und wenn Fischer keine Fische mehr fangen, muss etwas unternommen werden. Und Renaturierungen werden in der Schweiz schon seit einiger Zeit durchgeführt und – da gehe ich mit vielen einig - teilweise mit mässigem Erfolg für die Fische. In einer ökologischen Gesamtbetrachtung sieht es wieder aus. Und darum soll der SFV doch auch die Diskussion um die RF führen. Ich sehe das ähnlich wie Horst: Die BF wird auch mit Renaturierungen vielenorts nie mehr hundertprozent natürliche Bedingungen vorfinden und mittelfristig z.B. aus dem Mittelland verschwinden, u.a. auch wegen der Erwärmung der Wassertemperaturen. Wieso soll die Diskussion nicht geführt werden, ob in solchen Gewässern – meinetwegen auch (quasi) isolierten Gewässerabschnitten (Kraftwerke gibt's genug) – zur Entlastung der BF im Oberlauf die RF besetzt werden soll? Es will niemand RF in Gewässer einsetzen, wo sich die BF hält und erfolgreich reproduziert oder in Gebirgsbäche oder im Oberland; und das wisst ihr auch!
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