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Dickbait

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  1. Sinnvoll

    Wir sind uns eigentlich gar nicht so uneinig Dural, nur damit du mich verstehst: ich sage nicht, dass man RF einsetzen soll. Ich sage nur, dass ich es vom SFV richtig finde, für die Anliegen der Fischer einzustehen und daher die Diskussion um RF zu führen. Bezüglich natürliche Gewässer: Eine Aare z.B. beim Niederriedstausee oder auch Wohlensee hat mit einem natürlichen Gewässer etwa gleich viel zu tun wie ein BF Besatz in der Aare mit Nachhaltigkeit. Und ich gehe mit dir einig; ein Patent ist keine Garantie für den Fang. Aber wenn der Bestand dermassen schlecht ist - und das ist er z.B. in der Aare unterhalb Thun, auch wenn du im Herbst mal ein paar kleine Forellen schwimmen siehst - dann muss man den Bestand schützen. Und dann wird nicht mehr auf BF gefischt, fertig Schluss. Die Kantone haben den Auftrag, eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten, und diese ist bei der BF in der Aare nicht mehr gegeben. Obwohl die Fischer für den BF-Rückgang in der Aare in meinen Augen nur einen überschaubaren Einfluss haben, da sind wohl Wasserqualität, PDK, Temperatur und Kolmation schlimmer. Mit den Aeschen ist es übrigens dasselbe, obwohl ich hier das Gefühl habe, dass wir Fischer viel mehr Schaden an den Beständen anrichten. Auch hier ist meine Prognose, dass mittelfristig nicht mehr darauf gefischt werden darf. Wenn wir uns selbst etwas mehr an der Nase nehmen würden, wäre eine nachhaltige Fischerei auf jeden Fall möglich. Aber das ist offenbar zuviel verlangt. Zum Klarstellen: Diese Zeilen beziehen sich nur auf grössere Flüsse im Mittelland, insbesondere auf die Aare, an deren Ufer ich wohne. Dass jedes Gewässer (oder gar jeder Gewässerabschnitt) einen eigenen und speziellen Lebensraum für seine Bewohner darstellt, ist mir klar. Und entsprechend auch der Einfluss der Fischerei unterschiedlich ist.
  2. Mittellandseen 2018

    Also ich habe am WE auch nach wie vor Egli gefangen, nicht spektakulär viele aber in guter Grösse. Gefangen habe ich am besten zwischen 14 und 18 Meter. Langsam wird's mir aber zu kalt und ich lasse die Fische bis Ende Jahr in Ruhe!
  3. Hallo, Irrtum vorbehalten und ohne dein Boot genau zu kennen: Das Boot wird mit dem 40er schneller fahren als mit dem 8er und sicher ins Gleiten kommen. Ich glaube Verdrängerboote sind eine andere Liga, eher so grössere Hausboote und ruhige alte Tanten, die dann meist mehrere Tonnen wiegen.
  4. Sinnvoll

    Die Herren, war einige Zeit lang nicht mehr online. Spannende Diskussion, ohne alle Links durchgesehen zu haben, meine Meinung: Das SFV Bashing ist ein dermassen alter Zopf und gleicht dem Stammtisch-Gepoltere in anderen Branchen "diejenigen in Bern unten, die machen sowieso nur was sie wollen, blabla...". Nicht, dass ich euch vorhalten würde, nicht differenziert darüber nachzudenken, im Gegenteil. Aber ein Verband hat die Interessen seiner Mitglieder zu vertreten und das sind Fischer. Und wenn Fischer keine Fische mehr fangen, muss etwas unternommen werden. Und Renaturierungen werden in der Schweiz schon seit einiger Zeit durchgeführt und – da gehe ich mit vielen einig - teilweise mit mässigem Erfolg für die Fische. In einer ökologischen Gesamtbetrachtung sieht es wieder aus. Und darum soll der SFV doch auch die Diskussion um die RF führen. Ich sehe das ähnlich wie Horst: Die BF wird auch mit Renaturierungen vielenorts nie mehr hundertprozent natürliche Bedingungen vorfinden und mittelfristig z.B. aus dem Mittelland verschwinden, u.a. auch wegen der Erwärmung der Wassertemperaturen. Wieso soll die Diskussion nicht geführt werden, ob in solchen Gewässern – meinetwegen auch (quasi) isolierten Gewässerabschnitten (Kraftwerke gibt's genug) – zur Entlastung der BF im Oberlauf die RF besetzt werden soll? Es will niemand RF in Gewässer einsetzen, wo sich die BF hält und erfolgreich reproduziert oder in Gebirgsbäche oder im Oberland; und das wisst ihr auch!
  5. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Filets durch den Wolf lassen, meine bessere Hälfte hat einen Aufsatz für die Küchenmaschine. Du kannst aber auch einen Pürierer verwenden, musst einfach ziemlich lange pürieren, da die Gräten weniger gut weggehen. Oder so einen Oldschool-Wolf kaufen, zum Drehen, kostet zweimal nix. Für Frikadellen: Zur Masse (ca. 500g) 1-2 Ei dazu, gehackte Zwiebeln, 1-2 gezupfte Toasts und je nach Belieben Kräuter hinzugeben, z.B. Schnittlauch oder Peterli. Die Masse gut mischen oder nochmals pürieren. Dann die Tätschli panieren und im Öl braten. Dazu selbstgemachte Sauce oder Mayo. Für Burger kannst du dir das Toast und das Panieren sparen. Dann die Burger am Schluss wie Hamburger in Brötchen mit Salat, Zwiebeln Ketchup und/oder Mayo geben. En Guete!
  6. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Ich habe beschlossen, auch dank dem Video von Dural, Hechte welche ich esse in Zukunft so zu machen: Ich schneide das Rückenfilet und die beiden Arsch-Filets (die grätlosen) raus wie im Video 1 und mit dem Rest gehe ich durch den Fleischwolf und mache Fischburger. Damit habe ich keinen Abfall und auch genug Fleisch für Burger. Die schmecken einfach zu gut, um sie nicht zu machen.
  7. Mittellandseen 2018

    Meiner Meinung nach ist momentan das Wetter zu stabil und vor allem zu schön um tagsüber gute Fänge zu machen. Ich fange am morgen, solange der Nebel sitzt, sehr gut, vor allem beim Jiggen im Mittelwasser. Danach, wenn die Sonne durchkommt, sind für den Rest des Tages nur noch Einzelfänge möglich.
  8. Sinnvoll

    Ich hab keinen Bock über solche Sachen mit dir zu diskutieren. Auch wenn du nicht explizit schreibst, wie andere zu fischen haben, schreibst du Sachen wie "schlicht gestrickte Seelen, Deppen, fischereiliche Neandertaler" usw. über Natürköderfischer. Und das schickt sich nicht. Notabene sind in einem Forum wie auch draussen am Wasser andere Meinung zu akzeptieren. Auch ist nicht jeder ein Depp, der zum Angeln und Enspannen eine Bierdose öffnet. Das mache ich gerade im Sommer auch gerne mal!
  9. Sinnvoll

    Eigentlich sollte man den Thread so stehenlassen, eigentlich aber auch nicht. Ich werde dir Perikles nun meine Sicht kurz abschliessend darlegen. 1. Dass Kunstköder grundsätzlich zu einer geringeren Hakmortalität als Naturköder führen, bestreitet niemand. 2. Deine Quelle ist keine Studie von Arlinghaus, sondern eine von ihm betreute Bachelorarbeit. Wer selbst schon mal eine BA-Arbeit geschrieben hat, weiss, dass der gewonnene Erkenntnisgewinn selten überragend ist und die Arbeit häufig methodische Mängel aufweist, z.B. dass nicht das gemessen wird, was eigentlich gemessen werden sollte (Validität). Eine BA-Arbeit schreibt man nach drei Jahren Studium. 3. Ohne die Arbeit gelesen zu haben - ich habe das auch nicht vor - ist die von dir zitierte Hakmortalität nur repräsentativ für die in der Stichprobe verwendete Regenbogenforellen; notabene einer Art, die bei uns für viel Gesprächsstoff sorgt und zurzeit nur in geschlossenen Gewässersystemen besetzt werden darf. Das Eingangsbeispiel von kds zeigt, dass "sein" grosser Barsch, den er entnommen hat - worum es in dieser Diskussion eigentlich ging - den (Kunst)Köder geschluckt hat und verendet wäre. 4. Finde ich es anmassend von dir, anderen Fischern vorschreiben zu wollen, wie sie fischen sollen. Das soll jeder für sich entscheiden dürfen. Auch hier nochmals: Wenn du nur Fische schonen willst, hör auf zu fischen. Und bitte schön stell dich nicht aufs Podest als ach so toller Fliegenfischer. Ich wohne in der Nähe einer sehr viel befischten und wunderbaren Aeschenstrecke in der Schweiz. Hier gehen pro Tag ca. 30 Fliegenfischer durch. Du kannst dir gerne ein Bild machen, wie die noch verbleibenden Aeschen Ende Dezember aussehen. Vielen von ihnen werden ab Anfang Oktober täglich (mehrmals) gedrillt. Diese Mortalitätsrate, vielleicht nicht direkt, wäre auch mal eine Arbeit wert. Und nur dass du's weisst: Ich fische selber gerne und oft mit der Fliege!
  10. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Weiss nicht genau, wie er heisst. Einfach die Art, wo man von oben und unten her mit drei Schnitten die Gräten rausschneidet. Also gegen das obere Ende des Filets und Richtung Bauchlappen und unter den Gräten zurückschneidet. Kommt noch dazu, dass dies nur ab einer bestimmten Grösse gut geht, gefühlt so unter 75 schneidet das Messer die feinen Gräten einfach durch. Ach ja, und was ich auch gerne mache sind Fischburger und Hacktätschli. Da erübrigt sich das Entfernen der Y-Gräten und schmeckt wirklich ausserordentlich gut. Viel besser als z.B. mit Felchen, Egli, Zander oder Saibling. Alles schon probiert...
  11. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Ja klar, beherrsche ich eigentlich auch ziemlich gut. Trotzdem bleibt immer relativ viel Fleisch dran und das finde ich schade. Und mir soll keiner kommen und sagen, dass seine Filetiermethode keine Abfälle ergibt: ich habe in den letzten zehn Jahren etwas 234'850 verschiedene Methoden ausprobiert...
  12. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Meiner Meinung nach ist Hechtfleisch etwas vom besten, was es gibt. Wenn diese Y-Gräten und der Schleim nicht wäre; ich würde nur noch auf Hecht fischen. Kommt dazu, dass er sehr attraktiv zu befischen ist und gross wird. Zudem muss man kein schlechtes Gewissen wegen den Beständen haben. Und: Kaltgeräuchertes Hechtfleisch sticht meiner Meinung nach sämtliche Salmoniden aus!
  13. Sinnvoll

    Danke Kurt. Das mag für die Forellenfischerei im Bach stimmen, habe diese Studien zu Refos vor einiger Zeit auch gelesen. Für die Aeschenfischerei - die dieser Tage wieder aktuell wird - gehören die 1 % zu Alice ins Wunderland. Und genau da, wir hatten diese Diskussionen schon, verursachen Fliegenfischer an manchen Strecken mitunter grossen Schaden an Aeschenpopulationen. Also wie immer: mit gesundem Augenmass. Lassen wir dem Wurmfischer im Bach seine paar Bafos (nicht 100), dem Fliegenfischer seine paar (nicht 100) untermassigen- und massigen Aeschen. Und um Himmels Willen, lassen wir den Fischern im See ihre Egli! Es gibt wohl aus ökologischer Sicht keine bessere Möglichkeit, Fisch zu essen. Wer nichts anderes will, als Fische zu schonen, soll aufhören zu fischen! Was online mittlerweile abgeht, ist jenseits. Auf jeden gefangenen Fisch kommt ein Schrottkommentar von wegen zu kurz, zu lang, zu lange in der Hand, zu blutig, sicher nicht so gross wie geschrieben usw. Kein Wunder, dass vielen die Lust zum Posten von Fotos vergeht. Ich bewundere Leute wie kds, die müssen wirklich eine dicke Haut haben - ich könnte das nicht. Vielen Dank dafür!
  14. Meine Videos

    Sehr schönes Video! Grönland steht auf meiner Todo Liste mittlerweile ziemlich weit oben. Den Rest lassen wir mal aussen vor: Göschenen-Airolo...
  15. Zander beim Laichgeschäft

    Das sehe ich etwas anders Dural, aber das hat mit persönlichen Präferenzen zu tun. Ich entnehme seit Jahren - wenn überhaupt - dann nur noch Zettis zwischen circa 50cm und 70cm. Die grösseren und kleineren kommen alle wieder rein. Ausser sie sind zu stark verletzt. Und das, obwohl ich sonst nicht der CR-Prediger bin. Aber dieser Fisch liegt mir am Herzen und wenn man sieht, wie ein toller Bestand mit relativ wenigen grossen Fischen nachhaltig erhalten bleibt, finde ich das sehr erstrebenswert. Meiner Meinung nach sollte man den Nesträubern das Patent entziehen. Was anderes, was ich mir hier erlaube, @WASABI: Hast du nicht irgendwo mal geschrieben, welches Zubehör man für die Gopro kaufen soll (war glaub so China Ware auf ricardo für 30.-)? Habe per Suchfunktion nichts gefunden. Will die jetzt endlich mal benutzen, sonst verstaubt sie, habe aber kein passendes Zubehör.
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