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Gumpenkoenig

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  1. Seeforelle 2017/2018

    ...die alte und immer wiederkehrende Diskussion zur Köderfarbe! Inzwischen bin ich der Meinung, dass wir da keine allgemeine Antwort finden werden, weil JEDER anders fischt. Es gibt wohl keine zwei Angler, die den Köder völlig identisch führen oder präsentieren. Grundsätzlich werden sicher alle zustimmen wenn ich behaupte, dass die Farbe tendentiell weniger wichtig wird, je schlechter der Fisch den Köder sieht. Und "schlecht sehen" kann von der Ruckartigkeit der Köderführung abhängen, der Wassertiefe, der Geschwindigkeit und den Wetterverhältnissen, auch von der Ködergröße usw. Deshalb ist die Farbe beim Fliegenfischen tendentiell wichtiger als beim Spinnfischen... Selbst beim Schleppen gibt es Unterschiede: die eine Spange twicht und rollt hektisch, die andere wabbelt regelmäßig, und das je nach Schleppgeschwindigkeit, Strömung usw. wieder unterschiedlich, und während man die eine Spange anmalen könnte wie man will, fängt die zweite nur in Farbe 2,5 YR 5/10. Wir hatten beim Jiggen auf Bonitos auf Fuerteventura auch schon den Fall, dass ein Angler nichts fing, bis wir ihm ein Fluorocarbonvorfach montierten... manchmal ist es also auch die Schnur und nicht der Köder, was den Unterschied ausmacht! Heisst für mich, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss. Jemandem hinterher rennen, der mit Köderfarbe "leberwurstglitterlakritz" fängt, macht keinen Sinn, genausowenig der Köderhype der jedesmal einsetzt, wenn jemand einen besonderen Fisch gefangen hat. Der gleiche Köder in den Händen unterschiedlicher Angler kann völlig unterschiedliche Ergebnisse bringen... selbst erlebt, als einmal vor einigen Jahren an der Donau Forellen frisch besetzt wurden, und zwei meiner Freunde gleichzeitig mit völlig identischen Ködern angelten... der eine nur Bachforellen fing, der andere nur Regenbogenforellen! Oder ich selbst in einem Top-Zandergewässer wo es keine Hechte gibt, nur Hechte fange und keinen einzigen Zander... oder beim Eisfischen auf der Frutt, zwei Angler an Löchern im Abstand von wenigen Zentimetern... Schlussendlich kann ich am Ende nur die Lieblings-Fernsehserie meiner Kinder zitieren ("Dino-Zug"): "Und jetzt geht hinaus und macht eure eigenen Erfahrungen"....
  2. Bug beim Zitieren

    Hi Michael, beim Zitieren gibts offenbar nen bug. Wollte einen Beitrag von Seki zitieren, wenn ich aber den entsprechenden Abschnitt markiere und dann auf „auswahl zitieren“ gehe, wird mir zwar die korrekte Textstelle in einen neuen Beitrag eingefügt, darüber steht aber „zitiert von Jack the Knife...“. Also offenbar wird beim Zitieren der Autor des letzten Beitrags genannt, der nicht immer der Autor des zitierten Beitrags ist...
  3. Tip für Kurztrip nach DE

    Um erfolgreich an einem See zu fischen braucht man viel Erfahrung oder Glück oder Intuition. Sofern es kein Forellenpuff ist wird das nie einfach sein. Den Schluchsee finde ich persönlich überhaupt nicht einfach, da hab ich mir schon mehrfach die Zähne ausgebissen... Der Illmensee ist etwas einfacher aber auch da muss man flexibel bleiben. Schöne Fische gibt es jedenfalls, auch eine Bootsvermietung vor Ort, Kartenausgabe, Campingplatz... schau dir den doch einmal an.
  4. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    @WASABI wenn der Aufsetz-Winkel des Werkzeugs stimmt und es scharf ist, braucht es keine starke Bohrmaschine! Anfangs flog mir der Rohrling ein paar mal um die Ohren aber inzwischen hab ich den Dreh raus...
  5. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    Haha Pietro ! Werde den Test in zwei Wochen vorwiegend meinem Bruder überlassen, der mit der Spinne fischt. Ein paar Würfe mit der Spinnrute werde ich aber sicher auch mal machen! @Larzh ich schick dir gerne einen Prototyp zum Testen, würde mich freuen! Bis wann bräuchtest du den Popper?
  6. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    ENDMONTAGE Dann ist es weitgehend geschafft! Für den Bauchdrilling wird zunächst die Einschlagniete eingebracht, diese ist grösser als die für Maul und Schwanz, weil das Öhr eines kräftigen Wirbels reinpassen muss. Das Loch für die Einschlagniete muss man ggf. nochmal etwas Nachbohren, weil da beim Lackieren auch Epoxidharz reinläuft. Dann wird der Draht (ein 2mm-V2A-Draht) entsprechend mit einer Öse versehen, von Vorne durch den Köder geschoben und dabei der Wirbel für den Baudrilling eingefädelt. Am Ende wird dann wieder eine Öse geformt. Auch hier wäre wiederum V4A besser, auch weil er sich leichter formen lässt (weicher ist). Dann noch Sprengringe rein, Haken, fertig. 16cm lang, 155g schwer
  7. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    LACKIEREN Das ist der ätzendste Schritt von allen, aber ein wichtiger! Dem Fisch ist dieser Schritt egal, der Köder wird schon jetzt fangen! Aber man hat ja einen gewissen handwerklichen Anspruch, "das Auge fischt mit" heisst es ja immer. Und deshalb hätte man natürlich gerne eine Lackschicht ohne "Rotznasen", Staubkörner usw. Ich nutze als Lack ein dünnflüssiges Expoxidharz. Damit es ebenmäßig trocknet habe ich einen Drehmechanismus aus dem Lego meiner Kinder gebaut. Das ist sicher keine Dauerlösung, die Plastik-Zahnräder zeigen nach mehreren Stunden Drehen gewissen Abrieb... ich werde da demnächst was anderes bauen, aber es funktioniert auch die Lego-Version!
  8. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    AUGEN Was Augen angeht, gibts viele Möglichkeiten.... ihr könnt sie aufmalen, aufkleben, oder einkleben... Ich finde inzwischen Teddybärenaugen am besten. Auch die kann man selber machen, habe ich auch schon gemacht und kann dazu gerne eine Anleitung nachreichen. Man kann aber auch fertige Augen kaufen. Klebeaugen lassen sich aus jeder holografischen Folie, Glitzerfolie, Alufolie, Geschenkpapier usw. machen. Ich habe dazu einen "Orden" von meinem letzten Geburtstag verschnipselt (kleiner Scherz, mein 18. Geburtstag ist ne Weile her). Als Pupille kann man farbiges Papier nehmen, das Ganze wird nachher ohnehin mit Lack getränkt und damit dauerhaft versiegelt.
  9. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    MAUL UND NIETEN Das Maul male ich mit Neon-Pinkem Nagellack aus. Der deckt hervorragend, lässt sich gleichmäßig auftragen und hält sehr gut. Danach kommen dann die Nieten im Maul und am Schwanz hinein. Ich habe dafür Einschlag-Schraubnieten in V2A aufgebohrt um das Innengewinde zu entfernen. Besser wäre V4A (hält länger dem Salzwasser stand), aber den habe ich noch nicht hergekriegt. Wenn sich der Prototyp im Test bewährt, werde ich auf V4A umsteigen. Am Bauch bleibt das Loch noch offen, da kommt erst ganz zum Schluss bei der Endmontage die Einschlagniete rein. Das Bild hier ist von einem Exemplar, bei dem ich klebeaugen genutzt habe, alles andere ist aber identisch:
  10. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    FARBE Das ist jetzt ein wirklich schöner Arbeitsschritt! Nicht nur weil die Lösungsmittel einem ein konstantes Grinsen ins Gesicht zaubern, nein, es geht jetzt richtig vorwärts und der Holzklotz sieht dann zum ersten Mal wirklich wie ein Köder aus. Als Farbe benutze ich Autolack-Sprühdosen. Die weisse Grundierung ist ein weisser Haftgrund, den ich in mehreren Schichten auftrage bis er schön deckt. Danach kommen bei diesem Modell "Opel leuchtgrün" und "Opel blau", danach dann "Mercedes schwarz"... Da ich für die Farbe eine Zonierung möchte, spritze ich sie durch eine Pappschablone, in die ich einen Schlitz geschnitten habe. Einen sehr schönen Effekt kann man erziehlen, wenn man ein Netz oder Gitter über den Köder zieht. Ich finde das Netz, das immer um die Knoblauch-Knollen herum ist, ideal.
  11. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    VERSIEGELN Um den Kanal im Inneren und auch die Oberfläche gegen das Eindringen von Wasser zusätzlich zu schützen (eigentlich reicht dafür die Lackierung und das Epoxydharz), tränke ich den Rohling innen und aussen komplett mit Sekundenkleber. Das ist eine recht unangenehme Sache, der Sekundenkleber ist wirklich eine Pest! Man sollte auf gute Durchlüftung der Räume achten, der kleber beisst in den Augen. Ansonsten aber ein super Zeug, das tief eindringt. Man kann dazu den billigsten Kleber nehmen, den man findet... oft wird man beim Discounter oder im 1-€-Shop fündig. Danach dann nochmal feinschleifen.
  12. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    GEWICHTE Bei dem Gewicht muss man etwas ausprobieren... der Popper sollte mit dem Hinterteil tief im Wasser hängen, idealerweise so ca. 45°, es darf auch mehr sein... in jedem Fall halte ich ein kleines Baugewicht für sinnvoll um zu vermeiden dass sich der Popper dreht, insbesondere bei Wellengang. Für die Gewichte habe ich mit dem gleichen Forstner-Bohrer, mit dem ich die Bohrungen am Rohling gemacht habe, Löcher in ein Holzstück gebohrt. Innenrein habe ich dann in eine kleinere Bohrung Metallstäbe gestellt. Das Ganze dann mit Blei ausgegossen, und schon hat man Bleirollen, von denen man die entsprechende Menge einfach abschneiden kann. Damit ich für zukünftige Popper wieder die gleiche Menge Blei benutze, habe ich mir eine Art "Schablone" dafür gebaut. Beim Bauchgewicht wäre das zentrische Loch eigentlich nicht nötig, es hilft aber, das Gewicht im Holz zu stabilisieren, weil der Kleber damit mehr Angriffsfläche hat. Diese Bleigewichte werden dann mit Epoxydharz eingeklebt und das Ganze danach schön überschliffen. Dazu habe ich den Popper dann einfach nochmal in die Drehbank eingespannt, es geht aber auch von Hand.
  13. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    BOHRUNGEN Als nächstes kommen sämtliche Bohrungen. Der Popper ist in "wire through"-Technik aufgebaut, das heisst ein Draht läuft von vorne nach hinten komplett durch. Unten am Bauch ist ein Loch, dort läuft der Draht durch einen Wirbel, in dem wiederum der Bauchdrilling eingehängt ist. Das Loch sauber und zentrisch von vorne nach hinten durchzubohren ist ein wenig knifflig. Ich habe dazu in die Drehbank einen Bohrer eingespannt und den Rohling auf dem Futter gelassen... so konnte ich den Bohrer einfach "durchschieben". Natürlich von beiden Seiten, denn kein Bohrer ist lang genug für den kompletten Popper. Am Bauch und am hinteren Ende werden mit einem Forstner-Bohrer entsprechende Bohrungen für die Gewichte gemacht. Das Poppermaul habe ich mit einem modifizierten Flachbohrer gemacht: Auf dem Schleifbock habe ich dazu einfach die ansonsten grade Arbeitskante des Bohrers in die entsprechende Form gebracht. Je nachdem welche Lösung man für die Augen wählt, sollte man die Löcher dafür ebenfalls jetzt anbringen. Ich benutze dafür wiederum einen Forstner-Bohrer.
  14. Köderbau: ein Big-Game Popper fürs Meer

    Hi Leute, hier kommt von mir mal was völlig anderes als gewohnt: der Bau eines Poppers fürs schwere Spinnfischen am Meer. Über die letzten Wochen hatte ich etwas Zeit, die Gewässer waren weitgehend unfischbar, und ich probiere immer mal gerne was Neues aus. DIE GRUNDFORM Am Anfang steht ein Stück Holz. Ich habe vor zwei Jahren einige große Linden fällen müssen, das Holz war eigentlich als Brennholz in meinem Schuppen, es ist aber ideal für Wobbler geeignet! Lindenholz ist relativ leicht, lässt sich gut bearbeiten, ist aber dennoch recht hart und anderen Hölzern wie z.B. Balsa deutlich überlegen. Um die grobe Form herstellen zu können habe ich mit einer Bohrmaschine als Antrieb eine kleine Drehbank gebaut. Darauf lässt sich das Holz zunächst mit Schruppröhre und Stechbeitel formen und dann mit Schleifpapier glätten.
  15. Gewässer-Pics und Impressionen 2018

    Wow @Dural das sind wieder tolle Bilder! Insbesondere das Hechtfoto ist wirklich extrem gelungen! Tolle Farben, Kontraste, Bildaufbau... wunderbar!
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