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Gumpenkoenig

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  1. Habe auch durchweg positive Erfahrungen mit Titan gemacht, verwende selbst aber KEINE Klemmhülsen, weil ich es nicht geschafft habe das Material so vorsichtig zu klemmen, dass es nicht eine Sollbruchstelle gab. Der Knoten hält imho super und ist unauffällig und mit dem 8kg-Kinky hab ich auch beim Fliegenfischen auf Hecht super Erfahrung gemacht. Wichtig ist, dass man kein Möchtegern-Titan kauft, sondern wirklich das gute Zeug! Nicht alles wo Titan draufsteht hat auch Titan drin...
  2. Obwohl Fische definitiv dazulernen, kann das auch andere Ursachen haben, z.B. die Färbung des Wassers in Lappland, bei der ein Vorfach evtl. weniger auffällt. Auch die Sonneneinstrahlung (Winkel, Bewölkung usw), kann Einfluss darauf haben. Und natürlich der Bestand an sich: Barsche sind große Futterneider, umso mehr Barsche da sind, desto weniger interessiert Köder, Vorfach usw., weil sie einfach VOR DEM ANDEREN am potentiellen Futter sein wollen...
  3. Die deutschen Tieflandflüsse haben das Problem schon länger. Ich fische regelmäßig mit meinem Bruder in Heidelberg am Neckar. Dort hatten wir vor einigen Jahren auch bei jedem Wurf eine Grundel, die beissen sogar die Schwänze der Gummifische ab, es war furchtbar. Die Zanderbestände sind dann explodiert, Fänge besser denn je. Inzwischen hat sich das wieder eingeregelt, wir haben schon seit langem keine Grundeln mehr gefangen... es gibt sie aber sicher noch. An anderen Flüssen konnten die Grundeln nicht Fuss fassen, weil die Standplätze/Laichplätze von anderen Arten besetzt sind. Die Trüsche ist der Grundel überlegen und bei einem guten Trüschenbestand hat die Grundel keine Chance! Also Trüschenbestände fördern!!!
  4. Leider läuft das hier wirklich so. Hier mal per copy/paste ein Auszug aus einem Artikel den ich auf die Schnelle bei FOCUS gefunden habe:
  5. Jaja, wir verkaufen unseren Plastikmüll zur Entsorgung an die Entwicklungsländer und beschweren uns dann über das viele Plastik bei denen... @Perikles so recht werde ich nicht schlau aus dem was du schreibst: So wie du es beschreibst, verhältst du dich absolut vorbildlich... die Welt wäre eine bessere, wenn viele so denken würden wie du. Dennoch bestehst du aus irgendeinem Grund auf diese "Leck-mich-am-Arsch-Attitüde"... das passt irgendwie nicht zusammen? Du lebst bzgl. Co2, Plastikverbrauch usw. offenbar genau das vor, wovon sich andere ein Scheibchen abschneiden könnten und sollten. Und auch wenn du keinen Bock hast, damit "hausieren" zu gehen, wäre das genau der Punkt, an dem du einen Stein ins Rollen bringen kannst: Die Politiker werden dann auch endlich aktiv, wenn sie merken, dass die Masse der Wähler den Wunsch hat, etwas zu ändern, und auch gesetzlich zu verankern, ich persönlich hab da keinen Bock lockerzulassen und zu kapitulieren, nur weil der Erfolg möglicherweise etwas Zeit braucht... Politiker stellen ihr Fähnchen in den Wind, da braucht man sich keine Illusionen machen... nicht die Politiker ändern das Verhalten der Menschen, nein, wir ändern das Verhalten der Politiker. Wenn die merken, dass sie bei den Wählern punkten können indem sie z.B. den Landwirten die unsäglichen Mais-Monokulturen, Gentechnik usw. verbieten, dann werden sie das tun. So geschehen beim Fracking. Und wir werden die Politiker zum Umdenken kriegen, wenn wir dranbleiben... Und dass alle Menschen gleich intelligent sind, ist leider falsch. Biologisch gesehen haben wir die gleiche "Grundausstattung", aber viele Dinge haben darauf Einfluss wie sich das dann im Alltag äußert. Bzgl. Umweltschutz ist aber nicht die Intelligenz ausschlaggebend, sondern die Bildung. Vor 50 Jahren wussten wir auch Vieles noch nicht, waren aber genauso "gescheit". Und dass wir uns mit diesen Fragen beschäftigen können, hat auch damit zu tun, dass wir nicht um unsere Existenz kämpfen müssen... Wenn jemand nicht weiß wo er am nächsten Tag was zu Essen herkriegt, kümmert ihn die Plastiktüte im Straßengraben nicht. Wir haben nur die Chance, über Bildung und eine sichere Grundversorgung in den Entwicklungsländern die Bremse zu ziehen. ...aber nun haben wir uns schon wieder weit vom Thema entfernt... wie oft wurde dieser Thread nun schon neu abgetrennt?
  6. Jemand der nichtmal in der Lage ist, das Bisschen für die Umwelt zu tun das in seiner Macht steht, braucht sich nicht über andere mockieren. Andere Staaten in Afrika und Asien sind in mancherlei Hinsicht übrigens deutlich weiter als wir, und bevor du China und andere Länder verteufelst solltest du erstmal die Fakten checken: China bans plastic bags Deutschland steht sich bei solchen Massnahmen mit seiner Bürokratie selbst im Weg.
  7. Wow das ist wirklich krass Nici! Hätte gedacht dass die Bachforellen auch bei so einem Ereignis immer irgendwo ein Kehrwasser finden in dem sie das überstehen, insofern bin ich echt schockiert! Muss wirklich ein heftiges Gewitter gewesen sein... stell dir mal vor du bist in so einem Moment mit dem Zelt dort oben...
  8. Das Hechtbild gefällt mir supergut! Petri!
  9. Petri! An vielen Gewässern werden die Forellen aufgrund der Wassertemperatur wahrscheinlich das Fressen eingestellt haben... wenn das Wasser mal mehr als 20 Grad hat, sind die schon fast im Nirvana. Bei uns an Donau und anderen langsam fließenden Gewässern leider inzwischen fast jeden Sommer ein Problem. Wobbler und andere "Reaktionsköder" gehn immer noch, aber mit Releasen siehts dann schlecht aus, die Fische verkraften den Drill nicht.
  10. Petri! Und ne 49er mitzunehmen braucht (zumindest für mich) absolut keine Entschuldigung.
  11. Vorsicht Hakianer, und bitte @Dural jetzt nicht zurückschießen... Ich befürchte dass diese ansonsten spannende und sachliche Diskussion nun wieder emotional ausgetragen wird. Die Sache mit den Überlebensraten bei Fischen nach dem releasen ist im Prinzip nicht allgemein zu formulieren. Zu viele Faktoren spielen hier eine Rolle... Es gab z.B. mal ne Studie, die besagte, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit von Drilling und Einzelhaken identisch ist, man hat aber nicht nach Angelmethode, Hakengröße und Widerhaken/Barbless unterschieden. Also völlig fürn A****. In einer kürzlich erfolgten Studie von Arlinghaus wurde untersucht, wie sich die Hakengröße auswirkt, wenn das Vorfach abgeschnitten wird und der Haken im Magen verbleibt. Je größer desto schlimmer war die Aussage. Also ob die Hakengröße sich positiv oder negativ auswirkt hängt auch von der Angelmethode ab, und davon, wie tief geschluckt wurde... wahrscheinlich sogar, aus welchem Material der Haken ist (stainless vs. rostend). An Bergbachforellen wurde eine solche Studie zur Überlebenswahrscheinlichkeit schlichtweg noch nicht durchgeführt, die kalte Wassertemperatur und das geringe Vorhandensein von Keimen im nährstoffarmen Wasser wirkt sich aber sicher positiv aus, hier überlebt eine Forelle auch, wenn die Schleimschicht verletzt wurde, weil sie Zeit hat zu regenerieren bevor sie von Schädlingen niedergestreckt wird. Ich selbst release viele Fische, fotografiere und messe sie auch, und sehe diese Fische auch Wochen und Monate später wieder. Gelegentlich fange ich Fische sogar mehrfach. Auch viele reine C&R-Gewässer zeigen, dass Releasen nicht so schlimm ist, wie manche gerne glauben mögen. Einige schöne private Bächlein im BEO und auch die vielen Supergewässer im Ausland, im Balkan, England, Skandinavien usw. erfreuen sich eines wunderbaren Fischbestands, trotz C&R. Selbst hier an der Donau ist der Unterschied zwischen Fliegenstrecke, Kunstköderstrecke und "All-In" deutlich spürbar. Auf wenigen Kilometern wechseln hier fischreicher Forellenfluss und absolute Fischwüste ab. RELEASEN IST GUT UND FUNKTIONIERT! Aber ein schonender Umgang mit dem Tier ist dafür Grundvoraussetzung. Wer den Fisch mit Drillingen verrupft, an der Schnur übers trockene Gras zieht, stundenlang nach dem Foto kramt und den Fisch dann aus 5 Metern Höhe zurückwirft, hat das mit dem C&R einfach falsch verstanden... aber solche Leute gibt es hier im Forum nicht, da bin ich mir sicher!
  12. An der Donau hab ich endlich mal eine schöne Barbe erwischt, bei uns gibts leider nicht so wahnsinnig viele, dazu ist die Donau hier noch einen Tick zu klein. Köder war eine Red Tag Goldkopfnymphe.
  13. Ich kenne die Rute persönlich nicht, könnte mit aber vorstellen dass 28g plus Shad schon zuviel sind. Also erstmal 10g und 15g Jigköpfe besorgen, und eher schräg stromauf werfen und auf dich zu jiggen (heisst aber dass du mit dem Schnureinzug Schritt halten musst, eine hohe Übersetzung macht die Sache leichter). So kann der Köder trotz Strömung gut absinken. Sobald der Strömungsdruck in die Schnur geht hebt es den Köder an... ich habe deshalb eigentlich nie gegen die Strömung gejiggt.... außer vielleicht auf Rapfen...
  14. Natürlich kannst du mit dieser Rute Jiggen! Fürs Jiggen ist prinzipiell eine relativ kräftige Rute gut, die eine Bewegung von dir sehr direkt auf den Köder überträgt. Weiche Ruten geben nach und federn deine Zupfbewegungen ab. Tendentiell wäre also eine kürzere, schnelle Rute ideal. Aber wenn du das Ködergewicht nicht zu hoch wählst (erstmal 10g dranhängen) wird sie dir wahrscheinlich dennoch einen guten Köderkontakt ermöglichen. Also einfach ausprobieren und du wirst dich schnell an diese Rute gewöhnen. Hab früher auch teilweise mit Schwabbelstöcken gejiggt.... geht nicht? Herausforderung angenommen!
  15. Hier gibts eine Anleitung zur Entnahme der Otolithen usw: http://www.dfo-mpo.gc.ca/science/aah-saa/otoliths/students/index-eng.html