Jump to content

romawe

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    728
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

    Nie

Reputation in der Community

0 Neutral

Über romawe

  • Rang
    Angelmeister
  1. High end Rutenrohr....

    Vielleicht sollte ich Ueli Maurer eine Offerte unterbreiten für RAK Rohr Taschen...... wenn ich mir das Budget anschaue nach dem Grippen Debakel, könnte er locker ein paar Hundert Tausend aus der Schatullle ziehen für ein paar Taschen..... Danke TOM66 für diesen Mental Link....... :D
  2. High end Rutenrohr....

    Hallo Angler.... Tobi (Egli123) hat sich vor zwei Wochen bei mir gemeldet und eine schöne Bestellung gemacht: Ein High end Rutenrohr.... wie gewünscht so gemacht! Wir haben 4 verschiedene Lederarten verarbeitet.... Spanisches Rindsleder, Hirschleder aus Österreich, Kalbsleder aus Italien und Tilapia Barschleder aus Indonesien.... Keine Tarnfarbe, sondern genau so wie die Spinnruten in einem Top Modernen Outfit..... Aber schaut selbst! Gruss Tinu www.facebook.com/lederartbrasov
  3. Valenica

    Danke Tobi.... bist ein treuer Leser! :)
  4. Valenica

    Was macht man im Wallis an einem Feiertag.....? Man versucht, irgendwie die Zeit tot zu schlagen...... für mehr reichts nicht. Und da weder Internet noch TV funktioniert, schreibt man halt eine kleine Geschichte. OFF TOPIC ------------ Hat nichts mit Angeln zu tun! Wenn sich aber auch nur einer die kleine von mir erdachte Geschichte rein zieht, dann hat es sich schon gelohnt, sie hier zu posten.... Der romawe halt.......:unsure: Gruss Valenica Um die dreissig Zentimeter tief steht der Schnee auf den Weiden des kleinen Dorfes Valenica. Die alte Kirche mit ihren gotischen Fenstern steht in der Mitte des kleinen Nestes. Um die hundert Leute hätten darin Platz, doch wie jeden Sonntag steht der Pfarrer vergebens an den Pforten des Gotteshauses. Die wenigen Bewohner des vergessenen Ortes mitten in den Karpaten haben längst aufgehört, an die Hilfe von oben zu glauben. Lediglich ein paar alte Witwen versammeln sich, eingehüllt in schwarzen Mänteln und dunklen Kopftüchern, um den Gottesdiener und klagen ihre Not. Drinnen ist es kalt und die Orgel wartet vergebens auf jemanden, der es versteht, sie zum Klingen zu bringen. Die Männer versammeln sich lieber im einzigen Dorfladen, der zugleich auch als Bar dient. Ein paar alte Holzlatten, mit verrosteten Winkeln an die eine Wand des Ladens angeschraubt, dienen sie als Tresen. Die Flaschen Bier werden aufgeteilt in die milchigen Gläser... keines ähnelt dem anderen. Es ist viele Jahre her, dass der Bergbau eingestellt wurde. Zu wenig rentabel soll er gewesen sein. Doch er hat viele Familien ernährt. Familien, die jetzt nur noch abhängig sind vom Geld, das wenige von Ihnen im Ausland verdienen. Die jungen Männer sind allesamt ausgewandert in den Westen. Auf der Suche nach schlecht bezahlten Gelegenheitsjobs. Die jungen Frauen verkaufen sich auf der Strasse der Grosstädte in Deutschland oder sonst wo im goldenen Westen. Zurück geblieben sind die Alten, die Mütter und Väter, die sowieso keine Chance mehr haben, auf dem Arbeitsmarkt noch irgend etwas zu finden. Sie betreiben Kleinstbetriebe mit ein paar Hühnern, einer Sau und wenns rosig geht, mit einer Milchkuh. Rund ums Dorf liegen kleine Äcker mit Kartoffeln im Sommer, mit Süssmais und Rüben. Die Menschen sind wortkarg und ziehen sich zurück, wenn man als Fremder durchs Dorf geht. Abseits des Dorfes liegt ein kleiner Hof. Dumitru lebt dort. Ein alter Mann und seit vielen Jahren alleine. Nie hatte er Besuch von seinen Kindern oder Verwandten. Niemand weiss, wie es dem Mann wirklich geht. Ab und zu erscheint er mit seinem alten Fahrrad im Dorfladen und tauscht Eier gegen Salz und Speiseöl. Sein Bart bedeckt die Hälfte seines durchfurchten Gesichtes. Seine blau grauen Augen stechen tiefliegend aus seinen Augenhöhlen. Die Wangenknochen scheinen durch die blasse, dünne Haut. Dumitru spricht mit niemandem im Dorf. Seit dem mysteriösen Tod seiner lieben Frau hat sich der alte Mann zurückgezogen. Man hat nie heraus gefunden, weshalb die Frau gestorben ist. Auf den Armen hat sie Dumitru leblos ins Dorf getragen. Vor der Kirche hat er sie damals niedergelegt und hat fast ein Tag daneben gesessen, bis sich jemand um ihn und um die Leiche seiner Verflossenen gekümmert hat. Er war immer ein Aussenseiter und hat nie jemanden in die Nähe seines Hauses gelassen. Im Dorf hatte man Angst vor ihm. Die Kinder rannten davon wenn er erschien, die Haustüren schlossen sich, wenn er vorbei ging. Einzig die Besitzerin des kleinen Ladens wechselte ab und zu ein Wort mit ihm. Doch er blieb stehts verschwiegen und erzählte nie, wie es um ihn steht. Seit Wochen wird im Dorf über einen Investor gemunkelt, der möglicherweise die alten Goldminen wieder in Betrieb nehmen wolle. Und so wird auch an diesem Sonntag wieder heftig diskutiert im Dorfladen. Ein Landsmann, welcher in Canada im Goldgeschäft Millionen machte, wolle sich hier niederlassen und die Minen mit modernem Gerät aus Übersee wieder Gewinn bringend betreiben. Gold ist da, das weiss man. Doch die alten Geräte und fehlende Investitionen liessen das Edelmetall im Berg schlummern, wie schon Millionen Jahre zuvor. Misstrauen, Hoffnung, Angst und Euphorie kreuzen die Klingen in den lauten Diskussionen. Doch eines sind sich alle einig. Es kann schlimmer nicht werden und was immer passiert, man könne ja vielleicht doch das Dorf retten. Das Telefon klingelt im Büro des Bürgermeisters. Herr über 74 Seelen, 34 noch bewohnten Häusern und vielen Ruinen, die das Dorfbild zu einer Kulisse für einen billigen Horror Movie machen. Die wenigen tausend Euro Budegt pro Jahr reichen, um die Löcher der Strasse mit Teer zu füllen, die Strassenbeleuchtung Abends für 3 Stunden in Betrieb zu nehmen und um die wichtigsten Arbeiten im Dorf zu bewerkstelligen. „Spreche ich mit Herrn Vlad?“ tönte es aus dem Hörer des Telefons, welches bestimmt schon kurz nach dem Krieg seinen Dienst aufnahm. „Da....“ war die kurze Antwort. Vlad erwartete keinen Anruf und war erstaunt, als er erfuhr dass der Anruf aus dem fernen Bukarest kam. „Ich bin eben in Bukarest gelandet und werde morgen gegen Mittag bei ihnen sein“ erklärte eine freundliche, aber bestimmte Stimme. „Mein Name ist Collins, ich werde mit Ihnen über eine mögliche Investition in ihrer Gemeinde sprechen“. Vlad zitterten die Hände und er versicherte, er werde auf den Besuch warten. Kaum den Hörer aufgelegt, rannte er die Treppe hinunter und raus auf die Strasse. Verloren stand er vor dem einzigen zweistöckigen Gebäude im ganzen Dorf und wusste gar nicht, wem er die Nachricht als erstes erzählen sollte. Quer über den Dorfplatz, an der Kirche vorbei, wo er sich demütigend drei mal bekreuzte und sich rennend, eher stoplernd auch noch vor dem Gotteshaus verbeugen wollte, stürzte er in den Dorfladen. „Mica, Mica....... wir bekommen Besuch aus Canada“. Die Frau hinter dem Ladentisch verstand erst nicht, was die Aufregung sollte. „Die Goldmine, Canada, Investor.... verstehst du jetzt?“ Der Bürgermeister war ausser sich vor Aufregung. So wie er in den Laden preschte, verschwand er auch gleich wieder... draussen auf der Strasse bleibt er stehen und rauft sich die Haare. „ So darf das morgen hier nicht aussehen!“ rief er in die Kälte hinaus... In grossen Schritten geht er zur Kirche und drückt die schwere Türe ein. Es ist lange her, dass er sich hier blicken liess. Noch einmal bekreuzt er sich vor dem Bild der Mutter Maria und rennt dann zur kleinen Tür neben der Kanzel. Ein paar Treppenstufen später greift er nach dem Seil, welches dort hing und begann mit verzerrtem Gesicht zu ziehen.... es war kurz vor elf morgens als im Dorf Valenica die Glocken läuteten. Das zeigte seine Wirkung und schon bald stand eine Schar von Menschen vor dem Torbogen zur Kirche. „ Morgen wird eine neue Zeit für Valenica beginnen! Wir bekommen Besuch aus Canada.“ Die Leute schauten sich fragend an und wollten wissen, wer denn kommen würde. „Ein Herr Collins hat sich telefonisch bei mir angekündigt. Er will über eine mögliche Investition reden! Herrschaften, so können wir keinen Besuch aus Canada empfangen“ und Vlad zeigte gleichzeitig auf die umliegende Strasse... tiefe Furchen aus Eis und Schneematsch liegen auf der Strasse. Dreck und Unrat im Strassengraben. „Wollen wir so einen so wichtigen Besuch empfangen?“ Die Leute schauten sich um und erst jetzt fiel es einigen auf, wie ungepflegt ihre Strasse aussah. Nur eine Stunde später standen 11 Männer da mit Schaufeln und Hacken. Die Frauen mit Jurtesäcken und zusammen begannen sie, das Dorfbild so gut wie es ging zu verbessern. Es war schon gegen Abend, die Sonne stand tief über dem Horizont, als sich das halbe Dorf erschöpft, aber zufrieden in ihre Häuser zurück zog. Ein einziger Anruf genügte, um in wenigen Stunden aus dem verschlafenen und ungepflegten Nest ein kleines schmuckes Dörfchen zu machen. Zumindest was die Hauptstrasse anging, denn wohin all der Dreck aus dem Strassengraben gebracht wurde wollte niemand wissen. Am nächsten Morgen stand Vlad bereits um sieben im Büro. Sein einziger Anzug war viel zu eng und die Kravatte wollte es einfach nicht verhindern, dass man den obersten Knopf des Hemdes offen sah. So aufgeräumt und abgestaubt hat es bei ihm im Büro seit dem letzten Besuch des Präfekten vor vielen Jahren nicht mehr ausgesehen. Die Uhr an der Wand tickt und Vlad geht auf und ab... es kann noch Stunden dauern, doch er übt immer und immer wieder die Art und Weise wie er den unbekannten Geschäftsmann aus Canada begrüssen sollte. Wenigstens war es ein Landsmann der des Rumänischen, wenn auch mit englischem Akzent, mächtig war. Vlad sprach ausser ein paar Fetzen Französisch keine andere Sprache, als die mit welcher er von seiner Mutter erzogen wurde. Draussen standen die Leute in der Kälte vor ihren Häusern. Jeder wollte das Auto sehen, mit welchem der mysteriöse Mann aus Nordamerika auftauchen würde. Gegen halb elf war es soweit. Langsam kurfte ein schwarzer Range Rover um die Ecken der Häuser. Mal fast im Schrittempo, dann wieder zügig traf Collins vor dem Rathaus ein. Der Platz war schwarz geräumt vom Schnee und so sollte sich der Herr auf keinen Fall die Schuhe schmutzig machen. Vlad ging ein paar Schritte auf das Auto zu und noch bevor er etwas tun konnte sprang die Türe auf und ein junger Mann in Jeans, Daunenjacke und cooler Sonnenbrille stand vor ihm. Vlad verschlug es die Sprache. Seit Stunden hatt er versucht sich vorzustellen, mit wem er es in Kürze zu tun haben wird. Aber auf so eine Person hat er sich nicht eingestellt. Collins stellte sich kurz vor und ging gleich hinter Vlad durch die Türe ins Rathaus. Draussen standen die Menschen zusammen und begannen ihr Gesehenes zu diskutieren. Drinnen stand Collins am Fenster und blickte durch die alten Vorhänge auf die Strasse. Vlad suchte das Gespräch doch der junge Mann liess nicht vom Fenster ab. „Darf ich Ihnen einen Kaffee anbieten“ fragte Vlad verunsichert. „Oh yeah.... coffe is great!“ antwortete Collins. Vlad deutete dies als ein Ja und verschwand im Nebenzimmer... wieder stand Collins am Fenster und ein Schmunzeln ging über sein Gesicht. Die Stunden vergingen und Collins liess sich über die Lage im Dorf, über seine Bewohner und über die Lage im Gesammten informieren. Danach fuhren er und Vlad zu den Minen. Keine zehn Minuten vom Dorf entfernt lagen die Plätze wo einst die Geleise in den Berg verschwanden. Zerfallene Hütten, umgekippte Förderwagen und Konstruktionen von mit Dampf betriebenen Steinbrechern darbten vor sich hin. Collins war schnell klar, dass von all dem nichts mehr zu gebrauchen war. Ein kompletter Neuanfang war hier nötig. Und so wie er gekommen war, ging er auch wieder. Mit einem lässigen Lächeln und einem kurzen Hupen veranschiedete er sich von Vlad. Der Bürgermeister war komplett überfordert. Den ganzen Tag hat er informiert und erklärt und selbst kaum etwas über Collins erfahren. Er hätte es auch kaum gewagt, ihn danach zu fragen. Er wollte unter keinen Umständen mit einer Frage diesen so wichtigen Besuch verärgern oder als zu neugierig erscheinen. Und so wurde am Abend im Dorfladen Vlad mit Fragen durchbohrt, die er nicht beantworten konnte. Dumitru wunderte sich, als er sein Fahrrad schiebend ins Dorf kam. Der Dorfplatz war sauber von Schnee, die Strasse vom Gerümpel im Graben befreit. Er war ein alter, wortkarger Mann. Aber es entging ihm nichts. Auch wenn er nicht mit den Leuten sprach, so wusste er mehr über sie als die Dörfler glaubten. Dumitru hat gelernt, kleinste Veränderungen wahr zu nehmen und zu deuten. Oft war sein Wissen präzieser als es die Gerüchte im Dorfladen waren. Vor dem Torbogen der Kirche, dort wo er stundenlang alleine mit seiner toten Frau sass, blieb er für einen Moment stehen und schaute sich die Stelle an. Mica, die Frau im Dorfladen beobachtete ihn durch das schmutzige Fenster. Irgendwie hatte sie Mitleid mit dem alten Mann. Trotzdem wollte sie nicht viel mit ihm zu tun haben. Und so tauschte sie auch heute zwei Dutzend Eier gegen eine Flasche Sonnenblumenöl. Dumitru verliess den Laden mit einem leichten Seufzer und seine zittrige Stimme sagte nur „ es wird sich viel verändern hier“. Mica schaute zu Dumitru auf und noch bevor sie ihm antworten konnte, schloss dieser die Tür hinter sich. Monate später, es war schon fast Sommer, stand Valenica im Mittelpunkt der regionalen Interessen. Die Collins Incorporation hat die Schürfrechte an den Minen Valenica Mare gekauft. Der Bürgermeister stand vor den Kameras und Interviews für Presse und TV standen auf dem Tagesplan. Vlad feierte sich als Helden und hoffte auf den Aufschwung in seinem Dorf. Bereits kamen die ersten Heimkehrer zurück ins Dorf und warteten gespannt auf die Entwicklung. Keiner wollte zu spät sein um sich einen Job in der Heimat zu sichern. Es kam wieder Leben ins Dorf. Vor dem Dorfladen versammelten sich die Männer und Zuversicht brachte wieder ein Lachen auf die seit Jahren finsteren Gesichter der Menschen im Dorf. Bagger und Lastwagen fuhren durch das sonst so verschlafene Nest. Es war als würde eine siegreiche Armee nach Hause kommen. Die Menschen winkten den Chauffeuren zu und freuten sich über den Lärm. Baracken wurden installiert auf dem Minengelände, grosse Maschinen, Ungetüme, die grösser als die meisten Häuser im Dorf waren, reiten sich aneinander. Immer wieder marschierten die Männer vom Dorf zur Baustelle. Geduldig warteten sie auf ihre Jobs. Vlad, der Bürgermeister im Dorf konnte den Leuten keine Informationen bringen. Die Minen wurden kontrolliert vom Staat. Hubschrauber flogen tief über das Dorf und landeten nur einige Kilometer weiter auf dem Minengelände, das schon fast so gross wie das Dorf selbst war. Und dann endlich war es soweit. Die Behörden und Collins Incorporation luden zu einem Informationsabend. Das ganze Dorf, ja die ganze Umgebung versammelte sich auf dem Dorfplatz von Valenica. Kein Gebäude im Umkreis von 20 Kilometern hätte so viele Menschen aufnehmen können. Wichtige und unwichtige Leute nahmen Platz auf der Bühne die vor dem Rathaus aufgebaut wurde. Schwindeleregende Zahlen und Nummern, Namen und Bezeichnungen hallten durch die Lautsprecher. Die meisten Zuhörer konnten mit all diesen Angaben kaum etwas anfangen. Aber nach jedem Satz wurde kräftig geklatscht. Es herrschte Feststimmung. Dann steht Collins auf und geht zum Mikrofon. Er dankt allen für das zahlreiche Erscheinen. Und beginnt zu erzählen. „ Vor 50 Jahren ist mein Grossvater ausgewandert aus diesem Dorf. Er hat seine Familie hinter sich gelassen und konnte nie mehr zurück kommen. Er verstarb kurz nach der Geburt meines Vaters und hinterliess eine kleine Firma in Canada. Mein Vater hat die Firma erfolgreich weitergeführt und heute haben wir ein Unternehmen, das es sich leisten kann, hier in Valenica zu investieren. Wir investieren deshalb hier, weil in Valenica unsere Wurzeln sind. Hier ist mein Grossvater zur Welt gekommen“. Noch während dieser Worte begannen die Leute sich zu fragen, wer den Collins sein könnte. Viele Familien sind in den letzten Jahrzehnten abgewandert, haben ihr Zuhause aufgegeben. Plötzlich schreit ein alter Mann aus der Menge. „Collin, Collin Dumitru..... mit ihm bin ich zur Schule. Und er ist mit 19 Jahren nach Amerika ausgewandert......“ Ein Raunen geht durch die Menge.... „ War dein Grossvater Collin Dumitru?“ Collins schaut auf den Mann und nickt mit einem Lächeln.... „Aber dann, dann ist Dumitru dein Urgrossvater“.... Die Menge kommt in Bewegung und Collins geht runter zum Mann auf dem Platz. „Sie kennen meinen Urgrossvater“ fragte er den alten Mann. „ Aber sicher, wir alle kennen ihn!“ „Dein Urgrossvater lebt dort drüben, auf diesem Hof weg vom Dorf“ und zeigt dabei in Richtung des Hauses, in dem der alte Dumitro wohnte. Collins liess die Verantstaltung unterbrechen und liess sich zeigen wo das Haus seines vermeintlichen Urgrossvaters stehe. Er nahm sich den Wagen und fuhr die wenigen hundert Meter zu dem Haus. Am Dorfrand versammelten sich die Leute und schauten rüber zu Dumitrus Hof. „Hallo....?“ rief Collins und wartete eine Antwort ab. Doch nichts tat sich. „Hallllooooo....“ rief er noch einmal lauter und näherte sich der Türe, die leicht offen stand. Drinnen sah er einen alten Mann, der mit einem vor lauter Bart kaum erkennbaren Lächeln auf einem noch älteren Sofa sitze. Collins näherte sich dem Mann und sprach ihn an. Doch Dumitru liess ihn erst gar nicht zu Wort kommen. „Nimm Platz Sohn.“ sagte er und begann zu erzählen. „Ich weiss genau wer du bist. Dein Grossvater hat uns vor fünfzig Jahren verlassen und ist nach Amerika gereist. Wir haben lange Kontakt gehabt bis eines Tages die Nachricht kam, dass unser Sohn verstorben sei. Dein Vater hat uns die Nachricht senden lassen. Deiner Urgossmutter zerbrach das Herz und sie verstarb noch in der selben Nacht. Es war eine harte Zeit, aber dein Grossvater hat uns damals versprochen, dass eines Tages ein reicher Dumitru zurück kommen werde und ich dies noch erleben werde! Ich bin jetzt 93 Jahre alt und habe fünfizig Jahre darauf gewartet. Auch wenn du nicht mehr Dumitru heisst, so fliesst in deinen Adern mein Blut.“ Collins hatte Tränen in den Augen als er sah, wie Dumitru erlöst von einem langem Warten ruhig zurück lehnte und sich mit einem langen Schnaufen auf die Reise zu seiner geliebten Frau machte. Valenica erlebte nach dieser Zeit einen grossen Aufschwung. Innerhalb weniger Jahre kletterte die Bevölkerungszahl wieder auf über 250 Bewohner. Der Dorfladen wurde zu einem modernen Laden, die Schule wurde wieder eröffnet und ein kleines Denkmal neben dem Torbogen zur Kirche ziert den Dorfplatz. Eine Bronzefigur auf einem Marmorsockel.... ein alter Mann mit einem alten Fahrrad.
  5. Frühlingskarpfen

    Ja , der romawe schreibt mal wieder was ins Forum.......... und HALLOOO...... es hat was mit Fischen zu tun! Seit Mitte Januar ziehe ich nun schon durch die Schweiz mit unserer Show. Die Wochen ziehen sich und ich zähle die Tage, um diese Höchstpreisinsel Schweiz endlich wieder verlassen zu können. Jeder Franken brennt auf den Fingern, wenn er den Besitzer wechselt... Und so versuche ich, mich über die Wochen so günstig wie möglich durch zu bringen.... mal zwei Wochen im Auto schlafen, dann bei einem Freund das Sofa beehren oder wie eben jetzt, im Wallis auf einem Camping Platz einen Wohnwagen eines bekannten benutzen. Das ist übrigens gar nicht so übel. Besonders heute war es im Wallis extrem Frühling.... Gegen 18° und fast Windstill.... kurze Hose montiert, Liegestuhl ausgeklappt und sich nach Wochen , ja Monaten endlich wieder überlebenswichtige Dosis UV reingezogen....... Herrlich........... mein Kopf glüht jetzt noch und der Rücken fühlt sich an, als hätte ich ein A3 grosses Pflaster aufgeklebt.... zum Glück gibts hier im Wohnwagen keinen Spiegel........ ich würde wohl erblassen, wenn ich meine Kehrseite sehen könnte.... noch roter werden kann ich nämlich nicht mehr im Gesicht. Aber stundenlang in der Liege vor sich hin schmelzen wird irgend wann auch langweilig. So habe ich mich auf den Weg gemacht und bin quer durchs Tal in Richtung Rotte (Rhone) marschiert... durch Sträucher, über Felsen und durch den wunderschönen Pfynwald... es sind 27 Jahre her, als ich hier als Rekrut die Schule absolviert habe und den Pfynwald nur als Übungsplatz für dumme Militärspielchen und Leerlauftheatralik gekannt habe. Heute hat er sich mir von einer ganz anderen Seite gezeigt. Die ersten Eidechsen huschten durch die Baumnadeln, die knöcheltief den Waldboden in ein weiches Flies verwandelten. Wilde Krokusse lugten mit einem stechenden Gelb hinter Felsen hervor und die Vögel übten die ersten Strofen ihrer Balzgesänge. Eigentlich habe ich nach Vipern gesucht, die jetzt bereits unterwegs sind. Die kleinen Giftwürmer snd sehr schön zu beobachten im Pfynwald. Doch leider fand ich keine einzige Schlange. Dafür wurde ich auf das Geschnatter von Enten aufmerksam, die in einem der unzähligen Baggerseen in der Region für heftige Diskussionen sorgetn. Wer gehört zu wem und wer hat hier nichts verloren.... in etwa so interpretierte ich die Erpel, die mit Flügelschlagen und Beissatacken ihre Balz begannen. Die Seen sind eiskalt. Selbst im Sommer erreichen sie kaum die 20° Marke... unterirdische Zuflüsse und das ewig eisige Grundwasser der Rotte lassen höhere Temperaturen nicht zu.... nach dem mich die Enten langsam aber sicher langweilten (sie schienen sich nicht einige zu werden) suchte ich das Wasser nach möglichen Amhibien ab... Molche sollten eigentlich längst da sein.... doch plötzlich huschte mir ein zufriedenes Lächeln über das Gesicht..... eine Gruppe von richtig fetten Karpfen näherte sich dem Ufer, die Rückenflossen oft aus dem Wasser stehend. Sie profitierten von der leichten Erwärmung der obersten Wasserschicht.... welch atemberaubendes Bild! Jetzt nur nicht bewegen dachte ich mir... doch ich wollte das unbedingt fotografisch festhalten. Also machte ich in Zeitlupentempo einen Schritt zur Seite und versteckte mich hinter einer mächtigen Weide, die ganz am Ufer stehend genügend Sichtschutz bietete.... ich machte etwa zehn Fotos, bis ich endlich den Schnappschuss hatte den ich wollte.... lediglich den Arm streckte ich langsam hinter der Weide hervor und drückte jeweils nach gut dünken ab..... als ich mich dann zeigte, war der Spuck innert Sekunden vorbei.... die Gruppe tauchte ab und verschwand........ Die Karpfen hatten gut und gerne 3-5 Kilo auf den Rippen.... und richtig fett. Das auch nach einem langen Winter. Was mich aber am meisten freute war, dass ich nicht sofort an meine Angelausrüstung dachte, sondern ganz einfach enorm Freude hatte, diese Brumis so früh im Jahr sehen zu dürfen. Eine Freude und Ehre zu gleich, welche mit einer Angel im Hintergedanken schändlich verdorben würde! Auch wenn sich diese Gesellen nie vermehren können, so wünsche ich ihnen noch ein langes und hoffentlich Boilie freies Leben! Gruss Tinu
  6. Stammtisch: hier wird diskutiert

    Scheint ein Thema zu sein, dass eine Diskussion auslöst..... Ich habe vorher geschrieben, dass ich das ganze zum Kotzen finde.... tue ich auch! Aber ehrlich gesagt, finde ich die ganze Menschheit zum Kotzen..... Dass wir auf diese Bilder so gereizt reagieren, verdanken wir Flipper, dem WWF und vielen Delphinarien in der ganzen Welt. Für uns haben Meeressäuger einen speziellen Platz in unseren Herzen bekommen, weil wir auf sie aufmerksam gemacht wurden. Doch gibt es weltweit hunderte, ja sicher tausende Traditionen, die "unbedeutende" Tiere genau so brutal und sinnlos sterben lassen. Das geht uns aber am Arsch vorbei.......... und dort liegt der Punkt. Wir schreien auf, wenn eine Tradition uns an einem ganz bestimmten Nerv trifft, wir schauen weg, wenn wir keine Beziehung haben zur Situation. Selbst wenn es um die eigene Spezies geht, lässt uns ein Gemetzel mit hunderttausenden Toten kalt..... oder hat sich jemand derart aufgeregt über die letzten Kriege der neueren Zeit....? Dort wurden Menschen jeden Alters niedergemetzelt, vom Baby bis zum alten Mann.... Wir Menschen sind verlogene Scheisskreaturen, die längst nicht mehr in der Natur integriert sind, sondern diese nur noch ausbeuten, verletzen und zerstören.... und selbst seinesgleichen unterdrückt, vergewaltigt und dahinmetzelt.... Auch ich bin ein Mensch und lasse mich treiben in dieser Masse von selbstgefälligen, egoistischen und habsüchtigen Wesen. Aber mit jedem Tag, mit dem ich älter werde, schäme ich mich dafür, was ich bin. Ich werde nie in der Lage sein, etwas in dieser Welt zu ändern. Ich kann einzig bei mir selbst anfangen........ doch dafür bezahle ich einen hohen Preis. Ich bin ein Querdenker, ein Aussenseiter und werde von der Gesellschaft ausgegrenzt.... von den einen belächelt, von anderen blossgestellt. Eines lässt mich aber trotzdem jeden Tag gut schlafen.... das Wissen, dass der Mensch ein Krebsgeschwür ist, dessen sich die Natur eines Tages entledigen wird......
  7. Stammtisch: hier wird diskutiert

    Catch and release............? Ich schreibs aus: ZUM KOTZEN!!!
  8. Wenn man nicht am Angeln ist

    Tja, wenn man nicht am Angeln ist, dann meistens am arbeiten.... Vom 13. Januar bis zum 01. Februar sind wir im Emmen Center in Emmenbrücke / Lu zu Gast mit unserer Show..... Würde mich freuen über ein paar Besucher auch aus dem Forum..... Eintritt gibt's übrigens nicht... die Show ist frei zugänglich für jedermann..... Das Thema der Ausstellung ist "Amazonas und Kongo"..... tolle Terrarienanlage mit viel Info über die Region, die Völker und die Tierwelt..... Gruss Tinu
  9. Adventszeit

    Liebe Rumänien Interessierte.... ich schreibe diese Überschrift explizit, da ich weis, dass sich einige eher nerven ab meinen Stories, sich hier im Forum aber trotzdem viele Leser finden. Ich habe nicht im Sinn, mich wieder aktiv am Forum zu beteiligen... ein angeschossenes Wild meidet des Jägers Hochsitz... aber ich werde ab und zu wieder eine Spur von mir hinterlassen.... so hat der Jäger nichts zu schiessen und die Naturfreunde finden Spuren im Schnee.... ;) Ich will euch noch etwas schreiben zu Rumänien. Damit keine Missverständnisse entstehen.... Rumänien ist keinesfalls noch im Mittelalter. Bukarest ist eine Millionenmetropole und viele kleinere Städte, schön verteilt auf die ganze Fläche des Landes, verfügen über eine Infrastruktur wie man sie in einer süditalienischen oder spanischen Kleinstadt finden kann. Rumänien hat eine gesamteuropäisch gesehen gute Wirtschaftsbilanz.... auf dem Papier.... die ganzen Statistiken täuschen aber.... Arbeitslosigkeit wird mit weniger als 9% angegeben.... schön wär's..... bei Wahlen weiss die Regierung nicht einmal, wie viele Wahlberechtigte es gibt im Land.... Kaum einer meldet seinen Arbeitslosigkeit an, da es vom Staat eh nichts gibt.... das Sozialsystem ist bankrott, ja es hat es nie wirklich gegeben. Trotzdem fliessen Gelder aus der EU in Milliardenhöhe nach Rumänien.... und versickern in Prestigeprojekten, in den Taschen korrupter Politikern oder werden ganz einfach für andere Zwecke ausgegeben als vorgesehen... Die Schere zwischen reich und arm ist weit offen, ja fast überspannt.... Ist es normal, dass ein Mitarbeiter im Hornbach Baumarkt pro Monat soviel verdient, dass er sich damit knapp einen Akkuschrauber kaufen kann...? Kann es sein, dass die Angestellte im Mac Donald pro 10 Stunden Schicht soviel verdient, wie eine Familie für zwei BigMac Menues und zwei Happy Meal bezahlt? Würdest du als Filialleiter einer Grossbank 180 Stunden arbeiten, um damit 260 Litern Benzin kaufen zu können...? Die boomenden 90'er Jahre haben in Rumänien für Aufschwung gesorgt... Löhne waren fast auf deutschem Niveau, Kredite wurden verteilt als müsste man sie nie mehr zurück bezahlen... dieser Aufschwung brachte damals eine gewisse Mittelschicht hervor, die heute noch von dieser Zeit zerrt. Doch ist das Land sowie deren Bürger heillos überschuldet. Kaum eine Familie, die nicht jeden Monat den letzten Cent zusammen klaubt um Kreditraten zurück bezahlen zu können... Es ist eine Scheingesellschaft, die nach aussen einen passablen Wohlstand widerspiegelt, nach innen aber Hungertuch nagt... Wer ein bisschen aus der Stadt raus fährt, bekommt mit, wie die Landbevölkerung täglich um die Existenz bangt. Ein Besuch in einem kleinen Lebensmittelladen ist der beste Beweis dafür. Nahezu alle verpackten Artikel werden im Geschäft geöffnet und in Kleinstmengen verkauft... Ganze Packungen sind schlicht zu teuer... 5 Euro pro Tag müssen reichen, um einen Dreigenerationen Haushalt zu führen.... Ich spreche hier nicht vom hören sagen, sondern erlebe es in der Familie meiner Lebenspartnerin 1:1. Wir sprechen nie über unser Geschäft, was wir für Auslagen haben oder was wir an Einnahmen versteuern müssen. Aber wir helfen oft in einem uns möglichen Rahmen. Selbst da ist der Stolz des Familienvaters meist zu gross um Hilfe anzunehmen. Erst wenn der Ofen im Winter kalt bleibt oder das Geld für dringende Medikamente fehlt dürfen wir einspringen. Rumänien ist ein Land voller Gegensätze.... so, wie man es von südamerikanischen oder asiatischen Ländern kennt. Aber wir sind gerade mal 600 Kilometer Luftlinie von der Schweiz entfernt.... und gehören zur Europäischen Union. Nächstes Jahr werden es 25 Jahre her sein, dass der Diktator Ceausescu hingerichtet wurde.... Sein Sohn hat damals wenige Wochen später gesagt: "Ihr habt meinen Vater ermordet, aber ihr werdet nicht mal im Stand sein, das von ihm Erbaute im Stand zu halten" Wie recht er doch hatte.... viele wünschen sich die Zeit zurück, in dem jeder Arbeit hatte, jeder seine Mahlzeit bekam und Kriminalität nicht existierte.... Rumänien hat noch einen langen Weg vor sich, um zu sozialem Frieden und Wohlstand zu kommen.
  10. Adventszeit

    Es war auf der Heimreise aus der Schweiz.... bereits zeigte unser Tacho 1100 Kilometer seit Bern... gefühlte 3000..... Wir fahren meist in der Nacht los, um dann während des Tages die letzten 500 Kilometer fahren zu können.... die Strassen und vor allem die Fahrkultur unserer Mitbürger in Rumänien empfehlen dies.... Nachts ist es russisches Roulette und du weisst nie, was dir in der nächsten Kurve entgegen kommt..... Wir befinden uns auf der Autobahn zwischen Budapest und Nadlac, dem Grenzdorf zu Rumänien... die Strasse ist fast neu, Asphalt wie im Bilderbuch und wir geniessen diese letzten Kilometer Zivilisation.... vor uns ein kleiner Konvoi von 4 Ducatos mit Anhänger. Alle mit der Aufschrift eines christlichen Hilfswerkes aus Deutschland.... langsam überholen wir die Fahrzeuge. Beladen bis unters Dach mit Weihnachtspaketen, Kartonschachteln und Plastiksäcken.... ja, die Adventszeit steht vor der Tür und das Armenhaus Europas kommt wieder vermehrt in die Gedanken der westlichen Welt. Die Fahrer sehen so aus wie man sich eben christliche Hilfswerkmitarbeiter vorstellt.... Selbstlos, sozial-simpel und mit einem Hauch Hippie, aber mit einem grossen Herz, das auch dieses Jahr wieder viel Leid in unserer Region zu lindern versuchen wird. Geschenke können weder die Zukunft ändern noch Armut bekämpfen. Aber sie können für einen kurzen Moment alles vergessen machen... ein Spielzeug kann Kinderaugen zum leuchten bringen, eine Winterjacke kann eisige Kälte erträglich machen und ein alter Fernseher bringt manch einer Familie das Gefühl, nun auch dazu zu gehören. Kaum haben wir die Kolonne von "Glücksbringern" überholt leuchtet unsere Tankanzeige... ein letztes Mal tanken bis Zuhause. Schnell sind die 40 Liter im Tank und die Tausende von Forinth wechseln den Besitzer. Und wieder sind sie vor uns, die Deutschen Jungs und Girls mit Tonnen von gespendeten Kleidern und Gegenständen. Und dann passiert das Unfassbare... keine hundert Meter vor uns schert eines Fahrzeuge aus, ein Rad fliegt durch die Luft, der Ducato kommt mit seinem vollbeladenen Anhänger ins Schleudern und kippt schliesslich zur Seite... Vollbremsung bei 120 Km/h.... Blick in den Rückspiegel, alles ok..... Sofort fahre ich an auf den Pannenstreifen und komme nur wenige Meter vor dem Unfallfahrzeug zu stehen. Die ganze Autobahn ist übersät mit Spendenmaterial.... es sieht aus, als hätte man...... ja was? Es kommt mir gar nichts in den Sinn, mit dem man das Bild vergleichen könnte.... doch ich renne zum Fahrzeug und nehme das Chaos nur in meinen Augenwickeln wahr.... im Innern des Fahrzeugs sehe ich zwei Personen, die sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien versuchen... unterdessen sind auch die Fahrer und Beifahrer der anderen Fahrzeuge des Konvois da... schnell ist klar, dass die beiden im Fahrzeug keine Verletzungen haben und nur versuchen, aus dem Fahrzeug zu kommen.... es ist gar nicht so einfach, aus einem Ducato zu steigen, der auf der Seite liegt. Da wird die Türe zu einem sehr schweren Deckel, den man erst mal aufdrücken muss.... Sekunden später stehen die beiden Glückspilze auf dem Auto und und können kaum fassen, was in den letzten zwanzig Sekunden passiert ist... aber beide sind wohlauf. Schnell ist Polizei vor Ort und regelt den Verkehr, respektive versucht, eine Schneise zwischen Unfallwagen, Material und Mittelstreifen zu organisieren.... Zeit für mich, mich von der Gruppe zu verabschieden.... Es kann jeden treffen, auch den mit den besten Absichten. Man weiss nie, was kommt und was im nächsten Augenblick passiert. Aber offenbar gibt es doch so etwas wie Schutzengel für solche, die es verdient haben. Die beiden hatten keinen Kratzer und das nach einem krassen Unfall mit sicher 80 Km/h..... Wir sind noch am selben Abend sicher zu hause angekommen. Aber auf dem Weg zurück in unser wunderschönes Transilvanien haben wir viel über das Erlebte gesprochen. Und uns auch wieder klar gemacht, dass wir uns glücklich schätzen müssen, ein schönes Zuhause zu haben und uns auf die kommende Weihnachtszeit freuen zu dürfen. Auch wir werden dieses Jahr wieder eine Familie besuchen und Holz, Mehl, Mais, Salz und Zucker als Geschenk vorbei bringen. Spontan, ohne zu wissen wen es treffen wird, fahren wir los in ein Tal und entscheiden uns dort, wo wir an die Türe klopfen. Es gibt kein schöneres Gefühl, an wildfremde Menschen kennen zu lernen und zu sehen, dass ein bisschen von uns für andere sehr viel sein kann.... In diesem Sinne wünsche ich allen im Forum eine schöne Adventszeit, ein hoffentlich gelungenes Weihnachtsfest (jedem das seine) und .... naja, für ein gutes neues Jahr ist es jetzt noch zu früh..... Liebe Grüsse aus dem nun auch winterlichen Siebenbürgen Tinu und Family Bild: Roma Mädchen
  11. @ Hooked Nicht Generationen...... Umgangsformen.......!
  12. Stimmt Mike... jeder hat seine Meinung.... wenn man aber erst lächerlich gemacht wird und am Schluss noch dasteht, als gehört man zu denen, die nicht denken können, dann kackt mich ein Thread an.... vor allem wenn es immer der selbe ist, der glaubt, andere provozieren zu müssen, die nicht der selben Meinung sind.... und wenns dann noch ein Moderator ist, dann ist für mich eh Schluss...... Tut mir Leid für deinen Thread, aber ich habe auch meinen Stolz..... auch wenn ich nicht ein selbsternannter Profi bin! Salut
  13. @ Fipu habe meine Kommentare gelöscht! Ihr könnt nun ruhig über das Thema diskutieren.... By the way.... auch ich kann denken!
  14. Ich habe diesen Kommentar gelöscht
  15. Ich habe diesen Kommentar gelöscht
×