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Mötti

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Über Mötti

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  1. Hallo zusammen

    Hoi Dominik Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  2. Petri aus dem Seeland

    Hoi Jonas Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  3. Schreck Jubiläum

    An der Jagen Fischen Schiessen gab es dieses Mal eine recht repräsentative Wand mit Ruten aus allen Bereichen in Sachen Gespliessten. Spinnruten, Zapfenruten, Fliegenruten und Casting-Ruten. Gruss Mötti
  4. Moin Moin

    Hoi Perch.of.insta Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  5. Hallo aus Bern

    Hoi Dänu Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Wenn es klappt besuche ich nächste Woche am Donnerstag zum ersten Mal die Messe. In welcher Funktion arbeitest Du dort? Gruss Mötti
  6. Seidenschnüre

    Bei der Reinigung waren drei Durchgänge nötig. Bei der Impregnierung gab es dann den ersten Misserfolg. Das erzeugte Vakuum war nicht gross genug um alle Luftblasen aufsteigen zu lassen. Dies auch nach fünf bis sechs Stunden. Nun die Schnur abtropfen lassen und ab in den Ofen. Gruss Mötti
  7. Kanada im Sommer

    Das hängt etwas davon ab wie wichtig Dir ist, dass Du das Material bekommst, was Du willst. Du bekommst garantiert alles was man zum Angeln braucht, aber vermutlich nicht ganz genau das was Du Dir gewohnt bist. Ich meine insbesondere die Combo's und nicht die Köder (ich vermute mit einem Mix aus mitgebrachten Ködern und ein paar vor Ort gekauften fährst Du am Besten). Du musst mal schauen was die Fluggesellschaft zu Angelausrüstung sagt. Wenn es noch gleich ist wie wo ich in BC war, da gab es solche wo dies für Kanada "frei" war und bei anderen kostete es etwas. Ich hatte mir Backroad-Map Books gekauft, auch solche explizit für das Fischen. Da waren nicht nur die Gewässer und Fischarten gut beschrieben, sondern auch wie die Locals darauf angeln. Auch was wo erlaubt ist und was nicht. Aber die gibt es nicht für Quebec, nur eine GPS Version mit einem kleineren Teil über die Gewässer. Wenn Du etwas suchst, dann wirst Du sicher etwas Analoges finden. Wenn ich auf die Schnelle Frau Googel frage, vieleicht so was: https://www.renaud-bray.com/Livres_Produit.aspx?id=2812256&def=Pêche+au+Québec+%3A+guide+d'initiation(La)%2CPERREAULT%2C+JASMIN%2C9782896546213 Gruss Mötti
  8. Seidenschnüre

    Der Dr. Wolfram Schott hat mir in der Zwischenzeit geholfen meine Anleitung zu präzisieren. 1. Kontrolle der alten Schnur auf Beschädigung, abgeschnittene Enden, verrotten wegen unsachgemässer Lagerung, ob sie nicht «ENAMELED» hart lackiert ist und ob sie wirklich aus Seide ist. 2. Die Schnur für 10 – 20 Minuten in einem Behälter mit 50g Natron und einem Liter Wasser einlegen. Dann löst sich das alte Leinöl ab (mit altem Tuch abwischen). Natron wird auch Backsoda genannt und ist genau genommen Natriumhydrogencarbonat (aber nicht Natriumcarbonat, nicht Waschsoda). In Deutschland gängig ist die Marke Kaiser Natron. Im Gegensatz zu Aceton, welches auch verwendet werden kann, ist Natron ungefährlich (Dämpfe Aceton) einfacher zu handhaben und auch billiger. Anfängliche Bedenken, dass es der Seide schade haben sich nicht bewahrheitet. 3. Die Schnur mit Wasser gründlich waschen. 4. Wenn nötig müssen Punkt 2 bis 3 noch einmal wiederholt werden. 5. Jetzt die Schnur trocknen (Wichtig: vor dem Imprägnieren muss die Schnur vollständig trocknen, Heizkörper 50°C über Nacht o.Ä.) 6. Die Schnur nochmals gründlich kontrollieren, etwas unter Spannung setzen und testen ob die Seide intakt ist. 7. Die beschwerte Schnur in Linolja Holzöl (sonnengebleichtes, kaltgepresstes Leinöl) einlegen, welches mit max. 2% Sikkativ Guardi versetzt werden kann (bei anderem Sikkativ Herstellerhinweise bzgl. der max.zugesetzten Menge beachten. Das kann von 0,1 % bis 5-10 % sein). Jetzt muss man die eingelegte Schnur unter Vakuum setzen (Ein Vakuum kann behelfsmässig mit einer Aufbewahrungsbox und einer Handvakuumpumpe erzeugt werden, wie es in der Schweiz Kuhn-Rikon anbietet, sofern nicht ein Exsikkator und eine starke «food pump» zur Verfügung stehen). Durch das Vakuum werden Lufteinschlüsse im Gewebe "heraus gezogen" = Luftbläschen dehnen sich aus, Auftrieb erhöht sich, Luftbläschen steigen an Oberfläche (sieht aus wie ein frisch gezapftes Bier). Nach ca. 20-30 min ist das geschehen. Nach Entfernen des Vakuums wird das Öl in die Schnur hineingepresst. 8. Die aufgerollte Schnur ca 10 min abtropfen lassen und dann in losen Klängen durch Zeigefinger und Daumen streifen und so das überschüssige Öl von der Schnur entfernen und auf eine ausgebreitete Zeitung legen. Von dort wird sie auf ein mit Alufolie ausgeltes Backblech gelegt. Dabei Einmalhandschuhe tragen. 9. Nun kommt die Schnur eine Stunde bei 80 Grad Celsius in den Backofen zum Trocknen. 10. Jetzt am Besten im Freien der Länge nach aufhängen (an 2-3 Stellen unterstützen) und trocknen lassen. Es darf nicht regnen. Das "trocknen" (oxidieren) im Freien ist stark von der Umgebungstemperatur und auch der Sonneneinstrahlung (UV) abhängig. Bei Zugabe von Sikkativ zum Leinöl dauert der Vorgang wesentlich kürzer, ca. 3-4 Tage. Ohne Sikkativ länger, etwa drei bis vier Wochen. Die Schnur/das Öl muss ganz durch oxidiert sein, nicht nur oberflächlich. Trocknen geht auch in einer großen flachen Schachtel, z.B. auf dem Küchenschrank. 11. Punkt 7 bis 10 noch 2x wiederholen 12. Um beim Schleifen eine Beschädigung der Seide zu verhindern wir die Schnur noch mit Halböl (50:50 Mischung Leinöl und Waschbenzin – Achtung selbstentzündbar), welches mit wenigen Tropfen Sikkativ Guardi versetzt werden kann, 2x vorlackiert und getrocknet. Dabei Einmalhandschuhe tragen. 13. Vor dem Schleifen und Polieren muss das Öl muss wirklich durchoxidiert sein. Schnur noch ca. 3-4 Tage trocknen lassen. Ohne Sikkativ länger, etwa drei bis vier Wochen. 14. Jetzt die imprägnierte und vorlackierte Schnur mit 0000 Stahlwolle schleifen. 15. Die Schnur mit Fenster Wildleder und Waschbenzin reinigen. 16. Die Schnur trocknen lassen. 17. Schnur mit Halböl (50:50 Mischung Leinöl und Waschbenzin – Achtung selbstentzündbar) welches mit wenigen Tropfen Sikkativ Guardi versetzt werden kann lackieren ==> das Auftragen und Abschleifen/Polieren von Öl, um eine glatte Oberfläche zu erzielen, muss u.U. mehrmals (4-5-6 mal) wiederholt werden, je nach Anspruch 18. Siehe Punkt 13 19. Schnur mit Filzhut-Abschnitt (bei groben Lachsschnüren besser ein Stück Schwamm) und Bimsmehl schleifen (nicht einatmen) 20. Punkt 15 bis 18 wiederholen 21. Schnur mit Filzhut-Abschnitt (bei groben Lachsschnüren besser ein Stück Schwamm) und Kieselgur schleifen (nicht einatmen) 22. Punkt 15 bis 18 wiederholen 23. Schnur mit Filzhut-Abschnitt (bei groben Lachsschnüren besser ein Stück Schwamm) und Talkum schleifen (nicht einatmen) 24. Punkt 15 bis 16 wiederholen Bezugsquellen Kaiser Natron 50g Beutel www.shop-apotheke.ch Linolja Holzöl https://bogenmanufaktur.ch/produkt-kategorie/wachs-oel-leim/ Sikkativ Guardi www.boesner.ch Kuhn Rikon Glas-Vakuumbox und Handpumpe https://www.globus.ch/ 0000 Stahlwolle, Bimsmehl, Kieselgur (Tripel, Diatomerde) www.art-restore.ch Taklum https://www.coopvitality.ch Filzhut-Abschnitte https://www.risa.ch/ Anmerkung zum Zeitpunkt der Restaurierung Da sich für das Aushärten ein Aufhängen im Freien besonders anbietet, sollte wenn möglich das Frühjahr dazu genutzt werden. Da sind noch sehr wenige Insekten (Blattläuse, kleine Fliegen etc.) unterwegs, die sich gerne auf die feuchte, klebrige Schnur setzen. Das macht aber nichts: nicht abwischen, die werden später beim Schleifen mit Stahlwolle entfernt. Ebenso kann es später im Jahr passieren, dass fliegende Baumsamen (Weide, Pappel) an der Schnur kleben bleiben, oder Löwenzahn. Diese relativ großen Samen sind aber leicht abzuzupfen Das Material habe ich jetzt auch zusammen. Jetzt brauch ich noch etwas gutes Wetter und ein bisschen Zeit. Gruss Mötti
  9. Kanada im Sommer

    Hoi Stäfner Ich war zwar erst im Westen von Kanada, aber ich glaube Du machst hier einen Fehler wie Du an das Thema heran gehst. Du solltest Dich erst mal damit beschäftigen was es dort für Arten gibt, welche man brangeln kann, welche Du brangeln willst und erst dann überlegen wie, wo genau und mit was Du das machen sollst. Der Artenreichtum nur schon an Süss Wasser-Fischen ist immens. https://www.quebec.ca/en/tourism-and-recreation/sporting-and-outdoor-activities/fishing-rules/ Gruss Mötti
  10. Seidenschnüre

    Betreffend Seidenschnüren ist in der Zwischenzeit etwas bei mir gegangen. Einerseits habe ich mir noch eine Phoenix DT-4 geleistet, aber andererseits habe ich etwas über eine naheliegende Sache recherchiert: Restaurierung alter Seidenschnüre Es gibt diverse verschiedene Methoden wie man dies bewerkstelligen kann. Je mehr ich über das Thema gelesen habe um so sicherer wurde ich mir, dass ich dies auch versuchen will und dass das von mir gewählte Vorgehen nicht jenes mit dem kleinsten Aufwand sondern mit dem bestmöglichen Ergebnis sein soll. Ich will mich dabei soweit als möglich an die Methode von Dr. Wolfram Schott halten. Er hat eine recht umfangreiche Abhandlung über Seidenschnüre geschrieben, die unter http://www.der-fliegenfischer.de/dl/seidenschnuere.pdf zu finden ist. Seine Erfahrungen betreffend der Restaurierung hat er sehr offen an einige Fliegenfischer weitergegeben. Mit einem von diesen hatte ich Kontakt und habe vermutlich jetzt ziemlich gut zusammen wie ich es machen will. Doch zuerst muss man mal alles zusammen haben was dazu nötig ist. Angefangen mit den alten Seidenschnüren, über das schreibe ich heute. Möglicherweise hat man in der Vergangenheit ein alte Rolle gekauf auf der es noch so eine Seidenschnur drauf hatte. Oder man hat noch etwas vom Grossvater. Ist dies nicht der Fall dann hat man folgende Möglichkeiten: - Flohmärkte und einschlägige Auktionen besuchen - Händler von altem Angelgeräten kontaktieren - Ebay und ähnliche Plattformen im Auge behalten Während es in der Vergangenheit scheinbar recht einfach war sich etwas zusammen zu kaufen, so ist es in der Zwischenzeit vermutlich etwas schwieriger geworden. Der eine oder andere Fischer scheut die Kosten einer neuen französischen oder italienischen Schnur und will es selber probieren. Ein paar Sachen sollte versuchen zu prüfen, wenn man ein Angebot sieht. Ist die Schnur in unbeschädigten Zustand? Wurden die Enden abgeschnitten? Hat sie weisse Stellen (das ist mit grosser Wahrscheinlichkeit Pilzbefall) die auf ein Verrotten der Schnur wegen nicht sachgemässer Lagerung hinweisen? Hat die Schnur das richitge Tapper? Viele Angebote sind dazumal günstiger produzierte Level Lines ohne Tapper oder auch amerikanische Casting und Trolling Lines. Das sucht der Fliegenfischer wohl weniger. Eine jüngere WF Schnur wäre auch möglich anzutreffen, aber wohl eher selten. Ist die Schnur in der gewünschten Stärke? Wie fühlt sich die Schur an? Wenn sie klebrig-feucht ist, so wäre dies ein gutes Zeichen. Eine trockene Schnur kann spröde werden. Riecht die Schnur gut? Ich finde den Geruch vom Leinöl etwas ganz tolles, wie auch der einer frisch lakierten Gespliessten. Aber vieleicht bin ich das etwas eigen. Auf jeden Fall sollte sie nicht nach Moder riechen. Ist es wirklich eine Seidenschnur oder ist es eine geflochtene und imprägnierte Kunstschnur? Das sind Fragen die sich bei einem Onlineangebot oft nicht restlos klären lassen. Daher würde ich empfehlen mit Geboten nicht zu hoch zu gehen und ein gewisses Mass an Ausschussware in den Betrag einzukalkulieren. Sicher kann man sich mit dem einen oder anderen Verkäufer finden wenn etwas nicht so ist wie erwatet. Aber sicher nicht immer. Ich würde auch sehr gut auf das Ratting der Verkäufer achten und wie die Ware angepriesen wird. Oft sind die Verkäufer auch nicht wirklich im Stande die Ware zu beurteilen. Sie kamen irgendwie zu der Schnur und haben davon keine Ahnung. Häufig ist es keine schlechte Absicht, wenn etwas nicht brauchbares daher kommt. Fortsetzung folgt. Gruss Mötti
  11. Seeforelle 2019/2020

    Sind es die Fischer oder die Gesetze? Wenn ich so antike Sachen sehe wie Götti Schränzhaken, die scheinbar in der Reuss bei Luzern eingesetzt wurden, dann bekomme ich schon den Eindruck, das wir eine ganz andere Tradition in der Fischerei (Kochtopf) haben, als zum Beispiel die Engländer (Sport). Ich will das nicht werten, unsere Vorfahren hatten da schon ihre Gründe. Aber wir sollten uns diesen Wurzeln bewusst sein, denn das ist nicht einfach nur vorbei und gewesen. Wenn ich sehe dass der Kanton Graubünden jetzt als Vorreiter mit Massnahmen wie Fangfenstern die Salmonieden schützen will, so stimmt mich das zuversichtlich. Die Kultur der Fischer ändert sich stetig, das kann man sehr wohl beeinflussen. Sei dies im Kleinen in dem man im Gespräch mit anderen Fischern seinen Standpunkt sachlich erklärt, aber auch zuhört und auf Argumente eingeht, halt Überzeugungsarbeit macht. Oder aber im Grossen, indem man sich in Vereinen und Verbänden dafür einsetzt, das die Gesetzgebungen den Gegebenheiten angepasst werden. Aber ich sehe die Fischerei schon nur als ein Teil des Problems. Verbaute Gewässer, Insektensterben, Agrochemie, Anti Baby Pillen die durch die Klärung gehen, Wasserkraftwerke, Klimaerwährmung... ich sehe eher die Fische unbewaffnet in einem Viel-Fronten-Krieg gegen die Menschheit. Gruss Mötti
  12. Sali zäme

    Hoi Markus Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  13. Frohe Festtage

    Auch meinerseits frohe Festtage und eine gute Zeit. Gruss Mötti
  14. Seeforelle 2019/2020

    Zur Diskussion WH ja oder nein sage ich nichts. Aber beim Thema Fische verlieren möchte ich einen Gedankenanstoss machen. Man kann Erfolg am Ertrag in Anzahl, oder Kilogramm, oder an der Grösse der Fische messen. Muss man aber nicht. Man kann auch das Ergebnis als ganzes, mit Vorbereitung, Vorfreude, Naturgenuss, Ruhe und Stille, Kollegialität, Fischkontakt, Drill und je nach dem Freude am Fang und eventuell Gaumenschmaus als Erfolg betrachten. In dem Fall ist ein verlorener grosser Fisch auch nicht gleich ein Drama und man kann ihm lachend hinter her rufen, bist ein guter Kämpfer, hast den Sieg verdient und bis zum nächsten Mal. Gruss Mötti
  15. Ferienempfehlung

    Hoi Loup Danke, das ist sicher ein guter Tipp. Momentan sind wir noch am Termin abstimmen, das können nicht alle gleich schnell. Aber es spricht wirklich einiges dafür, dass wir in Reichenbach Lodge gehen, sofern dann etwas frei ist. Mich würde es sehr freuen. Gruss Mötti
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