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Mötti

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Über Mötti

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  1. Schreck Jubiläum

    @Lutra Kannst gerne auch ein paar Fotos rein stellen, vielleicht lässt sich etwas dazu sagen. @Centrepinfan Hoi H.P., schön das Du Dich meldest. Von der Lech hast Du mir ja schon mal etwas geschrieben. Ist sie für Dich ein Sammelobjekt oder nimmst Du sie für Schnabelhuchen? Gruss Mötti
  2. Inlet Spinnrute

    Die Aussage mit 4lb war ein Irrtum. Das ist ein L und steht für Light. Es gibt auch Inlet Spinn- und Grundruten mit einem M für Medium und H für Heavy denen ansonst jede Modell-Bezeichnung fehlt.
  3. Schreck Jubiläum

    Am 4. Januar 1949 wurde im SHAB Nr. 2 auf Seite 14 folgendes publiziert: Fr. Schreck, in S c h l i e r e n , Fabrikation gespleister Spezialitäten, insbesondere Angelruten Marke "Split-Record" und "Inlet". Ob es die Split-Record wirklich gab, oder ob dies eine nicht umgesetzte Idee war, ist mir leider nicht bekannt. Zuerst meinte ich, die Marke wurde von Fritz Schreck für den Casting Sport genutzt, bei welchem er seine Eigenentwicklungen nicht nur selber mit grossem Erfolg einsetzte (siehe hier auf Seite 38 kleine Biographie und ein Foto beim Training http://www.schlieren.ch/dl.php/de/5791c38e1a124/Jahrheft_2012.pdf), sondern weit über die Landesgrenze hinaus verkaufte. Aber auch dort waren seine Ruten unter der Marke «Inlet» bekannt (siehe https://www.zobodat.at/pdf/Oesterreichs-Fischerei_7_0091-0093.pdf). Diese Inlet Ruten und besonders die gespliessten Ruten von Fritz haben es mir sehr angetan. Weshalb man sich für überhaupt für alte Bambusruten begeistern kann wird einem grossen Teil von Euch vermutlich schleierhaft sein. Bei jenen die noch nie eine Gespliesste oder irgendeine schwabbelige Bambusgerte in den Händen gehabt haben kann ich das gut verstehen. Ja, die gibt es. Und sicher gibt es auch sehr schöne und teure Bambusruten denen das gewisse Etwas dem die Engländer «steely feeling» sagen fehlt. Man fühlt bei einer guten Bamubsrute den Schweiss und das Herzblut ihres Erbauers und ab und zu scheint es mir, dass diese Ruten eine Seele haben. Ob man mit einer alten Gespliessten noch heute angeln kann ist lediglich eine Frage des Zustands. Wenn die Verbindungen beim Trennen ein lautes Plop machen, die Bindungen und Ringe ohne Schäden und vorallem der Lack überall den Blank noch gut vor Wasser schützt, dann steht dem nichts im Weg. Spass macht es auf jeden Fall und für gewisse Einsatzgebiete haben gespliesste Ruten Vorteile. Das man dabei die Rute aber mit Respekt und Vorsicht handhabt und die allgemeinen Grundsätze für das Fischen mit Gespliessten befolgt ist selbstredend (etwas sehr detailiert hier unter Coarse ==> http://www.barder-rod.co.uk/coarse rods/coarse rods care and maintenance.aspx und Fly ==> http://www.barder-rod.co.uk/fly rods/fly rods care and maintenance.aspx). Fritz Schreck hat seine Inlet Ruten für wohl fast alle Einsatzgebiete und Zielfische gebaut. Aber ein paar Dinge haben sie alle gemeinsam: Sie sind schlicht und haben keine Zwischenwicklungen oder Verzierungen. Zweifarbige Bindungen an den Ringen sind das höchste der Gefühle. Bei den Gespliessten kommt so die eigene Schönheit des Bambus besonders gut zur Geltung. Der Verwendungszweck steht immer im Vordergrund. Wo nötig wurde mehrfach gespliesst oder hohl gebaut, auch wenn es viel aufwändiger war. Wo nötig wurde ungleich geteilt, auch wenn es den Transport erschwerte und damit das Risiko für Beschädigung erhöhte. Was an Know-how in den Ruten steckt, das wurde mit try and error ertüftelt. Fritz Schreck war kein Kopist sondern ein Selbermacher der ausser mit Charles Ritz auch keinen Austausch mit anderen Rutenbauern pflegte. Er soll auch einen grossen Teil der Werkzeuge selber gemacht haben. Für die Blanks wurde nur sehr gute Ware verbaut. Dies gilt wohl nicht nur für die Gespliessten sondern auch für Glasfaser- und Carbonruten bei denen Sportex der Lieferant war. Bei den Ringen der Gepliessten bin ich mir da nicht ganz so sicher, ob man die als Top bezeichnen kann. Aber vermutlich hat Fritz damals nichts besseres bekommen. Ich hatte letztes Jahr einen kurzen Austausch mit einem Rutenbauer aus England der recht viel restauriert. Er meinte das die hart verchromten Ringe aus dieser Zeit schlicht nicht mit der Qualität der heutigen Ware zu vergleichen sind. Daher sollte man beim corse fishing mit altem Gerät mit Original-Beringung eine dehnungsfreudige (z.B. Maxima Chameleon) und keine vorgestreckte Schnur mit hoher Tragkraft und schon gar keine geflochtenen Schüre verwenden. Was nicht alle Inlet Ruten gemeinsam haben, ist das schöne Eisvogel-Logo. Irgendwann wurde es durch ein Logo mit Landzunge und Sonne ersetzt. Mir scheint es fast, als habe der beauftragte Grafiker nicht ganz verstanden was ein Inlet ist. Auch scheint mir, dass sich Fritz darüber geärgert hat. Denn auf einigen Ruten wurde die Landzunge herausgeschnitten und das Logo in zwei Teilen aufgebracht. Noch später gab es dann noch ein goldenes Logo ohne Bild und nur dem Schriftzug «Fr. Schreck». Aber es gab auch eine Zeit vor Inlet. Im Interview mit Reinhold Bruder und Dr. David Popp (Der Fliegenfischer, Heft 128, Sep/Okt 1997) erzählt Fritz Schreck wie er seine erste Rute gebaut hat und sie einem Freund ausgelehnt hat, welcher sie dann einem Händler aus Zürich zeigte. Dieser soll so begeistert gewesen sein, dass er mit Fritz einen Abnahmevertrag machte. Fritz Schreck hängte seinen Beruf als Coiffeur an den Nagel und baute gespliesste Blanks, der Handler machte dann die restlichen Arbeiten. Ich konnte es mir bis jetzt zwar nicht bestätigen lassen, aber eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich bei meiner letzten Anschaffung um eine solche Ur-Schreck Rute handelt. Der Blank sieht verdächtig ähnlich wie der meiner kurzen, leichten 1.80m Inlet Rute aus, welche ich bereits vorgestellt habe. Daher hier der Vergleich: Auf dem Blank hat es kein Logo von Schreck, sondern ein goldiges «Fischerei- u. Sportartikel AG Zürich» mit einem Fisch. Der Blank ist im Gegensatz zur Inlet Rute gleichlang geteilt und das Spitzenteil ein wenig kürzer (Gesammtlänge 1.68m anstatt 1.80m). Wie auch bei der Inlet fühlt er sich sehr knackig an. Der Führungs- und der Spitzenring ist im Gegensatz zur Inlet Rute ohne Einlage, wobei letzterer eine ovale Öffnung hat. Die Anzahl Ringe ist vier und nicht fünf. Die Bindungen sind nicht wie bei der Inlet gold/schwarz sondern rot. Eine Hakenöse ist im Gegensatz zur Inlet nicht angebracht. Es hat keine Bezeichnung «L» für light, keine Zahl welche die Länge angibt, keinen Modellnamen, keine Gewichtsangabe und auch keinen Mass für die gefangenen Fische auf dem Blank. Alles Sachen, die bei den Inlet Ruten häufig mit Tinte angebracht wurden. Die Hülsen sehen sehr ähnlich aus. Der Korkgriff hat keine Abschlusskappe, ist ein wenig länger und im Gegensatz zur leichten Inlet einen Schraubrollenhalter. So, das war es für’s mal für den Anfang. Ich werde wohl von Zeit zu Zeit in diesem Jubiläums-Jahr noch etwas vorstellen. Leider gibt es ja keinen Schreck-Katalog, in dem man sich über die Fülle seines Schaffens ein Bild machen kann. Es würde mich deshalb auch sehr freuen, wenn auch andere Sammler und Fischer Lust und Musse haben eine Rute von Fritz Schreck zu porträtieren. Oder eine Anekdote zu notieren. Oder über ihren Einsatz von Inlet Ruten berichten. Es muss keine gespliesste Rute sein, es wurden auch mit neueren Materialien von Fritz Schreck fabelhafte Ruten gebaut. Gruss Mötti
  4. Frohes neues Jahr

    Hoi zämme Dem schliesse mich dem gerne an. Gute Gesundheit und krumme Ruten Euch allen. Gruss Mötti
  5. leise singt die Schnur

    Hoi Rönner Es gibt einen recht guten Thread zu Schnüren hier im haken.ch., der ist aktuell. Ich habe mir gerade in Japan die neue Daiwa Saltiga ex si in 20kg Stärke geordert. Keine Ahnung weshalb diese Stärke in Europa nicht in den Handel kommt. Die Schnur wird sicher leise sein, aber meine Anforderungen sind mehr sehr abriebfest und dünn. Von der bringe ich 300m auf die Daiwa Caldia LT 5000. Werde sie im Juni in Lappland einsetzen. Gruss Mötti
  6. Hallo zusammen

    Hoi Damian Da kommen bei mir Erinnerungen hoch. Da hast Du ein sehr schönes Zuhause und tolles Hausgewässer. Viel Spass hier im haken.ch. Gruss Mötti
  7. Biete Backroad Mapbooks Kanda / British Columbia

    Verkauft. Gruss Mötti
  8. Neue Wathose benötigt!

    Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einer Wathose, aber mit einer etwas anderen Ausgangslage. Als Allrounder werde ich sie generell nicht so häufig benutzen, aber für meine Fischerferien im Juni (eine Woche Lachsangeln in Lappland) möchte ich mir etwas zutun, was ich dann später gelegentlich mal auch Daheim nutzen werde. Was ist in den unteren Preislagen akzeptabel? Zur Zeit habe ich ein Paar Modelle von Behr (Neopren) und Daiwa (Neopren kombiniert mit atmungsaktiven Material) im Auge. PVC will ich nicht. Kann jemand dazu etwas sagen, oder etwas vorschlagen? Nichts grundsätzliches über die Materialien. Das man im Neopren schwitzt und das atmungsaktives Material (zumindest in tieferen Preislagen) weniger robust ist, ist mir klar. Vielen Dank. Gruss Mötti
  9. Heavy Feederrute

    Ja, für Uferfelchen ist die zu schwer. Da muss man so viel Blei dran hängen das die Hegene selbst mit Gummi Dämpfung reisst. Habe da selber schlechte Erfahrungen gemacht. Gruss Mötti
  10. Biete Backroad Mapbooks Kanda / British Columbia

    Biete die Backroad Maps nochmals zu einem tieferen Preis an: Ich gebe jeden Band für 8 CHF, resp. den Spezialband für 9 CHF plus normale Versandspesen mit der schweizer Post. Immer noch am liebsten alles zusammen. Gruss Mötti
  11. Suche: Collector SE 892H

    Hast recht, habe mich versehen. Dort wo ich meinte ist sie auch nicht mehr lieferbar. Gruss Mötti
  12. Suche: Collector SE 892H

    Das könnte schwierig werden. Wer die hat der lernt sie lieben, würde meine nicht hergeben. Die mit Camo Design gibt es in Deutschland noch neu zu kaufen, aber versteh Dich schon. Das nachfolgende Modell mit Kork ist nichts? Hatte sie noch nie in der Hand, aber die Optik würde mir noch gefallen. Gruss Mötti
  13. Toskana 2018 (Mittelmeer) (Live-Bericht)

    Hoi Rouven Vielen Dank für Deinen neuen Live-Bericht und Glückwünsche für die Fänge. Auch ich drücke Dir die Daumen für die noch kommenden Tage. Gruss Mötti
  14. Sinnvoll

    Ich will nicht missionieren. Aber vielleicht gibt’s beim einen oder anderen eine Anregung, insbesondere bei jenen die erst kürzlich zum schönsten Hobby der Welt gefunden haben. Wenn man sich auf eine Technik und auf eine Fischart spezialisiert reduziert sich der Kollateralschaden sicher beträchtlich. Es geht aber auch anders rum. Als Allroundangler verteilt man den Schaden auf verschiedene Arten. Von denen sind nicht alle im Bestand bedroht und auch nicht alle sind gleich sensibel. Bin ich nur ein edler Fischer wenn ich auf Edelfisch gehe? Oder ist das eher eine Frage der Gesinnung des Fischers und dem Respekt welcher er der Natur und den Kollegen am Wasser entgegen bringt? Sorgt nur ein Raubfisch für Freude und einen erfüllten Angeltag? Ist es nicht mehr eine Frage des auf den Zielfisch abgestimmten Gerät und der sauberen Vorbereitung? Sind nur wenige Arten essbar und der Rest ungeniessbar und voller Gräten? Kann man nicht mit etwas mehr Aufwand aus den meisten Fischen ein gutes Gericht machen? Ich für mich geniesse die Abwechslung. Dass ich so nicht annähernd so viel Erfolg habe (und auch künftig haben werde) wie ein Spezialist ist mir ziemlich Wurst. Denn Erfolg muss man nicht zwingend mit Anzahl oder Kilogramm Fisch gleichsetzen. Da gibt’s auch andere Masseinheiten. Gruss Mötti
  15. Neue Rolle richtig bespulen

    Ich unterfüttere meine Stationärrollen auch immer mit einer roten Salsa von Quantum (ist recht günstig) in der Schnurstärke etwas mehr als die geflochtene Hauptschnur. Gruss Mötti
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