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Mötti

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Über Mötti

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    Angelmeister

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  1. Hab mal ein paar Nymphen gebunden

    Habe in meinen Fischerferien meine erste Fliege gebunden. Sie brachte mir Fisch. Hier noch meine neuste Kreation. Madame Tussaud is going to Brazil. Die muss sich noch beweisen. Gruss Mötti
  2. Hallo zusammen

    Hoi Sascha Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  3. Ahoi

    Hoi Timo Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  4. Salut

    Hoi Oehni Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  5. Bin gerade an einer Bauernsuppe. Im Butter 5 EL Griess anrösten, Suppengemüse dazu, mit einem Liter Bouillon ablöschen, korsische Maquia Kreuter, Muskatnuss und Pfeffer dazu. Wenn die Sache gut ist noch für alle zwei Wienerli rein.
  6. Auf Schleie am Türlersee

    Vielen Dank Andreas. Ja, ich habe Freude an alten Dingen und schönem Design. Wenn ich so eine alte Turmac Schachtel ansehe, bin ich verdammt froh, dass es die Firma nicht mehr gibt. Das löst bei mir Fernweh Gefühle aus, dass könnte ein Grund sein eine volle Schachtel zu kaufen und wieder mit dem Rauchen zu beginnen. Echt das letzte was ich will. Aber da ist auch eine Leidenschaft für Naturmaterialien wie Leder und Bambus dabei,, sowie für Handarbeit. Nichts desto trotz macht auch die Fischerei damit sehr viel Spass. Für mich hat eine Gespliesste nicht nur für Fliegenfischen seine Berechtigung. Gruss Mötti
  7. Auf Schleie am Türlersee

    3.3.2020 Die Fahrt über den Albis ist auch dieses Mal heikel. Dieses Jahr stand bis jetzt jedes Mal ein Reh am Strassenrand. Heute nicht, vieleicht liegt es am bevorstehenden Wetterwechsel. Der soll am Abend kommen. Dann ist wieder nichts mehr mit Schleien. Hatte bis jetzt immer kein Glück, wenn das Wetter nicht so gut ist oder es zu windig ist. Drei Tage volle Sonne, ein bisschen Biese ist noch ok, dann klappt es mit den Schleien. Zumindest scheint es so bei mir zu sein. Der Mond steht schön am Himmel. Auf dem Parkplatz angekommen leere ich noch den Rest vom Kaffee, packe alles aus und stampfe durch die Dunkelheit zum neu gebauten Fischersteg. Dort angekommen breite ich mich aus und zünde die Kerze in der Laterne an. Das zusammenstecken der Rute und vor allem die Schnur bei Kerzenschein durch die Ringe ziehen ist etwas knifflig, aber es geht. Beim Tackle haben sich seit der ersten Schleie viele Sachen geändert. Wer sich mit dem beangeln von Schleien befasst, der kommt über kurz oder lang zu den Engländern und dann früher oder später zu Fred J. Taylor. Der hat im Heft "Tench Fishing" sehr aufschlussreich darüber geschrieben, wie man vor sechzig Jahren das betrieben hat. Vieles davon findet in der Zwischenzeit bei mir Anwendung. Angefangen bei der Rute die er darin empfiehlt, eine hohl gespliesste Chapman of Ware, Hunter 12ft. Er war kein Freund von Risiko und wenn man mit gespliessten Coarse Fishing Ruten ans Wasser geht, sollte man das Tackle den Gegebenheiten im Wasser, Zielfischen und überraschenden Beifängen anpassen. Meine Hunter ist eine NL, new look - reduziert auf das wesentliche. Auch wenn ich weiss, dass dieser Marketing-Gag damals dem Kostendruck und Konkurzenzkampf geschuldet war, so gefällt sie mir trotzdem ausgezeichnet. Bei der Rolle weiche ich bewusst von Taylor's Empfehlung ab. Eine gute Centrepin aus dieser Zeit macht einfach mehr Spass als eine Spinning Reel. Wenn die Wurfdistanz nicht entscheidend ist, so geht dies ausgezeichnet. Meine Wahl ist eine J.W. Young Rapidex. http://www.jwyoungs.co.uk/rapidex.htm Auch die Schnur ist eine klassische. Die Maxima Chameleon hat genügend Dehnung um der Rute zu helfen Fluchten von starken Fischen auszubremsen und die Ringe, als auch den Bambus zu schonen. Eine vorgedehnte Schnur wie eine Stroft GTM ist nach meiner Auffassung nicht das richtige für dieses Material. https://www.maxima-line.de/maxima-schnüre/maxima-chameleon-red/ Auf die Schnur fädle ich zuerst eine kleine Stachelschwein-Pose von Joe McLean und dann ein Stück Float Rubber um sie zu fixieren. Ideal für die Lift Montage wie sie FJT beschreibt. Bei den Haken will ich mich aber nicht rumärgern, sondern nehme moderne japanische Wormer F-875 von Sasame in der Grösse 8. Die sind sehr scharf, dunkel, sehr dünn und für den Einsatz genügend stark. Unauffällige Haken sind bei den Schleinen wichtig. Die lassen sich sehr viel Zeit den Köder zu prüfen. Das einzige was mich an den Haken nervt, ist der Umstand, dass es die nicht Barbless gibt. Habe den Hersteller angefragt und bin über die Anwort etwas erstaunt. Dies sei auch schon von Händlern aus der Schweiz verlangt worden, aber sonst von nirgendwo in Europa. In Japan seien es nur ganz wenige Forellenfischer die Barbless fischen. Nun ja, das Freiangelrecht mag bei uns für vermehrte Nachfrage sorgen. Wie auch immer, so muss ich halt da noch selber abdrücken. https://www.sasame.co.jp/english/hooks/ringed-eye.php Den Haken binde ich mit einem Palomar-Knoten direkt an die Hauptschnur. An dem Spot wo ich angle, da geht das gut ohne Vorfach. Der Knoten ist mein absoluter Lieblingsknoten um kleine Sachen wie Haken, Wirbel oder Snaps anzubinden. Einfach zu binden und extreme Knotenfestigkeit. http://www.angelknotenpage.de/Knotenbank/palo.htm Etwa 8cm vor dem Haken klemme ich ein Bleischrot in Grösse SSG (steht für Swan Shot Grain). Dieses Ankerblei reicht um die Pose so zu halten, dass nur noch der kleinste Spitz aus dem Wasser schaut. Je nach den Verhältnissen reichen gemäss Taylor auch noch kleinere Posen mit einem AA oder sogar BB (das steht für Black Bird - es wurden ja ursprünglich die Schrotkugeln der Jäger verwendet). Weiches Bleischrot (Super Soft Shot) macht die Firma Dinsmore , auch als non toxic für den britischen Markt. Die Version die man in der Schweiz kaufen kann ist vermutlich die günstigere lead Version. https://www.dinsmores.co.uk/viewcategory/?catId=4 Jetzt mache ich ein paar Mistwürmer aus dem eigenen Kompost auf den Haken und gebe acht, das dieser wirklich gut vom Köder verdeckt ist. Da ich nicht das erste Mal hier fische, weiss ich wie tief ich etwa die Pose festmachen muss. Aber eben, nur in etwa. Es braucht sicher fünf mal werfen und nach stellen, bis ich zufrieden bin. In der Zwischenzeit beginnen einige Hechte in der Nähe sich bemerkbar zu machen. Ich hoffe die verscheuchen mir die Schleien dann nicht von meinem Spot. Nun schütte ich ein wenig Futter in den Gemellendeckel mische dies mit wenig Wasser an. Die Betonung liegt auf wenig. Nur weil anfüttern erlaubt ist, heisst dies nicht, dass man es im grossen Stil machen muss. Es reichen zwei, drei Golfbälle rund um den Köder und anfüttern am Tag davor oder gar über längere Zeit ist in keiner Art nötig. Entweder man weiss bereits wo sie durchziehen und fressen oder man kundschaftet es vorher aus. Kommen sie oder kommen sie nicht? Da, ein dunkler Schatten zieht knapp vor dem Steg vorbei. Aber fressen wollen sie noch nicht. Dafür mach sich wieder ein Hecht bemerkbar. Hinter mir höre ich den Specht hämmern und bald werde ich wohl auch wieder den Pfau hören der auf igend einem Bauernhof hier lebt. Rotfedern machen Ringe im Wasser, aber keine Schleie mehr in Sicht. Oder doch, dort hat es wieder eine. Und noch eine zweite Schleie. Eine kommt langsam näher zu meinem Köder. Die Spitze der Pose wird streng beobachtet. Je nachdem würde sie abziehen oder die Pose kommt ganz rauf und zeigt den Hebebiss an. Meine Hand sucht die Rute. Jetzt, ja, sie hängt. Sie flüchtet, die Rätsche der Centreping schreit auf, die Flucht bremse ich mit dem Finger am Rand der Rolle. Ab und zu drehe ich die Rute so, das die Ringe nach oben zeigen und belaste damit den Blank auf beiden Seiten. Sobald der Fisch müde wird, versuche ich ihn zu keschern. Denkste, noch eine Flucht. Aber jetzt. Ab in den Kescher, Fisch versorgen, Haken neu beködern und auswerfen. Nach ein paar Minuten zieht eine grosse Schleie mit zwei kleinen ganz nah bei ihr sehr eilig vorbei. Die wollen wohl die Hecht täuschen und ihnen vorgaukeln sie seien ein riesen Fisch. Noch ein wenig Zeit verstreicht und da macht sich wieder eine Schleie in Richtung Köder auf. Ich versuche mich möglichst nicht zu bewegen. So nah wi ich beim Fisch bin würde er mich in Dämmerlicht wohl schon sehr gut sehen können, wenn er den nur schauen würde... Aber er interessiert sich zum Glück mehr um meinen Köder. Und..., Fisch hängt. Etwa gleiche Grösse wie die erste Schleie mit gleicher Stärke. Es klappt auch jetzt alles gut und Nummer zwei ist im Kescher. Fisch versorgen, ein paar Fotos, zusammenräumen und ab ins Homeoffice. Am nächsten Tag mach ich die eine Schleie mit gehacktem Peterli und Parmaschinken im Bauch und Mehl, sowie etwas Parmesan, Salz und Pfeffer auf der Haut in der Fisch-Bratpfanne. Sie ist fast etwas zu klein dafür. Die Fische waren um die 45cm. Zusammen mit etwas Kartoffeln mit Butter und Schittlauch, etwas Zitrone und Mayonnaise eine feine Sache. Der zweite Fisch habe ich meinem Vater gebracht. Der isst jetzt zum ersten Mal in seinem Leben eine Schleie. Noch etwas zu gespliesseten Ruten und Centrepin. Muss man sich das beim Angeln auf Schleien antun, mit solch antiquirtem Gerät zu fischen? Nein, muss man nicht. Aber es macht sehr viel Spass. Für mich etwas der ganz schönen Sachen die man machen kann und ich hätte überhaupt keine Lust so etwas wie es heute gängig ist mit Selbsthakmontage und Boilie am Haar auszuprobieren. Durchaus möglich, dass so mehr Fisch und grösserer Fisch geht. Ist aber nicht mein Ding. Gruss Mötti
  8. Schreck Jubiläum

    Dr. David Popp, welcher zusammen mit Reinhold Bruder das Interview mit Fritz Schreck in den 90ern gemacht hat, ist mit einem Bericht über neun europäische Bambus Rutenbauer der Zeit nach dem 2. Weltkrieg im "The American Fly Fisher" vom Sommer 2019 vertreten. Fritz Schreck ist auch unter den Porträts und es hat einige interessante Informationen darunter. Unter anderem der unglaubliche Output von rund 200 Ruten pro Wochen Ende der 40er Jahren. Wenn das stimmt (die Aussage er habe nie Werbung gemacht sondern nur mit Mund zu Mund Propaganda gearbeitet war ja offenbar nicht so ganz richtig, wenn ich mich recht erinnere hat er dies im Interview gesagt), dann müssten noch einige sehr alte Ruten von ihm beim einen oder anderen Liebhaber im Kleiderschrank hängen. http://www.amff.org/wp-content/uploads/2019/12/2019-Vol45-No3web.pdf Gruss Mötti
  9. Float Maker

    Nein, kein schlechter Ruf. Aber die eine Diskussion hat mich sehr interessiert und ich habe sie aufmerksam verfolgt. Ein Forum lebt von verschiedenen Meinungen, Erfahrungsaustausch, guten Berichten in Schrift und / oder Bild und soll ja mehr als gleichgeschaltene Wissensverrmittlung sein. Gruss Mötti
  10. Float Maker

    Hoi Ronabout Danke Dir vielmals. Ich habe von Dir schon einige Beiträge gelesen und Deine Antwort schon fast erwartet. Ich habe absichtlich nur für mich geschrieben. Jeder kann machen was erlaubt ist, was ihm Spass macht und für ihn stimmt. Ich bin spät zur schönsten Leidenschaft der Welt gekommen und habe nicht annähernd so viel Zeit dafür wie ich gerne hätte. Deswegen ist mein Erfahrungsschatz und Wissen nicht mit Deinem zu vergleichen und das Risiko mit Wurm Forellen zu verangeln wäre bei mir um ein vielfaches grösser. Aber auch für mich ist das Posenangeln eine ganz tolle Sache, insbesondere mit altem Gerät. Hoi Florian, bin selber auch Anfänger mit der Fliegenrute. Umso ist es für mich ein Anreiz dies in den Ferien möglichst intensiv zu machen. Gruss Mötti
  11. Float Maker

    Danke Dir, Florian. Ich fische nicht so oft Forellen und habe mir vorgenommen in Zukunft dies nicht mehr mit Wurm und Zapfen zu machen. Machte dies bis jetzt auch sehr selten. In den Ferien im BEO will ich die Fliegenrute schwingen, oder eventuell mal auch Spinnfischen. Aktuell kommen Stachelschwein Posen bei mir für die Fischerei mit Lift Montage auf Schleien zum Einsatz. Da hänge ich gerne Mistwürmer dran. Für mich eine sehr schöne und spannende Sache. Irgendwann dieses Jahr geht es dann mit Pike Bunges und KöFi auf Hecht und mit kleinen Floats und Mais auf Schwalen. Gruss Mötti
  12. Meine nicht Geld und Aufwand, sondern Können , Du machst Sachen die würden mir nie gelingen. Aber danke. Gruss Mötti
  13. Das geht mir bei Deinen Gerichten sehr oft so. Aber Deine Finesse habe ich nicht. Eintöpfe und einfache, rustikale Sachen bringe ich hin, mehr geht nicht. Gruss Mötti
  14. Waldfeuer Schleie Eine Schleie, frischer Thymian, Pfeffer und Salz. Gruss Mötti
  15. Vorstellung

    Hoi Timo Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
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