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BergseeNamay

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Über BergseeNamay

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    Frischfleisch
  1. Ein ähnliches Problem wie ihr bei den grossen Raubfischen im Unterland beschreibt, kenne ich auch bei uns in hochgelegenen Bergseen. Die meisten Fischer benutzen dort Silch mit einer Tragkraft von etwa 3-4,5 kg. Das Vorfach am 8er, 6er, 4er und 2er Haken liegt bei den (meisten benutzten) VMC und Mustad Haken etwa bei 18-22 und hält fast nichts. Aus meiner Sicht reicht das einfach bei ganz kapitalen Fischen nicht. Selber benutze ich jeweils ein 5,5 kg Vorfach mit 7,7kg Hauptsilch. Ich bin auch überzeugt davon, dass die Silche sehr oft nicht ihre angeblichen 4kg aushalten. Oft reissen sie schon beim kleinsten Widerstand und wenn man mich fragt ist das von den Herstellern gewollt, damit sie mehr Umsatz machen können. Das Hauptproblem, welches ich feststelle, ist aber nicht, dass zwischendurch mal ein kapitaler Fisch mit Haken abreist: Das wirkliche Problem sind viel eher die vielen Haken, welche irgendwo an Steinen, Seegrass oder sonstwo hängen bleiben und dann abgerissen werden und im See verbleiben. Die Köder hängen oftmals noch am Haken und wenn ein Fisch vorbeischwimmt beisst er dann auf den Köder mit Haken und hängt selber an einem Stein fest oder schluckt den Köder und stirbt irgendwann am Haken im Bauch. Selber habe ich schon festgestellt, dass wenn man mit stabilerem Silch fischt, man mit etwas stärkerem Ziehen auch viele Haken noch lösen kann, welche sonst mit schwachem Silch einfach abgerissen werden würden. Das gilt speziell, wenn man nahe am Grund den Köder durchzieht und daher viele Hänger hat. Gerade beim letzten Mal fischen habe ich wieder einen grossen Namaycush gefangen, der sonst 100% verendet wäre mit Haken im Bauch/Maul.. und das war bei weitem nicht der Erste. Würden alle Fischer mit stabilerem Vorfach fischen, würden sicher einige Fische weniger sinnlos kaputt gehen.
  2. Danke, ja ich habs bereits gesehen, werde im Spätsommer dann mal Zeit zum Fischen haben. So eine Riesenforelle wie deine hab ich aber glaub noch nie gesehen und meine Fische sind meist etwas kleiner:-)
  3. Hallo zusammen, möchte mich kurz vorstellen: Ich bin fast 30 und fische nun seit der Hälfte meines Lebens regelmässig mit Jahrespatent in Graubünden. Anfangs noch eher der Bachfischer, bin ich nun immer mehr zum Bergseefischer (vor allem auf Namaycush) geworden. Folgende Fischarten habe ich schon gefangen, absteigend nach Häufigkeit: - Elritze (nur als Köder) - Bachforelle - Seesaibling - Kanadische Seeforelle (Namaycush) - Regenbogenforelle - Seeforelle - Felche - Bachsaibling - Äsche - Egli - Strömer (released) - Groppe (released) - Trüsche - Rotfeder (released) - Brachsmen (würde ich nun auch releasen) Die Fischerei mit Wanderung zu hochgelegenen Bergseen gefällt mir am besten. Ich mag die Abwechslung und probiere immer wieder mal neue Bergseen oder -bäche aus, auch um die Landschaft zu geniessen. Gerne würde ich auch einmal in der Schweiz einen Zander, einen Hecht oder einen Wels fangen, habe aber noch keine Ahnung wie das geht und auch nicht die Ausrüstung dazu. Bei den Eglis habe ich auch noch viel zu lernen... Teilweise bin ich in der Schweiz auch am Eisfischen im Winter. Im Ausland möchte ich gerne ab nächstem oder übernächstem Jahr einmal auf Lachs, Arctic Char oder Taimen fischen.