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Stefan

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Über Stefan

  • Rang
    Angelmeister
  • Geburtstag 22.11.1979
  1. Felchenausrüstung

    20g Blei, um Gottes Willen Die meisten Leute fischen mit 7-8g, seltener auch mit 10g. Ich selber fische meistens mit 3,5-4g. Nur wenn ich Seitenströmung bei verankertem Boot oder Drift vom Wind habe, gehe ich auf 7g. Ich fische ebenfalls eine Stucki Spexial, jedoch in der Länge 240cm. Bei der Länge ist es halt Geschmackssache. Manche spüren die Bisse und manche sehen Bisse. Wenn man sie spüren will, ist eine kurze Rute sicher besser. Ich nehme die Bisse zu >80% optisch wahr. Ich habe längere Ruten lieber, da ich Vorteile im Drill sehe und auch beim Keschern, weil es mich anscheisst, wenn die Hegene viel länger als die Rute ist. Früher habe ich jahrelang Ruten von 2,70 bis 2,80 gefischt. Als ich was Neues ausprobieren wollte, war die Spexial noch nicht lange auf dem Markt und ein Topmodell. Aber das war auch noch im letzten Jahrzehnt Und da es von dieser nur bis 2,40m gab, bin ich halt auf 2,40m gegangen. Bin absolut nicht mehr up to date, was Felchenruten betrifft und mittlerweile gibt es viel mehr hervorragende Ruten, die auch günstiger sind als die Spexial. Die Lessi F1 soll noch ziemlich beliebt sein. Die gibt es sowohl mit Schraubrollenhalter, wie auch mit Schieberingen. Ich kann schlecht Ruten empfehlen, da ich eben schon viele Jahre nichts mehr gekauft habe und keinen Überblick über den Markt habe. Ich möchte aber noch Folgendes zu bedenken geben. Bei keiner anderen Fischerei merkt man das Gewicht der Combo mehr als beim Felchenpimpen, da man die Hegene stundenlang "hebt". Billige Ruten sind nicht per se schlecht, aber zum Teil sehr schwer. Die Balzer Diabolo Neo Felchen ist bei gleicher Rutenlänge doppelt so schwer wie die Stucki Spexial. Und wenn man auch noch Saiblinge aus 40-60m raufholen will, ist eine eher semiparabolische Rute für einen härteren Anhieb wohl besser. Wenn man nur in 7-30m Felchen fangen will, ist eine Vollparabolische wie die Spexial super.
  2. Da die Aare in Bern ein Gewässer mit gemischtem Fischbestand ist, also keines mit vorwiegendem Edelfischbestand, darf man das ganze Jahr hindurch fischen. Da es im Kanton Bern keine Regeln gibt wie in anderen Kantonen, die bestimmte Köderarten in bestimmten Zeiten verbieten, ist es also nicht verboten. Wenn du aber mit der Fliegenrute und Nymphen in dieser Jahreszeit dort fischen gehst, könnte es negative Kommentare geben, da für die meisten Fischer gewisse Methoden verpönt sind, wenn sie zu wenig selektiv sind und potenziell geschützte Fischarten verangelt werden. Es hat ja nicht nur die Bachforelle Schonzeit, sondern auch die Äsche. Man geht ja auch nicht auf dem See während der Seeforellenschonzeit schleppen mit Ködern in Forellengrösse und OHNE Stahlvorfach oder während der Hechtschonzeit mit Ködern in Hechtgrösse und MIT Stahlvorfach. Wenn du also gezielt auf Barben fischen willst, dann würde ich vorschlagen, diese nur auf Sicht zu befischen oder mit anderer Ausrüstung und Ködern, die keine Zweifel offen lassen, dass du es auf Barben abgesehen hast. Grundfischen mit Fleisch oder Käse zum Beispiel
  3. Tackle Porn

    Als ich noch in die Lehre ging (1996-2000), habe ich mir mal ein Fliegenset für 140 Stutz gekauft. Nach 1x Fischen am Wasser ist die Rute auf dem Weg nachhause bei einem ungünstigen Windstoss und der grossen Angriffsfläche vom Futteral vorne in die Speichen gekommen und weil es sie einmal um die Achse drehen konnte, wurde aus der 2-teiligen Rute eine 7-teilige "Reiserute" Da ich das gleiche Set nicht nochmal kaufen wollte, habe ich tiefer in das Portmonaie gereckt und eine Sert Grosskernrolle (Piam Concept), eine Orvis Silver Label und ne ordentliche Schnur gekauft. Um 2001 habe ich dann das Interesse am Fliegenfischen verloren und mir seit Jahren gesagt, dass ich irgendwann wieder damit anfangen will, sobald ich eine neue Rolle gekauft habe, weil die alte von Sert aus Stahl und sauschwer war. Als ich letztes mal in London war, ging ich nicht nur pokern und Sightseeing machen, sondern, wie man mich halt so kennt, ging ich noch Fischerläden abklappern. Dabei bin ich über Folgendes gestolpert: Hier noch ein offizielles Beweisfoto, dass ich in London war und wo ich das Geld für die Rolle her hab
  4. Gewässer-Pics und Impressionen 2018

    Im Juni war ich paar Tage bei den Ösis. 1. Bild ist noch aus der Schweiz auf dem Weg ins Tirol.
  5. Frage: Felchen beim Kayakfischen - Anker?

    Ein mobiler Bootssteg Der Link ist falsch. Richtig wäre: http://www.aquos-europe.com/
  6. Tackle Porn

    @Perikles Ich weiss genau, was du damit ausdrücken willst, aber ich habe doch nicht gepredigt, dass Hi-End das einzig Wahre ist?!? Von meinen etwa 12 Rollen hat nur eine einzige mehr Wert als 300 und von all meinen Ruten hat ebenso nur eine einzige mehr Wert als 300. Und bei Ködern sage ich halt, dass wenn man schon wenig fischen geht, es umso wichtiger ist, den besten Scheiss zu verwenden, damit man keine Zeit mit minderwertigen Ködern verschwendet, die weniger ausgereift, weniger schön sind, schlechter laufen und weniger Fische fangen. Egal wie gut oder schlecht man fischt, mit guten Ködern hat man immer mehr Erfolgsaussichten als mit schlechten Ködern Ich habe in einer Sklaventreiber-Bude gearbeitet und das letzte Jahr war fischertechnisch mein Tiefpunkt des Jahrzehnts. Ich habe innerhalb von einem Jahr über 450 Plusstunden gemacht und ging 33x am Samstag arbeiten. Abzüglich Ferien, verlängerten Wochenenden und Feiertagen habe ich nur 5x am Samstag gefehlt und das waren alles Samstage mit Vereinsanlässen. Glaub mir ... ich wäre noch so gerne häufiger fischen gegangen, war aber ständig kaputt und müde. Und an Sonntagen war auch noch häufig schlechtes Wetter. Aber das lasse ich nun hinter mir. Habe gekündig. Und wie @Seeforellenkönig schon erwähnt hat, ist das hier der Tackle-Porn-Thread. Wenn es ein Food-Porn-Thread wäre, würde man auch nicht Fotos von Spaghetti mit Ketchup, eine Cervelat vom Grill, Instant Nudeln oder einer Scheibe Brot nur mit Butter drauf posten. Es gibt halt optisch nicht viel her und man kann damit schlecht unter Gourmets prahlen, aber satt macht es trotzdem
  7. Tackle Porn

    Zum Thema Schnurfüllung: Also ich mache auch immer ganz voll. Lieber schneide ich 15m ab, weil es zu voll wurde als dass ich zu wenig oder gar nicht unterfüttert habe und die Schnur bis 2-3mm unter den Rand kommt. Ich frage mich bei Fotos von Leuten ständig, wie man so überhaupt fischen kann, wenn die Spule nur zu 50-70% voll ist und bis zur Abwurfkante 3-5mm (wohlgemerkt im Radius, nicht im Durchmesser) Luft ist. Solche grauenhaft schlecht gefüllte Spulen sieht man nicht nur bei privat aufgespulten Rollen, sondern auch im Laden bei Fischersets (z.B. Sets zum Schleppfischen), weil halt die Schnur nicht ab Grossspule kommt, sondern eine 110m Spule ist. Bei Spulen, die nicht gefüllt sind, verschenkt man doch nicht nur Wurfweite, sondern auch Einzugsgeschwindigkeit. Zum Thema Markenfetischismus: Beim Fischefangen geht es doch nicht primär um die Marken, sondern darum, dass etwas gut aufeinander abgestimmt ist? Ich habe schon viele dutzend Combos von Leuten angefasst und zum Teil auch Probewürfe gemacht und es hat mir absolut nicht gepasst. Die Hauptschnur ist viel zu dick für den Zielfisch, es hat zuwenig Schnur auf der Rolle, die Rolle ist zu klein für die Rute und/oder vor allem der Spulenkern für die Schnur, das Wurfgewicht der Rute passt nicht zum Köder oder was dann Geschmackssache ist, ist, dass der Rutengriff hinter dem Rollenhalter zu kurz/lang ist. Das Gefühl bei einem Probewurf mit fremdem Gerät, dass es für mich nicht zusammenpasst, habe ich bei über 80% aller Combos! Klar, das liegt auch daran, dass ich fast nur Probewürfe mit Combos von Anfängern mache und wenn ich sie mal nen Wurf mit meiner Combo machen lasse, wundern sie sich, wieviel weiter der Köder fliegt. Ich kann am Bergsee mit kleinen Spinnködern (2-6g) manchmal gleich weit werfen wie andere Leute mit ihrem Buldo und wenn sie spinnfischen, dann 30-70% weiter. Beim Fischen auf Seeforellen ist man manchmal um jeden Meter froh. Qualitativ hochwertiges Tackle kann dabei helfen, dass die Combo gut abgestimmt ist, MUSS ABER NICHT Zum Topic noch bissl was von den letzten Käufen. Neue Rolle zum UL-Fischen. Daiwa Theory 2004 und was schon paar Monate ungenutzt rumlag: Varivas Avani Saltwater Finesse 8xBraid in PE 0.2 (kein Witz). Für die SeeFo-Rolle werde ich irgendwann mal die 12xBraid testen. Und nein, für mich existieren keine 1000er Röllchen. Unter 2000er kommt bei mir nichts ins Haus
  8. Fishingzone / Fischerhüsli / Cabane du pêcheur

    @Lutra Adresse ist seit ner Weile neu: Hauptstrasse 94 2560 Nidau Telefonnummer noch gleich.
  9. Gewässer-Pics und Impressionen 2018

    Hab im Hotel Engstlenalp Murmeliwurst und Murmelischnitzel gehabt
  10. Gewässer-Pics und Impressionen 2018

    Vor Kurzem wurde es mir zu heiss (über 30°) im Unterland und ich ging auf ne 2-tägige Tour in die Berge (20°). Mit Zug über Olten, Luzern nach Engelberg. Mit Gondeln/Sesseln über Trübsee, Jochpass an den Engstlensee. Zu Fuss zum Tannsee rüber, mit Fruttlizug zum Melchsee, Gondel zur Stöckalp, dann Postauto nach Sarnen und mit Zug über Luzern und Olten wieder nachhause
  11. Norwegen 2018

    Oh! My! God! Bei 7:00 ... ich bekam fast ne Herzbaracke, als der Junge die Rute im vordersten Drittel in die Hand nahm, um einen Fisch aus dem Wasser zu nehmen. Mach das 3x und mindestens 1x geht die Rute kaputt ... Hast du ihm dafür nicht eine Lektion erteilt? Merci für das Teilhaben lassen und viel Spass weiterhin
  12. Fischen am Feiertagen im Kt. Bern

    Im Kanton Bern sind soweit ich weiss Feiertage noch nie relevant gewesen, ob man fischen darf. Heute ist Mittwoch, also alles in Ordnung von mir aus. Aber ich bin ja nur ein normaler Fischer
  13. Wann ist ein Forellenbesatz sinnvoll?

    Die Brütlinge wachsen in einem ganz normalen Bach auf, nicht in einer Zucht. Sie werden dann elektrisch abgefischt und in die Schüss umgesiedelt
  14. Wann ist ein Forellenbesatz sinnvoll?

    Bei meinem "Forellen-Hausbach" sieht es so aus: In der Schüss (Kanton Bern) werden Sömmerlinge und Jährlinge besetzt, die in Bächen in der Umgebung aufgezogen werden. Die in den Bächen ausgesetzten Brütlinge stammen von ortsansässigen Forellen ab. Das Lustige ist jetzt halt, dass man bei Bachforellen, die man in der Schüss fängt, genetisch nicht feststellen kann, ob diese naturverlaicht sind oder nicht, da alle aus dem ortsansässigen Genpool abstammen. Man kann also nicht rausfinden, ob alle ausgesetzen Fische abgewandert sind, aufgefressen wurden oder überlebt haben. Und wenn ihr von "aufgefressen" redet, meint ihr da mehrjährige Bach- und Regenbogenforellen aus der Zucht, die das Schonmass schon erreicht haben? Die bei uns in der Schüss sind zwar im Zugerglas (o.ä.) geschlüpft, aber in einer natürlichen Umgebung aufgewachsen und für den Überlebenskampf in der Schüss schon gewappnet.
  15. Mein neuer Feumer

    Erinnert mich grad an folgendes Foto: https://www.boredpanda.com/dog-kissing-fish-photoshop-battle/
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