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barsch horst

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  1. Sinnvoll

    1. Weshalb soll das der KO für diesen Verband sein? Das sehe ich grundsätzlich nicht so. Der SFV versucht hier, wie an anderen Orten auch, unser Hobby und unsere Fischfauna für die Zukunft bereit zu machen. Dazu gehört mE. auch die Diskussion über die Regenbogenforelle. Wenn sie schweizweit auf Ablehnung stösst, dann ist sie damit auch vom Tisch. 2. Hat dem Mensch bereits (und zwar massivst) in die Natur eingegriffen. Jetzt einfach die Finger aus dem Spiel nehmen, geht aus meiner Sicht gerade gar nicht. Verantwortung tragen heisst Fehler zugeben, ausbügeln und nachhaltig mitgestalten. Dann wären nach meiner Logik die Fische ja heute auch noch drin. Entweder war der Sachverständige nicht so sachverständig oder die Regenbogenforellen wurden aus irgend einem unvorstellbaren Grund ausgemerzt (zB. Aliens. Sorry, Spass beiseite).
  2. Hitze Sommer Fangverbot

    @WASABI Das ist mir persönlich etwas stark pauschal ausgedrückt. Worin ich mit dir einig gehe, ist, dass es wohl an der Zeit ist, die Fischerei neu aufzustellen. Aber gleich jedem Aeschenfischer den Respekt vor dem Fisch abzustreiten, finde ich starken Tobak. Wir hatten die Tage einen Thread hier, den man durch Polarisierung und persönliche Angriffe jeden Inhalts beraubt hat. Wenn auch noch die Admins so absolut einsteigen, dann läuft das hier ins Nichts. Bitte bringe doch deine geänderte Einstellung zum Angelsport differenziert ein, damit wir uns konstruktiv über "nachhaltiges Fischen" unterhalten können. Anstatt zu verurteilen und dann den eigenen, als richtig erachteten, Weg nur ansatzweise anzutönen. Das ergäbe evtl. eine spannende Diskussion. Threadvorschlag "Meine Vorstellung der Fischerei 2030", oder so. Petri Barsch Horst aka. Rolf P. S: Einer meiner Ansätze für die Fliegenfischerei in den Flüssen im Mittelland ist zB. Alet statt Aesche.
  3. Fliegenfischen Kurzberichte 2018

    Meine erste Fly-Fi-Saison findet ein Ende. Ich bin immer noch überwältigt. Als ich vor einem Jahr meine ersten Gehversuche mit der Schwabelgerte gemacht habe, hätte ich nie gedacht, dass ich mit der Fliege zahlreich zu Fisch komme. Fliegenfischen ist reinstes Achtsamkeitstraining und jeder Fisch auf Fliege zählt irgendwie doppelt, unabhängig von Fischart und Grösse. Hier ein Bildchen meiner letzten Bafo im 2018 auf Trockene . Gefangen auf mein Lieblingsmuster "Royal Wulff", von den Jungs in dieser Saison umgetauft in "Royal Rolf". 2018 war für mich von der Fliegenfischerei her ein grossartiges Jahr. Danke hierfür an die gesamte Grischa-Bern-Connection und Special Thanks an @grischafario @Gumpenkoenig @nicithefisher @WASABI @zuma für Motivation, technischen sowie moralischen Support und Kompanie. Das folgende Bild ist für euch. B. H. aka. Cousin R. aka. Rolf
  4. Sempachersee

    Wie oft warst du denn dort? Ein Gewässer will erschlossen werden. Fangerfolg ist nicht zufällig. Wer weiss, welcher Fisch im Gewässer wann wo was frisst, der fängt. Bei Seen gebe ich mir normalerweise ein Jahr (mehrere Fischgänge) Zeit dazu. Bliebe der Fangerfolg dabei aus (bis jetzt noch nie passiert), dann würde ich erst die Methoden wechseln und evtl. ein weiteres Jahr durch angeln. Dann wäre es auch bei mir Zeit für einen solchen Post... Tipp: Geh einfach nochmal hin. Evtl. mit jemandem, der das Gewässer kennt. Freu mich auch die Fang-Pics. Petri
  5. Braucht man Cheburashka`s?

    Chebus machen für mich vor allem beim Forellenfischen im Fliessgewässer Sinn. Der Gummi kommt dann wirklich wie ein angeschlagenes/totes Fischchen über den Boden getorkelt. Zudem verhindert das Zusatzgelenk zwischen Haken und Blei, dass der Fisch sich Aushebeln kann. Mit der Grössenwahl beim Haken kann man zudem etwas die kleinen Forellen aussortieren. Am See hat sich das Cherub bei mir nicht bewährt und ich bevorzuge dort fixe Jigköpfe.
  6. Grischa-Bern-Connection 2018

    Mist, so war das nicht gemeint... dachte, ich könne Bild & Text wählen, ohne zuviel Preis zu geben. Sind aber auch nicht wirklich Secret-Spots. Wünsche dir jedenfalls viel "Schlutz".
  7. Fangberichte Fliegenfischen 2016

    War gerade auf Klausur mit der Fliegenrute. Mehr dazu unter Grischa-Bern-Connection 2018
  8. Grischa-Bern-Connection 2018

    Mit der Fliege in Klausur Freitagnachmittag, die Arbeit ist aus. Der Berg ruft. Ich habe was vor, nämlich Fliegenfischen auf Forelle, alleine. Nach rund einem Jahr Wurfpraxis, rumbasteln an der Ausrüstung und Erfahrungen in verschiedenen Gewässern, will ich in die sprudelnden Bäche unserer Highlands. Ich habe grossen Respekt davor, diese Gewässer mit der Fliege zu beangeln. Wenig Raum, viel Strömung, steiles Gelände, fragile Ökosysteme und scheue Fische sind Stichworte. Entsprechend erachte ich die Möglichkeit enttäuscht zu werden gross. So schraube ich im Vorfeld meines Vorhabens die Erwartungen runter und hole bei passionierten Forellenjägern Tipps ein, damit ich zumindest technisch vorbereitet bin. Was folgen sollte, entsprach dann nicht den skizzierten Erwartungen... Gegen vier Uhr abends fahre ich mit dem Auto über den Hauptfluss im Tal. Das Wasser ist stark angetrübt von den gewittrigen Niederschlägen der letzten 24h. Einzig die kleineren Seitengewässer bringen klares Wasser ein. Somit beschliesse ich eine Mischwasserzone aufzusuchen. Am Wasser orientiere ich mich und verschaffe mir ein Bild über Wassertiefe, Lage der grossen Steine in den tieferen Zügen, Wind, Strömung usw. Anschliessend setze ich mich ans Ufer und beginne zu knoten. Das gezogene Vorfach wird auf der dicken Seite eingekürzt, eine Nymphe an eine Vorfachspitze geknotet und als «Bissanzeiger» kommt, einen guten halben Meter oberhalb, eine buschige Trockene an einen kurzen Seitenarm. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis ich die Montage mit Springer sauber geknotet habe und ready bin für den ersten Wurf. Ich erhebe mich von den Steinen, positioniere mich so, dass ich mit meinen Wurfskills die ausgemachten Unterstände überwerfen kann und wedle erstmal etwas leer. Dann lege ich die Line zu stark in die Hauptströmung, die Köder treiben an den grossen Steinen vorbei. Bereits der zweite Wurf gelingt besser, die Nymphe sinkt ab, treibt über ein paar Steine am Grund des Zuges und Zack, ein Ruck geht durch die Schnur, ich hebe die Rute, der Fisch hängt. Mir geht alles zu schnell, mein Herz klopft aber der #4-Schwabelstock macht seine Arbeit gut, puffert die Fluchtversuche souverän und gemeinsam ziehen wir den Fisch über den Kescher. Die Forelle wird irgendwo an der Grenze zum Schonmass gewesen sein, ich habe sie nicht gemessen, sie schwimmt wieder. Noch schreibe ich diesen Fisch dem Zufall zu... Die «scheuen» Forellen sind heute arg ausgelassen. In der nächsten Stunde werde ich zwei Bisse nicht verwerten können, eine im Drill verlieren und zwei weitere Fische in den Kescher führen. Der Bock des Tages bringt mich, durch eine vehemente Attacke der Trockenfliege, fast an den Rande eines Herzstillstandes (Sorry das verwackelte Handybild). Nach einer guten Stunde höre ich auf, setze mich hin, denke über das Erlebte nach, grinse, danke, rauche. Abends dann, vor dem Hüttchen auf ca. 1000müM, trinke ich Bier und schaue den Schwalben beim Tanzen zu. Gedanklich arbeite ich daran, die Erwartungen an den nächsten Tag runter zu brechen. Mein Plan ist die Begehung eines steilen Montag-Mittwoch-Samstag-Gewässers. Ich kann kaum einschlafen, denn schliesse ich die Augen, sehe ich eine orange Fliegenschnur vor meinem inneren Auge enge Schleifen ziehen... Wer braucht schon einen Wecker, wenn man fischen geht? Kaffee, Zähneputzen, raus. Es ist noch fast dunkel. Während ich das Tal hinauffahre, sehe ich am Strassenrand einzelne Fischer ihre Ausrüstungen vorbereiten. Hoffentlich bin ich an dem heute gewählten Teilstück alleine unterwegs. Ab in die Watkleidung und los... Da geht’s hoch: ...und das treffe ich dann an: Das fischen hier ist ein Herumgetänzle und -geklettere. Oft kann der Standort für die Würfe kaum gewählt werden. Ich wedle auf engem Raum den Köder irgendwie halbwegs brauchbar und aus grösstmöglicher Deckung in die Pools. Dabei mache ich drei wichtige Erkenntnisse und leite daraus folgendes Mantra ab. «Vertrau deinen Skills, Fische mit Achtung und gründlich» 1. Stil ist sekundär. Vergiss den Wurfkurs, wirf intuitiv. Wedle den Köder irgendwie an der Botanik und dem Gelände vorbei. Er muss einfach so ins Wasser, dass die Schnur nicht gleich von der Strömung weggetragen wird. 2. Sei bereit. Bisse auf die Trockene kommen oft unmittelbar nach dem Aufsetzen. 3. Fische gründlich und mit Ruhe. Bisse auf die Nymphe lassen zT. auf sich warten. Man darf die Pools ausgiebig befischen. Auch der fünfte Wurf kann noch einen Biss bringen. Mache jeden Wurf mehrmals, verbessere ihn Versuch für Versuch. Schenke bei jedem Versuch einem einzelnen Faktor extra Beachtung. Alles wird eins, Ruhe kehrt ein und die Fische beissen. Viel zu schnell erreiche ich eine Hochebene, wo der Bach durch grosse Schwellen verbaut ist. Das mag ich nicht und steige ab. Beim Wagen angekommen tausche ich mich dann mit andern Anglern aus. Sie sind auch der Meinung, dass die Forellen die Tage ein aussergewöhnliches Beissverhalten an den Tag legen. Wahrscheinlich sind die gestiegenen Wassermengen und der Kälteeinbruch Trigger für die Fische, welche zum Fressen animieren. Dann gibt’s erstmal Kaffee und Scheisshaus im Dorfspunten. Was für ein Millieuwechsel. Sozusagen vom Gumpen zum Stumpen... Kurz vor Mittag steige ich knapp oberhalb des Dorfes erneut in den Bach. Motiviert aber ohne grossen Ehrgeiz. Ich habe gestern und heute bereits soviele Fische gehakt, wie ich mir nie erträumt hätte. Und genau hier setzen die Fische heute noch einen drauf, indem sie vermehrt auf die Trockene knallen. Alles, was ich über das Abhängigkeitspotenzial einzelner Drogen weiss, wird postwendend an die Wand gefahren. Dieser Kick hier ist unbeschreiblich. Selbst im grossen Lärm eines Gebirgsbaches hört man den «Schlutz» raus, wenn sich eine Forelle die Trockene reinschlürft. Gepaart mit den optischen Reizen eines aufsteigenden Fisches und einer sich anschliessend streckenden Line hat das echt Potenzial. Wie getrieben fische ich mich in den Zuckersturz, immer weiter, von Stelle zu Stelle. Dass ich vielleicht mal etwas essen sollte, merke ich daran, dass ich vermehrt Probleme mit der Botanik kriege und mit zittrigen Fingern neu Knoten müsste. Ich steige aus dem Bach und esse was. Nach dem Essen fahre ich das Tal raus und setze spontan nochmal den Blinker. Nur noch ein paar Würfe... Wieder vergesse ich mich. Fische mich Bergwärts von Pool zu Pool. Die Fische beissen. Der frisch angejunkte an der Gerte, vergisst abermals alles um sich herum, zB. dass er zuhause Familie hat und noch die Wochenendeinkäufe tätigen sollte. Das Telefon holt mich zurück in die Realität. Zum Glück, denn ich sah es schon Nacht werden... und wie ich langsam verfilze, sich mein Blick nach innen zu richten beginnt, ich meinen Namen vergesse, wie ich bärtig und asozial werden könnte mit dieser blöden Gerte in den Fingern. Nach dieser Session hat meine Schnur etwas Dressing verdient. Mit breitem Grinsen reinige ich meine Ausrüstung, verstaue sie im Wagen, stecke mir eine Zigarette zwischen die Lippen, drehe das Zündschloss und rolle los. Bonne Lecture an alle und tight lines. P.S: Sorry für die Bildqualität
  9. Youtubeschätze

    Auf dem Bielersee schon öfters beobachtet. Scheint auch auf Kleinfisch Spass zu machen, erhöht aber die "Gefährtsdichte" in der Uferzone noch zusätzlich. Aber wo soll die Grenze gezogen werden? Ich bin grundsätzlich gegen Verbote, weil Gesetze nur Sinn machen, wenn sie auch vollzogen werden. Das wäre schlicht unmöglich (gestern über 40 sups gezählt in rund einer Stunde am Wohlensee um die Wohleibrücke). Bei einem solchen Sommer wird jede hinterste Ecke der Schweiz zum urbanen Naherholungsgebiet, damit müssen wir wohl leben bei dieser "Bestandsdichte" von Menschen... Da hilft meiner Meinung nach nur Sensibilisieren (oder freiwilliger Verzicht). Oder dann "Bestandsmanagement" bei unserer Art, aber da bin ich auch dagegen!
  10. Bergsee Saison 2018

    Vorausgesetzt, man kann schön sehr gut Fische fangen... Tolle Bildstrecke. Merci für's Zeigen. B. H.
  11. Fliegenfischen Kurzberichte 2018

    Einmal mehr eine schöne Mittelgrosse ;-) Die Gewässer deiner Region scheinen noch eine ganze Menge Überraschungen parat zu haben. Verwundert mich aber eigentlich nicht, wenn ich sehe wie schonend ihr mit den Beständen umgeht. thumps up!
  12. Hecht zubereiten

    Thai-Curry. Einfach Pouletgeschnetzeltes durch Hechtgeschnetzeltes ersetzen... Funktioniert prima, einer meiner Favoriten.
  13. Chancen auf Bachforelle

    @carpigirl Nimm einen Mepps-Spinner in Grösse 2-3. Diese sind für Einsteiger gut zu führen, günstig bei allfälligem Verlust und ziemlich fängig. Montiere Einzelhaken und ab die Post (damit fängst du evtl. auch die anderen mittelgrossen Fische falls Alet oder Barben). Wünsche nice try Horst
  14. Wundersame Zänderfänge

    Aber Wasabi, was soll die Aufregung wegen ein paar Schreibfehlern? Ich habe noch selten einen pädagogisch so wertvollen Zeitungsbericht über einen Fang gesehen. Posen mit einem Zander im Laichkleid, eine Menge Blut, Ort super erkennbar und dann erst noch die Schreiberei... Zitat: "Einen solchen grossen Zandern zu angeln, gilt unter Fischern als besondere Herausforderung. Die Raubfische gelten als ziemlich argewöhnisch und lichtscheu - dementsprechend schwierig ist es, sie mit der Angel zu fangen. " (Stimmt, da muss man schon hartnäckig penggelen und zielen können...). Eine bessere Zielscheibe für Tierschützer kann ein Fischer gar nicht abgeben! Ich werde mich hüten, solche Berichte meinen Jungfischern vorzuenthalten. Danke Züriost, das ist ein 1A Lehrmittel zum Thema "die vier Fälle der deutschen Sprache", "Nachhaltigkeit", "Biodiversität" & "Neozoten". Und das erst noch for free! Lehrmeisterliche Grüsse & Petri Heil euer Horst aka "Schreibtischtäter" P. S: Die Redaktion habe ich angeschrieben, mit der Bitte auf solche Beiträge doch in Zukunft zu verzichten, da Deutsch eher schlecht & fachlich fragwürdig. Bin gespannt auf die Reaktion... Tbc.
  15. Fliegenfischen Kurzberichte 2018

    Hei Hannes, ich mag deine Angelei. Sie ist bis ins Detail ausgeklügelt auf "Nachhaltigkeit". Ich glaube schonender für den Fisch, als du unser Hobby betreibst, kann man es fast nur noch ohne haken betreiben... Daumen nach oben! R. aka B. H.
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