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barsch horst

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  1. Was macht Ihr für die Fische?

    Hallo Jo ( @Terraformer) Was für ein "schöner", emotionaler, grundehrlicher Text! Danke für diesen! Petri Horst
  2. Grischa- Bern- Connection 2020

    Adios 2020 Dieses Jahr war wohl für alle bedenkenswert. Das C. Wort mag ich schon gar nicht mehr schreiben. Während des Lockdowns im April/Mai war meine verkraftbare Bildschirmzeit für das Jahr bereits um ein mehrfaches überschritten und somit verspürte ich bereits im Juni null Antrieb mehr, irgend etwas hier nieder zu schreiben. Aber umso grösser wuchs das Verlangen auf echte Begegnungen mit Freunden, Gewässern, Fisch und Natur. Wenn immer ich konnte, schlich ich mich mit der Gerte davon und durfte dabei viele bleibende Momente sammeln, welche mein inneres Gleichgewicht wiederherzustellen vermochten. Dazwischen dann immer wieder Rückschläge, gecancelte Vorhaben, von einem Virus abgewürgte Herzensangelegenheiten. Anschliessend wieder aufstehen, Schwamm drüber und weiter… Deshalb möchte ich hier vor allem das Positive hervorheben, das gab es nämlich durchaus: Klare Höhepunkte bot dabei ein Trip ins Engadin und das Puschlav. Dabei durfte ich eine Menge neuer Gewässer kennen lernen und dabei richtig schöne Fische fangen. So konnte ich auch ohne Grischa-Bern-Treffen meine geschätzten Bündnergewässer aufsuchen. Dabei lernte ich einiges über die Fliegenwahl an Bergseen. Spannende Zeit, wenn mittags die Schnacken vom Wind über die Oberfläche getrieben werden… Ein grosser Emmenbesen war der Bringer! Danke an Heinz Kneubühler für diesen Tipp. Zudem durfte ich meine Palette erweitern und im BEO erstmals Bachsaiblinge mit der Trockenfliege befischen. Was sind das nicht für wunderschöne Tiere! Ich könnte mir gut vorstellen, diesem Fisch noch den einen oder anderen Ausflug zu widmen. Kein Weg zu weit, kein Bach zu mühsam für diese Schönheiten! Anfangs August wurde dann eines meiner beliebtesten Gewässer von einem Hochwasser richtiggehend umgebaut und ich konnte es nicht wiedererkennen… Die schönsten Gumpen wurden komplett mit Geschiebe aufgefüllt und das ganze Bachbett sah aus wie der Saloon in einem Spaghetti-Western nach einer wüsten Kneipenschlägerei. Ich machte mir ernsthafte Sorgen um den schönen Bestand. Zum Glück zu Unrecht. Wenn nur unsere Gesell- und Wirtschaft soviel Reslilienz an den Tag legen würde. Ich hoff’s. Wenn mir mal jemand erklären könnte, wie Fische einen solchen Umbau ihres Wohnzimmers ohne Schaden überstehen können. Danke schon mal für die Erklärung. Evtl. Könnten wir daraus ja etwas für uns lernen? Dann kam der Herbst und damit die Fischerei auf die Aesche an meinem geliebten Hausgewässer. Es ist für mich mit Abstand die ruhigste und somit entspannendste Fliegenfischerei des Jahres. Und ja, es gab auch Fisch. Keine Masse, aber schöne Tiere. Leider hinterlässt die Aeschensaison einen fahlen Nachgeschmack. Die Aare zwischen Thun und Wohlensee wurde in diesem Jahr von Fischern in solch einem Ausmass in Beschlag genommen, wie ich ihn es noch nie angetroffen habe. Aber klar, der böse Vogel ist schuld am abnehmenden Bestand… Auch wenn es schmerzt, ich bin für ein weiteres Moratorium oder weitere Regelungen bezüglich Fangmethoden und Entnahme. Bitte, liebes FI, tu was! Nun schliessen wir ab und begraben 2020. Danke an alle meine Buddies insbesondere Ändu für die unterhaltsamen Stunden am Wasser, Tipps zum Binden und Wathose-Flicken. Der grösste Dank gebührt aber einmal mehr der Schöpfung, dem Leben und allem was blüht, kreucht, fleucht und schwimmt. Was von einem Nichts wären wir ohne dich! Lasst uns gemeinsam vorwärts schauen in ein neues Jahr, mit grösserer Bewegungsfreiheit und etwas entspannteren Rahmenbedingungen für alle. Alles Gute für 2021. Grischa-Bern-Connection, tbc. Euer Horst aka. Rolf
  3. Wie Wathose flicken?

    @Andreas Danke für den Tipp mit "Aquasure". Wo hast du dieses Material wieder ausgegraben? Werde mir das mal genauer anschauen. Bist du aber sicher, dass das Kunststoffgewebe mit dem Alkohol keinen Schaden nimmt? Zumindest zB. Plexiglas kann gar keinen Alkohol ertragen, da dieser Weichmacher rauslöst und dann zu Spannungen im Material und somit zu Rissen führt. Auch beschichtete Rip-Stop-Gewebe welche zB. im Gleitschirmbau Verwendung finden delaminieren in Folge von Behandlung mit Alkohol. Hätte meine Bedenken. Müssen wohl wieder mal zusammen ein Stündchen ins Wasser stehen. Natürlich nur zu Analysezwecken:-) lgz R.
  4. Wie Wathose flicken?

    Hallo Zusammen In diesem Jahr musste ich in beiden meiner Wathosen undichte Stellen feststellen. Nach einer Analyse konnte ich auch den "Grund" rausfinden. Beide Hosen begannen an den Nahtstellen im Schritt Wasser rein zu ziehen. Dies wohl, weil ich oft mit dem Fahrrad unterwegs bin und die Nähte an dieser Stelle entsprechend mechanisch und zum Teil beim Auf- und Absteigen vom Rad auch auf Zug belastet werden. Nun habe ich beide Hosen einmal versucht zu dichten. Bei der leichten Orvis ist dies nur unzufriedenstellend gelungen. Das heisst, sie war etwa drei Fischgänge lang dicht. Gleich darauf begann auch die Winterhose (4mm, Neopren, Daiwa) an praktisch der selben Stelle zu lecken. Bei dieser wurde der Neopren an den Nähten überdehnt und riss von einer Naht aus leicht auf. Jetzt habe ich sie mit einem vulkanisierten Patch aus dem originalen Reparatur-Kit geklebt. Jetzt ist sie am Trocknen, das Resultat steht noch aus. Nun meine Fragen: Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Abdichten von Nähten bzw. dem Flicken von Wathosen gemacht? Gibt es Produkte oder Vorgehensweisen/Tipps/Tricks, welche dauerhaft zu einem zufriedenstellenden Resultat führen? Habt ihr Wathosen kennengelernt, welche aufgrund ihrer Robustheit "unzerstörbar" sind? Danke schon mal für eure Antworten. Wünsche Petri und allzeit trockenes Waten.
  5. Grischa- Bern- Connection 2020

    Das ist genau der Punkt! Was lief an diesem Tag anders/falsch? Keinen Fisch zu fangen, das ist das eine. Aber welchem Faktor haben wir keine Beachtung geschenkt? Auffallend war ja, dass an diesem Tag kaum Insekten zu beobachten waren... Ich mag es, wenn ich beim Fischen Puzzleteile sammeln kann, welche mein Bild der Sachlage erweitern/ergänzen und mir neue Aspekte aufzeigen. Bezüglich Gewässer, Kompanie & Technik tiptop. Möchte aber schon wissen, weshalb sich die Fische nicht zum Anbeissen bewegen liessen... Wenn jemand weiss, wie bzw. weshalb sich Bise, Staubewölkung und eine um ca. 500m gesunkene Nullgradgrenze auf die Insektenaktivität bzw. das Beissverhalten von Forellen auswirkt, dann würde ich mir das schon gerne erklären lassen ;-)
  6. Youtubeschätze

    Die Videos von den Jungs sind wie guter Wein. Breit und vielschichtig, stimmungsaufhellend in der Wirkung. Am besten mit Bedacht und an ausgesuchten Daten (Regentage, Abgesang von Schneidertagen, Ferienplanung usw.) zu geniessen. Vor meiner Türe tummeln sich die Regenwürmer auf der nassen Strasse. Heute ist perfekt dazu!
  7. Grischa- Bern- Connection 2020

    Auf die guten folgen schlechte Tage... Tage sind nunmal verschieden und so kommt es gelegentlich ganz anders, als gedacht. Hab mich aufgrund unterschiedlicher Meldungen über Beissinfernos auf einen spannenden und fischreichen Tag mit der Fliegengerte gefreut... @Andreas Man, was haben wir abgeschneidert... das war episch! Danke für Bildmaterial und dafür, Motivation und Stimmung aufrecht zu erhalten! Hatte wohl den falschen Hut auf... Und jetzt noch ein kleiner Insider. Ich zitiere mich selbst... Weise wie ein alter Esel ;-) @zuma Immerhin habe ich mich an deine Überlangen Vorfächer herangewagt (Botztonner, konnte ich von Herzen fluchen) und mir somit immerhin eine wage Vorstellung der Möglichkeiten erarbeiten, welche sich dadurch eröffnen. Im Positiven, wie auch im Negativen. Echt schwierig im Handling. Lehrreich alleweil, kommt Zeit, kommt Fisch, wir bleiben dran!
  8. Farbanpassung von Fischen

    Hierzu etwas in einem anderen Thread noch... Goldfische dank Sonnenschein und hellen beigen Steinen am Gewässergrund.
  9. Grischa- Bern- Connection 2020

    Gold-Nuggets schürfen «Fischen ist mehr als Fische fangen»: Eine Konstante, wenn ich über meine Motivation fürs Fischen nachdenke. Gestern Abend «schlutzten» sich die Forellen aber ins Zentrum des Erlebnisses und somit auch der Bildauswahl… Einerseits aufgrund ihrer puren Schönheit und andererseits aufgrund ihrer verlorenen Zurückhaltung. Die Fische standen mit zunehmender Stunde draussen in der Strömung und stiegen dankbar nach Anflugnahrung. Und wir mischten zufrieden unsere Fliegen drunter und machten so unseren Tag. Die Fische standen in der Strömung und nahmen aktiv Nahrung auf. Im zT. flachen Wasser und an der prallen Sonne, hatten Sie aufgrund ihrer Farbanpassung zT. ein goldenes Schuppenkleid in einer Farbintensität wie ich sie noch nicht kannte. Pures Gold! Einer der Höhepunkte des Tages bildete ein dramatischer Doppeldrill an einer Rieselstrecke. Der Bach fliesst dort zweigeteilt über ein Kiesbett. Ich drillte im einen Arm, Kollege I. im andern. Dramatisch deshalb, weil seine Forelle die Trockenfliege so unglücklich in die Kiemen gekriegt hat, dass wir sie töten mussten. Nach dem «Gnadentot» haben wir den kleinen Fisch vermessen und mussten konsterniert feststellen, dass er das gesetzliche Mindestmass tatsächlich überschritten hat. Entsprechend wurde er von Kollege I. seiner Frau kredenzt anstelle als Fuchsfutter zu enden. Stunden später denke ich nochmals mit grosser Freude an Kompanie, Ort & Fisch zurück und stelle mir ein paar Fragen. Was nehme ich jetzt aus dem Tag mit? Was wird mich begleiten auf meinem weiteren Weg zum «kompletten Angler»? Was habe ich gelernt oder bestätigt gekriegt? Ein Auszug aus dem inneren Dialog: «Ich werde mich in Zukunft intensiver mit schnell fliessenden Strecken auseinandersetzen» «Der Entscheid, nur die Trockene zu Fischen, muss im richtigen Moment gefällt werden» «Morgens kann getrost eingekauft werden. Fliegenfischen (mit der Trockenfliege) lässt sich gut mit Ausschlafen oder langen Wanderungen an den Spot kombinieren» «Mel Krieger soll mal gesagt haben, dass ein wilder Fisch zu wertvoll sei, um nur einmal gefangen zu werden. Er hatte recht. Grosser Mann» «Bei den derzeitigen Bestimmungen ist es richtig, sich zu weigern Schonmasse und Entnahmemengen 1:1 umzusetzen. Das Gold unserer Bäche soll nicht in halb juvenilem Alter in der Bratbutter enden» Kollege I. hat zudem wieder einmal bewiesen, dass auch der Fang von kleinen Fischen Mundwinkel breiter als das Schonmass ziehen können. Und zwar in Richtung Himmel. Petri & tbc.
  10. Grischa- Bern- Connection 2020

    Schöne, schwierige Wasser Endlich wieder raus, endlich wieder in die Berge, endlich wieder die Fliege schwingen. Ich konnte es kaum erwarten. Den Termin haben @Andreas und ich Wochen im Voraus festgesetzt und mit jedem Tag stieg die Vorfreude auf diese Auszeit und mir bis dato noch unbekannte Gewässer. «Pünktlich» auf den Vortag legte sich eine längere Regenphase und die Pegel der BEO-Gewässer begannen zu sinken. Der Tag selbst startete kühl, aber das Wasser hatte eine fast perfekte Trübung und ich konnte nicht glauben, welch schöne Ecken von Patentgewässern es noch zu entdecken gibt. Vor uns lag ein wildes Bächlein, umwerfend in seinen Strukturen, eingebettet in ein Gemälde von einer Landschaft. Unweigerlich fühlte ich mich klein und demütig im Angesicht dieser Schönheit und augenblicklich packte mich die Neugierde, endlich die Bewohner dieses Baches kennen zu lernen. Dies stellte sich dann als echte Herausforderung dar. Mussten wir doch oft aus suboptimaler Position richtiggehend «Microstellen» befischen. Drum herum Strömung und auch die Botanik nicht ganz ohne. So wird man kreativ. Mal die Line über einen Stein oder das Ufer ablegen, mal die Nymphe mitten ins Weisswasser werfen, Stock hoch und von der Strömung an den Hotspot tragen lassen. So hat’s zumindest bei mir einmal geklappt. Und A. durfte in einem ruhigen Zug seinen ersten Biss auf die Trockene erleben. Wir haben die Stelle erst in Ruhe gemeinsam betrachtet und eine Taktik diskutiert. Dann, etwa beim fünften Wurf, kam der «Schluntz». A. mit den Reflexen eines Spinnfischers gesegnet, liess den Fisch die Fliege nicht aufnehmen, schon wurde sie ihr wieder entrissen. Mir wäre es nach Stunden ohne Biss genau gleich ergangen… Diese innere Haltung aufrecht zu erhalten, um entspannt mit Verzögerung zu reagieren, bevor es im Drill dann abgeht, ist aus meiner Sicht eine grosse Herausforderung. Der vergeigte «Take» enttäuschte nicht, er motivierte. Zudem glaubte ich fortan in A.s Augen ein weiteres Glänzen zu erkennen. Dieses wich nicht mehr aus seinem Gesicht. So verstrichen die Stunden und wir feilten Kreativität und Fähigkeiten. Ein Jeder auf seinem Niveau. Immer bereit, einander auf Beobachtungen aufmerksam zu machen oder ein Bild zu schiessen. Würden wir den Tag an der Menge Fisch messen, dann müsste man ihn unter ferner liefen in die Annalen unserer CVs ablegen. Messen wir ihn an der Schönheit der Natur und an der Kompagnie, dann ist er das, was er war: Ein bereichernder Tag zweier Fly-Fi-Buddies, vom Alltag ausgeklinkt und total «line-wired». Zwei Wochen Ferien für den Kopf. Eine Bestätigung für unser Tun und ein weiteres Argument dafür, dass Fischen eben mehr ist, als Fische fangen. Merci Aendu für alles, freu mich auf die Realisation von unserem nächsten Vorhaben.
  11. Youtubeschätze

    Ja, die Videos der drei deutschen Brüder sind schön ausgearbeitet. Mich stört einfach dieser starke deutsche Akzent in ihrem Englisch. Das Erinnert mich immer an Klaus Meine von den Scorpions. "Wind of change" und so. Willst du jetzt ganze Teppiche mixern?
  12. Youtubeschätze

    Tönt gut. Mir gefallen die Videos von folgenden Dudes. Keine Hektik, gutes Storytelling, unaufdringliche Soundtracks, witzige Jungs und gelegentlich grosse Fische. https://www.youtube.com/user/JazzAndFlyFishing/videos Und die folgende Story finde ich einfach umwerfend! Könnte mir vorstellen, dass @Andreas danach schon bald zu IKEA fährt.
  13. Grischa- Bern- Connection 2020

    Der 10-Minuten-Moment & Ändus Nymphe Nr. 2 Heute Morgen hatte ich einen dieser 10-Minuten-Momente. Das sind diese Augenblicke, wenn man realisiert, dass sich unverhofft ein Fenster zum Fischen auftut. Dann muss man sie am Schopf packen und gehen! So geschehen heute beim Frühstück... Muss nachmittags eh noch Richtung Oberland und mit etwas Forcieren schauen ein paar Stunden Fliegenfischen für mich raus. Kurz ein Telefon an @Andreas, dass ich seine Heimstrecke aufsuche, ab in den Keller, packen, los. Am Gewässer dann der Schock. Mein gesamtes Köder- und Kleinteilsortiment fehlt. Hab ich's etwa beim Einladen auf das Autodach gelegt? Böse Bilder schiessen mir durch den Kopf. Anruf zuhause, Frau sieht nichts auf dem Parkplatz rumliegen und die Bilder werden noch dunkler, zudem sehe ich meinen Kontostand schwinden. Zum Glück hat Andreas heute Zeit und rollt auch gleich an. Mit grosser Freude darf ich mich in seinem noch weitgehend jungfräulichen Sortiment bedienen. Ich wähle eine Goldkopf-Nymphe in Rot-Braun mit Kupferwicklung und eine struppige Rehhaarfliege als Indikator, binde mir mit seinem Faden eine Montage und fasse den inneren Vorsatz, diese Montage erfolgreich durch zu angeln und nicht der Botanik zu opfern. Das Wasser hatte eine fast perfekte Färbung, leicht angetrübt aber sichtig. Der Wasserstand vom Regen der Vortage eher etwas hoch aber gut fischbar. Langsam fischten wir uns ein, liefen diskutierend von Stelle zu Stelle, stellten einander unsere Taktiken vor und argumentierten dabei mit Anekdoten aus vergangenen Erlebnissen. Dabei stellte sich heraus, dass ich im selben Gewässer zu dieser Jahreszeit eher auf tiefe Gumpen und Läufe setzte, während A. den Rauschen und Strömungskanten seine erhöhte Aufmerksamkeit schenkte. Spannend, haben wir doch beide dieses Gewässer bereits mehrmals, mit verschiedenen Techniken und während der ganzen Saison befischt. Dabei waren wir zumindest beide nicht komplett erfolglos. Aber weder noch. Wir probieren beide beide Taktiken, Biss null. Natürlich geben wir den frischen Stiefelspuren am Ufer zumindest eine Mitschuld. So fischen wir uns Stelle für Stelle den Bach hoch, beobachten einzelne Eintagsfliegen und hoffen darauf, dass mit Schlupf etwas Leben in die Bude kommt. Aber nichts geschieht, trotz aller Gründlichkeit. Irgendwann, kurz vor Schluss der Session werfe ich eine kaum knietiefe strömungsberuhigte Stelle im Uferbereich an und endlich geht ein Ruck durch die Line. Fisch on. Was hab ich mich gefreut. Auch unterhalb des Schonmass' kann ich mich an diesem Fisch grossartig freuen. Zudem darf Andreas jetzt seinen selbstgebundenen "Erfolgsnymphen" in der Vitrine ein Exemplar mehr hinzufügen. Dieser Umstand macht diesen Fisch für mich persönlich umso wertvoller... Schliesslich ist es auch Ehrensache, dass man eine solch private Leihware zum Fisch bringt. So schaue ich mich des weitern nach unscheinbaren Stellen um und siehe da. Gleich wieder Biss. Leider nicht verwertet und aufhören müssen wir auch. Die Schwiegermutter ruft. Was für ein Resümee, am Schluss des Tages rausfinden zu müssen, dass die Fische sich aus der Strömung in die flachen Randbereiche des Baches verzogen haben. An Stellen, welchen ich normalerweise kaum Aufmerksamkeit schenke. Es war eine Freude, dieses Gewässer aus mehreren neuen Sichten kennen zu lernen. Merci Andreas. Welche Ironie, dass weder Plan R. noch Plan A. schlussendlich zum Fisch führten, sondern sich ein Plan herauskristallisieren musste, welcher zu Beginn eher nicht auf dem Radar war. Habe wieder viel gelernt. Danke. Und will ich dieses Erlebnis rekonstruieren, bin ich mir eins sicher: Das nächste Mal wird wieder alles anders. Wetten? Euer Horst P.S: Und was fand ich im Keller, als ich meine Ausrüstung versorgen wollte? (So einfach geht Sparen...)
  14. Allgemeiner Fliegen Tüdlertread

    ... Ich find grundsätzlich selber Binden stark. Fangen müssen Sie, wir brauchen Köder und keine Kunst für die Vitrine ... Für spontan haben sich bei mir zwei Zeiträume etabliert: fahre in 10Min los oder dann, ganz Spontan in zwei Wochen inkl. Termineingabe ;-) ... Da musst du andere fragen. Wenn ich Fische fange, dann aufgrund von Hartnäckigkeit, Wille & Vertrauen und weniger aufgrund ausgefeilter Technik Petri & Biss bald Rolf
  15. Allgemeiner Fliegen Tüdlertread

    Cool, Andreas, möchte ich auch können. Und wann gehen wir sie ausprobieren? Grss Rlf
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