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nemo

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  1. War aufgrund der Fänge eine blosse Vermutung; Kleinwelse sind ja vor allem im Zihlkanal nicht so selten unterwegs...
  2. Petri! Zihlkanal?
  3. @Dural was findest du daran komisch? Man darf nur mit einem Köder werfen und daran dürfen sich max drei Haken befinden (z.B. Wobbler mit drei Drillingen). Weiter darf man z.B. nicht mit einem Jucker werfen, an welchem der Haken nicht direkt am Köderkörper befestigt ist sondern an einem Vorfach hängt. So weit kann ich der Vorschrift folgen. Das Werfen mit der Gambe ist noch an anderen CH-Gewässern verboten. Ob das sinnvoll ist oder nicht, sei dahingestellt. Viel komischer fand ich die Regelung am Nöscher, die bis vor wenigen Jahren galt, dass man beim Angelfischen nicht ankern darf oder die noch gültige Vorschrift, dass sich die Felchengambe mindestens in 20 m Wassertiefe befinden muss (und man ergo nicht flacher als 20 m auf Felchen fischen darf)...
  4. @Dural Thuner- und Zürisee...
  5. @Dural Ich habe die Daten jetzt grad nicht zur Hand, weiss aber dass ich die beiden längsten Forellen von 90 cm, 93 cm und 100 cm auf 9+, 9+ und 10+ Jahre bestimmte (habe leider keine davon selbst gefangen... ). 9+ bedeutet im 10. Lebensjahr, 10+ bedeutet im 11. Lebensjahr (Lebensjahr noch nicht abgeschlossen). Habe auf der Website des FI Bern noch den Flyer zu den Fangmindestmassen gefunden, dort gibt es auch Angaben über das Längenwachstum der Seeforellen im Brienzer- und Thunersee (sowie ein Bild eines Egli-Kiemendeckels und einer Felchenschuppe), die dürften dich ja vor allem interessieren: http://www.vol.be.ch/vol/de/index/natur/fischerei/formulare_merkblaetter.assetref/dam/documents/VOL/LANAT/de/Natur/Fischerei/PUB_LANAT_FI_Fangmindestmasse_de.pdf
  6. Die Tabelle oben stammt übrigens aus einer DIN EN zur Pobenahme bei Fischen (Seiten 22 und 23 des Dokuments): https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/wasser/fliessgewaesser/biologie/Monitoring-Fische2015/DIN_EN_14757_E.pdf
  7. Nein, ich habe nur bei Äschen, Felchen, See- und Bachforellen schon Altersbestimmungen an Schuppen gemacht. Für Altersbestimmungen am Kiemendeckel (Operculum) guckst du z.B. hier: http://lahnfreunde.blogspot.ch/2013/08/altersbestimmung-bei-barschen.html Schaut cool aus, ist aber nicht ganz einfach rauszufinden, welches der tatsächliche Jahrring (Annulus ist), die hier kommen au fein Alter von 11+ Jahren, ich persönlich komme nur auf 9+ Jahre (bin aber mit dieser Altersbestimmung nicht vertraut und kenne auch das Gewässer nicht): Hier noch die geeigneten Strukturen zur Altersbestimmung verschiedener Arten gemäss einer Richtlinie (abgesehen von Otolithen):
  8. @Mötti die Altersbestimmung bei Egli geht am besten am Kiemendeckel mit Durchlicht. Mit Schuppen extrem schwierig.
  9. Und noch eine sehr eindrückliche Studie zum Thema von der Ammer: http://www.ch-schiller.de/eringer-fischer/entwaesche/index.htm
  10. Hier zwei Literaturhinweise zur Sägerproblematik: Aus der Schweiz: http://aqua-sana.ch/GaeSclub111.pdf Aus Deutschland: Diese Publikation bestätigt die Aussagen von Perikles wissenschaftlich: Bestandeserhebungen in der Ammer und Isar zeigen, dass die Jungfische bei verschiedenen Arten fast ganz fehlen wegen der starken Sägerprädation und auch die Auswirkung von Vergrämungsmassnahmen werden eindrücklich dargelegt. vgl. vor allem die Längenhäufigkeitsverteilungen in S. 75 und 85. Die Arbeit ist aber auch sonst sehr interessant, ganz unabhängig von der Sägerproblematik! https://mediatum.ub.tum.de/doc/603281/603281.pdf
  11. Ich teile die Einschätzung von Perikles und Stefan. Die Schreiber, welche meinen, das mit dem Kormoran regle sich schon von selbst, fischen ziemlich sicher an Gewässern mit geringer Vogelpräsenz oder aber an grösseren Seen, wo der Einfluss vernachlässigbar ist. Aber sie haben schon recht: wenn die Fischbestände tief genug sind, verschwinden auch die Vögel.. Ich habe an der Schüss vor ein paar Jahren im Winter systematisch Säger gezählt: Auf 2 km hatte es täglich 4-12 Stück. Wenn man deren Nahrungsbedarf gemäss Literatur von 200g/Tag hochrechnet, dann kommt eine verzehrte Fischbiomasse zustande, die den leeren Bach rasch erklärt. Das Fischereiinspektorat hat mittels Bestandeskontrollen im Herbst und nachfolgenden Frühling die im Frühjahr plötzlich fehlenden Jungfische allein mit der winterlichen Sägerprädation prima erklären können. Die ganzen schönen Laichgruben von Bach- und Seeforellen im beobachteten Abschnitt waren für die Katz', vom Jungfischbesatz gar nicht zu sprechen. Es wundert deshalb auch nicht, dass der Seeforellenbestand im Bielersee auf einem vernachlässigbar tiefen Niveau dahindümpelt. Für jene, die es nicht wissen: gemessen an den Berufsfischerfängen (deren Zeitreihe geht viel weiter als bis 1989 zurück wie die Anglerstatistik) war der Bielersee einmal der ertragreichste Seeforellensee im Kanton Bern...
  12. Tipp: Schau dir mal den Pulli des Fischereiaufsehers genauer an...
  13. Ja, du darfst. Die Patentinhaber aus Le Landeron dürfen dafür auch im restlichen See (Berner Teil) fischen.
  14. Danke für die Info. Ich muss schmunzeln darüber, dass Michael schreibt, man soll auch Klartext reden dürfen und dass man mit Kritik umgehen können soll. Und andererseits mein Beitrag, den ich nach wie vor als sachlich, kritisch, aber in keiner Weise beleidigend erachte, gelöscht wurde. Habe aber auch zur Kenntnis genommen in den Forenregeln, dass ich den Zensur-Thread ja gar nicht hätte eröffnen dürfen. Ich werd's mir merken. Wie oben schon erwähnt, sind wir nun alle lieb miteinander und ich werde mich fortan vor allem auf das Fischen konzentrieren.