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nemo

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  1. Seeforelle 2017/2018

    @Dural Die Naturverlaichung wird an vielen Seen stark unterschätzt. Am Léman haben sie z.B. einen ganzen Besatzjahrgang rund um den See markiert und danach geschaut wie sich die Fänge dieses Jahrgangs im See zusammensetzten. Resultat: 70-80 Prozent stammten aus der Naturverlaichung! Nachzulesen hier: https://www.vd.ch/fileadmin/user_upload/themes/environnement/faune_nature/fichiers_pdf/peche/FINAL_BROCHURE_Salmonides_Leman_2013_web.pdf
  2. Seeforelle 2017/2018

    Entscheidend ist in den meisten Fällen nicht der Seestand sondern wie viel Wasser der Zufluss bringt. In vielen Bächen gibt es über weite Strecken nicht mal 3 cm Wassertiefe. Das Beispiel von der Lorze (YouTube Film) ist exemplarisch und eine Ausnahme: dort floss zu wenig Wasser für einen Seefo-Aufstieg, dem wurde abgeholfen indem auf Antrag der Fischereiverwaltung mehr Wasser aus dem obenliegenden Ägerisee abgelassen wurde... Ein selten günstiger Fall.
  3. Seeforelle 2017/2018

    Mehr zum Thema Trockenheit und Seeforellen: https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/die-seeforelle-im-bodensee-wartet-auf-regen-ld.1070327
  4. Seeforelle 2017/2018

    Bei vielen Bächen der Mittelland- und Juraseen die ich kenne, haben die Seeforellen seit Wochen das Problem, dass zu wenig Wasser für einen Aufstieg fließt und ihnen gar nichts anderes übrig bleibt, als im See zu warten, bis es wieder mal ausgiebig regnet. Wie weit dies für dein Beispiel gilt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Was die Trockenheit bewirkt, illustriert dieser traurige Artikel ☹️ http://m.20min.ch/ro/news/vaud/story/des-dizaines-de-truites-decedent-dans-l-orbe-17938794
  5. Mittellandseen 2018

    Wenn man sie mal gefunden hat, beisst es ganz gut. Am Samstag lief es anständig in 20-24 m Tiefe. Die spuckten Kleinfische en masse. Da muss das große Fressen abgehen da unten.
  6. Seeforelle 2017/2018

    Gerade in kleineren Zuflüssen sind die meisten Seeforellen- Laichtiere deutlich kleiner als 60 cm. Vgl. Seite 16 dieses Berichts: https://aln.zh.ch/content/dam/baudirektion/aln/fjv/Fischerei/Aktuelles_Fischerei/Seeforellenmanagementkonzept 2018-2026 20180228def.pdf
  7. Hier übrigens noch ein Filmli der Fischereiverwaltung des Kantons Tessin zur Entnahme grosser Räuber aus dem Lago Tremorgio, nachdem die Fischfänge der Angler stark zurück gegangen waren. Die Angler schafften es auch nicht, vermehrt grosse Kanadier zu fangen. In mehreren Netztagen wurden 38 grosse Räuber entnommen, vermessen, altersbestimmt und einer Mageninhaltsanalyse unterzogen. Ein Seesaibling von 37 cm war dabei der größte gefundene Beutefisch. In den Jahren ach den Netzfängen stiegen die Fischfänge der Angler wieder an.
  8. Im Engstlensee werden jährlich 5000-7000 Massfische ausgesetzt, da leben grosse Namaycush wie die Maden im Speck Da haben die es erstens nicht nötig, über die Elritzenbestände herzufallen und zweitens merkt man keinen Effekt bei den Fischfängen, weil der Wegfrass durch grosse Namaycush durch die Besätze kompensiert wird... Ganz anders bei Seen mit weniger Besatz oder bei welchen nur Sömmerlinge oder Jährlinge besetzt werden.
  9. Und hier noch die Info zur Entwicklung der Cutthroat Trout parallel zum Aufkommen der Namaycush im Yellowstone Lake: Im wichtigsten Laichzufluss sank die Zahl der Laichtiere von 70'000 auf gegen 500 pro Jahr... https://www.nps.gov/yell/learn/nature/yellowstone-cutthroat-trout.htm
  10. @Jon Ich nehme mal an, dass sicher nicht alle grossen Räuber mit dieser Aktion gefangen wurden. Der Fälensee ist nur 12 ha klein (zum Vergleich: der Silsersee hat rund 420 ha), da braucht es nicht viele große Kanadier für einen Impact. Umgerechnet auf die Fläche des Silsersees würde dies einer dortigen Entnahme von immerhin rund 245 grossen (ü70) Namaycush entsprechen... Lies mal das hier, dann diskutieren wir weiter: https://www.nps.gov/articles/suppressing-non-native-lake-trout-to-restore-native-cutthroat-trout-in-yellowstone-lake.htm Ganz nebenbei: ich bin sonst grundsätzlich ein Fan dieser Fischart und befische sie auch bei uns sehr gerne. Man sollte sich einfach bewusst sein, dass fremde Fischarten halt das Risiko von Kollateralschäden bergen. Auch bei uns.
  11. Ich bezweifle auch, dass die Namaycush die einzige Ursache für die Probleme im Fälensee sind. Muss dir @Jon aber insofern widersprechen, als dass Namaycush eindeutig Fischbestände beeinflussen können: im Yellowstone Nationalpark würden die einheimischen Regenbögler nach der Einführung der Kanadier fast ganz ausgerottet. Weil nur noch wenige Regenbögler die Zuflüsse zum Laichen aufsteigen, hat das nun auch Einfluss auf die Bärenpopulation. Intensive Abfischaktionen von Namaycush im Yellowstone Lake bringen nur bedingten Erfolg. Ein weiteres Beispiel aus der Nähe: im Kanton Tessin sanken in einzelnen Bergseen die Fangerträge stetig. Nach Abfischaktionen mit grossmaschigen Netzen und der Entnahme von großen Kanadiern Stiegen die Fangerträge wieder an, bis zu dem Zeitpunkt, als wieder grosse Namaycush nachgewachsen waren...
  12. Mittellandseen 2018

    @Jon nur 30 Stück, das nennt man dann jammern auf hohem Niveau...
  13. Grischa-Bern-Connection 2018

    Sehr stimmig geschrieben! Danke für's Teilhaben. Kenne die von Dir fotografierten Strecken gut habe auch schon solche aber auch zähe Tage erlebt dort. Dein Bericht gibt Motivation für einen Besuch dieser Gewässer vor Saisonende...
  14. Mittellandseen 2018

    Lecker..! Ein hübsches"Böötlein" hast du da!
  15. Bergsee Saison 2018

    Absolut traumhaft, deine Forellenfänge! Dickes Petri! Ja, wer den Weg und die Zeit nicht scheut, wird belohnt. Alle Achtung, gerade für dich als Unterländer! Und gut, dass die Bündner Forellen noch nicht so mit Wobbler vertraut sind...
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