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nemo

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  1. Seeforelle 2020/2021

    Ich meine, den Fisch hier zu sehen:
  2. Seeforelle 2020/2021

    Mmm Dural, ein paar Sachen kapiere ich hier nicht: 1. Ich habe hier jemals weder dein Gesicht noch deinen richtigen Namen gesehen und auch nicht dein Auto oder deine Autos. Ergo wird es für andere Fischer wohl etwas schwierig bis unmöglich sein, dich am Wasser zu erkennen und dir "nachzulaufen" und dir was abzuschauen. Es sei denn, du bindest jedem vorbeikommenden Fischer auf die Nase, dass du imfau "DER Dural" bist... Wie also kommst du auf die Idee, dass du "verfolgt" wirst? Vielleicht interpretierst du da einfach zuviel hinein oder nimmst dich zu wichtig, wenn halt auch andere Fischer an Spots auftauchen, die du befischst? 2. Ich lerne immer wieder viel neues dazu im Austausch mit anderen Fischern. Wenn man will, kann man dem auch "Abschauen" sagen, sowohl in passiver (es wird mir abgeschaut) als auch in aktiver Weise (ich schaue andern was ab). Wenn man hier was postet, ist eigentlich die Idee davon, dass andere davon profitieren. Ergo solltest du dich nicht daran stören oder dich gar wundern sondern allenfalls mitfreuen. Im Sinne "von Fischer für Fischer!", sonst müsstest du dein grosses Wissen besser für dich behalten. Die von Dir fotografierte neue Verbauung an diesem NBS-Zufluss ist schon zum K... . Ich verstehe sowas nicht in der heutigen Zeit.
  3. Egli 2021

    @Terraformer ich glaube, wir reden da etwas aneinander vorbei. Wenn ich von nachhaltiger See-Fischerei und Beständen spreche, dann von den genutzten Arten und nicht von anderen Arten. Der Hallwilersee hat aufgrund seiner speziellen Überdüngungssituation eh ein Sonderstatus. @Dural das mit der Netzmaschenweite ist ein interessanter Punkt. Viele Angelfischer sind sich nicht bewusst, dass ein einzelnes Netz einer bestimmten Maschenweite wie ein Fangfenster wirkt und nur Fische einer bestimmten Grössenspanne darin hängen bleiben (einzelne grössere oder ganz kleine Fische bestätigen die Regel). Wir sind ja hier im Eglithread: Wenn man den Fang aus einem 26 mm Eglinetz mit jenem aus einem 35 mm-Eglinetz vergleicht, ist das wie Tag und Nacht, mit komplett unterschiedlichen Grössenklassen. Kommt hinzu, dass gerade in der Romandie bei den Berufsfischern bzw den Kunden nur kleine Filets gesucht sind. Dies führt dazu, dass in diesen Seen mit Eglinetzen oft ganz bewusst komplett an den grösseren Egli (>25 cm) vorbei gefischt wird. So gibt es im Nöscher neben den Millionen von Zwockeln auch einen nicht unerheblichen Bestand von grossen und sehr grossen Egli (gell Loup). Das Problem ist bei dieser Riesenpfütze einfach, die überhaupt zu finden... Einmal stiess ich in der Flachwasserzone auf einen Teppich (word!) von 40+ Egli, dass mir fast die Augen aus dem Kopf fielen. Ich schaffte es nicht, einen einzigen davon anzuleinen...
  4. Egli 2021

    @Dural es würde mich interessieren, woher du "nachweislich" weisst, wie in unseren grossen Mittellandseen die Grössenverteilung einzelner Fischarten aussieht? Einfach aufgrund deiner eigenen Fänge? Weisst Du wie viele Schniepelhechte es in einem See hat und wie viele mittlere und sehr grosse Hechte? Kennst Du tatsächlich die Fischgrössenzusammensetzung der einzelnen Arten in den Seen? Wahrscheinlich eher Nein? - Dann kannst Du auch keine Ahnung davon haben, wie die Durchschnittsgrösse der einzelnen Arten in den Seen beträgt. Du kannst höchstens aufgrund Deiner eigenen Fänge oder Beobachtungen auf eine mutmassliche Durchschnittsgrösse schliessen, die aber meilenweit von der tatsächlichen liegen kann. Also ich würde mir eine solche Aussage nie zutrauen. Ich weiss lediglich, dass ich im See x im Frühjahr grosse bis sehr grosse Egli fangen kann, im Verlaufe des Sommers tauchen dann aber plötzlich die Pommes Frites und Portionenegli auf und meine eigene Durchschnitts-Fanggrösse sinkt rapide. Daraus auf eine generelle Durchschnittsgrösse im See x oder y zu schliessen, würde ich mir nie anmassen, geschweige denn daraus auf die Nachhaltigkeit der Fischerei zu schliessen. Je nachdem wann, wo und mit welcher Methode ich in einem See auf dieselbe Fischart fische, kann die subjektive "Durchschnittsgrösse" nämlich erheblich ändern... @Terraformer du schreibst: "Die Bestände sind zusammengebrochen. Längst." Ich habe nur von den grossen Mittellandseen gesprochen. Kann Deine Aussage für diese Gewässer mit Ausnahme des Bodensees nicht nachvollziehen (für die Fliessgewässer im generellen schon, dort ist die Bestandesentwicklung desolat). Ich bin ein wenig rumgesurft und habe langjährige Fangstatistiken von Zürichsee, Murtensee und Genfersee zusammengetragen. Ich kann daraus beim besten Willen keinen dramatischen Fangzusammenbruch ableiten, allenfalls langjährige starke Schwankungen. Bei einzelnen Arten gibt es mehr oder weniger starke Rückgänge, bei anderen wiederum starke Fangzunahmen. Aber ich habe nirgends Hinweise für eine nicht nachhaltige Fischerei in den Seen gefunden Ich bin da nicht so der Hirsch im Dokumente einfügen, aber die untersten vier Säulengrafiken zeigen den Fang von vier Arten im Murtensee (Egli, Zander, Hecht, Wels):
  5. Egli 2021

    Ich weiss nicht wo du fischst, aber an den von mir befischten Seen klappt das recht gut. Die kantonalen Fischereifachstellen/Fischereivorschriften regeln die Berufsfischerei so, dass nachhaltig gefischt wird. Jedenfalls nachhaltiger als die meisten MSC-Labelfischereien im Meer. Wenn dem nicht so wäre, wären die Bestände von Felchen, Egli und Hecht in den Mittellandseen schon vor Jahren zusammengebrochen. Sind sie aber nicht. Ergo ist die Fischerei auf diese Arten von Berufs- und Angelfischerei nachhaltig (ganz abgesehen davon können Bestände auch aus ökologischen Gründen - zB Nährstoffveränderungen, Prädatoren, Parasiten etc - zusammenbrechen).
  6. Seeforelle 2020/2021

    Schön für dich, wenn du so viel Zeit investieren kannst in die Fischerei (und in den längeren Anfahrtsweg aus dem Mittelland). Ich nehme mal an, dass du keine Familie hast, ansonsten ich mich etwas wundern würde. Soviel Zeit kann ich nicht aufbringen für die Fischerei neben Job und Familie. Den Fünfter und das Weggli gibt es eben nicht. Umso mehr freute ich mich über die paar Silbernen, welche mich im letzten Winter/Frühjahr beglückten, wenn ich es mal ans oder aufs Wasser schaffte (Schneidertage inklusive).
  7. Seeforelle 2020/2021

    Du sagst es. Die Medien bringen halt gerne einen reisserischen Titel. Wer den Bericht auf der Website des FI durchliest, muss ganz nüchtern feststellen, dass halt die Fanggrösse, das Durchschnittsgewicht und die mittlere Kondition der Felchen in den letzten 35 Jahren tatsächlich zweifelsfrei abgenommen haben, wobei sich im Brienzersee die Situation seit 2015 sogar wieder verbessert habe. Nicht mehr und nicht weniger. Dass es dabei jährliche und/oder individuelle Ausreisser nach oben gibt (siehe Bilder von Dural) ist völlig normal.
  8. Seeforelle 2020/2021

    Ich habe das grad noch mal überschlagen: wenn der glückliche Fänger diese Stunden seit dem 10. Januar erschleppt hat, dann kommt er auf seither 36 Tage Schleppen, wenn man 8 h pro Schlepptag veranschlagt. Bedeutet folglich, dass er jede Woche durchschnittlich 2-3 ganze Schlepptage investieren konnte. Davon kann ich nur träumen. Da wäre ich wohl bald geschieden! Besonders, wenn ich in der ganzen Zeit keinen Fisch nach Hause bringen würde... So viele Stunden schaffe ich nur in einer ganzen Schleppsaison.
  9. Seeforelle 2020/2021

    Tja, und was diese Granate vom Bodensee anbetrifft: so eine habe ich auch noch auf der Bucketlist. 290 Stunden ohne Massfisch: Chapeau fürs Durchhalten! Macht auch nicht jeder. Diese Kapitale ist hart verdient.
  10. Seeforelle 2020/2021

    Es ist ein Gerücht. Ich habe bei Bise auch schon gut gefangen. Trotzdem mag ich das Geschaukel nicht. Und wenn's so stark bläst wie momentan, dann kann man schlicht nicht mehr anständig schleppen. Selbst mit dem Wind hat man dann Brecher von hinten ins Boot Im übrigen werde ich bei solchem Wellengang seekrank...
  11. Seeforelle 2020/2021

    Das wahre Problem - Fleischfischer oder viandeurs hin oder her - ist doch, dass die Umweltbedingungen nicht mehr passen. Da kann man noch so an Schonbestimmungen und fischereilichen Einschränkungen rumschrauben, so lange wir weiter im selben Umfang konsumieren, verbauen, reisen, Chemie spritzen, usw wird es nicht besser. Bzw. nehmen die Bestände nicht zu. Ein Anfang für jeden wäre, die Trinkwasser- und Pestizidinitiative im Juni anzunehmen. Wer findet die seien zu extrem, dem sei gesagt, dass es ohne extreme Massnahmen keine Umkehr zum Besseren mehr gibt. Meine Meinung.
  12. Seeforelle 2020/2021

    Interessante, durchaus progressive Denkansätze! Ich finde z.B. die Regelung bei den Meerforellen in Dänemark sehr interessant, wo im Meer die silbernen Fische auch im Winter nicht geschont sind ab 40 cm, jedoch die "bräunlich" gefärbten Laichtiere und Absteiger hingegen schon. Was erhoffst du dir von einem extra Schlepppatent? - Weniger Schleppfischer? Ich glaube, diese Lenkung würde sich kaum auswirken auf den Befischungsdruck. Nur Mehreinnahmen beim Kanton generieren...
  13. Seeforelle 2020/2021

    Was würdest du denn gern ändern demfall? - Schonzeit verkürzen?
  14. Seeforelle 2020/2021

    Was ist da so besonderes, dass du die Zahlen einrahmen musst? Ich kapiere es nicht.
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