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nicithefisher

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Über nicithefisher

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  1. Äschenherbst 2017

    Wirklich ein unglaubliches Video mit eindrücklichen Äschen. Aber es sind Europäische Äschen. Die Mundspalte geht bei den Arktischen Äschen nicht so weit nach hinten. Auf den ersten Blick jedoch könnte man sie glatt für Arktische Äschen halten, insbesondere wegen der riesigen Rückenflosse, die man so in den beiden südlicheren Europäischen Clades nicht findet. Sehr schöne Fische! Habe schon oft gehört, dass die Äschen im hohen Norden grundsätzlich aggressiver und räuberischer sind, auch die Europäischen. Liegt wohl auch an der Nahrungsknappheit bzw. dass sie dann im Sommer einfach jede Chance nutzen müssen. Ich vermute aber auch, dass das damit zu tun hat, dass dort keine Forellen oder Saiblinge vorkommen, sodass die Äsche sämtliche Nischen nutzen kann. Ansonsten hätten sie auch kaum so eine grosse Mundspalte entwickelt, wenn Fischchen nicht regelmässig zum Menuplan gehören würden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Äschen bei gemischtem Vorkommen mit anderen Salmoniden den Forellen das Jagen überlassen... In Lappland gibt es ja auch genügend Gewässersysteme, wo Äschen zusammen mit Forellen und/oder Arctic Char vorkommen; wäre spannend zu sehen ob sie sich dort mehr auf eine Nische konzentrieren und/oder kleine Mäuler haben ähnlich wie die bei uns...
  2. Empfehlung

    Die Modelle kenne ich nicht, aber von der Länge her würde ich zur 7.6“ raten. Ich brauche an unseren Bergbächen die Guideline Fario und habe diese sowohl in 7.6“ als auch in 8.4“ gefischt. Muss sagen dass ich mich für die kürzere entschied, da diese Länge ausreicht für die Würfe an kleinen Bächen, aber ansonsten viel praktischer ist. Vor allem darum, weil ja viele Bäche überwachsen sind und oftmals waren es genau die paar Zentimeter mehr beim längeren Modell, die das Werfen erschwerten und die Büsche mit Fliegen dekorierten. Mit der kürzeren kann ich viel besser seitlich werfen unter den Büschen durch und solche Dingen. Aber auch abgesehen vom Fischen an sich ist die kürzere besser. Wenn du dich gelegentlich durch Wald und Gestrüpp durchschlagen musst, oder auch für kurze „Klettereien“, können diese paar Zentimenter weniger Länge den Unterschied ausmachen, ob die Rute am Ende des Tages noch heil ist
  3. Äschenherbst 2017

    Ich habe damals als Semesterarbeit eine Literaturrecherche verschiedener veröffentlichter Paper zur Europäischen Äsche geschrieben. Natürlich konnte ich deren Inhalt nicht nachprüfen, ich habe einfach übernommen was dort stand. In einem Paper hiess es, dass die Grenze wo thymallus und arcticus aufeinander treffen in Lappland sei und das habe ich so übernommen. Habe mich aber ehrlich gesagt auch nicht so genau damit beschäftigt, da ich mich in meiner Arbeit auf den Rheinstamm konzentrierte. Kann sein dass du Recht hast und diese Information falsch ist. Ich habe jetzt auch noch einmal etwas recherchiert und es scheint tatsächlich so dass die wenigen Flüsse wo thymallus und arcticus gemeinsam auftreten, bereits auf russischer Seite liegen und nicht mehr in Finnland.
  4. Äschenherbst 2017

    Danke für den Hinweis Nemo. So genau wusste ich das nicht betr. Skandinavien, ich wusste nur dass der Grenzbereich im hohen Norden liegt, da ich ich mich auf den Rheinstamm konzentrierte in meiner Arbeit. Das mit der Ostsee und dem Nordmeer macht Sinn und trifft sich ja auch mit meiner Besiedelungsstory
  5. Äschenherbst 2017

    Ist ein kompliziertes Thema, aber ich versuche es einfach zusammenzufassen: Europa wurde noch vor der Eiszeit, vor etwa 4 Mio. Jahren, von den Äschen besiedelt. Nur eine einzige Art war das, die Europa vom Ursprung der Äschen (Ostasien, Mongolei) aus erreichte. In ganz Europa lebte also damals nur eine Art. Dann kam die Eiszeit. In der Zeit gab es in Europa drei Refugien, worin die Äschen die Eiszeit überdauerten: Das Donaubecken, das Rheinbecken in Zentraleuropa und das Elbbecken. Die Eiszeit dauerte sehr lange und infolge dieser langen Isolation und dem ausbleibenden Genfluss haben sich die Äschen in diesen drei Refugien immer mehr morphologisch voneinander unterschieden. Nach der Eiszeit, d.h. vor etwa 15‘000 bis 10‘000 Jahren, begann die grosse Rückeroberung Europas, als das Eis zurück ging. Von den drei Refugien aus wurde Europa neu besiedelt: Die Äschen aus dem Elbbecken verschwanden bis heute gröstenteils in Norddeutschland mangels passender Gewässer, aber sie besiedelten auch Skandinavien, Westrussland bis zum Ural und Nord-Osteuropa. Die Äschen aus dem Donaubecken besiedelten Süddeutschland, Süd-Osteuropa und Norditalien. Die Äschen aus dem Rheinbecken besiedelten die Schweiz und Nordfrankreich. Deshalb sehen unsere Äschen so anders aus als die von Hannes. Unsere Äschen aus dem Rheinstamm haben typischerweise einige schwarze Flecken auf der Flanke, türkise Bauch- und Schwanzflossen und eher kleine Rückenflossen, verglichen mit anderen Äschen. Die Donauäschen hingegen werden typischerweise etwas grösser, haben eine orange-gelbe Schwanzflosse und eine mächtigere Rückenflosse. Aber erstaunlicherweise sind die drei Stämme nie soweit auseinander differenziert, dass sie verschiedene Arten geworden sind, sie können immer noch fertile Hybriden erzeugen! Trotz der langen Isolation... Also in ganz Europa, von Nordfrankreich bis nach Skandinavien, ist alles noch ein und diesselbe Art: Thymallus thymallus, die Europäische Äsche. Es gibt natürlich auch Grenzzonen, wo zwei Stämme aufeinandertreffen und dementsprechend in diesen Gewässern beide Unterarten gefangen werden können, oder auch Hybriden. Dort ist es dann nur noch sehr undeutlich, da sich das Ganze mehr und mehr vermischt. Zb. der Schwarzwald ist so ein Gebiet, oder das Südtirol, wo jeweils der Donaustamm und der Rheinstamm sich treffen. Aufpassen muss man aber mit Skandinavien! Ich habe gesagt, die skandinavischen Äschen stammen aus dem Elbgebiet. Das stimmt nur für Süd- und Mittelskandinavien... im ganz hohen Norden (Lappland) kommt dann eine völlig andere Art vor, die Arktische Äsche, Thymallus arcticus. Die hat überhaupt nichts mehr mit den Äschen aus Europa zu tun, sondern hat den hohen Norden Europas über Sibirien besiedelt, ebenfalls von Ostasien ausgehend. Diese Äschen sind völlig anders. Werden viel grösser, sind auch räuberisch und sehen auch ganz anders aus (verhältnismässig deutlich grössere Rückenflosse, grösseres Maul, etc.).
  6. Wenn Angler fremdgehen... meine Beichte!

    Wie immer Rolf, super geschrieben!
  7. Zander saison eröffnet.

    Bravo Andreas
  8. Fly Hakianer Treffen 2017

    Saubere Sache Jungs
  9. Show your trouts 2017

    Danke, auch von dir Martin wie immer ganz tolle Bilder!
  10. Show your trouts 2017

    Die letzten beiden Sonntage vom September verbrachte ich beide an einem wunderschönen Bergbach. Ich wusste, dass die Saison bald vorbei ist und wollte die letzte Chance noch einmal richtig geniessen. Am ersten dieser Sonntage war ich zusammen mit meinem Fischerkollegen Räffu am Wasser, am zweiten war ich alleine unterwegs. Wir haben uns eine sehr wilde, abgelegene Schlucht ausgesucht, die nur schwer zu erreichen ist, aber eine erstklassige Bergbach Fischerei bietet. In den grossen, tiefen Pools fischten wir mit Gummifischen am Jigkopf oder Cheburashka-Jig, um auf Tiefe zu kommen, in der Hoffnung auf grössere Bachforellen. In den flächeren Spots fischten wir mit der Trockenfliege. Einfach gesagt: Es war der perfekte Saisonabschluss der Bachforellensaison 2017! Ein Traum von einem Bach, viele wunderschöne, grosse Bachforellen und immer wieder spannende Kletter-Intermezzos Zu guter letzt, quasi beim letzten Wurf, konnte ich noch einen tollen fast 40er Bock überlisten. Dieser wurde denn auch mit gutem Gewissen entnommen und bot ein herrliches Abendessen. Einen detailierten Bericht gibt's wie immer auf meiner Homepage: https://www.thetrouthunters.ch/fangberichte/2017/september/ Ein Video hab ich auch gemacht (vom zweiten Sonntag, wo ich alleine unterwegs war): Und hier habe ich nun noch einige schöne Bilder... Liebe Grüsse und petri Nicola
  11. Fliegenfischen Kurzberichte 2017

    Glückwunsch Hannes, eine wahnsinns Äsche hast du da gefangen
  12. Zander saison eröffnet.

    Sauber, bravo Ändu
  13. Habe mir etwas gegönnt

    Meine Ausrüstung, um unerreichbare Schluchten erreichbar zu machen, wurde endlich komplettiert Damit gehören meine lebensmüden Klettereien am Bach hoffentlich der Vergangenheit an, bzw. ab jetzt kann ich wenigstens nicht mehr so tief fallen Jetzt muss ich nur etwas Gas geben, damit es noch reicht für einen Ausflug in diesem Jahr, die Saison neigt sich schon dem Ende zu
  14. Nach dem Fang folgt die Veredelung

    Sieht toll aus! Ich hätte das auch schon lange gerne mal ausprobiert, nur haben wir leider keinen Fleischwolf zuhause Gerade jetzt, in Zeiten wo die Salmoniden immer seltener und schützenswerter werden, wäre es eine tolle Alternative, wenn sich Alet, Barben und Co. besser etablieren würden in den Köpfen von uns Anglern.
  15. Kajakfischen in Lappland

    Herrliche Eindrücke Bruno, vielen Dank! Die Landschaft und das Abenteuer sind genau nach meinem Geschmack Und diese riesigen Barsche, geil! Eine Frage habe ich, woher kam denn der Namaycush? Was macht der in Lappland? Und hattet ihr sonst nur Raubfische, keine Salmoniden? Gibt es so weit im Norden nicht auch Brown Trout, Arktische Äschen oder Saiblinge? Dann würde es mir noch besser gefallen Gruss Nicola
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