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nicithefisher

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Über nicithefisher

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  1. Grönland

    Vielen Dank euch beiden! Und danke Bergseenamay für die lobenden Worte, das motiviert zum Weitermachen! Komme vielleicht gerne maldarauf zurück, es warten noch viele Bergseen darauf, erkundet zu werden
  2. Seeforelle 2017/2018

    Und ob! Ich finde das extrem spannend! Beschäftige mich ja auch im Studium mit der Seeforelle (Bachelorarbeit) und meine Masterarbeit wird von ähnlichen Systemen in den Grönländischen Arctic Char handeln. Von daher finde ich es super, dass auch andere so fasziniert sind von diesen Tieren. Es sind interessante Eindrücke von dir. Ich habe auch schon lange die Vermutung, dass es unter den Seefos auch Seelaicher gibt (wie soll es sonst z.B. in den Bündner Stauseen funktionieren oder in Bergseen...?). Ich denke deine Beobachtung hängt auch damit zusammen, dass sie wegen dem Wassermangel kaum aufsteigen konnten.
  3. Sinnvoll

    Perikles die Bafo ist dort gleichermassen fehl am Platz, wie die Refo bei uns. Das ist genauso durch Menschenhand geschehen, wie man es nun bei uns vor hat. Die gemeinsame Existenz ist wohl dadurch möglich, weil sich die Ökologischen Nische dieser beiden (sehr weit entfernten) Verwandten doch recht unterscheiden können. Zumindest in grösseren Flüssen und Bächen gibt es mehrere mögliche Nischen zu besiedeln, wodurch sich die beiden Arten wohl aus dem Weg gehen. Ausreichend für eine Koexistenz. Beispiele sind unterschiedliche Präferenzen in der Wahl der Standplätze (Ufernah / unter Unterständen vs. offen / oberflächennah), der Nahrungsaufnahme (Anflugnahrung vs. Treibnahrung vs. räuberisch), und so weiter. Deshalb habe ich auch keine Zweifel, dass die Koexistenz auch in der Schweiz funktionieren könnte. Ausser in sehr kalten und wilden Bächen oder anderen rauhen Lebensräumen, wo beide Arten gleichermassen opportunistisch leben müssten und sich daher konkurrieren würden. Trotzdem bin ich gegen die Regenbogenforelle, auch wenn eine Koexistenz in manchen Gewässern möglich wäre. Es ist nun mal ein Grundsatz, dass keine ortsfremde Tierarten eingeführt werden sollten, Freude der Hobbyangler hin oder her.
  4. Sinnvoll

    Wenn wir so denken, schieben wir die Problematik nur hinaus und es wird schlimmer und schlimmer. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis es auch für die Refo nicht mehr geeignet ist. Und wie weiter? Sollen wir in 50 Jahren Vietnamesische Mekong Welse in unseren Flüssen aussetzen, weil sie die einzigen sind, die in den veralgten, warmen Flüssen voller Antibiotika und Pestiziden überleben können? Ist natürlich massiv überspitzt dargestellt aber ihr wisst was ich meine... Auch wenn die Anstrengungen gewaltig sind, anpacken sollten wir sie trotzdem.
  5. Sinnvoll

    Ja ganz genau! Aber einfach eine robustere Fischart auszusetzen ist doch nicht der richtige Weg, nur der mit dem geringsten Widerstand...
  6. Sinnvoll

    Ob Mopskopf oder wunderschön, ob wilder Stamm oder aus Zucht; die Refo hat hier nichts zu suchen. Jedenfalls nicht in vernetzten Gewässern wo die einheimische Bach/Seeforelle ganz klar die einzige Forellenart ist, die vorkommen sollte. Lieber die Bedingungen für die Bafo wieder lebenswerter machen und gegen all die (menschgemachten) Probleme vorgehen, die zu ihrem Rückgang führten. Statt jetzt – typisch Mensch – einfach etwas in der Natur herum zu pfuschen und was Neues auzusetzen. Ich bin klar der Meinung, dass nicht endemische Fischarten nach wie vor nur in isolierten Gewässerabschnitten oder Seen zulässig sein sollten. So wie es in der Schweiz schon lange praktiziert wird, Stichwort Namaycush, Bachsaibling und natürlich auch die Refo. Wo ein Entkommen unmöglich ist und sie rein wegen der Angelei vorkommen, ohne die Ökologie des umgebenden Ökosystems zu stören. Sprich in hochgelegenen Gebirgsbächen, Stauseen oder in Bergseen, wo es von Natur aus sowieso nie Fische gehabt hätte. Wobei selbst das mit Vorsicht zu geniessen ist. Z.B. wäre dadurch, dass fast jeder Bergsee mit Fischen besetzt wurde, der Bergmolch nahezu ausgestorben.
  7. Sinnvoll

    Wirklich? Woher hast du diese Zahl?
  8. Sinnvoll

    Amen Sollte ein Verband nicht unsere Interessen vertreten? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Fischer in der Schweiz so denkt wie der Präsi der SFV? Wenn doch, mache ich mir ernsthaft sorgen...
  9. Sinnvoll

    Das stimmt schon, es gibt leider Beispiele von Renaturierungen, die unsachgemäss durchgeführt wurden und mehr Schaden als Nutzen anrichteten. Zum Glück gibt es aber auch Gegenbeispiele, wo die Renaturierungen super herausgekommen sind. Ausserdem darf man nicht vergessen, das solche Revitalisierungen, insbesondere an grösseren Bächen/Flüssen, nicht einzig für die Fische gemacht werden. Auch auf die Bedürfnisse von bedrohten Vogelarten wie dem Flussregenpfeifer oder von Amphibien wird Rücksicht genommen. Diese brauchen halt auch vermehrt offene Flussbänke oder regelmässig überflutende Auen. Dass sich in diesen offenen Abschnitten Barbe und Alet wohler fühlen als die Bachforelle liegt auf der Hand, aber na und? So soll's sein in der Natur. In einem natürlichen Fluss gäbe es auch solche Abschnitte. Dafür gibt es sicher andere Abschnitte, in denen sich die Forelle wiederum wohler fühlt. Einem Zustand aus den 70er-80er Jahren nach zu trauern, geprägt von Forellenfängen aus einem durch und durch kanalisierten Bach (und daher vermutlich stark von Besatz abhängig, denn die Bedingungen in einem solchen Kanal sind für Forellen noch viel schlechter), bringt jetzt auch nichts mehr. Lass der Sache etwas Zeit, ich bin sicher dass es einige Jahre dauern wird, bis "Gras drüber gewachsen ist" und die ersten positiven Effekte der Renaturierung erkennbar werden. Völlig normal dass das nicht von heute auf morgen geht, das ganze Ökosystem muss sich erst mal einpendeln Was ist daran wunderbar? Regenbogenforellen in einem (nicht isoliert gelegenen) Schweizer Bach, und das nur 1km von der Aare entfernt?
  10. Suche: Collector SE 892H

    Ich bin auf der Suche nach der Collector 892H swiss edition, also die mit dem schwarzen Griff. Bitte meldet euch per PN falls jemand eine zu verkaufen hat. An dem Modell mit Camo Griff bin ich aber nicht interessiert. Normalerweise ist mir die Optik nicht soo wichtig aber der Camo Griff geht gar nicht danke und petri allerseits! Nicola
  11. Show your trouts 2018

    Saisonfinale 2018 (Ich mache keine Werbung hier im Forum. Wer also nähere Infos zu den verwendeten Ködern etc. sucht, findet dies im originalen Bericht auf meiner Website.) Am letzten Sonntag der Forellensaison 2018 traf ich mich mit meinem guten, alten Fischerkollegen Martin ( @Forelle1958 ) an einem Pacht-Bergbach im Berner Oberland, den wir beide befischen dürfen. Wir wollten den letzten Tag der Saison noch einmal in vollen Zügen geniessen! Martin war bereits seit einigen Tagen dort und meinte, dass es momentan auf Fliege extrem zickig sei. Deshalb entschieden wir uns, mit Gummifisch anzugreifen. Wir suchten uns eine sehr schwer zugängliche Schlucht aus, die landschaftlich nicht mehr schöner hätte sein können. Inmitten dieser umwerfenden Natur aus tiefblauen Pools, schroffen Felswänden und glattgeschliffenen Steinen, umgeben vom Wald, der langsam aber sicher vom Herbst gezeichnet ist, kletterten wir uns Stück für Stück voran. Und die Bachforellen? Die waren sehr interessiert and unseren mit präzisen Würfen präsentierten Gummifischchen! Es lief richtig gut und wir hatten regelmässig Fischkontakt! Darunter waren auch einige Forellen der ü30er Kategorie, die in diesem Bach geschützt sind als wertvolle Laichtiere. Da sieht man mal wieder, was solch eine nachhaltige Regelung bewirken kann: Top Fischbestand, eine actionreiche Fischerei und mehr als genug Laichtiere, die für viel Nachwuchs sorgen. Wenn sich unser Kanton doch bloss mal von solchen Beispielen inspirieren liesse, aber der muss ja unbedingt an seinen veralteten Regelungen festhalten. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen... Ich war schon mehr als überglücklich, wie der Tag bisher verlaufen ist. Eigentlich glaubte ich nicht daran, dass es noch besser werden könnte. Doch das wurde es! Plötzlich hatte ich eine Forelle im Drill, die von ganz anderem Kaliber war. Ich erkannte sofort, dass dies mit Abstand meine grösste Forelle in so einem Bergbach sein würde, wenn ich sie denn landen kann. Zum Glück war Martin zu Stelle und konnte das eindrückliche Tier sicher feumern. Schnell im Wasser gemessen und ein Foto gemacht, während sich die Forelle erholte, dann durfte dieses tolle und für die Naturverlaichung unglaublich wertvolle Tier wieder schwimmen. Und es sollte noch verrückter werden, nur wenige Meter später knallte mir schon wieder so ein Fisch drauf! Auch diesen Fisch konnte ich landen und problemlos schonend wieder frei lassen. Diese Forelle war sogar noch grösser als die erste, 43 und 45cm waren die beiden gross. In einem Mittelland-Gewässer nichts Besonderes, aber in einem so kalten, klaren und hochgelegenen Bergbach eine seltene Begegnung. Und da soll noch einer behaupten, in Bergbächen wachsen Forellen nicht. Natürlich tun sie das, in den öffentlichen Berner Gewässern lässt man ihnen nur leider keine Chance dazu. Da sieht man schon wieder, was eine nachhaltige Regelung der Fischerei bewirken kann. Da ich nach diesen beiden Fischen sowas von einem erfüllten Tag hatte und wir beide erschöpft waren von den ganzen Herumklettern, beendeten wir überglücklich die Forellensaison 2018 und machten uns auf den Heimweg. Ein absolut gelungener Abschluss. Nun steht mir leider ein sehr strenger Herbst bevor, ihr werdet wohl bis zum Winter nicht mehr viel von mir hören. Liebe Grüsse und petri Nicola PS: Die Farios waren zum Schluss wirklich sehr versöhnlich gestimmt wie dieses Bild beweist...
  12. Meine Videos

    Danke euch allen
  13. Meine Videos

    Ich kann den Quatsch nicht mehr lesen Lass es jetzt bitte einfach mal sein. Hat hier nichts zu suchen. Nein, hier geht‘s um Videos. Nicht um Klimawandel, nicht um Dummköpfe und schon gar nicht ums Missionieren für Überzeugungen. Danke.
  14. Meine Videos

    Danke fürs Lob wegen dem Video. Aber bitte, ich glaube nicht dass dieses Forum der richtige Ort ist für Verschwörungstheorien und Fanatismus-Botschaften. Wenn du unbedingt den Leuten aufquatschen willst, das der Klimawandel nicht real sei und dafür gekonnt über alle harten Fakten hinwegsiehst, kannst du das gerne in Kommentarspalten auf Facebook und Co. tun und dort den Leuten vorwerfen, sie liessen sich für dumm verkaufen. Aber hier lass das bitte sein und missbrauche nicht mein Video für solche Botschaften. Danke.
  15. Meine Videos

    Nebst dem Bericht von meinem Grönland-Abenteuer, habe ich auch ein zweiteiliges Video geschnitten Viel Spass beim Anschauen (und sorry für die etwas langweilige Musik im ersten Teil, GEMA-freie Musik zu finden ist leider das schwierigste am Video machen beim zweiten Teil ist die Musik fetziger, versprochen ) Teil 1: Und Teil 2: Feedback erwünscht Lg und petri!
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