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nicithefisher

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Über nicithefisher

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  1. Danke Peter, ich hoffe es auch Schöne Fotos von dir! Warst mit dem Zelt oben nehme ich an bei den Uhrzeiten? Ging was? Nächste Woche habe ich meinen Helfereinsatz, wir müssen Elritzen da hoch schleppen Das wird anstrengend...
  2. Super Hannes! Besser hätte man es nicht schreiben können, danke! Ich habe genau das gleiche gedacht... irgendwie widersprüchlich diese Aussagen.
  3. Genau mit dieser Einstellung Perikles, kommen wir nirgends hin. Irgendwo muss mal ein Anfang gemacht werden. Auch wenn es ein Tropfen auf den heissen Stein ist, so setzt doch jeder Anfang auch ein Zeichen
  4. Sie hätten es wohl auch überstanden... aber sie sind erstickt, nachdem das Wasser wieder schnell zurück ging. Es war ihr Instinkt, auf das überflutete Ufer zu schwimmen um sich in Sicherheit zu bringen. Geht das Wasser dann langsam zurück, schwimmen sie mit dem Wasser zurück in den eigentlichen Bach. Hier ging es offenbar so schnell zurück, dass die Forellen plötzlich auf dem Trockenen waren. Ja wirklich traurig!
  5. Vor drei Wochen führten wir den Sömmerlingsbesatz an unserem Pachtgewässer durch. Die Sömmerlinge haben wir nur in denjenigen Abschnitten besetzt, wo keine Naturverlaichung möglich ist und/oder stattfindet. Hier einige Impressionen dazu: Und jetzt diesen Sonntag kam der Horror: Am Wochenende gab es in der Schweiz bekanntlich einige lokale Gewitterzellen, die heftige Unwetter, Hagelschäden und Hochwasserschäden verursachten. Leider befand sich so eine Zelle auch genau über dem Einzugsgebiet unseres Bergbaches, wo wir noch vor wenigen Wochen den Sömmerlingen ein neues Leben schenkten... am Sonntag Morgen fuhr ich mit einer schlechten Vorahnung an den Bach und der Schaden überstieg meine kühnsten Erwartungen! Der Bach muss über 4 Meter hoch angestiegen sein, denn er hat sogar bis über den Wanderweg geflutet und weiter unten an der Suld wurde sogar Geröll und Schwemmholz bis auf die Strasse geschwemmt! Alles war kaputt, platt gewalzt, von Schlick und Schlamm bedeckt. Die Bäume wurden regelrecht entlaubt, überall am Boden lagen vom Hagel zerfetzte Blätter, in Stücke gerissen. Das muss enorm gewütet haben in der Nacht. Ich entdeckte leider viele tote Bachforellen, teils über 20m vom Bach entfernt. Selbst auf dem Wanderweg lag ein toter Fisch. An einer Stelle fand ich drei Tote nebeneinander Nun ja, so ist die Natur, wir müssen damit leben und es wird sich wieder erholen die nächsten Jahre. Aber es ist trotzdem traurig und ein echter Frust, als Pächter sowas ansehen zu müssen. Schade um den Nachwuchs. Wir hatten diesen Winter auf einigen Strecken so eine schöne Naturverlaichung, das konnte ich bei mehreren Ausflügen mit den Schneeschuhen sogar beobachten. Das ist jetzt bestimmt alles futsch, und auch der Aufwand für die Sömmerlinge war wohl umsonst. Ich hoffe für alle Fischer, die gerne in der Suld fischen gehen, dass sich dieser Bach schnellst möglich wieder erholen kann und für uns und unseren Bach natürlich auch.
  6. Ja ich geb dir Recht @Dickbait, die Äschenthematik ist wirklich extrem kompliziert und hat sehr viele Faktoren, die mit wirken. Gerade das Problem der Verschiebung der Geschlechter ist bedrohlich und könnte eine Art lokal sogar aussterben lassen. Das hat womöglich auch mit den zunehmenden durchschnittlichen Temperaturen der Aare zu tun, also sprich mit dem Klimawandel. Denn viele Reptilien- und Fischeier sind in ihrer Entwicklung temperaturgesteuert. Soll heissen bis zu einer gewissen Temp. gibt es z.B. beide Geschlechter etwa gleich häufig aus den Eiern, wird diese Schwellentemperatur überschritten, gibt es plötzlich (fast) nur noch das eine Geschlecht. Dieses Phänomen ist z.B. bei einigen Schildkrötenarten, oder beim Stichling, sehr bekannt und gut erforscht. Bei den Äschen ist leider noch unklar, ob es wirklich daran liegt, es könnte auch was ganz anderes sein... Medikamenten- und Hormonrückstände beispielsweise. Das ist noch Teil der Forschung. Trotzdem glaube ich daran, dass gerade in so einer kriselnden Zeit, es sicher fördernd ist, wenn wenigstens die Entnahmen durch die Fischer gedrosselt werden und die Muttertiere grösser werden können, bevor man sie entnehmen darf. Klar, nur ein Faktor, aber besser als zuvor immerhin . Sollte es tatsächlich an der Temperatur liegen, können wir so kurzfristig eh nichts ausrichten. Dafür müsste sich schon die ganze Welt drastisch verändern. Hier noch einige rein hypothetische (und etwas "überdramatisierte") Überlegungen von mir, wie das weiter gehen könnte, wenn wir den schnellen Temperaturanstieg der Welt nicht bremsen können... Möglicherweise könnte noch unsere Generation an Fischern eine temperaturbedingte Veränderung der Gewässer, der Artenzusammensetzung und der Fischerei miterleben. Bisher von Hecht und Barsch dominierte Gewässer werden mehr und mehr von Wels und Zander eingenommen, insbesondere der Wels hat eine riesige Zukunft glaube ich... Voralpenseen werden wärmer, Felchen, Seeforellen, Seesaiblinge werden sich in immer grössere Höhen zurück ziehen müssen, Hecht, Barsch und co. ziehen in diese Lebensräume nach. In den Bergen werden immer höhere und noch höher gelegene Bergseen und Bäche für Fische bewohnbar, alles verschiebt sich mit der Temperatur mit in die Höhe. Die Bachforelle wird in den kommenden Jahrzehnten im Mittelland extrem Mühe haben noch zu existierten und wird immer weiter nur noch in grösseren Höhen leben können. Gleichzeitig werden drastische Hochwasserereignisse immer mehr zunehmen (diesen Trend erkennt man schon jetzt) und gerade bei den Bergbächen wird wohl der eine andere Bach in Zukunft "aufgegeben" zu bewirtschaften, weil der Aufwand wegen der regelmässigen Verluste zu gross wird für die Vereine/Kantone/Pächter/wer auch immer... Tja, so ist die Natur und diese Verschiebungen gab es in der Weltgeschichte schon oft. Es wird wieder kühlere Zeiten geben und Forellen, Äschen und Co. werden wieder ihre Zeit haben. Tiere hatten genug Zeit, sich anzupassen, neue Gebiete zu besiedeln, neue Arten zu bilden und wieder zu alter Stärke zurück zu kehren, als besser Zeiten kamen. Wir schaffen jetzt das Ganze im Zeitraffer von nicht einmal 100 Jahren, wenn es so weiter geht. Das überstehen höchstens sehr anpassungsfähige Arten, wozu die Äsche beispielsweise sicher nicht gehört... Ich bin gespannt, was auf uns zu kommt. Was auch immer, irgendwie auf irgendwas Fischen wird man wohl noch immer können. Da machen mir Peta und Co. schon mehr Angst als der Klimawandel, nämlich was das dürfen angeht
  7. Ganz tolle Fänge und Beiträge von euch allen, danke! Ich hatte einen sehr stressigen Frühling, mein letzter Flyfy-Ausflug ins Berner Oberland geht bis in den März zurück! Und ich kam noch gar nie dazu, meine tollen Erlebnisse von damals zu zeigen. Vielleicht erinnert ihr euch noch, im März war es eine Zeit lang extrem warm. Die Natur war der Zeit voraus, die Berge schon grün bis über 2000m und auch im Wasser war die überdurchschnittlich frühe Aktivität zu spüren. Ich ging mit der leichten 3er Fliegenrute an ein privates Gewässer im Berner Oberland und erlebte eine sensationelle Fischerei für diese Jahreszeit auf einer Höhe knapp unter der Baumgrenze angekommen, hatte es auf der Schattenseite schon noch etwas Schnee... ...aber das schien die Beisslust der Saiblinge und dieses wunderschönen Fariobocks nicht zu stören... Ein Traumtag in den Bergen, und für eine Weile fast mein letzter ganztägiger Ausflug, den ich mir leisten konnte. Ein zwei Tage im April lagen schon noch drin zum Glück. Danach brach leider wieder eine Kältephase ein, an die ihr euch sicher auch noch erinnern könnt... Schnee, Spätfrost, riesige Frostschäden in der Landwirtschaft und die Aktivität der Fische wieder zurück auf Winterlaune. In der Zeit war nicht viel zu machen. Danach wäre es sicher wieder toll geworden, aber ich hatte leider keine Zeit mehr. Es begann eine recht stressige Zeit, die bis Ende Juni andauerte, mit Prüfungen etc. Die einzigen "freien" Tage am Wasser waren Guidings. Doch jetzt sind die Prüfungen endlich durch, ich bin ich wieder voll dran und der nächste Bericht kommt bald Petri allerseits!
  8. Ich lasse auch wieder mal was von mir hören... ist schon ne Weile her Heute Abend gabs Thunersee-Felchenpiccata Milanese mit frisch gemachter Tomatensauce Witzig übrigens dass ich diese Felche mit meiner BC Finesse Combo überlistet habe Habe auf dem Boot gemerkt, dass ich die ganze Eglitasche mit allen Ködern, Rigs etc. im Auto vergessen habe, im Boot lagen aber noch Hegenen herum. Ich brauchte nicht lang zu überlegen, was ich tun könnte. Kurz gesagt, mit der leichten Megabass Solidtip Rute machte das Felchenfischen schon richtig Spass und die Bisserkennung mit solch einer Rute ist fantastisch. Besser als jede Felchenrute cheerz und petri!
  9. Wie du sagst Hans, alles in allem sind wir uns in vielen Punkten einig. Desweiteren finde ich es auch toll, wie sachlich wir hier diskutieren. Aber leider siehst du es richtig, in dieser Sache werden wir uns offenbar wirklich nicht einig. Deine Mengen sind für mein Empfinden immer noch sehr hoch und nicht mehr Zeitgemäss. Ich bin genauso ein Junkie wie du, habe aber in jedem Jahr keine 20 Bafos eingetragen. Lieber setze ich mir meine eigenen, hohen Schonmasse. Dafür kann mich über die wenigen Fische, die es in meine Küche schaffen, umso mehr freuen und habe ein gutes Gewissen dabei. Lieber nur eine oder zwei Forellen am Tag entnehmen, wenn überhaupt, dafür sind es anständige Fische in einer tollen Grösse und der Bestand bleibt auch gut. Ich bleibe dabei, 2 Stück pro Tag und 40 pro Jahr sollten für jeden machbar sein. In einem meiner Vereine ist es so geregelt und keiner motzt deswegen herum. Qualität statt Quantität. Aber eben, das funktioniert auch nur, wenn sich alle daran halten. Das würde bedeuten, als erstes muss dieses lächerliche Statistikblatt wieder durch Etwas ersetzt werden, was nicht gefälscht werden kann. Zweitens müsste es einfach mehr Kontrollen geben. Ich werde jedes Jahr nur an der Eröffnung kontrolliert, danach sieht man wieder 365 Tage lang keinen Aufseher mehr. Könnte ich mich mehr mit den Gesetzen meines Kantons identifizieren als jetzt, würde ich nicht zögern, mich zum freiwilligen Aufseher ausbilden zu lassen.
  10. Ja, die Äschenbestände sind damals eingebrochen. Warum ich das als Beispiel bringe dafür, dass strengere Gesetze etwas bringen? Weil nicht die neue, kleinere Entnahmemenge sowie das höhere Schonmass daran schuld ist. Das alles wäre wunderbar! All das trat erst mit dem Ende des Moratoriums in Kraft. Oh nein, das Problem war das Moratorium selbst! Wohl der grösste Kapitalfehler, den ich in meinem noch jungen Alter erleben musste. Versteht mich nicht falsch, das Moratorium hat, wie Andreas auch geschrieben hat, im Äschenbestand wahre Wunder bewirkt. Aber leider nur, solange es das Moratorium gab. Kurz vor Ende des Moratorium hatte es mehr Äschen überall, als ich mir das je hätte vorstellen können. Es war wunderbar zum ansehen. Doch dann nahte das Ende des Moratoriums. Und deshalb war das Moratorium ein Fehler, weil es ein Ende hatte. Die Verlockung auf den grossen Fang war riesig und hat sich schweizweit herum gesprochen. Selbst das Petri Heil Magazin war so selten dämlich, in ihr Heft zu schreiben, dass in Bern nach drei Jahren Pause wieder auf Äschen gefischt werden darf. Und dann passierte es, man durfte wieder... ohne zu übertreiben, ich sah ganze Reisecars! Vereine von 30-40 Fischern aus einem Fribourger Verein liessen sich mit dem Bus bis ans Wasser fahren. In Bern und Thun herrschten Zustände wie in den Lachsflüssen Alaskas in der Nähe der Parkplätze. Man stand Meter an Meter. Das grosse Schlachten hat begonnen. Die Äschen nach drei Jahren ohne Beanglung leicht zu fangen. Und es kam wie es kommen musste, in dem Jahr der Wiedereröffnung (2011) wurden so viele Äschen gefangen, wie seit 7 Jahren nicht mehr. Seht euch dazu die Statistiken an, z.B. diese (in den Jahren 2008-2010 sind logischerweise gar keine Äschen verzeichnet wegen dem Moratorium). Es spricht Bände. Und im Jahr danach? Der erwartete totale Einbruch! Der riesige Ansturm der Fischer auf die Berner Äschen hat den Bestand vernichtet. Seit 2012 sind die Äschenfänge auf dem niedrigsten Niveau seit Messbeginn. Und sie beginnen sich nur sehr langsam zu erholen. Man hätte einfach nur die Regeln strenger machen müssen. Ohne Moratorium, ohne das grosse Schlachten. Dann hätte es seine Wirkung bestimmt nicht verfehlt, davon bin ich überzeugt. Wir werden es die nächsten Jahre sehen, wie viel das bringen wird, wenn die Äschen sich wieder erholen. Dafür muss aber auch dieses doofe, leicht zu kopierende Statistikblatt weg, sonst nützen alle Bemühungen der meisten korrekten Angler nichts, wenn einige wenige schwarze Schafe ein Blatt nach dem anderen Ausdrucken und die Äschen weiter dezimieren... Was das Statistik Blatt angeht, sind wir uns wohl alle einig. Es ist eine Katastrophe, so leicht wieder auszudrucken und zu anfällig auf Betrug. Ich traf Äschenfischer, die offen zugaben, die Statistik 3-4 mal neu Ausgefüllt zu haben und 60-80 Äschen entnommen zu haben im Jahr nach dem Moratorium. Es war ihnen sch... egal, man verheimlichte es nicht einmal. Eingeschickt wurde natürlich nur ein Blatt, insofern dürfte die Dunkelziffer des Peaks wahrscheinlich noch viel höher liegen. Aber hierzu habe ich gute Neuigkeiten. Ein Aufseher hat mir gesteckt, dass die Behörden diesen Missstand erkannt haben und bald wieder ein Büchlein wie früher verteilt wird. Das wird wohl auf die nächste oder übernächste Saison geändert (keine Gewähr!). PS: Ich habe gerade gesehen, die Statistik dieser Strecke ist noch deutlicher als die andere. Hier ist der Peak von 2011 noch stärker und hier ist erfreulicherweise auch schon im Ansatz eine Erholung des Bestands zu sehen, es scheint wieder zu steigen...
  11. @Mods: Vielleicht sollte man diese Diskussion in ein neues Thema verschieben? Ich finde es sehr spannend, aber wir schreiben ziemlich am Thema vorbei. @Michael? Ich kenne viele Beispiele, wo ein Schonfenster oder ein hohes Schonmass durchaus viel ausmacht. Und um genau der von dir erwähnten Verangelung entgegenzuwirken (die bei hohen Schonmassen/einem Schonfenster durchaus ein Problem sein kann bei hohem Befischungsdruck) sind dann eben die anderen Ideen gedacht (Einzelhaken, Mindesthakengrösse). Ja die Mindesthakengrösse müsste anhand eines unmissverständlichen Parameters gemessen werden. Da es ja darum geht, das Verschlucken zu verhindern, am besten anhand der Bogenweite des Hakens (Distanz vom Schenkel zur Hakenspitze). Hakengrössen von Herstellerangaben bringen gar nichts, das ist klar. Ich geb's zu, die Einzelhaken-Vorschrift würde problematisch werden. Schwierig zu definieren, zu kontrollieren, etc. Aber in den anderen Punkten sehe ich keine Probleme. Wie auch immer, mein dringendstes Anliegen ist sowieso die Entnahmemengen zu drosseln, wie gesagt. Das ist mit Abstand am schwergewichtigsten. Die anderen Punkte, selbst die Schonmass/Schonfenster-Diskussion sind vergleichlich nebensächlich und kann man drüber diskutieren. Wie bei den Äschen: Nur noch zwei Bachforellen am Tag und 20 oder meinetwegen auch 40 Stück im ganzen Jahr wäre doch eine tolle Sache. Das muss doch reichen? Wer fischen will um den Tiefkühler zu füllen, soll auf den See Felchenfischen oder sowas, aber nicht kleine Bäche plündern.
  12. Ich will das auch nicht. Eine Verkomplizierung ist auf jeden Fall zu verhindern. Für jedes Gewässer separat wäre nie meine Idee gewesen, da würde kein Mensch mehr durchblicken. Aber solche Regelungen lassen sich gut verallgemeinern und sind so alles andere als kompliziert und überregulierend. Eine Mindesthakengrösse würde jedem Gewässer gut tun, dasselbe gilt für ein Einzelhaken-Gebot, oder für ein Watverbot am Anfang der Saison. Man könnte fast jede meiner Ideen im Reglement in einem einzigen Satz formulieren... Schonfenster/höhere Mindestmasse: Hier gibt es ja schon jetzt Unterschiede von Gewässer zu Gewässer. Einfach die bestehenden Zahlen im Reglement ersetzen durch die neuen Zahlen, et voilà Mindesthakengrösse für Naturköder (gibt es z.B. im Kanton Tessin schon seit Jahren): Man könnte z.B. schreiben... "In allen Fliessgewässern mit vorwiegendem Edelfischbestand sind für die Angelei mit Naturködern Hakengrössen von mindestens {XY} zu verwenden". Einzelhaken-Vorschrift (vielerorts im Ausland schon ganz normal, auch immer mehr Vereine führen das ein): Man könnte z.B. schreiben: "In allen Fliessgewässern mit vorwiegendem Edelfischbestand ist der Einsatz von Drillingshaken bis zu einer Köderlänge von {XY cm} verboten, jede Anbissstelle muss bis zu dieser Köderlänge mit einem Einzelhaken versehen sein." Watverbot (Z.B. im Kt. Jura und im Basel-Land gegeben): Man könnte z.B. schreiben: "In allen Fliessgewässern mit vorwiegendem Edelfischbestand gilt für den Zeitraum vom 16. März bis {XY} ein Watverbot, die benetzte Oberfläche darf während dieses Zeitraumes nicht betreten werden." Wie du siehst, so überreguliert ist das doch gar nicht und es gibt auch für alle meine Ideen schon Beispiele, wo es erfolgreich angewendet wird Was du über die fischereilichen Möglichkeiten im Kanton Bern schreibst, kann ich absolut unterschreiben, die sind sensationell! Wenn sich nun dank fortschrittlicheren Regelungen auch noch die Fischbestände etwas verbessern, wäre das doch nur umso begrüssenswerter?
  13. Lieber Hans. Du hast viele gute Punkte erwähnt, in denen ich mit dir einig bin. Du bist zweifellos ein erfolgreicher, erfahrener Bergbach-Fischer. Und ich finde es auch toll, wie respektvoll du die von dir gefangenen Bachforellen jeweils ablichtest (das sieht man leider selten). Aber mit einigen Aussagen kann ich mich nicht anfreunden... Das sehe ich anders. Vielleicht weil du nichts anderes kennst, hältst du die Bestände für gut. Wenn du jedoch wie ich schon viele Erfahrungen sammeln konntest in Pachtgewässern, Vereinsgewässern, im Ausland oder schon nur in fortschrittlicheren Kantonen was die Fischerei-Vorschriften angeht (z.B. Kanton Jura, Kanton Solothurn), dann weisst du erst was möglich wäre. Einen guten Fischbestand in einem Bergbach hast du nicht dann, wenn es hinter jedem Stein zuckt an deiner 5m langen Tiprute und du am Ende des Tages vielleicht sogar deine 6 kleinen Forellen zusammen kratzen kannst (bitte nicht persönlich nehmen, ich habe keine Ahnung wie du fischst, aber ein Grossteil unserer Bergbach-Fischer ist nunmal leider genau so am Bach unterwegs). Nein, ein guter Bestand geht viel weiter: Diverse Alterstruktur, funktionierende Naturverlaichung, viele Kleinfische und ganz viel Brut in den flachen Bereichen, wenig oder gar nicht auf Besatz angewiesen, etc. Die (öffentlichen) Berner Gewässer erinnern mich diesbezüglich leider mehr an eine von Besatz abhängige Wüste, als an ein funktionierendes Ökosystem. Ja. Aber da gibt es einen feinen Unterschied: Gefangen werden deutlich mehr, nur schlagen einfach die Wenigsten alles tot. Die Statistik sagt nur über die Entnahme was aus. Eine Person allein kann auf solche Statistiken bereits einen riesen Einfluss nehmen, schliesslich geht es bei den kleineren Bächen jeweils um Mengen von einigen hundert Fischen pro Jahr. Es sind vielmehr die grössten Anteile an den Entnahmen, die auf das Konto von ganz wenigen Einzelpersonen gehen. Schon öfters traf ich am Wasser Vertreter dieser kleinen Minderheit, die mit ihrer Masslosigkeit jegliche Vernunft überschreiten. Stolz erzählen sie von 300, ja sogar 400 Bachforellen in ihrer Jahresstatistik. Fragt man sie, was sie mit so viel Fisch im Tiefkühler machen, wissen sie nicht mal eine Antwort darauf. Da hört man dann Dinge wie "überall verschenken", "der Beiz verkaufen" und noch Schlimmeres... Frei nach dem Moto, nach mir die Sintflut. Schliesslich ist man pensioniert und kann drei mal die Woche einen Bergbach hoch kraxeln. Und was kann man denn dafür, wenn jede kleine Forelle am 10er Häkli mit dem Mistwurm hängen bleibt? Und dann muss man halt auch jede davon nieder bretzeln, weil das Gesetz es halt nun mal so Vorschreibt. (Achtung Zynik) Nachhaltigkeit ist für solche Leute ein Fremdwort und ich schäme mich ganz ehrlich im Namen unseres tollen Hobbys für diese "Fischer". Das findest du richtig so??? Genau wegen solcher Missstände brauchen wir ja so dringend eine Beschränkung. Nicht wegen der allergrössten Mehrheit von Fischern, die Vernünftig und im Sinne der Natur guten Gewissens gelegentlich mal eine gute Forelle entnehmen und sich darüber freuen. Für die meisten Fischer würde eine Beschränkung von 20, 40 oder wie viel auch immer Bachforellen pro Jahr also sowieso keinen Unterschied ausmachen. Das Leben würde genau gleich weiter gehen. Aber den paar wenigen masslosen "Fleischfischern" (ja ich sage das jetzt so offen weil genau das sind die für mich) würde es endlich einen Riegel schieben, denn nur auf Gesetze würden sie hören. Reden kann man nicht mit solchen Leuten, das habe ich oft genug probiert. Richtig, grosse Fische fressen die kleinen, aber so soll's auch sein! Auch deshalb sind grosse Fische wertvoll für das Ökosystem Bach, nicht nur wegen der erfolgreicheren Brut. Klingt komisch, Nachwuchs fressen soll gut sein? Ja! Das ist ein entscheidender Teil der natürlichen Selektion, die schlussendlich dazu führt, dass die richtigen (die aus ökologischer Sicht "fittesten") Individuen mit grösserer Wahrscheinlichkeit überleben, gross werden und schliesslich reproduzieren. Die Sterblichkeit unter Brütlingen und Sömmerlingen ist sowieso enorm hoch, auch ohne räuberische, grössere Artgenossen. Studien von Arlinghaus belegen, dass die Sterblichkeit auch ohne Kanibalismus hoch bleibt (v.a. durch Konkurrenz, aber auch durch Hochwasser, etc.). Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass es vereinfacht gesagt die "falschen" Jungfische sind, die schliesslich überleben, durch puren Zufall. Solche Sömmerlinge, die bei natürlicher Prädatation benachteiligt gewesen wären, haben jetzt plötzlich die gleiche Chance wie die anderen. Wir Angler leisten daher überhaupt keinen Beitrag zur Selektion, im Gegenteil. Wir entnehmen Fische ab einem bestimmten Schonmass und halten dadurch die Prädatation auf zu geringem Level. Deshalb ist es wichtig, dass nach wie vor mittlere und grössere Fische zu genügender Zahl im Bach leben. Nicht jede wird gross, klar. Auch im ausgewachsenen Alter gibt es immer tödliche Gefahren für das Individuum. Aber es würden weit mehr Fische gross werden, als viele meinen (wenn man sie denn lassen würde). Die Denkweise, dass Bachforellen in kalten, nahrungsarmen Bergbächen kaum grösser werden, ist tief verankert. Es ist das Argument Nummer 1, das man jedes mal hört bei solchen Diskussionen über Schonmasse oder Fangfengster. Dazu ein nettes Gegen-Beispiel: In meinem Verein haben wir einige Vereinsgewässer, eines davon ein eiskalter, schnapsklarer Bergbach. Wir haben sehr fortschrittliche Regelungen für diesen Bach: Die Entnahmemenge ist beschränkt aufs Jahr gesehen und es gibt ein Schonfenster; alle Fische zwischen 30cm und 35cm müssen releast werden. Komischerweise hat dieser Bach einen sehr guten, auf manchen Strecken selbsterhaltenden Bestand. Fische in diesem Schonfenster-Bereich hat es in grosser Zahl und die sorgen für viel Nachwuchs und eine interessante Fischerei gleichermassen. Komisch, wo doch kaum eine Bachforelle so gross werden sollte? Ich sage nicht, dass man partout nicht Entnehmen soll, sonst ist unser Hobby nicht mehr zu rechtfertigen! In diesem von mir erwähnten Bach wurden letzte Saison von den Vereinsmitgliedern mehr Fische entnommen, als in der Aare vom Brienzersee bis zum Grimsel, und doch ist der Bestand so gut, wie man es sich nur wünschen könnte. Und ich hätte noch von keinem gehört, dass er unzufrieden sei dass er "nur" 40 Fische pro Jahr entnehmen darf, das sollte doch schon mehr als genug sein finde ich. Bei fortschrittlicheren Regelungen geht es nicht darum, den Fischern das Leben schwer zu machen. Nein, solche Änderungen können echt enorm viel positives bewirken. Toll, dass du gerade diese Bäche erwähnst. Zur Suld auch noch ein Beispiel von meinen Erfahrungen: Ich kenne diesen Bach sehr gut. Es ist wirklich so, in der Suld eine ü30er zu fangen ist eine echte Herausforderung. Ich habe bisher in meinen 10 Jahren an Bergbach Erfahrung erst zwei mal eine 35er in der Suld gefangen und das waren bisher die einzigen zwei Fische, die ich übers Herz brachte zu entnehmen, bei diesen miserablen Zuständen. Fische grösser als ca. 24cm sind extrem selten, hinter jedem Stein knabbert zwar was und es hat folglich viele Fische drin, aber die allermeisten sind sehr klein (meinst du das mit einem guten Bestand?). Doch liegt das wirklich daran, dass sie zu wenig wachsen? Mit dem Befischungsdruck hat das wirklich nichts zu tun? An einer bestimmten Stelle ist die Grenze für die Patentfischer, wo die öffentliche Patentstrecke endet. Ab da ist es ein Pachtgewässer, der Bach hat ab dort zwar einen anderen Namen, aber im Prinzip ist es das selbe Wasser, der selbe Wasserlauf, der selbe Bach. Die Suld an sich ist ab dort aufwärts nur noch ein kümmerliches Seitenbächlein, das kurz darauf versickert. Gehst du mit mir einig, dass die Bedingungen von der Grenze an aufwärts für die Bachforellen mindestens so garstig sind wie in der Patentstrecke flussabwärts? Seit nunmehr dem dritten Jahr gehöre ich mittlerweile zu den glücklichen Pächtern dieses "Oberlaufs" der Suld. Am Anfang, vor 3 Jahren, war der Bestand genau gleich schlecht wie im Rest der Suld. Doch wir sind alle sehr nachhaltige Fischer und haben uns unsere eigenen, viel strengeren Regeln festgelegt. Und siehe da, nach gerade mal drei Jahren hat sich der Bestand massiv verbessert und der Unterschied zur Patentstrecke ist gewaltig. Fische von 30-35cm hat es viele und die grösste, die ich bisher fangen durfte hatte 38 (!) cm. Von wegen die wachsen nicht! Man muss sie nur lassen... PS: Ich machte im vergangenen Herbst eine Wanderung mit den Schneeschuhen entlang dem ganzen Suldtal ab Äschiried, um Laichgruben ausfindig zu machen oder mit etwas Glück sogar Laichpäärchen beobachten zu können (ich bin der Meinung, ein Fischer muss auch die Natur und die Lebensweise der Fische begreifen und schätzen lernen). Und siehe da, auf den ganzen 2.4km, die ich der Patentstrecke entlang lief, konnte ich genau zwei Laichpaare ausmachen, geschätzte Grösse zwischen 22-26cm. Wohingegen auf gerade mal 500m Pachtstrecke 7 Laichpaare auszumachen, davon 4 sicher ü30. Und sowas ist einfach unglaublich wertvoll, da bin ich ganz sicher. Und noch @Dickbait Ich nehme an, dass du damit mich meinst... Was glaubst du denn, was ich alles tue? Ich bin in 3 Vereinen Mitglied, 2 davon aktiv. Ich helfe regelmässig bei allerlei Projekten mit und nutze die Reichweite meiner Homepage, um so viele Leute wie möglich zu erreichen mit dem Gedankengut der nachhaltigeren Denkweise. Nebenbei studiere ich Biologie, ab nächstem Jahr gar in Fachrichtung der Aquatik. Ich verbringe jede freie Minute in der Natur. "Notorischer PC-Querulant", das lasse ich mir nicht bieten... Sch... habe ich wieder viel geschrieben Langer Rede kurzer Sinn: Bessere Regeln können durchaus was bewirken und einen besseren Fischbestand generieren, ohne den Fischer einzuschränken (in gesundem Masse). Aber man muss halt einfach offen sein und da happert es leider bei vielen. Ich gebe dir Recht Hans, ein Schonfenster wäre besser als bloss erhöhte Schonmasse. Und ich bin überzeugt, dass die Entnahmemengen sowieso der viel wichtigere Punkt sind, als die Schonmasse (Dural hat da nicht unrecht, das mit der Grösse würde sich von alleine regulieren). Aber Grösse und Entnahmemengen sind ja nur ein Teil. Für mich gibt es noch weitere Punkte, die man dringend verbessern müsste, was enorm viel bewirken würde: Endlich eine Mindesthakengrösse für Naturköder! Z.B mindestens Grösse 2, denn auch damit bleibt jede massige Forelle noch locker hängen, aber es schont zumindest etwas besser die kleineren und vermindert das Verschlucken (ganz verhindern kann man es nie, auch ein 2er Haken kann mal verschluckt werden). Einige Kollegen sprechen von einem Naturköderverbot, aber das sehe ich anders. Jeder soll das machen was er will. Ich habe früher auch noch viel mit Wurm gefischt, bevor ich die anderen Methoden kennen lernte und es gibt nichts dagegen einzuwenden. Aber die Mortalität muss dringend gesenkt werden, der Quatsch mit diesen kleinen Hakengrössen und ständig verangelten Untermassigen muss endlich aufhören. Ich bin es leid, immer wieder tote kleine Bachforellen am Rand angespült aufzufinden, denen ein Stück Nylonschnur zum Rachen heraus schaut, schön gesetzeskonform vor dem Mund abgeschnitten. Warum lässt man es überhaupt so weit kommen? :-( Einzelhakenpflicht (auch für Kunstköder). Drillinge sollten erst ab einer gewissen Köderlänge zulässig sein, z.B. ab 7cm oder so, um schlimme Operationen zu vermindern. Kleine, drillingsbewehrte Köder (z.B kleine Spinner, Miniwobbler, etc.) sind keinen Deut besser als Naturköder, erst ab einer gewissen Ködergrösse sind Drillinge sogar sinnvoller bzw. schonender. Vermehrt Schonstrecken zwischenschalten. Eine bessere Möglichkeit, stromab- und aufwärts gelegene befischbare Strecken mit natürlich reproduzierten, durch Wanderung immer wieder nachrückenden Fischen zu versorgen, gibt es gar nicht. Selbstverständlich muss ein Gewässer dazu aber auch hindernisfrei auf- und abgewandert werden können, sonst macht eine Schonstrecke wenig Sinn. Ein Watverbot anfangs Saison, wie es immer mehr Kantone und Vereine einführen, zum Schutz der Eier und später der Brütlinge, wäre auch begrüssenswert. Sorry für diesen Roman, ich lasse mich einfach zu sehr ablenken, eigentlich müsste ich ja lernen Cheerz und petri am Wasser
  14. Sorry aber ich muss mal etwas Luft raus lassen betreffend Kanton Bern und seine tollen Schonmasse. Versuchen sie sich nun mit Wissenschaft zu rechtfertigen? Deren Begründungen für die Mindestmasse beziehen sich auf völlig veraltete biologische Erkenntnisse. Die Schonmasse werden hier einzig augrund von 2 Parametern festgelegt (Alter bzw. Geschlechtsreife und Befischungsdruck). Sicher, der Graph mit dem vom Gewässertypus abhängigen Wachstum ist interessant und dass Bachforellen in kalten, nahrungsarmen Gewässern weniger schnell wachsen bzw. in kleineren Grössen bereits geschlechtsreif sind, steht ausser Frage. Aber heutzutage gibt es viele Biologische Studien, die weitere wichtige Punkte herausfanden, die man damals überhaupt nicht bedacht hat. Seien hier mal nur die vielen Erkenntnisse aus den Studien von Dr. Arlinghaus genannt, aber es gibt auch noch andere... Um nur ein Beispiel zu nennen: Geschlechtsreife bedeutet noch lange nicht, dass die Reproduktion auch Erfolg hat. Der Reproduktionserfolg bzw. die Überlebenschancen für die beäugten Eier und später die Brütlinge im heiklen Stadium nimmt mit zunehmender Grösse der Muttertiere deutlich zu. Warum? Lassen wir den Punkt mit der Genetik mal weg und betrachten es rein von der physischen Seite: Ein Bachforellenweibchen in einem kleinen, kalten Bergbach wie der Suld, Chirel oder was auch immer ist vielleicht rein theoretisch schon geschlechtsreif unter 22cm. Aber dann laicht sie und was passiert? Die Laichgrube, die so eine kleine Forelle schlägt und die Eier darin vergräbt ist von so geringer Tiefe, dass jede einigermassen heftige Schneeschmelze kurzen Prozess damit macht, von den Eiern oder den Brütlingen bleibt nichts mehr übrig. Der Unterschied zu einer Forelle von 30cm ist schon gewaltig, was die Grösse der Laichgrube und die Überlebenschancen des Nachwuchses angeht, geschweige denn für Fische der 40+ Kategorie. Solche Forellen schlagen Laichgruben, die auch ein schlimmeres Hochwasser überstehen können. Dies und viele andere Fakten belegen eigentlich, dass grössere Laichtiere extrem wertvoll wären für ein Gewässer. Eine Änderung der Vorschriften hin zu grösseren Schonmassen, kleineren Entnahmemengen und Fangzahlbeschränkungen aufs Jahr gesehen sind dringend erforderlich! Was sagen sie dazu in ihrem Formular? Bei grösseren Fangmindestmassen würden die Fangmengen abnehmen? Unglaublich, darauf wäre keiner gekommen Nein jetzt mal im Ernst, das ist ja logisch. Aber ist das das Ziel? Ich kann von mir und von ganz vielen, die meine Meinung teilen, folgendes sagen: Lieber entnehme ich an einem Tag nur eine, zwei Forellen, die dafür eine anständige Grösse haben. Der Bestand im Bach ist hervorragend und ohne Besatz selbsttragend, und ich kann meinen Fisch mit gutem Gewissen geniessen. Oder aber du kratzt mit Müh und Not ganze 6 22er Forelleli hinter den Steinen hervor, während dem ganzen Jahr so oft du willst. Und dies, während im ganzen Bach kein einziges Muttertier vorkommt und der Kanton Jahr für Jahr für Millionen von Franken Sömmerlinge besetzen muss...? Was ist besser? Die Fangzahlen-Statistiken von Bachforellen in Berner Gewässern sind mehr als alarmierend. Es steht ausser Frage, dass die Bestände fast in jedem Gewässer weit davon entfernt sind, sich zu erholen, im Gegenteil. Ganz besonders schlimm sieht es in den kleineren Bächen und Bergbächen aus. Und dennoch: Der Kanton Bern beisst sich hier in konservativer Manier fest auf veraltetes Wissen und hat kein offenes Ohr für jegliche modernere Erkenntnisse. Ich kenne einige Leute aus der Gewässerökologie, von der EAWAG, etc... sie sagen alle dasselbe: Man hört einfach nicht auf sie! Ich habe Schluss Sorry fürs OT
  15. Ich hab einfach immer noch das selbe Problem, was ich schon vor einigen Monaten mal hier geschrieben habe... am PC bleibe ich dauerhaft eingeloggt, aber Mobil bin ich immer nur für 24h eingeloggt, dann fällt es wieder raus. Muss mich am Handy jeden Tag neu einloggen, obwohl ich jedes mal den Haken setze bei "eingeloggt bleiben". Michael sagte, er würde das mit dem nächsten Update fixen, aber bisher blieb das Problem bestehen. Dass das wie du sagst mit dem Login am PC zusammenhängen könnte, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Werde das mal testen. Gruss