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  1. 5 points
    ...das mit dem "zwingend" ist wirklich sehr relativ. Meine Frau sieht das völlig anders als ich! Was die Spinnfischerei angeht war ich vor ein paar Jahren eigentlich gut ausgestattet, wobei ich nie dem Sammelwahnsinn verfallen bin. Aber ich hatte da bereits ein Faible für hochwertiges Tackle entwickelt. Den Schalter in diese Richtung hat es mir 2013 umgelegt, und ich hatte dazu auch mal nen Thread aufgemacht (siehe unten). Damals (kaum zu glauben dass das erst 4 Jahre her ist!) war ich noch Hobby-Angler in Reinform, vllt. 20-30 Angeltage im Jahr.... das hatte noch nicht diese fanatischen Ausmaße angenommen wie jetzt. Der Thread endete damit, dass ich mir ne Stella kaufte, mehrere HR Collector, affenteure Varivas-Schnüre... es gab kein Halten mehr. Aber ich habe zeitgleich immer aussortiert, und nicht angehäuft. Seitdem komme ich auf gut 100 Angeltage pro Jahr, und es hat sich wiederum Vieles verändert (wo mag ich in weiteren 4 Jahren stehen?) Mit dem Fliegenfischen habe ich quasi ein "neues Fass" aufgemacht. "Zwingend" hat hier ganz neue Dimensionen bekommen. Ich habe inzwischen eine 5er, 6er, 8er und 12er Combo, keine davon kostete weniger als 1000€. Und das Ganze würde ich noch nichtmal als vollständige Grundausstattung bezeichnen. Ich brauche noch ne kurze 3er-Combo für den Bergbach, ne Switch- oder Zweihandcombo und für alle Combos weitere Schnüre und somit Rollen.... dazu noch ne Polbrille für trübes Wetter, weitere Boxen, Bindematerial.... uff! Angeln ist laut mehrerer Gutachten in Deutschland der Freizeitsport mit dem zweithöchsten Umsatz nach Fussball. Und dieser gewinnt nur deshalb, weil es der Breitensport ist. Der Pro-Kopf-Umsatz beim Angeln ist um ein Vielfaches höher. Und ich ziehe den Schnitt sicher nicht runter... Es macht mir aber tatsächlich auch nichts aus. Angeln ist meine Leidenschaft, ich gebe dafür lieber Geld aus als für ein chiques Auto oder einen Anzug den ich in der Arbeit brauche. Inzwischen gebe ich auch immer mehr Geld für Angelausflüge aus. Tageskarten bis zu 50€ habe ich schon gelöhnt, Bootsausfahrten für 250€... Flüge, Fahrtkosten... mein Konto ist inzwischen die reinste Wüste, ein trauriges Häuflein Garnichts. Aber ich bereue nichts und würde jeden Euro wieder ins Angeln investieren!!!!
  2. 3 points
  3. 3 points
    Habe mich für die LittleOne in 7.6“ entscheiden. Freue mich wenn der Blank da ist und ich meine zweite Custom Rute aufbauen kann.
  4. 2 points
    es wurde schon einiges verbessert und renaturiert, leider hat es immer noch viele solche Schwellen. Auf dem Video hat es verhältnismässig viel Wasser. Bei normalem Wasserstand, schaffen es noch weniger Fische. Trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, wie hoch einige Fische springen können und noch weit oben im Fluss ablaichen. Ich bin zwar kein Biologe, denke aber auch, dass bei so vielen "Stürzen" die Verletzungsgefahr steigt und dass das einige mehr mit dem Leben bezahlen. Grundsätzlich finde ich aber die "Zuger Seeforellenpolitik" gut.
  5. 2 points
    In Vorbereitung unseres Salzwassertrips hat sich auch mein Bruder eingedeckt. Köder etc kommen noch....
  6. 1 point
    Nein, ein anderes gewässer. Am ldj war ich heute aber auch
  7. 1 point
    Hallo zusammen war heute nachmittag mit meinem Sohn an der Lorze bei Baar (ZG) spazieren um ein bischen zu schauen was die Seeforellen da treiben.. und ich muss schon sagen wir waren begeistert was wir da alles gesehen haben vom Gewässer und auch die vielen grossen Seeforellen die wir gesehen haben einfach faszinierend, Also bei so einem anblick mitten in der Natur meinem Sohn der ja erst 6 Jahre alt ist erklären zu können wie die Wanderung der Seeforelle funktioniert und gleich noch so wunderschöne Fische zeigen zu können...einfach toll Bitte Rechtschreibung nicht beachten:-) Schönen Tag an allen
  8. 1 point
    Wahrscheinlich meint er Autotüren, Fussgänger, Brücken und ungüstige Flugbahnen von Jigköpfen... oder @Dural braucht einfach ne Ausrede für seinen Kaufrausch
  9. 1 point
    Ein solches Wehr muss dringend umgebaut werden mit Umgehungs-, bzw. Lockströmung und Aufstiegshilfe. Wo sind bei solchen Fragen die Verantwortlichen im Kanton oder die echten Tierschützer?
  10. 1 point
    @SeebarschGenau; es geht für 10 Tage nach Tjuonajokk und ich freue mich sehr, nicht nur auf das Fischen sondern auch auf die, soweit ich es aufgrund der Bilder beurteilen kann, besondere Landschaft
  11. 1 point
    Die Naturverlaichung funktioniert eigentlich gut in der Lorze. Die Fische haben scheinbar auch nicht grosse Mühe die Schwellen zu überwinden. Es es steigen sogar jedes Jahr Fische bis zur den Höllgrotten! Wer die Strecke kennt, weiss wie hoch die Hindernisse bis dort sind. Das Problem ist eher der Wasserstand respektive die starken Schwankungen. Scheinbar gute Laichplätze können sich nach Regenfällen mitten in der Hauptströmung befinden. Die Eier in den Laichgruben werden weggeschwemmt oder sie werden mit Sediment bedeckt und sterben ab.
  12. 1 point
    Hallo Cricri Letzte Woche durfte ich beim Laichfischfang an der Lorze mithelfen. Dieses Jahr sind dank dem relativ hohem Wasserstand, ziemlich viele grosse Brocken aufgestiegen. Wir konnten ca. 15 stattliche Tiere wir zum abstreifen mitnehmen. Diese werden in der Brutanstalt für gesunden und starken Nachwuchs sorgen. Einige Tiere hatten bereits abgelaicht und bewachten die Laichgruben vor Laichfressern. Ich hoffe dass ich nach der Schonzeit die eine oder andere Seeforelle wider in dem Händen halten kann.
  13. 1 point
    Du bist jederzeit willkommen Martin!
  14. 1 point
    hier noch ein paar Bildli der 1000er Stradic CI4+ (es kommt dann noch eine Varivas Baitfiness PE 0.3 drauf) die ich mit der 2-6 Gramm Expride mit Taftec Spitze im Frühling gezielt mit kleinen Gummischlabber oder leicht beschwerten Nymphen aus meinem Fliegenfischer Gilet zur Jagd auf Schwalen etc. einsetzen will. Ab Mitte Mai kommen dann die Egli auch wieder an die Reihe Gruess Kurt
  15. 1 point
    Danke euch für die interessanten Informationen und Ausführungen Auch wenn ich schon steinalt bin, klar kann ich mich noch erinnern. Ich habe vor vielen Jahren in Alaska auch schon erlebt, dass die Äschen auf einen 5er-Mepps geknallt sind. Definitiv gebucht haben wir noch nicht, aber die Offerte liegt auf dem Tisch und in wenigen Tagen werden wir wohl definitiv bestätigen. Die Aufnahmen sind nahe dem Polarkreis in Schwedisch Lappland. Allerdings gibt es dort, d.h. im Kaitumälven River (genannt Kaitum) sehr wohl einen gemischten Fischbestand, d.h. auch ganz stattliche Bach- und Seeforellen, allerdings keine Saiblinge (dafür in den umliegenden Seen ziemlich viele Hechte). Die Vermutung, dass die Äschen sich wegen der Nahrungsknappheit, insbesondere in der langen Winterzeit sehr räuberisch verhalten, scheint mir sehr plausibel. Im kurzen Sommer haben sie wohl einen wahren Fressrausch. Wie auch immer, ich werde es herausfinden Ich bin gespannt auf die 10 Tage in diesem abgelegenen Gebiet und sollte es wider Erwarten ein Reinfall sein, gehe ich halt danach an die Aare oder besuche endlich wieder einmal Hannes
  16. 1 point
    @nicithefisher unsere Donauäschen sind ab einer Grösse von ca. 40cm ebenfalls räuberisch unterwegs, du hast das ja selbst schon erlebt... Habe jahrelang mit Gummifisch Äschen gefangen, der Killerköder war bei mir immer ein weiß/glitter Molix Virago in 2inch, die ich mal von Räffu bekommen habe. Auf den fing ich auch meine langjährige PB von 53cm. Erst dieses Jahr knackte ich diese Marke dann mit Nymphe. Andere Angler sind auch mit Wobbler und Spinner erfolgreich. Bei uns ist das absolut nichts Ungewöhnliches! Insbesondere im Frühjahr habe ich auch Äschen als Beifang auf Wooly Bugger.
  17. 1 point
    Aus Eigeninteresse, d.h. in Zusammenhang mit der Ferienplanung 2018 bin ich auch auf ein Äschen-Video aus Schwedisch Lappland nahe am Polarkreis gestossen, das mich ziemlich fasziniert. Beim Betrachten dieser Äschen die dort auch auf grosse Hechtstreamer knallen, habe ich mich allerdings auch gefragt inwieweit diese noch mit den europäischen "Arten" verwandt sind.
  18. 1 point
    Die Modelle kenne ich nicht, aber von der Länge her würde ich zur 7.6“ raten. Ich brauche an unseren Bergbächen die Guideline Fario und habe diese sowohl in 7.6“ als auch in 8.4“ gefischt. Muss sagen dass ich mich für die kürzere entschied, da diese Länge ausreicht für die Würfe an kleinen Bächen, aber ansonsten viel praktischer ist. Vor allem darum, weil ja viele Bäche überwachsen sind und oftmals waren es genau die paar Zentimeter mehr beim längeren Modell, die das Werfen erschwerten und die Büsche mit Fliegen dekorierten. Mit der kürzeren kann ich viel besser seitlich werfen unter den Büschen durch und solche Dingen. Aber auch abgesehen vom Fischen an sich ist die kürzere besser. Wenn du dich gelegentlich durch Wald und Gestrüpp durchschlagen musst, oder auch für kurze „Klettereien“, können diese paar Zentimenter weniger Länge den Unterschied ausmachen, ob die Rute am Ende des Tages noch heil ist
  19. 1 point
    Ist ein kompliziertes Thema, aber ich versuche es einfach zusammenzufassen: Europa wurde noch vor der Eiszeit, vor etwa 4 Mio. Jahren, von den Äschen besiedelt. Nur eine einzige Art war das, die Europa vom Ursprung der Äschen (Ostasien, Mongolei) aus erreichte. In ganz Europa lebte also damals nur eine Art. Dann kam die Eiszeit. In der Zeit gab es in Europa drei Refugien, worin die Äschen die Eiszeit überdauerten: Das Donaubecken, das Rheinbecken in Zentraleuropa und das Elbbecken. Die Eiszeit dauerte sehr lange und infolge dieser langen Isolation und dem ausbleibenden Genfluss haben sich die Äschen in diesen drei Refugien immer mehr morphologisch voneinander unterschieden. Nach der Eiszeit, d.h. vor etwa 15‘000 bis 10‘000 Jahren, begann die grosse Rückeroberung Europas, als das Eis zurück ging. Von den drei Refugien aus wurde Europa neu besiedelt: Die Äschen aus dem Elbbecken verschwanden bis heute gröstenteils in Norddeutschland mangels passender Gewässer, aber sie besiedelten auch Skandinavien, Westrussland bis zum Ural und Nord-Osteuropa. Die Äschen aus dem Donaubecken besiedelten Süddeutschland, Süd-Osteuropa und Norditalien. Die Äschen aus dem Rheinbecken besiedelten die Schweiz und Nordfrankreich. Deshalb sehen unsere Äschen so anders aus als die von Hannes. Unsere Äschen aus dem Rheinstamm haben typischerweise einige schwarze Flecken auf der Flanke, türkise Bauch- und Schwanzflossen und eher kleine Rückenflossen, verglichen mit anderen Äschen. Die Donauäschen hingegen werden typischerweise etwas grösser, haben eine orange-gelbe Schwanzflosse und eine mächtigere Rückenflosse. Aber erstaunlicherweise sind die drei Stämme nie soweit auseinander differenziert, dass sie verschiedene Arten geworden sind, sie können immer noch fertile Hybriden erzeugen! Trotz der langen Isolation... Also in ganz Europa, von Nordfrankreich bis nach Skandinavien, ist alles noch ein und diesselbe Art: Thymallus thymallus, die Europäische Äsche. Es gibt natürlich auch Grenzzonen, wo zwei Stämme aufeinandertreffen und dementsprechend in diesen Gewässern beide Unterarten gefangen werden können, oder auch Hybriden. Dort ist es dann nur noch sehr undeutlich, da sich das Ganze mehr und mehr vermischt. Zb. der Schwarzwald ist so ein Gebiet, oder das Südtirol, wo jeweils der Donaustamm und der Rheinstamm sich treffen. Aufpassen muss man aber mit Skandinavien! Ich habe gesagt, die skandinavischen Äschen stammen aus dem Elbgebiet. Das stimmt nur für Süd- und Mittelskandinavien... im ganz hohen Norden (Lappland) kommt dann eine völlig andere Art vor, die Arktische Äsche, Thymallus arcticus. Die hat überhaupt nichts mehr mit den Äschen aus Europa zu tun, sondern hat den hohen Norden Europas über Sibirien besiedelt, ebenfalls von Ostasien ausgehend. Diese Äschen sind völlig anders. Werden viel grösser, sind auch räuberisch und sehen auch ganz anders aus (verhältnismässig deutlich grössere Rückenflosse, grösseres Maul, etc.).
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