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  1. 3 points
    Durch den Wind konnte ich nicht jeden Tag angeln. Am Freitag gingen wir mit einem Guide aufs Meer. Mit einer tiefeingestllten Pose und ganzen Sardinen, welche wir auch angefüttert haben konnte ich 2 Goldmakrelen fangen (52cm und 49cm). Auch gelangen noch andere Fänge wie Geldstriemenbrassen und Bastardmarkrelen. Nach einem Platzwechsel angelten wir noch auf Makrelen, welche viel Dampf haben. Auch haben wir noch einen anderen Fisch gefangen. (Weiss jemand die Art?) Alle gefangenen Arten: Wir teilten die Fische mit dem Guide und ich filletierte meinen Teil. Gestern hatte es viel Wind, wesshalb ich von einem Pier angelte. Auf Shrimps fing ich einen Hornhecht und auf Maden einen Bläuel. Rouven
  2. 1 point
    eventuell das ganz lustige an der geschichte ist ja das ich danach so tat als meine fische alle von dort sind, deswegen habe ich sie immer zuhause in meinem garten auf dem rasen fotografiert und von dem tollen rasen geschwärmt mir war ziemlich schnell klar das da einig reinfallen werden... und nein, natürlich war keine einzige sefo die ich jemals gezeigt habe von dort. Da haben sich einige fischer ziemlich blamiert... für mich ist das beo seit diesem jahr nicht mehr wirklich interessant, ich werde mich nächstes jahr auf den neuenburger konzentrieren, dazu habe ich an dem see auch meine ruhe.
  3. 1 point
    War Heute nach den Ferien das erste Mal auf unserem See. Leider keinen Zander wie Dural. Das Gejammer wegen der Eglis kann ich aber nicht verstehen. Nebst den Normalos, aber bis 35 cm, durfte ich 3 echte Brummer drillen. Die 3 Eglis waren zwischen 44 und 49 cm, für mich doch eher eine Seltenheit an einem Tag. Alle gefangen auf Jig.
  4. 1 point
    schön gschribe horst aber no isch nid fertig troutspotting
  5. 1 point
    Und du schaffst es immer wieder, mich mit Deinen Texten zu verzaubern! Vielen Dank, einmal mehr! Dass Ihr einen Fischer vor Euch hattet ist natürlich grosses Pech! Da lässt sich nichts mehr machen und man muss sich eine neue Strecke suchen. Hätte ich das doch nur gewusst - die Alternativstrecke mit entsprechend grossen Fischen im von Dir erwähnten Bach gibt es - ich werde Dir diese bei Gelegenheit mal zeigen! Du bist ein ausgezeichneter Beobachter und ziehst aus meiner Sicht die genau richtigen Schlüsse - die Forellen dürfen sich also in den nächsten Jahren warm anziehen, wenn Du sie besuchen kommst! Ganz herzliche Gratulation zum hervorragenden Bericht mit äusserst präzisen Rückschlüssen. Beste Grüsse Kurt
  6. 1 point
    Die letzten drei Tage der Forellensaison 2019: Das Grande Finale Zum Abschluss der Forellensaison schenkte ich mir drei Tage Fischen, ohne Kind & Kegel, in drei unterschiedlichen Gebieten im Berner Oberland und mit meist angenehmer Begleitung. Mein zeitliches Biotop um die Erfahrungen und Erkenntnisse des Jahres zu reproduzieren und verifizieren. Dieser Text soll neben unterhalten festhalten, wo ich heute stehe und worauf ich mich im nächsten Jahr evtl. achten dürfte… Tag eins verbrachte ich mit F. im Diemtigtal. Wir fischten Fly vs. Gummi und ende Saison schienen die Massfische schon ziemlich abgeschöpft. Aber ich hatte da noch ein Date mit einer Schönheit, welche mich bereits mehrfach genarrt hat. Es war mein Ehrgeiz, diesen Fisch 2019 über den Feumer zu führen. An einem sonnigen Septembertag mit der Fliege kleine Bäche zu befischen hat eine Qualität für sich. Es ist wie in eine Blase eintauchen und alles was sich ausserhalb befindet verliert seine Relevanz. Was interessiert mich mein Kontostand, die dreckige Wäsche zuhause oder in der Politik, wenn ich mit der Botanik, dem Wind, den Spiegelungen auf dem Wasser, den Strömungen des Baches, den Ufergegebenheiten und meinem Material verschmelzen kann? Dies gelingt mir heute von Beginn weg und die Fliege fängt. Der Kleinfisch steigt begierig nach meiner Caddys und zweimal streife ich das heilige Schonmass von 22cm. Die Fliege zieht die Fische an die Oberfläche, schwupp, Rute krumm. Mit Gummi konnte dafür selektiv gefischt werden. Endresultat waren etwa 12 Takes für mich gegen 2 Takes am Gummi. Pfannenmässig endete das Spektakel aber 1:0 für den Gummi. Und dann war da noch mein Date. Die Stelle ist nicht unscheinbar, es ist eine Rausche, welche in eine Rechtskurve übergeht und dort einen tieferen Zug (ca. ½ m) ausfrisst und das Ufer unterspült. In der Mitte des unterspülten Ufersaums steht eine Weide und in dessen Wurzelstock wohnt Madame F. Um das Ganze zu verkomplifizieren hat die Schöpfung an den wurfseitigen Rand des Baches, auf der Kurveninnenseite mitten im Zug drin, noch eine gute Menge Schwemmholz angesammelt, welches knapp die Oberfläche zu durchbrechen mag. Somit kann Fischer nur hinten in den schnellen Zug stehen und die Fliege zu sich hin driften lassen. Die Breite des «Wurfkanals» liegt bei ca. 1 ½ m breite auf eine Distanz von vielleicht 6m. Dazu kommt der thermische Wind von rechts hinten und etwaiges Gestrüpp, welches es zu beachten gibt. Meine Taktik war, den Fisch mit dem Vorfach zu überwerfen, die Flugschnur aber stromabwärts abzulegen, um den Fisch nicht zu vergrämen. Mit klopfendem Herz steige ich in den Ausfluss des Zuges, checke die Umgebung, ziehe etwas Schnur von der Rolle und klopfe meine Fliege von der Rute. Dann ziehe ich auf, ein Leerwurf und rein ins Schwemmholz… Natürlich reisse ich ab, sitze auf einen Stein und knote neu. Der nächste Wurf sitzt, der Fisch steigt, nimmt die Fliege auf und will wieder unter das Ufer, lass ich nicht zu, dann will er ins Schwemmholz und ich stehe hinter ihm in der Strömung und habe meine grosse Mühe ihn zu dirigieren. Mit einem Run in meine Richtung und einem anschliessenden Salto verabschiedet sich Madame F. von mir. Jedenfalls weiss ich jetzt genau, dass dieser Fisch das Schonmass bereits vor einiger Zeit überschritten haben muss und ich verspreche ihm noch eine Verabredung im nächsten Jahr… Tag zwei lief ich an den Gelmersee hoch. Ich schenkte mir diesen Tag am Bergsee zur inneren Versenkung. Um 7.45Uhr war ich oben und hatte den See für mich alleine. Eigentlich wollte ich mit der Fliege wedeln, aber nirgends konnte ich Aktivitäten an der Oberfläche ausmachen. Also montierte ich den Wobbler meines Vertrauens und versenkte mich in die Meditation des Spinnfischens am Bergsee. Auswerfen, aaabsinken lassen, dann mit langsamen Zügen an der Rute den Wobbler über die Halde hochwischen. Bam! Erst als ich den Köder mitten in den See gepfeffert habe und ihn dort auf den Grund sinken liess, konnte ich Fischkontakt herstellen, dafür guten… Die Fliegenrute blieb den ganzen Tag über im Gepäck, weder sah ich Fische steigen noch hatte ich Nachläufer in den obersten drei Metern der Wassersäule. Da hätte ich mit meinen Skills mit der Fliege schlicht abgeschneidert. Ich entnahm vier Namays zwischen dreissig und gut vierzig cm und bekochte die Familie meines Cousins S. in Meiringen damit. Im Gegenzug bewohnte ich ihr Sofa und trank ihren Wein… Am letzten Tag dieser «Trilogie Bernoise» erfüllte man mir einen lang gehegten Traum (danke ZUMA) und ich durfte einen alpinen Bach befischen, mit welchem mich eine alte Geschichte verbindet. Meine ganze Kindheit durch mietete meine Familie im Winter eine Sennhütte und wir verbrachten die Tage dort mit Skifahren. Als ich etwa sieben war, konnte ich in diesem Bach zum ersten Mal das Schauspiel von laichenden Forellen beobachten und verbrachte anschliessend den halben Nachmittag auf dem Brücklein, um dem Spektakel beizuwohnen. Es war mir möglich, zwei Karten für die Gewässer dieser Region zu erstehen. Eine davon schenkte ich einem langjährigen Freund zum Geburtstag. Gemeinsam zogen wir los. Noch in der Gondel diskutieren wir die Reihenfolge unserer Begehungen. Als wir dann am ersten Gewässerabschnitt ankommen, können wir erstmal einem Fischer zuschauen, wie er den Bach beackert… Strategie A im A… Strategie B nicht ausgearbeitet, somit Strategie C wie Café (mit Haslikuchen). Anschliessend steigen wir in einen schluchtigen Abschnitt ein und spielen dort ein bisschen Laurel und Hardy. Wir stellen uns in dieser engen Umgebung so ungeschickt an, dass wir es zwei Stunden lang schlicht nicht zustande bringen einen Standplatz anzuwerfen ohne vorher erkannt zu werden… Leicht frustriert steigen wir schwitzend wieder aus der Schlucht, begeben uns ins Berghaus und trösten uns mit Bratwurst und Rösti (dem Original aus Kartoffeln). Nachmittags nehmen wir uns einen eher gemässigteren Teil des Baches vor. Schon von weitem sehen wir in einem Gumpen einen schönen Fisch stehen. Ich pirsch mich an, überwerfe aus der Hocke, perfekte Drift, nichts… zweiter Wurf, wieder gut, Fisch reagiert nicht… dritter Wurf, Fisch verschwindet unter einem Stein. Kurt hat mich im Vorfeld gewarnt. Die Fische sollen hier schon manches Muster und eine Vielzahl von Präsentationen studiert haben. Nach diesem Erlebnis beginne ich an meinen Zielen für den Tag zu schrauben. Wollte ich vorher noch einen möglichst grossen Fisch fangen, wollte ich jetzt nur noch überhaupt einen Fisch ans Band kriegen… Dies gelang uns dann auch, aber: Ich fischte noch nie einen Bach, in dem der Take so spät kam. Die Fliege musste wirklich lange ohne Dreggen auf der Wasseroberfläche liegen, das kleinste Furchen und der Fisch drehte ab oder stieg gar nicht erst. Wir erlebten auch keine schnellen Schwupps, die Fische stiegen relativ gemächlich und nahmen das Insekt vor dem Einschlürfen in Augenschein. Zu den scheuen Fischen im Glasklaren Wasser erhöhten noch ordentlich Wind und hohe trockene Gräser am Ufersaum den Schwierigkeitsgrad. Somit waren wir auf der ganzen Linie gefordert und entsprechend gebacken, als wir auf der Terrasse des Berghauses ein kühles Blondes genossen und dabei unsere Schnüre reinigten. Ein paar Tage später ziehe ich Fazit: 1. Ich durfte im 2019 viele spannende, denkwürdige, hinreissende und lehrreiche Momente am Wasser erleben. Das Leben ist gut 2. Die Fliege funktioniert als Köder, als Technik. Die Fliegenfischerei ist kein Hexenwerk und erlernbar. Einiges funktioniert bereits gut, anderes ist noch verbesserungswürdig 3. Es ist mir unklar, wie man mit der Fliege selektiv grosse Fische befischen kann 4. Spinnfischen ist situativ der Fliege überlegen, umgekehrt gilt dasselbe. Weise ist, wer erkennt, wann welche Fischerei angesagt ist 5. Die Wurfposition im Zusammenspiel mit den Wurfskills und der Umgebung entscheiden oft über Top oder Flop. Der optimalen Wurfposition gibt es (noch) mehr Aufmerksamkeit zu schenken 6. Drills mit der Strömung verlangen vehementes Drillen. Mehrere gute Fische habe ich in diesem Jahr so verloren. Punkto gesehen werden ist die Position zum Fisch aber äusserst günstig 7. Lange, in sich zusammengefallene Vorfächer ermöglichen es der Fliege länger ohne Dreg auf dem Wasser zu liegen. Sie sind aber schwieriger zu werfen, handeln und kontrollieren 8. Bei der Wahl der Fliege orientiere ich mich farblich an den Lichtverhältnissen und wenn möglich an der Grösse der Insekten in der Umgebung. Das Muster spielt oft eine untergeordnete Rolle. Je mehr ein Gewässer aber mit der Fliege befischt wird oder je selektiver die Fische fressen, desto entscheidender ist die Silhouette Nun ist die Forellensaison wieder mal Geschichte und das wär’s dann wohl gewesen mit Grischa-Bern-Connection 2019. Lassen wir das Erlebte setzen. Den Winter überbrücken wir jetzt mit Planung und Träumen und im Frühling tauchen wir wieder dann wieder auf, bereit für neue Taten. Ein dickes Petri euer Horst
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