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Showing content with the highest reputation since 14.10.2018 in allen Bereichen

  1. 11 points
    bin gestern von meinen Fischerferien nach Hause geflogen und habe das Forum ein bisschen durchgelesen. Nach all den Diskussionen hier gibt es wieder einmal ein Fischbild
  2. 6 points
    Wie jedes Jahr bin ich zurzeit wieder in der Toskana. (Herbst) Ich werde wie immer wieder einen Halb-Live Bericht schreiben. (ca. alle 3 Tage) Wir sind schon seit Dienstag in Italien, wobei ich schon viermal am Fischen war. Das 1. Mal war es schon stockfinster und es gab in den 15 Angelminuten leider nichts. Beim 2. Anlauf war ich am Strand und warf einen Spirolino aus, an welchem ich Tintenfisch oder Muschelfleisch befestigt hatte. Ich hatte insgesamt 3 Bisse und landen konnte ich einen Hornhecht. Danach wurde das Wetter schlecht und ich musste abbrechen! 2 Tage später angelte ich vom Steg aus gute 3 Stunden, in welchen ich 3 Hornhechte fangen konnte. Der Grösste kam bei der Landung ab, da ich enormst kleine Haken verwenden muss, und somit die Schnur nur eine 0.10 Monofil war. (Habe nun auch dickere Vorfachsschnüre am Minihaken. Gestern gingen mein Vater, mein Cousin und ich mit dem gleichen Guide wie letztes Jahr angeln, jedoch diesmal auf Thun und andere schnelle Fische! Um 7.00 mussten wir am Hafen vom Piombino sein. Danach fuhren wir in einen wunderschönen Sonnenaufgang hinein. Es wurde immer wieder mit zerschnetzelten Sardinen angefüttert, welche man einfach in einen Schnetzelautomat namens Sardamatic geben konnte. Geangelt wurde mit einer Posenmontage, welche eine ganze Sardine auf ca. 15 Meter Tiefe anbot. Durch die gehackten Sardinen wurden viele "Boga's" (Gelbstriemenbrassen) angelockt. Diese schnappten sich am Anfang oft die ganze Sardine und störten somit. Nach einer gewissen Zeit konnte mein Cousin eine Bastardmakrele fangen und ich auch. Im Übrigen konnten wir während des ganzen Trips viele Bastardmakrelen fangen (ca. 23cm lang). Irgendwann kam eine Wendung! Mein Schwimmer verschwand und ich schlug an. Zuerst wehrte sich der Fisch kaum, als er dann jedoch näher am Boot war zog er immer wieder Schnur und der Kampf dauerte dann ca. 2 Minuten. Ich landete ich einen Atlantischen Bonito (42cm und 0,745kg). Ich war sehr erfreut über diesen Fang und konnte sogleich mit einem zweiten Atlantische Bonito (43cm und 0.76kg) nachbessern! Mein Vater wäre jedoch nicht mein Vater, wenn er nicht wieder Lust darauf gehabt hätte, sich den grössten Fang der Ferien (bis jetzt) zu sichern. Nach dem Biss kämpfte er 23 Minuten (auf Aufnahme) mit einem Atlantischen Bonito (wir angelten nicht allzu schwer). Es war ein enormer Krimi bis dieser Bonito im Boot war. Er mass 60cm und wog 2.1kg. Einen grösseren Fisch werde ich ziemlich sicher nicht mehr bis zum Ende der Ferien vom Ufer landen können. Fun Fact: Seit 3 Urlauben, in denen ich angle und mein Vater auch mal ab und zu die Rute senkt, fängt er den grössten Fisch des Urlaubs (Azoren, Norwegen, und vermutlich auch noch Toskana 2018). (Toskana 2017 hatten alle etwa identisch grosse Fische) Mein Cousin hatte jedoch weniger Glück und konnte leider keinen Bonito fangen! Der Trip dauerte ca. 5-6 Stunden. Die Fische filetierte ich dann daheim. Die 4 kleinen Bonitofilets wurden schon genossen! (waren enorm lecker) Auch die Bastardmakrelen habe ich filetiert. Rouven
  3. 5 points
    Bei allem Respekt vor dir Ändu, diese Aussage ist auf die Äschen bezogen wenig differenziert. Es gibt nach wie vor verschiedene Gewässer- und Gewässerabschnitte wo die Äschen nicht im Geringsten mit der Trockenheit und/oder zu hohen Wassertemperaturen zu kämpfen hatten. Selbstverständlich werde ich keine konkreten Beispiele nennen, da der Befischungsdruck auf "inakte" Gewässer und Abschnitte fatal sein könnten. Die Fangverbote in verschiedenen Kantonen sind allerdings mit Sicherheit richtig und sinnvoll.
  4. 4 points
    @WASABI Das ist mir persönlich etwas stark pauschal ausgedrückt. Worin ich mit dir einig gehe, ist, dass es wohl an der Zeit ist, die Fischerei neu aufzustellen. Aber gleich jedem Aeschenfischer den Respekt vor dem Fisch abzustreiten, finde ich starken Tobak. Wir hatten die Tage einen Thread hier, den man durch Polarisierung und persönliche Angriffe jeden Inhalts beraubt hat. Wenn auch noch die Admins so absolut einsteigen, dann läuft das hier ins Nichts. Bitte bringe doch deine geänderte Einstellung zum Angelsport differenziert ein, damit wir uns konstruktiv über "nachhaltiges Fischen" unterhalten können. Anstatt zu verurteilen und dann den eigenen, als richtig erachteten, Weg nur ansatzweise anzutönen. Das ergäbe evtl. eine spannende Diskussion. Threadvorschlag "Meine Vorstellung der Fischerei 2030", oder so. Petri Barsch Horst aka. Rolf P. S: Einer meiner Ansätze für die Fliegenfischerei in den Flüssen im Mittelland ist zB. Alet statt Aesche.
  5. 3 points
    Der Mittwoch war unser letzter ganzer Tag in der Toskana und ich wollte in dem Kanal, indem ich vor 2 Jahren viele Aale gefangen hatte, nochmals welche fangen. Schon nach 1 Minute verschwand mein Schwimmer und ich hatte einen etwas längeren Drill als sonst: Eine Brasse. Und auch später bissen "nur" Brassen auf die Schwimmer- oder die Grundmontage. Ich wechselte daraufhin die Stelle und neben mir angelte ein Herr ebenfalls mit dem Schwimmer und konnte mehrere Wolfsbarsche landen (ca. 45 cm). Ich fing nichts ausser ein paar kleinen Brassen und eine Meeräsche. Schade. Wie jeder schöne Urlaub muss jedoch auch dieser zu Ende gehen und somit endet hier auch mein Bericht! Rouven
  6. 3 points
    Zuerst mal: Danke für die positiven Rückmeldungen! Gestern hatte ich einen sehr erfreulicher Angeltag am Badestrand. Mit einem einfachen Spirolino-Rig konnte ich viele Hornhechte, Gabelmakrelen und auch eine Meeräsche fangen. Von diesen Spezies kämpften die Gabelmakrelen am besten! Dieses Rig zog ich entweder langsam ein oder ich machte Spinnstops zwischen dem Einholen. Nach einiger Zeit wurde mir langweilig, weil ich soviele Fische landen konnte, dass ich meiner Position veränderte, und siehe da, ich konnte meinen bisher grössten Hornhecht landen. Am Ende des Tages hatte ich noch einen guten Biss, bei welchem dann allerdings die dünne Vorfachsschnur riss! Heute angelte ich an einer felsigen Küste bzw. einem Steinstrand (Golfo di Baratti). Die ersten 2 Stunden gehörten zu meinen frustrierendsten Angelstunden, die ich je hatte. Dies, da ich es zuerst nicht geschafft habe die dünne Vorfachsschnur korrekt zu knoten, so dass sie immer riss und es die ganze Zeit Verhedderungen gab. Ich angelte zuerst an einer vielversprechenden Stelle, in der Form eines kleinen "Arms", der in das Meer ragte. Ich verlor zuerst einen Biss auf einen kleinen Gummifisch und wechselte dann auf einen Spirolino, welcher nach einer Zeit des intensiven Befischens angegriffen wurde. Das bedeutete, dass da ein Räuber auf der Jagdt war, der einen riesigen Spirolino anstubste. Ich wechselte auf einen Spinner (Mepps 3), der angestubst wurde, da der Fisch wohl ein zu kleines Maul hatte oder einfach vorsichtig war. Danach war er wieder weg. Er war aber schon ziemlich gross, auch wenn ich keine genaue Schätzung machen kann. Von der Farbe hätte ich gesagt, dass er braun war. Nach 13.30h wechselte ich dann den Platz und nach weiteren 40 Minuten gab es dann endlich den ersten Fisch. Es handelte sich um einen Meerjunker. Von denen konnte ich dann noch 3 weitere fangen. Später angelte ich eine mir unbekannte Fischart bei der es sich vermutlich um eine Grundelart handelt. Darauf wechselte ich wieder die Stelle und fing noch verschiedenste Brassen und auch eine Meeräsche, die beim Drill sogar sprang. Plötzlich sah ich etwas am Meeresgrund. Ein Tintenfisch, welcher die Farben wechselt! Ich schnappte mir einen Oktopus-Jig und hatte ihn in diesem Moment wieder aus den Augen verloren. Als meine Eltern mich abholen kamen sah ich ihn wieder und hakte ihn an den Armen, jedoch ohne dass er angriff (passiv). Er klebte sich an einem Stein fest und mir wurde bewusst, dass der Oktopus zum Einen nicht wirklich gross war und ich ihn zum Andern nicht verletzen wollte. Somit gab ich meiner Mutter die Rute und stieg zu ihm hinab. Als ich den Oktopus aus dem Wasser hob, spritzte er mich mit Wasser ab und seine Saugnäpfe saugten sich an mir fest. Das Enthaken war jedoch problemlos, da er nur an zwei Armen gehakt war und er verabschiedete sich mit einem Tintenspritz ins Wasser. Ich und auch meine Eltern waren froh, dass das so einfach gegangen war. Der Tintenfisch war wohlauf, verkroch sich für 2 Minuten und ging danach wieder am Uferbreich auf die Jagdt. Es war schön zu sehen, dass es ihm gut ging und er weiter Krebschen jagte (Mein Haken bedeutete für ihn wohl nichts mehr als ein Pieksen durch einen Seeigel). (Die Aufnahmen des Tintenfisches sind Video-Stills meiner Go-Pro, deshalb schlechte Qualität) Rouven
  7. 2 points
    Bin gerade über diesen Thread gestolpert... Zum Thema Nanofil kann ich auch noch etwas sagen, ich fische diese Schnur in der Stärke 0.12 seit Jahren in allen möglichen Disziplinen. Spinnfischen am Fluss, Bach und Bergsee, Zapfenfischen mit der Laufrolle (absolut top dafür), Eisfischen (wenn die Temperatur nicht zu tief ist). Ich habe nie Probleme beim Knoten, ich verbinde Nanofil und Vorfach (FC) mit dem doppelten Grinner (Chirurgenknoten). 7 Windungen beim Nanofil, 4-5 beim Vorfach, je nach Dicke. Bei Hängern, die ich von Hand lösen muss, schneide ich mir nicht selten in die Finger mit der Nanofil, also würde ich mal behaupten, dass der Knoten recht solide hält. Dehnung, Wurfverhalten, Windanfälligkeit, Preis-Leistung sind Spitze, auch die Tatsache, dass die Schnur kein Wasser aufnimmt. Daher eignet sie sich effektiv auch zum Eisfischen. Auch der Alterungsprozess scheint mir moderat zu sein. Bei mir hält die Schnur problemlos eine Saison lang. Wenn ich sie danach auf der Spule "umdrehe", kann ich noch eine Saison anhängen. Wenn die Schnur dann aber einmal alt ist, muss sie unbedingt ersetzt werden, sie wird nämlich anfälliger für Abrieb-Brüche. Wenn man denn unbedingt einen Nachteil nennen will, ist das auch gleich die Abriebfestigkeit. Für Angelarten, bei denen die Hauptschnur viel über Kanten gezogen wird, ist die Nanofil sicher nicht erste Wahl. Ich hoffe, ich habe dem einen oder anderen mit diesen Praxiserfahrungen etwas weiterhelfen können.
  8. 2 points
    Kein Schlepphecht, aber es gibt ja sonst keinen Tröt... Es war nicht mein größter Hecht dieses Jahr, aber der Biss und der Drill waren wirklich einzigartig. Gefangen habe ich ihn bei uns im Vereinsgewässer. Ein Fließgewässer das sehr stark befischt wird. Unterwegs war ich gestern mit meiner UL-Rute 1-11g, Zielfisch war Barsch und Aitel. Köder war ein Kopyto Gummifisch. Die Attacke kam im flachen und die Bugwelle war ziemlich gross. Der Biss kam Knallhart und wusch!! die erste Flucht!! Parieren, nicht zuviel Druck und hoffen dass das Vorfach hält. Nach einigen Fluchten und nach ca. 5 Minuten zittern war es dann soweit. 81cm!!!
  9. 2 points
    Ja weiss schon war ja nur ein Spässchen
  10. 2 points
    Ist das ein Karpfen oder was Petri geiles Teil
  11. 2 points
    Die Grösse der Laichtiere und auch die Zeit wann die Seeforellen einsteigen scheint tatsächlich Laichgewässer abhängig zu sein. Interessant. 50er, 40er und eine die vielleicht sogar unter 40cm hat. Und das aus einem See wo angeblich unter 60cm so wie so noch keine Abgelaicht hat
  12. 2 points
    Also ganz ehrlich, wenn ich im kanton bern oder westlich davon unterwegs bin sehe ich immer viele forellen, sie sind überall es ist fast egal was es für ein gewässer ist. Das problem ist aber das es sehr viele kleine sind, grössere sind eher selten und ich vermute mal das es auch viele aus der zucht sind. Das ändert sich aber schlagartig wenn das gewässer privat oder von der fischerei geschont wird, da sieht man oft eine gesunde mischung von allen grössen. Man muss kein biologe sein um 1 und 1 zusammen zählen zu können... stattessen wird immer wieder behauptet wie sensibel unsere forellen doch sind, und wie anfällig sie doch für krankheiten sind usw. Das diese krankheiten wahrscheinlich zu einem sehr grossen teil selber durch fischer verbreitet wurden wird natürlich mit keinem wort erwähnt, aber ist auch egal. Die fischer fordern lieber das noch mehr fische ausgesetz werden. Die gen vielfallt wird damit noch mehr geschwächt und die stärkeren können sich nicht mehr durchsetzen. Aber das interessiert die meisten fischer ja auch nicht, hauptsache man hat was in der pfanne. Aber am liebsten möchte man ja so wie so gleich regenbogenforellen, den die sind ja so wie so viel besser, weniger anfälliger und natürlich billiger, sprich mehr fisch für das gleiche geld, alles klar! Meiner meinung nach gibt es genau zwei möglichkeiten: 1. Die forelle komplett für die fischerei zu sperren. 2. Fangquoten einführen oder sehr strenge stückzahl beschränkung pro patent Oder eine mischung von beiden. Für mich ist es zb. bis heute ein rätsel wie so die seeforelle im see lange zeit geschont wird aber in ihrem laichgewässer sprich zuflüsse man in vielen teilen der schweiz sogar halbwegs legal drauf fischen darf. Die logik dahinter verstehe ich jedenfalls nicht.
  13. 2 points
  14. 1 point
  15. 1 point
    Wenn nicht kein Petri? Jon setzt sich sicher nicht an ein Puff oder Tümpel
  16. 1 point
    Grüß Euch, Ich komme aus dem schönen Salzburg/Österreich und bin in meinen Zwanzigern. Ich habe mich hier angemeldet, weil ich besonderes die Fischerei auf unsere alpinen Salmoniden liebe und die österreichischen Foren hier nicht sehr gut aufgestellt sind. Neben der Pirsch auf die heimischen Fettflossenträgen in unseren Seen, bin ich aber auch in Skandinavien unterwegs und sowohl Hechten wie auch den Kammschuppern rücke ich gelegentlich auf die Pelle. Ich hoffe hier auf interessante und mitreißende Beiträge, vor allem zum Thema Seeforellen oder auch Wildfangsaiblinge. Natürlich möchte ich auch selbst etwas beitragen. Mit den besten Grüßen und einem kräftigen Petri Heil!
  17. 1 point
    Um diesen Thread auch wieder mal aus der Versenkung zu holen (es gibt ja vielleicht zwischenzeitlich neue Schnüre, die andere gerne fischen). Die Super Trout Advance MAX PE, S-SPEC fische ich nun seit zwei Jahren auf mittlerweile 13 meiner 24 Kombos in Stärken von PE 0.6 - 2.0. Egal ob Spinning oder Baitcaster, ich bin immer mehr begeistert von dieser Schnur. Im praktischen Alltag ist sie einfach top. Kein Einschneiden bei den Baitcastern und auch keine Luftknoten beim harten jiggen an den Spinnings. Abriebfestigkeit ist für mich als Uferfischer natürlich auch immer ein Thema, top. - Die Schnur hält wie Anton, ist geschmeidig, lässt sich gut knoten und wirft sich wirklich richtig weit. Schnüre sind ja immer auch Geschmacksache. Der eine hat lieber eine steife Schnur, mir zum Beispiel ist Geschmeidigkeit wichtig, dass sie leise ist, sich weit wirft und einfach hält.... Zudem sind um die 65 Stutz für 200 Meter ja auch nicht sonderlich teuer. Gruss Kurt
  18. 1 point
    Die Plätze habe ich eigentlich alle per Zufall gefunden wenn ich mit unserem Hund unterwegs bin. Die Laichtiere haben nicht wirklich angst vor dem Licht, brauchen die Energie halt auch für was anderes. Der Bach da oben ist der einziger den ich kenne wo die meisten Sefos nicht gleich verpiltz sind, die Frage ist halt wie lange noch... Die Fotos sind übrigens alle noch auf Seespiegel entstanden, sieht man auch schön an den Egli, Weissfischen, Alet und Hechtlein die dort neben den Trüschen, Äschen und Forellen rum schwimmen
  19. 1 point
    Obschon die Forellensaison 2018 schon seit über zwei Wochen Geschichte ist, schaue ich mir immer wieder gerne die eine oder andere Impression auf dem Handy an. Einige davon stelle ich gerne auch noch hier rein. Generell habe ich dieses Jahr eine spannende und vor allem erfolgreiche Forellenfischerei erlebt, auch wenn der heisse, trockene Sommer mich über weite Strecken von meinen Lieblingsbächen ferngehalten hat. Mit dem letzten Bild verabschiede ich mich für dieses Jahr symbolisch von den Farios und freue mich auf die ebenso packende Herbstfischerei. Allzeit Petri Päng euch allen!
  20. 1 point
    Das Foto ist bearbeitet, das Egli sah relativ normal aus Das mit der Sonne könnte war sein, als kurz der Schatten da war kam praktisch Biss um Biss. Da habe ich mich schon auf den Sonnenuntergang gefreut, aber als die Sonne weg war ging komischerweise neben einem Fehlbiss im Mittelwasser rein gar nichts mehr! Es könnte aber auch sein das ich mich mit der Stelle komplett vertan habe. Wobei ich im Sommer mit der Sonne und den Egli kaum grössere Probleme haben, ich verankere das Boot bei einem Egli Spot und warte 30min. Die Egli stehen danach alle unter dem Boot im Schatten, und vor allem auch oft gute, kein Witz! Hätte ich jetzt wahrscheinlich nicht verraten sollen
  21. 1 point
    @barsch horst @Forelle1958 und auch @all Klar ist das meine Aussage sehr Pauschal ausgedrückt und Provokativ. Ist aber auch mit Absicht. Es ist heute leider auch so das ansonsten keinerlei Reaktionen hervorgerufen werden. Tatsache ist auch das wir Fischer immer wieder heroisch schreiben wie wir sorgfältig und achtsam mit dem Wesen Fisch umgehen. Ist das aber tatsächlich so? Nein. Denn sonst würden wir auf jegliches Fotografieren und Posen verzichten. Ich selber gehöre ja auch dazu. Jeder ist Stolz auf seinen Fang und will das am liebsten der ganzen Welt mitteilen. Leider ein Fluch der Digitalen Welt und Internet. Daher werde ich in Zukunft keine Fotos mehr machen wo ich den Fisch aus dem Wasser nehmen muss und diesen möglichst Perspektiven Optimiert (einfach ein geiles Wort, erfunden von @nicithefisher ) ab zu lichten. Klar kommt es das auch wieder darauf an wie man da macht und könnte da seiten lang darüber diskutieren. Der einzige wo das bis zur absoluten Perfektion macht, ist unser @Gumpenkoenig da überleben garantiert 99.9% der Fotografierten Fische. Zurück zur Aesche. Ich hab das geschrieben weil nun genau das passiert. Vielen Orten Fisch Verbot oder Empfehlungen das sein zu lassen und die Aeschen in frieden lassen. Kein Problem, fahren wie schnell nach Bern an die Aare, da stört es keine...piiiieeep....was ist nun falsch? Genau die Denkweise. Wo wir wieder bei dem Thema Nachhaltig, Respekt und Naturverbunden sind. Klar ist es nicht überall so tragisch gewesen für die Fische, aber dennoch sehr hart an der Grenze vom verenden und Überleben oder Tod. Daher sollte das Fischen einfach eingestellt werden. Wir fischen ja aus Spass und nicht weil wir hunger haben. Das ist das Hauptargument das Fischen halt mal für ein halbes Jahr sein zu lassen. Meine Meinung halt. Wie die Zukunft aussehen sollte? WIrd? Dazu kann man tatsächlich ein neuen Thread machen. Für die Fische und Gewässer wäre das Sinnvollste, das es verboten wird. Nur noch Fischen weil man muss oder zur Regulierung oder was auch immer. Keine pseudo Besatz oder Puffseen wie Lungern, Frutt, Wägisee. Klar, ich streiche soeben meine liebste Beschäftigung und Hobby. Aber seit ehrlich, das wäre für den Fischbestand die Heilung. Kormoran hin oder her PS: will niemand persönlich angreifen, das ganze soll ein anstoss sein umzudenken und andere Sichtweisen in betracht zu ziehen.
  22. 1 point
    Sterne reingeschoben? die sind so!
  23. 1 point
    Ich hab keinen Bock über solche Sachen mit dir zu diskutieren. Auch wenn du nicht explizit schreibst, wie andere zu fischen haben, schreibst du Sachen wie "schlicht gestrickte Seelen, Deppen, fischereiliche Neandertaler" usw. über Natürköderfischer. Und das schickt sich nicht. Notabene sind in einem Forum wie auch draussen am Wasser andere Meinung zu akzeptieren. Auch ist nicht jeder ein Depp, der zum Angeln und Enspannen eine Bierdose öffnet. Das mache ich gerade im Sommer auch gerne mal!
  24. 1 point
    Eigentlich sollte man den Thread so stehenlassen, eigentlich aber auch nicht. Ich werde dir Perikles nun meine Sicht kurz abschliessend darlegen. 1. Dass Kunstköder grundsätzlich zu einer geringeren Hakmortalität als Naturköder führen, bestreitet niemand. 2. Deine Quelle ist keine Studie von Arlinghaus, sondern eine von ihm betreute Bachelorarbeit. Wer selbst schon mal eine BA-Arbeit geschrieben hat, weiss, dass der gewonnene Erkenntnisgewinn selten überragend ist und die Arbeit häufig methodische Mängel aufweist, z.B. dass nicht das gemessen wird, was eigentlich gemessen werden sollte (Validität). Eine BA-Arbeit schreibt man nach drei Jahren Studium. 3. Ohne die Arbeit gelesen zu haben - ich habe das auch nicht vor - ist die von dir zitierte Hakmortalität nur repräsentativ für die in der Stichprobe verwendete Regenbogenforellen; notabene einer Art, die bei uns für viel Gesprächsstoff sorgt und zurzeit nur in geschlossenen Gewässersystemen besetzt werden darf. Das Eingangsbeispiel von kds zeigt, dass "sein" grosser Barsch, den er entnommen hat - worum es in dieser Diskussion eigentlich ging - den (Kunst)Köder geschluckt hat und verendet wäre. 4. Finde ich es anmassend von dir, anderen Fischern vorschreiben zu wollen, wie sie fischen sollen. Das soll jeder für sich entscheiden dürfen. Auch hier nochmals: Wenn du nur Fische schonen willst, hör auf zu fischen. Und bitte schön stell dich nicht aufs Podest als ach so toller Fliegenfischer. Ich wohne in der Nähe einer sehr viel befischten und wunderbaren Aeschenstrecke in der Schweiz. Hier gehen pro Tag ca. 30 Fliegenfischer durch. Du kannst dir gerne ein Bild machen, wie die noch verbleibenden Aeschen Ende Dezember aussehen. Vielen von ihnen werden ab Anfang Oktober täglich (mehrmals) gedrillt. Diese Mortalitätsrate, vielleicht nicht direkt, wäre auch mal eine Arbeit wert. Und nur dass du's weisst: Ich fische selber gerne und oft mit der Fliege!
  25. 1 point
    manchmal frage ich mich, ob du hier am richtigen Ort bist @Perikles
  26. 1 point
    Ich will nicht missionieren. Aber vielleicht gibt’s beim einen oder anderen eine Anregung, insbesondere bei jenen die erst kürzlich zum schönsten Hobby der Welt gefunden haben. Wenn man sich auf eine Technik und auf eine Fischart spezialisiert reduziert sich der Kollateralschaden sicher beträchtlich. Es geht aber auch anders rum. Als Allroundangler verteilt man den Schaden auf verschiedene Arten. Von denen sind nicht alle im Bestand bedroht und auch nicht alle sind gleich sensibel. Bin ich nur ein edler Fischer wenn ich auf Edelfisch gehe? Oder ist das eher eine Frage der Gesinnung des Fischers und dem Respekt welcher er der Natur und den Kollegen am Wasser entgegen bringt? Sorgt nur ein Raubfisch für Freude und einen erfüllten Angeltag? Ist es nicht mehr eine Frage des auf den Zielfisch abgestimmten Gerät und der sauberen Vorbereitung? Sind nur wenige Arten essbar und der Rest ungeniessbar und voller Gräten? Kann man nicht mit etwas mehr Aufwand aus den meisten Fischen ein gutes Gericht machen? Ich für mich geniesse die Abwechslung. Dass ich so nicht annähernd so viel Erfolg habe (und auch künftig haben werde) wie ein Spezialist ist mir ziemlich Wurst. Denn Erfolg muss man nicht zwingend mit Anzahl oder Kilogramm Fisch gleichsetzen. Da gibt’s auch andere Masseinheiten. Gruss Mötti
  27. 1 point
    Grüezi miteinander! letzte Woche kurztripp von 2 Nächten an der Rhone! Mal ne frage: gibt es in Umgebung Uznach gute Karpfengewässer an denen Nachtangeln erlaubt ist? Mich würde es mal am Obersee (Zürichsee) interessieren Umkreis Rapperswil sieht sehr interessant aus da...
  28. 1 point
    Saisonfinale 2018 (Ich mache keine Werbung hier im Forum. Wer also nähere Infos zu den verwendeten Ködern etc. sucht, findet dies im originalen Bericht auf meiner Website.) Am letzten Sonntag der Forellensaison 2018 traf ich mich mit meinem guten, alten Fischerkollegen Martin ( @Forelle1958 ) an einem Pacht-Bergbach im Berner Oberland, den wir beide befischen dürfen. Wir wollten den letzten Tag der Saison noch einmal in vollen Zügen geniessen! Martin war bereits seit einigen Tagen dort und meinte, dass es momentan auf Fliege extrem zickig sei. Deshalb entschieden wir uns, mit Gummifisch anzugreifen. Wir suchten uns eine sehr schwer zugängliche Schlucht aus, die landschaftlich nicht mehr schöner hätte sein können. Inmitten dieser umwerfenden Natur aus tiefblauen Pools, schroffen Felswänden und glattgeschliffenen Steinen, umgeben vom Wald, der langsam aber sicher vom Herbst gezeichnet ist, kletterten wir uns Stück für Stück voran. Und die Bachforellen? Die waren sehr interessiert and unseren mit präzisen Würfen präsentierten Gummifischchen! Es lief richtig gut und wir hatten regelmässig Fischkontakt! Darunter waren auch einige Forellen der ü30er Kategorie, die in diesem Bach geschützt sind als wertvolle Laichtiere. Da sieht man mal wieder, was solch eine nachhaltige Regelung bewirken kann: Top Fischbestand, eine actionreiche Fischerei und mehr als genug Laichtiere, die für viel Nachwuchs sorgen. Wenn sich unser Kanton doch bloss mal von solchen Beispielen inspirieren liesse, aber der muss ja unbedingt an seinen veralteten Regelungen festhalten. Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen... Ich war schon mehr als überglücklich, wie der Tag bisher verlaufen ist. Eigentlich glaubte ich nicht daran, dass es noch besser werden könnte. Doch das wurde es! Plötzlich hatte ich eine Forelle im Drill, die von ganz anderem Kaliber war. Ich erkannte sofort, dass dies mit Abstand meine grösste Forelle in so einem Bergbach sein würde, wenn ich sie denn landen kann. Zum Glück war Martin zu Stelle und konnte das eindrückliche Tier sicher feumern. Schnell im Wasser gemessen und ein Foto gemacht, während sich die Forelle erholte, dann durfte dieses tolle und für die Naturverlaichung unglaublich wertvolle Tier wieder schwimmen. Und es sollte noch verrückter werden, nur wenige Meter später knallte mir schon wieder so ein Fisch drauf! Auch diesen Fisch konnte ich landen und problemlos schonend wieder frei lassen. Diese Forelle war sogar noch grösser als die erste, 43 und 45cm waren die beiden gross. In einem Mittelland-Gewässer nichts Besonderes, aber in einem so kalten, klaren und hochgelegenen Bergbach eine seltene Begegnung. Und da soll noch einer behaupten, in Bergbächen wachsen Forellen nicht. Natürlich tun sie das, in den öffentlichen Berner Gewässern lässt man ihnen nur leider keine Chance dazu. Da sieht man schon wieder, was eine nachhaltige Regelung der Fischerei bewirken kann. Da ich nach diesen beiden Fischen sowas von einem erfüllten Tag hatte und wir beide erschöpft waren von den ganzen Herumklettern, beendeten wir überglücklich die Forellensaison 2018 und machten uns auf den Heimweg. Ein absolut gelungener Abschluss. Nun steht mir leider ein sehr strenger Herbst bevor, ihr werdet wohl bis zum Winter nicht mehr viel von mir hören. Liebe Grüsse und petri Nicola PS: Die Farios waren zum Schluss wirklich sehr versöhnlich gestimmt wie dieses Bild beweist...
  29. 1 point
    sehe ich auch so, viele catch and release päpste die super tolle fotoshootings machen und dabei die fische ganz klar schädigen machen sich keinen kopf darüber..wobei das von abhängig von fischarten ist und art der angeltechnik sowie jahreszeit
  30. 1 point
    Super Trout Advance MAX PE, S-SPEC - 0.8 Handling +3 Wurfeigenschaften +3 Knotbarkeit +3 Tragkraft +3 Lautstärke +3 Preis+2 Ich habe die Schnur momentan auf meiner Yamaga Blanks Ballstick 86 TZ Nano. Absoluter Hammer. Sehr geschmeidig, wirft mindestens so gut wie eine vom Durchmesser vergleichbare Nanofil, ist dabei einfach zu Knoten und hat jedenfalls auch einem anständigen Schnabelegli (bei meiner speditiven Drill Methode) locker Stand gehalten. - Der Preis ist, in Anbetracht dass 200 Meter geliefert werden, völlig in Ordnung. Wenn die Schnur nun noch etwas ausdauernd ist, werde ich die Morethan mit einem lachenden Auge vergessen
  31. 1 point
    Hallo Freunde Dieses Jahr fegt die Saison irgendwie an mir vorbei... Heute jedoch konnte ich mit einem Freund einen ganz tollen Tag an meinem Lieblingsgewässer verbringen. Es gab reichlich Bisse und auch verwertete, die meisten bleiben aber unter der 24cm-Marke. Eine 26er nahm ich mit nach Hause, weil sie die Fliege regelrecht inhaliert hatte und bereits aus den Kiemen blutete. Ich konnte auch die neue kleine Testen (s. Vorpost). Allerdings fehlt mir noch die optimale Line dazu. Ausgerüstet mit einer 3,6m geflochtenen und einer Trockenfliege konnte ich schon beim dritten Wurf ins Gebüsch, wo ich mit der klassischen Rute noch nie gefischt hatte, eine kampfstarke 24er verführen. Den ersten Test hat die Rute, die federleicht zu handeln ist, mit bravour bestanden. Nun gilt es noch eine perfekte Line dazu zu flechten (oder zu kaufen :-) ) Hier noch ein paar Bilder dieses wunderschönen Tages. LG Peter
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