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Showing content with the highest reputation since 12.08.2019 in allen Bereichen

  1. 7 points
    Der Egli hat für mich neben dem fischereilichen auch einen kulinarischen Reiz. Wenn die Grösse passt und die Fische am gleichen Abend von uns gegessen werden, habe ich keine Mühe damit Eglis zu entnehmen. Allerdings entnehme ich nur das, was gleichentags gegessen wird. Für die Tiefkühltruhe fische ich nie. Das empfinde ich als völlig normalen Vorgang und habe weder Hemmungen noch ein schlechtes Gewissen, die Fische schnell in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Mühe habe ich damit wenn Kollegen alles abschöpfen, was nicht bei drei aus dem Wasser ist. Leute die mehrere Hundert Egli pro Jahr auf der Karte haben, kann ich jedenfalls nicht bewundern. Bei den Hechten sieht es so aus, dass ich in der Regel nur das entnehme, was ich als verangelt einschätze. Die Hechte mit ihren grossen Futterluken haben den Köder hin und wieder richtig tief und wenn die Kiemenbögen schon bei der Landung gerissen sind und der Fisch blutet, setzte ich ihn sicher nicht zurück. Das hält sich aber im kleinen Rahmen. Letztes Jahr waren es zwei Hechte und dieses Jahr bis jetzt einer. Entnahme gehört für mich zum Fischen, genauso wie es eben immer wieder Fische gibt, die man nicht mit gutem Gewissen zurücksetzen kann. Gruss Kurt
  2. 5 points
    Ob mir nun ein Fischer, ein Antispeziesismus Anhänger oder sonst jemand diese Frage stellt, die Antwort ist die gleiche. Ich wurde mit Eckzähnen geboren, also ist es meine Bestimmung von Zeit zu Zeit Fisch und Fleisch zu essen. Ich mache mir kein schlechtes Gewissen, wenn ich einen gefangenen Fisch entnehme und töte. Ich empfinde weder Freude noch Trauer bei diesem Akt, auch kein Mitleid. Der Fisch hatte ein schönes Leben in Freiheit und stirbt für eine gute Sache, nämlich um von mir gegessen zu werden. Schlechtes Gewissen und Mitleid habe ich wenn es ein Fisch ist, welcher nicht von mir getötet wurde, einer der über Stunden in einem Netz hing und so sein Leben verloren hat oder in einer Zucht mit Antibiotika voll gepumpt wurde. Gruss Mötti
  3. 3 points
    Für mich gehört die Entnahme von Fischen und somit das töten mit zu meinem Hobby. Ein reines C&R kommt für mich nicht in Frage, stimmt für mich nicht, wobei eine selektive Entnahme gehört halt auch dazu. Erst am Samstag durfte eine wunderschön gezeichnete Egli-Grossmutter wieder schwimmen . Die Fische werden von mir mit Respekt behandelt, entweder schnell releast oder artgerecht getötet, dabei habe ich kein schlechtes Gewissen.
  4. 3 points
    Ich muss mir kein Fischlimit setzten, den ich fange eh nicht viel. Nein spass, aber wenn ich auf Hecht angle und einen schönen Küchenhecht geangelt habe nehm ich den mit und höre auf zu Angeln, da ich mein Ziel erfüllt habe. (Das Limit setzte ich spontan, aber ich weiss, dass ich nicht mehr als 1 (Zahl hängt von der grösse des Fisches ab) Hechte mitnehmen muss). Dies hat einfach damit zu tun, dass ich mir selbst immer das Ziel setze einen guten Hecht zu fangen und ich nicht mehr mitnehme als ich verwerten kann. Wenns mal viel Fisch gibt wanderts halt in den Tiefkühler, versuche dies jedoch zu vermeiden. Da es ja gestattet ist einzelne Fische zurückzusetzten unter diesen Bedingungen, hätte ich den gestrigen Hecht vermutlich schonend zurückgesetzt, da er nicht der Zielfisch war, überlebensfähig war, wachsen soll und einen wichtige ökologische Bedeutung für die Art hat, wenn er ein paar mal ablaichen kann: Persönlich fand ich die Abschaffung im Zürichsee von Schonzeit und Schonmass gleichzeitig etwas Bedenklich. https://aln.zh.ch/internet/baudirektion/aln/de/fjv/fischerei/formulare_merkblaetter/_jcr_content/contentPar/form/formitems/kein_titel_gesetzt_/download.spooler.download.1427789686706.pdf/Vollzugshilfe_Toeten_und_Freilassen_von_Fischen_komplett_20150331.pdf Jeder überlebensfähige, fangfähige Fisch kann jedoch wieder freigelassen werden, sofern dies auf einer individuellen Entscheidung des Anglers für den einzelnen Fisch beruht und der Fisch einer Art gemäss Anhang 1 und 2 der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei angehört.Das Freilassen hat sofort nach dem Fang mit der grösstmöglichen SorgfGeschonte Fische müssen in jedem Fall zurückgesetzt werden. Petri-Heil schreibt: https://www.petri-heil.ch/endlich-klarheit/ Kein ökologischer Grund kann geltend gemacht werden, wenn der Fisch beim Fang so stark geschädigt wurde, dass er nicht überlebensfähig ist (z.B. blutende Kiemen, Fische aus grosser Tiefe, übermässige Erschöpfung durch langen Drill usw.). Was ich mit all dem sagen will ist, dass falls der Hecht aufgrunde der Wunde oder sonstigen Sachen nicht überlebensfähig gewesen wäre, hätte ich ihn mitgenommen. Auch wenn er eine etwas grössere grösse gehabt hätte, wäre er bei mir im Kochtopf gelandet, wesswegen ich nie gezielt auf kleine Hechte angeln würde. (Es war ja Beifang beim Barschangeln) Du siehst, dies ist nicht so ein einfaches Thema und jeder Angler hat eigene Regeln, und Etiken. Wichtig ist einfach, dass man im Legalen bleibt, und nicht ans Wasser geht um C&R zu betreiben, denn dies ist nicht gestattet. Wichtig ist das richtige Maas. *hoffentlich werde ich nach dieser Antwort nicht gelyncht. Rouven
  5. 3 points
    Hallo! Da mir Rouven erlaubt hat, gestern und heute ihn auf seiner Angelroute zu begleiten, wollte ich euch mal berichten, was so passiert ist. Gestern Abend haben wir uns gegen 19:30 getroffen und haben seine Route angefangen abzulaufen. Bis auf zwei Kleine, die einen Grössenwahn hatten, haben wir bis nach der Dämmerung nichts gefangen. Als wir mit der Route fertig waren, sind wir langsam wieder zurückgelaufen. Wir haben auf Spinner gewechselt und nach 10-15min war ein schöner Egli dran (22.5cm). Als ich schon 2 Züge verpasst habe und nochmal kurz angefangen habe zu angeln, konnte nochmals einer nicht Nein sagen, jedoch ist dieser mir leider wieder abgegangen. Heute Morgen haben wir uns kurz nach Sonnenaufgang nochmal getroffen, um die gleiche Route nochmal abzulaufen. Die ersten paar Würfe haben Rouven 1-2 ganz Kleine gebracht und danach war für recht lange gar nichts mehr. Die Sonne ging auf und es kamen ein paar Wolken auf, die die Sonne bedeckten und zack, haben direkt noch ein paar Kleine angebissen. Ich hatte schon von Spinne auf C-Rig gewechselt und Rouven hat mir gesagt, ich kann es mal mit einem Stahlvorfach und einem grossen Spinner auf Hecht probieren, also hat er mir die Montage gewechselt und ich hab es ein bisschen probiert, Nichts. Er hat zwei Sonnenbarsch und einen schönen „Küchenbarsch“ gefangen und wir sind weiter. Ich habe wieder auf den normalen Spinner gewechselt und nach 10 Würfen war was Schweres dran. Ich habe mich zuerst auf einen grossen Barsch gefreut, aber Rouven hat den Kescher geholt und mir versichert es wäre ein Hecht. Und jawoll!, es war wirklich ein kleiner Hecht von 38cm Grösse und 250Gramm Gewicht. Da es keine Mindestgrösse am Zürichsee und es mein erster Hecht war, habe ich ihn mitgehen lassen. Ich konnte es 1.5h lang nicht glauben, jetzt schon meinen ersten Hecht gefangen zu haben und hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Auf jeden Fall sind wir weiter und hatten noch ein paar Kleine, Rouven noch einen Schönen und dann ging er um 13:00 nach Hause. Ich wollte gerne noch einen Barsch, damit ich meine Familie fürs heutige Abendessen versorgen konnte;) und bin im Schnelldurchlauf nochmal die Route abgelaufen. Und was soll ich sagen, fast genau dort wo der Hecht gebissen hat, konnte ich auch meinen gewünschten Barsch haken. Hier sind nochmal alle 3 Fische ausgenommen. Leider habe ich beim Hecht die Galle getroffen und musste zwei kleine Stückchen vorne darum rausschneiden: Danke auch nochmal an Rouven, mit dem ich mitgehen durfte! Petri Heil, Magnus
  6. 3 points
    Weiter geht`s ... die Zeit drängt etwas, da es Anfang September nach Schweden geht und das Boot bis dahin fertig sein sollte. Gestern habe ich die Bilgepumpe montiert ... ... die Geberhalterung für`s Echolot angebracht ... ... und die Reling angeschraubt. to be continued ...
  7. 3 points
    Ja, sehr cooles Bild von der Schlange. War Heute auch wieder mal auf dem See am Eglifischen. Zuerst habe ich nur den Kindergarten gefunden. Nach 2 weiteren Platzwechseln habe ich sie gefunden. Schöne Eglifischerei, obwohl kein Fisch über 30cm war. Aber richtig gute Kücheneglis mit beachtlichem Power im Drill.
  8. 3 points
    So, nach einer längeren Pause geht`s nun weiter. Bedingt dadurch, dass ich die Arbeiten primär nur samstagnachmittags durchführen kann und der Jahresurlaub dazwischen lag, hat sich die Angelegenheit doch ziemlich verzögert. Hinzu kam, dass die Ausschnitte für die Stühle in der Bugplatte nicht optimal positioniert waren, was sich nach einem Testlauf herausstellte. Ok, Lehrgeld bezahlt und eine neue Platte gekauft. Weiter geht es mit Holzarbeiten. Zunächst die Bodenplatte, die sich relativ problemlos umsetzen lies. Eine Bodenplatte war mir wichtig, weil ich die begehbaren Stellen im ganzen Boot gerne eben haben möchte (keine Stolperfallen etc.). Weiter geht`s mit dem Ausschnitt für das Akkufach, welches für den Akku des Bugmotors benötigt wird: Im Bug des Bootes sind beidseitig Fächer eingelassen. Backbord habe ich dort eine Modifizierung in Form einer kleinen Ablage vorgenommen. Hier soll zum Einen das Echolot Platz finden und zum Anderen der Richtungssensor des Bugmotors platziert werden. Das Fach unten drunter dient als Aufnahme für den Akku des Echolotes. Als größte Herausforderung erwies sich die Aufnahme für die Bugplatte. Sie musste so konstruiert werden, dass der Bugmotor montiert werden kann und der darunter liegende Deckel des Bugfaches sich noch öffnen lässt. Das Terhi hat vorgegebene Stellen, in denen Holzplatten für Befestigungen (Reling etc.) in der Doppelschale eingelassen sind (kleine Vertiefungen). Hier stehen insgesamt 4 im Bug zur Verfügung ... später mehr dazu. Da der Süllrand nach hinten abfällt, musste hier backbordseits noch unterfüttert werden. Die Holzarbeiten sind nun soweit abgeschlossen. Nachdem die Schnittkanten geschliffen waren, mussten sie noch mit Epoxyharz versiegelt werden, damit kein Wasser eindringt. Keine Ahnung, warum mich das rechte Bild an die Bremer Stadtmusikanten erinnert ... Die meisten Holzteile sollten noch mit Belag in Form von Marineteppich und Vinyl (Boden) ausgestattet werden. Dies galt es nun mit einem Spezialkleber auf die entsprechenden Teilen anzubringen. Der Boden vorher: Der Boden nachher (das Loch dient als Eingriff für die Lenzschraube und wird noch durch einen extra angefertigten Deckel verschlossen). Die Rückbank wurde anschließend mit Marineteppich neu eingekleidet. to be continued ...
  9. 2 points
    Ich release jeden Fisch, den ich per Gesetz releasen kann. Die Anderen bekommen eins auf's Gehirn und gut ist. Das ist ein rein mechanischer Ablauf ohne mir Gedanken zu machen. Ich verstehe deine Frage schon gar nicht. Ich bin ein Jäger und jage und da mache ich mir etwa gleich viel Gedanken darüber, wie meine Katze, wenn sie eine Maus fängt. Wohlgemerkt, sie bekommt genügend Futter um keine Mäuse essen zu müssen...aber sie liebt ab und an einen pelzigen Snack und die Instinkte treiben sie dazu. Genau wie bei mir.
  10. 2 points
    Petri. Gestern habe ich noch eine interessante Stelle gefunden, so interessant das ich heute gleich nochmal hin gehen wollte, was ich aber nicht getan habe und die Entscheidung war genau richtig Im flachen und im Seegras nur klein zeug, habe jedenfalls nichts besseres gesehen. Weiter vorne wo es richtig tief wird, wird es immer wie besser. Im Freiwasser war alles voll mit egli, konnte ich aber schlecht aufnehmen, die verschwanden gleich. Mit Wobbler hätte man dort sicher gut gefangen, ich habe aber nicht gefischt.
  11. 2 points
    Ich habs heute nochmal versucht, einen kleinen Sonnenbarsch konnte ich aus dem Wasser holen und sonst ging nichts. Aber ich habe eine sehr gute Stelle gefunden, wo sehr viele Barsche waren (bei Nachläufern und auf Sicht habe ich sie gesehen) und dort hat es viel Gras mit Sand zwischendurch. Perfekt! Dort werde ich mich bis Ende der Saison hauptsächlich aufhalten und dort muss es einfach krachen. Ich habe den Barschen alles geboten, was sie gerne hätten, aber sie haben einfach keine Lust -> schwimmen langsam hinterher begutachten den Köder für 2 Sekunden und ziehen dann wieder ab. Jetzt heisst es einfach: Geduld! (bis sie anfangen sich die Bäuche vollzuschlagen). Das ist nur ein sehr kleiner Teil der Egli dort: Diese Schlange hat sich mal kurz einen Egli gegönnt: Danke für die Tipps! Petri Heil, Magnus
  12. 2 points
    Stimmt, ich habe mal Egli mit dem Popper vom Boden hoch geholt, dort war es aber auch nur 2-3m tief und von der Grösse war es nichts spezielles, ich müsste es einfach mehr machen. Die schönen Egli habe ich alle um ca. 15-17Uhr gefangen, am Abend sind die, wie ich oben schon erwähnt habe weg. Am Sonntag habe ich mehr mit Hartbaits gefischt, ging eigentlich alles nur die Grösse lies zu wünschen übrig. Habe gestern noch gemütlich einige Fischer beobachtet, manchmal muss man sich schon echt Fragen!?! Der eine fuhr ganz bewusst vor ein Schlepp Boot das wegen ihm schon am ausweichen war, der Schlepper musste danach fast im 90° Winkel abdrehen. Danach hat er sich auf mein verankertes Boot treiben lassen, als er 5m vor meinem Boot war hatte meine Winde die ca. 20m Kette oben und ich fuhr weg. Ich bin mir sicher der hätte sich in mein Boot treiben lassen wenn ich nicht reagiert hätte. Einige meinen wohl der See gehört ihnen alleine, da kann ich nur den Kopfschütteln, aber ist ja nichts neues. Was mir in diesem Jahr ganz besonders auffällt, die Egli haben bei uns keine Punkte mehr!?! Mir viel auf den Fotos die ich gestern noch gemacht habe gerade auf dass das Wasser deutlich trüber war als vorletztes Wochenende, bei dem Wind kein Wunder.
  13. 2 points
    Hoi, also wenn ich wählen müsste, würde ich immer den Morgen (früh) nehmen, sowohl auf Hecht, Egli als auch Zetti. Je stabiler und heisser das Wetter ist, desto kürzer sind die Beissphasen. Wohlbemerkt, das zählt für die heissen Sommermonate. Frühling und Herbst sieht es anders aus.
  14. 1 point
    Danke! Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das noch nicht definieren. Aber ich nehme das als Anregung und wiege die Teile mal. Den Hauptteil macht die Bugplatte aus ... die wiegt schon einiges, ist gerade noch allein händelbar.
  15. 1 point
    Vielen Dank, Rouven! Den ursprünglichen Zustand des Bootes kannst du am Beginn des Threads sehen. Wenn es fertig ist (hoffentlich bald), stelle ich natürlich noch Bilder ein.
  16. 1 point
    Ich liebe diese Berichte! Sehr interessant und freue mich schon das Endergebniss zu sehen! Ein vorher-nacher Vergleich wäre top. Rouven
  17. 1 point
    Samstag war recht produktiv ... zunächst wurde die Bugplatte mit Marineteppich beklebt. Dann die spannende Frage, ob die Klappe für den Akku passt!? Damit kann ich leben :-) Das Deckelfach im Bug konnte ich mangels ausreichendem Kleber leider nicht fertigstellen. Nachdem die Anschlüsse der Bilgepumpe verlegt waren, konnte die Bodenplatte eingelegt werden. Im Bereich der Auflageflächen der Scharniere musste der Teppich bis auf die Gummierung entfernt werden, da die Scharniere sonst aufgrund der zusätzlichen Höhe stauchen würden. Dann noch mal testweise die Rutenhalter montiert und der Tag war vorbei... to be continued ...
  18. 1 point
    Eine Woche Ferien? Also ich würde eine Woche Sefo fischen gehen, in der Schweiz
  19. 1 point
    Hallo zusammen! Ich möchte mich in diesem Forum vorstellen. Ich bin 29 Jahre jung und Tackle-Freak vom feinsten;-) Ich angle auf alles was raubt und komme aus dem Kanton Schwyz! Es freut mich, ein Teil dieser Community zu sein! Einen schönen Sonntag Abend noch und tight lines!
  20. 1 point
    Heute Abend war ich noch auf dem Boot und ein Kollege und ich haben noch etwas gefisch. Zuerst mit Hegenen, auf welche nur baby Egli bissen. So wechselte ich auf einen Grossen Spinner (gr. 5) und hatte in einer Bucht einen Biss. Es war ein Barsch, welcher sich zu meinem Bedauern wieder löste. Nach weiterem Werfen hatte ich noch einen Fisch dran, der auch gegenwehr bot. Es war dieser schöne 56cm und 1kg schwere Hecht. Perfekt für die Küche, wo ich ihn Filletiert habe. Den Rest bekommen bei uns immer die Katzen welche sich immer darüber freuen. Rouven
  21. 1 point
    1. Wohnort Klosters GR 2. Zielfisch(e) Raubfische 3. Alter 32 Jahre alt 4. Angelmethoden Spining
  22. 1 point
    @M4egi Ich denke, dass ist eine berrechtigte Frage, auf die ich gar keine defintive Antwort habe. Wenn ich einen Fisch als Essen mitnahm hatte ich noch nie Probleme damit ihn zu töten, denn dies überlege ich mir vor dem Angeltripp. Wenn ich jedoch aus Zufall einen Fisch angle, welcher nicht mein Zielfisch war, denke ich an sein Leben und mache mir Gedanken. Ich habe mehr mühe, wenn ein Fisch, welcher zurück in sein Element gelassen wurde z.B. durch Schonzeiten oder Schonmaas sich nicht so gut erholt wie erhofft und z.B. lange braucht, bis er wegschwimmt. Dann hoffe ich immer sehr stark, dass der Fisch sich von den Strapazen erholt, und überlege was ich das nächste mal besser machen kann, um einen solchen Fisch besser zurückzusetzten. @Abborre Ich hoffe das ist eine Scherzfrage.. Rouven
  23. 1 point
    Du kannst gerne mal mit mir an dem Zürichsee auf Eglijagt mitkommen! Ich schreibe dir am Abend eine Pn! Rouven
  24. 1 point
    Sorry lange nichts mehr von mir hören lassen. Hat sich einiges getan in der letzen Zeit! Ich war sehr viel unterwegs und hatte gute und auch schlechte Zeiten! Das Hobby Angeln, speziell das Karpfenangeln ist halt schon eine intensive Vorbereitungszeit und man muss am Boilie bleiben Hier sind ein paar Fische und Impressionen von den Trips
  25. 1 point
    Die egli haben bei uns im moment wirklich viel power, das hat mich letztes wochenende auch überrascht! Als sefo fischer fische ich ja immer mit recht fester bremse, das ist bei grösseren egli ja eher schlecht, die schlitzen halt sehr schnell aus. Eigentlich schon eine sehr schöne fischerei, es sind unzählige techniken möglich und man kann viel probieren. Ich mache es definitiv zu wenig, man kann halt nicht alles haben. Dummerweisse habe ich meine august sefo am 1.8 schon abgehakt, wortwörtlich daher werde ich mir noch etwas zeit für die egli nehmen, hoffe mal das wetter stimmt.
  26. 1 point
    Cooles Foto von der Schlange
  27. 1 point
    Für eine Woche?! Da würde ich nach Lappland zu Lotti (Schweizerin die seit Jahrzehnten in Lappland lebt) in die Lodge. Lodge in Lappland Nach Kiruna fliegen, Mietwagen mit Dachgepäckträger mieten. 75 km nach Skaulo in die Lodge fahren. Bei Lotti ein Kajak (Native Watercraft Slayer 14) mieten und die Gewässer rund um die Lodge unsicher machen. Hier ein kleiner Film von unserem Aufenthalt. Viel Spass. Abborre
  28. 1 point
    Damit gehe ich wiederum mit dir einig. Ebenso profitieren gewisse politische Parteien (in DE). Nachtrag: Habe übrigens kurz in die Videos rein geschaut: Es geht also um das Vermögen und um diese EZB Studien. Wenn du dir eine zweite Meinung darüber machen willst - nur wenn du willst - kannst du ja z.B. hier lesen: https://www.welt.de/wirtschaft/article115314100/Wie-die-EZB-die-Deutschen-arm-gerechnet-hat.html Obschon der Artikel älter, geht hier die methodische Problematik aus der Studie hervor, dass diese keine Kurzschlüsse auf "arm" zulässt - Verwechslung BIP mit BSP etc. Zudem wurden in der Studie die Median- und nicht die Durchschnittsvermögen abgebildet, denn da wäre DE nicht mehr so schlecht. Was wiederum ein weiteres Problem aufzeigt, dass die Vermögen sehr ungleich verteilt sind. "Die Welt" entspricht übrigens sicher mehr deinen politischen Vorstellungen, denn meinen - nur damit du mir dies nicht vorwirfst. Von mir aus können die admins diese ganzen Diskussionen da löschen, Politisches ist zurecht unerwünscht. Ginge es nach mir, könnte man auch die ganze PETA-Diskussion in den Eimer werfen, denn dort gehört sie hin!
  29. 1 point
    Peta: sehe ich genau so! Deine Abschweifung nach Deutschland: entbehrt jeglicher Logik und jeglichen Fakten. Damit kenne ich mich ein wenig aus. Dass Deutsche die "ärmsten in ganz Europa" seien, stimmt – egal welche Statistiken du dazuziehen magst – nicht. Kaufkraftbereinigt ist DE immer im oberen Drittel von Europa. Kannst du überall nachlesen, z.B. hier https://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzberichte/beitrag/judith-niehues-arm-und-reich-ist-auch-eine-frage-des-massstabs-376096.html Kaputtregiert ist auch so etwas, DE hat eine AL-Quote von knapp 3 Prozent, das ist eine Halbierung in den vergangenen sechs Jahren. Ich finde deine Aussagen grenzen sehr stark an Polemik, genau das, was du bei der PETA kritisierst. Bleiben wir lieber bei der Fischerei und den dazugehörigen Themen....
  30. 1 point
    So sind unsere Egli, immer weiter probieren und Erfahrungen machen. Wenn bei mir nichts geht Wechsel ich die Stelle. Ich finde es auch wichtig bei der Ködergrösse zu varieren. Wenn 3 Inch nicht geht dann versuche es mit 2 Inch, 4 Inch etc. Wenn du an Spots fischt mit hohem Angeldruck probiere mal was ganz neues aus. Wobbler ohne Rassel, Texas/Carolina ohne Kugel solche Dinge können den Unterschied machen. Momentan fange ich die besseren mit dem Dolive Stick in 3.5 Inch und 4 Inch. Einfach am Offset als Softjerk sinken lassen und mit feinen Schlägen hoch holen. Freundlich Grüsst Perch
  31. 1 point
    @zuma Jetzt finde ich Zeit, auf den inhaltlichen Teil deines Posts zu reagieren, welcher sich mit den schönen Seiten des Fliegenfischens auseinandersetzt. Nämlich: Der Technik und der Frage des Komplettierens eigener Fähigkeiten. Wenn ich deinen Post lese, dann sehe ich mindestens zwanzig Jahre Differenz zwischen unseren Erfahrungswerten. Ich glaub dir sofort, dass regelmässig "releasede" Fische nicht mehr auf Standardmuster reagieren. Mit dem eigenen Bindestock betritt man aber eine ganz neue Ebene und die Fliegenfischerei wird nochmals vielschichtiger. Bevor ich hier auch meine Erfahrungen mache, brauche ich erst mal mehr Zeit und Ruhe in meinem System. Bis dann werde ich auf die ganz grossen Fische verzichten. Zu deinen Vorschlägen bezüglich Verbesserung der Präsentation: Wie fischt man ein 6m(!) langes Vorfach mit einer 1.80m Rute? Das ist ausserhalb meiner Vorstellung. Bis jetzt wähle ich die Vorfachlänge grundsätzlich nach folgender Formel: Rutenlänge = +/- Vorfachlänge. Wähle ich das Vorfach inkl. Tippet wesentlich länger, kann ich das bei mir im Fluss noch kontrollieren, mit entsprechend Rückraum und gleichmässiger Strömung. Auf engem Raum und in wilder Strömung neige ich eher dazu, das Vorfach zu kürzen und/oder die Schnur mal über einen Stein abzulegen, damit die Strömung nicht gleich alles wegreisst. Hoher Stock funktioniert auch. Dabei bekunde ich aber Mühe, bei einem Biss die Leine zu strecken bzw. den Haken zu setzen. Wo ich mich für den Wurf positionieren muss, das bekomme ich langsam in den Griff. Dabei muss ich die Rahmenbedingungen Wurfraum, Wind, Strömung, Wassertrübung, Standort der Fische usw. wie auch die eigenen Fähigkeiten richtig einschätzen. Dazu braucht es innere Ruhe. Sonst verscheucht man die Fische oder plagt sich mit der Botanik. Mein Getänzle im Bachbett würde ich gerne mal von aussen betrachten. Wenn ich mir vorstelle, jetzt mit 6m Vorfach in ein Bachbett zu treten, da würde der eine oder andere Faktor verändert werden... Dank dir weiss ich jetzt auch, weshalb ich tendenziell linke Bögen werfe (überpowern). Einen Rechtsbogen zu werfen durch "Sekundärimpuls zu Beginn des Vorschwungs", ist für mich schon sprachlich nicht fassbar. Bleibe ich da beim Vorschwung nach dem Ersten Vorwärtsimpuls auf 2 mit der Bewegung nochmals kurz stehen und ziehe dann durch zum Ablegen? Dann ist da noch deine Story von der Passer. Die Geschichte finde ich schlicht grossartig. Klassisches Storytelling und Fischen gehören für mich zusammen wie Siamesische Zwillinge. Egal was andere Fliegenfischer sagen. Dieser Fisch ist aus meiner Betrachtung nämlich eine Metapher dafür, wie bereichernd es für eine Gruppe Menschen sein kann, wenn eine Einzelpersonen im Denken und Handeln gelegentlich die "Box" verlässt. Zudem finde ich Wetten Weltklasse. Nun hoffe ich, dass ich es bis Ende September nochmal schaffe zu dir ins Hasli, wäre mir ein Vergnügen, mit deinem Erfahrungsschatz im Rücken meine selbstgezimmerte Box mal wieder zu verlassen. Biss bald Horst aka. R.
  32. 1 point
    Petri Heil, richtig dicke Fische
  33. 1 point
    Lieber Barsch Horst Einmal mehr ein riesiges Dankeschön, dass Du uns an Deinem Tagebuch teilhaben lässt. Für mich ist es jedes mal ein Genuss, Deine Zeilen zu lesen und eine Freude, an Deinen Erkenntnissen teilhaben zu können. Mir scheint, dass Du Deine Ueberlegungen in die richtige Richtung machst, denn ich musste bei einigen von Deinen Feststellung schmunzeln! Betreffend Fischbestände in unseren Patentgewässern hast Du aus meiner Sicht die richtigen Schlüsse gezogen! Betreffend Wasserkraft habe ich noch ein aktuelles, sehr betrübliches Beispiel: Ich durfte vor einigen Monaten die Kraftwerksanlagen an der Grimsel (Handegg) anschauen. Dies ist das älteste Kraftwerk der KWO und beinhaltet 3 Stromturbinen. Davon läuft seit langer Zeit nur noch 1 Maschine. Auf die Frage, weshalb dies so sei kam die Antwort, dass es wirtschaftlich sinnvoller sei ein neues Kleinwasserkraftwerk zu erstellen (KEV lässt grüssen) als die bestehenden Maschinen zu revidieren! Eine (es hat ja zwei davon) dieser Maschinen produziere die Energie von 18 Kleinwasserkraftwerken! Da kommen einem die Tränen, wenn man so etwas hört und zeigt auf, wo die Probleme in der Energiepolitik effektiv liegen! Nun noch zu Deinen "NoKill"-Streckenerfahrungen: Dass die grösseren (erfahreren) Fische Deine Trockenfliege nicht genommen, sondern nur „gewürdigt“ haben, dürfte an folgenden zwei Faktoren gelegen haben: Deine Fliege ist ein Standardmuster. Diese Muster werden von sehr vielen Fliegenfischern benutzt und weil die erfahrenen Forellen in NoKill-Strecken wohl diese Muster schon einige Male vorgeführt bekommen haben, kennen sie diese auch! Wenn Du selber bindest, dann verwende Deine eigene Fantasie und orientiere Dich nicht an Standardmustern. Präsentationstechnik! Hier liegt in den meisten Fällen der Grund für eine Verweigerung! Die Forellen in unseren BEO-Bächen werden häufig mit der Trockenfliege befischt und lehnen eine (auch nur leicht) dreggende Fliege konsequent ab. Erst kürzlich habe ich einen kurzen Bachabschnitt „entdeckt“, welcher noch unbedarfte Forellen enthielt. Es war schon fast peinlich, wie mein Guidinggast trotz fürchterlich dreggender Fliege, zum Teil noch unterhalt des Auslaufs des Pools die Fische an den Haken kriegte. Die Forellen kannten die Trockenfliege noch nicht als „Feind“ und wollten diese mit allen Mitteln noch kriegen. Das pure Gegenteil also, was wir bei erfahrenen Fischen antreffen. Eine einmal vergrämte, wilde Forelle wird Dir auch nicht auf einen Fliegenwechsel hin noch steigen. Die leicht dreggende Fliege war ihr genügend Hinweis, dass es gesünder sei, gegenwärtig von der Nahrungsaufnahme Abstand zu halten! Wie kann man nun die Präsentationstechnik verbessern? An erster Stelle steht der Aufbau des Vorfachs – dieser ist sehr wichtig, um die nachfolgenden Techniken überhaupt anwenden zu können. Meine Vorfächer sind zwischen 450 und 600 cm lang. Ich knote diese selber, obschon es auch gezogene Vorfächer in dieser Länge gibt. Als Faustregel beim selber knüpfen gilt dabei: 0.50er in Deiner Körperlänge 0.40er in ½ Deiner Körperlänge 0.30er vom Ellenbogen bis zur Handspitze 0.25er in Handlänge Anschliessend ein Perfectionloop und darin eingeknotet das Tippet in der jetzt noch notwendigen Länge um auf 450 bis 600 cm zu kommen. Bei den ersten Würfen mit diesem Vorfach werde ich verflucht werden – das weiss ich schon jetzt. Es ist nicht einfach (v.a. wenn man mit einer 180cm langen Gespliessten fischt) solche Vorfächer zu kontrollieren! Bei der Präsentation mit solchen Vorfächern ist es das Ziel, dass das Vorfach niemals gestreckt abgelegt wird. Der Aufbau des Vorfaches ist so gewählt, dass es in sich zusammenfallen kann. Nachdem nun die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, dass eine Fliege auch im schnellsten Wasser dreggfrei präsentiert werden kann, kommt die eigentliche Präsentation. Bei dieser sollte man sich auf die Schnurspitze (nicht auf die Vorfachspitze!) konzentrieren. Bei entsprechend dosiertem Krafteinsatz wird das gesamte Vorfach nämlich genau der Schnurspitze folgen. Will heissen: Zielen mit der Schnurspitze und den Wurf so dosieren, dass das Vorfach wunschgemäss zu liegen kommt. Links- und Rechtsbogen können mittels überpowern (bei Rechtshänder Linksbogen) oder durch Sekundärimpulse am Anfang des Vorschwungs (Rechtsbogen) erzielt werden Ein extrem häufiges Problem ist die Strömung direkt vor dem Fliegenfischer! Wird die Rute nämlich nach der Präsentation gesenkt, liegt die Schnur im häufig schnellen Poolauslaufwasser und die Fliege bleibt nicht lange an ihrem „Hotspot“ liegen, da sie weggerissen wird. Hier kann das hochalten der Rute (high sticking) etwas Abhilfe verschaffen. Ein geschickt gewählter Punkt, von wo aus der Fliegenfischer präsentiert, kann hier wahre Wunder wirken. Was nach meiner Erfahrung im Bergbach kaum eine Rolle spielt ist die Tippetstärke! Ich hatte vor Jahren eine Wette laufen, anlässlich eines Fliegenfischerausflugs ins Südtirol. Es hiess damals, dass über 0.14 Tippetstärke keine Fische gefangen werden können. Auch könne man die Trockenfliege eigentlich vergessen, da 98% der Fische mit der Nymphe gefangen würden. Ich fischte in dieser Woche (Wettbedingt) ein 0.30er Tippet! Hatte zum Teil Mühe, das Tippet ins Fliegenöhr zu bekommen, habe aber die Wette haushoch gewinnen können, indem ich mehr Fische fing als meine Kollegen zusammengerechnet. Krönung war dann die 78er Bachforelle auf Trockenfliege in der Passer, welche von der Tragkraft eines 0.30er Tippets wohl sehr erstaunt war. Der Fang wurde auch im Tal der Passer unter den Fischern diskutiert und es war schon lustig, am darauf folgenden Tag mehrere Fliegenfischer mit Trockenfliege am Werk zu sehen...... Solche erfahrenen Forellen, wie von Dir beschrieben, sind übrigens die besten Sparringpartner, wenn es darum geht, seine Präsentationsfähigkeiten zu verfeinern. Dass Du eine davon überlisten konntest spricht für Dich! Der Fisch ist dort zu Hause, kennt alles und weiss alles – einen solchen Fisch zu überlisten bedeutet alles richtig gemacht zu haben und der Fang zählt für ca. 20 dumme Besatzforellen. Herzliche Gratulation! Beste Grüsse Kurt
  34. -1 points
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