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  1. 3 points
    Ich finde die Diskussion gerade sehr spannend aber irgendwie auch schwierig. Auf der einen Seite bin ich zum Beispiel ein Befürworter von C&R, wo oder wenn es Sinn macht. Ich würde auch eine Anzeige in Kauf nehmen, wenn ich einen Fisch release. Halte ich sein Weiterleben und seine Gene für wichtig, passiert es mir immer öfters, dass mir solche Fische beim Lösen des Hakens aus unerklärlichen Gründen aus den Händen fallen... Fische töte ich schon lange nur noch, wenn sie entweder sofort weiterverarbeitet oder gegessen werden. Selektives Fischen und Entnahme heisst für mich z.B. vermehrt Felchen (ich weiss auch um den Bestand der Felchen stand es schon besser) entnehmen um sie warm zu räuchern statt Äschen oder Bachforellen. Oder mal einen Ausflug an ein put and take Gewässer zu machen und danach ein paar Kanadier oder Saiblinge im Räucherofen zu veredeln. Eine kalt geräuchte Seeforelle ist eine Delikatesse für besondere Tage und kein Alltagsessen, dementsprechend die Anzahl, welche ich entnehme. Den Gedanken, dass ein von mir releaster Fisch von einem anderen Fischer gefangen werden könnte und dieser den Fisch dann auch entnimmt, gibt es bei mir nicht. Dies ist in meinen Augen nämlich eines der amüsantesten Argumente im Bezug auf releasen von Fischen... Aber ich kann nur mein Handeln beeinflussen um meinen kleinen Teil dazu beizutragen. Ich versuche, auch wenn es manchmal schwer fällt, andere Denkweisen oder Handeln weder zu werten noch zu verurteilen, so lange sich derjenige im gesetzlich erlaubten Rahmen bewegt. Auf der anderen Seite sage ich aber auch, dass unsere Fische viel viel grössere Probleme haben als die Fischer. Auch hier scheiden sich die Geister, welche die Hauptprobleme sind. Wieso ich dieser Meinung bin, ist eigentlich ganz einfach. Alle die einen fischenden Vater oder Grossvater haben, kennen die Geschichten, wie zum Beispiel, dass man an einem 16. März spätestens um 09:00 mit 6 Forellen jenseits der 40er Marke in der Beiz hockte, oder Bilder von grossen Forellen und Äschen en masse. Von der Seefischerei ganz zu Schweigen. Leider durfte ich diese Zeiten nicht mehr erleben... Wenn man dazu noch bedenkt, dass schon nur von 1989 bis 2014 die verkauften Jahres-Patente im Kanton Bern von fast 14'000 auf rund 7'500 zurück gingen, ist klar, dass früher nicht nur viel mehr gefangen wurde, sondern dies auch noch von einer viel grösseren Anzahl Fischern und diese nicht nur für sich und die Familie Fische entnommen haben, sondern auch noch sehr oft Fische an Restaurants etc. verkauft haben. Auch mein Vater besserte sich sein Taschengeld mit Gürbe-Forellen auf... Für mich heisst das, dass ein intaktes Gewässer einen hohen Befischungsdruck und auch eine grosse Anzahl entnommener Fische problemlos vertragen würde. So lange die grossen Probleme aber nicht gelöst werden können oder wollen, bleibt mir nicht anderes übrig als meinen kleinen und bescheidenen Teil dazu beizutragen, dass ich mich vielleicht auch noch in 10 Jahren einem ersten Februar entgegen fiebern kann. In dem Sinne, noch 17 mal Schlafen... Petri-Heil
  2. 2 points
    Ich finde diese netten fernöstlichen Angebote super. @kds Kaufst du nicht regelmässig Tackle aus dem Osten? Weshalb nicht mal etwas Antidepressiva oder was für den Ständer. Würde der Community evtl gar nicht schaden. Dann könnte sie im Trockenen bleiben und müsste nicht immer Fischen gehen ;-)
  3. 2 points
  4. 2 points
    Sind es die Fischer oder die Gesetze? Wenn ich so antike Sachen sehe wie Götti Schränzhaken, die scheinbar in der Reuss bei Luzern eingesetzt wurden, dann bekomme ich schon den Eindruck, das wir eine ganz andere Tradition in der Fischerei (Kochtopf) haben, als zum Beispiel die Engländer (Sport). Ich will das nicht werten, unsere Vorfahren hatten da schon ihre Gründe. Aber wir sollten uns diesen Wurzeln bewusst sein, denn das ist nicht einfach nur vorbei und gewesen. Wenn ich sehe dass der Kanton Graubünden jetzt als Vorreiter mit Massnahmen wie Fangfenstern die Salmonieden schützen will, so stimmt mich das zuversichtlich. Die Kultur der Fischer ändert sich stetig, das kann man sehr wohl beeinflussen. Sei dies im Kleinen in dem man im Gespräch mit anderen Fischern seinen Standpunkt sachlich erklärt, aber auch zuhört und auf Argumente eingeht, halt Überzeugungsarbeit macht. Oder aber im Grossen, indem man sich in Vereinen und Verbänden dafür einsetzt, das die Gesetzgebungen den Gegebenheiten angepasst werden. Aber ich sehe die Fischerei schon nur als ein Teil des Problems. Verbaute Gewässer, Insektensterben, Agrochemie, Anti Baby Pillen die durch die Klärung gehen, Wasserkraftwerke, Klimaerwährmung... ich sehe eher die Fische unbewaffnet in einem Viel-Fronten-Krieg gegen die Menschheit. Gruss Mötti
  5. 1 point
    Eine tolle Farbenpracht und die Jakobsmuscheln perfekt gebraten. Für mich wären bei der Beilage die Aromen zu kräftig und zu scharf. Das würde mir den tollen Geschmack dieser einmaligen Muscheln zu sehr beeinträchtigen. Ich esse Jakobsmuscheln manchmal sogar roh, in Scheiben geschnitten als Carpaccio. Nur mit feinem Olivenöl bepinselt und etwas Fleur de Sel. Manchmal bestreue ich das ganze mit zu Brunoise geschnittene und in Butter geröstete Züpfe. Der Effekt im Mund ist einmalig. Das zarte Fleisch der Muscheln und das knusprige Zopfbrunoise passen nach meiner Meinung sehr gut.
  6. 1 point
    In der Schweiz ist das fischen mit der Absicht den Ziel-Fisch wieder freizulassen Verboten, sprich du gehst fischen und hast gar nicht vor einen (Ziel)Fisch zu entnehmen. Die Selektive Entnahme zb. zurücksetzen wichtiger Laichtiere ist durchaus erwünscht. Wenn du dies auch so sagst wird dir kaum was passieren können, die Absicht dürfte dazu auch kaum zu beweisen sein, ausser du sagst es selber so. In der Schweiz gilt die Seeforelle als bedrohte Art, die Sache dürfte relativ klar sein. Anders sieht es mit Neozonen oder zum Teil auch Egli je nach Gewässer oder Kanton aus, aber das ist ein anderes Thema. Angst vor einer Anzeige/Verurteilung muss man definitiv nicht haben. Um die Trauerstimmung etwas zu reduzieren, die Neuenburger und Berner werden eine gute Sefo Saison haben, alles andere würde mich sehr, sehr überraschen. Aber denkt daran....
  7. 1 point
    Ist halt wirklich eine schwierige Diskussion, wer nun den grösseren Anteil am Rückgang der Forellen hat. Sind es die Fischer, sind es die veränderten Bedingungen oder ist es der Lauf der Zeit? Auch ich habe dafür kein Patentrezept. Es muss und wird ein Umdenken stattfinden. Der Anteil an Ruchfischen in ehemals guten Forellengewässern wird früher oder später ein Umdenken auslösen. Warum nicht auf Alet oder Barben fischen? Werde künftig halt vermehrt mit Nymphen an diesen Gewässern fischen, dabei kann auch mal eine Barbe hängen bleiben und entnommen werden. LG Tom
  8. 1 point
    die forellen in der schweiz haben vor allem ein problem: die fischer. wird mir immer wie klarer, viele punkte habe ich hier ja schon angesprochen, aber darüber zu diskutieren macht keinen sinn, den mir ist auch klar das sich nichts ändern wird.
  9. 1 point
    De Cecco Pappardelle No.101 einfach göttlich. Al Limone natürlich, mit dem Besten, was der Kühlschrank und meine bescheidenen Künste hergeben. Dazu, als kleine Sättigungsbeilage, noch ein Stück US Prime Beef Entrecote mit einem Klacks Cafe de Paris drauf.
  10. 1 point
    Sehr schöne Teller, ich verneige mich vor dir. Noch eine Anregung für eine Sauce. Passt hervorragend zu Langoustines, Crevetten gehen in der Not auch. Zutaten 1 dl Weisswein 1 dl weisser Portwein 1 dl Bouillon (oder Fond) 8 EL Doppelrahm, mindestens Salz Cayenne Koriandersamen Zironen oder Limettensaft Weisswein und weisser Portwein in einer Sauteuse fast völlig einkochen lassen, mit Bouillon oder Fischfond auffüllen. Bei grosser Hitze um die Hälfte reduzieren, erst jetzt den Rahm beifügen und die Pfanne vom Herd ziehen. Die Sauce vorsichtig mit Salz, einem Hauch Cayenne, ein paar Umdrehungen frisch gemahlenem Koriander aus der Mühle und ein paar Tropfen Zitronen- oder Limettensaft würzen und abschmecken. Suce zur gewünschten sämigen Konstistenz reduzieren. Dazu passen für meinen Geschmack sehr gut schwarze Sepianudeln und natürlich die frisch, auf den Punkt gebratenen Tierchen. Die Langousties vor dem braten nur wenig salzen und mit frisch gemahlenem Koriandersamen aus der Mühle würzen.
  11. 1 point
    Da ich noch nicht die Zeit gefunden habe, mich aktiv um einen Verein zu kümmern, Räume ich immer den Müll anderer Fischer oder Badegäste weg..... insbesondere die Hinterlassenschaften mancher „Fischer“ regen mich auf... für die Fische direkt - ich höre auf zu Fischen, wenn ich genug für mein Abendessen zusammen habe. Köderfische fange ich frisch. Dass kann auch mal echt Spass machen.
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