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  1. 7 points
    Die letzten drei Tage der Forellensaison 2019: Das Grande Finale Zum Abschluss der Forellensaison schenkte ich mir drei Tage Fischen, ohne Kind & Kegel, in drei unterschiedlichen Gebieten im Berner Oberland und mit meist angenehmer Begleitung. Mein zeitliches Biotop um die Erfahrungen und Erkenntnisse des Jahres zu reproduzieren und verifizieren. Dieser Text soll neben unterhalten festhalten, wo ich heute stehe und worauf ich mich im nächsten Jahr evtl. achten dürfte… Tag eins verbrachte ich mit F. im Diemtigtal. Wir fischten Fly vs. Gummi und ende Saison schienen die Massfische schon ziemlich abgeschöpft. Aber ich hatte da noch ein Date mit einer Schönheit, welche mich bereits mehrfach genarrt hat. Es war mein Ehrgeiz, diesen Fisch 2019 über den Feumer zu führen. An einem sonnigen Septembertag mit der Fliege kleine Bäche zu befischen hat eine Qualität für sich. Es ist wie in eine Blase eintauchen und alles was sich ausserhalb befindet verliert seine Relevanz. Was interessiert mich mein Kontostand, die dreckige Wäsche zuhause oder in der Politik, wenn ich mit der Botanik, dem Wind, den Spiegelungen auf dem Wasser, den Strömungen des Baches, den Ufergegebenheiten und meinem Material verschmelzen kann? Dies gelingt mir heute von Beginn weg und die Fliege fängt. Der Kleinfisch steigt begierig nach meiner Caddys und zweimal streife ich das heilige Schonmass von 22cm. Die Fliege zieht die Fische an die Oberfläche, schwupp, Rute krumm. Mit Gummi konnte dafür selektiv gefischt werden. Endresultat waren etwa 12 Takes für mich gegen 2 Takes am Gummi. Pfannenmässig endete das Spektakel aber 1:0 für den Gummi. Und dann war da noch mein Date. Die Stelle ist nicht unscheinbar, es ist eine Rausche, welche in eine Rechtskurve übergeht und dort einen tieferen Zug (ca. ½ m) ausfrisst und das Ufer unterspült. In der Mitte des unterspülten Ufersaums steht eine Weide und in dessen Wurzelstock wohnt Madame F. Um das Ganze zu verkomplifizieren hat die Schöpfung an den wurfseitigen Rand des Baches, auf der Kurveninnenseite mitten im Zug drin, noch eine gute Menge Schwemmholz angesammelt, welches knapp die Oberfläche zu durchbrechen mag. Somit kann Fischer nur hinten in den schnellen Zug stehen und die Fliege zu sich hin driften lassen. Die Breite des «Wurfkanals» liegt bei ca. 1 ½ m breite auf eine Distanz von vielleicht 6m. Dazu kommt der thermische Wind von rechts hinten und etwaiges Gestrüpp, welches es zu beachten gibt. Meine Taktik war, den Fisch mit dem Vorfach zu überwerfen, die Flugschnur aber stromabwärts abzulegen, um den Fisch nicht zu vergrämen. Mit klopfendem Herz steige ich in den Ausfluss des Zuges, checke die Umgebung, ziehe etwas Schnur von der Rolle und klopfe meine Fliege von der Rute. Dann ziehe ich auf, ein Leerwurf und rein ins Schwemmholz… Natürlich reisse ich ab, sitze auf einen Stein und knote neu. Der nächste Wurf sitzt, der Fisch steigt, nimmt die Fliege auf und will wieder unter das Ufer, lass ich nicht zu, dann will er ins Schwemmholz und ich stehe hinter ihm in der Strömung und habe meine grosse Mühe ihn zu dirigieren. Mit einem Run in meine Richtung und einem anschliessenden Salto verabschiedet sich Madame F. von mir. Jedenfalls weiss ich jetzt genau, dass dieser Fisch das Schonmass bereits vor einiger Zeit überschritten haben muss und ich verspreche ihm noch eine Verabredung im nächsten Jahr… Tag zwei lief ich an den Gelmersee hoch. Ich schenkte mir diesen Tag am Bergsee zur inneren Versenkung. Um 7.45Uhr war ich oben und hatte den See für mich alleine. Eigentlich wollte ich mit der Fliege wedeln, aber nirgends konnte ich Aktivitäten an der Oberfläche ausmachen. Also montierte ich den Wobbler meines Vertrauens und versenkte mich in die Meditation des Spinnfischens am Bergsee. Auswerfen, aaabsinken lassen, dann mit langsamen Zügen an der Rute den Wobbler über die Halde hochwischen. Bam! Erst als ich den Köder mitten in den See gepfeffert habe und ihn dort auf den Grund sinken liess, konnte ich Fischkontakt herstellen, dafür guten… Die Fliegenrute blieb den ganzen Tag über im Gepäck, weder sah ich Fische steigen noch hatte ich Nachläufer in den obersten drei Metern der Wassersäule. Da hätte ich mit meinen Skills mit der Fliege schlicht abgeschneidert. Ich entnahm vier Namays zwischen dreissig und gut vierzig cm und bekochte die Familie meines Cousins S. in Meiringen damit. Im Gegenzug bewohnte ich ihr Sofa und trank ihren Wein… Am letzten Tag dieser «Trilogie Bernoise» erfüllte man mir einen lang gehegten Traum (danke ZUMA) und ich durfte einen alpinen Bach befischen, mit welchem mich eine alte Geschichte verbindet. Meine ganze Kindheit durch mietete meine Familie im Winter eine Sennhütte und wir verbrachten die Tage dort mit Skifahren. Als ich etwa sieben war, konnte ich in diesem Bach zum ersten Mal das Schauspiel von laichenden Forellen beobachten und verbrachte anschliessend den halben Nachmittag auf dem Brücklein, um dem Spektakel beizuwohnen. Es war mir möglich, zwei Karten für die Gewässer dieser Region zu erstehen. Eine davon schenkte ich einem langjährigen Freund zum Geburtstag. Gemeinsam zogen wir los. Noch in der Gondel diskutieren wir die Reihenfolge unserer Begehungen. Als wir dann am ersten Gewässerabschnitt ankommen, können wir erstmal einem Fischer zuschauen, wie er den Bach beackert… Strategie A im A… Strategie B nicht ausgearbeitet, somit Strategie C wie Café (mit Haslikuchen). Anschliessend steigen wir in einen schluchtigen Abschnitt ein und spielen dort ein bisschen Laurel und Hardy. Wir stellen uns in dieser engen Umgebung so ungeschickt an, dass wir es zwei Stunden lang schlicht nicht zustande bringen einen Standplatz anzuwerfen ohne vorher erkannt zu werden… Leicht frustriert steigen wir schwitzend wieder aus der Schlucht, begeben uns ins Berghaus und trösten uns mit Bratwurst und Rösti (dem Original aus Kartoffeln). Nachmittags nehmen wir uns einen eher gemässigteren Teil des Baches vor. Schon von weitem sehen wir in einem Gumpen einen schönen Fisch stehen. Ich pirsch mich an, überwerfe aus der Hocke, perfekte Drift, nichts… zweiter Wurf, wieder gut, Fisch reagiert nicht… dritter Wurf, Fisch verschwindet unter einem Stein. Kurt hat mich im Vorfeld gewarnt. Die Fische sollen hier schon manches Muster und eine Vielzahl von Präsentationen studiert haben. Nach diesem Erlebnis beginne ich an meinen Zielen für den Tag zu schrauben. Wollte ich vorher noch einen möglichst grossen Fisch fangen, wollte ich jetzt nur noch überhaupt einen Fisch ans Band kriegen… Dies gelang uns dann auch, aber: Ich fischte noch nie einen Bach, in dem der Take so spät kam. Die Fliege musste wirklich lange ohne Dreggen auf der Wasseroberfläche liegen, das kleinste Furchen und der Fisch drehte ab oder stieg gar nicht erst. Wir erlebten auch keine schnellen Schwupps, die Fische stiegen relativ gemächlich und nahmen das Insekt vor dem Einschlürfen in Augenschein. Zu den scheuen Fischen im Glasklaren Wasser erhöhten noch ordentlich Wind und hohe trockene Gräser am Ufersaum den Schwierigkeitsgrad. Somit waren wir auf der ganzen Linie gefordert und entsprechend gebacken, als wir auf der Terrasse des Berghauses ein kühles Blondes genossen und dabei unsere Schnüre reinigten. Ein paar Tage später ziehe ich Fazit: 1. Ich durfte im 2019 viele spannende, denkwürdige, hinreissende und lehrreiche Momente am Wasser erleben. Das Leben ist gut 2. Die Fliege funktioniert als Köder, als Technik. Die Fliegenfischerei ist kein Hexenwerk und erlernbar. Einiges funktioniert bereits gut, anderes ist noch verbesserungswürdig 3. Es ist mir unklar, wie man mit der Fliege selektiv grosse Fische befischen kann 4. Spinnfischen ist situativ der Fliege überlegen, umgekehrt gilt dasselbe. Weise ist, wer erkennt, wann welche Fischerei angesagt ist 5. Die Wurfposition im Zusammenspiel mit den Wurfskills und der Umgebung entscheiden oft über Top oder Flop. Der optimalen Wurfposition gibt es (noch) mehr Aufmerksamkeit zu schenken 6. Drills mit der Strömung verlangen vehementes Drillen. Mehrere gute Fische habe ich in diesem Jahr so verloren. Punkto gesehen werden ist die Position zum Fisch aber äusserst günstig 7. Lange, in sich zusammengefallene Vorfächer ermöglichen es der Fliege länger ohne Dreg auf dem Wasser zu liegen. Sie sind aber schwieriger zu werfen, handeln und kontrollieren 8. Bei der Wahl der Fliege orientiere ich mich farblich an den Lichtverhältnissen und wenn möglich an der Grösse der Insekten in der Umgebung. Das Muster spielt oft eine untergeordnete Rolle. Je mehr ein Gewässer aber mit der Fliege befischt wird oder je selektiver die Fische fressen, desto entscheidender ist die Silhouette Nun ist die Forellensaison wieder mal Geschichte und das wär’s dann wohl gewesen mit Grischa-Bern-Connection 2019. Lassen wir das Erlebte setzen. Den Winter überbrücken wir jetzt mit Planung und Träumen und im Frühling tauchen wir wieder dann wieder auf, bereit für neue Taten. Ein dickes Petri euer Horst
  2. 6 points
    So, wie versprochen noch ein paar Impressionen. Nächstes Jahr ganz sicher wieder i love bergsee fishing und mein hund wohl auch...
  3. 4 points
    So liebe Fischerfreunde wie sieht es bei euch aus mit der Herbst Seforelle? Ich durfte dieses Wochenende ein wunderschönes wochenende auf dem Walensee verbringen. Am Samstag war ich mit meinee Freundin auf dem See unterwegs und als wir nach vier Stunden fischen kein Erfolg hatten, entschlossen wir uns am Nachmittag dazu ein wenig auf Hecht zu Schleppen. Da der Hecht im Walensee sehr gut vertreten ist dauerte es nur ca zwei Stunden und wir konnten mit 4 gelandeten Hechten nach Hause. Natürlich gab ich einem Fischerkollegen bescheid und wir entschlossen uns am Sonntagabend noch einmal auf den See zu gehen und noch ein letztes mal in diesem Jahr auf Hecht zu schleppen. Wir fischten mit verschiedene Gummifischen und Köderfischen am System. Wir hatten erst 4 Zügel draussen als am Seehund die Kelle nach oben kam und es den Seehund ruckartig nach hinten zog. Ich überliess denn Zügel meinem Kollegen und er zog den Hecht richtung Boot es schien ein grosser zu sein. Plötzlich flüchtete der Fisch und sprang mehrmals. Nun war klar das es kein grosser Hecht war sondern eine gute Seeforelle die sich am 21cm langen Laugel am Stockersystem mit vorgeschaltetem Stahlvorfach vergriffen hatte. Nach ca 10 minütigem Drill konnten wir mit etwas glück den Prachtsfisch landen. Der Wiederhakenlose Dreiangel löste sich im Kescher sofort. Es war ein unfassbares Ereignis ich schleppte im Winter bei minusgraden etliche Stunden ohne Biss und jetzt hat es doch noch geklappt und ich konnte eine Seforelle mit 65cm und 2.2kg fangen.
  4. 3 points
    Es ist wieder soweit. Auch wenn das Mittelmeer vielleicht nicht soviel Fisch zu bieten hat wie Norwegen ist es immer wieder eine Freude dort zu fischen oder zu schnorcheln. Diese Freude kommt mir jeden Herbst zu teil und ich werde euch wiede berichten was ich erlebt habe. Hoffentlich kann ich mit meinen Tricks jemanden bei seiner nächten Mittelmeerreise helfen. Das Wetter gestern war sehr schön, so begaben wir uns an den berüchtigten Sandstrand (der letzten Berichte) um zu Baden etc. Natürlich darf die Rute nicht fehlen und mit einem Glasgewicht fing ich an. Mit diesem wollte ich die Maden, welche ich dahinter gehängt habe, langsam einziehen woran sich Hornhechte und Bläuel zeigen sollte. Dies klappte nicht wirklich, da das Glas zu schnell sank, welssalb ich auf den klassichen 15gr. schwimmenden Spirolino gewechselt habe. Entweder zog ich ihn langsam ein oder führte ihn mit stopps. Dies ergab mehrere Hornhechte (eher kleine) und kleine Bläuel. Auch ein Petermännchen hing am Haken. (Ich bade nur noch mit Badeschuhen) Beim Schnorcheln entdeckten wir (ein Kollege und ich) weiter draussen Felsen mit Wasserpflanzen, Algen Anemonen und auch versch. Fischen wie Goldstriemen, Geissbrassen oder Lippfischen. Auch sahen wir bei unserem Gemüseeinkauf noch eine Bieberratte. (Nutria) Mal schauen was in nächster Zeit noch so passiert. Rouven
  5. 3 points
    Durch den Wind konnte ich nicht jeden Tag angeln. Am Freitag gingen wir mit einem Guide aufs Meer. Mit einer tiefeingestllten Pose und ganzen Sardinen, welche wir auch angefüttert haben konnte ich 2 Goldmakrelen fangen (52cm und 49cm). Auch gelangen noch andere Fänge wie Geldstriemenbrassen und Bastardmarkrelen. Nach einem Platzwechsel angelten wir noch auf Makrelen, welche viel Dampf haben. Auch haben wir noch einen anderen Fisch gefangen. (Weiss jemand die Art?) Alle gefangenen Arten: Wir teilten die Fische mit dem Guide und ich filletierte meinen Teil. Gestern hatte es viel Wind, wesshalb ich von einem Pier angelte. Auf Shrimps fing ich einen Hornhecht und auf Maden einen Bläuel. Rouven
  6. 2 points
    Mehr Wind, mehr Probleme, mehr Nährstoffe?! Angeln mit leichtem Gerät wird schwieriger. Trotzdem konnte ich ein paar Bläuel fangen. Diese halten sich in der Brandungszone auf. 1-3 Meter vor dem Punkt an dem die Wellen auf das Ufer schlagen. Am Montag waren Massenfänge möglich, wenn auch nur kleine. In den letzten 30 Minuten versuchten mein Vater und ich es noch in einem Kanal und er konnte eine kleine Brasse landen. Beim Schnorcheln konnten mein Kollege und ich wieder viele Fische an Felsen finden. Vor allem Brassen und Streifenbarben. Gestern waren wir an einem Strand, an dem die Wellen nochmals deutlich mehr fahrt hatten. Wieder in der Brandungszone 1-3 Meter vor dem Einschlagspunkt konnte ich Bläuel fangen. Diese waren jedoch deutlich grösser und gaben sogar einen Kampf her. Unglaublich wie viel stärker Meeresfische sind. Meine Montage war immer Spirolino mit 1-2 Fleischmaden hintendran (Manchmal auch statt Spirolino der Glasstab). Rouven
  7. 2 points
    schön gschribe horst aber no isch nid fertig troutspotting
  8. 2 points
    Hallo, auch wenn ich seit ein 2-3 Wochen, konnte ich gestern meinen grössten Egli bis jetzt fangen: 29cm Egli (+ es war auch mein erster Flussbarsch) Aber ich freue mich schon wenn die grossen Fische im Herbst (bei Herbstwetter) zurück in die flachen Bereiche kommen, denn ich konnte lange keinen Fisch über 20cm mehr fangen. (Aber Fisch ist Fisch) Aber auch wenn ich mich über kleine Fische beklage, ein Freund hat auf einer Route, auf der ich auch fische, einen sage und schreibe, 120cm grossen Hecht vom Ufer gefangen. Insane!! Petri Heil, Magnus
  9. 2 points
    Die Kormorane lassen wir jetzt mal in Ruhe, oder eben nicht. Finde, es hat keinen grossen Sinn, darüber zu diskutieren. Das sind bei uns Fischern so Tabuthemen, wie C&R, PETA etc. Da will jeder die Wahrheit gepachtet haben und erträgt Argumente der Gegenseite überhaupt nicht. Mit der Realität hat das dann meistens nicht viel zu tun, was dazu führt, dass am Stammtisch nach dem letzten Bier sachlicher diskutiert wird. Item. Lockstoff, interessant. Bei den Egli habe ich auch das Gefühl, dass Gummis mit Geschmack i.d.R. (viel) besser fangen als solche ohne. Ich habe aber von diesem Zeug (Habe Schrimp und Knoblauch) auch schon etliche Male an meine Seefolöffel geschmiert und hätte nie beobachten können, dass ich mehr oder weniger gefangen hätte. Wenn man die Waterwolf-Videos beobachtet, wie Fische teilweise minutenlang den Köder verfolgen ohne zu Beissen, könnte der Geschmack ja schon das Tüpfelchen auf dem i sein. Habe aber wie gesagt nie etwas feststellen können, weder im Positiven noch im negativen Sinn. Kann natürlich auch sein, dass Arten unterschiedlich reagieren; obwohl Barsche z.B. ja auch sehr gut sehen. Dass Fische einen Lerneffekt auch bezüglich Geruch haben können, glaube ich sofort. Ähnlich ist es auch mit diesen Wobblerrasseln, die sind meistens auch besser in nicht oder weniggefischten Gewässern. In vielgefischten Wassern erzeugen diese mMn eher eine Schockwirkung auf die Fische.
  10. 1 point
    eventuell das ganz lustige an der geschichte ist ja das ich danach so tat als meine fische alle von dort sind, deswegen habe ich sie immer zuhause in meinem garten auf dem rasen fotografiert und von dem tollen rasen geschwärmt mir war ziemlich schnell klar das da einig reinfallen werden... und nein, natürlich war keine einzige sefo die ich jemals gezeigt habe von dort. Da haben sich einige fischer ziemlich blamiert... für mich ist das beo seit diesem jahr nicht mehr wirklich interessant, ich werde mich nächstes jahr auf den neuenburger konzentrieren, dazu habe ich an dem see auch meine ruhe.
  11. 1 point
    War Heute nach den Ferien das erste Mal auf unserem See. Leider keinen Zander wie Dural. Das Gejammer wegen der Eglis kann ich aber nicht verstehen. Nebst den Normalos, aber bis 35 cm, durfte ich 3 echte Brummer drillen. Die 3 Eglis waren zwischen 44 und 49 cm, für mich doch eher eine Seltenheit an einem Tag. Alle gefangen auf Jig.
  12. 1 point
    Sehr gerne! und ja, das wünscht man sich. War mein erstes mal Bergseefischen und war voll begeistert. Hatte auch super Ratschläge dank diesem Forum habe auch meinen ersten Namaycush geholt. Gehe sicher nächstes Jahr wieder, falls mal jemand mitkommen will bin zwar Anfänger, aber lernwillig
  13. 1 point
    Vermutlich gibt es da wirklich nur wenige Produzenten. Andererseits, wenn ich pro Jahr vielleicht 10 Bullets versenke, ist das vermutlich schon viel. Das kostet mich dann vielleicht gut 20 Stutz.... damit kann ich leben. Jedenfalls kein Grund, mir das Zeugs tonnenweise an Lager zu legen
  14. 1 point
    @Pike Ich bin jetzt nicht gerade sehr erfahren habe aber paar GT‘s und Tunas bereits drillen dürfen. Die TB Bayamo hatte ich auch. Die hat es mir beim anjiggen eines 350g jigs in 3 teile zerlegt ohne Fischkontakt. Die TB Autan hatte ich beim letzten trip als backup und „leichte“ Rute dabei hielt einem 15kg Tuna gut stand. Ist aber eher ein kleiner Fisch. Hatte Tunas bis 43kg und GT’s bis knapp 30kg die hätte ich nicht an der Autan drillen wollen. Preislich ist die Rute interessant, aber wie schon geschrieben wurde nicht als Hauptrute. Fische sie nicht mehr gerne seit ich mal eine Zenaq in den fingern hatte. Die Temple Reef Ruten gehen Preislich auch noch. Würde mir eher da etwas aussuchen. Als Rolle im unteren Segment würde ich dir eine Saragosa empfehlen. Schwer aber ein Arbeitstier. Die Daiwa BG hatte ich in der 5000er Grösse zum Jiggen auf der leichten Combo. Nach ca. 20 Fischen in Durchschnittsgrösse 5-10kg und einem 15kg+ Amberjack ist die Rolle leider schon durch. Achse verbogen, Wickelbild nicht mehr schön und macht Geräusche. Ich hatte beim ersten trip auf dem Boot auch nur Mist Tackle zum gebrauch. Das macht keinen Spass. Beim zweiten trip waren nur Zenaq und Jigging Master Ruten mit Stella oder Doghfight an board. Da macht die Fischerei deutlich mehr Spass, und du musst keine oder viel weniger angst haben dass es das Tackle zerlegt. Anfangs hast du eh genug mit den Fischen zu tun und kannst nicht noch das Tackle „schonen“. Low Budget denke ich bekommst du für 1200.- eine Combo mit Schnur und 2-3 Popper oder Stickbait‘s. Z.b Temple Reef Reffer 711-10 mit einer 10k-20k Saragosa mit Saltiga 12x Braid und 2-3 Heru Cuberas oder Halco Roosta. Dazu kommt dann noch der Kleinkrahm. Solidrings, Splitrings, 140-200lbs Vorfach, Haken, Zange..... somit bist du mit der Erstausrüstung für eine Jigging und Popper Combo + minimal Tackle schnell mal bei 3000.- Diese Art von Fischerei ist so Teuer wie sie Spass macht. Nähmlich unbezahlbar...
  15. 1 point
    Ich wünsche viel Glück und würde mich freuen, wenn Du uns teilhaben lässt wie's lief
  16. 1 point
    Und du schaffst es immer wieder, mich mit Deinen Texten zu verzaubern! Vielen Dank, einmal mehr! Dass Ihr einen Fischer vor Euch hattet ist natürlich grosses Pech! Da lässt sich nichts mehr machen und man muss sich eine neue Strecke suchen. Hätte ich das doch nur gewusst - die Alternativstrecke mit entsprechend grossen Fischen im von Dir erwähnten Bach gibt es - ich werde Dir diese bei Gelegenheit mal zeigen! Du bist ein ausgezeichneter Beobachter und ziehst aus meiner Sicht die genau richtigen Schlüsse - die Forellen dürfen sich also in den nächsten Jahren warm anziehen, wenn Du sie besuchen kommst! Ganz herzliche Gratulation zum hervorragenden Bericht mit äusserst präzisen Rückschlüssen. Beste Grüsse Kurt
  17. 1 point
    @M4egi Woher hast Du die Information, dass er in Deutschland auf die Nasen angeln will und nicht in der Schweiz? Aus seinem Post geht dies nicht hervor. Tatsache ist alleinig, dass er in Deutschland wohnt. Nicht mehr und nicht weniger. Alle anderen Informationen dichtest du hinzu, aufgrund seiner Wohnortangabe. Genau so wie ich an der deutschen Grenze wohne und auch in Deutschland fischen gehe, könnte er theoretisch an der Schweizer Grenze wohnen und in der Schweiz fischen wollen. Mit dem Hinweis auf die Tageskarte oder "Freisee", muss auch ich interpretieren was er mit "Freisee" wohl meint. Ich interpretiere dies mit dem "Freiangelrecht" und dies würde in diesem Fall ganz klar auf ein Fischen in der Schweiz hinweisen. Also, lieber bei den Fakten bleiben die tatsächlich aus seinem Post hervorgehen und ihn darauf aufmerksam machen, dass dies bei uns nicht möglich ist! Bevor er aus Unkenntnis mit dem Gesetz in Schwierigkeiten kommt. Auch dies ist kameradschaftliches Verhalten. Dies soll kein Angriff auf deine Meinung oder Person sein, sondern ein Hinweis. Abborre
  18. 1 point
    Die Gummis sind Sandra in 7cm, in der Schweiz kaum mehr zu bekommen. Die Dart Jig-Köpfe sind die von Hayabusa wie hier schon besprochen, links 5g Version rechts 7g Version. Meine Bezugsquelle ist Anglerboard Ins. Rechts oben ist ein Keitech Jig in 14g, Mitte oben auch Keitech in 14g, von wo ich die habe weiss ich nicht mehr. Eventuell Bernhard Wichtrach. Mitte unten Chebu in 10g von mickey-tackle.ch Genug Infos?
  19. 1 point
    Petri zur SeFo Dural Fünf von denen gibt aber auch ein Znacht
  20. 1 point
    So der 01.10 ist da, viele Gewässer sind schon zu. Meine letzte Sefo in diesem Jahr, jetzt definitiv (zwangsweise)
  21. 1 point
    Hallo Pike, würde dir keine der beiden Ruten empfehlen als Hauptrute. Hatte die nur als absolute Notlösung falls die anderen zerbrechen. Da kauf dir lieber ne Xzoga, Zenaq oder andere Ruten. Ausserdem TB gibt es nicht mehr, also nur noch occ Ware die im Umlauf sind. Die TB Autan ist aber tatsächlich einae gute günstige Rute und hielt bis jetzt alles stand. Top für den Preis. Die Jiging hat schon mal geknackt bei einem heftigeren anschlagen. Die Kaibutsu kannst ja mal im Google eingeben.....die knackt ziemlich schnell... Bei den Xzoga ist es auch so, das die WG Angaben zu hoch sind, also da gleich die nächst grössere WG auswählen, dann passt es. Und aber auch ziemlich "weicher" als eine Zenaq. Preise sind aber bei den Xzoga noch erträglich. Gibt noch andere guten Marken, wie Jiging Master, kann da aber nicht mitreden, da ich nur die Zenaq und Xzoga mittlerweile kenne. Ev. kann ein andere noch Tips abgeben...Hoffe dir damit einwenig geholfen zu haben...Übrigens, kann man schon bei vielen Anbietern das Takle auch mieten, was um einiges günstiger kommt. (Bezüglich Anschaffungen, Transport und Risiko) Einfach vorher klären was er anbietet, sonst ist dann die Enttäuschung vorprogrammiert. Ist mir passiert als ich letztes Jahr im Ebro auf Tunas fischen war. Takle hielt zwar stand, war aber billiges Zeugs und die Rollen mussten ich mit der Hand bremsen, da sonst die Rollen es zerfetzt hätte. Schöne kacke mit einer Hand drillen...Es gibt aber auch solche die sind Top ausgerüstet und bieten es auch günstig an.
  22. 1 point
    Petri Heil zum tollen Egli.
  23. 1 point
    Konnte am Samstag auch wieder ein paar schöne Egli fangen, gab über 15 in der Grösse zwischen 20-32. Dabei war ein Grossi von stattlichen 45cm, sehr schön gezeichnet und extrem kräftig, durfte wieder schwimmen. Da ich alleine war gab es auch kein Fototermin. Bei mir lief nur das Drop-Shot sehr laaaangsam über den Boden gezupft, andere Systeme brachten nur Kindergarten. Zwar keine Tungsten-Jig dennoch finde ich die von Ivy-Baits sehr gut.
  24. 1 point
    Deine Idee ist sicherlich gut. Ich denke aber nicht das es viele Zufalls Fänge sind, da wird ganz bewusst drauf gefischt und die wissen auch genau bescheid. Man sollte die Tiere einfach in ruhe lasse, den auch das zurücksetzen dürfte keine Lösung sein.
  25. 1 point
    Heute bei recht starkem Gegenwind zwei Stunden mit Gummi und Mepps hinter den Hechten her. Ausser einem Grashechtli und einem schönen Nachläufer gab es leider nichts. Den 5er Mepps habe ich mit der Tatula SV eingekurbelt und den Gummischlappen mit einer Curado DC. Heute bei stürmischem Gegenwind, habe ich zum ersten Mal den Vorteil von DC gemerkt. Auch ein windfängiger Schlappen lässt sich einfach rauspfeffern ohne das Risiko eines Kotz. Geil. Und butterweich läuft die Curado noch dazu....
  26. 1 point
    Die Seeforelle muss nicht im See sondern im Laichhabitat (Fliessgewässer und Mündungsgebiet) geschützt werden. Eine Schonzeit im See macht keinen Sinn und ist Blödsinn... Laichende und laichbereite Seeforellen halten sich nicht im See auf, sondern in den Fliessgewässern und deren Mündungbereich im See. Im Mündungsbereich gilt es grosszügige "Sperrzonen" zu errichten und einzuhalten. Natürlich müssen die Laichgewässer aufgewertet und in erster Linie zugänglich sein. Diesbezüglich ist es ist nicht verboten über den Tellerrand zu schauen, die Dänen als Vorbild zu nehmen und ihnen in ihrem Bestreben - lebenswerte Lebensräume für die Meerforelle zu schaffen - nachzueifern. Wir können viel von den Dänen lernen, insbesondere da es sich bei der Meer- und der Seeforelle um denselben Fisch handelt. @ Dural: Ich vertrete ebenfalls die Meinung, dass Laichtiere nicht abgeschlagen gehören. Ich frage mich, wer bewusst auf solche Tiere fischt... Ohne dieses Tun in Schutz nehmen zu wollen weise ich aber darauf hin, dass Seeforellenweibchen nicht auf "Seeforellenmännchen" angwiesen sind um ihre Genetik weiterzugeben. Es gibt in den Laichgewässern meist ausreichend Bachforellenmännchen, welche die silbernen Königinnen sehnlichst erwarten und ihnen "ihre" Genetik unterjubeln.
  27. 1 point
    Barsche laichen in unseren Breitengraden (Mittelland) einmal jährlich. Je nach Gewässer und Temperatur zwischen März und Mai. Dass die Barsche bereits heute Laichansatz aufweisen ist völlig normal und nicht abwegig. Auf die Fleischqualität hat dies keinen Einfluss. Es ist nach wie vor sehr schmackhaft. Gruss Mike
  28. 1 point
    Da es gerade aktuell ist / wird Thema Laichtiere, alle Jahre wieder... Es ist für mich unverständlich wie man Laichtiere und vor allem grosse Böcke abschlagen kann, solche Fische kann man in einigen Laichgewässer an einer Hand abzählen, und man weiss das gerade diese Fische sehr wichtig für das Laichgeschäft sind. Wenn einer auf Laich-Hechte fischt oder Nest-Zander fängt wird er nett ausgedrückt beschimpft, bei den Seeforellen die immerhin eine bedrohte Art ist wird gejubelt, muss man nicht verstehen oder? Dazu sind Laichtiere deutlich einfacher zu fangen als Überspringer, den die müssen fressen! Die Überspringer können auch mal aushalten, und das machen sie je nach Klima und Jahreszeit auch. In der Schweiz wird ständig darüber Diskutiert wie man die Sefos besser schützen kann, da will man was am Schonmass machen, oder die Schonzeiten im See anpassen, Köder beschränken etc. für den Schutz der Laichtiere wird aber praktisch gar nichts gemacht, auch das ist für mich unverständlich. Wieso gibt es keine Regelung das gefärbte Fische zurück müssen? Wie so werden wichtige Laichgewässer/Gebiete für die Fischerei nicht komplett gesperrt? Heute weiss man auch das die Angelfischer im See zum Teil an den Fischen vorbei fischt, wurde im Zürichsee und Genfersee festgestellt, für was wollt ihr den die Sefos im See schützen? Neben dem Aufwerten der Laichgebiete wäre dies sicherlich die geeignetsten mittel um die Bestände zu erhalten. Aber wie so einfach, wenn es auch kompliziert geht
  29. 1 point
    Ich schreibe mal noch ein Buch über das Online-Verhalten von uns Angler... unbezahlbar!
  30. 1 point
    An der PSSC-82T hatte ich schon 22g dran, auch das geht erstaunlich gut. Das einzige wo man spürt hat nicht mal was direkt mit dem WG für sich zu tun, sondern die Rute kommt bei der Köderführung in dieser Gewichtsklasse oder bei Ködern mit grossem Widerstand an ihrer Grenzen. Und das finde ich etwas schade, ich hoffe da haben die neueren Ruten jetzt noch etwas mehr Power nach oben (und unten nicht zu viel) Wenn ich nur eine Rute mitnehmen kann, wäre es ziemlich sicher die Game Finder.
  31. 1 point
    Petri zu deinem Egli. So ein Hecht wird sicher bei dir auch noch folgen, einfach dran bleiben! @Dickbait Ist vielleicht besser so das wir nicht alles wissen. Man stelle sich vor das man die Fische an Stelle Xy fast auf die Minute genau fangen könnte, das wäre ja schon fast langweilig! Da würde ich mir was anderes suchen Etwas zum C-Rig: https://www.barsch-alarm.de/news/carolina-rig-langsam-zum-lieblings-rig/
  32. 1 point
    Danke! Der Köder war 20cm lang und bräunlich gefärbt.
  33. 1 point
  34. 1 point
    Gratulation zum Egli. Wie gross war der Köder der Dein Kollege der Hecht Dame serviert hat? Gruss Mötti
  35. 1 point
    Die hechte stehen sogar in der nacht im lichtschatten der mauer. Aber mir entgehen die nicht, sogar beim boot tanken
  36. 1 point
    Nachdem ich wieder zurück aus Schweden bin, kann ich nunmehr ein Fazit ziehen. Das Boot war 1 Woche bei überwiegend gutem Wetter im Dauereinsatz. Jedoch hatten wir, gerade in den letzten Tagen, auch mit viel Wind zu kämpfen! Der Ausbau hat sich für mich vollends gelohnt! Die Ein- und Umbauten funktionieren nahezu alle so, wie es geplant war. Ein paar Kleinigkeiten werde ich noch optimieren (eine Halterung für den Akku des Richtungssensors einbauen und die Schlauchverlegung der Bilgepumpe optimieren). Insbesondere der Einbau des Bugmotors hat sich gelohnt, da dieser ganz neue Möglichkeiten beim Angeln bietet. Daher habe ich mich in der Woche auch primär damit auseinander gesetzt: Vertikal vom Boot mit Drop Shot, was für mich mit diesem Komfort (Ankerfunktion) bislang Neuland war. So waren die Hauptfänge auch Barsche (bis 41 cm). Die Stückzahlen schwankten zwischen 20 - 60 Fischen pro Tag, wobei 20 eher der Durchschnitt war. Der Quantum Q Paddler 10 in sweet candy war dabei übrigens am erfolgreichsten. Selbst bei Windstärken von 5 BFT war der Terrova in der Lage, dass Boot an Ort und Stelle zu halten (nur testweise, geangelt habe ich lieber im Windschatten). Positiv fand ich, dass das Boot bei starkem Wind und Wellen noch gut händelbar war und so gut wie kein Wasser durch Wellen eintrat, während die Kollegen in den Linder-Leihbooten sprichwörtlich die Segel streichen mussten. Schön ist es, dass man frei im Boot rumlaufen kann, ohne ein unsicheres Gefühl zu haben. Und die Sitze kann ich nur empfehlen ... Bei den ganzen Lobhudeleien will ich aber auch nicht verschweigen, dass das Boot durch die Einbauten etwas träger geworden ist. Im Klartext: Das Boot erreichte mit den Einbauten (erwartungsgemäß) nicht die Geschwindigkeit wie im Originalzustand. Konkret bedeutet das, dass ich vor einem Jahr mit gleichem Motor (10 PS) ca. 32 km/h in der Spitze schaffte (Gleitphase) und nunmehr noch 25 km/h. Testweise bin ich mal ohne Bugmotor und dem dazugehörigen Akku gefahren und kam auf 28 km/h. Da die Anschaffung eines eigenen Motors ohnehin ansteht, werde ich mich wohl für einen 15 PS Motor entscheiden, nicht, weil es zwingend notwendig wäre ... das ist eher eine Spaßentscheidung. Und die Strecken zu den Spots kann man so auch schneller erreichen (Zeit ist schließlich Fisch ).
  37. 1 point
    Nun ist es schon wieder vorbei, unser traditionelles Wochenende in den Bündner Bergen. Dafür ist mein Kopf voll mit Eindrücken und diese werden genauso traditionell in diesem Thread verarbeitet. Literarisch könnte man zu Beginn der Erzählung mit folgendem Satz Stimmung schaffen: Leicht fröstelnd stehe ich am Ufer dieses klaren und wilden Bergbachs, stecke meine #4-Fliegenrute zusammen, tackle auf, wähle eine erste Fliege. Irgendwo bellt ein Hund… Aber die Geschichte beginnt eben früher und entsprechend fühle ich mich gezwungen etwas auszuholen. Denn die Planung des Unternehmens «Grischa- Bern- Weekend» beginnt jeweils mit dem Ende des vorangehenden Anlasses… Unser Mann vor Ort hat zudem sauber recherchiert und probegefischt, abgewägt und schlussendlich haben wir gemeinsam entschieden. Es ist ein Fieber, im Vorjahr wird man angesteckt, dann schlummert die Seuche um im Vorfeld auszubrechen, langsam steigt die Fieberkurve, am Event selbst gibt’s kein Halten und die Temperatur steigt auf ein tödliches Level, zumindest für den einen oder anderen Massfisch. Wir, Grischafario, Wasabi, ich (Horst) und Aita (Hund) liessen uns am ersten Tag von einem Wanderbus in ein Hochtal fahren. Der Fahrer hielt nach Verlangen im Nirgendwo und wir stiegen neben einem vielversprechenden Gumpen aus. Jetzt: Fröstelnd stehen wir am Ufer dieses klaren und wilden Bergbachs, stecken unsere leichten Fliegenruten zusammen und wählen ein erstes Muster. Irgendwo bellt ein Hund. Irgendwo? Cousin D.s junge Labrador-Hündin Aita scheint aufgeregter als wir und tollt nicht ganz geräuschlos herum, während wir auftackeln. Ich sehe sie vor meinem inneren Auge schon mit einer Fliege in der Nase, so interessiert beschnüffelt sie unser Material. Schon OK, haben keine Widerhaken. Im ersten Gumpen geht nichts, ist auch verdammt tief, da müsste eine Nymphe rein, gross und schwer und runter damit. Meine Hybrid-Montage wird der Situation nicht gerecht. Wasabi probiert’s nach mir, aber bis dahin haben die scheuen Fische die Lunte gerochen. Bachaufwärts treffe ich Cousin D. wieder. Hund mit Leine in der einen und Forelle in der anderen Hand. Breit grinst er mich an und erzählt irgendwas von Fliege, Überprüfen des Schwimmverhaltens, eigentlich vor dem ersten Wurf, kurz abgelegt und schwupp. Gratuliere. Natürlich will ich auch, dummerweise ist starkes «Wollen» beim Fliegenfischen erfahrungsgemäss kontraproduktiv. Vor lauter Wollen überhitze ich, wedle in die Büsche und dann ist da noch diese ständige Furcht vor dem Hund, dass er mir sozusagen in den Gumpen gumpt. Während Cousin D. im Fliegenfischerhimmel versinkt und mehrere Takes verzeichnen kann, schlage ich mich durch die Büsche und verschlafe souverän den einzigen Biss auf meine geliebte Royal Wulff. Nicht einmal «würdigen» (zit. ZUMA) wollten die Fische meine Fliege. Und ich schrieb den Misserfolg natürlich dem Hund zu, ist ja logisch, wenn dieser den ganzen Bach zertschalpt. Sorry Aita, es war das Muster… Später wechselte ich auf Caddy, dann bissen die Fische auch bei mir. Wasabi bot auch eine schöne Episode, bog er doch hier, im Kampf mit dem Gewächs, in den Büschen seinen Haken auf. Anschliessend servierte er die Fliege ohne Kontrolle einer Bündner Schönheit. Eingestiegen auf das Angebot wäre sie… Der Rest ist Geschichte. Nach der Mittagspause beschloss ich, alleine loszuziehen. Drei Fischer und ein Hund sind zuviel für mich, da verlier ich den Fokus. So fische ich mich in Ego den Hauptbach hoch und die drei anderen konzentrieren sich auf ein Seitental. Drei Stunden später stellt sich heraus, dass ich das glückliche Los ziehen durfte. In einem kurzen Schluchtabschnitt mit anschliessender Hochebene durfte ich eine herausfordernde, anstrengende, abwechslungs- wie erfolgreiche Gebirgsbachwedlerei erleben. Wo sich der Bach eine kleine Schlucht ausgefressen hatte, musste nach jedem Gumpen oder Lauf wieder auf den Wanderweg hochgeklettert werden. Mehrmals konnte ich schöne Forellen bereits von den Felsen herunter spotten, der totale Thrill… Runterklettern, durch die Weiden kämpfen, den Fisch auf Sicht anwerfen. Mein Herz! Es raste beim Runterkämpfen, es stand fast still, wenn die Fliege auf den Fisch zu trieb, anschliessend hüpfte es verrückt bei Drills oder es fiel in die Hose, wenn die Forelle davonflitzte. An dieser Stelle sah ich von oben herab den Fisch vor dem Stein in der Strömung surfen... runterklettern, irgendwie hinwedeln (Rückraum null) und bam auf Sicht, schönes Tier! Auf der Hochebene dann ein hochalpiner Wiesenbach, Champagne! Die scheuen Forellen standen unter ausgespülten Ufern oder mitten in den Zügen und nahmen die Anflugnahrung dankend an. Zudem störte kein Baum oder Busch die Bewegungsfreiheit. Irgendwann verdunkelte sich der Himmel, mein Handy vibrierte und D. rief zum Rückzug ins Berghaus. Ich kam gleichzeitig mit den ersten Regentropfen beim Trupp an. Bei Bier, Kaffee und Kuchen wurden die Erlebnisse ausgetauscht und sie hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während ich eine erfreuliche Anzahl gut genährter Bachforellen in anständiger Grösse drillen durfte, fingen meine Begleiter im Seitental vereinzelt, zwar wunderschöne aber kleine, Bachsaiblinge auf Streamer. Anflugnahrung schien dort kein Saumonide zu interessieren. Machte schlussendlich etwa doch der Hund den Unterschied? ;-) Den Abend liessen wir am Flüelasee ausklingen, dort haben wir stumpf unsere Wobbler gewaschen und anschliessend gab es Abendessen. Es wurde nicht spät und die Biermenge blieb in vernünftigem Rahmen. Eine Alterserscheinung? Morgens ziehen wir dann wieder los, an eine Seenplatte auf 2400m. Dabei muss ein Pass mit 2725m überquert werden. Was wir auf dem Sattel zu Gesicht bekommen, ist mit Emojis nicht auszudrücken. Fast rennend nehme ich den ausgesetzten, direkten Weg durch ein Felsband in Angriff um später stockenden Atems vorsichtig in kleinen Schritten weitergehen zu müssen. Würde heute den normalen Weg nehmen. Am ersten See angekommen sehe ich schöne Kringel, setze mich hin, tackle auf. Kaum will ich loswedeln, planscht der Hund in «meine» Bucht. Genervt fordere ich D. auf, seinen Hund in Schacht zu halten. Später erfahre ich von den Locals, dass es dort nur Elritzen drin hat. An einem der Seen ist dann High-Time und dort fischen wir, bis die Wetterentwicklung uns zum Rückzug zwingt. Zeitweilig stossen auch RoliGR und P. zu uns. Angenehme Zeitgefährten mit Lokalkolorit. Jedenfalls kennen die Beiden die Bedingungen dort gut und wissen, wie man Namays befischt. Auf Distanz können wir dann zuschauen, wie sich ihre Ruten regelmässig biegen. Auch bei uns bleibt die Action nicht aus. So durfte ich meine ersten zwei Seeforellen auf trockene fangen. Wunderschöne Silberpfeile mit Dampf im Hintern. Dazwischen gab es kurzweilige Drills mit übermütigem Namay-Nachwuchs. Als die ersten Vorboten der Gewitter aufziehen, veranstalten diese an der Luv-Seite des Sees ein Steiginferno. Fast hätte man meinen können, die Fische steigen in Kringel-Konkurrenz zu den dicken Regentropfen. Hier verifizierte sich mir die «Windkanten-Theorie», welche besagt, dass die Fische dort auf Anflugnahrung steigen, wo der Wind an der windzugewandten Seite auf die Oberfläche trifft. Sichtbar am Strukturunterschied auf der Wasseroberfläche. Echt hilfreich um an einem unbekannten Bergsee Fische zu spotten. Dann mussten wir aber los. Das Gelände ist zu alpin um zu Spassen. Ein ordentliches Gewitter hätte den Aufstieg zum Sattel schwer passierbar gemacht. Diesen Umständen wollten wir zuvorkommen. Beim letzten Blick zurück zeichnen sich auf der Oberfläche der Seen deutliche Kringel ab. Das nenne ich einen Abschiedsgruss. Kaum haben wir den höchsten Punkt überschritten sehen wir im nächsten Tal einem Regenvorhang entgegen. Kurz vor dem Wagen beginnt es zu donnern. Jetzt möchte ich nicht mehr dort oben sein und ich bedanke mich bei den Göttern des ewigen Wasserkreislaufs für ihre Geduld. Aber was ich jetzt nicht will, könnte in Zukunft durchaus wieder begehrenswert sein. Denn wer weiss, welche Windungen und Wirrungen die Planung für das Grischa-Bern-Weekend 2020 durchlaufen wird. Schön war's Jungs, ich hätte da bereits eine Idee! Bonne Lecture Horst aka. Cousin R. aka. Rolf
  38. 1 point
    Lieber Barsch Horst Einmal mehr ein riesiges Dankeschön, dass Du uns an Deinem Tagebuch teilhaben lässt. Für mich ist es jedes mal ein Genuss, Deine Zeilen zu lesen und eine Freude, an Deinen Erkenntnissen teilhaben zu können. Mir scheint, dass Du Deine Ueberlegungen in die richtige Richtung machst, denn ich musste bei einigen von Deinen Feststellung schmunzeln! Betreffend Fischbestände in unseren Patentgewässern hast Du aus meiner Sicht die richtigen Schlüsse gezogen! Betreffend Wasserkraft habe ich noch ein aktuelles, sehr betrübliches Beispiel: Ich durfte vor einigen Monaten die Kraftwerksanlagen an der Grimsel (Handegg) anschauen. Dies ist das älteste Kraftwerk der KWO und beinhaltet 3 Stromturbinen. Davon läuft seit langer Zeit nur noch 1 Maschine. Auf die Frage, weshalb dies so sei kam die Antwort, dass es wirtschaftlich sinnvoller sei ein neues Kleinwasserkraftwerk zu erstellen (KEV lässt grüssen) als die bestehenden Maschinen zu revidieren! Eine (es hat ja zwei davon) dieser Maschinen produziere die Energie von 18 Kleinwasserkraftwerken! Da kommen einem die Tränen, wenn man so etwas hört und zeigt auf, wo die Probleme in der Energiepolitik effektiv liegen! Nun noch zu Deinen "NoKill"-Streckenerfahrungen: Dass die grösseren (erfahreren) Fische Deine Trockenfliege nicht genommen, sondern nur „gewürdigt“ haben, dürfte an folgenden zwei Faktoren gelegen haben: Deine Fliege ist ein Standardmuster. Diese Muster werden von sehr vielen Fliegenfischern benutzt und weil die erfahrenen Forellen in NoKill-Strecken wohl diese Muster schon einige Male vorgeführt bekommen haben, kennen sie diese auch! Wenn Du selber bindest, dann verwende Deine eigene Fantasie und orientiere Dich nicht an Standardmustern. Präsentationstechnik! Hier liegt in den meisten Fällen der Grund für eine Verweigerung! Die Forellen in unseren BEO-Bächen werden häufig mit der Trockenfliege befischt und lehnen eine (auch nur leicht) dreggende Fliege konsequent ab. Erst kürzlich habe ich einen kurzen Bachabschnitt „entdeckt“, welcher noch unbedarfte Forellen enthielt. Es war schon fast peinlich, wie mein Guidinggast trotz fürchterlich dreggender Fliege, zum Teil noch unterhalt des Auslaufs des Pools die Fische an den Haken kriegte. Die Forellen kannten die Trockenfliege noch nicht als „Feind“ und wollten diese mit allen Mitteln noch kriegen. Das pure Gegenteil also, was wir bei erfahrenen Fischen antreffen. Eine einmal vergrämte, wilde Forelle wird Dir auch nicht auf einen Fliegenwechsel hin noch steigen. Die leicht dreggende Fliege war ihr genügend Hinweis, dass es gesünder sei, gegenwärtig von der Nahrungsaufnahme Abstand zu halten! Wie kann man nun die Präsentationstechnik verbessern? An erster Stelle steht der Aufbau des Vorfachs – dieser ist sehr wichtig, um die nachfolgenden Techniken überhaupt anwenden zu können. Meine Vorfächer sind zwischen 450 und 600 cm lang. Ich knote diese selber, obschon es auch gezogene Vorfächer in dieser Länge gibt. Als Faustregel beim selber knüpfen gilt dabei: 0.50er in Deiner Körperlänge 0.40er in ½ Deiner Körperlänge 0.30er vom Ellenbogen bis zur Handspitze 0.25er in Handlänge Anschliessend ein Perfectionloop und darin eingeknotet das Tippet in der jetzt noch notwendigen Länge um auf 450 bis 600 cm zu kommen. Bei den ersten Würfen mit diesem Vorfach werde ich verflucht werden – das weiss ich schon jetzt. Es ist nicht einfach (v.a. wenn man mit einer 180cm langen Gespliessten fischt) solche Vorfächer zu kontrollieren! Bei der Präsentation mit solchen Vorfächern ist es das Ziel, dass das Vorfach niemals gestreckt abgelegt wird. Der Aufbau des Vorfaches ist so gewählt, dass es in sich zusammenfallen kann. Nachdem nun die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, dass eine Fliege auch im schnellsten Wasser dreggfrei präsentiert werden kann, kommt die eigentliche Präsentation. Bei dieser sollte man sich auf die Schnurspitze (nicht auf die Vorfachspitze!) konzentrieren. Bei entsprechend dosiertem Krafteinsatz wird das gesamte Vorfach nämlich genau der Schnurspitze folgen. Will heissen: Zielen mit der Schnurspitze und den Wurf so dosieren, dass das Vorfach wunschgemäss zu liegen kommt. Links- und Rechtsbogen können mittels überpowern (bei Rechtshänder Linksbogen) oder durch Sekundärimpulse am Anfang des Vorschwungs (Rechtsbogen) erzielt werden Ein extrem häufiges Problem ist die Strömung direkt vor dem Fliegenfischer! Wird die Rute nämlich nach der Präsentation gesenkt, liegt die Schnur im häufig schnellen Poolauslaufwasser und die Fliege bleibt nicht lange an ihrem „Hotspot“ liegen, da sie weggerissen wird. Hier kann das hochalten der Rute (high sticking) etwas Abhilfe verschaffen. Ein geschickt gewählter Punkt, von wo aus der Fliegenfischer präsentiert, kann hier wahre Wunder wirken. Was nach meiner Erfahrung im Bergbach kaum eine Rolle spielt ist die Tippetstärke! Ich hatte vor Jahren eine Wette laufen, anlässlich eines Fliegenfischerausflugs ins Südtirol. Es hiess damals, dass über 0.14 Tippetstärke keine Fische gefangen werden können. Auch könne man die Trockenfliege eigentlich vergessen, da 98% der Fische mit der Nymphe gefangen würden. Ich fischte in dieser Woche (Wettbedingt) ein 0.30er Tippet! Hatte zum Teil Mühe, das Tippet ins Fliegenöhr zu bekommen, habe aber die Wette haushoch gewinnen können, indem ich mehr Fische fing als meine Kollegen zusammengerechnet. Krönung war dann die 78er Bachforelle auf Trockenfliege in der Passer, welche von der Tragkraft eines 0.30er Tippets wohl sehr erstaunt war. Der Fang wurde auch im Tal der Passer unter den Fischern diskutiert und es war schon lustig, am darauf folgenden Tag mehrere Fliegenfischer mit Trockenfliege am Werk zu sehen...... Solche erfahrenen Forellen, wie von Dir beschrieben, sind übrigens die besten Sparringpartner, wenn es darum geht, seine Präsentationsfähigkeiten zu verfeinern. Dass Du eine davon überlisten konntest spricht für Dich! Der Fisch ist dort zu Hause, kennt alles und weiss alles – einen solchen Fisch zu überlisten bedeutet alles richtig gemacht zu haben und der Fang zählt für ca. 20 dumme Besatzforellen. Herzliche Gratulation! Beste Grüsse Kurt
  39. 1 point
    Nun liebes Tagebuch, hier ein paar Gedanken über den Umgang von uns Menschen mit unseren Gewässern… Die letzten Monate habe ich mehrere fliessende Patentgewässer meines Kantons mit der Fliege befischt. Dabei bin ich ins Grübeln gekommen, bezüglich Gewässerstruktur/-Zustand, Bestand und dem Einfluss von uns Fischern. Da gab es super natürlich anmutende Gewässerabschnitte fernab von Strassen, schluchtig und wild, in welchen ich kaum Insektenlarven geschweige denn Fischaktivität ausmachen konnte. Evtl. liegt es ja an der Ebene oberhalb, welche landwirtschaftlich intensiv bewirtschaftet wird. Das Gewässer gleich «um die Ecke» ist arg verbaut, wird von der Landwirtschaft kaum tangiert und der Zugang ist eher schwierig und mühsam. Siehe da, hier hat es Köcherfliegen am Laufmeter und es hat Fische. Und an praktisch allen Gewässern trifft man früher oder später auf eine Fassung, welche der Energiegewinnung dient… Andere Strecken, gleich neben der Strasse, weisen eine natürliche Struktur auf, sind kaum verbaut und darin wimmelt es von Kleinforellen. Exemplare oberhalb des Schonmasses fehlen aber weitgehend. Hier durfte ich auch vereinzelt verhakte Fische finden, welche angespült wurden… Den Wurm schön tief im Rachen, das Vorfach vorschriftsgemäss abgeschnitten. Eine Eigenschaft hatten die Bestände aller Gewässer gemeinsam: Irgendwann begann ich zu messen und musste feststellen, dass die grössten Fische fast alle knapp unterhalb des Schonmasses lagen. Ich konnte auch vereinzelt massige Exemplare fangen. Meine persönliche Statistik zeigte aber Verhältnisse von 7:1 bis 13:1. Wobei ich mich selbst an der Nase nehmen muss, da die Fliege nicht die selektivste aller Angelmethoden darstellt. Mit zB. Gummis am Chebu ist die selektive Befischung der grösseren Exemplare sicher einfacher. Dafür halte ich die Fliege für am schonendsten. Zurück zu den Massen… Es war signifikant: liegt das Schonmass bei 28cm, konnte ich Fische bis 27.5cm fangen, lag das Schonmass bei 24cm, stoppte das Massband bei 23,8cm und bei einem Schonmass von 22cm stoppte das Massband meist bei… Genau. Die wenigen Fische mit Fangmass waren eher Ausnahmeerscheinungen. Natürlich kann man mit der natürlichen Altersstruktur argumentieren, ersichtlich ist, dass die Pyramide beim Schonmass stoppt, darüber ist weitgehend Leere. Wobei das eine oder andere Gewässer eine Überraschung bereithielt. So war ich zB. nach mehrmaligem Drill von untermassigen Forellen nicht bereit, einen Fisch um die 40cm aus der Hauptströmung zu dirigieren. Der Fisch konnte sich mit Kapriolen sauber aushängen. Dabei handelt es sich, in meinem Erfahrungsschatz, um Ausnahmen und hoffentlich halten sich seine erlittenen Verletzungen in Grenzen. Das Ganze lässt mich grübeln, weil… 1. Wenn ich an solchen Gewässern fische, bewege ich mich am Rande der Illegalität. Meine Angelei ist nämlich vorsätzlich und mit dem Wissen, dass ich mit grosser Wahrscheinlichkeit kaum Massfische fangen werde, betreibe ich doch aus juristischer Sicht vorsätzlich Catch & Release 2. Die letzten ca. 150 Jahre Ingenieurswissenschaften, Agrartechnologie/ -Chemie, Demographie inkl. Energieverbrauch haben uns Menschen mehr Futter auf den Teller und Sicherheit vor Hochwassern beschert. Sie hinterliessen aber Spuren in und an unseren Gewässern, welche man getrost als Sünden bezeichnen darf. Dieser Entwicklung gibt es Widerstand zu leisten. Nun, ich möchte hier nicht abermals eine C&R-Debatte lostreten. Es war mir wichtig, meine Gedanken zu den Erlebnissen in Worte zu fassen. Meinen persönlichen Umgang mit der Situation werde ich finden müssen. Jedenfalls erachte ich es als unumgänglich, dass wir Fischer uns für unsere Gewässer einsetzen, sie nachhaltig bewirtschaften/-fischen und uns in der Öffentlichkeit für unsere Gewässer stark machen. Sonst macht es nur der Rösti und sein Club aus der Energiebranche. Deren Einsatz zur Bewirtschaftung unserer Gewässer wird mit Sicherheit nachhaltig sein, für ihren Geldbeutel. Stand up! Und Petri. Euer Horst
  40. 0 points
    Nein, überhaupt nicht. Ich bin offiziell im Innendienst, und ab und zu im Aussendienst tätig. Ich werde mir was überlegen, danke an alle für die Inputs.
  41. -3 points
    Brauchen Sie dringend Geld? Wir können dir helfen! Bist du durch die aktuelle Situation in Schwierigkeiten oder droht dir Ärger? Auf diese Weise geben wir Ihnen die Möglichkeit, eine neue Entwicklung zu nehmen. Als reiche Person fühle ich mich verpflichtet, Menschen zu helfen, die Schwierigkeiten haben, ihnen eine Chance zu geben. Jeder verdiente eine zweite Chance und da die Regierung scheitert, wird es von anderen kommen müssen. Kein Betrag ist zu verrückt für uns und die Reife bestimmen wir einvernehmlich. Keine Überraschungen, keine Extrakosten, sondern nur die vereinbarten Beträge und sonst nichts. Warte nicht länger und kommentiere diesen Beitrag. Bitte geben Sie den Betrag an, den Sie ausleihen möchten und wir werden Sie mit allen Möglichkeiten kontaktieren. Kontaktieren Sie uns heute unter mullerdieter641@gmail.com Brauchen Sie dringend Geld? Wir können dir helfen!
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