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  1. 14 points
    Hier noch ein kleiner nachtrag aus meinen zweiten Schweden ferien. Ein richtiges ziel hatten wir nicht. Einfach mal drauflos... Am freitag 5.5 nach der arbeit das auto beladen und um 21uhr nach schweden aufgebrochen. Über fehmarn nach dänemark und von da aus nach malmö. Die erste nacht verbrachten wir etwas oberhalb malmö an einem schönen strand. Zum angeln war ich da einfach zu müde.. wetter top! 20 grad und sonnenschein. Ich wollte dieses jahr auch unbedingt nach norwegen. Somit fuhren wir die westküste hoch. Wir verbrachten die erste woche auf den schwedischen und norwegischen schären. Da kam ich dan auch zum angeln. Als erstes gabs einen kleinen drachenfisch den ich bis dahin nicht kannte und zum glück ohne anzufassen releasen konnte. (Giftig) beim nächsten ausflug gab es dann eine kleine meefo +-30 die wieder schwimmen durfte ein tag später die ersten dorsche der grösste hatte 54cm und ich nahm ihn mit. Da das wetter an der westküste gelinde gesagt versch..... war (nacht -3/tag +9 mit viel wind und querem regen/schnee) beschlossen wir dem guten wetter nach zu fahren. Mittlerweile war das dachzelt, matratze und schlafsäcke nass. So sind wir für eine nacht in ein hotel zum trocknen und aufwärmen. Am morgen danach sah es dann so aus. nach dieser nacht fuhren wir von norwegen wieder nach schweden zurück. Da wir an diesem tag etwas länger fuhren und schatzi noch shoppen musste gieng uns etwas die zeit aus und wir steuerten den nächsten camping mit see an. Was ich da erlebt habe hätte ich nicht zu träumen gewagt. In ca. 2h angeln vom belly gabs etwa 20 hechte und nochmals soviele attaken. Nach einer kurzen pause bin ich nochmals 1h raus und hatte nochmals ca. 10 fische auf der flyrod. Am morgen darauf gleich wieder raus und es gieng gleich weiter nur die fische waren etwas grösser. gegen mittag fuhren wir dann weiter. Zum glück wurde ab dem tag das wetter immer besser und wir konnten uns mehr in der natur bewegen ohne klitschnass und durchgefrohren zu sein. Über den rest könnte ich noch ein buch schreiben... wir waren noch in mehreren national und elch parks, in einem speziellen restaurant wo ich bär probieren konnte, auf öland und an unzähligen wunderschönen plätzen. Ich lasse noch etwas die bilder sprechen. Mein fängigster köder. Nach ca. 100 hecht attaken sah er nicht mehr so schön aus... In 3 wochen haben wir gute 6500km gemacht und sind immernoch verzaubert von skandinavien und sicher nicht das letzte mal da gewesen. Lg simu
  2. 13 points
    Lieber Hans. Du hast viele gute Punkte erwähnt, in denen ich mit dir einig bin. Du bist zweifellos ein erfolgreicher, erfahrener Bergbach-Fischer. Und ich finde es auch toll, wie respektvoll du die von dir gefangenen Bachforellen jeweils ablichtest (das sieht man leider selten). Aber mit einigen Aussagen kann ich mich nicht anfreunden... Das sehe ich anders. Vielleicht weil du nichts anderes kennst, hältst du die Bestände für gut. Wenn du jedoch wie ich schon viele Erfahrungen sammeln konntest in Pachtgewässern, Vereinsgewässern, im Ausland oder schon nur in fortschrittlicheren Kantonen was die Fischerei-Vorschriften angeht (z.B. Kanton Jura, Kanton Solothurn), dann weisst du erst was möglich wäre. Einen guten Fischbestand in einem Bergbach hast du nicht dann, wenn es hinter jedem Stein zuckt an deiner 5m langen Tiprute und du am Ende des Tages vielleicht sogar deine 6 kleinen Forellen zusammen kratzen kannst (bitte nicht persönlich nehmen, ich habe keine Ahnung wie du fischst, aber ein Grossteil unserer Bergbach-Fischer ist nunmal leider genau so am Bach unterwegs). Nein, ein guter Bestand geht viel weiter: Diverse Alterstruktur, funktionierende Naturverlaichung, viele Kleinfische und ganz viel Brut in den flachen Bereichen, wenig oder gar nicht auf Besatz angewiesen, etc. Die (öffentlichen) Berner Gewässer erinnern mich diesbezüglich leider mehr an eine von Besatz abhängige Wüste, als an ein funktionierendes Ökosystem. Ja. Aber da gibt es einen feinen Unterschied: Gefangen werden deutlich mehr, nur schlagen einfach die Wenigsten alles tot. Die Statistik sagt nur über die Entnahme was aus. Eine Person allein kann auf solche Statistiken bereits einen riesen Einfluss nehmen, schliesslich geht es bei den kleineren Bächen jeweils um Mengen von einigen hundert Fischen pro Jahr. Es sind vielmehr die grössten Anteile an den Entnahmen, die auf das Konto von ganz wenigen Einzelpersonen gehen. Schon öfters traf ich am Wasser Vertreter dieser kleinen Minderheit, die mit ihrer Masslosigkeit jegliche Vernunft überschreiten. Stolz erzählen sie von 300, ja sogar 400 Bachforellen in ihrer Jahresstatistik. Fragt man sie, was sie mit so viel Fisch im Tiefkühler machen, wissen sie nicht mal eine Antwort darauf. Da hört man dann Dinge wie "überall verschenken", "der Beiz verkaufen" und noch Schlimmeres... Frei nach dem Moto, nach mir die Sintflut. Schliesslich ist man pensioniert und kann drei mal die Woche einen Bergbach hoch kraxeln. Und was kann man denn dafür, wenn jede kleine Forelle am 10er Häkli mit dem Mistwurm hängen bleibt? Und dann muss man halt auch jede davon nieder bretzeln, weil das Gesetz es halt nun mal so Vorschreibt. (Achtung Zynik) Nachhaltigkeit ist für solche Leute ein Fremdwort und ich schäme mich ganz ehrlich im Namen unseres tollen Hobbys für diese "Fischer". Das findest du richtig so??? Genau wegen solcher Missstände brauchen wir ja so dringend eine Beschränkung. Nicht wegen der allergrössten Mehrheit von Fischern, die Vernünftig und im Sinne der Natur guten Gewissens gelegentlich mal eine gute Forelle entnehmen und sich darüber freuen. Für die meisten Fischer würde eine Beschränkung von 20, 40 oder wie viel auch immer Bachforellen pro Jahr also sowieso keinen Unterschied ausmachen. Das Leben würde genau gleich weiter gehen. Aber den paar wenigen masslosen "Fleischfischern" (ja ich sage das jetzt so offen weil genau das sind die für mich) würde es endlich einen Riegel schieben, denn nur auf Gesetze würden sie hören. Reden kann man nicht mit solchen Leuten, das habe ich oft genug probiert. Richtig, grosse Fische fressen die kleinen, aber so soll's auch sein! Auch deshalb sind grosse Fische wertvoll für das Ökosystem Bach, nicht nur wegen der erfolgreicheren Brut. Klingt komisch, Nachwuchs fressen soll gut sein? Ja! Das ist ein entscheidender Teil der natürlichen Selektion, die schlussendlich dazu führt, dass die richtigen (die aus ökologischer Sicht "fittesten") Individuen mit grösserer Wahrscheinlichkeit überleben, gross werden und schliesslich reproduzieren. Die Sterblichkeit unter Brütlingen und Sömmerlingen ist sowieso enorm hoch, auch ohne räuberische, grössere Artgenossen. Studien von Arlinghaus belegen, dass die Sterblichkeit auch ohne Kanibalismus hoch bleibt (v.a. durch Konkurrenz, aber auch durch Hochwasser, etc.). Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit grösser, dass es vereinfacht gesagt die "falschen" Jungfische sind, die schliesslich überleben, durch puren Zufall. Solche Sömmerlinge, die bei natürlicher Prädatation benachteiligt gewesen wären, haben jetzt plötzlich die gleiche Chance wie die anderen. Wir Angler leisten daher überhaupt keinen Beitrag zur Selektion, im Gegenteil. Wir entnehmen Fische ab einem bestimmten Schonmass und halten dadurch die Prädatation auf zu geringem Level. Deshalb ist es wichtig, dass nach wie vor mittlere und grössere Fische zu genügender Zahl im Bach leben. Nicht jede wird gross, klar. Auch im ausgewachsenen Alter gibt es immer tödliche Gefahren für das Individuum. Aber es würden weit mehr Fische gross werden, als viele meinen (wenn man sie denn lassen würde). Die Denkweise, dass Bachforellen in kalten, nahrungsarmen Bergbächen kaum grösser werden, ist tief verankert. Es ist das Argument Nummer 1, das man jedes mal hört bei solchen Diskussionen über Schonmasse oder Fangfengster. Dazu ein nettes Gegen-Beispiel: In meinem Verein haben wir einige Vereinsgewässer, eines davon ein eiskalter, schnapsklarer Bergbach. Wir haben sehr fortschrittliche Regelungen für diesen Bach: Die Entnahmemenge ist beschränkt aufs Jahr gesehen und es gibt ein Schonfenster; alle Fische zwischen 30cm und 35cm müssen releast werden. Komischerweise hat dieser Bach einen sehr guten, auf manchen Strecken selbsterhaltenden Bestand. Fische in diesem Schonfenster-Bereich hat es in grosser Zahl und die sorgen für viel Nachwuchs und eine interessante Fischerei gleichermassen. Komisch, wo doch kaum eine Bachforelle so gross werden sollte? Ich sage nicht, dass man partout nicht Entnehmen soll, sonst ist unser Hobby nicht mehr zu rechtfertigen! In diesem von mir erwähnten Bach wurden letzte Saison von den Vereinsmitgliedern mehr Fische entnommen, als in der Aare vom Brienzersee bis zum Grimsel, und doch ist der Bestand so gut, wie man es sich nur wünschen könnte. Und ich hätte noch von keinem gehört, dass er unzufrieden sei dass er "nur" 40 Fische pro Jahr entnehmen darf, das sollte doch schon mehr als genug sein finde ich. Bei fortschrittlicheren Regelungen geht es nicht darum, den Fischern das Leben schwer zu machen. Nein, solche Änderungen können echt enorm viel positives bewirken. Toll, dass du gerade diese Bäche erwähnst. Zur Suld auch noch ein Beispiel von meinen Erfahrungen: Ich kenne diesen Bach sehr gut. Es ist wirklich so, in der Suld eine ü30er zu fangen ist eine echte Herausforderung. Ich habe bisher in meinen 10 Jahren an Bergbach Erfahrung erst zwei mal eine 35er in der Suld gefangen und das waren bisher die einzigen zwei Fische, die ich übers Herz brachte zu entnehmen, bei diesen miserablen Zuständen. Fische grösser als ca. 24cm sind extrem selten, hinter jedem Stein knabbert zwar was und es hat folglich viele Fische drin, aber die allermeisten sind sehr klein (meinst du das mit einem guten Bestand?). Doch liegt das wirklich daran, dass sie zu wenig wachsen? Mit dem Befischungsdruck hat das wirklich nichts zu tun? An einer bestimmten Stelle ist die Grenze für die Patentfischer, wo die öffentliche Patentstrecke endet. Ab da ist es ein Pachtgewässer, der Bach hat ab dort zwar einen anderen Namen, aber im Prinzip ist es das selbe Wasser, der selbe Wasserlauf, der selbe Bach. Die Suld an sich ist ab dort aufwärts nur noch ein kümmerliches Seitenbächlein, das kurz darauf versickert. Gehst du mit mir einig, dass die Bedingungen von der Grenze an aufwärts für die Bachforellen mindestens so garstig sind wie in der Patentstrecke flussabwärts? Seit nunmehr dem dritten Jahr gehöre ich mittlerweile zu den glücklichen Pächtern dieses "Oberlaufs" der Suld. Am Anfang, vor 3 Jahren, war der Bestand genau gleich schlecht wie im Rest der Suld. Doch wir sind alle sehr nachhaltige Fischer und haben uns unsere eigenen, viel strengeren Regeln festgelegt. Und siehe da, nach gerade mal drei Jahren hat sich der Bestand massiv verbessert und der Unterschied zur Patentstrecke ist gewaltig. Fische von 30-35cm hat es viele und die grösste, die ich bisher fangen durfte hatte 38 (!) cm. Von wegen die wachsen nicht! Man muss sie nur lassen... PS: Ich machte im vergangenen Herbst eine Wanderung mit den Schneeschuhen entlang dem ganzen Suldtal ab Äschiried, um Laichgruben ausfindig zu machen oder mit etwas Glück sogar Laichpäärchen beobachten zu können (ich bin der Meinung, ein Fischer muss auch die Natur und die Lebensweise der Fische begreifen und schätzen lernen). Und siehe da, auf den ganzen 2.4km, die ich der Patentstrecke entlang lief, konnte ich genau zwei Laichpaare ausmachen, geschätzte Grösse zwischen 22-26cm. Wohingegen auf gerade mal 500m Pachtstrecke 7 Laichpaare auszumachen, davon 4 sicher ü30. Und sowas ist einfach unglaublich wertvoll, da bin ich ganz sicher. Und noch @Dickbait Ich nehme an, dass du damit mich meinst... Was glaubst du denn, was ich alles tue? Ich bin in 3 Vereinen Mitglied, 2 davon aktiv. Ich helfe regelmässig bei allerlei Projekten mit und nutze die Reichweite meiner Homepage, um so viele Leute wie möglich zu erreichen mit dem Gedankengut der nachhaltigeren Denkweise. Nebenbei studiere ich Biologie, ab nächstem Jahr gar in Fachrichtung der Aquatik. Ich verbringe jede freie Minute in der Natur. "Notorischer PC-Querulant", das lasse ich mir nicht bieten... Sch... habe ich wieder viel geschrieben Langer Rede kurzer Sinn: Bessere Regeln können durchaus was bewirken und einen besseren Fischbestand generieren, ohne den Fischer einzuschränken (in gesundem Masse). Aber man muss halt einfach offen sein und da happert es leider bei vielen. Ich gebe dir Recht Hans, ein Schonfenster wäre besser als bloss erhöhte Schonmasse. Und ich bin überzeugt, dass die Entnahmemengen sowieso der viel wichtigere Punkt sind, als die Schonmasse (Dural hat da nicht unrecht, das mit der Grösse würde sich von alleine regulieren). Aber Grösse und Entnahmemengen sind ja nur ein Teil. Für mich gibt es noch weitere Punkte, die man dringend verbessern müsste, was enorm viel bewirken würde: Endlich eine Mindesthakengrösse für Naturköder! Z.B mindestens Grösse 2, denn auch damit bleibt jede massige Forelle noch locker hängen, aber es schont zumindest etwas besser die kleineren und vermindert das Verschlucken (ganz verhindern kann man es nie, auch ein 2er Haken kann mal verschluckt werden). Einige Kollegen sprechen von einem Naturköderverbot, aber das sehe ich anders. Jeder soll das machen was er will. Ich habe früher auch noch viel mit Wurm gefischt, bevor ich die anderen Methoden kennen lernte und es gibt nichts dagegen einzuwenden. Aber die Mortalität muss dringend gesenkt werden, der Quatsch mit diesen kleinen Hakengrössen und ständig verangelten Untermassigen muss endlich aufhören. Ich bin es leid, immer wieder tote kleine Bachforellen am Rand angespült aufzufinden, denen ein Stück Nylonschnur zum Rachen heraus schaut, schön gesetzeskonform vor dem Mund abgeschnitten. Warum lässt man es überhaupt so weit kommen? :-( Einzelhakenpflicht (auch für Kunstköder). Drillinge sollten erst ab einer gewissen Köderlänge zulässig sein, z.B. ab 7cm oder so, um schlimme Operationen zu vermindern. Kleine, drillingsbewehrte Köder (z.B kleine Spinner, Miniwobbler, etc.) sind keinen Deut besser als Naturköder, erst ab einer gewissen Ködergrösse sind Drillinge sogar sinnvoller bzw. schonender. Vermehrt Schonstrecken zwischenschalten. Eine bessere Möglichkeit, stromab- und aufwärts gelegene befischbare Strecken mit natürlich reproduzierten, durch Wanderung immer wieder nachrückenden Fischen zu versorgen, gibt es gar nicht. Selbstverständlich muss ein Gewässer dazu aber auch hindernisfrei auf- und abgewandert werden können, sonst macht eine Schonstrecke wenig Sinn. Ein Watverbot anfangs Saison, wie es immer mehr Kantone und Vereine einführen, zum Schutz der Eier und später der Brütlinge, wäre auch begrüssenswert. Sorry für diesen Roman, ich lasse mich einfach zu sehr ablenken, eigentlich müsste ich ja lernen Cheerz und petri am Wasser
  3. 12 points
    Heute konnte ich mit Thierry die Egli Saison eröffnen. Bei Aprilwetter mit Regen, Sonne, Wind und Spiegelglattem Bielersee, hatten wir alles und nichts. Die Barsche sassen im Kraut an der Kante. Mit C-Rig und Faulenzer Methode (dumm schnurre und Köder am Boden liegen lassen ) konnten wir die Saison perfekt eröffnen. Natürlich gab es, wie sollte es auch anders sein, beifänge von Hechten. Fische ich mal gezielt auf die Biester, beisst nie einer . Nebenbei konnte ich meine Bestmarke gleich um glatte 4cm erhöhen. Von 40cm auf 44cm. Schon eher die Ausnahme am Bielersee. Fam. Egli zum z'Nacht eingeladen schon krass der Unterschied vom Standard Bielersee-Egli unten zum 44iger Brummer.
  4. 12 points
    encore une fois, au lac de b.n. oder C&E statt C&R... Woahh, wer hätte das gedacht. Fast drei Monate verflossen, bis die Grischa-Bern-Connection wieder vereint Köder waschen durfte. 27 Grad, Umgebung Bern, wochentags abends. Klare Vorgaben. Wir müssen auf´s Boot. Morgens noch Arbeiten, dann Treffpunkt Lago/Nidau. R. S. aka. Trout gibt forfait, Grippe. Dommage, aber wir schaffen das auch zu zweit. Bzw. Nina begleitet uns für ein paar Stunden, damit wir nicht so einsam sind und sie lernt, wie man Barsch & Hecht beangelt. Wir fischen mit einem klaren Ziel: Seefisch für den Esstisch. Bei Cousin D. (aka. grischafario aka. Bergmann) im Grischaland sind Barsch & Hecht rar. Entsprechend gibt es Frau & Kindern den kulinarischen Horizont zu erweitern. Der Start ist harzig, kaum Wind, die Sonne brennt, wir driften flach, der See ist klar. Immer wieder sehen wir kleine Trupps Barsche im Kopfstand über steinigem Grund. Wir versuchen mit Kleinstködern am Carolina Larven zu imitieren. Langsam schleifen wir unsere Montagen über den Grund. Der Bergmann gibt vor, Barsch Horst spürt etwas Kränkung. Weshalb fängt der Typ mit meinem Material, auf meinem See, meine Barsche? Hier gibt´s einen kleinen Barsch, dann wieder lange nichts. Dann wird hier wieder eingeschlürft, aber alles nur so halbherzig. Kinderstube, 6. Stück im Bereich 20cm. Wenn der Köder im Mundwinkel sitzt, dürfen sie wieder schwimmen. Irgendwann kommt etwas Wind auf die Oberfläche. Es wird hechtig... Wir verschieben auf die Kante, erklären Nina was wir machen und ballern 5inch-Gummis ins Tiefe. Diese faulenzen wir die Kante hoch in Richtung Kraut. Nina probiert´s auch und... Biss. Beginnersluck? Es schlägt schön in der Rutenspitze, die Rute ist krumm, aber der Haken sitzt nicht richtig. Bei Gummi darf man zum Anschlagen halt dann doch etwas durchziehen. Egal, sie weiss jetzt, dass´klappt. Nach dem Biss muss sie nach hause und legt mir dazu ein perfektes Ei... Sie stellt die Rute in den Ständer und löst pflichtbewusst die Bremse, welche ich ihr vorher eingestellt habe. Das wird mich schon bald einen Fisch kosten... Wir bringen die Lady zum Hafen und versuchen nochmals unser Glück beim Barsch auf der Fläche. Abermals ist es der Bergmann, der die Fische fängt... zum Glück nur die kleinen. Dann nochmals raus an die Kante, Gummis pfeffern. Der Bergmann bekommt mein Geburtstaggeschenk eingehängt (merci Tierry, das Teil funzt tatsächlich bestens). Schon bald höre ich ihn "Fisch" schnauben. Sein Anschlag sitzt, der Tanz ist sauber koordiniert bis auf die Landung. Logisch, hat auch wenig Erfahrung mit stachligen Kiemenbögen. Aber für etwas hat man ja Verwandte... Perfekter Pfannenfisch. Der Bergmann, glücklich, mit Bielersee-Durchschnitts-Flöte im Anschlag. Keine fünf Minuten später scheppert´s bei mir. Anschlag, srrrrr, verdammt, der Anschlag geht ins Leere, der Schnurbogen liegt auf dem Wasser und streckt sich langsam wieder. Merci für die geöffnete Bremse. Ich drehe zu und versuche nachzuschlagen. Den Fisch spür ich noch kurz, reisse ihm wohl aber den Köder aus dem Mund. Den Trick mit der offenen Bremse muss ich mir merken. Guter Scherz. Dafür werde ich eine handvoll Würfe später mit dem Biss des Jahres entschädigt. Ich faulenze den knallgelben Köder die Kante hoch, in etwa 2m Entfernung erscheint der Köder in meinem Gesichtsfeld und dann ballert ein Hechtlein aus dem Kraut auf meinen Köder. Biss auf Sicht, mir rutscht fast das Herz in die Hose. Der hängt, 50cm, wieder einer für die Pfanne. Jetzt aber genug mit Fleischfischen. Wir versetzen uns nochmals auf die Fläche und hoffen auf gute Barsche im Abendlicht. Still sitzen wir im Boot, ziehen an unseren Kippen und gleichzeitig unsere Montagen über den Grund. War das nicht eine Jagd, da, ein paar Meter neben unserem Boot? Kurz vor dem Eindunkeln beginnt das Wasser in regelmässigen Abständen zu kochen und Kleinfisch spritzt auf, dahinter kleine Bugwellen. Yess, das sind die ersten Jagden für mich in dieser Saison. Ich liebe diese Angelei. Wie Cowboys auf dem Boot stehen, Rute im Anschlag, kleine Pintails mit wenig Blei. Dann schnell reagieren, Köder präzise in der Jagd ablegen und zuppeln... Bäng. Im Restlicht des Tages werden die schöneren Egli aktiv auf der Fläche und treiben die Butze zusammen. Gute dreiviertel Stunden dauert das Spektakel. Beim Zuppeln kriege ich wieder die Oberhand und kann nach und nach ausgleichen... Dabei wird auch immer wieder ein Fisch releast. Schliesslich müssen wir sie auch noch verarbeiten. Dann verschiebt sich das Treiben ausserhalb unserer Reichweite und beginnt 100m daneben von neuem. Wir versuchen mitzuhalten aber die Luft ist raus. Ein letztes mal zünden wir uns Zigaretten an, stehen wie Duellierende Rücken an Rücken im Boot, kneifen unsere Augen zusammen und beobachten die Oberfläche. Aber man sieht kaum mehr etwas. Im Westen braut sich ein Gewitter zusammen, die Blitze zucken über den finsteren Horizont und wir entschliessen uns, den Tag zu beenden. Der Entscheid ist richtig, das Gewitter erwischt uns auf der Heimfahrt. Es regnet in Strömen, die Sicht ist massiv eingeschränkt, max. V. auf der Autobahn: 60km/h. Merci Bergmann für die Lektion in Demut, danke Nina für die geöffnete Bremse, danke an Bielersee, Kanton Bern & Schöpfung für den leckeren Fisch auf unseren Tellern. I´m lovin it. Ehrfurchtsvoll. Cousin R aka. BH P.S: Grischa-Bern-Connection, tbc
  5. 10 points
    Et voila, neues Jahr, neue Taten... Auch im 2017 starten wir diesen Thread und halten die Grischa-Bern-Connection aufrecht. Am 5. April starteten Cousin D. aka grischadingsbums und ich, Cousin R. aka. Barsch Horst, unsere gemeinsamen Aktivitäten in Sachen Angeln. Wir waren beide ziemlich scharf auf Bach und Neuland. Entsprechend wählten wir unser Gewässer... Hier schon mal eine kleine Vorwarnung: Wer geil darauf ist, Bilder von grossen Fischen vor Augen geführt zu bekommen, der darf ruhig wegzappen. In diesem Beitrag geht es um den Thrill "neuer" Gewässer, Wirtschaftsförderung & Schmücken von Bäumen. Wir entschieden uns, für den Einstieg in die Forellensaison einmal gegen das BEO und wendeten uns Richtung Norden. Unser Ziel war ein von uns noch unbefischtes Patentgewässer im jurassischen Teil des Kantons Bern. Der Start in den Tag war problemlos. Keine Ahnung weshalb, aber wenn ich arbeiten gehe, dann steh ich nie so locker auf. Bei ersehnten Angelaktivitäten ist der Wecker dann total überschüssig. 10 Min. vor dem Wecker, draussen ist noch dunkel, steh ich im Bett. Kaffee kochen, Proviant in den Wagen & ab. Cousin D. reibt sich noch etwas die Tränensäcke. Verständlich, hat er doch gestern den Rotwein selbst fertig trinken müssen, da sein Cousin R. irgendwann abriegelte und den Finger übers Glas hielt. Wir erhielten dann im Arbeitsverkehr Zeit zum Wachwerden... Eigentlich hasse ich Autofahren. Irgendwie und irgendwann schaffen auch wir es in den Jura, wählen Rute aus, klettern über die Bahngeleise, ducken uns zwischen den Büschen durch und dann liegt sie uns zu Füssen. Eine Schönheit, empfänglich und klar. Auf engem Raum rückhändig werfen. Schwierig, schwierig... Die schönen Züge und ausgespülten Aussenkurven laden dazu ein, die Wobbler zu waschen. Die Farios lassen sich aber von unserem Geangle nicht weiter beeindrucken. Dafür beissen die "Schnappfichten" im Uferbewuchs kräftig nach unseren Ködern. Da leistet man sich einen Tag in der Natur, ohne Konsumzwang, unter Freunden, einfach, mit Rute, Cervelat & Milchkaffee aus der Thermoskanne und dann das... Meine Bilanz sieht gut aus, für den Detailhandel a la Wenger, Bernhard, Fishspirit, Fischerhüsli und Co. Im Uferbewuchs der Schüss hängt jetzt Munition für ca. 100.- und ein Narr, wer denkt, diese werde nicht ersetzt werden müssen. Immerhin hat der Bach auch gegeben. Aus einem Busch konnte ich einen Wobbler im Fariodekor rauskramen. Ein spannendes Geschoss, welches ich niemals kaufen würde. Aber evtl. ist das ja der Grund, weshalb ich ohne Fischgeruch an Finger und Kescher wieder von dannen zog... Damit ihr in etwa seht, was uns zum Teil erwartete... Schnappfichten so weit das Auge reicht! Irgendwann gegen Mittag ist meine Schmerzgrenze erreicht und ich wechsle von Wobbler auf Gummi. Und tatsächlich war der kleine 2-inch-Gummi die bessere Wahl. Ich konnte Bisse verzeichnen! Fünf im gesamten, nicht eine blieb Hängen... zwei davon auf Sicht. Einzig die aggressiven Halbstarken schienen sich für unsere Köder zu interessieren. Ist wie bei den Menschen, da lässt sich der pubertierende Nachwuchs auch durch jeden Pups provozieren. Um ausgewachsene Artgenossen aus der Ruhe zu bringen, braucht es dann aber schon etwas mehr... Cousin D. konnte dann eine landen. Ein Foto von Kleinwüchsigen verkneifen wir uns aber hier. Die soll schwimmen, fressen und gross werden. Apropos Fressen. Dieser Bach bot ein breites Spektrum an Insekten, bereits in dieser Jahreszeit. Etwas, was ich aus dem BEO nicht kenne. Deshalb wurden unsere Köder von den grossen Fischen wohl auch ignoriert. Wir sahen immer wieder Fische nach schwimmender Nahrung steigen, unser Köderangebot entsprach schlicht nicht ihren saisonalen Gewohnheiten. Nach einer Pause mit Verpflegung aus dem Kofferraum haben wir uns in einen anderen Abschnitt verschoben. Was wir nicht wussten, hier handelt es sich um eine Restwasserstrecke eines Kleinkraftwerkes. Dies wurde uns schnell klar, aufgrund Wassermenge usw. unbeirrt befischten wir dieses Rinnsal. Wir fanden einige wunderschöne Gumpen, deren Uferbewuchs mit Zäpfchen geschmückt sind. Mir wurde klar, dass in diesem Gewässer die Naturköderfraktion klar von Vorteil sein musste. Geübte Fliegenfischer wohl auch. Dazu braucht es aber dann von Spott zu Spott schon ordentlich Wurfskills... Hinter einem grossen Stein, in einem unscheinbaren kleine Wiederwasser konnte ich den letzten Biss des Tages verzeichnen und abermals nicht verwerten. Das war's dann auch. Ausgepowert nach neun Stunden angeln ohne Fang und mit einer von Verlusten gezeichneten Köderbox, welche mich mit ihren Lücken irgendwie schmerzhaft an die Gebisse von Randständigen erinnerte, rauchten wir auf einer Kuhwiese eine letzte Zigarette und begaben uns zu Fuss auf den Rückweg. Nicht aber ohne den Entscheid gefällt zu haben, dieses Gewässer wieder zu besuchen. Hatten wir es mit der jurassischen Schönheit wie mit allen welschen Weibchen. Sie wirkte charmant und einladend, gleichzeitig einfach auch schwer zu verstehen. Aber keine Angst, wir werden uns dir wieder widmen, bis jeder von uns bekommt, was er braucht... Cousin R. aka B. H.
  6. 9 points
    Sorry aber ich muss mal etwas Luft raus lassen betreffend Kanton Bern und seine tollen Schonmasse. Versuchen sie sich nun mit Wissenschaft zu rechtfertigen? Deren Begründungen für die Mindestmasse beziehen sich auf völlig veraltete biologische Erkenntnisse. Die Schonmasse werden hier einzig augrund von 2 Parametern festgelegt (Alter bzw. Geschlechtsreife und Befischungsdruck). Sicher, der Graph mit dem vom Gewässertypus abhängigen Wachstum ist interessant und dass Bachforellen in kalten, nahrungsarmen Gewässern weniger schnell wachsen bzw. in kleineren Grössen bereits geschlechtsreif sind, steht ausser Frage. Aber heutzutage gibt es viele Biologische Studien, die weitere wichtige Punkte herausfanden, die man damals überhaupt nicht bedacht hat. Seien hier mal nur die vielen Erkenntnisse aus den Studien von Dr. Arlinghaus genannt, aber es gibt auch noch andere... Um nur ein Beispiel zu nennen: Geschlechtsreife bedeutet noch lange nicht, dass die Reproduktion auch Erfolg hat. Der Reproduktionserfolg bzw. die Überlebenschancen für die beäugten Eier und später die Brütlinge im heiklen Stadium nimmt mit zunehmender Grösse der Muttertiere deutlich zu. Warum? Lassen wir den Punkt mit der Genetik mal weg und betrachten es rein von der physischen Seite: Ein Bachforellenweibchen in einem kleinen, kalten Bergbach wie der Suld, Chirel oder was auch immer ist vielleicht rein theoretisch schon geschlechtsreif unter 22cm. Aber dann laicht sie und was passiert? Die Laichgrube, die so eine kleine Forelle schlägt und die Eier darin vergräbt ist von so geringer Tiefe, dass jede einigermassen heftige Schneeschmelze kurzen Prozess damit macht, von den Eiern oder den Brütlingen bleibt nichts mehr übrig. Der Unterschied zu einer Forelle von 30cm ist schon gewaltig, was die Grösse der Laichgrube und die Überlebenschancen des Nachwuchses angeht, geschweige denn für Fische der 40+ Kategorie. Solche Forellen schlagen Laichgruben, die auch ein schlimmeres Hochwasser überstehen können. Dies und viele andere Fakten belegen eigentlich, dass grössere Laichtiere extrem wertvoll wären für ein Gewässer. Eine Änderung der Vorschriften hin zu grösseren Schonmassen, kleineren Entnahmemengen und Fangzahlbeschränkungen aufs Jahr gesehen sind dringend erforderlich! Was sagen sie dazu in ihrem Formular? Bei grösseren Fangmindestmassen würden die Fangmengen abnehmen? Unglaublich, darauf wäre keiner gekommen Nein jetzt mal im Ernst, das ist ja logisch. Aber ist das das Ziel? Ich kann von mir und von ganz vielen, die meine Meinung teilen, folgendes sagen: Lieber entnehme ich an einem Tag nur eine, zwei Forellen, die dafür eine anständige Grösse haben. Der Bestand im Bach ist hervorragend und ohne Besatz selbsttragend, und ich kann meinen Fisch mit gutem Gewissen geniessen. Oder aber du kratzt mit Müh und Not ganze 6 22er Forelleli hinter den Steinen hervor, während dem ganzen Jahr so oft du willst. Und dies, während im ganzen Bach kein einziges Muttertier vorkommt und der Kanton Jahr für Jahr für Millionen von Franken Sömmerlinge besetzen muss...? Was ist besser? Die Fangzahlen-Statistiken von Bachforellen in Berner Gewässern sind mehr als alarmierend. Es steht ausser Frage, dass die Bestände fast in jedem Gewässer weit davon entfernt sind, sich zu erholen, im Gegenteil. Ganz besonders schlimm sieht es in den kleineren Bächen und Bergbächen aus. Und dennoch: Der Kanton Bern beisst sich hier in konservativer Manier fest auf veraltetes Wissen und hat kein offenes Ohr für jegliche modernere Erkenntnisse. Ich kenne einige Leute aus der Gewässerökologie, von der EAWAG, etc... sie sagen alle dasselbe: Man hört einfach nicht auf sie! Ich habe Schluss Sorry fürs OT
  7. 9 points
    schöne Egli fängt ihr, Petri!
  8. 8 points
    War gestern am Broyekanal (Hecht offen seit 16.4.). Wetter top, Jacke im Auto gelassen und 9h gefischt. Nichts (ein-)gefangen ausser einem Sonnenbrand Heute das Gegenteil. Die wasserdichte Jacke musste mit und statt dem Nike Cap "DRI-FIT" nahm ich das Nike Cap "STORM-FIT". Um 9 Uhr sind mir dann die Hände fast abgefroren, aber es gab immerhin Action, die mich vom Herzen her wieder aufgewärmt hat 1 Biss: 40-45er 2s Drill: 40-45er Gefangen: 61er Nach 30s Drill verloren, kurz vor dem Ufer: 65-70er (es gibt einen Zeugen dafür )
  9. 8 points
    Einige Wochen sind vergangen und ich habe in dieser Zeit diverse Bergseen in Graubünden, Tessin, Glarus und St.Gallen befischt! Es lief eigentlich meistens sehr gut und immer mal wieder gab es einen schönen 40+ Fisch der mit Nachhause durfte... Eine richtig grosse Trout konnte ich bis jetzt leider noch nicht landen obwohl ich doch schon die einte oder andere Möglichkeit gehabt hätte! Hier ein paar Impressionen der letzten Wochen! Gruss und Petri! PS: Sonst niemand in den Bergen unterwegs??
  10. 8 points
    auch meine Seefo-Saison endete letzte Woche, schön war sie Und nun beginnt das Löffelbasteln für die nächste Saison wieder
  11. 7 points
    So, ich melde mich auch wieder einmal. Da heute angenehme Temperaturen um 30° vorausgesagt waren, habe ich mich entschlossen, das Boot wieder einmal einzuwassern. Die ersten zwei Spots sahen nicht sehr vielversprechend aus. Nach einem Wechsel in eine andere Region des Sees wendete sich das Blatt. Viele Halbstarke, +/- 30 cm, zwei Schöne, 48 und 52 cm, und ein richtig guter, den ich leider verloren habe... Alles auf Wacky Worm, bis ich keine mehr hatte! Ein super, kurzweiliger Tag! Gruss Barschartiger
  12. 7 points
    doch, ich ! Petri Lars!
  13. 7 points
    Kürzlich mal endlich wieder mit der Fliegenrute im Heimrevier. Trotz der Hitze stiegen die Forellen mitten am Tag willig auf die Trockene. Später brachte auch die Nymphe guten Erfolg. Einer der etwas grösseren durften mit, die anderen sind mir leider wieder aus den Händen gerutscht . Ist ja auch ein Witz --> Schonmass 22cm , da liegt mein persönliches deutlich höher. Aufgrund des niedrigen Wasserstandes war Indianerfischen angesagt, die Fische sehen einem in solchen Situationen eher als man sie erkennen kann.
  14. 7 points
    Wow @Perikles das sind wirklich ordentliche Brummer! War schon gelegentlich am Ammersee im Biergarten gesessen und konnte dort riesige Döbel und Brachsen sehen... wirklich schöne Fische, die dort in einem wunderschönen See wirklich riesig werden! Kann mir gut vorstellen, dass das nicht so einfach ist die großen an den Haken zu kriegen, insofern Hut ab! Konnte am Freitag noch eine superschöne Bachforelle fangen, meine größte in dieser Saison bisher.
  15. 7 points
    Wenn sonst niemand was postet, muss dann wohl ich wieder
  16. 6 points
    Ganz tolle Fänge und Beiträge von euch allen, danke! Ich hatte einen sehr stressigen Frühling, mein letzter Flyfy-Ausflug ins Berner Oberland geht bis in den März zurück! Und ich kam noch gar nie dazu, meine tollen Erlebnisse von damals zu zeigen. Vielleicht erinnert ihr euch noch, im März war es eine Zeit lang extrem warm. Die Natur war der Zeit voraus, die Berge schon grün bis über 2000m und auch im Wasser war die überdurchschnittlich frühe Aktivität zu spüren. Ich ging mit der leichten 3er Fliegenrute an ein privates Gewässer im Berner Oberland und erlebte eine sensationelle Fischerei für diese Jahreszeit auf einer Höhe knapp unter der Baumgrenze angekommen, hatte es auf der Schattenseite schon noch etwas Schnee... ...aber das schien die Beisslust der Saiblinge und dieses wunderschönen Fariobocks nicht zu stören... Ein Traumtag in den Bergen, und für eine Weile fast mein letzter ganztägiger Ausflug, den ich mir leisten konnte. Ein zwei Tage im April lagen schon noch drin zum Glück. Danach brach leider wieder eine Kältephase ein, an die ihr euch sicher auch noch erinnern könnt... Schnee, Spätfrost, riesige Frostschäden in der Landwirtschaft und die Aktivität der Fische wieder zurück auf Winterlaune. In der Zeit war nicht viel zu machen. Danach wäre es sicher wieder toll geworden, aber ich hatte leider keine Zeit mehr. Es begann eine recht stressige Zeit, die bis Ende Juni andauerte, mit Prüfungen etc. Die einzigen "freien" Tage am Wasser waren Guidings. Doch jetzt sind die Prüfungen endlich durch, ich bin ich wieder voll dran und der nächste Bericht kommt bald Petri allerseits!
  17. 6 points
    Im Kanton Bern ist sicherlich nicht alles optimal, aber so arg ist die Lage nicht. Es ist einmal mehr einfach, den Zweihänder auszupacken und darauf loszuschlagen. Nützen tut es leider nichts und zeugt einzig von einer engsichtigen Perspektive. Das ist aber bei uns Fischern nichts neues. Nur ganz kurz: Der Kanton Bern kennt in der Fischerei das Regal-, Pacht- und Privatsystem. Es gibt einen gesetzlichen Auftrag, der voraussetzt, eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten. Nun kann man natürlich über 22cm Schonmasse im Bergbach diskutieren und mit Eawag-Studien protzen. Fakt ist aber - und die Schonmasse wurden so angesetzt - dass eine nachhaltige Fischerei (bei einheimischen Arten) voraussetzt, dass der Fisch vor der Entnahme mindestens einmal ablaichen kann. Selbstverständlich ist dies, wie Hans richtig beschreibt, eine theoretische Angelegenheit und wird - zum Glück - nicht für alle über 40 Fliessgewässer pro Abschnitt separat geregelt. Ich möchte das Gepoltere sehen, wenn das FI mit einem 500 Seiten-Reglement aufkreuzen würde. Das wichtigste und vielleicht auch traurigste an der ganzen Angelegenheit - und das wird nahezu immer ausgeblendet - ist, dass die Fischerei eine politische Angegelenheit ist. Das FI im Kanton Bern ist in einer Direktion angegliedert, wo sie nur eine kleine Nebenrolle spielt und sich beinahe jährlich dem Spardruck beugen muss. Unsere kantonalen Anliegen werden vom grossen Rat behandelt; und da die Fischerei wie auch im nationalen Parlament eine höchstens marginale Bedeutung hat, sind Anliegen weder einfach zu platzieren noch durchzusetzen. Summa summarum, für alle Weltverbesserer und notorischen PC-Querulanten: Aktiv werden, den Vereinen und Verbänden beitreten und dort mitmischen. Diese nehmen gerne Hilfe und Unterstützung von cleveren jungen Fischerinnen und Fischern an. Oder politisch aktiv werden. Das FI für alles verantwortlich zu machen ist etwa ähnlich kurzsichtig wie aus einem Schneiderabend auf den Zustand des Gewässers schliessen zu wollen: Nachvollziehbar aber dumm.
  18. 6 points
    Heute einen Kurztripp 1.5std mit Freundin auf den Bielersee gemacht. Resultat, neuer PB zum dritten 46cm Egli vorher nachher
  19. 6 points
    Danke @grischafario! Auch gestern konnte ich mich noch kurz abseilen, obwohl ich nicht sicher war, ob das F-Wort an diesem Tag gut ankommt (Muttertag!) Nach einigen kleineren Forellen biss dann im letzten Abendrot noch eine eher schlanke 47er, die dann auch mit nach Hause durfte...
  20. 5 points
    Jaja, wir verkaufen unseren Plastikmüll zur Entsorgung an die Entwicklungsländer und beschweren uns dann über das viele Plastik bei denen... @Perikles so recht werde ich nicht schlau aus dem was du schreibst: So wie du es beschreibst, verhältst du dich absolut vorbildlich... die Welt wäre eine bessere, wenn viele so denken würden wie du. Dennoch bestehst du aus irgendeinem Grund auf diese "Leck-mich-am-Arsch-Attitüde"... das passt irgendwie nicht zusammen? Du lebst bzgl. Co2, Plastikverbrauch usw. offenbar genau das vor, wovon sich andere ein Scheibchen abschneiden könnten und sollten. Und auch wenn du keinen Bock hast, damit "hausieren" zu gehen, wäre das genau der Punkt, an dem du einen Stein ins Rollen bringen kannst: Die Politiker werden dann auch endlich aktiv, wenn sie merken, dass die Masse der Wähler den Wunsch hat, etwas zu ändern, und auch gesetzlich zu verankern, ich persönlich hab da keinen Bock lockerzulassen und zu kapitulieren, nur weil der Erfolg möglicherweise etwas Zeit braucht... Politiker stellen ihr Fähnchen in den Wind, da braucht man sich keine Illusionen machen... nicht die Politiker ändern das Verhalten der Menschen, nein, wir ändern das Verhalten der Politiker. Wenn die merken, dass sie bei den Wählern punkten können indem sie z.B. den Landwirten die unsäglichen Mais-Monokulturen, Gentechnik usw. verbieten, dann werden sie das tun. So geschehen beim Fracking. Und wir werden die Politiker zum Umdenken kriegen, wenn wir dranbleiben... Und dass alle Menschen gleich intelligent sind, ist leider falsch. Biologisch gesehen haben wir die gleiche "Grundausstattung", aber viele Dinge haben darauf Einfluss wie sich das dann im Alltag äußert. Bzgl. Umweltschutz ist aber nicht die Intelligenz ausschlaggebend, sondern die Bildung. Vor 50 Jahren wussten wir auch Vieles noch nicht, waren aber genauso "gescheit". Und dass wir uns mit diesen Fragen beschäftigen können, hat auch damit zu tun, dass wir nicht um unsere Existenz kämpfen müssen... Wenn jemand nicht weiß wo er am nächsten Tag was zu Essen herkriegt, kümmert ihn die Plastiktüte im Straßengraben nicht. Wir haben nur die Chance, über Bildung und eine sichere Grundversorgung in den Entwicklungsländern die Bremse zu ziehen. ...aber nun haben wir uns schon wieder weit vom Thema entfernt... wie oft wurde dieser Thread nun schon neu abgetrennt?
  21. 5 points
    Jemand der nichtmal in der Lage ist, das Bisschen für die Umwelt zu tun das in seiner Macht steht, braucht sich nicht über andere mockieren. Andere Staaten in Afrika und Asien sind in mancherlei Hinsicht übrigens deutlich weiter als wir, und bevor du China und andere Länder verteufelst solltest du erstmal die Fakten checken: China bans plastic bags Deutschland steht sich bei solchen Massnahmen mit seiner Bürokratie selbst im Weg.
  22. 4 points
    Und bei der nächsten Wahl wird dann der Politiker gewählt, der die im Volk am weitesten verbreitete Meinung Vertritt. Heisst noch nicht, dass das auch immer die sinnvollste Meinung ist, aber das wäre dann wohl wieder ein neues Off topic Thema... Wenn jedem einfach alles Egal wäre, dann würde doch einiges anders anders aussehen. Daher versuche auch ich meinen kleinen Beitrag zum Umweltschutz beizutragen. Vollständig gelingt das gewiss nicht. Ich möchte fast behaupten, dass es kaum mehr möglich ist zu 100% nachhaltig zu leben. Als Retter der Welt braucht man sich daher nicht gleich fühlen wenn man gerade mal eine Plastiktüte gespart oder eine Madendose vom Ufer entfernt hat, da gebe ich Perikles schon recht. Ein gutes Gefühl gibt es mir persönlich aber trotzdem.
  23. 4 points
    Genau mit dieser Einstellung Perikles, kommen wir nirgends hin. Irgendwo muss mal ein Anfang gemacht werden. Auch wenn es ein Tropfen auf den heissen Stein ist, so setzt doch jeder Anfang auch ein Zeichen
  24. 4 points
    Am Wochenende ging es in diesem Jahr das erste mal auf Friedfisch, drei Schleien und ein kleiner Wels gab es.
  25. 4 points
    Hier ein Video wie man ein Hecht grätenfrei filetieren kann, ohne die Filets zu zerschneiden
  26. 4 points
    49cm 1,1 kg keine angst ist ein satzfisch...
  27. 4 points
    Danke für die Antwort. Grundsätzlich einverstanden, allerdings würde ich das Moratorium - wie Wasabi - auch nicht als Fehler einschätzen. Zudem müssen wir aufpassen, dass wir keine Korrelation herstellen, wo keine herrscht. Es war vor dem Moratorium klar, dass der damals angehende Jahrgang der Aeschen sehr stark werden würde. Dies wäre mindestens in kurzfristiger Hinsicht auch so geworden, auch wenn weitergefischt geworden wäre. Aber ja, innerhalb der drei Jahre haben sich die Bestände in vielen Regionen erholt. Spannend finde ich auch, dass ihr effektiv davon ausgeht, dass sich die Aeschenbestande mit den neuen Bestimmungen (langsam) erholen. Das glaube ich nämlich nicht. Dass es Fluktuationen bei den Beständen und Erträgen gibt, beispielsweise aufgrund von Frühlingshochwassern, war schon immer so. Ich denke, dass wir uns auch in Zukunft auf dem aktuellen sehr tiefen Niveau bewegen werden. Was anderes: Was ist denn z.B. mit dem Gebiet Schadau am Thunersee? Vor 25 Jahren haben wir dort mit der Fliege eine 45cm Aesche nach der anderen herausgeholt. Jahr für Jahr. Dann wurde der Kanal gesperrt, dann wurde - das sind wohl jetzt seit circa 10 Jahren - das ganze Gebiet für Aeschen und die ganze Fischerei gesperrt. Und was ist mit dem Bestand? Beim Aeschenlaichfischfang haben sie heuer kein einziges Weibchen gefangen. Das hat es noch nie gegeben. Und dies trotz zehn jährigem Angelverbot in einem ehemals Aeschenlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Ich denke, die Thematik ist zu komplex um pauschale Aussagen in Richtung "das und das bringt etwas" zu machen. Was bei den Aeschen etwas bringt, muss bei den Bafos nichts bringen und umgekehrt. Wahrscheinlich sind mehrere kleine Schritte in die richtige Richtung notwendig und förderlich; dass sich die Bestände davon erholen, ist aber alles andere als sicher. Schliesslich sind wir als Angelfischer doch nur ein - teilweise sicherlich grösserer - Einflussfaktor auf ein Gewässer und seine Bewohner.
  28. 4 points
    Ich will das auch nicht. Eine Verkomplizierung ist auf jeden Fall zu verhindern. Für jedes Gewässer separat wäre nie meine Idee gewesen, da würde kein Mensch mehr durchblicken. Aber solche Regelungen lassen sich gut verallgemeinern und sind so alles andere als kompliziert und überregulierend. Eine Mindesthakengrösse würde jedem Gewässer gut tun, dasselbe gilt für ein Einzelhaken-Gebot, oder für ein Watverbot am Anfang der Saison. Man könnte fast jede meiner Ideen im Reglement in einem einzigen Satz formulieren... Schonfenster/höhere Mindestmasse: Hier gibt es ja schon jetzt Unterschiede von Gewässer zu Gewässer. Einfach die bestehenden Zahlen im Reglement ersetzen durch die neuen Zahlen, et voilà Mindesthakengrösse für Naturköder (gibt es z.B. im Kanton Tessin schon seit Jahren): Man könnte z.B. schreiben... "In allen Fliessgewässern mit vorwiegendem Edelfischbestand sind für die Angelei mit Naturködern Hakengrössen von mindestens {XY} zu verwenden". Einzelhaken-Vorschrift (vielerorts im Ausland schon ganz normal, auch immer mehr Vereine führen das ein): Man könnte z.B. schreiben: "In allen Fliessgewässern mit vorwiegendem Edelfischbestand ist der Einsatz von Drillingshaken bis zu einer Köderlänge von {XY cm} verboten, jede Anbissstelle muss bis zu dieser Köderlänge mit einem Einzelhaken versehen sein." Watverbot (Z.B. im Kt. Jura und im Basel-Land gegeben): Man könnte z.B. schreiben: "In allen Fliessgewässern mit vorwiegendem Edelfischbestand gilt für den Zeitraum vom 16. März bis {XY} ein Watverbot, die benetzte Oberfläche darf während dieses Zeitraumes nicht betreten werden." Wie du siehst, so überreguliert ist das doch gar nicht und es gibt auch für alle meine Ideen schon Beispiele, wo es erfolgreich angewendet wird Was du über die fischereilichen Möglichkeiten im Kanton Bern schreibst, kann ich absolut unterschreiben, die sind sensationell! Wenn sich nun dank fortschrittlicheren Regelungen auch noch die Fischbestände etwas verbessern, wäre das doch nur umso begrüssenswerter?
  29. 4 points
    @nicithefisher Erstmals Danke für deine Antworten, finde es toll wie du dich für die Fischerei und vor allem für die Fische einsetzt! Im Grundsatz sind wir uns ja einig, auch wenn ich wie Dickbait einige Punkte anders sehe, vor allem das Fangmindestmass. Aber so entstehen interessante Diskussionen, welche mit dir auf einer sachlichen und nicht nur emotionalen Ebene geführt werden kann. Ich fische seit meiner Kindheit und habe seit Jahren in zwei Kantonen das Patent, bin in einem Verein welcher auch mehrere Bergbäche hat und kann auch ab und zu bei Bekannten in Privaten Gewässern meiner Leidenschaft nachgehen. Ich war dieses Jahr schon in über 20 Bächen unterwegs und glaube, dass ich da auch einiges an Erfahrung habe. Bin übrigens noch nicht Rentner, sondern knapp 40gi. Bin halt viel am Bach, auch unter Woche am Abend mal noch kurz für eine - zwei Stunden. Das in Vereins- und Privaten Pachtgewässer der Fischbestand anders ist, ist ausser Zweifel, aber das war schon vor 20-25 Jahren so. Der Befischungsdruck ist einfach ein ganz anderer in Patentgewässer. Daher meine Aussage über den Bestand in Patentgewässern, der wird aber auch nie so gut sein wie in Privaten Ich bin vor allem anfangs Jahr auch mit Naturköder unterwegs, da es im Frühling einfach der beste Köder ist und man auch VIEL weniger untermassige fängt. Fische auch mit der Fliege und Wobbler / Löffeli. Mit der Hakengrösse und Drilinge bin ich ganz deiner Meinung, fische nur mit Einzelhaken. Gebe ich dir recht, ich Entnehme definitiv nie so viel wie ich könnte, aber da ich doch sehr viel am Bach bin, kommen da bis ende Jahr auch einige Fische auf den Teller. Habe auch keine Probleme beim releasen einer 30+, da ich wie du scheinbar auch die Wichtigkeit dieser Tiere schätzte. Gebe auch zu, dass ich dies in Patentgewässer eher nur ende Saison mache, da ich hoffe das sie die Saison überlebt und ablaichen können. Und da ist halt schon wieder der grosse Unterschied zwischen Vereins/Privat und Pattentgewässer. Deshalb wäre ich auch für ein Fangfenster. Die Suld kenne ich nicht so gut, bin eher selten da. Aber Chirel, Fildrich und Narrenbach kenne ich bestens, da in meiner Nähe und für einen kurz Tripp abends für mich bestens geeignet. Und seit dem grossen Hochwasser hat sich der Bestand sicher sehr gut erholt, und es hat viele Fische von klein bis gross. Das meine ich mit gutem Bestand. Logisch gibt es Bäche welche da eher problematisch sind, aber sicher nicht alle. Und doch, der Befischungsdruck und die rücksichtsvolle Entnahme ist in der Suld sicher anders als in deinem/eurem gepachteten oberen Teil. Du schreibst ja selber, dass sich der Bestand etwas erholt hat. Weiss auch nicht wie die Hochwasser Situation in der Suld ist, aber meiner Meinung nach geht die meiste Brut / Eier bei Winterlichen Hochwasser in den Bächen verloren, ist auch gut möglich das es im oberen Teil dies bezüglich besser ist. Und mit dem Klimawandel wird das wohl auch nicht besser in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten. In unseren Vereinsgewässern gibt's auch Bäche, welche da einfach anfälliger sind wie andere. Und das ist sicher ein sehr wichtiger Punkt mit der Naturverleichung und somit mit dem Bestand. Und es werden definitiv nicht alle Bafos in den Bergbächen "sehr" gross, es gibt langsam wachsende und schneller wachsende, da gibt es auch zig Studien dazu (z.B. mein Link beim ersten Post) Finde es auch bemerkenswert, dass du im Winter-Herbst "deine Bafos" beim laichen beobachtest, coole sache mache ich ab und an auch. Dann weiss man auch wie eine Laichgrube aussieht und wo man im Frühling mit den Watstiefeln nichts zu suchen hat, ist auch ein Punkt wo ich dir völlig recht gebe. Viele Fischer wissen da wohl noch zu wenig Bescheid, ob es gleich ein Verbot sein muss, oder man vom FI besser Informieren muss/soll, keine Ahnung... Ich persönlich habe einfach mühe mit Leuten die per se alles Verbieten wollen, wie Bergbäche gehören eh zu, was willst du da in der Kinderstube usw. Eine 20 Bafo im Bergbach ist ca. gleich alt wie eine 30er in der Aare, also nix Kindersube. Und ich habe an einem 26er Förndli im Bergbach genauso viel Freude (wenn nicht mehr, da oft auch mit Fussmarsch und Kletterei verbunden) wie einer in der Aare mit einem 40er lg Hans @WASABI Sorry habe ich/wir deinen doch sehr interessanten Thread mit unseren Schonmass und Entnahme Spam vollgepostet....
  30. 4 points
    @Dural Ja , das habe ich mir doch schon gedacht, was du schreibst ist "tübisches Stammtisch Pinteplouderi gelaber". Es gibt diverse Studien in Forellenpuffs oder bei Seen mit Massigem Besatz. Und dann läufts ab wie ich schon vorher geschrieben habe. Wir reden hier aber über Bäche und vor allem Bergbäche. Ich lese sehr viel wenn es um Bafos geht, und wenn auch nur eine namhafte Studie diesbezüglich vorhanden wäre, ist diese sicher auch im WEB zu finden. Warum schreibst du dann so Sachen wie ??? Ja klar, wenn es einem nicht persönlich betrifft, kann man ja fordern und plaudern...Wie schon geschrieben, verstehe ich auch nicht wie man 15er Eglis über die Uferböschung ziehen kann. Dann hoffe ich doch sehr, dass die Seefo Fischerei verboten wird, die Fische verletzen sich ja im Drill....Siehst du auf was ich raus will? Ich fische selten im See, kenne aber die Problematik mit den Verletzungen...Betrifft mich ja nicht, daher sofort verbieten. Laut Gesetz machst du dich hier gerade strafbar... Wieso machst du es dann?? Sorry Dural, aber was du hier von dir gibst ist einfach nur
  31. 4 points
    An der Donau hab ich endlich mal eine schöne Barbe erwischt, bei uns gibts leider nicht so wahnsinnig viele, dazu ist die Donau hier noch einen Tick zu klein. Köder war eine Red Tag Goldkopfnymphe.
  32. 4 points
  33. 4 points
    Dagegen sind meine zwei Eglis mit 30 cm gerade klein.... Dafür vom Kajak aus gefangen.... Abborre
  34. 4 points
    War gestern auf heute erstmals auf der Frutt. Am Freitag konnten wir erst um 10 Uhr mit dem Auto rauf. Nachdem wir das Zimmer bezogen haben, wurde an der erstbesten Stelle mal ausgepackt und losgefischt. Konnte diverse Fehlbisse und kurze Drills weit draussen verbuchen, aber der Kescher blieb trocken. Erst als es Aktivitäten in Ufernähe gab, konnte ich mit Kleinstblinker eine 32er Rainbow fangen. Danach war tote Hose und ich zog los, um hungrige Fische zu finden. Bei einem Spot kam ein Fliegenfischer mit dem Fahrrad in meine Nähe und begann zu werfen. Nach paar Würfen sagte ging ich zu ihm rüber und sagte, dass er an meinem Spot probieren sollte, da dort ein Regenbögler stand, die keine Spinnköder wollte. Er sagte mir, dass an seinem Spot eine paarmal gestiegen ist, aber nicht wollte. Als wir die Spots getauscht haben (nur 20m auseinander), fing ich sofort eine 35er. Der Drill dürfte 2min gedauert haben, da ich nicht nur mit der leichten Ausrüstung gefischt hab und die Drillinge schnell aufbiegen konnten, sondern der Biss hinter dem Kraut war und ich die Forelle mühsam durchziehen musste Als ich weiterzog, fand ich einen Spot, wo nicht nur Regenbögler gestiegen sind, sondern auch Saiblinge bei fast allem nachgekommen sind. Ich habe bei den Saiblingen fast die Zähne ausgebissen und von Plastik über Blech, bis Gummi durchprobiert. Ich fing dann 2 weitere Regenbögler bis 36cm und einen Kanadier mit 46cm. Die Fotos von den Fischen sind nicht so gut gekommen. Am Samstag ging ich wieder auf die Suche nach den schönen Kanadiern und konnte hinter der Brücke einen Trupp Saibel und Kanadier am Boden nach Futter suchen sehen. Ich habe mein Glück bei denen versucht und konnte einen verhaften Muss wohl verwandt sein mit dem 46er von Freitag. War ebenfalls 46cm Danach lief nichts mehr. Das Wetter war schön und Horden von Touris sind durchspaziert und durchgeknallte Teenager/junge Erwachsene haben vom Fruttzügli gewunken und gegröhlt. Wir zogen uns dann zum Restaurant zurück, assen etwas und gingen dann nachhause.
  35. 3 points
    In was für einem Bereich arbeitest du denn? Ich sehe das Problem eher darin, dass Geräte künstlich schlechter gemacht werden damit sie auch wirklich nach ablauf der Garantie nicht mehr allzu lange halten und der Konsument ein neues kauft. Ein weiteres Problem sehe ich im Konsumverhalten eines grossen Teils der Bevölkerung. Die meisten haben garkein Interesse daran, dass z.B. ein Smartphone ewig hält, da ja eh das neuste Modell gleich her muss wenn es erscheint. Gleiches gilt für Kleidung und vieles weiteres. Schwierig finde ich auch, dass es teils recht schwer erkennbar ist wann hinter einem höheren Preis auch wirklich mehr Qualität steckt und wann man einfach einen überteuerten Preis für Markennamen, Trends etc. zahlt.
  36. 3 points
    Hallo Nicola Was die Natur so anstellt, wenn mal richtig Wasser kommt ist schon unglaublich, letzten Herbst auch erlebt an einem anderen Gewässer. Zum Glück da nicht mit diesen traurigen Folgen. Tut mir für Dich sehr leid, ich wünsche Dir, dass sich der Bestand während Deiner Pachtperiode wieder erholt und Du die Vorzüge eines Pachtgewässers noch nutzen kannst. Hier habe ich noch einen Beirag zum Thema: Letztes Wochenende, das Erste Foto entstand um 05:00, das zweite um 05:20 Uhr und das dritte nochmals 10 Minuten später LG Peter
  37. 3 points
    @Gumpenkoenig Bin auch der Meinung, dass jeder das möglichste tun soll Betreff Umweltschutz. Logisch soll jeder sein Abfall entsorgen, sei dies beim Fischen, Grillieren oder auch sonst. Wenn du in der Engstligen (unterhalb Adelboden, Talstation ist leider direkt am Bach) anfangs Saison fischen gehst, kannst du dir für eine halbe Schulklasse eine ganze Ski Ausrüstung zusammenstellen.....Was da jeden Frühling im Bach liegt, erstaunt mich doch immer wieder. Läuft das wirklich so bei euch in Deutschland? Kann ich mir kaum vorstellen. Elektroschrott ja OK, obwohl in der ganzen EU verboten, aber Plastikmüll zur Entsorgung in Entwicklungsländer verkaufen habe ich noch nie gehört. Bei uns in der CH haben die Kehrichtverbrennungsanlagen z.T. ja sogar zu wenig Müll. Da werden Tonnen Müll noch durch die halbe Schweiz gekarrt. Auch Altpapier wird verbrannt, welches die Bürger doch so schön Sammeln. Hast du wirklich schon mal ein Politiker gesehen, welcher sich ändert? Gibt's nicht in der Schweiz, das ganze kann nur bei/über Wahlen geändert werden. Aber bei einigen Punkten kann ich auch Perikles verstehen. Wieso werden die Fossilen Brennstoffe immer teurer für den Privaten, aber auf Kerosin gibt es null steuern. Man kann von Genf nach England für 50.- Fränkli fliegen, aber das Zugticket Bern-Genf kostet gegen CHF 100.- Die paar grössten Container-Schiffe verschmutzen die Welt mehr, weder alle Autos zusammen. Spielt aber keine Rolle, Hauptsache der kleine Bürger wird schön abgemolken mit Steuern und Klimarappen usw. Die ganze Sache mit dem Co2 ist eine riesige Geldmaschine für Vater Staat, und da habe ich mühe. Wenn nichts verdient werden kann, wird nichts geändert oder die Lobby ist zu gross. Das ist das Problem.
  38. 3 points
    Jetzt ist das eh so eine Sache mit dem Anfüttern. Nahrung haben die Karpfen genug. Besser ist es mit einer Köstlichkeit anzutanzen Habe dieses Wochenende am Freitag kleine Boilies, 10mm, in Flavour "Strawberry" (diese) Creme ein zwei Stunden ziehen lassen und die am nächsten Tag mit genommen. Habe direkt unter Bäumen mit viel Pflanzenwuchs gefischt und es ging sogar ein gutes Exemplar an den Haken. Zwar keine Bombe, aber immerhin etwas Hatte aber auch das Glück, dass es geregnet hat und einige Fische an die Oberfläche geschwommen sind. Vom weiten hat man dann hier und da was blubbern sehen.
  39. 3 points
    Ja, die Äschenbestände sind damals eingebrochen. Warum ich das als Beispiel bringe dafür, dass strengere Gesetze etwas bringen? Weil nicht die neue, kleinere Entnahmemenge sowie das höhere Schonmass daran schuld ist. Das alles wäre wunderbar! All das trat erst mit dem Ende des Moratoriums in Kraft. Oh nein, das Problem war das Moratorium selbst! Wohl der grösste Kapitalfehler, den ich in meinem noch jungen Alter erleben musste. Versteht mich nicht falsch, das Moratorium hat, wie Andreas auch geschrieben hat, im Äschenbestand wahre Wunder bewirkt. Aber leider nur, solange es das Moratorium gab. Kurz vor Ende des Moratorium hatte es mehr Äschen überall, als ich mir das je hätte vorstellen können. Es war wunderbar zum ansehen. Doch dann nahte das Ende des Moratoriums. Und deshalb war das Moratorium ein Fehler, weil es ein Ende hatte. Die Verlockung auf den grossen Fang war riesig und hat sich schweizweit herum gesprochen. Selbst das Petri Heil Magazin war so selten dämlich, in ihr Heft zu schreiben, dass in Bern nach drei Jahren Pause wieder auf Äschen gefischt werden darf. Und dann passierte es, man durfte wieder... ohne zu übertreiben, ich sah ganze Reisecars! Vereine von 30-40 Fischern aus einem Fribourger Verein liessen sich mit dem Bus bis ans Wasser fahren. In Bern und Thun herrschten Zustände wie in den Lachsflüssen Alaskas in der Nähe der Parkplätze. Man stand Meter an Meter. Das grosse Schlachten hat begonnen. Die Äschen nach drei Jahren ohne Beanglung leicht zu fangen. Und es kam wie es kommen musste, in dem Jahr der Wiedereröffnung (2011) wurden so viele Äschen gefangen, wie seit 7 Jahren nicht mehr. Seht euch dazu die Statistiken an, z.B. diese (in den Jahren 2008-2010 sind logischerweise gar keine Äschen verzeichnet wegen dem Moratorium). Es spricht Bände. Und im Jahr danach? Der erwartete totale Einbruch! Der riesige Ansturm der Fischer auf die Berner Äschen hat den Bestand vernichtet. Seit 2012 sind die Äschenfänge auf dem niedrigsten Niveau seit Messbeginn. Und sie beginnen sich nur sehr langsam zu erholen. Man hätte einfach nur die Regeln strenger machen müssen. Ohne Moratorium, ohne das grosse Schlachten. Dann hätte es seine Wirkung bestimmt nicht verfehlt, davon bin ich überzeugt. Wir werden es die nächsten Jahre sehen, wie viel das bringen wird, wenn die Äschen sich wieder erholen. Dafür muss aber auch dieses doofe, leicht zu kopierende Statistikblatt weg, sonst nützen alle Bemühungen der meisten korrekten Angler nichts, wenn einige wenige schwarze Schafe ein Blatt nach dem anderen Ausdrucken und die Äschen weiter dezimieren... Was das Statistik Blatt angeht, sind wir uns wohl alle einig. Es ist eine Katastrophe, so leicht wieder auszudrucken und zu anfällig auf Betrug. Ich traf Äschenfischer, die offen zugaben, die Statistik 3-4 mal neu Ausgefüllt zu haben und 60-80 Äschen entnommen zu haben im Jahr nach dem Moratorium. Es war ihnen sch... egal, man verheimlichte es nicht einmal. Eingeschickt wurde natürlich nur ein Blatt, insofern dürfte die Dunkelziffer des Peaks wahrscheinlich noch viel höher liegen. Aber hierzu habe ich gute Neuigkeiten. Ein Aufseher hat mir gesteckt, dass die Behörden diesen Missstand erkannt haben und bald wieder ein Büchlein wie früher verteilt wird. Das wird wohl auf die nächste oder übernächste Saison geändert (keine Gewähr!). PS: Ich habe gerade gesehen, die Statistik dieser Strecke ist noch deutlicher als die andere. Hier ist der Peak von 2011 noch stärker und hier ist erfreulicherweise auch schon im Ansatz eine Erholung des Bestands zu sehen, es scheint wieder zu steigen...
  40. 3 points
    @Dural Jeder soll doch fischen wo er will. Im Fluss, See, Bergsee oder halt in den Bächen und Bergbächen. Wenn Du den "Reiz 20erli über die Steine zu ziehen" nicht verstehen kannst, OK. Dann fische einfach dort nicht. Ich kann z.B. nicht verstehen wie man 15erli Egli über die Uferböschung ziehen kann. Und wenn bei Dir 50% der Forellen verenden welche Du fängst, solltest Du eh nicht auf die Bafo fischen... Und ich habe ja geschrieben, dass ich für grosse Muttertiere bin. Aber meiner Meinung nach sollte dies nicht über das Fangmindestmass geregelt werden, sonder über ein Entnahmeverbot der grossen Tiere. Was nützt es wenn das Schonmass von 22 auf 24cm angehoben wird in den Bächen? Nichts, denn die grossen Tiere werden genau so entnommen. Ein Entnahme Verbot ab 26-30cm je nach Gewässer oder ein Fangfenster in Bergbächen wäre da wohl sinnvoller um die Muttertier zu schützen. Aber das wollen ja viele Fischer auch nicht, weil sie meinen es kommt auf die Grösse an. (ist wie im normalen Leben)
  41. 3 points
    Alles klar, ohne hier länger werden zu wollen und den Thread zu zuspamen; ich sehe das etwas anders: Schonfenster/höhere Mindestmasse: Kaum positive Effekte, Verangelung etc. (z.B. siehe Aeschenmoratorium) Mindesthakengrösse für Naturköder: Kaum umsetzbar (z.B. Haftungsfrage, Tiemco Haken Gr.2 doppelt so gross wie Owner / müsste dann mit Schenkelabstand gelöst werden, adm. Aufwand?) Einzelhaken-Vorschrift: Kaum positive Effekte, siehe Seefo-Schleppen, Wobbler-Bachfischen etc. (zudem; Drillingshaken Länge XY; wer kontrolliert und verzeigt dann Jungfischer Köbi, der aus dem Paragraphen mit der Köderlänge nicht schlau wurde?) Watverbot: Umsetzbar, möglicherweise positive Effekte Ausser dem Watverbot führen in meinen Augen alle deine Ansätze zu einem massiven (administrativen) Mehraufwand und bringen - wenn überhaupt - nur geringe Verbesserungen. Fischen soll als Hobby attraktiv sein und bleiben, und nicht nur von Nerds wie uns betrieben werden dürfen. Zudem die Geschichte mit der Politik: Die Mittel sind begrenzt, eine Umsetzung verursacht massiven Aufwand. Das wiederum soll und darf keine Entschuldigung sein - die Initiative müsste aber von Seiten Verein/Verband kommen. Einig gehe ich selbstverständlich mit deinem letzten Satz, "...nun dank fortschrittlicheren Regelungen auch noch die Fischbestände etwas verbessern, wäre das doch nur umso begrüssenswerter?". Ob Einzelhakenpflicht und höhere Mindestmasse die geeigneten Mittel sind, wage ich aber stark zu bezweifeln.
  42. 3 points
    Das sollte kein persönlicher Angriff sein, ich kann deine Gedanken und Beweggründe gut verstehen. Nur, in meinen Augen: Mit dem Bezahlen und Mitgliedschaften von Vereinen ist - im Hinblick auf deine Ansprüche - zu wenig getan. Obwohl deine Absichten löblich und wohlwollend sind. Die Umsetzung deiner Ideen führt zu einer massiven Überregulierung: du willst allen ernstes für jedes Gewässer separate Entnahmefenster, Watverbote, Hakengrössen usw. definieren. Ich möchte das auf keinen Fall. Bitte hör auf, von Mindesthakengrössen und Einzelhakenpflicht zu reden. Sind wir ehrlich: das einzige, das den Fischbestand schont - im Hinblick auf Angelfischer - ist nicht zu fischen. Alles andere ist bestensfalls Schönfärberei - bei hohem Befischungsdruck nützen diese Massnahmen nichts. Ganz zu schweigen, dass sie ohnehin nicht umsetzbar sind. Schonstrecken könnten wiederum, mindestens zeitweise, etwas bringen. Zusammengefasst für den Kanton Bern ergeben deine Ansprüche ein Bild, das sich vom Regalsystem verabschieden muss. Dann kannst du aber nicht mehr für läppische 200.- in knapp 50 Gewässern, vom Mittellandsee über den Voralpenbach bis zum alpinen Bergsee fischen. Das Schöne in Bern finde ich, dass du ja die Wahl hast: pachte ein Gewässer, hege und schone darin die Fische wie du willst und sei der einzige, der darin fischt. Oder du akzeptierst halt - wie ich es mache - einen hohen Befischungsdruck und schätzt im Gegenzug die Vielfalt und Möglichkeiten, mit einem Patent in einem so grossen Kanton fischen zu dürfen. Und zwar ohne Göttisein oder sonstigen Quatsch.
  43. 3 points
    Auch wenn ich wie gesagt deine Absichten verstehe und gut finde; wieso kommst du ausgerechnet mit dem Beispiel der Aeschen? Denn genau da hat man gesehen, dass eine Drosselung der Entnahmemenge und eine Erhöhung des Fangmindestmasses nichts, aber wirklich überhaupt nichts gebracht hat. Die Erträge sind im Keller, von einer Erholung kann nach dem Moratorium nicht im geringsten gesprochen werden. Im besten Fall hat eine kleine Umverteilung stattgefunden, es fangen wohl einige Fischer ein paar Aeschen mehr, die vorher von einer Handvoll guter Aeschenfischer zusätzlich gefangen wurde. Zudem: Gerade bei den Aeschen; bei Gott kein schwieriger Fisch zum Fangen - nach den 20 Stück druckst du dir eine neue Statistik aus. Wenn es blöde geht, wirst du pro Saison einmal kontrolliert, aber auch nur auf vielbefischten Strecken. Wie wäre es wohl oben im Rebloch oder in Hinterfoltigen an der Quelle der Suld? Natürlich kannst du jetzt zurecht entgegnen, man soll mehr Kontrollen machen, wobei wir wieder beim politischen und finanziellen Problem sind. Aber ja, die Diskussion lässt sich wohl endlos führen, und zu einem zufriedenstellenden Schluss kommt man kaum.
  44. 3 points
    @WASABI, am liebsten mehrere Schuppen mittig, leicht oberhalb der Seitenlinie, mit Wasser und Zahnbürste geputzt und unter Gewicht flach gepresst und getrocknet. Wenn ich nicht weiter komme, dann habe ich da ein paar Leute zur Hand die sehr gut mit dem Mik umgehen können (z.B. ein Biologie Lehrer der auch Mik Kurse macht). Gruss Mötti
  45. 2 points
    Danke Peter, ich hoffe es auch Schöne Fotos von dir! Warst mit dem Zelt oben nehme ich an bei den Uhrzeiten? Ging was? Nächste Woche habe ich meinen Helfereinsatz, wir müssen Elritzen da hoch schleppen Das wird anstrengend...
  46. 2 points
    Unser Toller wird ein richtiger "Fischer" oft sitzt er neben mir und wartet was als nächstes raus kommt
  47. 2 points
    Das ist ja das Problem, früher ging man davon aus das die Fische sobald sie Laichreif sind gleich erfolgreich am Laichgeschäft teilnehmen, heute weis man das dies so nicht stimmt. Das Schonmass hat mehr Schaden angerichtet als es was genützt hätte, davon bin ich überzeugt. Das natürliche Gleichgewicht in den Beständen kann so gar nicht mehr stimmen und man züchtet die Fische klein, die schnellwüchsigen Fische werden benachteiligt, die langsam wachsenden werden belohnt. Um den erst Gedanke von einmal Laichen wirklich zu unterstützen müssten so einige Schonmasse deutlich nach oben hin angepasst werden. Das einzig sinnvolle ist eine Regulierung der Fänge für sich, aber mir ist auch klar das wir das bei uns sehr wahrscheinlich nie sehen werden (zu umständlich, zu viele Gegner) wobei die Gegner der tieferen Fangmengen früher oder später so wie so den kürzeren ziehen werden, den die werden kommen. Die Westschweiz macht es vor mit zb. 30Stk. Seeforellen im Jahr.
  48. 2 points
    Woher nimmst du diese Zahl. Einfach eine Schätzung deinerseits oder wissenschaflich belegt? (Soll jetzt keine anmache sein oder so, nimmt mich einfach Wunder)
  49. 2 points
    Habe mir heute noch beim ortsansässigen Tackle Dealer in Wädenswil eine Favorite Synapse 702ml geholt. Wunderhübsches Rütchen mit ordentlich Zupf auf der Gitarre und trotzdem sehr sensitiv und "gefühlsecht" Mit 85 Gramm auch nicht zu schwer und sehr, sehr schön verarbeitet. Die bis 16 Gramm Wurfgewicht werden sie wohl mehrheitlich mit kleinen Wobblern beschäftigen. Preislich liegt die Rute im oberen Mittelfeld, braucht sich aber vor den ganz teuren Ruten nicht zu verstecken. - Dazu habe ich mir noch eine 150M Spule der orangenen Sunline Super PE 8 Braid 6 lbs gekauft. Der erste Eindruck ist auch da hervorragend und wenn sie die Performance eine Weile hält, wird es wohl meine neue Lieblingsschnur. Grüsse Kurt
  50. 2 points
    Heute Nachmittag waren wir auf dem See zum Fischen. Einen Schwarzbarsch habe ich leider nicht erwischt, dafür einen schönen Hecht. Gemessen habe ich ihn nicht; ich wollte ihm diese Strapaze ersparen! Es könnte mein erster Meter-Hecht gewesen sein :-) Grüsse aus Spanien basstime-cijara.com