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  1. 8 points
    Sorry lange nichts mehr von mir hören lassen. Hat sich einiges getan in der letzen Zeit! Ich war sehr viel unterwegs und hatte gute und auch schlechte Zeiten! Das Hobby Angeln, speziell das Karpfenangeln ist halt schon eine intensive Vorbereitungszeit und man muss am Boilie bleiben Hier sind ein paar Fische und Impressionen von den Trips
  2. 7 points
    Der Egli hat für mich neben dem fischereilichen auch einen kulinarischen Reiz. Wenn die Grösse passt und die Fische am gleichen Abend von uns gegessen werden, habe ich keine Mühe damit Eglis zu entnehmen. Allerdings entnehme ich nur das, was gleichentags gegessen wird. Für die Tiefkühltruhe fische ich nie. Das empfinde ich als völlig normalen Vorgang und habe weder Hemmungen noch ein schlechtes Gewissen, die Fische schnell in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Mühe habe ich damit wenn Kollegen alles abschöpfen, was nicht bei drei aus dem Wasser ist. Leute die mehrere Hundert Egli pro Jahr auf der Karte haben, kann ich jedenfalls nicht bewundern. Bei den Hechten sieht es so aus, dass ich in der Regel nur das entnehme, was ich als verangelt einschätze. Die Hechte mit ihren grossen Futterluken haben den Köder hin und wieder richtig tief und wenn die Kiemenbögen schon bei der Landung gerissen sind und der Fisch blutet, setzte ich ihn sicher nicht zurück. Das hält sich aber im kleinen Rahmen. Letztes Jahr waren es zwei Hechte und dieses Jahr bis jetzt einer. Entnahme gehört für mich zum Fischen, genauso wie es eben immer wieder Fische gibt, die man nicht mit gutem Gewissen zurücksetzen kann. Gruss Kurt
  3. 7 points
    @grischafario: Ja, freue mich grossartig auf unseren nächsten Ausflug im Grischaland. Und ja, du hast recht, ich ziehe in der Regel mit der Gerte los, um auch den einen oder anderen Fisch zu entnehmen. Ausser in Andorra, da habe ich erstmals vorsätzlich C&R betrieben. Dort habe ich mir eine Tagesberechtigung für die Befischung einer "No Kill" Strecke an der "Valira del Nord" besorgt. übrigens ein interessantes System, welches die Andorraner da für ihre Gewässer ausgedacht haben. Man löst eine Berechtigung für 6.90Euro, dann zusätzlich für die Art der Nutzung. Sprich, ich will No Kill-Strecken befischen und keinen Fisch entnehmen, macht 3,85Euro zusätzlich für die Strecke. Wer Fisch entnehmen will, bezahlt zusätzlich für die Entnahme. Dann gibt's noch Seen mit Besatz, wo mehr entnommen werden darf, entsprechend höher ist dann der Obolus für den Staat. Aber eigentlich will ich mich nicht über das Patentsystem der Andorraner ausschreiben... Bereits als ich am Vorabend den Bach um den Camping herum etwas stalkte, wurde mir klar, dass dieser Bach Überraschungen für mich bereithalten wird. Das Wissen darüber, dass die Bäche eine autochthone Fario-Familie beherbergen soll, steigerte den Thrill zusätzlich. Entsprechend stieg ich morgens leicht fröstelnd und mit grossen Erwartungen in das Gewässer, welches gleich neben unserem Zelt durchrauschte. Hier die Einstiegsstelle gleich oberhalb des Campings. Etwas viel Botanik, aber sollte gehen. Morgens fischte ich noch mit der Nymphe und konnte relativ schnell entschneidern. Das kleine Fischlein lag vor mir im Kescher und ich konnte mich kaum satt sehen an dieser schönen Zeichnung. Die jungen Fische wirkten irgendwie gedrungener/bulliger als unsere BaFos. Als bräuchte ich den Vergleich zwischen der uns bekannten Fario und der schönen Andorranerin, konnte ich keine paar Würfe später eine "normale" Fario in ähnlicher Grösse keschern. Vergleicht selbst: Wusste gar nicht, dass diese beiden Ausprägungen derselben Art nebeneinander im selben Gewässer vorkommen. Nach dieser Action wechselte ich auf die Trockenfliege. Schliesslich wollte ich den Fisch des Tages dann doch klassisch aus dem Gewässer kitzeln. Und hier zeigte mir dann das Gewässer erstmals sein Potenzial. Ich schlich mich von unten an diese tiefe Stelle an und platzierte meine geliebte Royal Wolff etwa in der Mitte des tiefsten Bereichs am Rande der Hauptströmung. Noch während ich mir überlegte, wie optimal dieser Wurf jetzt gewesen sei, löst sich vom Grund ein Schatten und steigt langsam zu meiner Fliege auf, bleibt knapp darunter stehen, treibt kurz mit und verschwindet dann wieder zwischen den Steinen am Grund. Ich stehe mit offenem Mund und alten Trekkingschuhen im kalten Wasser, bin schlicht paralysiert. Das wäre meine grösste Forelle auf Trockenfliege gewesen. Dass sich solche Szenen im Laufe des Tages aneinanderreihen werden, ahne ich in diesem Moment noch nicht. Also setze ich mich erstmal zitternd auf einen Stein am Ufer und wechsle mit klammen Fingern das Muster. Anschliessend werfe ich den Zug noch mehrmals an, zum Teil mit für mich echt präzisen Würfen, aber nichts tut sich mehr. Merda, wie die Andorraner mit ihrer Mischung aus Französisch, Katalanisch und Spanisch zu sagen pflegen. Etwas weiter flussaufwärts, zieht meine Rehhaar-Sedge, immerhin war die Wahl der Fliege nicht total abwegig. Dieser Fisch, Nr. 3 von 8 im Kescher, soll an diesem Tag dann auch mein grösster Fang sein. Abermals versetzt mich die Zeichnung dieser Fische in einen Zustand der Demut. Die Punkte auf der Flanke eng aneinander geschmiegt wie in einem Mosaik, dazu hinterlegt mit einer Schattierung wie wir sie von Jungfischen kennen. Dazu ein Perlmutt-schillernder Fleck hinter dem Auge. Wie schön ist dieses Geschöpf, was sind wir Menschen für Wichte mit unseren banalen Erfindungen und primitiven Zeitvertrieben im Angesicht solcher Schöpfungen der Natur... Da ich Fische in aufsteigender Grösse fotografiere, gibt es von den restlichen Fischen keine Bilder mehr. Schonend wurden diese im Wasser abgehakt und ziehen gelassen. Es bereitet mir Freude zu sehen, dass meine bescheidenen Erfahrungen und Fähigkeiten mich auch im kleinen Pyrenäenstaat zu Fisch bringen. Den Kapitalen schien mein Spiel aber zu durchschaubar. Sie drehten den Spiess um, indem sie mich narrten. Zuerst versuchte ich es mit einem längeren Vorfach, dann mit einem dünneren, dann mit allen möglichen Fliegenmustern, grossen, kleinen, Käfern, Ameisen was immer mein Dose hergab. Das Resultat war dasselbe, die Grossen interessierten sich bestenfalls für die Fliege, durchbrachen dabei zT. sogar die Oberfläche, durchschauten den Fake und verschwanden wieder. Die Campingplatzforelle zum Beispiel, gleich hinter dem Klohäuschen, konnte ich in der Folge des Tages vier (!) mal zum Steigen animieren, genommen wurde nichts. In meinem Flyfi-Portfeuille wird dies als "No Kill"-Effekt abgespeichert werden. Ich nehme an, dass diese Fische schon mehrmals negative Erfahrungen mit Anflugnahrung machten und deshalb nicht mehr jedem Dorftrampel auf den Leim kriechen. Wer behauptet, Fische seien nicht lernfähig, der muss mich mit Beweisen überzeugen und Studien über das Erinnerungsvermögen von Goldfischen werden dazu nicht zugelassen. Horst
  4. 6 points
    Nun liebes Tagebuch, hier ein paar Gedanken über den Umgang von uns Menschen mit unseren Gewässern… Die letzten Monate habe ich mehrere fliessende Patentgewässer meines Kantons mit der Fliege befischt. Dabei bin ich ins Grübeln gekommen, bezüglich Gewässerstruktur/-Zustand, Bestand und dem Einfluss von uns Fischern. Da gab es super natürlich anmutende Gewässerabschnitte fernab von Strassen, schluchtig und wild, in welchen ich kaum Insektenlarven geschweige denn Fischaktivität ausmachen konnte. Evtl. liegt es ja an der Ebene oberhalb, welche landwirtschaftlich intensiv bewirtschaftet wird. Das Gewässer gleich «um die Ecke» ist arg verbaut, wird von der Landwirtschaft kaum tangiert und der Zugang ist eher schwierig und mühsam. Siehe da, hier hat es Köcherfliegen am Laufmeter und es hat Fische. Und an praktisch allen Gewässern trifft man früher oder später auf eine Fassung, welche der Energiegewinnung dient… Andere Strecken, gleich neben der Strasse, weisen eine natürliche Struktur auf, sind kaum verbaut und darin wimmelt es von Kleinforellen. Exemplare oberhalb des Schonmasses fehlen aber weitgehend. Hier durfte ich auch vereinzelt verhakte Fische finden, welche angespült wurden… Den Wurm schön tief im Rachen, das Vorfach vorschriftsgemäss abgeschnitten. Eine Eigenschaft hatten die Bestände aller Gewässer gemeinsam: Irgendwann begann ich zu messen und musste feststellen, dass die grössten Fische fast alle knapp unterhalb des Schonmasses lagen. Ich konnte auch vereinzelt massige Exemplare fangen. Meine persönliche Statistik zeigte aber Verhältnisse von 7:1 bis 13:1. Wobei ich mich selbst an der Nase nehmen muss, da die Fliege nicht die selektivste aller Angelmethoden darstellt. Mit zB. Gummis am Chebu ist die selektive Befischung der grösseren Exemplare sicher einfacher. Dafür halte ich die Fliege für am schonendsten. Zurück zu den Massen… Es war signifikant: liegt das Schonmass bei 28cm, konnte ich Fische bis 27.5cm fangen, lag das Schonmass bei 24cm, stoppte das Massband bei 23,8cm und bei einem Schonmass von 22cm stoppte das Massband meist bei… Genau. Die wenigen Fische mit Fangmass waren eher Ausnahmeerscheinungen. Natürlich kann man mit der natürlichen Altersstruktur argumentieren, ersichtlich ist, dass die Pyramide beim Schonmass stoppt, darüber ist weitgehend Leere. Wobei das eine oder andere Gewässer eine Überraschung bereithielt. So war ich zB. nach mehrmaligem Drill von untermassigen Forellen nicht bereit, einen Fisch um die 40cm aus der Hauptströmung zu dirigieren. Der Fisch konnte sich mit Kapriolen sauber aushängen. Dabei handelt es sich, in meinem Erfahrungsschatz, um Ausnahmen und hoffentlich halten sich seine erlittenen Verletzungen in Grenzen. Das Ganze lässt mich grübeln, weil… 1. Wenn ich an solchen Gewässern fische, bewege ich mich am Rande der Illegalität. Meine Angelei ist nämlich vorsätzlich und mit dem Wissen, dass ich mit grosser Wahrscheinlichkeit kaum Massfische fangen werde, betreibe ich doch aus juristischer Sicht vorsätzlich Catch & Release 2. Die letzten ca. 150 Jahre Ingenieurswissenschaften, Agrartechnologie/ -Chemie, Demographie inkl. Energieverbrauch haben uns Menschen mehr Futter auf den Teller und Sicherheit vor Hochwassern beschert. Sie hinterliessen aber Spuren in und an unseren Gewässern, welche man getrost als Sünden bezeichnen darf. Dieser Entwicklung gibt es Widerstand zu leisten. Nun, ich möchte hier nicht abermals eine C&R-Debatte lostreten. Es war mir wichtig, meine Gedanken zu den Erlebnissen in Worte zu fassen. Meinen persönlichen Umgang mit der Situation werde ich finden müssen. Jedenfalls erachte ich es als unumgänglich, dass wir Fischer uns für unsere Gewässer einsetzen, sie nachhaltig bewirtschaften/-fischen und uns in der Öffentlichkeit für unsere Gewässer stark machen. Sonst macht es nur der Rösti und sein Club aus der Energiebranche. Deren Einsatz zur Bewirtschaftung unserer Gewässer wird mit Sicherheit nachhaltig sein, für ihren Geldbeutel. Stand up! Und Petri. Euer Horst
  5. 5 points
    Ob mir nun ein Fischer, ein Antispeziesismus Anhänger oder sonst jemand diese Frage stellt, die Antwort ist die gleiche. Ich wurde mit Eckzähnen geboren, also ist es meine Bestimmung von Zeit zu Zeit Fisch und Fleisch zu essen. Ich mache mir kein schlechtes Gewissen, wenn ich einen gefangenen Fisch entnehme und töte. Ich empfinde weder Freude noch Trauer bei diesem Akt, auch kein Mitleid. Der Fisch hatte ein schönes Leben in Freiheit und stirbt für eine gute Sache, nämlich um von mir gegessen zu werden. Schlechtes Gewissen und Mitleid habe ich wenn es ein Fisch ist, welcher nicht von mir getötet wurde, einer der über Stunden in einem Netz hing und so sein Leben verloren hat oder in einer Zucht mit Antibiotika voll gepumpt wurde. Gruss Mötti
  6. 5 points
  7. 4 points
    Heute Morgen um 04:00 kam ich endlich wiedermal zum Egli fischen. Grundsätzlich hätte ich bis um 06:00 schlafen können, vorher ging nichts. Danach brodelte das Wasser und ich stand mit breitem Grinsen am Steg. Die Sämpi Egli gaben alles und ich konnte um die 30 Egli zwischen 25-35cm landen.
  8. 4 points
    Dies ist der letzte Bericht dieser Irlandferien! (Ausnahme Video) Ich hoffe er war unterhaltsam und etwas Informativ! Beim Schleppen konnte ich noch eine gute 40.5cm Forelle landen. Doch habe ich etwas für mich entdeckt: das Fliegenfischen. Zuerst fing ich Rotfedern mit der Trockenfliege. Dies bestätigt meine Vermutung, dass es Rotfedern und nicht Rotaugen sind. Dann probierte ich es noch mit Forellen, von denen ich 2 fangen konnte. Jedoch war ich lange ackern um sie zu fangen, viele Bisse wurden verpass etc, wie es halt als Fliegenneuling halt so ist. Noch etwas zur Location. Wir haben uns verbucht und dachten wir würden 1 Tag später auschecken, doch dies war falsch, als dann einer der Vermieter putzen kam waren wir verwirrt, bis wir auf den Ferienplan schauten und merkten :"oh S**t wir haben 1 Tag zu wenig Gebucht." Also gingen wir zum Eigentümer und Verwalter, welcher uns noch eine Nacht schenkte und die andern Gäste einfach umquartierte (umsonst). Auch das Benzin war gratis, trotz dem Tag mehr. Dies war eine tolle Geste und sehr Sympatisch. Wir hatten schöne Angelferien und viel Spass.
  9. 4 points
    die egli nerven schon seit einer woche eins wollte es wissen und kam immer wieder, also hab ich es auf den wobbler beissen lassen, seit dem nicht mehr gesehen und die hechte stehen im schatten.
  10. 3 points
    Für mich gehört die Entnahme von Fischen und somit das töten mit zu meinem Hobby. Ein reines C&R kommt für mich nicht in Frage, stimmt für mich nicht, wobei eine selektive Entnahme gehört halt auch dazu. Erst am Samstag durfte eine wunderschön gezeichnete Egli-Grossmutter wieder schwimmen . Die Fische werden von mir mit Respekt behandelt, entweder schnell releast oder artgerecht getötet, dabei habe ich kein schlechtes Gewissen.
  11. 3 points
    Ich muss mir kein Fischlimit setzten, den ich fange eh nicht viel. Nein spass, aber wenn ich auf Hecht angle und einen schönen Küchenhecht geangelt habe nehm ich den mit und höre auf zu Angeln, da ich mein Ziel erfüllt habe. (Das Limit setzte ich spontan, aber ich weiss, dass ich nicht mehr als 1 (Zahl hängt von der grösse des Fisches ab) Hechte mitnehmen muss). Dies hat einfach damit zu tun, dass ich mir selbst immer das Ziel setze einen guten Hecht zu fangen und ich nicht mehr mitnehme als ich verwerten kann. Wenns mal viel Fisch gibt wanderts halt in den Tiefkühler, versuche dies jedoch zu vermeiden. Da es ja gestattet ist einzelne Fische zurückzusetzten unter diesen Bedingungen, hätte ich den gestrigen Hecht vermutlich schonend zurückgesetzt, da er nicht der Zielfisch war, überlebensfähig war, wachsen soll und einen wichtige ökologische Bedeutung für die Art hat, wenn er ein paar mal ablaichen kann: Persönlich fand ich die Abschaffung im Zürichsee von Schonzeit und Schonmass gleichzeitig etwas Bedenklich. https://aln.zh.ch/internet/baudirektion/aln/de/fjv/fischerei/formulare_merkblaetter/_jcr_content/contentPar/form/formitems/kein_titel_gesetzt_/download.spooler.download.1427789686706.pdf/Vollzugshilfe_Toeten_und_Freilassen_von_Fischen_komplett_20150331.pdf Jeder überlebensfähige, fangfähige Fisch kann jedoch wieder freigelassen werden, sofern dies auf einer individuellen Entscheidung des Anglers für den einzelnen Fisch beruht und der Fisch einer Art gemäss Anhang 1 und 2 der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei angehört.Das Freilassen hat sofort nach dem Fang mit der grösstmöglichen SorgfGeschonte Fische müssen in jedem Fall zurückgesetzt werden. Petri-Heil schreibt: https://www.petri-heil.ch/endlich-klarheit/ Kein ökologischer Grund kann geltend gemacht werden, wenn der Fisch beim Fang so stark geschädigt wurde, dass er nicht überlebensfähig ist (z.B. blutende Kiemen, Fische aus grosser Tiefe, übermässige Erschöpfung durch langen Drill usw.). Was ich mit all dem sagen will ist, dass falls der Hecht aufgrunde der Wunde oder sonstigen Sachen nicht überlebensfähig gewesen wäre, hätte ich ihn mitgenommen. Auch wenn er eine etwas grössere grösse gehabt hätte, wäre er bei mir im Kochtopf gelandet, wesswegen ich nie gezielt auf kleine Hechte angeln würde. (Es war ja Beifang beim Barschangeln) Du siehst, dies ist nicht so ein einfaches Thema und jeder Angler hat eigene Regeln, und Etiken. Wichtig ist einfach, dass man im Legalen bleibt, und nicht ans Wasser geht um C&R zu betreiben, denn dies ist nicht gestattet. Wichtig ist das richtige Maas. *hoffentlich werde ich nach dieser Antwort nicht gelyncht. Rouven
  12. 3 points
    Hallo! Da mir Rouven erlaubt hat, gestern und heute ihn auf seiner Angelroute zu begleiten, wollte ich euch mal berichten, was so passiert ist. Gestern Abend haben wir uns gegen 19:30 getroffen und haben seine Route angefangen abzulaufen. Bis auf zwei Kleine, die einen Grössenwahn hatten, haben wir bis nach der Dämmerung nichts gefangen. Als wir mit der Route fertig waren, sind wir langsam wieder zurückgelaufen. Wir haben auf Spinner gewechselt und nach 10-15min war ein schöner Egli dran (22.5cm). Als ich schon 2 Züge verpasst habe und nochmal kurz angefangen habe zu angeln, konnte nochmals einer nicht Nein sagen, jedoch ist dieser mir leider wieder abgegangen. Heute Morgen haben wir uns kurz nach Sonnenaufgang nochmal getroffen, um die gleiche Route nochmal abzulaufen. Die ersten paar Würfe haben Rouven 1-2 ganz Kleine gebracht und danach war für recht lange gar nichts mehr. Die Sonne ging auf und es kamen ein paar Wolken auf, die die Sonne bedeckten und zack, haben direkt noch ein paar Kleine angebissen. Ich hatte schon von Spinne auf C-Rig gewechselt und Rouven hat mir gesagt, ich kann es mal mit einem Stahlvorfach und einem grossen Spinner auf Hecht probieren, also hat er mir die Montage gewechselt und ich hab es ein bisschen probiert, Nichts. Er hat zwei Sonnenbarsch und einen schönen „Küchenbarsch“ gefangen und wir sind weiter. Ich habe wieder auf den normalen Spinner gewechselt und nach 10 Würfen war was Schweres dran. Ich habe mich zuerst auf einen grossen Barsch gefreut, aber Rouven hat den Kescher geholt und mir versichert es wäre ein Hecht. Und jawoll!, es war wirklich ein kleiner Hecht von 38cm Grösse und 250Gramm Gewicht. Da es keine Mindestgrösse am Zürichsee und es mein erster Hecht war, habe ich ihn mitgehen lassen. Ich konnte es 1.5h lang nicht glauben, jetzt schon meinen ersten Hecht gefangen zu haben und hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Auf jeden Fall sind wir weiter und hatten noch ein paar Kleine, Rouven noch einen Schönen und dann ging er um 13:00 nach Hause. Ich wollte gerne noch einen Barsch, damit ich meine Familie fürs heutige Abendessen versorgen konnte;) und bin im Schnelldurchlauf nochmal die Route abgelaufen. Und was soll ich sagen, fast genau dort wo der Hecht gebissen hat, konnte ich auch meinen gewünschten Barsch haken. Hier sind nochmal alle 3 Fische ausgenommen. Leider habe ich beim Hecht die Galle getroffen und musste zwei kleine Stückchen vorne darum rausschneiden: Danke auch nochmal an Rouven, mit dem ich mitgehen durfte! Petri Heil, Magnus
  13. 3 points
    Weiter geht`s ... die Zeit drängt etwas, da es Anfang September nach Schweden geht und das Boot bis dahin fertig sein sollte. Gestern habe ich die Bilgepumpe montiert ... ... die Geberhalterung für`s Echolot angebracht ... ... und die Reling angeschraubt. to be continued ...
  14. 3 points
    Ja, sehr cooles Bild von der Schlange. War Heute auch wieder mal auf dem See am Eglifischen. Zuerst habe ich nur den Kindergarten gefunden. Nach 2 weiteren Platzwechseln habe ich sie gefunden. Schöne Eglifischerei, obwohl kein Fisch über 30cm war. Aber richtig gute Kücheneglis mit beachtlichem Power im Drill.
  15. 3 points
    So, nach einer längeren Pause geht`s nun weiter. Bedingt dadurch, dass ich die Arbeiten primär nur samstagnachmittags durchführen kann und der Jahresurlaub dazwischen lag, hat sich die Angelegenheit doch ziemlich verzögert. Hinzu kam, dass die Ausschnitte für die Stühle in der Bugplatte nicht optimal positioniert waren, was sich nach einem Testlauf herausstellte. Ok, Lehrgeld bezahlt und eine neue Platte gekauft. Weiter geht es mit Holzarbeiten. Zunächst die Bodenplatte, die sich relativ problemlos umsetzen lies. Eine Bodenplatte war mir wichtig, weil ich die begehbaren Stellen im ganzen Boot gerne eben haben möchte (keine Stolperfallen etc.). Weiter geht`s mit dem Ausschnitt für das Akkufach, welches für den Akku des Bugmotors benötigt wird: Im Bug des Bootes sind beidseitig Fächer eingelassen. Backbord habe ich dort eine Modifizierung in Form einer kleinen Ablage vorgenommen. Hier soll zum Einen das Echolot Platz finden und zum Anderen der Richtungssensor des Bugmotors platziert werden. Das Fach unten drunter dient als Aufnahme für den Akku des Echolotes. Als größte Herausforderung erwies sich die Aufnahme für die Bugplatte. Sie musste so konstruiert werden, dass der Bugmotor montiert werden kann und der darunter liegende Deckel des Bugfaches sich noch öffnen lässt. Das Terhi hat vorgegebene Stellen, in denen Holzplatten für Befestigungen (Reling etc.) in der Doppelschale eingelassen sind (kleine Vertiefungen). Hier stehen insgesamt 4 im Bug zur Verfügung ... später mehr dazu. Da der Süllrand nach hinten abfällt, musste hier backbordseits noch unterfüttert werden. Die Holzarbeiten sind nun soweit abgeschlossen. Nachdem die Schnittkanten geschliffen waren, mussten sie noch mit Epoxyharz versiegelt werden, damit kein Wasser eindringt. Keine Ahnung, warum mich das rechte Bild an die Bremer Stadtmusikanten erinnert ... Die meisten Holzteile sollten noch mit Belag in Form von Marineteppich und Vinyl (Boden) ausgestattet werden. Dies galt es nun mit einem Spezialkleber auf die entsprechenden Teilen anzubringen. Der Boden vorher: Der Boden nachher (das Loch dient als Eingriff für die Lenzschraube und wird noch durch einen extra angefertigten Deckel verschlossen). Die Rückbank wurde anschließend mit Marineteppich neu eingekleidet. to be continued ...
  16. 3 points
    So quasi den ganzen sommer nicht auf egli gefischt, als schnell zum spot, erster wurf: Es folgten noch vier weitere gute und etwa 50 standard egli und leider noch zwei gute verloren. Die guten verschwinden am abend plötzlich, habe ich dort schon öfter beobachtet, keine ahnung wohin. Alles C-Rig mit Keitech Easy Shiner 2" später noch eins auf Sandra 7cm.
  17. 3 points
    Das wäre gut. Das neue Garmin zeug ist schon sehr cool! Ich habe aktuell nicht mal SI weil kein Geber dafür verbaut ist, das verbaut Simrad könnte es aber. Aber einfach ein SI Geber verbauen will ich auch nicht, und für die geplanten neuen Simrads mit Netzwerk System fehlt mir im Moment die Motivation wenn ich mir die LiveScope Videos anschaue. Ich sehe jedenfalls keinen Sinn 4000-5000.- für zwei neue Simrad und gute Geber auszugeben die das nicht können. Ich denke derzeit ist es am besten noch 2-3 Jahre abzuwarten bis es "alle" können und eventuell schon 2. oder 3. Generation Geräte lieferbar sind.
  18. 3 points
    @Abborre ich hab halt meistens diesen SideScan an Bord, der funzt TipTop.... da wir auf dem 5er ja eh nix siehen
  19. 3 points
    Ich war nach meinen erfolgreichen Ferien in Irland noch 3 Tage in Österreich, genauer gesagt in Radstadt (1h von Salzburg entfernt) angeln. Ich konnte im Gründlers Hotel eine Karte für ein Revier lösen. 3 Tage kosteten 90 Euro. Dazu gehörten 4 Gewässer. Die Enns, bei welcher es auch einen Flyfishing only Teil gibt, die Taurach, ein Quellbach, welcher auch nach dem Regen ziemlich klar bleibt, dem Lohbach, welcher ein kleiner Übungsbach ist und dem Zauchensee. Die Gewässer sind Catch&Releas, es ist jedoch erlaubt, wenn man will ab und an einen Fisch mitzunehmen und im Hotel kochen zu lassen. Da wir jedoch nicht in dem Hotel übernachteten taten wir dies nicht. In den Gewässern findet man Saiblinge, Bach- und Regenbogenforellen und Äschen. Am ersten Tag angelte ich am Lohbach. Fliegenfischen war aufgrund der schmäle des Baches, des vielen Grases und meine bescheidenen Fähigkeiten nicht möglich. Ich fing viele kleine Bachforellen und auch einen kleinen Bachsaibling. Am zweiten Tag angelte ich am Zauchensee und hatte nach ca. 7 aussteiger endlich einen Bachsaibling gefangen. Von denen gab es dann noch viele weitere. Auch konnte ich meine erste Äsche auf eine Nymphe fangen. Leider habe ich keine (Waat)Stiefel, welche ich mir besorgen muss. Damit kann ich die Fische viel sorgsamer und auch besser im Wasser enthaken, was sonst nicht immer möglich ist. Am dritten Tag war ich an der Taurach und an der Enns am flyfishing only Teil. An der Taurach fing ich 2 grosse Saiblinge und eine kleine Bachforelle. Der Trick war es die Nymphe (Fliegenrute) oder den Spinner (Spinnrute) unter vorhängendes Gestrüpp treiben zu lassen, jedoch war die Strömung für den Spinner fast immer zu schnell. An der Enns (Flyfishing only) tat ich das gleiche mit der Fliegenrute und verlor eine Regenbogenforelle von betrachtlicher Grösse! Wenigstens konnte ich dann noch einen Saibling fangen. Dies war mein Bericht! Die Gewässer an sich sind Fischreich und auch gut befischbar. Rouven
  20. 3 points
    Bericht Nr 3 Gestern habe ich aufgerüstet, und heute habe ich den Spot geknackt. Die „Aufrüstung“ bestand aus einem 10g-Schwimmer, kleinen Einzelhaken, einer Box Tausendfüssler, und als Backup einer 3er Hegene. Leider hatte der Angelshop nur grosse Packungen mit Klemmbleien, so dass ich einfach ein 5g-Blei unter den Schwimmer montierte. Ich war wieder kurz vor Sonnenaufgang an der Mole, und die erste Belohnung war schon die postkarten-kitschige Sicht auf das morgendliche Meer (ich würde ja den Text zu den richtigen Bildern schreiben, aber auf dem Tablet geht das scheinbar nicht - daher alle Bilder einfach unten). Danach kam die Schwimmer-basierte Montage zum Einsatz, aber nur für ca. 5 Würfe - bei jedem Wurf verhedderte sich der Teil unterhalb des Schwimmers, so dass der Köder gar nie richtig präsentiert wurde (Aufbau: Gummistopper > Schwimmer > nach ca. 30cm ein Karabinerwirbel, an dem das 5g-Blei hing, und an dem ich auch ca. 40cm Silch + Haken eingehängt hatte; ich schätze diese Montage lässt sich wirklich nur mit Klemmbleien auswerfen). Frustriert schaute ich zu einem der anderen zwei Fischer rüber (Locals), und sah dass der eine Hegene mit 50g Blei (!) am Ende montiert hatte. Er fing immer mal wieder was. Also packte ich die Schwimmer-Montage weg, und montierte die 3er Hegene, die ich für 1.5 € im Laden mitgenommen hatte, mit einem 10g-Blei. Von da an hatte ich bei 90% der Würfe zumindest klare Zupfer, und bei ca. 50% der Würfe zog ich eine dieser kleinen Brassen raus. Die waren all nicht grösser als mein Handteller. Der Local sagte, er würde daraus Fischsuppe machen, und ich gab ihm ca. 8 Stück. Ich glaube ich fing schneller als er :-) Mit der Zeit wurde es fast langweilig - wenn 5 Sekunden nach dem Auswerfen kein Zupfer, und nach 10 Sekunden kein Biss da war, wurde ich schon ungeduldig. Morgen werde ich einen anderen Spot suchen, wo es vielleicht etwas grössere und andere Fische hat. Unten noch ein paar Fotos der kleinen Fänge.
  21. 3 points
    Bericht Nr 2 Heute um 6 ging es wieder los zur besagten Mole, weil ich den Spot nach wie vor gut finde. Gestern konnte ich noch einen Superkleber für meine Rutenspitze auftreiben, sowie Shrimps, und einen Korkzapfen als Schwimmer. An der Mole angekommen, probierte ich zuerst nochmal ein paar Würfe mit Wobblern, aber wie erwartet brachten die keinen Zupfer. Also fix auf meine improvisierte Takelage gewechselt (Kork durchgestochen und Fluo durchs Loch, schon hat man einen Schwimmer...), einen Shrimp dran, und beim 2. Wurf hakte sich bereits diese kleine Goldbrasse (stimmt der Name?) am Bauch - keine Ahnung, wie das ging, ich habe nicht mal angeschlagen. Ich wechselte noch auf einen kleineren Haken, und probierte Köderteig von 2 Mitfischern, die mir diesen freundlicherweise anboten. Danach fing ich leider nichts mehr, die Fische knabberten mir die Shrimps immer vom Haken. Schon fies: Der improvisierte Schwimmer zuckt und sinkt, kommt wieder hoch, weg ist der Köder! Auch anschlagen hilft nichts. Für morgen muss ich mir was anderes einfallen lassen. Ach ja: Mittendrin, ich hatte gerade ausgeworfen, schwimmt mir ein 12jähriger Junge mit Harpune in der Hand am Köder vorbei - ich dachte ich spinne. Der hat so allerlei Fische „geschossen“, was recht einfach scheint.
  22. 3 points
    Ich werde 1 Woche in Irland in der Drowes Salmon Fishery mit meinem Cousin angeln und dachte mir, ich führe meine Tradition weiter und schreibe einen Live-Bericht. Unsere Angelmöglichkeiten sehen wie folgt aus: Auf Lachse im Fluss 2 min. entfernt. In diesem hat es auch eine gute Population an Forellen. Oder auf Barsche, Forellen und andere Fische im See mit einem kleinen Boot. (5 Ps) Auch gibt es etwas entfernt einen See der Hechte beherbergen soll. Gestern kamen wir an und wurden sogleich herzlich begrüsst. Wir packten aus und gingen noch kurz angeln. Unser Zielfisch war Barsch und Forelle. Nach nur ca.10 minuten hatte mein Cousin eine ca. 30cm Forelle, welche er kurz vor der Landung verlor. Gebissen hat diese auf einen Spinner. (Mepps 2) Nach 30 Minuten konnte ich einen wunderschönen Barsch fangen. Die Farben waren sehr intensiv, das hatte ich so am Zürichsee noch nie gesehen. (auf dem Foto nicht umbedingt sichtbar) Danach verlor ich noch eine 30cm Forelle, die sprang. Ich bin zuversichtlich, dass wir noch viel Spass und Fisch haben werden. Rouven
  23. 3 points
    Danke für die Berichte! Ne tolle Zeit habt Ihr da :-) Bitte seid nett zu den kleinen Exemplaren, die kaum grösser als eine Hand sind, und setzt sie noch im Wasser zurück... Fototermine sind für die meiner Meinung nach nicht angebracht. Nichts für ungut!
  24. 3 points
    Auch mal was von mir aus der Küche. Meinem Lieblingsfisch, der Seeforelle in der Küche alle Ehren angetan. Kalt geräucherte Seeforelle als Tartar zwischen 2 Avocadotalern.
  25. 2 points
    Ich release jeden Fisch, den ich per Gesetz releasen kann. Die Anderen bekommen eins auf's Gehirn und gut ist. Das ist ein rein mechanischer Ablauf ohne mir Gedanken zu machen. Ich verstehe deine Frage schon gar nicht. Ich bin ein Jäger und jage und da mache ich mir etwa gleich viel Gedanken darüber, wie meine Katze, wenn sie eine Maus fängt. Wohlgemerkt, sie bekommt genügend Futter um keine Mäuse essen zu müssen...aber sie liebt ab und an einen pelzigen Snack und die Instinkte treiben sie dazu. Genau wie bei mir.
  26. 2 points
    Petri. Gestern habe ich noch eine interessante Stelle gefunden, so interessant das ich heute gleich nochmal hin gehen wollte, was ich aber nicht getan habe und die Entscheidung war genau richtig Im flachen und im Seegras nur klein zeug, habe jedenfalls nichts besseres gesehen. Weiter vorne wo es richtig tief wird, wird es immer wie besser. Im Freiwasser war alles voll mit egli, konnte ich aber schlecht aufnehmen, die verschwanden gleich. Mit Wobbler hätte man dort sicher gut gefangen, ich habe aber nicht gefischt.
  27. 2 points
    Ich habs heute nochmal versucht, einen kleinen Sonnenbarsch konnte ich aus dem Wasser holen und sonst ging nichts. Aber ich habe eine sehr gute Stelle gefunden, wo sehr viele Barsche waren (bei Nachläufern und auf Sicht habe ich sie gesehen) und dort hat es viel Gras mit Sand zwischendurch. Perfekt! Dort werde ich mich bis Ende der Saison hauptsächlich aufhalten und dort muss es einfach krachen. Ich habe den Barschen alles geboten, was sie gerne hätten, aber sie haben einfach keine Lust -> schwimmen langsam hinterher begutachten den Köder für 2 Sekunden und ziehen dann wieder ab. Jetzt heisst es einfach: Geduld! (bis sie anfangen sich die Bäuche vollzuschlagen). Das ist nur ein sehr kleiner Teil der Egli dort: Diese Schlange hat sich mal kurz einen Egli gegönnt: Danke für die Tipps! Petri Heil, Magnus
  28. 2 points
    Stimmt, ich habe mal Egli mit dem Popper vom Boden hoch geholt, dort war es aber auch nur 2-3m tief und von der Grösse war es nichts spezielles, ich müsste es einfach mehr machen. Die schönen Egli habe ich alle um ca. 15-17Uhr gefangen, am Abend sind die, wie ich oben schon erwähnt habe weg. Am Sonntag habe ich mehr mit Hartbaits gefischt, ging eigentlich alles nur die Grösse lies zu wünschen übrig. Habe gestern noch gemütlich einige Fischer beobachtet, manchmal muss man sich schon echt Fragen!?! Der eine fuhr ganz bewusst vor ein Schlepp Boot das wegen ihm schon am ausweichen war, der Schlepper musste danach fast im 90° Winkel abdrehen. Danach hat er sich auf mein verankertes Boot treiben lassen, als er 5m vor meinem Boot war hatte meine Winde die ca. 20m Kette oben und ich fuhr weg. Ich bin mir sicher der hätte sich in mein Boot treiben lassen wenn ich nicht reagiert hätte. Einige meinen wohl der See gehört ihnen alleine, da kann ich nur den Kopfschütteln, aber ist ja nichts neues. Was mir in diesem Jahr ganz besonders auffällt, die Egli haben bei uns keine Punkte mehr!?! Mir viel auf den Fotos die ich gestern noch gemacht habe gerade auf dass das Wasser deutlich trüber war als vorletztes Wochenende, bei dem Wind kein Wunder.
  29. 2 points
    Hoi, also wenn ich wählen müsste, würde ich immer den Morgen (früh) nehmen, sowohl auf Hecht, Egli als auch Zetti. Je stabiler und heisser das Wetter ist, desto kürzer sind die Beissphasen. Wohlbemerkt, das zählt für die heissen Sommermonate. Frühling und Herbst sieht es anders aus.
  30. 2 points
    Hallo! Es war erfolgreich, wenn auch die Fische nicht so gross. Gestern Abend und heute Morgen habe ich meine Garnelen und meine Würmer genommen und bin zuerst an den Strand. Dort hat nichts gebissen (ich denke ich konnte nicht weit genug werfen) und danach bin ich ans Ende des „Steinsteges“ gelaufen um dort meine Würfe zu machen. Ich habe erstmal einen Wurm raufgezogen, der wie auch der zweite Wurm den ich danach aufgezogen habe, abgesaugt wurde. Also habe ich die erste Garnele aus der Schale geschält, einen kleinen Teil, der auf den Haken passte, davon genommen und ausgeworfen. Es hat richtig Spass gemacht: 1. Es waren keine Schwärme mit handflächengrossen Fischen unterwegs (oder ich habe es nicht gemerkt), denn die Bisse die kamen, waren aggressiv und hart, es gab kein Geschlürfe des Köders vom Haken wie bei den Würmern. 2. Ich konnte viele Bisse verwerten, vielleicht lag es an Punkt 1, da die Schwärme immer nur kleine Stückchen nehmen und dann wieder kurz abhauen, aber vielleicht lag es auch an der Montage und dem Köder. Mit der Dropshotmontage, die ich dran hatte und die eine direktere Verbindung zur Rute hatte, als die Montage der letzten Tage; eine Grundmontage, also mit den vielen Bleien davor, womit ich nicht so eine direkte Verbindung zum Köder und somit dem Haken hatte. Aber ich denke es lag vor allem entweder daran, dass es dort mehr Barsche hatte, als an der anderen Stelle am „Steinsteg“, oder sie sind einfach auf Garnele mehr abgegangen (was ich eher denke). Schlussendlich hatte ich mehrere kleine Fische, zum Einen ein paar Brassen, wovon ich gestern Abend zwei habe mitgehen lassen:und zum anderen die Barsche, wovon ich einen habe mitgehen lassen: Mein Fazit: 1. Du musst den richtigen Spot finden: Das ist zwar immer so, aber hier sehr extrem, es hat zwar überall die ganz Kleinen(0-10)die Mittleren (10-20)(die, die ich gefangen habe), die etwas Grösseren (20-30cm) und die Grossen (30+). Ich habe auf Sicht beim Angeln auch die etwas Grösseren gesehen und hätte sie auch haken können, jedoch war ich zur falschen Zeit da, oder es gab irgendeinen anderen Grund, dass sie nicht gebissen haben. Ich habe gemerkt (bei einigen Schnorchelgängen), dass die Grossen im Sand zwischen dem Strand und dem Hafen standen. Bis dorthin bin ich aber nicht gekommen mit einem Wurf und darum konnten sie auch nicht anbeissen. Und wenn du am völlig falschen Platz bist (vielleicht hat es keine Pflanzen/Korallen zum Verstecken, vielleicht hat es aber auch nur Pflanzen und somit auch keine Sand/Futterplätze. Dort werden meiner Erfahrung in diesen 2 Wochen nach, keine grossen Fische stehen (aber das wisst ihr ja alle vielleicht schon) 2. Wähle den Köder nach der Grösse und nicht nach der Art Da Einzige was zu diesem Punkt zu beachten ist, ist dass der Köder sowohl für Raubfische als auch Friedfische ansprechbar sein sollte. Würmer sind sehr gut, wenn ihr sie aufzieht und wisst dass keine Kleinen vorhanden sind, oder den Köder in der „Tiefe“ und nicht am Ufer anbietet (wo die Kleinen logischerweise stehen). Wenn euch die Kleinen nichts ausmachen, dann benutzt eine direkte Verbindung zum Haken, denn es ist sonst schon genug schwer zu verhindern, dass die Kleinen den Wurm nicht absaugen und ihr müsst jeden Wurf einen neuen Wurm draufmachen. Der beste Köder meiner Meinung: Garnelenstücke Kauft ein paar Garnelen aus dem Supermarkt und macht es so wie ich (oben beschrieben). Die Konsistenz der Garnelen ist fest und die Kleinen können das Stück nicht absaugen. 3. Fangt Fische! Wenn ihr den richtigen Spot und den richtigen Köder+ die richtige Ködergrösse, dann werft ihr aus, lasst den Köder für ein paar Minuten stehen (dann kommen meist die Attacken der Grösseren und der Grossen) und dann zieht ihr ihn langsam mit gelegentlichen Stopps einfach ein. Dann sollte die Rute nach den ersten paar Würfen krumm sein. Viel Spass! (Das sind meine Erfahrungen und Empfehlungen aus den zwei Wochen in denen ich hier war, ich bin offen für Korrekturen und Rückmeldungen ) Petri Heil und Grüsse aus Korsika, Magnus
  31. 2 points
  32. 2 points
    Das sehe ich ein bisschen anders mit dem Side Scan. Es gibt durchaus Einsatzbereiche da bringt Side Scan mehr als die 2D Anzeige. Nicht nur in Schweden sind gewisse Gewässer nicht tief. Auch im Bielersee hat es grosse Flächen, an denen das Wasser nur ca. 2 - 3 Meter tief ist. In diesen Bereichen patrouillieren die Barsche und mit Wasabi auf dem Boot haben wir schon sehr schöne Barsche dort gefangen. Wir kennen in der Zwischenzeit unseren See. In diesen flachen Bereichen mit dem 2D-Modus in die Tiefe zu schauen ist, wie wenn du mit einem Taschenlampenstrahl in die Tiefe schaust. Es bringt nämlich gar nichts, weil die dargestellte Fläche ein Punkt unter dem Schiff ist. Mit dem SideScan (bei den neuen Humminbird bis zu 73 Meter nach links und rechts) fahre ich im seichten Wasser und suche einen grossen Bereich damit ab, so sehe ich ob Fische vorhanden sind oder nicht. Damit muss ich auch gar keine Bereiche mehr probehalber abfischen. Auch wenn ich den Bielersee in der Zwischenzeit gut kenne. So kommt diese Technik insbesondere in den Ferien in Schweden zum Einsatz, wenn die Wassertiefe gering ist.
  33. 2 points
    Danke Dickbait. Ich finde, in diesem Falle agieren beide Seiten entwürdigend. (die .... mit ihrem Artikel, wie auch die Angler hier im Thread). Klappe zu und Ende, respektvolle Kommunikation nicht mehr möglich. Ziemlich zeitgemäss die Dynamik, diese Verurteilerei bringt aber niemanden weiter.
  34. 2 points
    Am meisten regt mich das Echo auf, das sie mit diesem Müll wieder erzielt haben. Plus teilweise die primitiven Kommentare der Angler, da weiss ich jeweils nicht, wen ich peinlicher finden soll... Eine inhaltliche Diskussion bietet sich mMn eigentlich nicht an, das Ganze ist zu abstrus.
  35. 2 points
    Die ganze Technik in einem Kleingerät mit 5" Bildschirm ist tatsächlich eine Spielerei. Bei 60° Abstrahlwinkel des Gebers entspricht der angezeigte Bereich auf dem Bildschirm so ziemlich genau der Tiefe. Also bei 10 Meter Wassertiefe entspricht dies einem angezeigten Durchmesser von 10 Metern oder 1000 cm am Boden. Ein 5" Gerät des Typ's Helix hat eine Auflösung von 800 Pixel in der Breite. Somit zeigt 1 Pixel einen Bereich von 1.25 cm an. Beim 10" Gerät von Helix gibt es bereits eine Auflösung von 1024 Pixel in der Breite. Der Bildschirm muss somit nur noch einen Bereich von 0.97cm pro Pixel wiedergeben. Gleichzeitig werden die grösseren Geräte oftmals mit den besseren Gebern ausgeliefert. Somit sollte es nun leicht zu erkennen sein, welche Geräte detailliertere Darstellungen und die Trennung von nebeneinanderstehenden Fischen wiedergeben können. Ganz abgesehen davon bei der Darstellungen von Side Imaging Bildern. Wer sich mit der Materie näher auseinandersetzen will und auch neue Erkenntnisse erhalten möchte, dem kann ich das Buch "Der grosse Echolotratgeber" wärmstens empfehlen. Abborre
  36. 2 points
    Ich habe es nachgelesen - zur offiziellen Vision gehört „eine Welt ohne Tiernutzung“, damit ist die Positionierung eigentlich schon geklärt, der Rest (keine Tiere essen, Blogs wie das oben zitierte, etc.) ist dann nur noch das konsequente Durchdeklinieren aller mit Tieren in Verbindung stehenden Aktivitäten. Ich bin klar für (respektvolle) Tiernutzung.
  37. 2 points
    PETA ist keine Tierschutzorganisation sondern eine Sekte. Lest mal deren Statuten, da bekommt man ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln. Eigentlich müssten die Fischer von denen gewarnt werden, wer da mitmacht der muss ein Schuss weg haben...
  38. 2 points
    Ich habe seit dem Frühling ein Humminbird Helix 10 Mega SI+ G3N und verwende dieses auf meinem Kajak. Als Stromquelle benutze ich einen LiFeYPo4 Akku mit 12V 40 AH in einem Hartschalen Case. Mir war der grosse Bildschirm wichtig, da dieser meistens sowieso verschiedene Ansichten gleichzeitig darstellen muss. Bei mir meistens Side Imaging gleichzeitig mit Down Imaging und der bewährten Fischfinder Ansicht. Auch bei geteilter Ansicht sind die einzelnen Fenster noch in vernünftigen Grössen. Jedoch ist der Preis weit von Deinem vorgestellten Budget entfernt.
  39. 2 points
    Lieber Barsch Horst Einmal mehr ein riesiges Dankeschön, dass Du uns an Deinem Tagebuch teilhaben lässt. Für mich ist es jedes mal ein Genuss, Deine Zeilen zu lesen und eine Freude, an Deinen Erkenntnissen teilhaben zu können. Mir scheint, dass Du Deine Ueberlegungen in die richtige Richtung machst, denn ich musste bei einigen von Deinen Feststellung schmunzeln! Betreffend Fischbestände in unseren Patentgewässern hast Du aus meiner Sicht die richtigen Schlüsse gezogen! Betreffend Wasserkraft habe ich noch ein aktuelles, sehr betrübliches Beispiel: Ich durfte vor einigen Monaten die Kraftwerksanlagen an der Grimsel (Handegg) anschauen. Dies ist das älteste Kraftwerk der KWO und beinhaltet 3 Stromturbinen. Davon läuft seit langer Zeit nur noch 1 Maschine. Auf die Frage, weshalb dies so sei kam die Antwort, dass es wirtschaftlich sinnvoller sei ein neues Kleinwasserkraftwerk zu erstellen (KEV lässt grüssen) als die bestehenden Maschinen zu revidieren! Eine (es hat ja zwei davon) dieser Maschinen produziere die Energie von 18 Kleinwasserkraftwerken! Da kommen einem die Tränen, wenn man so etwas hört und zeigt auf, wo die Probleme in der Energiepolitik effektiv liegen! Nun noch zu Deinen "NoKill"-Streckenerfahrungen: Dass die grösseren (erfahreren) Fische Deine Trockenfliege nicht genommen, sondern nur „gewürdigt“ haben, dürfte an folgenden zwei Faktoren gelegen haben: Deine Fliege ist ein Standardmuster. Diese Muster werden von sehr vielen Fliegenfischern benutzt und weil die erfahrenen Forellen in NoKill-Strecken wohl diese Muster schon einige Male vorgeführt bekommen haben, kennen sie diese auch! Wenn Du selber bindest, dann verwende Deine eigene Fantasie und orientiere Dich nicht an Standardmustern. Präsentationstechnik! Hier liegt in den meisten Fällen der Grund für eine Verweigerung! Die Forellen in unseren BEO-Bächen werden häufig mit der Trockenfliege befischt und lehnen eine (auch nur leicht) dreggende Fliege konsequent ab. Erst kürzlich habe ich einen kurzen Bachabschnitt „entdeckt“, welcher noch unbedarfte Forellen enthielt. Es war schon fast peinlich, wie mein Guidinggast trotz fürchterlich dreggender Fliege, zum Teil noch unterhalt des Auslaufs des Pools die Fische an den Haken kriegte. Die Forellen kannten die Trockenfliege noch nicht als „Feind“ und wollten diese mit allen Mitteln noch kriegen. Das pure Gegenteil also, was wir bei erfahrenen Fischen antreffen. Eine einmal vergrämte, wilde Forelle wird Dir auch nicht auf einen Fliegenwechsel hin noch steigen. Die leicht dreggende Fliege war ihr genügend Hinweis, dass es gesünder sei, gegenwärtig von der Nahrungsaufnahme Abstand zu halten! Wie kann man nun die Präsentationstechnik verbessern? An erster Stelle steht der Aufbau des Vorfachs – dieser ist sehr wichtig, um die nachfolgenden Techniken überhaupt anwenden zu können. Meine Vorfächer sind zwischen 450 und 600 cm lang. Ich knote diese selber, obschon es auch gezogene Vorfächer in dieser Länge gibt. Als Faustregel beim selber knüpfen gilt dabei: 0.50er in Deiner Körperlänge 0.40er in ½ Deiner Körperlänge 0.30er vom Ellenbogen bis zur Handspitze 0.25er in Handlänge Anschliessend ein Perfectionloop und darin eingeknotet das Tippet in der jetzt noch notwendigen Länge um auf 450 bis 600 cm zu kommen. Bei den ersten Würfen mit diesem Vorfach werde ich verflucht werden – das weiss ich schon jetzt. Es ist nicht einfach (v.a. wenn man mit einer 180cm langen Gespliessten fischt) solche Vorfächer zu kontrollieren! Bei der Präsentation mit solchen Vorfächern ist es das Ziel, dass das Vorfach niemals gestreckt abgelegt wird. Der Aufbau des Vorfaches ist so gewählt, dass es in sich zusammenfallen kann. Nachdem nun die technischen Voraussetzungen geschaffen sind, dass eine Fliege auch im schnellsten Wasser dreggfrei präsentiert werden kann, kommt die eigentliche Präsentation. Bei dieser sollte man sich auf die Schnurspitze (nicht auf die Vorfachspitze!) konzentrieren. Bei entsprechend dosiertem Krafteinsatz wird das gesamte Vorfach nämlich genau der Schnurspitze folgen. Will heissen: Zielen mit der Schnurspitze und den Wurf so dosieren, dass das Vorfach wunschgemäss zu liegen kommt. Links- und Rechtsbogen können mittels überpowern (bei Rechtshänder Linksbogen) oder durch Sekundärimpulse am Anfang des Vorschwungs (Rechtsbogen) erzielt werden Ein extrem häufiges Problem ist die Strömung direkt vor dem Fliegenfischer! Wird die Rute nämlich nach der Präsentation gesenkt, liegt die Schnur im häufig schnellen Poolauslaufwasser und die Fliege bleibt nicht lange an ihrem „Hotspot“ liegen, da sie weggerissen wird. Hier kann das hochalten der Rute (high sticking) etwas Abhilfe verschaffen. Ein geschickt gewählter Punkt, von wo aus der Fliegenfischer präsentiert, kann hier wahre Wunder wirken. Was nach meiner Erfahrung im Bergbach kaum eine Rolle spielt ist die Tippetstärke! Ich hatte vor Jahren eine Wette laufen, anlässlich eines Fliegenfischerausflugs ins Südtirol. Es hiess damals, dass über 0.14 Tippetstärke keine Fische gefangen werden können. Auch könne man die Trockenfliege eigentlich vergessen, da 98% der Fische mit der Nymphe gefangen würden. Ich fischte in dieser Woche (Wettbedingt) ein 0.30er Tippet! Hatte zum Teil Mühe, das Tippet ins Fliegenöhr zu bekommen, habe aber die Wette haushoch gewinnen können, indem ich mehr Fische fing als meine Kollegen zusammengerechnet. Krönung war dann die 78er Bachforelle auf Trockenfliege in der Passer, welche von der Tragkraft eines 0.30er Tippets wohl sehr erstaunt war. Der Fang wurde auch im Tal der Passer unter den Fischern diskutiert und es war schon lustig, am darauf folgenden Tag mehrere Fliegenfischer mit Trockenfliege am Werk zu sehen...... Solche erfahrenen Forellen, wie von Dir beschrieben, sind übrigens die besten Sparringpartner, wenn es darum geht, seine Präsentationsfähigkeiten zu verfeinern. Dass Du eine davon überlisten konntest spricht für Dich! Der Fisch ist dort zu Hause, kennt alles und weiss alles – einen solchen Fisch zu überlisten bedeutet alles richtig gemacht zu haben und der Fang zählt für ca. 20 dumme Besatzforellen. Herzliche Gratulation! Beste Grüsse Kurt
  40. 2 points
  41. 2 points
    Sehr nice die Aussicht. Also generell würd ich einfach verschiedenes ausprobieren.. im Hafen mal paar Würfe machen, und vielleicht noch links davon von den Felsen aus probieren? Garnelen zu kriegen naja war nicht so einfach aber zt mit kleinem Netz im seichten, Felsigen gewässer konnten wir die fangen. Kleine Krabben wären auch ne Option. Vom Strand aus kann mans natürlich auch probieren, da auf sandigem Grund hatte es in meiner Bucht schon auch Fische (u.a. Plattfische). Aber die sind halt etwas schwerer zu finden, da ist dann auch ne Rute mit viel Wurfweite hilfreich.. ich würds erst im felsigen Gebiet probieren. Rechtlich habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung.. habe mich das nie gefragt aber ich denke im Meer vom Ufer oder Boot aus interessiert das niemand ob und wie du dort angelst und die Fische darfst du wohl auch essen dann aber naja sicher wissen tu ichs nicht , hab auch nie in solch städtischem Gebiet geangelt. Petri wieterhin
  42. 2 points
    Zitat von https://www.korsika.com/angeln-auf-korsika/: In Frankreich und somit auf Korsika ist das Angeln ohne Angelschein/-karte nur begrenzt erlaubt. Ohne Schein darf an der Küste mit einer Rute und bis zu 2 Haken geangelt werden. Fischen mit kleinen Netzen ist auch ohne Erlaubnis gestattet. Ich denke das Mitnehmen von Fischen zum Verzehr ist Erlaubt. aber nur 10. Zitata von https://www.korsika.com/angeln-auf-korsika In allen Flüssen und Seen auf der Insel Korsika ist das Angeln ohne Angellizenz nicht gestattet. Bei Nichtbeachtung erfolgt eine Beschlagnahmung der Ausrüstung, eine hohe Geldstrafe und der Ausschluss aus dem französischen Angelverband. Angelscheine (carte de pêche) zum Fischen in Binnengewässer können online oder vor Ort nach Vorlage eines Personalausweises/Reisepass gekauft werden. Im nächsten Angelgeschäft oder in der Post sowie natürlich in der jeweiligen Mairie (Rathaus) sind die Scheine erhältlich. Beim Lachsangeln benötigt man immer einen gesonderten Angelschein. Jahreskarte: 68 € (1. und 2. Kategorie), Jugendliche 12 – 18 Jahre: 20 € Tageskarte: 16 € Wochenkarte: 32 € In dem Link steht auch was du darfts und nicht darfst. Die Maden die ich nacher erwähne sind z.B. bei dir in Korsika wenn ich das richtig lese, verboten. Ich habe nicht alle Aussagen noch mit dem Angelrecht auf Kosika verglichen. ------------------------ Kurzzusammenfassung was ich über das Mittelmeer weiss: Schwimmerangeln mit enorm kleinen Haken geht immer. (Köder: Brot, Muscheln, Maden etc.) Spirolino mit enorm kleinen Haken einfach langsam einziehen mit stopps für z.b. Hornhechte (Köder: Maden und Muscheln etc.) Grundfischen mit allen Ködern geht manchmal gut, manchmal aber auch total in die Hose. Spinnfischen ist schwierig, in der Morgen/Abenddämmerung hast du die besten Changen. (evtl. Spinner) ANFÜTTERN ist oft enorm wirkungsvoll! (Notfalls mit zerriebenem Brot) Meine bevorzugte Hakengrösse: Die Spots: Mein absoluter Hotspot am Mittelmeer/Toskana waren Badestrände. Dort einfach den Spirolino ganz langsam durchziehen. Auch strukturreiche Steinküsten können erfolgreich sein. Konnte auf Korsika mal eine gute Dorade vom Ufer mit Muschelfleisch an der Pose fangen. Die Tiefe der Posenmontage ist wichtig.(musst du herausfinden) Am Steinstrand hast du sicher am Morgen und am Abend auch Changen auf den ein oder anderen Raubfisch. Häfen, Docks etc. können erfolgreich sein, sind jedoch meistens von Einheimischen total überfischt, und die Fische sind scheu geworden. Manchmal hat es jedoch viele grosse Meeräschen, dann musst du einfach mit schwimmendem Brot angeln. (ganz vorsichtig, sie sind oft sehr scheu) Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. Rouven
  43. 2 points
    Gut merk ich mir! Waren meine ersten mit der Fliegenrute, desshalb war ich natürlich etwas freudig. (Habe Hände natürlich angenäss)
  44. 2 points
    Hoi Stäfner Oje. Ich würde einfach den Spitzring an der Hülse wärmen und das abgebrochene Stück Blank rausziehen. Danach den Spitzenring mit Heisskleber oder sonst einem verfügbaren Leim auf den verbliebenen Spitz kleben. Musste ich auch schon machen, man merkt kaum einen Unterschied. Da fehlt ja lediglich 1-2 Zentimeter. Gruss Kurt
  45. 2 points
    Hey Barschhorst Auf einigen diesen Touren durfte ich dich begleiten, und weiss daher, wovon du sprichst. Auch bei uns im Grischaland sieht es ähnlich aus. Zwar liegt doch in den Bächen die eine oder andere mässige drin, die meisten jedoch haben bis knapp Schonmass-Grösse. Aber auch wenn man sich dessen bewusst ist, beachte ich doch die Fischerei an diesen Gewässern NICHT als vorsätzliches C&R (auch wenn man das - rein theoretisch und aus einem sehr restriktiven Standpunkt aus als solches bezeichnen könnte). Du gehst ja mit der Absicht, deiner Familie einen Fisch kredenzen zu können, ans Wasser. Und wenn man halt nicht zu einem noblen Kreis der Auserwählten gehört, der an einem der gut unterhaltenen und wenig befischten Bächen im BEO fischen darf, dann bleiben dir halt "nur" die Patentgewässer... Jedenfalls freue ich mich auf unser baldiges gemeinsames Troutstalking im Grischaland - da kannst du dir vor Ort ein Bild machen, wie es bei uns aussehen kann. Und - ja - viele Fischer entnehmen sehr viele Fische. Aber ich bin der Überzeugung, dass dies lediglich noch eine Sache von ein bis zwei Generationen ist, bis sich das ändert (falls es bis dann noch Fische hat). Schau dich um, die nachhaltig fischenden Jugendlichen werden immer zahlreicher, wachsen mit dieser Einstellung auf, und setzen das auch an den Gewässern um. Und für alle nicht Einsichtigen werden halt dann die Vorschriften angepasst. Bei uns im Grischaland werden nächstes Jahr eine ganze Menge von neuen Vorschriften in Kraft treten - was man so hört, sollen sie stark auf Nachhatigkeit abzielen. Bin mal gespannt - wir werden Vorreiter sein. Bis dann - Bütscha la Ritscha
  46. 2 points
  47. 2 points
    Ach immer dieses komplizierte Getue wegen Tackle, den richtigen Ködern, Wurfkünste, Botte etc. oder am Ende sogar Anfeindungen..... Es geht doch auch einfacher ;-)
  48. 2 points
    Am Sonntag probierten wir es vorallem auf Lachs, konnten jedoch keinen fangen. Auch Regnete es stark. Wir gingen in einen Laden, liessen uns beraten, und kauften Lachsköder. (Spinner (Flying C), Blinker, etc.) Am Montag probierten wir es auf Forellen mit der UL-Rute. Mein Cousin konnte nach 30 Minuten ein wahres "Monster" landen. Gefischt haben wir mit einem Mepps 2 Spinner. An einem Unscheinbaren Ort, an dem man nicht gut werfen kann wurde mein kleiner Spinner dann genommen. Ich dachte zuerst es wäre eine grosse Forelle. Nach einem langen und nervenaufreibenden Drill war es klar, es war ein Lachs, an der Ul. Mein Cousin konnte ihn landen und wir waren glücklich. Er war 56cm lang und 1,3kg schwer. Wir hatten Glück, da die Rute, die Schnur und der Köder sehr beansprucht wurde/n. (Mepps war verbogen) Der Lachs wurde dann wie vorgeschrieben Getaggt und von mir Filletiert. Er schmeckte vom Grill sehr gut. Am Abend konnte ich noch 2 kleine Forellen landen. Ich hoffe, dies war nicht der letzte Lachs der Ferien. Rouven
  49. 2 points
    @Dickbait Erstens dass du vermehrt was posten wirst und zweitens für deine kritischen Bemerkungen. Das mit den Fliessgewässern halte ich gleich, zumindest reine Fario Gewässer. Auch mit den Fangmeldungen und Fischbilder gebe ich dir zu 100% recht. Echt schade kriegen wir Fischer es nicht hin, Erfahrungen auszutauschen, Fänge zu teilen ohne "sau doofe und unpassende" Bemerkungen (zu viel Blut, den Fisch hält man nicht so, wieso ein solches Tier töten, etc). Gibt auch Ausnahmen und viele davon sind hier in diesem Forum, dafür möchte ich Euch allen danken. Schauen wir, dass das Forum nicht einschläft und wir hier eine Plattform schaffen, die zum posten von Fangerfolgen, Tipps und Tricks anregt. Petri Heil an alle
  50. 2 points
    Oder es so aussieht, gleich hinwerfen egal was man in der Hand hat, also den Köder nicht die Rute
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