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  1. 11 points
    Herren der Fliege: Tag 2 Während ich mit A. in diesem Sommer bereits die Gewässer ganz im Osten des Kantons besuchte, steckten wir unseren Pin für diesen Tag am anderen Ende des Kantons. Hier einen besonderen Dank an den lokalen Verein für die zuvorkommende Kommunikation und das unkomplizierte Vermitteln der Karten für die Pachtgewässer. Ich kannte die Gewässer nur vom Hören-Sagen und so hatten wir neben der Gewässerkarte und unseren Wünschen nur wenig Anhaltspunkte, wo und wie wir uns diesen Kilometern an Gewässer annähern sollten. Die Wettervoraussage für den Tag waren durchzogen. In den Bergen drückte der Föhn von Süden und von Westen her sollte eine Kaltfront den Alpenraum erreichen. Meine erste Wahrnehmung des Morgens, ich lag noch mit geschlossenen Augen im Bett, war dann auch ein ordentlicher Donner… Ich dachte mir wenig Gutes bezüglich der Fischerei. Wie werden die Gebirgsgewässer auf die Gewitter reagieren? Werden sie überhaupt fischbar sein? Mit diesen Gedanken begebe ich mich schlaftrunken auf den Flur und sehe, D. & H. sind wach und bereit zum Frühstück. Niemand drängt’s richtig raus und während des Essens checken wir das Wetter und diskutieren unsere Möglichkeiten und Bedürfnisse für den Tag. Die Front wurde durch den Föhn nicht länger zurückgehalten und zog bereits in den Morgenstunden übers Land, das heisst, die gröbsten Niederschläge sind durch. In der kalten Luft dahinter werden sich aber wieder Schauerzellen ausbilden. In den Bergen sollten die Niederschläge aber weitgehend ausbleiben, weil am Alpenhauptkamm der Druck aus Süden wieder zunehmen und somit die Niederschläge in die Voralpen sowie ins Mittelland verblasen wird. Das stimmt doch schon mal etwas zuversichtlicher. Auf der Fahrt schauen wir dann auch erwartungsvoll in jedes Gewässer. Die Pegelstände sind leicht erhöht und das Wasser minim eingetrübt, eigentlich ideal. Somit gibt’s dauernd was zu beobachten und zu besprechen, entsprecheng gestaltet sich die Fahrt in die Berge durchaus kurzweilig. A. soll gegen Mittag zu uns stossen und somit den «Herren der Fliege- Klub» komplettieren. D. möchte es gemütlich angehen und H. wünscht sich, hochlaufen zu können und Gewässer an der Baumgrenze zu befischen. So bilden wir Zweiergruppen und jede befischt jeweils einen Gewässerabschnitt. Cousin D. bleibt somit unten und wird A. in Empfang nehmen. H. und ich steigen hoch auf ein Plateau an der Baumgrenze und befischen dort ein kleines Rinnsal von vielleicht durchschnittlich 1,5m breite. Die Szenerie ist dann zT. fast unwirklich. Nach einer guten Stunde Aufstieg, laufen wir zu zweit in Wathosen über Alpweiden, gehen kniend in Deckung und befischen in windigen Bedingungen so «Mikrospots». Die karge Natur hat hier aus den vor Ort vorhandenen Materialien zum Teil pittoreske Arrangements geschaffen. Ich kann mich kaum sattsehen an diesen «Feng-Shui-Gumpen». Wenn nur der Fisch auch vorhanden gewesen wäre… An einem einzelnen Spot konnte ich einen Take verzeichnen, das war’s. Und dafür haben wir eine Stunde geschwitzt? Nein, nicht nur dafür, sondern für die Szenerie, das Erlebnis und eine wichtige Erkenntnis, dazu aber später. Soll es doch A. und D. in einem Gewässer ein paar hundert Meter daneben und ein paar hundert Meter weiter unten ähnlich ergangen sein… Nach zwei Stunden Abschneidern setzen wir uns hin, diskutieren das Erlebte und geniessen die Aussicht. Wir beide äussern den ernsthaften Verdacht, dass das Gewässer im Sommer ordentlich durchgespült worden sein muss und somit entscheiden wir uns für den Abstieg. Vielleicht geht ja im Tal noch was… Unten entscheide ich mich aus Faulheit, einfach die Strecke gleich neben dem Abstellplatz unserer Wagen zu befischen, während H. dem Gewässer nach hochläuft. Dort trifft er auf A. & D. Auch sie haben oberhalb einer Steilstufe dasselbe erleben dürfen wie wir. Ein schönes Gewässer, welches sich komplett fischleer präsentierte. So entscheiden die drei, noch weiter abzusteigen und den Bach in der Talsohle zu befischen. Ich halte an meinem Plan fest, fokussiere mich und treffe endlich auf Fisch. Das Gewässer ist dicht bewachsen, die Strömung schnell, die Bewegungsfreiheit somit eingeschränkt, aber evtl. treffe ich ja hier auf den ganzen abgeschwemmten Fisch von weiter oben… Gegen Abend finden wir dann endlich alle zusammen. Gemeinsam sitzen wir im Aussenbereich eines Gasthofs und diskutieren die gemachten und nicht gemachten Fänge des Tages. Dabei schweift mein Blick in die Berge und mir wird wieder einmal bewusst, wie privilegiert wir eigentlich sind. Diese Augenblicke beinhalten quasi ein religiöses Moment. Eine doofe Seuche umklammert dem Planeten die Brust und stiehlt Menschen, Wirtschaften und Regierungen den Atem. Menschen hungern, Menschen sind auf der Flucht, Menschen haben weder Zugang zu Gesundheitversorgung noch zu sauberem Trinkwasser und wir gehen Angeln und haben das hier vor Augen: Dazu noch genügend Geld, Freizeit, Freunde und Sicherheit. Wären wir nicht abgefahren in Richtung Unterkunft, hätten mich meine Glücksgefühle nochmals auf die Knie gezwungen. Einfach danke, dass ich das so erleben darf, wie ich es erlebe. Ob Fisch oder nicht, spielt eigentlich überhaupt keine Rolle. Aber mit ist halt schon besser… Abends dann empfängt uns F. herzlich in «seiner» Hütte. Der Risotto per Mis-en-place soweit, dass er nur noch in die Pfanne muss. Der Grill vor dem Haus ist eingefeuert und als hätte er unseren Fangerfolg vorausgesehen, wartete eine Platte Bratwürste darauf, von der glühenden Kohle Farbe und Röstaromen zu erhalten. Der Abend klingt dann aus mit Gesprächen über Fisch und die Welt, dazu gutes Essen, Braukunst aus Zwiefalten, dem einen oder anderen Glas Wein und einer riesigen Vorfreude auf den nächsten Morgen. Bei einer letzten Zigarette vor dem Häuschen schaue ich nochmals hoch in den Sternenhimmel, lege mir eine Hand aufs Herz, und da ist es wieder, dieses Gefühl der Verbundenheit und der Dankbarkeit. Danke allem für alles was ich hier erleben darf! Es ist mir bewusst, es könnte auch ganz anders sein…
  2. 10 points
    Herren der Fliege: Tag 3 Erst mal Kaffee, weil ohne Kaffee geht es nicht… Dann ein Blick nach draussen, Himmel checken, blau, gut. Anschliessend ausgedehntes Frühstück mit strategischem Briefing und schon verabschieden wir uns von F. Wir bedanken uns nochmals für Unterkunft und Gastfreundschaft. Glatte 10 von 5 Sternen auf meinem persönlichen Trip-Advisor. Cousin D. und A. bleiben wieder eher unten im Tal, H. und ich gehen abermals kraxeln. Hinfahren, auftakeln, ins Bachbett steigen und kaum losgelegt ist die Rute krumm... Was für ein Start, wir sind doch noch gar nicht wach! Der Bach präsentiert sich schnapsklar und wir sehen die Fische zu unseren Fliegen hochsteigen. Entsprechend halten wir uns in Deckung. Mit aufkommendem Flow entwickelt sich ein Loop aus hochsteigen, staunen, positionieren, werfen und… Bei H. klappt’s ganz gut, bei mir wollen die Fische nicht so richtig zubeissen. Ist irgendwas mit meiner Rehhaar-Sedge? Hannes fischt, die von mir verehrte, Royal Wulff und ich halte an meiner Tronald Dump-Variation einer Sedge fest. Stilecht gebunden mit oranger Locke als Sichthilfe auf einen 10-er Haken, schwimmt super und hat mir diese Saison schon schöne Fische gebracht. Aber heute will sie nicht so richtig losmagneten. Zwei Fische lassen sich zwar verleiten. H. mit Royal Wulff hat aber klar die grössere Bissfrequenz. So verlagere ich meine Aufmerksamkeit auf die Umgebung um anklopfendem Frust gar nicht erst Platz zu geben. Ein solcher Mindset ist nicht weiter schwierig bei dieser Schönheit der Umgebung. Als wir dann oben rausklettern hat mein Handy wieder Empfang und uns erreichen von den anderen zwei solche Bilder. Schön, bei ihnen scheint es auch zu klappen. Unterwegs zum vereinbarten Treffpunkt machen wir noch kurz halt an einer Stelle gleich neben der Strasse. Und auch hier will sich nur Kleinfisch für meine Sedge interessieren. Was soll das? Nachmittags treffen wir uns alle auf einer Hochebene. Dort laufen wir gemeinsam eine Strecke des Baches ab. Auf der Oberfläche treiben vereinzelt kleine Eintagesfliegen und ich fühl mich mit meiner 10-er-Sedge komplett fehl am Platz. So binde ich das kleinste Muster an, welches ich bei meiner Berg-Kollektion mitführe. Eine 16-er Klinkhammer. Ein Muster, welches ich im Bach noch nie gefischt habe, in den Bergseen aber mein vollstes Vertrauen geniesst. So laufen wir los, einer wählt eine Stelle und befischt diese. Die andern drei kommentieren wohlwollend und wir freuen uns ab jedem gelungenen Wurf... Und gefangenen Fisch... Und mit der Klinky klappt’s auch wieder bei mir. Evtl. würde es in Zukunft nicht schaden, gelegentlich die ausgetretenen Pfade des bis hier angesammelten Wissens zu verlassen und den Horizont weiter offen zu halten. Diesen Vorsatz schreibe ich mir jedenfalls für 2022 hinter die Ohren (nicht ohne darunter noch fett KLUGSCHEISSER hinzukritzeln)... Auf dem Weg zurück zu den Wagen schaue ich in eine Reihe zufriedener Gesichter. Was so Tage doch mit uns machen... Unten wird abgetakelt, das Material in den Wagen verräumt und wir verabschieden uns von A. Nicht ohne den Wunsch zu äussern, solche Tage auch in Zukunft wieder in Betracht zu ziehen. Damit wäre die Forellensaison 2021 für mich eigentlich beendet und vor meinem inneren Auge begann sich abzuzeichnen, wovon ich jetzt ein paar Monate lang träumen werde. Danke @grischafario , @Andreas , @Gumpenkoenig , war grossartig mit euch in den Bergen. Danke liebe Fische, Gewässer, Insekten und Patentbezugsstellen. Freu mich auf ein Wiedersehen im 2022. Grischa-Bern-Connection: tbc Euer Horst
  3. 10 points
    Ich habe in meinem Leben wahrscheinlich schon weit über 1000 Seeforellen gesehen und zum Teil auch Fotografiert, aber noch nie konnte ich eine schöne Seeforelle im See (nicht in einem Zufluss!) obwohl ich schon zig davon gesehen habe ausser Absteiger so schön aufnehmen wie diese. Die Bedingungen müssen genau stimmen, sonst stehen solche Fische nicht so nahe am Ufer, ich vermute die wird bald aufsteigen. Ich denke die ist am Schlaffen, eine falsche Bewegung und der Fisch ist weg. Kamera: Galaxy S21
  4. 9 points
    Herren der Fliege: Tag 1 H. und ich haben uns auf den frühen Nachmittag bei mir zuhause verabredet. Natürlich wollte ich ihm die Fischerei meiner Umgebung in bestem Licht präsentieren. Entsprechend habe ich für diesen Tag eine meiner Lieblingsstrecken programmiert. Dieser Flussabschnitt funktioniert oft erst gegen Abend, dann ist auch das Licht dort herrlich, nicht selten gibt es im Sommer/Frühherbst in den Abendstunden einen nennenswerten Schlupf, der von den Fischen gewürdigt wird, und die Distanz zu meinem Wohnort ist erträglich. Aber erst mal Ausschlafen. Die Zeit bis zur Abfahrt überbrücke ich mit dem Auffüllen meiner Vorräte und einem Gang auf den Markt. Aber verdammt, H. steckt im Stau und mehr Gemüse will ich nicht kaufen… Das Wiedersehen erfüllt mich mit grosser Freude. Im April 2019 standen wir das letzte mal gemeinsam am Wasser. Ein geplanter Trip im Frühjahr wurde Opfer eines Virus und… Jeder kennt die Stories um dieses unsägliche C.-Wort. Also, endlich, losfahren. Auf dem Weg in die Berge haben wir uns jedenfalls so einiges zu erzählen. Beim auftakeln wird’s dann schon ein bisschen ruhiger und als wir uns dann ins Bachbett begeben, überlassen wir erstmal dem Bach das Sprechen. Und er beginnt augenblicklich zu erzählen… Lieblich und sanftmütig gurgelt er uns etwas vor, gleichzeitig erwartet er von uns Aufmerksamkeit, Vorsicht und Präzision. Weiter mahnt er uns auch, indem er uns Geschichten von unbändiger Kraft und gestaltenden Gewalten erzählt, welche uns alle überleben werden. Und er zeigt uns Schönheit… …genauso, wie er uns demonstriert, dass die Natur in "weiser Voraussicht" Kreaturen mit jenen Eigenschaften geschaffen hat, welche es braucht um widrigen Umständen zu trotzen und dabei zu wachsen und gross und stark zu werden. Mit zitternden Händen hebe ich diesen Fisch aus dem Netz. Er ist für mich so viel mehr als ein Abendessen. In den letzten Jahren hatte ich hier mehrfach Kontakt mit richtig guten Fischen. Nach einem "Komplettumbau" als Folge von heftigen Gewittern im letzten Jahr, von den Wassermassen des Sommers 21 ganz zu schweigen, machte ich mir ernsthaft Gedanken über den Bestand. Und so wird dieser Fisch für mich in diesem Moment zu einem Symbol der Hoffnung und ich setze ihn demütig zurück. Anschliessend bin ich gar nicht mehr so fishy, sauge die Schönheit der Umgebung in mich auf und lasse H. gerne den Vortritt. Dabei mache ich eine spannende Beobachtung. H. bewegt sich ganz anders im Bachbett, er positioniert sich anders für seine Würfe und handelt die Line im/ums Wasser, wie ich eher nicht auf die Idee kommen würde. Im Gespräch wird mir dann klar, wie man beim Fliegenfischen in seinem Lernprozess durch die Heim- Gewässer geformt wird, so etwas wie einen eigenen Stil entwickelt. Funktionieren tun ganz offensichtlich beide Herangehensweisen, es gibt somit weder richtig noch falsch, sondern verschiedene Wege und immense Möglichkeiten zu Kombination und Variation. Der Abschied vom Gewässer fällt uns dann nicht schwer. Kurz vor dem Ausstieg werden wir von einer gewittrigen Schauer überrascht, also raus aus dem Bachbett und ab nachhause. Hier erscheint auch Cousin D. auf dem Parkett, die Gruppe wird langsam vollständiger und nach langer Zeit können wir uns endlich wieder zuprosten. Zum Abendessen gibt’s Alb-Food: Bretzenknödel und Braukunst aus Zwiefalten. Wir beugen uns über die Gewässerkarten des Folgetages und stimmen uns für diesen ein. So fliesst der Tag aus, indem wir uns einlullen mit Plänen für morgen und Geschichten über prächtig gezeichnete Schuppenkleider.
  5. 9 points
    Vorwort zu «Herren der Fliegen» Einen Termin für ein gemeinsames Fischen gegen Ende der Forellensaison hatte ich mit Cousin D. bereits Monate zuvor ausgehandelt und unumstösslich wie Mount Rushmore in der Agenda verankert. Dann, ca. zwei Wochen vor meinen Ferien, begann sich am Horizont noch etwas mehr abzuzeichnen. Ein gewisser H. N. aus dem geschätzten grossen Kanton fragte in einer Chatgruppe nach allfälligen Plänen für die Berge in ebendiesem Zeitraum und Buddy A. war auch nicht verlegen, noch ein paar Stunden der Fliege zu Opfern. Warum nicht zusammenführen, was eigentlich zusammengehört? Die Aussicht auf ein paar Tage Fliegenfischen mit den Jungs haben mich aktiviert und so organisierte ich eine knappe Handvoll Karten für ein paar Pachtgewässer und eine Unterkunft. Hier geht ein spezieller Dank an F. aus B. (Könntest du dir bitte die Daten des letzten Septemberwochenendes 2022 vormerken?). Die zwei Wochen vor dem Wochenende hatten was vom Aufbau eines guten Songs einer mehrköpfigen Band mit Bläsersätzen und Backgroundsängerinnen. Alles beginnt mit der Idee, einer wagen Melodie und mit jedem Schritt kommt ein Instrument mehr dazu. Irgend so was zwischen Rock’n’Roll(-wurf) mit der Tiefe von Soul unterlegt mit Streichern und getragen von der Rhythmussektion einer 60-er-Jahre Detroit Studioband. Auf jeden Fall stieg die Vorfreude mit jedem kleinen Planungsschritt und als sich dann noch abzeichnete, dass auch der grosse Petrus mit dem Wetter Freude an unserem Spiel zeigte, sprang der Funke über in alle Lebensbereiche. Voller Motivation brachte ich die letzten Tage auf der Arbeit hinter mich und dann stand ich davor... Früher Freitagnachmittag, Feierabend, Kind verköstigt und mit den Grosseltern unterwegs, Sonnenschein und keine Termine. Ich schnapp mir ein langes Vorfach, die Fliegendose mit den ersten selbstgebundenen Spents, setz mich auf’s Fahrrad und besuche meine Lebensader. Die ersten zwei Stunden liege ich vor allem am Fluss, die Rute aufgetakelt neben mir und döse etwas in der Sonne. Immer wieder wandert mein Blick über die Oberfläche, gelegentlich steigen Alet und kleine Aeschen im flacheren Wasser oder strömungsberuhigten Uferbereich. Die lassen wir in Ruhe. Als die ersten Schatten der Bäume sich auf das Wasser legten, konnte ich dann in einem tieferen Zug erste ganz sanfte Ringe ausmachen, welche mein Interesse auf sich zogen… ca. zehn Würfe später hing er, der erste gute Fisch des verlängerten Wochenendes. Ich takle ab, mein Plan ging auf, ich bin glücklich. So effizient habe ich noch nie gefischt. Ich spaziere zurück zu meinem Fahrrad und erfreu mich des guten Lebens.
  6. 7 points
    Ich war am Wochenende am See, es war eine tolle Zeit, und ich konnte noch ein paar 30 cm Egli, einen 50 cm Wels und einen 70 cm Zander finden. Es war schön, den Zander mit meinem Jungen zu fangen und den Wels mit meiner Frau. Der einzige Minuspunkt war, dass ich mehr Zeit investieren musste, um einen freien Ufer-Spots zu finden, sind immer mehr mit Netz links und rechts zugemauert.
  7. 6 points
    Sommer vorbei ist aber es gibt noch sonne und die barsch immer aktiv sind. Leider musste ein paar 18-19 mitnehmen, hatten den haken voll inhaliert. Die kormoranen aktiv sind, hier ein opfer.
  8. 4 points
    Ich habe es geschafft. Eine Estragon/Butter Sauce zu machen, die nicht so heikel ist, wie eine Hollandaise. Es hat mich viele Stunden, Tage und Fehlversuche gekostet. .....und einige graue Haare. Mit dem Ergebnis bin ich aber echt zufrieden.
  9. 4 points
  10. 4 points
    Mmm Dural, ein paar Sachen kapiere ich hier nicht: 1. Ich habe hier jemals weder dein Gesicht noch deinen richtigen Namen gesehen und auch nicht dein Auto oder deine Autos. Ergo wird es für andere Fischer wohl etwas schwierig bis unmöglich sein, dich am Wasser zu erkennen und dir "nachzulaufen" und dir was abzuschauen. Es sei denn, du bindest jedem vorbeikommenden Fischer auf die Nase, dass du imfau "DER Dural" bist... Wie also kommst du auf die Idee, dass du "verfolgt" wirst? Vielleicht interpretierst du da einfach zuviel hinein oder nimmst dich zu wichtig, wenn halt auch andere Fischer an Spots auftauchen, die du befischst? 2. Ich lerne immer wieder viel neues dazu im Austausch mit anderen Fischern. Wenn man will, kann man dem auch "Abschauen" sagen, sowohl in passiver (es wird mir abgeschaut) als auch in aktiver Weise (ich schaue andern was ab). Wenn man hier was postet, ist eigentlich die Idee davon, dass andere davon profitieren. Ergo solltest du dich nicht daran stören oder dich gar wundern sondern allenfalls mitfreuen. Im Sinne "von Fischer für Fischer!", sonst müsstest du dein grosses Wissen besser für dich behalten. Die von Dir fotografierte neue Verbauung an diesem NBS-Zufluss ist schon zum K... . Ich verstehe sowas nicht in der heutigen Zeit.
  11. 4 points
    ...gemacht. Erfolg. Fundort natürliche (vermutlich ungedüngte) Wiese am Hang in der Nähe zum Gehölzrand. Gewürzt auf Lamellenseite, Mehl, dann Ei, dann Brotbösmeli Gruss Jo
  12. 3 points
    Wenn ich einer guten Qualität begegne, kann ich einfach nicht wiederstehen. Ob roh oder gratiniert, ein Gaumenschmaus.
  13. 3 points
    Bevor das Schiff aus dem Wasser kommt um die Hochwasserschäden zu beheben war ich heute nochmal auf dem See. In 5 Stunden konnten wir 6 Egli landen, alle zwischen 20cm und 30cm. Sie verziehen sich langsam aber sicher in die Tiefe.
  14. 3 points
    Feigen Chutney Eignet sich sehr gut für kurz gebratenes Fleisch, aber auch für Hartkäse. 150 Gramm reife, süsse Feigen 30 Gramm Ingwer 2 Knoblauchzehen 1 Schalotte 1 Chili 2 EL Erdnussöl 2 EL Essig weiss 2 EL Honig 4 EL Wasser 1/2 TL Salz Ingwer, Schalotte, Knoblauch schälen, Chili entkernen und hacken oder scheibeln. Alles zusammen im Erdnussöl anziehen. Geachtelte Feigen zugeben und kurz anziehen. Mit Essig, Honig, Wasser und Salz ablöschen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. - Noch heiss in ein Glas abfüllen, verschliessen und auf den Kopf stellen. Abkühlen lassen, danach im Kühlschrank aufbewahren.
  15. 3 points
    Gestern hat’s terminlich leider nicht gepasst. War dafür heute. Hab noch ein paar schöne Steinpilze gefunden. Alle tip top- ohne Wurm- was aber eher an der Jahreszeit liegt. Musste allerdings viel Strecke machen dafür- knapp 18km und was weiß ich wieviel HM. Dafür gibts jetzt dann grad a feine Croute aux Champignon- mit em netten Glas Syrah aus’m Lavaux
  16. 3 points
    Limettenrisotto mit Nolly Prat abgelöscht, Limettenabrieb, Limettensaft, Zitronenthymian, Bouillon. Verschiedene Grössen Eglifilet. Die Kombi ist echt Geil.
  17. 3 points
    Heute ein Bild von Essen auf diese Seite. Es geht da aber eher um den goldstieligen Pfifferling. Ein toller Pilz.
  18. 3 points
    Der Wels wird aber Döbel und Karpfen fressen.
  19. 2 points
    Natürlich richtig, die Seeforelle steht schon seit 3 Wochen im gleichen Pool:
  20. 2 points
    Dessert. Erschunken geschlichen erkrochen .......
  21. 2 points
  22. 2 points
    Also da das Rezept für eine vereinfachte Béarnaise. Diese Sauce ist sehr robust. Habe sie schon am Vortag gemacht, in ein Tuperware gefüllt, und ab in den Kühlschrank. Am nächsten Tag einfach das ganze Tuperware in heisses Wasser gestellt. Die Sauce wurde wieder schön flüssig. Wie man auf dem Bild oben sehen kann. 2 Eigelb 1 EL Zitronensaft 1 TL Dijonsenf, wer den nicht mag kann auch normalen Senf nehmen 1 EL Creme fraiche wenig Salz 1 TL Zucker 150 g Butter Estragonblätter nach eigenem Gusto. Ich habe ca. 1 guten Esslöffel frische, geschnittene Blätter verwendet Salz und Pfeffer zum abschmecken Alle Zutaten bis auf die Butter in ein zylindrischen Becher. Stabmixer rein und glatt rühren. Butter in einer Pfanne kurz aufkochen, langsam in das Gefäss laufen lassen, dabei den Stabmixer auf der ersten (von 2) Stufen laufen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für eine Hollandaise einfach Estragon weglassen. Beim Senf würde ich da nur einen normalen milden Senf nehmen.
  23. 2 points
    Heute gibt es ein Hirschfilet mit Stock und dazu eine Steinpilzsauce mit Balsamico, Thymian und schwarzer Schokolade....
  24. 2 points
  25. 2 points
    Nach zwei Regentagen, heute Abend könnte eine Stunde fischen und habe wieder ein paar Egli gefangen. Zwei 19CM und Zwei 26 CM mit DS und zwei 20CM mit Spinner. Sonnenuntergang war Super, aber sehr windig.
  26. 2 points
    heute leicht erhöhter Aufwand, aber mit überzeugendem Ergebnis
  27. 2 points
  28. 2 points
  29. 1 point
  30. 1 point
    Ich meine, den Fisch hier zu sehen:
  31. 1 point
  32. 1 point
    @Runaboutich hoffe nicht,ist mir eben auch schon passiert mit einer Shimano Neu gekauft 2Wurf Spitze gesplittertdie Spitze wurde dann getauscht Glück gehabt.
  33. 1 point
    Super Bild Fabian! Bravo. Hier noch kurz durch den Lightroom gelassen:
  34. 1 point
    Konnte am SO Abend diesen makellosen, 80cm Hecht-Mann fangen.
  35. 1 point
  36. 1 point
    hier mal noch die Variante mit viel Gemüse und Eierstich.
  37. 1 point
    @Der Bayer Gratulation zu den Pilzen und der Wanderung!!
  38. 1 point
    Extrem schöne Steinpilze, Petri Pilz. Bon appétit
  39. 1 point
    Hallo zusammen. Ich bin der Sandro, 38 Jahre jung und wohne im Glarnerland. Mein Hausgewässer ist der Walensee (die Diva), welche mich immer mal wieder in den Wahnsinn treibt oder zum staunen bringt! ;-) Zwischendurch schleiche ich auch um den Züsi (Region Obersee). Ich stehe sehr oft am Wasser und geniesse diese Zeit um den Kopf zu lüften. Ob mit oder ohne Fisch... Ich fische hauptsächlich aktiv auf Raubfische mit Gufi oder Spinner. Am liebsten mit Gufi auf Egli. Sitze aber an schönen Tagen auch mal gerne ganz gemütlich stundenlang mit Zapfen oder auf Grund am Ufer. Bierchen und Grill kommen dann auch mit. Vielleicht bis bald mal am Ufer! Petri
  40. 1 point
    Willkommen im Forum Sandro
  41. 1 point
    Welse gibts immer mehr und mehr. Auch im Genfersee breiten die sich scheinbar recht aus. Meiner Erfahrung nach ist es aber hoffnungslos das einzudämmen. Zum einen stehen sie ganz oben in der Nahrungskette, zum anderen sind die extrem anspruchslos, was die Gewässer angeht
  42. 1 point
    Es gibt gute 2-5 teilige Reiseruten auf dem Markt,mit denen man gut bedient ist Klar Rutenrohr mit den lieblings Ruten ist am besten Ich denke eine Teleskop Rute ist für deinen Ebro Tripp nicht ideal.Bisserkennung und auch der Anschlag nicht so Toll. Trotzdem eine gute Reise und viel Petri
  43. 1 point
    Hoi Sandro Herzlich willkommen hier bei haken.ch und viel Spass. Gruss Mötti
  44. 1 point
  45. 1 point
    ...an der vanford führt aktuell in sachen preis / leistung kein weg vorbei. Habe mittlerweilen 7 vanford im einsatz, und die rolle ist echt gut, es ist meine "arbeits-rolle" Die roten akzente passen halt leider nicht zu jeder rute, aber eigentlich ja auch egal.
  46. 1 point
    So koche ich eigentlich viel zu selten. Ich mag diese Aromen. Lamm Raz el Hanout Harissa usw.
  47. 1 point
    Habe gestern etwas gefangen im Schanzengraben. Muss ein russischer Spion gewesen sein, der war gechipt. Schuppen, pfeffern, salzen und mit Knoblauch, Thymian und Paprika füllen. Dann ans Feuer mit dem Agent. War fein, wenn er auch wegen den losen Y-Gräte etwas Zeit beim Essen braucht. Gruss Mötti
  48. 1 point
    Fast vergessen, das Bild vom Steinpilzfondue.
  49. 1 point
    Ein verlängertes Wochenende ganz den Pilzen gewindmet im wunderschönen Oberland. Fazit, extrem schöne Natur, Fondue gemacht mit frischen Steinpilzen, Mischpilzgericht genossen, erstaundlich Pilzvielfalt angetroffen, Sommer- bis eigentlich Spätherbstpilze gefunden, Steinpilze eher rar in dieser Gegend, den sehr leckeren goldstieligen Pfifferling hätten wir Kiloweise einsammeln können. Müde Beine vom anspruchsvollen Gelände in den Bergen.
  50. 1 point
    Ich denke auch, dass das wohl eher Pfunde denn Kilos waren. Wollte aber nichts meckern..... Wie auch immer, mein grösster Koi war Frau Karashigoi mit 1.05 Meter und guten 12 Kilo respektive 24 Pfund. Übrigens Koi werden in Indoor Haltung bis zu 30 Jahren alt. In freier Wildbahn wird wohl für Kois und auch andere Karpfen so bei 15 Jahren aus die Maus sein. - Aber ich bin kein Ichthyologe.....
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