Jump to content

Rangliste


Beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation since 19.10.2017 in allen Bereichen

  1. 9 points
    Let go, let grow Nr. 2 Nach etlichen Versuchen und nicht optimalen Bedingungen, hat es dann doch mal wieder geknallt...YES.
  2. 8 points
    Anfangs November ist es passiert. Horst ist fremdgegangen. Vormals überzeugter Kunstköder- und Spin-Spinner, hat er sich eine Flyrod besorgt und einen Wurfkurs zum Geburtstag schenken lassen. Die Gerte holte er sich beim Dealer seines Vertrauens, nachdem er sich von Freunden bei einer gesunden Menge Bier theoretisch das Fliegenfischen beibringen liess. Der Dealer besorgte auch gleich die praktische Einführung in die Kunst der schwebenden Schnüre. Und schon bald darauf flog ihm die Keule um seine Ohren. Der Einstieg gestaltete sich nicht ganz einfach. Die Erklärungen von Fliegenguru F. waren aber simpel genug und nachvollziehbar bzw. in die Tat umsetzbar. Das Setting stimmte auch, eine Gruppengrösse von 3,5 Einsteigern und ein schönes Gewässer. Zudem ein Platz mit genug Rückraum für die ersten ungelenken Überkopfwürfe. Einzig die paar Gräser dort dekorierten wir im Verlaufe des Kurses nach und nach mit Cul De Canard (Entenarsch). Das Werfen an und für sich ist Zen für den sonst zu gelegentlicher Nervosität neigenden Horst. Die Bewegungen, aus dem Oberkörper, 10-2, auf einer Linie usw. im Zusammenspiel mit dem Geräusch der Schnur, reine Meditation, wenn’s denn klappt... Manchmal landet auch das Vorfach in der Wurfschnur (klepf...), der enge Bogen, die fliessenden Bewegungen der Schnur wird abrupt unterbrochen. Die Fliege bleibt in der Flugschnur hängen, fällt zu Boden und ist auf nimmerwiedersehen zwischen den Steinen des Griens oder im Fluss verloren. Dieser Halbtag hat Horst ähnlich viel Wurfmaterial gekostet wie ein durchschnittlicher Tag Spinfischen mit Gummi. So sass Horst gelegentlich auf den Steinen und verfluchte das 0,12mm Vorfach. Wer sich Snaps gewohnt ist, muss sich hier in Akribie üben. Abermals... Meditation. Wenn die Fliege dann aber dort landete, wo sie hinsollte. Die Strömung die Fliege erfasste und mit sich trug, blieb die Zeit stehen, der Moment war perfekt. Zweimal hob sich ein Fisch vom Grund ab und betrachtete die Fliege. Horsts Herz blieb kurz stehen um dann umso wilder weiterzuschlagen. Ein Lächeln formte sich um seine Lippen und er schwor sich, diesen Moment solange zu reproduzieren bis der Schatten hängen bleibt... Nun die Frage, machte dieses Erlebnis Barsch Horst zu Aeschen Aschi? Wohl eher nein. Die Eindrücke der neuen Form des Fischens hallen aber bis heute nach und zaubern auch Tage später noch ein Lächeln auf seine Lippen. Ob aus diesem Flirt eine längere Beziehung wird, wird sich zeigen. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht dafür und das Sortiment an Trockenfliegen ist auch soweit aufgestockt, dass Horst die Bäume während der Adventszeit schmücken kann. Jetzt setzt Horst nur noch auf den Samichlaus und wünscht sich eine ordentliche Bescherung im Kescher. Traditionell möchte Horst mal wieder dankbar sein. Danke Fischen-Wenger für die Organisation, Flo für die Geduld, meinen Mitlernenden für Tabak und Gespräche sowie dem glücklichen kleinen Gian mit der krummen Rute für die lehrreichen Stunden auf dem Grien. TBC, euer... Horst aka. Cousin R. P. S: Wenn immer du (fischereitechnisch) über den Gartenzaun schielst, poste deine Erlebnisse in diesem Thread. Auch dein Erlebnis soll Horizonte erweitern. P. P. S: Dieser Faden könnte als Nebenwirkung die Wirtschaft ankurbeln und den Tackledealern ihre Umsatz steigern... Das wäre nicht Absicht gewesen.
  3. 7 points
    12.10.2017 Ich mach mich auf zum Vorabend Check-in in Kloten, wo ich mich zuerst mal mit dem Automaten abmühe, der meine Buchungsnummer nicht kennt und meine ID nicht einlesen will. Ich mag die Dinger überhaupt nicht. Automaten und Roboter sollen uns doch das Leben erleichtern. Nicht die Bohne. Sie vernichten Jobs und nerven. Irgendwann kann ich dann jemand auftreiben, der das Ding soweit bringt das Check-in abzuwickeln und ich kann zum Gepäckschalter gehen. Dort gebe ich je einem Koffer für meine Kinder, meine Frau und mich selbst, sowie eine Bazooka ab. Ich sage dem Schalterangestellten, dass in der Bazooka eine Angelrute sei und solche bei Edelweiss für Flüge nach Kreta frei sind. Er verneint, dies habe er nicht so im System. Dies sei nur bei Flügen nach Kanada der Fall. Ansonsten könne man anstatt des Freigepäcks eine Angelrute aufgeben. Ich erklärte ihm, dass dem nicht so ist und dass ich extra deswegen bei Edelweiss gebucht habe, dass dies bei der Buchung im Internet ersichtlich war und dass es auch diese Woche noch im Internet auf der Seite von Edelweiss so aufgeführt wird. Er meint er wolle dies mit dem Supervisor besprechen und bittet mich zu warten. Dann kommt er zurück und wiederholt nochmals das Gleiche. Mir platzt langsam der Kragen und ich wiederhole, dass ich extra bei seiner Airline gebucht habe und dass ich keinen Franken für etwas zahle, was bei der Buchung bereits bezahlt wurde. Er entgegnet, er arbeite nicht für Edelweiss. Ich bitte ihn im Internet auf der Seite von Edelweiss sich das selber anzuschauen. Er entgegnete er habe kein Internet. Ich solle doch bei Ihm das andere Gepäck aufgeben und mit dem Supervisor reden. Das mache ich und gehe zu den beiden Damen der Supervision und schildere mein Anliegen. Diese bestätigen die Aussage des Schalterangestellten, dass die Angelrute nicht frei sei. Aber sie lassen sich darauf ein, selber die Homepage der Edelweiss zu konsultieren und sehen meine Aussage bestätigt. Sie meinen, sie seien nicht verpflichtet gewesen dies zu machen, seien aber neugierig gewesen. Nun lassen Sie mich die Rute schliesslich doch kostenlos aufgeben. Daheim fasse ich eine Beschwerde an die Edelweiss ab und hoffte auf problemloses Check-In beim Rückflug. 13.10.2017 Der Flug nach Heraklion verläuft soweit gut. Dass es mit den vorbestellten Kindermenus nicht auf Anhieb klappt erstaunte mich nicht weiter. Eher dass es doch noch zwei solche für kleine «Notfälle» in Reserve gibt. Ärger macht dann dafür der Taxifahrer, welcher wegen der Länge der Bazooka ein Theater machen will. Ich bin nah dran alles wieder selber aus dem Kofferraum raus zu räumen, da klinkt er sich wieder ein und entschuldigt sich auch nach der kurzen Fahrt zum Hotel für sein Verhalten. Ich nehme sie an. Das Ende Saison nach hunderten und tausenden von teilweise nicht ganz einfachen Gästen die Reizschwelle tiefer liegt kann ich schon verstehen. 14.10.2017 Nach einem kurzen Zmorgen nehme ich den Bus zum Autoverleih. Dort hat man Mühe den reservierten Wagen zur Verfügung zu stellen. Ich wollte eigentlich ein Familienauto, das genügend Platz für Gepäck inklusive Rute hat und doch nicht zu sperrig für kleine Gässchen und unproblematisch auf Schotterpisten ist. So was wie ein Renault Kangoo oder ähnlich. Es wurde dann halt eine Stufe grösser, geht wohl unter Mini-Van. Wobei ich Mini sehr untertrieben finde. Na ja, das geht schon. Auch die Sprüche von Frau und Kinder als sie den Wagen sehen nehme ich gelassen hin. Eigentlich fahre ich noch recht gerne mit solchen Fahrzeugen rum. Die Fahrt quer durch die Insel in den Süden geht gut und auch mit dem Bezug der Unterkunft klappt es. Dann geht es ein erstes Mal an den Strand. Nein, nicht zum Angeln. Einfach zum Baden. Es ist ja ein Familienurlaub und keine Fischerwoche. Sprich Papa spart sich sein Vergnügen in der Früh vom Schlaf ab, während der Rest noch in den Federn liegt. Aber da mir die Dämmerung eh am liebsten ist, kommt mir das ganz gelegen. Als dann irgendwann nach dem Duschen und Znacht die Kleinen in den Betten sind, will ich mein Kram vorbereiten. Hier gibt es dann Probleme mit meinen Fertigkeiten. Ich hatte mir als Verbindungsknoten Hauptschnur zum Vorfach den FG-Knot ausgedruckt und um den starken Snap ans Vorfach zu binden den Palomar-Knoten. Irgendwie wollten beide nichts werden und ich werde langsam zu müde. Dann schlaf ich halt nochmals aus, ist ja ein Familienurlaub. 15.10.2017 Nach einem Tag an einem anderen Strand und einem Znacht in einer anderen Taverne nehme ich mir wieder Zeit die Knoten zu üben. Den Palomar habe ich verworfen und mich für eine Katzenpfote (Dynacrown) entschieden. Die geht und macht auch einen genügend guten Eindruck. Beim FG-Knot bin ich nicht so sicher und entscheide mich dann doch lieber für den verbesserten Albright. Somit ist die Rute bereit. Die Tasche mit den Ködern wird mit Poppers und Stickbaits plus ein Slow-Jig gefüllt. Dann bekomme ich noch ein paar ermahnende Worte von meiner Liebsten zu hören, weil ich a) meinen Spot nicht genau rekognosziert hatte und b) bereits im Dunklen mit Stirnlampe raus will und c) dort auf den Klippen rumturnen wolle. Ganz geschweige vom d) wie defekten Fuss, der immer noch nicht wirklich gut ist. Ich hörte das alles gar nicht gerne. Insbesondere weil sie natürlich mit allem recht hat. 16.10.2017 Ich stapfe über den Felsen und stehe plötzlich vor einem gähnenden Abgrund. Weit unten brandet das Meer und der Wind pfeift. Hier geht nichts, ich muss zurück auf den Hauptweg und es etwas weiter zurück versuchen. Langsam setzt die Dämmerung ein und ich finde einen brauchbaren Spot. Der Fels geht hier bei einer kleinen, spaltartigen Bucht auf der Seite langsam bis ans Wasser weiter runter. Hier kann ich auswerfen und im Fall der Fälle auch einen Fisch landen. Der Stein ist sehr aufgeraut und gibt auch an den nassen Stellen guten Halt. Ich montiere einen Stickbait und sehr schnell wird mir klar, dass Jon recht hatte, als ich mich mit ihm im Vorfeld über die Köder ausgetauscht hatte. Mit dieser Rute wird nichts mit Jigs, auch nicht mit Slow Jigs. Dafür ist die TB Autan für die Stickbaits wirklich toll. Auch die Daiwa BG 5000 macht einen guten Eindruck. Vom ersten Stickbait bin ich weniger begeistert. Ich mach einen anderen, einen Captain Hook Special Edition mir rosa Rücken und silbrigem Bauch an den Snap. Der gefällt mir besser. Aber weit und breit ist kein Fisch in Sicht, der meine Meinung teilt. Geschweige mein Zielfisch. Eine Goldmakrele steht auf meiner Wunschliste. Soll es hier geben. Auch der Berufsfischer den ich gestern in der Taverne traf hat es bestätigt. Langsam wird die Insel vor mir von der Sonne bestrahlt. Ich mach noch ein paar Würfe, schau auf die Uhr und räume zusammen. Zeit für Zmorgen. Insbesondere auf den griechischen Kaffee mit viel Zucker freu ich mich. Nach dem Essen gibt’s den obligaten langen Ausflug an einen Strand, mit schwimmen, plantschen, Uno Spielen und irgendwann leih ich mir die Taucherbrille meiner Frau aus und bin begeistert von dem was ich sehe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich überhaupt etwas sehe ohne korrigierte Gläser auf der Nase. Wie die Fische heissen die ich sehe, kann ich nicht sagen. Ein Teil davon ist wirklich sehr schön. 17.10.2017 Ich bin wieder am gleichen Spot und werfe den gleichen Köder aus. Mache eine kurze Pause, zieh wieder mit Twitchs Leine ein und … Biss, hängt gut und gibt ordentlich Druck. Die Bremse ist satt eingestellt, der Fisch kriegt keinen Zentimeter. Dann will ich ihn doch mal müde machen und ihn flüchten lassen. Ich mach die Bremse auf und der Fisch geht steil runter. Mann, bin ich blöd. Der macht mir an den scharfen Felskanten die Schnur kaputt. Schnell die Bremse wieder zu und dann rein mit ihm so schnell es geht. Als ich den Fisch dann sehe bin ich erstaunt. Der ist nicht wirklich gross, gibt aber schön Guzzi und ist an der meiner Rute die für die wirklich starken Fische ausgelegt ist nicht einfach so, mir nichts, dir nichts wie ein Weissfisch ein zu kurbeln. Der hat schon Kraft. Nach dem ich ihn gelandet und versorgt habe schau ich ihn etwas genauer an. Dunkelgelbe Linie über den ganzen Körber und dunkle Kriegsbemalung wie ein Schmiss schräg übers Auge. Das könnte diesmal einer sein… Es bleibt bei diesem Fisch. Zurück bei meinen drei Frauen, wollen diese wissen was ich da mitgebracht habe. Eventuell ein Amber Jack. – Ist der gut. – Ja, der soll gut sein. – Der Beste? – Na ja, was weiss ich. Aber es ist mir schon klar woher die Frage stammt. Letztes Jahr auf dem Festland gab es eine Pferdemakrele, welche in der Taverne von der Wirtin für einen Majatiko gehalten. Das seien die Besten. Wir wollen es wieder gleich machen und den Fisch zum Abendessen in eine Taverne bringen. Auf dem Weg zum Strand schau ich bei einer rein und melde uns sowie unseren Spezialwunsch an. Etwas weiter sehe ich dann in einem Schaufenster ein Poster «Fish of Greece». Ja, oben links ist meiner. Gleiche Färbung, gleiche Finne. Jetzt bin ich mir sicher. Als wir dann am Abend in die Taverne kommen brennt bereits ein schönes Feuer in der Grillstelle. Das Tischtuch ist zwar fettig, ebenso wie die Salatsauce und die Hacktätschli für die Kids etwas dunkel (was diese nicht weiter stört), aber einen Fisch grillieren bringt der Wirt ohne Probleme hin. Er schmeckt sehr gut, hat festes Fleisch und ist dennoch saftig. Der Chef meint ich habe schon recht, es sei ein Majatiko. Mit dem Fisch sei es so, dass er am ersten Tag für auf den Grill sehr gut sei, am zweiten Tag aber besser in einer Sauce gekocht werde. 18.10.2017 Heute gibt es einen Ausflug und dem entsprechend eine Angelpause. Wir laufen durch eine tolle Schlucht an eine schöne Bucht. Am Abend fragt mich meine Liebste, ob denn das Fischen am Meer nicht viel schöner sei als am See. Ich gebe ihr recht. Insbesondere die Kraft der Naturgewallt, die Brandung auf dem Fels, das Salz in der Luft… Ich mag das Seefischen sehr, aber Küstenangeln ist schon noch eine Klasse toller. 19.10.2017 Wieder steh ich am Morgen früh am gleichen Spot. Ich versuche es zwischen durch mal mit Popper. Aber es bleibt beim Versuchen und es gibt keinen Biss. 20.10.2017 Auch am letzten Morgen mit der Rute am Meer ist nicht los. Ich versuche mich wieder vergeblich mit Stickbaits. Mein ursprüngliches Vorhaben auch mal eine Ballonmontage raus treiben zu lassen habe ich nicht umgesetzt. Ich hatte einfach keine Lust lange wegen frischen Sardinen oder Tintenfischen lang die Läden abzuklappern und auf die Schnelle hatte ich nur tiefgekühlte Ware gesehen. 21.10.2017 Am Rückreisetag klappt das meiste recht gut. Etwas länger dauert wieder der Check-In des Rutenrohrs. Sprich das griechische Bodenpersonal weiss zwar auch von nichts, dass dieses bei Edelweiss gratis sein soll. Aber man spricht kurz mit der Kollegin, zuckt mit der Schulter und meint der Kunde werde wohl schon recht haben. Wieso auch kompliziert, wenn es nicht sein muss. Mit einem Dorado wurde leider nichts. Aber ich will nicht klagen, denn auch ein totales Abschneidern hätte mich nicht überrascht. Nur frage ich mich, was denn übernächstes Jahr werden soll, wenn ich mal etwas mehr Ferien habe und auch mal eine tolle Woche reine Fischerferien drin liegen sollte. Da gibt’s doch dieses Mauritius, wo es grosse Fische haben soll. Aber das ist schon sehr weit weg. Aber auch bei Malta sollen doch die Goldmakrelen im Herbst durchziehen. Oder doch eher Kroatien? Aber dann wohl mit einem Boot raus, aber nicht mit irgend einem Touristen Nepper. Na ja, geht noch eine Weile. Gruss Mötti
  4. 7 points
    Hoi zusammen Letzte Woche ging ich das erste Mal überhaupt auf Äsche. Obwohl die Voraussetzungen schon lange gegeben wären, klappte es die letzten Jahre einfach nie. Nun denn, meine Äschenpremiere war ein voller Erfolg, wenn auch nicht in der Grösse von @Gumpenkoenig. Bereits etwa beim 5. Wurf biss eine ca. 35er (grob gemessen) auf meine CDC Red Tag. Schonend releast fischte ich voller Motivation weiter. Nur kurze Zeit später liess sich eine weiterer Fahnenträger verführen, bereits im Drill spürte ich den höheren Widerstand als beim ersten Fisch also wurde genauer gemessen und ein 37er Bock lag in meinem Kescher. Da es sich um meine erste massige Äsche handelte, entnahm ich sie. Nur eine halbe Stunde und einige Bisse später war die Beisslaune der Äschen plötzlich vorüber, dies störte mich jedoch nicht, da die Erwartungen schon längst übertroffen wurden. Nun bin ich definitiv infiziert, das wird nicht meine letzte Äschenpirsch gewesen sein. Der Bindestock bekam diese Motivation auch schon zu spüren...
  5. 6 points
    Endlich konnte ich wieder ans Wasser und fing auch noch diesen wunderschönen Schuppi und sogleich meinen neuen PB mit der Pop up rig Montage! gefangen hab ich Ihn an einem kleinen Kanal in Frankreich! Dass es solch grosse Fische drinn hatte wusste ich....aber ich hätte nie daran gedacht, dass ich mal so einen grossen fangen könnte!
  6. 5 points
    ...das mit dem "zwingend" ist wirklich sehr relativ. Meine Frau sieht das völlig anders als ich! Was die Spinnfischerei angeht war ich vor ein paar Jahren eigentlich gut ausgestattet, wobei ich nie dem Sammelwahnsinn verfallen bin. Aber ich hatte da bereits ein Faible für hochwertiges Tackle entwickelt. Den Schalter in diese Richtung hat es mir 2013 umgelegt, und ich hatte dazu auch mal nen Thread aufgemacht (siehe unten). Damals (kaum zu glauben dass das erst 4 Jahre her ist!) war ich noch Hobby-Angler in Reinform, vllt. 20-30 Angeltage im Jahr.... das hatte noch nicht diese fanatischen Ausmaße angenommen wie jetzt. Der Thread endete damit, dass ich mir ne Stella kaufte, mehrere HR Collector, affenteure Varivas-Schnüre... es gab kein Halten mehr. Aber ich habe zeitgleich immer aussortiert, und nicht angehäuft. Seitdem komme ich auf gut 100 Angeltage pro Jahr, und es hat sich wiederum Vieles verändert (wo mag ich in weiteren 4 Jahren stehen?) Mit dem Fliegenfischen habe ich quasi ein "neues Fass" aufgemacht. "Zwingend" hat hier ganz neue Dimensionen bekommen. Ich habe inzwischen eine 5er, 6er, 8er und 12er Combo, keine davon kostete weniger als 1000€. Und das Ganze würde ich noch nichtmal als vollständige Grundausstattung bezeichnen. Ich brauche noch ne kurze 3er-Combo für den Bergbach, ne Switch- oder Zweihandcombo und für alle Combos weitere Schnüre und somit Rollen.... dazu noch ne Polbrille für trübes Wetter, weitere Boxen, Bindematerial.... uff! Angeln ist laut mehrerer Gutachten in Deutschland der Freizeitsport mit dem zweithöchsten Umsatz nach Fussball. Und dieser gewinnt nur deshalb, weil es der Breitensport ist. Der Pro-Kopf-Umsatz beim Angeln ist um ein Vielfaches höher. Und ich ziehe den Schnitt sicher nicht runter... Es macht mir aber tatsächlich auch nichts aus. Angeln ist meine Leidenschaft, ich gebe dafür lieber Geld aus als für ein chiques Auto oder einen Anzug den ich in der Arbeit brauche. Inzwischen gebe ich auch immer mehr Geld für Angelausflüge aus. Tageskarten bis zu 50€ habe ich schon gelöhnt, Bootsausfahrten für 250€... Flüge, Fahrtkosten... mein Konto ist inzwischen die reinste Wüste, ein trauriges Häuflein Garnichts. Aber ich bereue nichts und würde jeden Euro wieder ins Angeln investieren!!!!
  7. 5 points
    In Vorbereitung unseres Salzwassertrips hat sich auch mein Bruder eingedeckt. Köder etc kommen noch....
  8. 5 points
    Schaut euch erstmal dieses Video an: Und dann dieses hier:
  9. 5 points
    Hechte fressen auch Nachts, vor allem die grösseren Exemplare 1.26m
  10. 4 points
    SilurosTeam Switzerland Fiume Po Bombe 2.75m
  11. 4 points
    Ist ein kompliziertes Thema, aber ich versuche es einfach zusammenzufassen: Europa wurde noch vor der Eiszeit, vor etwa 4 Mio. Jahren, von den Äschen besiedelt. Nur eine einzige Art war das, die Europa vom Ursprung der Äschen (Ostasien, Mongolei) aus erreichte. In ganz Europa lebte also damals nur eine Art. Dann kam die Eiszeit. In der Zeit gab es in Europa drei Refugien, worin die Äschen die Eiszeit überdauerten: Das Donaubecken, das Rheinbecken in Zentraleuropa und das Elbbecken. Die Eiszeit dauerte sehr lange und infolge dieser langen Isolation und dem ausbleibenden Genfluss haben sich die Äschen in diesen drei Refugien immer mehr morphologisch voneinander unterschieden. Nach der Eiszeit, d.h. vor etwa 15‘000 bis 10‘000 Jahren, begann die grosse Rückeroberung Europas, als das Eis zurück ging. Von den drei Refugien aus wurde Europa neu besiedelt: Die Äschen aus dem Elbbecken verschwanden bis heute gröstenteils in Norddeutschland mangels passender Gewässer, aber sie besiedelten auch Skandinavien, Westrussland bis zum Ural und Nord-Osteuropa. Die Äschen aus dem Donaubecken besiedelten Süddeutschland, Süd-Osteuropa und Norditalien. Die Äschen aus dem Rheinbecken besiedelten die Schweiz und Nordfrankreich. Deshalb sehen unsere Äschen so anders aus als die von Hannes. Unsere Äschen aus dem Rheinstamm haben typischerweise einige schwarze Flecken auf der Flanke, türkise Bauch- und Schwanzflossen und eher kleine Rückenflossen, verglichen mit anderen Äschen. Die Donauäschen hingegen werden typischerweise etwas grösser, haben eine orange-gelbe Schwanzflosse und eine mächtigere Rückenflosse. Aber erstaunlicherweise sind die drei Stämme nie soweit auseinander differenziert, dass sie verschiedene Arten geworden sind, sie können immer noch fertile Hybriden erzeugen! Trotz der langen Isolation... Also in ganz Europa, von Nordfrankreich bis nach Skandinavien, ist alles noch ein und diesselbe Art: Thymallus thymallus, die Europäische Äsche. Es gibt natürlich auch Grenzzonen, wo zwei Stämme aufeinandertreffen und dementsprechend in diesen Gewässern beide Unterarten gefangen werden können, oder auch Hybriden. Dort ist es dann nur noch sehr undeutlich, da sich das Ganze mehr und mehr vermischt. Zb. der Schwarzwald ist so ein Gebiet, oder das Südtirol, wo jeweils der Donaustamm und der Rheinstamm sich treffen. Aufpassen muss man aber mit Skandinavien! Ich habe gesagt, die skandinavischen Äschen stammen aus dem Elbgebiet. Das stimmt nur für Süd- und Mittelskandinavien... im ganz hohen Norden (Lappland) kommt dann eine völlig andere Art vor, die Arktische Äsche, Thymallus arcticus. Die hat überhaupt nichts mehr mit den Äschen aus Europa zu tun, sondern hat den hohen Norden Europas über Sibirien besiedelt, ebenfalls von Ostasien ausgehend. Diese Äschen sind völlig anders. Werden viel grösser, sind auch räuberisch und sehen auch ganz anders aus (verhältnismässig deutlich grössere Rückenflosse, grösseres Maul, etc.).
  12. 4 points
    Alles ist eine Frage des Blickwinkels! Aber gehen wir doch etwas zurück in der Geschichte der Fischerei und fragen uns mal, weshalb die Fliegenfischerei überhaupt erfunden wurde. Fliegenfischen wurde erfunden, damit man einen Köder ohne Eigengewicht auf Distanz bringen kann. Damit ist eigentlich auch schon gesagt, für welche Köder Fliegenfischen Vorteile bietet, nämlich für sämtliche unbeschwerten Köder. Dieser Definition folgend kommt bei mir nur die Trockenfliege an die Fliegenrute (allenfalls noch die unbeschwerte Nymphe oder Nassfliege). Will ich einen Raubfischköder ausbringen, kommt für mich nur die Spinnrute zum Einsatz, da diese für den Zweck gebaut worden ist. Ich bin ein einseitiger Fischer! Obschon ich Bach, Fluss und See befische, ist die Köderwahl bei mir sehr eingeschränkt. Am Bach und am Fluss verwende ich nur Trockenfliegen. Am See auf Seeforellen praktisch nur die Spinnrute. Meistens bin ich an Bergbächen mit der Trockenfliege unterwegs und darauf hat sich auch meine Aussage bezogen, wo ich Dural die Kompetenz über Fliegenfischen urteilen zu können, abgesprochen habe. Erfolgreich Trockenfliegenfischen im Bergbach hängt zu über 90% von den Fähigkeiten der Präsentation ab. Ja, richtig gelesen, die Präsentation und nicht die Fliege fängt den Fisch! Ich kann die perfekte Fliegenimitation an meinem Vorfach haben; wenn diese nicht akkurat präsentiert wird, verschmäht sie die vorsichtige Forelle. Im Gegenzug kann ich einen schwarzen Wollfusel an meinem Vorfach haben, diesen perfekt präsentieren und die Forelle nimmt. Wer hat nun gefangen? Das Muster oder die Präsentationsfähigkeit des Fischers? Dieser Theorie folgend (lieber Dural) müsstest Du an deiner Spinnrute ein selbstgeschnitztes Rüebli fischen und dank Deiner Köderführung die Seeforellen überlisten können! Ist das so? Oder ist es doch noch recht hilfreich, dass es so japanische Köderschmieden gibt, welche in der Lage sind Spinnköder zu bauen, welche Fische fangen? Seit Jahren schon binde ich für jede Saison ein einziges Trockenfliegenmuster und fische nur dieses – den ganzen Sommer! Fange ich einen Fisch mit diesem Muster nicht, so lag es an meiner Präsentation und nicht an der Fliege, dem Vorfach oder sonst etwas. Grundsätzlich wird dem Fliegenmuster eine zu grosse Bedeutung zugeschrieben. Die Präsentation ist wesentlich wichtiger. Wohlverstanden, meine Aussagen beziehen sich auf Bergbäche mit schwierigen Strömungsverhältnissen. Die Maifliegenfischerei auf Seeforellen im Thuner- und Brienzersee ist eine andere Geschichte. Hier kommt es vorallem auf Schnelligkeit und Wurfvermögen des Werfers an und weniger auf die akkurate Präsentation. Noch etwas zu den Vorfachstärken und Aussagen, wonach in einem bestimmten Gewässer nur Köder XY fange. Wir sind letztes Jahr zu dritt ins Südtirol gefahren. Die Informationen, welche wir vorab kriegten, tönten für mich nicht gerade erbauend. Sechser bis siebner Rute und schwere grosse Nymphen am 14er Vorfach – anders werde man nichts fangen! Phuh, für mich als reiner Trockenfliegenfischer in Schnurklasse 3 oder 4 ein NoGo! Ich erklärte meinen Kumpels, dass ich trotzdem nur die Trockenfliegen mitnehmen werde und ging die Wette ein, auch auf die Vorfachstärke keine Rücksicht zu nehmen. Damit das Ganze auch noch absolut klar war, entschied ich mich für Tippetstärke 0.30! Ja richtig, ich fischte die ganze Woche mit 0.30er an der Trockenfliege und fing mindestens so gut wie meine Kumpels. Vorfachstärke ist also auch nicht so bedeutend! Was aber am lustigsten war, ist die Tatsache, dass eine Gruppe von 5 einheimischen Südtirolern dieses Jahr einen Trockenfliegenfischerkurs im Berner Oberland absolviert haben und mittlerweile kennt man auch im Südtirol die Technik des Trockenfliegenfischens. Fazit: Raubfischköder fische ich mit der Spinnrute und die Spinnrute kommt NUR am See zu Einsatz Fliessgewässer befische ich mit der Fliegenrute mit unbeschwerten Ködern Beste Grüsse Kurt
  13. 4 points
    Wenn dieser Thread wirklich eine Entscheidungshilfe darstellen soll, müsst ihr die Namen der Shops schon nennen, damit auch die Suche darauf anspringt...
  14. 4 points
    Gestern gab es Biss auf Biss... hab keine Ahnung was da los war, ob es der Regen des Vortags war oder das kühle Wetter. Noch nie habe ich so viele grosse Äschen an einem Tag gefangen! Das hier war die grösste mit 51cm:
  15. 3 points
  16. 3 points
    Habe mich für die LittleOne in 7.6“ entscheiden. Freue mich wenn der Blank da ist und ich meine zweite Custom Rute aufbauen kann.
  17. 3 points
    Möchte ich Stimmung machen, sähe dies anders aus. Ich habe lediglich auf Wasabis Replik geantwortet, wieso mir diese Diskussion sinnlos erscheint. Item, back to topic: Für mich sind die beiden Methoden effektiv nicht vergleichbar, haben aber beide ihren Reiz. Ich fische seit Kindsbeinen mit der Fliege, allerdings auch liebend gerne mit der Spinne. Fürs Fliegenfischen sind in meinen Augen die Möglichkeiten in unseren Breitengraden einigermassen beschränkt, allerdings kann man seinen Horizont selbst erweitern: So habe ich beispielsweise die Nymphenfischerei auf Felchen kennen- und lieben gelernt. Am leichten Gerät machen die ganz schön Wumms. Bei anderen Vorhaben, z.B. Streamerfischen auf Zander, blieb's leider beim Versuch – Babyzettis mal ausgenommen. Aeschenfischen ist zwar von der Stimmung und vom Erfolg her einzigartig, allerdings mache ich dies aus Bestandesgründen nicht mehr regelmässig. Früher habe ich oft am Bach mit der Nymphe gefischt, dies je nach Jahreszeit und Schlupf sehr erfolgreich. Heute fehlt mir leider häufig die Zeit. Dasselbe gilt für die Seeforellenfischerei vom Boot aus: Wie hier schon erwähnt wurde, im April/Mai eine Wahnsinnsfischerei! Die Spinne kommt bei mir überall zum Einsatz, wo die Fliegenfischerei an ihre Grenzen stösst, bzw. ich das Gefühl habe, es sei so. Mit BC hatte ich – mindestens für eine gewisse Zeit – eine neue Challenge gefunden. Allerdings hat sich meine Begeisterung etwas gelegt, so bin ich häufiger wieder mit der normalen Spinne unterwegs. Ab und an darf's auch eine gemütliche Schlepprunde sein, hauptsache immer mal was Neues, damit es nicht langweilig wird!
  18. 3 points
    Um das Ganze ein wenig aufzufrischen und in die richtige Bahn zu leiten: Ich habe diese Saison exzessiv mit dem Fliegenfischen (und Binden) begonnen, jedoch nebenbei auch fleissig die Cast/Spinning weitergeschwungen. Für mich ist das Fliegenfischen eine wunderbare Sache, um wieder zurück auf den Boden zukommen: Ich schätze jeden Fisch, das Erlebnis und die Herausforderung. Spannenderweise hat sich diese Einstellung auch wieder mehr bei meinen Spinn-Trips eingeschlichen. Nächste Saison möchte ich Bach, Hecht und Seeforelle ausschliesslich mit der Fliege befischen - Barsche (meine Lieblingsdisziplin) werden sicherlich auch mal einen Streamer zu spüren bekommen, 99% jedoch meine Gummis und Hardbaits. Für die anstehenden Trips werde ich einen fixen Tag für die Flyrod einplanen. Eines Tages fly-only? Wer weiss.. So lang's Spass macht, macht man schon vieles richtig. Ob mit Fliege, Wurm oder Gummi.
  19. 3 points
    Da sieht man, dass Du vom Fliegenfischen wirklich nichts verstehst, lieber Dural. Beim Spinnfischen ist es doch ausgesprochen so, dass der Köder und nicht der Fischer fängt! Nicht so beim Fliegenfischen - hier ist es die Kunst des Fischers, welche entscheidend ist. Probiers mal aus, es gibt viel zu lernen! Beste Grüsse Kurt
  20. 3 points
    Punkt 1 trifft voll umfänglich zu; bekanntlich ist man immer so alt wie man sich fühlt und 900 weitere Jahre benötige ich wohl locker um einen geraden Wurf hinzu kriegen
  21. 3 points
    Grunzsätzlich: Danke für die Blumen Aber welchen Methusalem meinst du? Methusalem bezeichnet laut wikipedia: eine biblische Person, welche angeblich 969 Jahre alt geworden sein soll eine Weinflasche mit 6 Litern Inhalt den Baum Methuselah, der lange den Rekord als ältestes Lebewesen hielt fiktionale Charaktere (Methuselae) in der Light-Novel-Reihe Trinity Blood den inoffiziellen Namen eines Planeten, siehe PSR B1620-26 b Bei Punkt eins könntest du ja noch rund 900 Jahre an deiner Wurftechnik feilen. Das macht jede Talentfreiheit wett... Trotzdem tippe ich mal auf Punkt 2, das erklärt dann auch die dekorierten Bäume... Unter Freunden: evtl. würden ein paar Dezi Inhalt ja genügen. Bis bald R. aka B. H. aka Cousin R
  22. 3 points
    @Mötti Tönt interessant, muss ich mir wohl auch mal anhören. Meiner Meinung nach ist das Album Toxicity von System of a Down ein spitze Meisterwerk. Der beste Song um mal reinzuhören:
  23. 3 points
    ....... und ich wusste es! 2 x entwischte mir ein Hecht. Aber das 3. mal hatte ich Zeit........sehr viel Zeit. Und dann hatte ich die Hecht-Dame. Das letzte Rendezvous mit mir. Am letzten Sonntag klappte es nicht, aber diesen Mittwoch konnte meine alte Rute und die alte Record Rolle wiedermal einen Hecht erfolgreich bejagen. Mich hatts gefreut, denn es muss nicht immer Hightech sein........ AAA lässt alle grüssen......
  24. 3 points
    So ihr Tackle Verrückten Da ich gestern für meinen Madagascar Trip packen musste hab ich gleich mal ein paar Fotos gemacht! Hier mal ein wenig Tackle Porn der Heavy und Farbigen sorte:
  25. 3 points
    Wunderschöner Karpfen! Ich kam dieses Jahr nicht wirklich viel zum Angeln... hier noch zwei kleine Fänge :-) Sorry für die schlechte Quali von Bildern...da ich meistens alleine unterwegs bin, müssen meistens "fremde" den Fotografenjob übernehmen. xD
  26. 3 points
    sehr schön Andy, nun habe ich hoffentlich wieder Ruhe! Was ich noch bewundernswerter finde, dass du ohne zu zögern einen seltenen und schmackhaften Ausnahmefisch sofort zurückgesetzt hast. Bei den meisten kippt genau in so einem Moment der Schalter auf "Pfannenmodus"!
  27. 2 points
    es wurde schon einiges verbessert und renaturiert, leider hat es immer noch viele solche Schwellen. Auf dem Video hat es verhältnismässig viel Wasser. Bei normalem Wasserstand, schaffen es noch weniger Fische. Trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, wie hoch einige Fische springen können und noch weit oben im Fluss ablaichen. Ich bin zwar kein Biologe, denke aber auch, dass bei so vielen "Stürzen" die Verletzungsgefahr steigt und dass das einige mehr mit dem Leben bezahlen. Grundsätzlich finde ich aber die "Zuger Seeforellenpolitik" gut.
  28. 2 points
    Also ich weiss nicht..... Seht es doch mal so: Ich habe von Kindsbeinen an die Eglifischerei im See betrieben. Mit 20 habe ich mit der Fliegenfischerei begonnen und dies leidenschaftlich 30 Jahre lang gemacht. Jetzt fische ich wieder im See auf meine geliebten Egli und ich muss euch sagen: Fischen ist sowieso geil. Da gibt es für mich keine Wertung. Jede sportliche (was das ist muss jeder für sich selbst entscheiden) Fischerei Methode hat doch ihre Berechtigung und ihren Reiz. Gruss Kurt (aber der andere)
  29. 2 points
    Wirklich wieder einmal eine interessante Diskussion, leider etwas geprägt von Missverständnissen und etwas unglücklichen Formulierungen. Es geht hier sicher nicht um die Frage was besser oder spannender ist , da dies immer auf die persönlichen Vorlieben, das zur Verfügung stehende Gewässer und die Zielfische ankommt. Ich selbst habe in den vergangenen über 5 Jahrzehnten eine unglaubliche Entwicklung erlebt, begonnen bei der nicht ganz legalen Fischerei mit der Hand, Naturköder, Spinnfischen, in vielen Variationen, Schleppfischen bis hin zum Fliegenfischen. Wirklich beherrscht habe ich kaum eine der genannten Kategorien, aber jede Methode hat mir Spass gemacht und zu "Erfolgserlebnissen" und Glücksgefühlen geführt. Seit wenigen Jahren bin ich auch meistens mit der Fliege unterwegs, geniesse aber nach wie vor die Fischerei mit einer Spinnrute und der unendlich grossen Köderauswahl. Die Trockenfliege ist für mich bei der Fliegenfischerei auch erste Wahl, da der Biss an der Oberfläche sehr viel mit der richtigen Präsentation der Fliege, der Wurftechnik und der Wahl der Fliege zusammenhängt, was für mich immer noch eine Herausforderung ist, aber zu wahren Glücksgefühlen führt. Aber wie beim Spinnfischen (mit Gummi, Wobbler, Spinner), passe ich die Köderwahl falls erforderlich an und montiere eine Nymphe oder einen Streamer. Zusammenfassend: Egal ob ich mit der Spinn- oder Fliegenrute unterwegs bin; meine und unsere Leidenschaft macht Spass auch wenn ich beim Fliegenfischen (vor allem auf die Trockenfliege) meist die kleineren Fische fange
  30. 2 points
    Sehe da auch keinen Grund nicht die Adressen öffentlich zu zeigen. Auch wenn ich weiss welche Shop's nun gemeint sind. Ausserdem haben wir eine Händlerseite im Haken und könnten diese ergänzen. Und zu guter letzt, ich werde alle hass predigen oder nicht objektiven Kommentare einfach löschen bringt ja niemand was. Jeder macht mal gute oder schlechtere Erfahrungen, heisst noch lange nicht das dies bei allen so ist. Da kann man den einen oder anderen dann auch per PN informieren wenn es sein muss.
  31. 2 points
  32. 2 points
    Hej Cousin R. Schöner Bericht, danke das Lesen hat meine Fahrt nach Genf grad um ne halbe Stunde verlängert, da ich voll das Umsteigen verhängt habe MEDITATION !!! Mir selber gings vor 1 1/2 Jahren auch so, aber nach dem ersten Jahr und nur 1-2 Aktivitäten mit der neuen Technik nahm ich dieses Jahr wieder einen Anlauf. Es gab Sch... tage an denen ich mir meine Spinnrute samt Cheburaska und Gummiwurm wünschte, damals als das Wasser reissend den Bach herunterkam und der Wind über den Bergkamm das Tal hinunter peitschte Aber dann - oh Wunder - gelangen mir die ersten Fänge sowohl im Bach als auch im See - und dieser Moment, wo der Fisch deine Fliege nimmt und sich deine Flyrod alsbald tief in seine Biegekurve legt - unvergesslich Und drum, um einen Grischa-Ausdruck zu benutzen: Draa bliiiba! Herzlich Cousin D. aka grischafario aka Dani
  33. 2 points
    Dieser Thread passt doch bestens zur beginnenden Winterzeit, wenn die meisten von uns ein bisschen weniger am Wasser sind . Als Musikverrückter geniesse ich die Beiträge aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen von euch . Nun mache ich einmal einen kurzen Ausflug in die von mir ebenfalls sehr geschätzten Stilrichtungen Reggae und Rap.
  34. 2 points
    Hechtangeln Eigentlich wollte ich vor einer Woche zum Karpfenangeln fahren, das Auto war bereits voll gepackt, und dann geschah das...... Ich stolperte und schlug voll mit dem Fuss in eine Mauer. Resultat: Ich hatte einen verschlagenen Zehen der komplett blau war. Zum Glück war nach dem röntgen nichts gebrochen, aber der Arzt hat mich zum Stubenarrest verbannt für eine Woche. Was natürlich eine "Höchststrafe" für mich war. Strafe ist nun abgesessen und ich probiere wieder ohne Schmerzen in den Schuh reinzukommen. Zuerst muss ich das Auto räumen vom Karpfenmaterial und dann mit Hechtmaterial wieder auffüllen. Im Elsass weiss ich einen Weiher, da soll es schöne Hechte drin haben, und ich kann, wenn ich die Hechte überlisten kann, 2 nachhause nehmen. Einfacher gesagt als getan. Denn Köderfische habe ich keine lebenden und die welcher mein Kollege im Weiher hat, sind mir zu gross. Zudem kommt noch, dass meine elsässische "Köderfischhändlerin" letztes Jahr sagte, dass Sie vielleicht nächstes Jahr keine Köderfische mehr hat. Verständlich. Denn die Madame ist auch schon über 80ig jährig. Mal schauen. Der Angelsonntag. Obwohl die Zeitumstellung war, stellte ich den Wecker auf 5 Uhr. Der Wetterdienst sagte nicht gutes Wetter voraus. Aber für das hat man ja Kleider. In Frankreich lagen in den Alleen grosse Äste auf der Strasse und ich hoffte, dass das Sturmwetter vorbei ist. Um 7 Uhr läutete ich an der Haustüre meiner "Fischköderfrau". Nach dem 3 mal klingeln machte Sie mir auf und begrüsste mich überschwenglich, schliesslich war es bald ein Jahr her, dass ich das letztemal Köderfische kaufte. Schöne kleine Karpfen ( 60 Cent/ Stück) schwammen nun nach der Wegfährt in meinem "Swimmingpool ", und die selbstgebaute Luftpumpe konnte sich nun bewähren. Etwas vor 8 Uhr war ich an meinem vorgesehenen Platz am Weiher. Etwa 3 x musste ich zum Auto laufen bis ich alles am rechten Ort beim Angelplatz hatte. Zuerst stellte ich den Schirm auf ( heute eher Regenschirm.....grins) und dann setzte ich eine Rute ins Wasser. ( Gespleiste mit alter Record Rolle, wie bereits angekündigt). Übrigens das mit dem Schirm hielt nicht lange, denn der Wind setzte ein........dafür kein Regen So verbrachte ich den ganzen Sonntag am Wasser, und die Hechte die meine werden sollten, schwammen an den Köderfischen vorbei. Mit dem Wetter hatte ich wenigstens Glück, ausser Wind und Kälte überlebte ich es. Auch dank der Verpflegung meiner Frau in einer grossen Tragbox. Den ganzen Tag geangelt und etwas frustriert, kein Biss, das war das Sonntag-Ergebnis. Am Abend (17 Uhr brachte ich die Zelte im Elsass ab) als ich nach Basel kam setzte starker Regen ein. Zum Glück erst ab Basel dachte ich und mit den Gedanken plante ich bereits die nächste Hechttour die am Mittwoch gestartet wird, denn es hat Hechte im Weiher und die werde ich sicher weiterhin bejagen, bis ich sicher 2 von Ihnen gefangen habe. AAA
  35. 2 points
    Alle Raubfische die wir haben regulieren sich selber, übrigens auch Seeforellen. Jedoch ist dieses Verhalten gerade bei den Egli (Allgemein Barschartigen) sehr ausgeprägt, dazu kommt die Problematik der "Trommelsucht" und die Berufsfischer die auch einige Egli fangen. Ich glaube kaum das Anglerfischer bei einem grösseren See mit C&R einen Einfluss auf den Egli Bestand haben können, das gleiche gilt auch für den Zander.
  36. 2 points
    Ich sehe den Sinn des Releasen von Egli in unseren grossen Seen sowieso nicht ein. Ist überhaupt nicht bestandesrelevant (ganz im Gegensatz etwa zur Forellenfischerei). Die Eglibestände regulieren sich weitgehend selbst, die Fischerei hat keinen messbaren Einfluss (vgl. inbesondere 2. Link unten auf S. 20: Die Anzahl der abgelegten Laichbänder korreliert überhaupt nicht mit der daraus entstehenden Jahrgangsstärke, also viele Laichbänder = kein starker Jahrgang...) Infos dazu gibt es z.B. hier: https://aln.zh.ch/content/dam/baudirektion/aln/fjv/Fischerei/Neuverpachtung 2018-2026/Bewirtschaftungskonzept_2018_2026.pdf (S. 22 und 23). https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/pages/user/access/frontPageTwo.jsf?callnumber=bel-383461&BITfw2Ctx=FUfwzxFhYJVNzyDL S. 7-12 und insbesondere S. 20!
  37. 2 points
    Naja das ist wohl offensichtlich. Zurückrudern, Leser zurückgewinnen. Hätte es besser gefunden wenn sie diesen peinlichen Richtungswechsel nicht gemacht hätten. Kann den ganzen shitstorm nicht verstehen, wenn man den Fang seines Lebens entnimmt, ist das okay für mich. Den einzelnen Fischer für die Verfehlungen von Politik und Naturschutzlobby verantwortlich zu machen, führt am Problem vorbei. Und oft sind es dann auch die Neider die sowas mit dem erhobenen Zeigefinger verurteilen, würden aber selbst genauso handeln.
  38. 2 points
    Also ich als früherer Partygänger habe schon allerlei verschiedene Posen selber gebastelt. Aus Trinkhalmen die man zu den Drinks erhält kann man mit der Heissleim Pistole so kreative Sachen machen. Unten zukleben und dann mit etwas Sand ( Gewicht) füllen und dann oben zukleben oder noch eine Windpose ( Propeller) ankleben. Die Ringe habe ich immer mit dünnem Draht geformt. Auch aus alten Einwegkugelschreiber oder Filzstiften lässt sich was machen.......... A AAA lässt grüssen und hofft, dass die Versuche gelingen........
  39. 2 points
    Ich könnte der sein, der letztes Mal neben Dir geangelt hat! - den Du gegrüsst hast bei der Tramhaltestelle - der neben Dir im Flugzeug gesessen ist - der im Angelgeschäft Naturköder gekauft hat - einfach DER ............... Ich fische oder angle seit meiner Kindheit. Seit ich eine Angelrute von meinem Vater erhalten habe. In der Zwischenzeit bin ich 60 +. Ich angle überall wo es Wasser und Fische hat. Am liebsten mit der normalen Angelrute auf Grund oder mit Zapfen (Pose). Wobei mich auch ab und zu Angelkollegen aufs Boot verführen, wo dann geschleppt wird. Früher war ich 12 Monate im Jahr mit dem Boot auf einem Schweizer See. Aber das hat sich geändert. Mein Bootskumpel konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit von der Partie sein. Darum bin ich oft im Ausland und sondiere gerne neue Gewässer aus oder mache mich an einem einsamen Weiher auf die Pirsch nach Karpfen, Schleien, Zander, Welse. Ich wohne zentral gelegen im Mittelland und bin schnell über den Landesgrenzen. Zudem bin ich einer, der sich in meinem Alter viel Ferien leistet. Frankreich, Spanien, Italien oder Asien und dann packe ich, zum Schmunzeln meiner Frau, auch Angelutensilien ins Reisegepäck hinein. Bei meinen tägigen Angelausflügen nehme ich auch ab und zu Neuangler mit, oder ich lasse mich zum Angeln einladen (natürlich gegen Kostenbeteiligung, denn Parasiten sollten vermieden werden.....grins). Schon lange war ich im hakenforum Zaungast und nun habe ich mich entschlossen mich mal anzumelden. Why not? Also dann gibt es nur eines zu sagen:" Petri Heil und haltet die Ohren steif. Es grüsst Euch........Rating AAA
  40. 2 points
    Ganz tolle Fänge von euch Karpfenfreaks Mike und Bambino; dazu ein dickes Petri
  41. 2 points
    Wie ich sehe, hast du einige interessante Projekte Hannes und ich freue mich schon jetzt über deine Berichte und Erfahrungen mit dem neuen Baby der Sage und deinen Errungenschaften vom Bindestock Ich konnte auch wieder mal nicht widerstehen und habe mir mit der Arctic Silver die wohl hässlichste Fliegenrute gegönnt. Ich habe sie erst einmal Probe geworfen und und war von der Aktion recht begeistert. Sie lädt unheimlich schnell auf und es gibt zwei Rutenspitzen dazu (eine schnelle und ein langsamere). Es wird mit Sicherheit ein Umgewöhnen, da man den Griff völlig anders als von mir gewohnt halten muss und die Rute auch um einiges schwerer ist als beispielsweise die von mit sehr geschätzten Orvis superfine carbon oder oder Guideline-Fario. Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf einen ausgiebigen Praxistest mit diesem Schnäppchen
  42. 2 points
    Rute kam heute auch an, und am Abend sitze ich fleissig am Bindestock. Völlig neue Muster... da ist Umdenken gefragt.... Krabben, grosse Baitfish-Streamer usw.
  43. 2 points
    Gut. Dann werde ich wohl beides machen.
  44. 2 points
    Hallo Leute mein Name ist Marco bin 44 Jahre jung.Ich fische seit einem Jahr Störe.Wenn ich euch 2 Seen empfehlen darf.Gioia Lake in Turin da hat es Störe bis 100Kg drin.Und der Jurrasik Lake in Vercelli da sind Störe bis 144Kg vorhanden. gruss
  45. 1 point
    Du bist jederzeit willkommen Martin!
  46. 1 point
    Wie gewöhnt ein toller Bericht, Mötti
  47. 1 point
    War vor zwei Wochen in Caspe. Zu wem geht ihr? Der Ebro hat momentan sehr wenig Wasser. Wir haben deshalb meist mit 10-15g Jig-Köpfen und 4 inch Gummis auf 8 m die Zander gefangen. Zum Teil sind sie aber auch ganz am Ufer an den Steilen Wänden oder in gerade mal 3 m tiefem Wasser anzutreffen. Gute Spots sind allgemein die Einfahrten zu den Buchten. Alternativ könnt ihr auch Vertikal mit schweren Jig-Köpfen und leichter Drift fischen. Funktioniert auch ganz gut. Unsere erfolgreichsten Farben waren Weiss, Grün und Braun. Haben aber auch nicht viel anderes ausprobiert, da es ja funktioniert hat Für Egli must du eigentlich nicht gross anders fischen. Die sind dort im Schnitt Ü30 und pfeffern sich locker einen 4 inch Gummi rein. Und wenn an einer Stelle 30 Minuten nix beisst -> nächster Spot. Und schaut dass ihr den Uferfischern nicht in die Schnüre fahrt Zum Thema Köfi: Ist eigentlich verboten. Wenn ihr aber noch gar keine Erfahrung im Zanderfischen und am Ebro habt, lohnt sich sicherlich auch ein Guiding anfangs der Woche. Dann kannst du dir erheblich Frust sparen. Denn auch am Ebro kann man abschneidern Wenn ihr speziell Egli fangen wollt könnt ihr auch mal etwas in eine Bucht reinfahren. Wir hatten so einige beim Bass-Fischen. Zu weit lohnt es sich jedoch nicht, da die Köderfische eher vorne an den Eingängen stehen.
  48. 1 point
    eine Rechnung ist noch offen. Ausserdem gefällt es mir, bei dir und mit dir zu Fischen, sonst hätte ich schon lange aufgegeben...
  49. 1 point
    OK Bruno, wenn ich das gewusst hätte
  50. 1 point
    Die kleine 5plus hat einen grossen Bruder bekommen... eine 12plus. Die Rute dazu ist noch unterwegs...
×