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    Drehkrankheit


    Von der parasitären Drehkrankheit werden vor allem Forellen (Brut und Setzlinge bis etwa 7 cm) befallen. Die unwahrscheinlich resistenten Sporen werden vom Zwischenwirt Tubifex (Schlammwurm) ausgeschieden und von den Jungfischen aufgenommen. Über den Verdauungstrakt gelangen sie ins Blut und setzen sich in den weichen Schädelknorpeln der Jungfische fest und lösen nach etwa zwei Monaten entzündliche Veränderungen aus. Die ersten Symptome sind Schwarzfärbung des hinteren Bereiches, pirouettenartige Schwimmbewegungen und schreckhaftes Herumschiessen bis zur totalen Erschöpfung bei Erschütterungen.

    Nach weiteren zwei Monaten bilden sich durch die Parasiten Höhlen im Schädelknorpel, Schädeldeformationen, Verkürzung der Kiemendeckel und des Kiefers und Verkrümmungen der Wirbelsäule.
    Die geschädigten Fische bleiben widerstandsschwache Kümmerlinge und sind dadurch anfällig für weitere Infektionen.

    Die Bachforelle wird von der Drehkrankheit kauf befallen. Hingegen ist die Regenbogenforelle stark anfällig. Es versteht sich deshalb von selbst, dass die Wildbestände dieser Forellenart nur durch sicher parasitenfreie Jungfische erfolgen darf und die Jungfische eine abgeschlossene Verknöcherung des Skelettes haben.

    Die Parasiten der Drehkrankheit sind für den Menschen ungefährlich.

    Von Viola

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