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    Angelrollen


    Wenn Du die Schnur auswirfst bist du froh, wenn die Angelrolle perfekt funktioniert. Wenn du mit dem Fisch kämpfst bist du darauf angewiesen, dass die Kurbel der Angelrolle dich nicht im Stich lässt. Wenn die Schnur ihre Belastungsgrenze überschreitet, dann willst du dich auf die Schnurfreigabe durch die einstellbare Bremse verlassen können. Du willst dem Fisch während des Drills eine begrenzte Flucht ermöglichen? Die Angelrolle erfüllt wichtige Aufgaben.

    Das heutige, beinahe unüberblickbare Angebot an Angelrollen, vielfach gelagerten Rollen, Freilaufrollen, Hochseerollen, Stationärsrollen, Multirollen, Fliegenrollen usw. macht den Entscheid nicht einfach. Aber auch hier gilt: Sei Adler und nicht wild herumschwadernde Ente, strukturiere und achte auf die wichtigsten Merkmale:

    Stabilität:
    Wenn du ruhig, konzentriert und friedlich da sitzt und dann plötzlich feststellst, dass bei einer langsamen Köderpräsentation die Angelrolle hakt und knirscht, wenn du auf feinste Zupfer und Bisse nicht wirklich reagieren kannst, dann hast du ein Rollen-Problem. Sehr gute Angelrollen laufen leicht und zwar auch noch nach vielen Angelstunden, nach vielen Drills und Präsentationen. Gerade beim Spinnfischen wird die Angelrolle stark beansprucht. Die Investition in eine sehr gute Angelrolle lohnt sich. Und noch etwas! Sehr hohe Übersetzungen erhöhen die Beanspruchung des Rollengetriebes.

    Bremse:
    Um den Fisch erfolgreich an Land ziehen zu können, musst du dich auf eine ruckfrei arbeitende Rollenbremse verlassen können. Sie verhindert das Ausschlitzen des Hakens und ist vor allem auch beim Näherrücken der Bruchlast beim Drill mit sehr starken Fischen von essentieller Wichtigkeit.
    Die direkt ober auf der Rolle angebrachte Frontbremse wirkt mit einem minimalen Kraftweg direkt auf die Spule. Bei Heckbremsen ist die Bedienung leichter und kann während des Drills erfolgen.

    Schnurwicklung:
    Es könnte ja sein, dass du schon einmal über die verhaspelte Schnurwicklung geflucht hast. Aber die Schnur kann nichts dafür. Wichtiger wäre die Erkenntnis, dass eine schlecht gewickelte Schnur sich nicht von selbst so verunstaltet hat. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang sicher die Verwendung einer Weitwurfspule mit einem Wormshaft-Getriebe. Schnurführungen können allerdings beim Weitwurf oder beim Drill mit sehr starken Fischen zu Störfaktoren werden. Vielleicht genügen auch in manchen Fällen ein Kontrollblick auf die Rollen und ein korrigierender Finger.

    Von Viola

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