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    Neuenburgersee


    Der Neuenburgersee, französisch Lac de Neuchâtel, ist mit einer Fläche von 217,9 km² der grösste See, der vollständig in der Schweiz liegt. Er liegt in den Schweizer Kantonen Neuenburg, Freiburg, Waadt und Bern.

    Die Hauptzuflüsse sind die Areuse, die Zihl (Thielle) und der Broyekanal (Canal de la Broye) aus dem Murtensee (Lac de Morat). Der Abfluss (Zihlkanal/Canal de la Thielle) mündet in den Bielersee (Lac de Bienne). Zusammen mit dem Murtensee dient der See als Ausgleichsbecken für die in den Bielersee mündende Aare. Wenn der Bielersee aufgestaut wird, fliessen der Broyekanal und der Zihlkanal deshalb rückwärts.

    Der Neuenburgersee ist 38,3 km lang und maximal 8,2 km breit, sein Wasserinhalt beträgt rund 14 km³ und die maximale Tiefe 152 m. Das Einzugsgebiet ist 2670 km² gross.

    An seinem nördlichen Ufer liegt die namengebende Stadt Neuenburg, am westlichen Ende die Städtchen Yverdon-les-Bains und Grandson. Am Südufer liegt das mittelalterliche Städtchen Estavayer-le-Lac sowie die Sumpf- und Röhrichtlandschaft Grande Cariçaie, am Nordostufer das Naturschutzgebiet Fanel.

    Auf dem Grund des Sees wurden 2015 kreisrunde Krater, sog. Pockmarks, von bis zu 160 m Durchmesser und 30 m Tiefe entdeckt, die vermutlich durch Wasser, das in dem verkarsteten Gebiet aus unterirdischen Wasserläufen aufsteigt, entstanden sind.

    Touristisch attraktiv ist die Region des Neuenburgersees insbesondere wegen der Weinberge am Jura-Südfuss. Angepflanzt werden Gutedel und Spätburgunder, und der Œil de Perdrix, ein Roséwein, entsteht hier. Wanderwege und Radwanderwege führen durch die Weinberge und die kleinen Winzerdörfer oder direkt am Seeufer entlang.

    Der Neuenburgersee ist reich an Resten prähistorischer Pfahlbauten. Diese wurden ca. 1850 entdeckt und sind heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen.

    Sehenswürdigkeiten (Auswahl):

    Menhir-Alignement von Clendy (bei Yverdon)

    Pfahlbauerdorf (Gletterens)

    Naturschutzgebiet «La Sauge» (bei Cudrefin)

    Centre Dürrenmatt (oberhalb Neuenburgs, erbaut von Mario Botta)

    Musée de l’Areuse (in Boudry)

    Laténium bei Hauterive

    Fröschemuseum in Estavayer

    Quelle: Wikipedia

    Auf der Höhe zwischen Cortaillod und Portalban befindet sich "La Motte" eine Erhebung, untiefe im See. Sozusagen ein Berg im See.

    Gewässertyp
    Stehendes Gewässer (See, Teich, Weiher)

    Kantone
    Neuenburg

    Karte


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    Rückmeldungen von Benutzern



    Empfohlene Kommentare

    Hallo, es gibt hier wohl nicht sehr viele die sich im Neuenburgersee auskennen. Oder ihn befischen. Wie ich weiss Dural und Wasabi. Ev, noch jemand?

    Ich habe mit der Fischereiverwaltung NE mit Hr. Wicky gesprochen und kann eine Sondergenehmigung anfordern um eine Köderflasche im Naturschutzgebiet zu setzen. Nur für eine einmalige Bildbestätigung.

    Denn meine Frage war kein schalk. Der Neuenburgersee, ein typisches Barbengewässer?? Auch die Fischereiaufsicht weiss nichts davon und sagen  es gibt keine Barben im See. Jedoch beobachtete ich hunderte von juninen Barben, zwischen 6-10 cm in seichten Buchten und am Schilfrand den Boden aufwühlen. Da ich schon von kleinan auf diese äusserst Kampfstarke Spezies angelte interessiert mich schon sehr, ob sie sich eventuell angepasst haben und im See ablaichen. Oder aus den Kanälen nur Schutz suchen und wieder weiterziehen, wie es sich für eine Barbe ja gehört.

    Vielleicht kann mir jemand noch weitere Auskünfte geben in Sachen; Neuenburgerseebarben.

    :joy::joy:Vielleicht schleppe ich nächstes Wochenende mal mit Käseknapp über Grund, am Downriger.:joy:

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    Haha, ja ich tunke mal kurz mein Nokia ins Wasser. Fotos von ausserhalb habe ich gemacht, nur erkennt man nichts. Als vor einiger Zeit abrupt ca. 40 cm Wasser abgelassen wurde, innert 36 Std, haben sie sich ein paar Tage ins tiefere verzogen. Ob sie jetzt noch dort auffindbar sind?

    @Duralzweifelst Du an meinen Kenntnissen was Barben angeht? 

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    Nein, ich bin mir sicher das du über barben bescheid weist, aber es war ja dein eigener vorschlag:
     

    vor 5 Stunden schrieb Schlammbarbe:

    Ich habe mit der Fischereiverwaltung NE mit Hr. Wicky gesprochen und kann eine Sondergenehmigung anfordern um eine Köderflasche im Naturschutzgebiet zu setzen. Nur für eine einmalige Bildbestätigung.

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    vor 10 Stunden schrieb Dural:

    Es gibt zwar Barben im See, aber ich glaube du meinst eine andere Fischart.

    Kennst Du noch eine andere Art ? Fänge bekannt ? Würde mir helfen wenn eine Frage beantwortet wird.

    Item,; Heute mit einem Berufsfischer geredet. 30+ Jahre aufem Nösch. Noch keine Barbe im Netz gehabt. Die Orte sahen Heute so aus /Bild.

    Zwei sehr grosse Wildschweine machten gestern Mitternacht auch noch ihren streif.

    WP_20160720_002.jpgWP_20160720_002.jpg

    WP_20160720_001.jpg

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    :thumbup:Merci für den Link. Interessante Sache. Also in den letzten 7-8 Jahre gut 20 Kg. Vom Gewicht her im Schnitt nicht mal eine anständige pro Jahr. Sehr bemerkenswert die 250 Kg im 08, wenn ich mich richtig erinnere spinnten dann auch in meinem Gewässer, Murtensee die Zander und jeder der was ins Wasser hielt fing Fagosch in krassen Mengen.

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    habe heute gerade per zufall, ich habe nicht danach gesucht, diesen text in einem dokument aus dem jahr 18xx gefunden:
     

    67876347.jpg

    bearbeitet von Dural
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    Merci für den interessanten Beitrag, Schlammbarbe und Dural. Irgendwann werde ich auch mal dort mein Glück versuchen :D

    Schaue auch immer wieder gerne in die Vergangenheit. Wenn ich im Schloss Nidau bin, studiere ich immer wieder die alten Karten. Um 18xx hatte es Welse im See. Ich hab da nie gezweifelt, aber es soll ja Leute geben, die meinen, dass er im Seeland nicht heimisch sein soll :grin:

    Edit: Uwe ist noch gerne auf dem Neuenburger?

    bearbeitet von Stefan
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    Das mit dem Schnäpel würde ich nicht so ernst nehmen, im 19.jh war eine einheitliche lateinische Benennung noch nicht etabliert. Es kann in dem alten Text auch jede andere Felchenart gemeint sein. 

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    @DuralWo warst Du denn am stöbern, im Brockenhaus? :joy::joy::joy: Spass bei Seite, ich glaube dieses Buch ist bei mir auch noch irgendwo im Keller. Sind wertvolle Überlieferungen. Das mit dem Schnäpel kann ich mir sehr gut vorstellen. Denn wenn ich mir das Gebiet von Dänemark so anschaue, gibt es alte Bilder vom Seeland (das Moos oder auch Froschindien genannt) heute das grösste Gemüseanbauland der Schweiz, und bekannt für seine fast schwarze moorige und nahrhafte Erde. Das sah vor den Gewässerkorrekturen ja auch so aus.

    Juragewässerkorrektion Seeland- WIKI

    Ein bisschen bin ich noch an der Statistik hängengeblieben und da muss ich zugeben, solche lies ich ganz selten. Wie sind die Angaben zu verstehen. Sind das Gewichtsangaben was im Netz war oder die KG- Angaben der Verwertung. Sprich, was der BF wieder hinauswirft ist nicht notiert?

    bearbeitet von Schlammbarbe

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    Wird ja wohl so sein. Nur was entnommen und verarbeitet wird erscheint in der BF Statistik. Anderes ergäbe wenig Sinn. Heuer meine erste Saison auf dem Neuenburger und doch wurde mir schon dreimal von einem Berufsfischer ein Wels (alle ü. 1.2m) als Geschenk angeboten. Weil sie keine Abnehmer dafür haben.

    Was ich damit antönen möchte ist;  Solche Statistiken sind nicht so sehr für den tatsächlichen Fischbestand repräsentativ. Sondern auch  eine Art "Hitparade" für,; was verkauft sich gut.  Die Nachfrage des Konsumenten.

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    Am ‎22‎.‎07‎.‎2016 um 11:16 schrieb Dural:

    interessant das es im seeland früher laut dem text oben auch salmo lavaretus (wanderfelche, steinlachs, schnäpel) gab, wusste ich gar nicht.

    http://www.nikos-weinwelten.de/fileadmin/pdf/Schnaepel.pdf

    http://naturstyrelsen.dk/media/nst/Attachments/Tysk_Schnpel_Folder.pdf

    Bin gerade zurück aus den Ferien und möchte noch anfügen, dass ich auch im Neuenburgersee fische. Das mit dem Salmo lavaretus geht ins Kapitel komplexe Felchentaxonomie. Damit ist wohl der spätere Name Coregonus lavaretus gemeint, womit in verschiedenen Seen die Grossfelchen (Sandfelchen) bezeichnet wurden. Im Bielersee/Neuenburgersee war damit möglicherweise der Palée gemeint. Der Schnäpel, welcher von der Nord- oder Ostsee die Flüsse hochzieht, kam in der Schweiz jedenfalls nie vor.

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    Gezielt auf GROSSFELCHEN ???

    Zu den  Felchen im Neuenburger habe ich eine Beobachtung zu schildern die hier vielleicht interessiert. Möchte das hier posten obwohl es ja Felchenforen gibt. Dort bin ich aber nicht angemeldet, weil ich auch sehr selten auf Felchen angle. Nichtdestotrotz; Wurde ich dieses Jahr von einem Felchenspezi vom Bielersee gefragt, ob ich ihn mal mit aufs Wasser nehme. Das machte ich auch dreimal. Bei den 45 er Felchen beobachtete ich folgendes. Das sie Kleinstlebewesen verzehren ist ja bekannt. Doch unmittelbar unter dem Boot stiessen sie eine Luftblase aus (nicht unüblich). Ich machte meinen Kollegen darauf aufmerksam das danach beides mal auf der Oberfläche ein winziges Putzli zu sehen war, tot.

    Gestern fuhr ich auf den See. Laut meinem Echolot schwimmen einige grössere Felchen, unter, über und hinter den Jungfischschwärmen (im Moment ca. 3 cm lang). Eine 51 er und 53 er konnte ich überlisten. Bei beiden wieder dasselbe Bild. Ein 3 cm Fischli auf der Oberfläche, eines etwas anverdaut.

    Da sich hier doch einige mit den Coregonen gut auskennen, ist ähnliches schon gesehen/gelesen worden.?

    Ihr dürft jetzt lachen, aber die Schlammbarbe hat sich heute eine Hegen gebunden, ähnlich wie eine Egligambe, da ich immer wieder neue Wege begehen möchte, egal für welchen Fisch. und versucht es demnächst "gezielt" auf Grossfelchen (Raubfelchen) mit einer Egligambe...;)

    mfg, Schlammbarbe.

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    Deine Beobachtung ist nicht unüblich. Besonders im Juni fressen Grossfelchen in verschiedenen Seen die Eglilarven, welche sich von der Halde weg ins Freiwasser bewegen. Aufgrund dieses Phänomens wurde vor Jahrzehnten im Bodensee mit kleinsten Spinnern und Löffeln gezielt auf Felchen geschleppt...

    An verschiedenen Seen bringen im Sommer Nymphen mit Glitzerlametta gute Bisse - vielleicht wegen der Fischbrut-Beute?

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    :thumbup:Na dann bestücke ich mal meinen Downrigger mit winzigen Egliblinker, von diesen habe ich noch zu genüge, manche sind wohl 50 Jahre alt und kommen bei mir nur noch am Sbiro zum Einsatz, und fahre mal durch die Fischbrutschwärme.

    Währe doch auch mal was anderes, eine Schlepp-Felche zu posten. :joy:

    Gerade weil es  zur Zeit mit den Seefo sehr schwierig läuft.  PS: Letztes Wochenende, beim Einholen eines Rutenbrettes, treibgras aufgelesen, kurz vor dem Heck, zwischen Brettli und Motor, sprang mir eine sehr, sehr schöne beinahe ins Boot.  

    bearbeitet von Schlammbarbe
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    vor 2 Stunden schrieb Schlammbarbe:

    Währe doch auch mal was anderes, eine Schlepp-Felche zu posten. :joy:

    ...kein Problem (fing ich aber vor Jahren in Schweden beim Egli-Schleppen):

    Kopie_von_DSC01204.jpg

    bearbeitet von nemo
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    @Schlammbarbe die Felchen würde ich auch mal gerne befischen am Neuenburgersee, wenn du Lust hast, können wir ja mal gemeinsam die Monsterfelchen befischen. Hab jetzt genügend Zeit...:grimacing: Seefo's sin immer noch möglich zu fangen? Hab am 26.7 mal probiert, war aber nix. Extra mal früh am Morgen gestartet.....

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