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    Sonnenbarsch


    Lateinische Bezeichnung
    Lepomis gibbosus

    Biosystematik
    Klasse: Strahlenflosser
    Ordnung: Barschartige
    Familie: Sonnenbarsche

    Körpermerkmale
    Der gemeine Sonnenbarsch hat einen gedrungenen, hohen und seitlich flachen Körper. In freier Wildbahn erreicht er eine Grösse zwischen 15 bis knapp 30 cm. Die Mundspalte reicht nicht bis an die Augen heran. Jungfische zeigen bis zu einer Grösse von vier bis acht Zentimetern eine graugrüne Grundfärbung mit fünf bis acht perlmuttartig schimmernden Querbinden. Bei erwachsenen Tieren herrscht eine bräunliche Grundfarbe vor, während die Querbinden grünblau schimmern. Über den ganzen Körper sind rote, gelbrote, blaue und smaragdfarbene Tupfer verteilt. Der Bauch und die Kehle sind von kräftigem Orange, die Flossen grün bis gelb. Rote Linien und Punkte bedecken die grünglänzenden Kiemendeckel. Der schwarze Kiemendeckellappen endet in einem halbmondförmigen orangefarbenen Rand (genannt Ohr). Daher hat er auch den Namen Kürbiskernbarsch.

     

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    Sonnenbarsch ist auch unter folgenden Namen bekannt: Gemeiner Sonnenbarsch, Kürbiskernbarsch.

     

    Vorkommen
    Die Sonnenbarsche sind ursprünglich in Nordamerika bis südliches Kanada beheimatet. Erstmals wurden sie 1877 nach Europa (Frankereich) eingeführt. Die Fische fanden einerseits den Weg in Zierteichen aber auch waren Sie zu damaliger Zeit Ihres wohlschmeckenden Fleisches wegen als Sportangelfische ausgewildert worden. Doch verloren sie schnell bedingt Ihrer geringen Grösse die Beachtung als Speisefische. Seit ca. 1880 wurde der Gemeine Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus) vereinzelt auch in Deutschen heimischen Gewässern nachgewiesen vermehrt Süd-Deutschen Raum sowie Österreich und Schweiz. Mittlerweile hat er sich stark ausgebreitet und ist in vielen Europäischen Gewässern zu fangen. Doch gefährdet er bei starken Vorkommen die Heimische Fischfauna, da er wie alle Barschartigen zu den Räubern (Laichräuber) gehört. Weitere Arten dieser Gattung mit Vorkommen in Europa: Grüner Sonnenbarsch (Lepomis cyanellus)

     

    Lebensweise
    Er bevorzugt stehende bis langsam fliessende Gewässer mit klarem Wasser und sandigen bis kiesigen Grund dazu eine dichte Vegetation zum Schutz vor Fressfeinden. Im Sommer lebt er Grundnahe in einer Wassertiefe zwischen 1-2 Metern. Im Winter zieht es Ihn in tiefere Gewässerabschnitte zurück. Sonnenbarsche sind sehr soziale Gesellen die Ihre Brut vor Fressfeinden beschützen, die Schützende Rolle übernimmt dabei das Männchen. Die Eiablage geschieht nicht auf einmal sondern über die Sommermonate Verteilt. Schon ab dem zweiten Jahr sind die Weibchen Geschlechtsreif und können zwischen 4000 – 7000 Eier ablegen die dann von dem Männchen befruchtet werden, wonach die Brutpflege des Geleges vom Männchen gleich übernommen wird.

     

    Ernährung
    Schnecken, Insekten, kleine Fische, Laich anderer Fische aber auch Pflanzen gehören zur Nahrung des Sonnenbarschs.

    bearbeitet von Viola

    Von Viola

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