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    Güster


    Lateinische Bezeichnung
    Blicca bjoerkna

    Biosystematik
    Klasse: Strahlenflosser
    Ordnung: Karpfenartige
    Familie: Karpfenfische

    Körpermerkmale
    Der Güster wird im Durchschnitt 15 bis 20 cm lang, kapitale Exemplare erreichen auch schon mal 36 cm. Er besitzt einen hochrückigen, seitlich stark abgeplatteten Körper und eine lange Afterflosse mit einem schwarzen Aussenrand. Die Brustflosse reicht nicht bis zum Ansatz der Bauchflosse. Die unpaarigen Flossen sind grau, die paarigen Flossen sind, insbesondere an der Ansatzstelle, rötlich gefärbt. Die Schuppen haben einen silbernen Glanz und sind ziemlich gross. Der Rücken ist dunkler gefärbt.

     

    Die Güster haben grosse Augen, die ziemlich weit vorn am Kopf angeordnet sind. Die Güster haben zwei Reihen Schlundzähne.

    Eine Geschlechtsunterscheidung ist nur während der Laichzeit möglich, dann bekommen die Männchen einen Laichausschlag.

    Die Güster ähneln sehr stark den Brassen. Beim Güster sind aber die Brust- und Bauchflossen rötlich gefärbt und er ist seitlich silbergrau. Ausserdem ist der Augendurchmesser viel grösser als bei den Brachsen.

     

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    Güster ist auch unter folgenden Namen bekannt: Blicke, Halbbrasse, Pliete.

     

    Vorkommen
    Güster kommt nördlich der Pyrenäen und der Alpen in ganz Mitteleuropa vor, er fehlt in Nordskandinavien und auf dem Balkan.

     

    Lebensweise
    Der Güster ist ein Schwarmfisch, der warmes Wasser bevorzugt. Deshalb ist er im Winter ziemlich inaktiv. Sein Lebensraum sind stehende Gewässer und schwach strömende Flussabschnitte. Er bevorzugt vor allem die flachen, pflanzenreichen Uferbereiche.

    Die Laichzeit ist von Mai - Juni. Die Geschlechtsreife erreichen die im 3. bis 4. Jahr. Der Güster laicht im Uferbereich, die Larven schlüpfen nach 4-6 Tagen. Die Jungfische wachsen langsam (nach einem Jahr 6 bis 8 cm gross) und bilden erst nach ungefähr 2 Jahren die hochrückige Form aus.

     

    Ernährung
    Güster ernähren sich von Wasserpflanzen, Plankton und wirbellosen Bodentieren wie Muscheln, Schnecken, Würmer und Zuckmückenlarven. 

    bearbeitet von Viola

    Von Viola

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