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    Brachse


    Lateinische Bezeichnung
    Abramis brama

    Biosystematik
    Klasse: Strahlenflosser
    Ordnung: Karpfenartige
    Familie: Karpfenfische

    Körpermerkmale
    Die Brachsen sind sehr hochrückig, schmal und dadurch gut zuzuordnen. Die Seiten sind sehr stark zusammengedrückt und mit grossen Schuppen besetzt. Die Haut ist weich, mit einer dicken Schleimhaut überzogen und dadurch sehr empfindlich. Der Kopf und die Augen sind im Verhältnis zum Körper sehr klein. Die Brachse hat ein unterständiges, vorstülpbares Rüsselmaul.

    Der Rücken und die Kopfoberseite sind kupfergrau bis schwärzlich, die Seiten sind heller mit Silberglanz und der Bauch ist weiss. Die Flossen sind dunkelgrau, meist schon fast schwarz. Auffällig ist ausserdem die schmale, extrem lange Afterflosse und die stark gegabelte Schwanzflosse. Die Brustflossen gehen bis zum Ansatz der Bauchflossen.

     

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    Brachse ist auch unter folgenden Namen bekannt: Brachsen, Brachsme, Brasse, Bresen, Blei.

     

    Vorkommen
    Die Brachsen sind in Europa nördlich der Alpen und Pyrenäen, auf dem Balkan, im Osten bis zum Kaspischen Meer, im Schwarzen Meer sowie im Aralsee weit verbreitet.

     

    Lebensweise
    Die Brachse lebt am Grund. Sie bevorzugt langsam fliessende Flüsse und nährstoffreiche, stehende Gewässer. Im ruhigen Wasser geht sie auf Nahrungssuche und findet dort meist über schlammigem Grund Nahrung. Meist halten sich die älteren Brachsen tagsüber schwarmweise in grösseren Tiefen auf und kommen erst nachts in flache Wasserbereiche. Im Alter werden grosse Brachsen oft zu Einzelgängern.

    Die Flüsse sind in 4 verschiedene Regionen gegliedert (1. Forellen, 2. Äschen, 3. Barben, 4. Brachsen). Die Brachsenregion ist die letzte und größte der vier Fischregionen. Sie liegt am Unterlauf eines Flusses. Die Temperaturen steigen im Sommer bis 20 °C, im Winter friert der Fluss oft zu. Sein Sauerstoffgehalt ist niedrig. Der Boden besteht aus feinem Sand, teilweise lagert sich Schlamm ab. Es herrscht üppiger Pflanzenbewuchs mit viel Schilf.

     

    Ernährung
    Schlammröhrenwürmer, Zuckmückenlarven, Tubifex, Chironomiden, Schnecken und pflanzliche Stoffe. 

    bearbeitet von Viola

    Von Viola

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